Grafik: Zukunftsquartier Neulichterfelde aus der Vogelperspektive. (Quelle: rbb/Groth Gruppe)
Video: Abendschau | 19.11.2019 | Martin Küper | Bild: rbb/Groth Gruppe

Lichterfelde-Süd - Pläne für riesiges Neubauviertel im Berliner Süden vorgelegt

2.500 Wohnungen für 6.000 Menschen sollen im Süden Berlins entstehen - eines der größten Wohnungsbauprojekte in der Stadt. Der Investor, die Groth-Gruppe, nennt das Areal "Neulichterfelde". Der BUND ist zufrieden, weil die Artenvielfalt gesichert wird.

Das Immobilienunternehmen Groth-Gruppe hat am Dienstag seine Pläne für ein neues Wohnviertel im Berliner Süden vorgestellt. Demnach sollen in Lichterfelde-Süd auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der Amerikaner mehr als 2.500 Wohnungen für 6.000 Menschen gebaut werden.

Geplant sind demnach zwischen Anhalter Bahn und Osdorfer Straße etwa 540 Sozialwohnungen, ca. 1.540 Miet- und Eigentumswohnungen sowie etwa 420 Reihenhäuser, dazu drei Kitas, eine Grundschule mit Sporthalle und Sportplatz, eine Jugendeinrichtung und ein Stadtplatz mit 20.000 Quadratmetern Büro- und Gewerbeflächen. Die geförderten Mietwohnungen werden laut Groth-Gruppe von der Wohnungsbaugesellschaft Degewo gebaut.

"Neulichterfelde gehört mit einem Investitionsvolumen von rund 900 Millionen Euro zu den größten Neubauprojekten in Berlin", teilte die Groth-Gruppe am Dienstag mit.

Angrenzend an Brandenburg wird im Berliner Süden im Ortsteil Lichterfelde ein neues Stadtquartier entstehen. Auf einem 97 ha großen Grundstück werden auf 39 ha ca. 2.500 Wohneinheiten entstehen – ein moderner Wohnungsmix aus Doppel-, Reihenhäusern und Geschosswohnungsbau. (Quelle: grothgruppe.de)
Grafik: Zukunftsquartier Neulichterfelde. | Bild: grothgruppe.de

Testfläche für neue Verkehrskonzepte

In einer Mitteilung hieß es, das neue Quartier solle zugleich ein Pilotprojekt in Sachen Mobilität und Vernetzung werden. "Neulichterfelde ist unsere Vision für die Stadt der Zukunft", teilte Klaus Groth mit.

So sollen neue Mobilitätskonzepte entwickelt werden; für die Umsetzung sei die Toyota Kreditbank GmbH (TKG) zuständig. Geplant ist laut Mitteilung, den "konventionellen Autoverkehr" im Viertel "weitestgehend reduzieren" und die Bewohner zum Umstieg auf ÖPNV oder Fahrzeuge mit neuartigem, klimafreundlichem Antrieb bewegen, hieß es. Axel Nordieker, Geschäftsführer der Toyota Kreditbank, kündigte unter anderem Shuttles zum öffentlichen Nahverkehr an. Ganz in der Nähe ist der S-Bahnhof Lichterfelde Süd.

Bei dem Bauprojekt soll auch auf Klimafreundlichkeit geachtet werden, durch Sonnenkollektoren und von Solarthermie unterstützte Blockheizkraftwerke. Zudem soll die Gemeinschaft der neuen Bewohner durch eigene Netzwerke und ein Stadtteilbüro gestärkt werden, wie es hieß.

Baracke eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers in der Réaumurstraße 39a in Berlin-Lichterfelde-Süd. (Quelle: imago-images/tagesspiegel)
Baracken eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers will das Landesdenkmalamt erhalten. | | Bild: imago-images/tagesspiegel

Naturschützer weitgehend zufrieden

Nach Verhandlungen mit Bezirk und Naturschutzverbänden ist inzwischen geplant, nicht das gesamte 97 Hektar große Areal zu bebauen, sondern rund 40 Prozent für das Neubauprojekt zu nutzen. Etwa 57 Hektar sollen als "Grüne Mitte" erhalten bleiben. Wie die Groth-Gruppe mitteilte, soll die verbleibende "Lichterfelder Weidelandschaft" aber "künftig besser erlebbar werden, hierzu ist eine behutsame Erschließung vorgesehen".

