Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), aufgenommen bei einem Termin zur Vorstellung neuer Elektrobusse der BVG am 27.03.2019. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska).
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BVG-Bilanz von Sigrid Nikutta - Schwarze Zahlen, gelbe Herzen

Sigrid Nikutta übernimmt einen Posten im Bahn-Vorstand. In den vergangenen neun Jahren führte sie die Berliner Verkehrsbetriebe aus einer tiefen Krise in eine Zeit, in der sich BVG-Passagiere über verspätete Busse amüsieren. Eine Bilanz von Thorsten Gabriel.

"Genau das ist der Job, den ich gewollt habe." Geradeheraus, kurz und knapp - das ist Sigrid Nikutta. Der Satz ist schon ein paar Tage alt, oder um genau zu sein: neun Jahre. Sie sprach ihn kurz nach Amtsantritt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Da hatte sie einen buchstäblich heißen Start hingelegt: Brennende Busse hatten die Verkehrsbetriebe unerwartet in die Schlagzeilen gebracht. Krisenmanagement war gefragt und sie hatte durchaus einen gewissen Spaß daran zu zeigen, wie man als noch unverbrauchte Führungskraft solche Lagen meistert. Auch, wenn sie zwei Jahre später in einem Interview zugab, dass ihr ein etwas sanfterer Start auch recht gewesen wäre.

Mit dem gelben Herz gegen Negativ-Schlagzeilen

Dass Busse aufgrund technischer Probleme Feuer fangen, ist Geschichte. In den Schlagzeilen ist die BVG aber weiterhin mit schöner Regelmäßigkeit. Verspätete Busse, defekte U-Bahnen, zuweilen unfreundliches Fahrpersonal – alles haben die Verkehrsbetriebe seit Jahrzehnten im Angebot. Kein Wunder also, dass nicht nur das Unternehmen eine lange Tradition hat, sondern auch sein mittelmäßiger Ruf. Zwar bietet die BVG ein Liniennetz, dass sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken muss, aber sie ist so sehr im Alltag vieler Hauptstädter verankert, dass Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf schnell Auswirkungen auf das Privatleben Tausender haben. Und wenn es ums Meckern geht, ist der gemeine Berliner bekanntlich nicht zimperlich.

Nicht nur weil sie promovierte Psychologin ist, weiß Nikutta, dass mit Betriebswirtschaft allein einem Unternehmen nicht geholfen ist. Die Zahlen müssen stimmen, keine Frage. Aber um den Ruf einer Firma wieder flott zu kriegen, braucht es auch etwas fürs Herz. Dann lässt sich auch über schlechte Leistung besser reden. Und so startet die BVG im Jahr 2015 mit einer Imagekampagne durch, die sich seitdem vor Preisen kaum retten kann. Auf allen Kanälen wird der mitunter grollenden Kundschaft buchstäblich eine Liebeserklärung, nun ja, eingehämmert: "Weil wir dich lieben" lautet der neue Claim der Berliner Verkehrsbetriebe. Und als ob das noch nicht genügt an Zuneigung, wird aus dem gelben Quadrat im Konzern-Logo kurzerhand ein gelbes Herz. Reichlich viel Gefühl für ein Verkehrsunternehmen. Und vor allem auch: Ironie.

Gutes Zeugnis für Nikutta

Auf allen Social-Media-Kanälen wird offensiv mit den traditionell-gepflegten Defiziten von Bussen, Bahnen und Personal gespielt: "Bei Terminator 6 kämpfen Menschen gegen Maschinen. An unseren Fahrscheinautomaten könnt ihr das jeden Tag erleben", wurde da kürzlich gepostet. Oder auch: "Die Panda-Zwillinge wären die perfekten Maskottchen für unsere Busflotte: Wenn man die Hoffnung verloren hat, dass überhaupt noch was kommt, kommen plötzlich zwei." Den Rundfunkchor Berlin ließ man kurze Gesangsclips aufnehmen ("Wir fahren sogar bis nach Spandau", "Busfahrer sind auch Menschen"), die als Antwort auf Twitter-Posts Verwendung fanden.

