Testfahrt einer autonomen Straßenbahn in Potsdam (Quelle: dpa/Stache)
Bild: dpa/Soeren Stache

Forschungsprojekt "Astrid" - Siemens testet in Potsdam autonom fahrende Straßenbahnen

Auf dem Betriebshof des Verkehrsbetriebs Potsdam soll noch im Oktober ein Forschungsprojekt zu autonom fahrenden Straßenbahnen starten. Geleitet wird es von Siemens.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, ist das Projekt "Astrid" (Autonome Straßenbahn im Depot) auf drei Jahre angelegt und soll ein voll automatisiertes Depot entwickeln, in dem sich die Schienenfahrzeuge selbst steuern.

"Meilenstein auf dem Weg zur autonom fahrenden Straßenbahn"

"Astrid ist der nächste große Meilenstein auf dem Weg zur autonom fahrenden Straßenbahn", sagte Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility. Auf dem Potsdamer Betriebshof soll die technische Machbarkeit gezeigt werden, indem eine autonome Tram beispielsweise durch eine Waschanlage auf ein Abstellgleis fährt. Mittelfristig würden automatisierte Depots als "eine erste Stufe des autonomen Fahrens kommerziell nutzbar gemacht werden", heißt es von Siemens.

Neben Siemens und dem Verkehrsbetrieb Potsdam beteiligen sich das Karlsruher Institut für Technologie sowie das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität an dem Forschungsprojekt.

Bereits vor einem Jahr hat Siemens in Potsdam eine Testfahrt mit der nach eigenen Angaben ersten autonom fahrenden Straßenbahn der Welt durchgeführt. Anlass für die Premierenfahrt war die Bahntechnikmesse Innotrans in Berlin.

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