Der BUND, der sich zu Beginn der Planungen für einen Erhalt der artenreichen Weideflächen stark gemacht hatte, zeigte sich mit der jetzigen Lösung weitgehend zufrieden. "Obwohl jede Bebauung Boden versiegelt und einen Eingriff in die Natur darstellt, können wir mit der hier gefundenen Lösung zum Erhalt großer Flächen für die Natur in der Lichterfelder Weidelandschaft gut leben", teilte BUND-Landesvorstand Andreas Faensen-Thiebes mit. "Es wird auch in Zukunft ein Artenreichtum, wie z. B. an Schmetterlingen, Wildbienen und seltenen Pflanzen geben, wie er in Berlin kaum ein zweites Mal vorkommt."

Der BUND hatte zuletzt kritisiert, dass auf den Flächen statt Etagenhäuser auch Reihenhäuser gebaut werden sollen, die pro Person deutlich mehr Fläche verbrauchen [bund-berlin.de]. Laut Groth-Gruppe entstehen an den Straßen fünf- bis sechsgeschossige Wohnhäuser, zur Weidelandschaft hin werden die Wohngebäude jedoch flacher.

Grafik: Zukunftsquartier Neulichterfelde, Straßenansicht. (Quelle: rbb/Groth Gruppe)
Grafik: Straßenansicht Zukunftsquartier Neulichterfelde. | Bild: rbb/Groth Gruppe

Anwohner fürchten vor allem stärkeren Verkehr

Anwohner befürchten hingegen durch das Großbauprojekt an der Grenze zu Brandenburg deutlich mehr Verkehr Richtung Innenstadt. Ein Bürgerbegehren für weniger Wohnungen war aber gescheitert. Auch wird kritisiert, dass der Anteil an bezahlbarem Wohnraum zu gering und der Lärmschutz zur angrenzenden Bahntrasse unzureichend sei.

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz trainierten bis 1993 US-amerikanische Soldaten den Häuserkampf. "Parks Range" hieß diese Anlage. Inzwischen sind teils bewaldete Grünflächen entstanden, auf denen auch ein Reiterhof angesiedelt ist.

Auf dem Baugelände befinden sich zudem Überreste eines früheren Kriegsgefangenenlagers. Eine Initiative und auch das Landesdenkmalamt hatten sich dafür eingesetzt, dass die noch stehenden drei Baracken des Stalag III D erhalten bleiben. Die Groth-Gruppe teilte dazu mit, zwei Baracken sollten erhalten bleiben. "Eine der Baracken wird konservatorisch aufbereitet und als Ausstellungsfläche hergerichtet. Die zweite Baracke wird in Abstimmung mit der Denkmalbehörde als Jugendfreizeiteinrichtung genutzt."

Korrektur: In einer ersten Fassung dieses Beitrags hatten wir die Toyota Kreditbank GmbH (TKG) als Geldgeber für das Bauprojekt bezeichnet. Das ist nicht richtig. Die Toyota Kreditbank GmbH ist laut Groth-Gruppe zufolge für die Umsetzung des Mobilitätskonzepts zuständig.

Sendung: rbb24, 19.11.2019, 21:45 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

49 Kommentare

  1. 49.

    … genau, zieht alle da hin. Autofrei und Radwege wohin man schaut. Läden mit vegetarischer Seife und veganen Badfliesen und fair gefallenen Wallnüssen und lasst uns hier in unserer Stadt endlich in Ruhe.

  2. 48.

