Symbolbild - Ein Flüchtling arbeitet in Berlin in einer Schreinerei. (Bild: dpa/Rainer Jensen)
Bild: dpa/Rainer Jensen

Integrationspolitik - Berliner Senat erleichtert Arbeitserlaubnis für Ausländer

Ausländer ohne langfristige Aufenthaltsgenehmigung sollen in Berlin in Zukunft schneller arbeiten dürfen als bisher.

Entsprechende Änderungen in den Vorschriften der Ausländerbehörde kündigte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Dienstag an. Erleichterungen soll es ebenfalls geben für gut integrierte Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis.

Geisel stützte sich bei seinen Änderungen auf Vorschläge einer Kommission, die vor einem Jahr eingesetzt wurde. Diese Kommission sollte die "Verfahrenshinweise der Ausländerbehörde Berlin" (VAB) überarbeiten, die auf rund 800 Seiten aufgelistet sind.

Mehr als die Hälfte der Vorschläge angenommen

Sie habe 56 Vorschläge präsentiert, von denen mehr als 60 Prozent akzeptiert worden seien, so Geisel. Dabei sei der gesetzlich vorgegebene Rahmen "ausgeschöpft" worden, um eine "noch integrationsfreundlichere Auslegung der Vorschriften zu erreichen".

Ab Januar 2020 wird die Berliner Ausländerbehörde zudem in "Landesamt für Einwanderung" umbenannt.

Sendung: Abendschau, 12.11.2019, 19:30 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Ich finde immer wieder bemerkenswert, welcher Optimismus von den Herrschaften versprüht wird!

  2. 3.

    Man hilft der Behörde am meisten, wenn sie endlich digitalisiert wird. Denn es kann nicht sein, dass jeder Antragsteller alle paar Monate dort erscheinen muss. Das muss auch alles online möglich sein. Das entlastet zuallererst die Mitarbeiter, die einen der härtesten Verwaltungsjobs in dieser Stadt leisten.

  3. 2.

    Und was soll dabei rauskommen? Wenn zum Teil nur wenig genügende Vorkenntnisse vorhanden sind?
    Alles nur auf dem Papier.

  4. 1.

    Als jemand, der ständig mit den Berliner Ausländerbehörde zu tun hat, kann ich nur lachen. Geisel ist eine Luftnummer und nichts weiter.
    Veränderungen gibt es immer nur auf dem Papier.

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