Auf einem C&A-Schaufenster steht "Sonntag geöffnet! Von 13 bis 18 Uhr". (Quelle: imago-images/PEMAX)
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Erstes Halbjahr 2020 - Termine für drei verkaufsoffene Sonntage in Berlin stehen fest

Die ersten Termine für Sonntagsöffnungen im kommenden Jahr in Berlin stehen fest: Zur Grünen Woche, zur Berlinale und zur 25. Fête de la Musique dürfen die Einzelhändler ihre Geschäfte sonntags von 13 bis 20 Uhr öffnen. Das teilte die Senatsverwaltung für Arbeit am Donnerstag mit. Als genaue Tage nannte die Behörde den 26. Januar 2020, den 23. Februar und den 21. Juni. 

Berlin hat im Bundesvergleich das liberalste Ladenöffnungsgesetz. Einzelhändler dürfen ihre Geschäfte an bis zu zehn Sonntagen im Jahr öffnen. Acht verkaufsoffene Sonntage legt der Senat zentral fest, zwei weitere dürfen die Bezirke ausrufen.

Um die verkaufsoffenen Sonntage gibt es in Berlin immer wieder Streit. Die Gewerkschaft Verdi hatte gegen mehrere Sonntagsöffnungen im Jahr 2018 geklagt und vor Gericht Recht bekommen.

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5 Kommentare

  1. 5.

    Leider immer nur ein halber Zag. Ich bin für längere Öffnungszeiten. Das Zeitfenster ist doch antiquiert.

  2. 4.

    So lange die Geiz ist Geil Gesellschaft Konsum als Lebensinhalt sieht, wird sich daran leider auch nichts ändern.
    Die einfachste Möglichkeit gegen die Ausbeutung der Angestellten am Sonntag Stellung zu beziehen ist:
    Einfach mal Sonntag mit der Familie oder Freunden zu verbringen - und nich Ideenlos und Sinnfrei in Shoppingmalls anderen Konsumjunkies hinterher zu laufen.

    Meine Idee: Boykott der Sonntagsöffnungen - nur dann wird auch nicht mehr geöffnet. Vielleicht wollen die entsprechenden Angestellten ja auch am Sonntag mal bei der Familie sein...

  3. 3.

    Immer mehr Arbeitgeber,versuchen die gesetzlichen Regelungen zur Sonntagsarbeit zu umgehen.
    Wenn dadurch Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden.
    Die Belastungen am Arbeitsplatz steigen,es bleibt immer weniger Zeit für Erholung,Freunde,Familie und Kinder.
    Der arbeitsfreie Sonntag ist eine soziale Errungenschaft und als Tag der Ruhe,ohne Zwang zur Lohnarbeit, unverzichtbar.
    Wenn jeden Tag gearbeitet würde,wäre unser Dasein sinnlos.Wir wären Anhängsel von Maschinen und keine Selbstentfaltung wäre mehr möglich.Es gäbe nichts,wofür man arbeitet und die Arbeitsleistungen an sich würden rapide abnehmen.Wenn Arbeiten keinen Sinn mehr macht und nicht mehr lohnt,weil jeder Tag Arbeitstag wäre, ist das persönliche Engagement gegen null.

  4. 2.

    Wie Provinzionel doch Berlin und Deutschland sind, drei verkaufsoffene Sonntage lol
    Am Ende hilft solch spießertum nur Amazon und Co.

  5. 1.

    Warum ist man der Meinung, das man internationale Veranstaltungen als Grund für Sonntagsöffnung nehmen muss. Die Besucher wissen, das in Deutschland der Sonntag ein Ruhetag ist. Da muss man an Sonntag doch nicht noch mehr Hektik verursachen neben den Messen.

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