    Was ist denn mit den 2000 Wohnungen auf dem Pankower Güterbahnhof die da seit Jahren schon sein könnten/sollten?
    Da kommt einer und will mit dem Geld seiner Anleger Wohnungen bauen (und wird schon gezwungen durch Sozialwohnungen, Kita, Schule sein Ged zu verschenken) und da kommt ihr und wollt sein Geld auch noch haben, indem er/sie zu euren Gunsten verzichten soll. Ihr habt völlig den Realitätsbezug verloren.
    Wenn es rechtens sein soll sich bei ihm (ihnen) zu bedienen, warum soll es dann nicht gerecht sein, sich bei euch zu bedienen?
    Wenn es rechtens sein soll anderen die Früchte ihrer Arbeit weg zu nehmen, warum sollte es da nicht gerecht sein, gleich bei euch selbst damit anzufangen.
    2500 Wohnungen bedeutet 2500 weniger RUN auf andere Wohnungen. Da könnten die 1748 Bewerber der Wohnung letztens in Schöneberg alle hinziehen und dann wären immer noch welche frei.

  3. 47.

    Ja, das war gemeint mit dem Bezweifeln. Bezog sich auf 38.
    Wenn ich teuer wohnen möchte muss der Beruf und zumindest ein Zusammenleben das Geld aufbringen.
    Eine 600 Euro Kraft denkt überhaupt nicht über Erstbezug nach.

  4. 45.

    Da man von Idealismus nicht satt wird, sollte man mindestens als Schulabgänger bei der Berufswahl sorgfältiger aufpassen. Irgendwann merken das dann auch die Arbeitgeber.

  5. 44.

    Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen das auch Sie eine Wohnung in Berlin finden trotz einiger Leute hier in Berlin die der Meinung sind die Stadt gehörte nur Ihnen allein und keine anderen Menschen haben hierher zu ziehen . Eine Stadt gehört niemanden allein sondern sollte immer offen für alle sein wie ich schon in einen Nachbarartikel hier auf rbb24 geschrieben habe . Es ist Aufgabe der Politik auf Veränderungen zu reagieren und Maßnahmen zu ergreifen für ein vernünftiges Miteinander in der Stadt zu sorgen u.a. mit Wohnungsbau insbesondere bezahlbaren Wohnungsbau , Kitas , Schulen oder auch ÖPNV . Es kann nicht sein das sich hier immer wieder Leute hinstellen und mit den Finger auf andere zeigen nur weil diese sich entschieden haben in Zukunft auch in Berlin zu wohnen .

  6. 43.

    Ich habe von 1951 (Geburtsjahr) bis 1995 in Berlin (Ost) gewohnt. Dann musste ich aus beruflichen Gründen nach Köln umziehen, weil ich in Berlin mit 44 Jahren arbeitslos geworden wäre. Mein älterer Bruder hat das durchgemacht und der war dann 'Hartz 4-Empfänger' und bezieht jetzt nur die Grundrente. Ich bekam in Köln einen festen Vertrag und habe bis zum letzten Tag gearbeitet. Der Job hat mir auch Spaß gemacht. Aber ich werde wieder nach Berlin ziehen müssen, in die Nähe meiner Verwandten, die da noch leben. Ich bin jetzt 68 Jahre alt und mein Gesundheitszustand wird auch nicht besser. Deshalb bin ich froh über jede neue Wohnung, die in Berlin gebaut wird. Vielleicht bekomme ich dann auch eine ab.

  7. 41.

    "Da wo sie jetzt wohnen, bis sich ihre finanzielle Lage verbessert hat. Ich bezweifle dass die Genannten in Mehrheit überhaupt Vollzeit arbeiten. Eine Teilzeitkraft von 6 Stunden kann sich das eben alleine nicht leisten. "
    Schonmal darüber nachgedacht, dass es bestimmte Berufsbereiche gibt - unter anderem den Erzieherberuf - wo es nahezu keine Vollzeitstellen gibt? Die Arbeitgeber wollen oft einfach keine Vollzeitkräfte einstellen (und bezahlen). Sollen jetzt deshalb alle Erzieher umsatteln? Und wer betreut dann zukünftig die Kinder? So einfach ist es nicht. Nicht jeder kann seine finanzielle Situation so einfach verbessern.

  8. 40.

    Eine Kaltmiete von 800-1.000 Euro ist doch normal für Neubau/Erstbezug in Berlin. Zahle schon seit 2011.

    "Wo dürfen die Mitarbeiter der Kitas, dem Einzelhandel, Reinigungskräfte etc. wohnen ?"