"Das Image der BVG ist deutlich aufgewertet worden in den letzten Jahren", stellt auch Jeremy Arndt erfreut fest. Arndt ist Gewerkschaftssekretär bei Verdi und seit ein paar Jahren für die Verkehrsbetriebe zuständig. Von diesem Image-Gewinn hätten auch die rund 14.000 Beschäftigten profitiert, sagt er. "Nicht zuletzt bei der letzten Tarifrunde." Der bisherigen Vorstandschefin Nikutta stellt er ein gutes Zeugnis aus. Sie habe das Unternehmen voran gebracht, hartnäckig sei sie.

Schwarze Null als erklärtes Ziel

Das weiß Arndt vor allem, weil Arbeitnehmervertreter und Vorstand etliche Kämpfe in den vergangenen Jahren auszufechten hatten, auch abseits von Tarifverhandlungen. Denn Nikutta hat als Vorstand nicht nur einen klaren Auftrag, sondern auch eine innere Überzeugung: Sie soll und will die hoch verschuldete BVG wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen. Die schwarze Null in der Bilanz ist von Anfang an ihr erklärtes Ziel - und 2014 erreicht sie dieses Ziel erstmals: durch Sparmaßnahmen und Umstrukturierungen, mit denen Gewerkschafter und Personalräte am Ende gut leben können - die aber trotzdem dazu führen, dass die BVG-Beschäftigten die Zeile "Weil wir dich lieben" für die eigene Chefin eher selten anstimmen.

Aus der Politik kommen überwiegend positive Töne. "Wie sie das Unternehmen immer durch schweres Fahrwasser gefahren hat, das war sehr gut", sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Oliver Friederici. Allerdings kritisiert er, die BVG habe viel zu spät auf den enormen Kundenzuwachs reagiert und nun zu wenig Fahrzeuge. "Da kamen die Zeichen, dass sie mehr Geld braucht für die BVG, doch recht spät."

Neue Züge kamen entweder gar nicht oder nur kleckerweise aufs Gleis

In der Tat sind die tagtäglichen Engpässe bei der U-Bahn in den Hauptverkehrszeiten dem Umstand geschuldet, dass vor allem Anfang der 2010 Jahre zu wenig investiert wurde. Neue Züge kamen entweder gar nicht oder nur kleckerweise aufs Gleis. Immer wieder verwies Nikutta verteidigend in den vergangenen Monaten darauf, dass das rasante Wachstum Berlins vor einem Jahrzehnt noch nicht habe vorhergesehen werden können. Dazu kommt, dass Millionenentscheidungen etwa über neue Fahrzeuge nicht der Vorstand allein trifft: Es ist Sache des Aufsichtsrats - und auch des Eigentümers.

Deshalb sieht der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Tino Schopf, Versäumnisse auch nicht so sehr bei Nikutta. "Die Frage ist, ob wir nicht etwas falsch gemacht haben", sagt Schopf selbstkritisch. "Wir dürfen nicht vergessen, dass die BVG ein landeseigenes Unternehmen ist und da muss man sich natürlich dann die Frage stellen: Welchen Anteil hat hier auch das Land?" Wie in fast allen Bereichen stand Berlin im ersten 2000er-Jahrzehnt auf der Investitionsbremse. "Sparen, bis es quietscht" war das Motto der rot-roten Regierung unter Klaus Wowereit mit seinem Finanzsenator Thilo Sarrazin an der Seite. Sarrazin war damals auch Aufsichtsratsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe.

Opfer des eigenen Erfolgs

Damals wurden die Gehälter der Beschäftigten gestutzt, Personal abgebaut und die Instandhaltung auf Kante gefahren, weil das Land kein Geld hatte und die BVG gleichzeitig hochgradig defizitär wirtschaftete. Gleichzeitig wurde das Unternehmen in der Folgejahren auch Opfer ihres eigenen unerwarteten Erfolgs: Während die Einwohnerzahl Berlins seit Nikuttas Amtsantritt 2010 um vier Prozent stieg, kletterte die Zahl der Fahrgäste um satte 20 Prozent - auf über eine Milliarde pro Jahr.