    Da wo sie jetzt wohnen, bis sich ihre finanzielle Lage verbessert hat. Ich bezweifle dass die Genannten in Mehrheit überhaupt Vollzeit arbeiten. Eine Teilzeitkraft von 6 Stunden kann sich das eben alleine nicht leisten.
    In Partnerschaft dürfte es trotzdem kein Problem sein. Ich sehe es kritisch, dass was Sie als "Durchschnittsverdiener" verstehen. Ein Durchschnittsverdiener bekommt Tarif (Vollzeit (40+ Std./Wo.) mindestens netto 1.500-2.500 Euro ergeben sich zu zweit ca. 3.000-5.000 Euro Netto pro Haushalt. Somit sollte die Neubau-Miete kein Problem sein.

  9. 39.

    Na lieber Herr Bo- dann lesen Sie doch nochmal was ich schrieb und versuchen es mal damit, Gelesenes auch zu verstehen, wenn man zwischen den Zeilen deuten kann. Erst einmal halte ich im Gegensatz zu anderen Orten in Berlin diesen Platz für deutlich weniger problematisch was den Wohnungsbau angeht denn dort am Stadtrand gibt es noch genug grüne Flächen die für Ausgleich und Frischluft sorgen noch dazu mit schon vorhandenen guten ÖPNV Anschluss ( S Bahn ) was ja als Umweltbewusster Mensch nicht unwichtig sein dürfte . 2 . Städte leben nun mal von Veränderungen und auch Wachstum und das seit Tausenden von Jahren !! 3. Es ist immer leicht von anderen Verzicht zu verlangen aber selbst schon im gemachten Netz zu sitzen !! 4. Wenn wir im großen Stil auf Wohnungsbau in der Stadt verzichten müssen diese Wohnungen woanders gebaut werden nämlich auf dem Land wo dann in der Regel nur 1 bis 2 Etagen pro Wohnhaus entstehen im Gegensatz zur Stadt wo nicht selten 5 , 6 oder 7 Etagen gebaut werden .

  10. 38.

    540 Sozialwohnungen (WBS ?) , ca. 1.540 Miet- und Eigentumswohnungen.
    Toll.
    Wer durch Vollzeitarbeit keinen WBS erhält, da man minimal darüber liegt - ist raus.
    Die Mietwohnungen werden sich bestimmt ab 800.- bis 1000.- € Kaltmiete, nach oben offen bewegen, also wieder
    nichts für den Durchschnittsverdiener.

    Wo dürfen die Mitarbeiter der Kitas, dem Einzelhandel, Reinigungskräfte etc. wohnen ?
    Mal wieder kein Thema in Berlin.

  11. 37.

    Der BUND ist seit 7 Jahren dabei, die Lichterfelder Weidelandschaft in ihrer Qualität trotz der geplanten Bebauung zu erhalten. Das wäre leichter gewesen, wenn weniger Fläche bebaut werden würde – aber diese Messe ist leider gesungen und es hätte uns nicht weitergeholfen, immer nur festzustellen, was besser gewesen wäre. Wir drängen im gesamten Planungsprozess im intensiven Austausch mit den Verantwortlichen auf den Schutz der Weidelandschaft und konnten da viel erreichen. Ja, durch Einfamilienhäuser wird viel zu viel Fläche verbraucht, der Lärmschutz an der Bahn ist unbefriedigend und für eine Verkehrswende und Klimaschutz setzen wir uns nicht nur in Lichterfelde ein – aber gemessen daran, dass bis 2015 die Lichterfelder Weidelandschaft hätte praktisch vollständig bebaut werden können, ist die jetzige Planung ein Fortschritt für den Naturschutz. Die langfristige Sicherung bekommen wir nicht dadurch, dass wir Angst vor ihr haben, sondern dass wir genau diese Probleme angehen!

  12. 36.

    Das sehen die Naturschützer vom BUND anders: "Obwohl jede Bebauung Boden versiegelt und einen Eingriff in die Natur darstellt, können wir mit der hier gefundenen Lösung zum Erhalt großer Flächen für die Natur in der Lichterfelder Weidelandschaft gut leben", teilte BUND-Landesvorstand Andreas Faensen-Thiebes mit. "Es wird auch in Zukunft ein Artenreichtum, wie z. B. an Schmetterlingen, Wildbienen und seltenen Pflanzen geben, wie er in Berlin kaum ein zweites Mal vorkommt."

  13. 35.

    Na lieber Herr Sven - dann lesen Sie doch nochmal was ich schrieb und versuchen es mal damit, Gelesenes auch zu verstehen, wenn man zwischen den Zeilen deuten kann.
    Braucht Berlin tatsächlich grenzenloses Wachstum? Dass die fortschreitende Versiegelung von Flächen zur zunehmenden Austrocknung und Erwärmung beiträgt, sollte auch an Ihnen nicht vorbeigerauscht sein.
    Um die Dinge auszuklamüsern reicht der Platz hier nicht - aber ein wenig Nachdenken schadet nicht. Allein die Zahlen, der durch die Trockenheitsfolgen der Vorjahre gefällten Bäume spricht Bände. Neulich kam doch erst eine Frau ums Leben, als ein Baum auf ihr Auto fiel - der war durch die Trockenheit nicht mehr standfest, was vom zuständigen Amt nicht erkannt werden konnte.
    Achtung Sarkasmusgefahr: Aber wenn es weniger Bäume gibt, dann auch weniger Gefahr für Autofahrer - gelle???

  14. 33.

    Nein, so einfach ist es nicht, denn hier wird ein Gebiet hoher oekologischer Wertigkeit ausgeloescht

  15. 32.

    Klar Wohnungen braucht es aber es werden mit ziemlicher Sicherheit keine bezahlbaren dabei sein. Was unter diesem Begrifft angeboten wird ist meistens eben nicht bezahlbar. Wieder Grünflächen zerstören auch nicht gut und bei den vielen Menschen dann zwei Kitas und eine Grundschule ? Das soll reichen aha ich denke nicht das es reicht. Und warum werden an jeder Ecke Bürohäuser gebaut und was ist mit den leer stehenden Häusern das ärgert mich ja am meisten. Aber da kommt ja keiner ran weil irgendein Hausbesitzer einfach keine Lust hat mit zu spielen. Es ist zum Haare raufen und nun wird auch Lichterfelde ein sehr teurer Bezirk werden,schade.

  16. 31.

    Angesicht des Klimawandels müssen wir besonders sorgfältig mit Natur und Umwelt umgehen. In Lichterfelde Süd geschieht das nicht. Der BUND hat nicht konsequent auf Einhaltung der Naturschutz- und Umweltschutz Gutachten bestanden. Groth hatte sich anfangs bereit erklärt, die Eigentumsrechte für die sogenannte „Grüne Mitte“ zur weiteren Pflege und Entwicklung an den BUND zu übertragen. Allerdings unverbindlich und ohne Vertrag. Aber das war der Köder den Groth ausgelegt hatte. Die wahren Gründe scheinen aber andere zu sein. Groth rechnet offensichtlich damit, dass in den nächsten 20 Jahren die die bestehenden schützenswerten Biotope durch Einfluss der Baumaßnahmen, (Lärm, Staub,Abgase) der veränderten Umweltbedingungen, Änderung des Kleinklimas, der Lichtverschmutzung, Insektensterben usw. sowieso zerstört werden. Danach wird sich der Wert des Grundstücks um ein vielfaches erhöht haben, denn dann wird es Bauland. Weitere Infos https://aktionsbuendnis-lichterfelde-sued.de/

  17. 30.

    Na ja, das Grün in diesem Bereich ist durchschnittlich. Aber ob da höherpreisig geht, wage ich mal zu bezweifeln - gleich um die Ecke ist die Thermometersiedlung.

Das könnte Sie auch interessieren

Symbolbild: Wohnhäuser im Berliner Bezirk Spandau (Quelle: dpa/Schoening)
dpa-Symbolbild/Schoening

Von Deutsche Wohnen - Berlin kauft mehr als 2.000 Wohnungen zurück

2.142 Wohnungen in Spandau, Lichterfelde und Schöneberg kauft das Land Berlin von der Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen zurück. Der Preis: knapp 360 Millionen Euro. Die landeseigene Degewo stemmt den Kauf - und zwar ohne Landesmittel, wie betont wurde.