Die Zeiten des Sparens sind seit ein paar Jahren vorbei, mittlerweile wird wieder investiert. Aber schon beim Amtsantritt wusste Nikutta, dass ein Unternehmen wie die BVG eher ein großer Tanker ist, bei dem nicht von heute auf morgen umgesteuert werden kann. "Der öffentliche Personennahverkehr ist etwas, wo häufig die Konsequenzen von Entscheidungen erst fünf bis zehn Jahre später sichtbar werden. Auch die Fragen von Finanzierungen und Kosteneinsparungen haben langfristige Konsequenzen", sagte sie 2011.

Durststrecke noch nicht beendet

Die BVG steht damit mittlerweile wirtschaftlich auf gutem Grund und wird auch vom Land halbwegs auskömmlich finanziert wird - ihre Durststrecke ist aber noch nicht beendet. Vor allem auf neue U-Bahn-Züge wird nun händeringend gewartet. Die größte Ausschreibung in der Geschichte des Unternehmens über 1.500 neue Wagen ist zwar im Frühjahr abgeschlossen worden, der Zuschlag konnte aber noch nicht erteilt werden, weil ein im Bieterverfahren unterlegenes Unternehmen vor Gericht gezogen war. Die Verhandlung vor dem Kammergericht ist nächste Woche. Wenn es für die BVG dicke kommt, muss das komplette Verfahren wegen Formfehlern neu gestartet werden. Der Zeitverlust läge bei mindestens einem Jahr.

Langsamer als gedacht kommt auch der Ausbau der Straßenbahnnetzes voran. Dies allerdings ist vor allem ein Thema für die Politik und das Land als Auftraggeber der Fahrleistungen. In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich SPD, Linke und Grüne darauf verständigt, neue Tramlinien zu bauen. Vorrangig waren zunächst vier Strecken genannt: zum Ostkreuz, vom Hauptbahnhof zur U-Bahn Turmstraße, vom S-Bahnhof Schöneweide zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof und zum S-Bahnhof Mahlsdorf.

Stockender Bau von Straßenbahnen

Doch es hakt aus unterschiedlichen Gründen bei den verschiedenen Projekten. Erst im August kritisierte der verkehrspolitische Sprecher der mitregierenden Linken, Kristian Ronneburg, das ein Großteil der Mittel für Planung und Bau von Straßenbahnen nicht abgerufen worden sei. "Insgesamt wurden beziehungsweise werden 2018/2019 von geplanten 54 Millionen Euro weniger als zwei Millionen Euro für Straßenbahnen ausgegeben. 52 Millionen Euro an Straßenbahn-Mitteln landen also entweder bei anderen Projekten oder bei Finanzsenator Matthias Kollatz."

Gleichzeitig schwelt in der Koalition seit langem ein Streit darüber, ob nicht auch neue U-Bahnstrecken gebaut werden sollten. Die SPD hat konkrete Ideen: etwa die Verlängerung der Linie U3 um rund 600 Meter bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz, den Ausbau der U8 bis ins Märkische Viertel oder auch die Verlängerung der U2 bis nach Pankow Kirche. Grundsätzlich sind U-Bahnen zwar leistungsstärker als Straßenbahnen, der U-Bahnbau dauert allerdings deutlich länger als das Verlegen von Tramgleisen und ist außerdem um ein Vielfaches teurer. Diese Argumente halten Linke und Grüne dem Koalitionspartner entgegen. Die grüne Verkehrssenatorin Regine Günther hat dennoch Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben.

Unter ständiger öffentlicher Beobachtung

Was auch zeigt: Der Nahverkehr ist nicht nur eine Sache des Tagesgeschäfts, sondern auch eine hochpolitische Angelegenheit. Wer auch immer Sigrid Nikutta bei der BVG beerben wird: Die oder der neue Vorstandsvorsitzende wird schnell merken, dass der Chefposten in dem landeseigenen Unternehmen einer unter ständiger öffentlicher Beobachtung ist – und einer, bei dem es an Ratschlägen und Vorgaben aus der Politik nie mangeln wird.

Sendung: Abendschau, 07.11.2019, 19:30 Uhr

Beitrag von Thorsten Gabriel

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15 Kommentare

  1. 15.

    Naja, ganz einfach jeder fängt bei sich an und überlegt wie er selber Dreck verhindern kann. Ich finde es unerträglich Bahnhöfe/S-Bahn/ U-Bahnen zu betreten die in Alkohol getränkt und beko.... sind.

  2. 14.

    Die BVG kann sich nicht aus den Fahrgeldeinnahmen selber finanzieren, das ist vollkommen klar. Jedoch bringen höhere Ticketpreise mehr Geld für den Landeshaushalt und somit schließt sich der Kreis.
    Der Senat bestellt und die BVG liefert nur das was in ihren Möglichkeiten steht. Und bisher hat das Geld nie gereicht was die öffentliche Hand zugeschossen hat.
    Der Senat bestellt auf der U7 einen 4 Minuten Takt von 6 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends. Es kann nicht geliefert werden, da ein chronischer Wagen und Personalmangel besteht. Die Werkstätten kommen mit der Arbeit nicht hinterher, weil dort nicht mehr rund um die Uhr gearbeitet wird. Und jetzt meine Frage....wer ist daran Schuld? Der Fahrgast, die BVG oder der Senat? Der Senat steht in der Pflicht den Arbeitgeber "BVG" so attraktiv zu gestalten, das auch junge Menschen dort arbeiten wollen. Aber davon sind wir sehr weit entfernt.Mit den Mitteln die der BVG im Moment zur Verfügung stehen, versuchen sie das Beste draus zu machen.

  3. 13.

    Werte Dame,
    wenn sich die BVG von den Fahrgeldeinnahmen finanzieren sollte, müsste sie morgen den größten Teil ihres Betriebes einstellen. Ihre Erregung in Ehren, aber: Öffentlicher Personennahverkehr ist schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr direkt kostendeckend, sondern die öffentliche Hand muss ordentlich Geld zuschießen. Was auch gerechtfertigt ist, aus sozialen, ökologischen, volkswirtschaftlichen Gründen. Weite Teile ihres Verkehrs bietet die BVG schon seit vielen Jahren genau so an, wie der Senat es bestellt hat und wie er dafür bezahlt. Und demnächst soll diese Vereinbarung auf einen "Bruttovertrag" umgestellt werden. Das heißt: Der Senat zahlt dann alles, wird also zum einzigen wirklichen Kunden der BVG. Alle Fahrgeldeinnahmen müssen an den Landeshaushalt abgeführt werden. Wieviel Personal, Sauberkeit usw. die BVG bieten kann, ist folglich eine politische Entscheidung. Der Senat braucht es bloß in den Vertrag zu schreiben.

  4. 12.

    ... nicht zu vergessen: sexualisierte Werbung und dumme Sprüche ("wir haben den längsten"), bestimmte Personenkreise bevorzugende "Werbekampagnen" (Adidas-Jahresticket, ermäßigtes Jahresabo für Frauen), mehr große Ankündigungen als Umsetzung ("ab heute schleppt die BVG selbst ab") usw.

  5. 11.

    Lieber "Weltenbummler", liebe "Heike",
    dass Sauberkeit und mehr Personal Kosten verursachen, bestreitet niemand. Aber mit den "Kosten" kann man alles ablehnen oder mit dem ebenfalls ständigen Argument "es gäbe wichtigere Probleme". Trotz aller ehrenwerten Bemühungen, und das ist mit Sicherheit nicht die Schuld der BVG-Mitarbeiter, die ihr Bestes geben: So verkommen sahen die U-Bahnzüge von außen noch nie aus (von meinen 20 U-Bahnfahrten in dieser Woche saß ich 18 Mal in beschmierten Wagen, tolle Visitenkarte für eine Hauptstadt!). Und wenn die BVG das nicht stemmen kann, muss der Senat ran, genug Geld ist vorhanden. Offenkundig fehlt der politische Wille.

  6. 10.

    Soooviele Verspätungen und Ausfälle aber wurden je Strafzahlungen wie bei der S-Bahn verhängt ? Zweierlei Maß !
    Außerdem verursacht die BVG täglich viele Staus und fährt mit den schweren Bussen die Straßen kaputt.

  7. 9.

    "Sanieren" durch Kaputtsparen ist nun wahrlich keine Kunst. Der gewaltige Investitionsstau, den die Dame auf diese Weise verursacht hat, ist selbst für den Laien überall sicht- und spürbar: Die gesamte Berliner U-Bahn ist inzwischen unglaublich verwahrlost, alte, schmuddelige Züge, ungepflegte Stationen, darunter viele, an denen seit Jahren herumsaniert wird, unzuverlässiger Verkehr. Der Busverkehr findet teils nur noch nach Zufall statt, nicht mehr nach Fahrplan, aber selbst dies zu "kommunizieren" sind die dafür eigentlich vorgesehenen Systeme nicht in der Lage. Wofür Frau Nikutta dagegen viel Leidenschaft entwickelte, war, immer neue Häuptlinge zu installieren und tolle Reklamekampagnen zu machen für ein Produkt, das sowieso stark nachgefragt wird. Klar: Damit konnte sie Preise gewinnen, mit einem guten Bus- und Bahnverkehr eher nicht.

  8. 8.

    Also die Arbeit von Frau Nikutta war je nicht gerade erfolgreich. Beim Personal,bei den Fahrzeugen und bei der Infrastruktur hat die Dame das Unternehmen ruiniert und totgespart. Der Nachfolger wird hoffentlich eine bessere Figur abgeben, Frau Nikutta ist kein Verlust für die BVG und Berlin.

  9. 7.

    Die BVG versucht ihr Eigentum sauber zu halten und auch vernünftig zu bewachen. Aber das kostet. Vielleicht sollten unter dem neuen Vorstand als erstes die Ticketpreise erhöht werden, aber dann wird auch wieder gemeckert. Aber von irgendwas muss das Personal in den Werkstätten bezahlt werden und der Wachschutz für die Züge.
    Aber egal wie es angepackt wird, bei den meisten Usern hier ist es falsch und recht machen kann man es auch keinen.
    Was soll die Öffentlichkeit dagegen tun? Die BVG bestreiken?
    Frau Nikutta wünsche ich auf ihrem Weg alles Gute, schade das sie geht.

  10. 6.

    Da kann es nur noch bergauf gehen mit der BVG, so schlecht wie die BVG zur Zeit aufgestellt ist mit Personal, Fahrzeugen, Sicherheit war sie noch sie. Aber Hauptsache das Image und die PR stimmte.

  11. 5.

    Die Frage können Sie sich doch prima selber beantworten! Denn irgendwer muss das alles bezahlen...am Ende auch Sie, die jetzt noch nach Bewachung und höchste Sauberkeit schreien.

    Schade das sie geht, denn gefühlt hat sie der BVG gut getan. Allein das Image durch "Weil wir dich lieben" war ja mal der Hammer.

    Und dann noch zur Bahn...hoffentlich ist das nicht ihre letzte Station!

  12. 4.

    Naja jetzt gibts rote Herzen und roten Promo-Artikel. Bis zum nächsten Auftrag.

  13. 3.

    Wenn ich höre, Machbarkeitsstudien werden von Frau Günter in Auftrag gegeben... Toll! Wieder Geldausgaben, für die der Steuerzahler aufkommt. Ist das eigentlich den Politikern bewusst, dass sie stets! mit dem eingezahlten Geld aller Bürger haushalten müssen? Ich denke nicht - so wie es oft für Bereiche ausgegeben wird, deren Auftraggeber eigentlich die fachliche und selbstbewusste Kompetenz dafür haben müssten, Entscheidungen selbst zu treffen.
    Ich wünsche der scheidenden BVG Chefin viel Erfolg in ihrem neuen Aufgabengebiet. Habe keine Zweifel daran, dass ihr das gelingt. Zug um Zug.

  14. 2.

    Was für eine "glanzvolle" Bilanz! Es fehlt aber noch etwas:
    Mittlerweile fahren die meisten U-Bahnzüge außen verdreckt und von oben bis unten mit Graffiti beschmiert herum. Es ist nur noch beschämend, da helfen auch keine aufwändig renovierten Bahnhöfe.
    Warum schafft es ein Verkehrsunternehmen nicht, sein Eigentum sauber zu halten und vernünftig zu bewachen?
    Darüber hinaus wundert mich, mit welcher Gleichgültigkeit das in der Öffentlichkeit hingenommen wird.
    Schade, dass der rbb das Thema Vandalismus hier so gar nicht erwähnt.

  15. 1.

    und nicht zu vergessen an Personal gespart.

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