Batteriewechselstation (Quelle: rbb/Rautenberg)
Audio: Inforadio | 09.01.2020 | Thomas Rautenberg | Bild: rbb/Rautenberg

Technologie aus China - Verkehrssenatorin prüft Batteriewechsler für Berliner Öffis

Elektroautos haben mindestens einen großen Nachteil: Die Akkus müssen stundenlang aufgeladen werden. Die Technologie eines chinesischen Joint Ventures in Berlin zeigt, dass es auch anders geht. Die Verkehrssenatorin zeigt Interesse. Von Thomas Rautenberg

Es ist nur ein kurzer Boxenstopp, bei dem die leere Batterie des Fahrzeugs gegen eine volle ausgetauscht wird - in maximal drei Minuten von 0 auf 100 Prozent Leistung. Das ist keine Utopie, sondern funktioniert jetzt genau so in der Batteriewechselstation im Berliner Westhafen.

Noch handelt es sich um einen Prototypen eines deutsch-chinesischen Joint Ventures. Aber schon bald könnte dieser Batteriewechsler ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung der E-Mobilität sein.

E-Auto muss nicht stundenlang aufgeladen werden

Das Ganze funktioniert so: Der Elektro-Pkw kommt durch die enge Spurführung wie in einer Waschstraße punktgenau zum Stehen. Sekunden später drückt ein blauer Stahlschlitten von unten gegen das Fahrzeug, entriegelt die 360 Kilogramm schwere Batterie, löst sie aus der Verankerung und gleitet seitwärts ins Lager. Dort wird vollautomatisch Alt gegen Neu getauscht. Der Schlitten kommt zurück, positioniert sich wieder unter dem Fahrzeugboden und hängt die neue Batterie ein. Das dauert weniger als zwei Minuten. Das E-Auto muss nicht stundenlang aufgeladen werden.

Die Wechselbatterie (Quelle: rbb/Rautenberg)
Die Wechselbatterie | Bild: rbb/Rautenberg

Taxi-Innung ist offen für die Technologie

Jörg Hellhammer ist technischer Koordinator des Wechselprojekts. Vor allem das Taxigewerbe und Carsharer sind seine Hauptzielgruppen. Es sind also die Elektro-Fahrzeuge großer Flotten, die bei der Batterieaufhängung und den technischen Anschlüssen standardisiert sein müssen.

Bernd Stumpf, Projektmanager der Berliner Taxi-Innung, zeigt sich offen für die Technologie. Nur Taxis, die auch fahren, verdienen Geld, so Stumpf. Er sieht klare Vorteile: "Ich muss keine eigene Batterie haben, denn Batterien sind teuer. Ich kaufe hier an der Wechselstation den Strom, und kann, egal welche Reichweite auch anfällt, jederzeit wieder neu wechseln." Als Taxiunternehmer rechne er sich dadurch wirtschaftliche Vorteile aus.

Noch keine Entscheidung von Verkehrssenatorin Günther

Das Problem bleiben aber die Fahrzeughersteller, die eine passende Batteriehalterung anbieten müssen. Mit einem großen deutschen Autobauer sei man bereits in konkreten Gesprächen, versichern die Investoren.

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Bündnis 90/Die Grünen) beobachtet den Batteriewechsel-Vorgang. Sie gibt zu erkennen, dass der schnelle Wechsel von Batterien in dieser Form auch für die Elektrobus-Flotte der BVG interessant werden könnte. Auch wenn es für sie noch keine endgültige Entscheidung dazu gebe. "Aber wichtig ist, dass wir uns alles sehr genau anschauen und auch prüfen."

In China bereits gelebte Realität

Keine drei Minuten sind vergangen, und der Elektro-Pkw rollt mit voller Batterie aus der improvisierten Wechselstation heraus. Was in Berlin ein Zukunftsgeschäft sein könnte, ist in einigen chinesischen Großstädten längst gelebte Realität. Rund 150 Wechselstationen gibt es allein in Peking, 500 Millionen Kilometer haben chinesische Taxis mit Wechselakku bereits zurückgelegt und das - wie versichert wird - ohne einen Unfall mit der Batterie.

Kommentar

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34 Kommentare

  1. 34.

    Warum kein Wasserstoff? Weil man mindestens 3/4 der Energie wegwirft, wenn man über H2 statt Akkus geht. Frau Kemfert vom diw spricht sogar von 7/8!
    Gerade der Ausbau eines umfangreichen Systems von Akkuwechselstationen ist geeignet, das Netz zu regulieren:
    Viel Lestung im Netz: Die Akkus werden geladen. Zu wenig Leistung im Netz: Die Akkus können etwas Ladung abgeben. Sprich: Negative und positive Regelleistung mit Akku-Wechselstationen.

  2. 33.

    "E-Auto muss nicht stundenlang aufgeladen werden"... Ja, muss es auch nicht. Wer glaubt denn so einen Blödsinn? Schnell-Lader? Noch nie davon gehört? Deutschland vom Feinsten...

  3. 32.

    Laut Anlage 7 des NVP der SENUVK haben die Chinesen den Akkuwechsel bei Bussen schon lägst als Irrweg eingestuft.
    "Das Konzept wurde in China in den Jahren 2008-2013 verfolgt. Aufgrund des aufwändigen Tauschprozesses, des Infrastrukturaufwandes sowie der Lagerkosten für die Batterien wird dieses Konzept jedoch mittlerweile zugunsten der vorgenannten Ladekonzepte sukzessive abgewickelt."

  4. 31.

    Nein. Denn Vertragsgegenstand kann ja auch nur die zu liefernde Energie sein. Diese erhält man dann in Form eines Akkus. Dann kommt es überhaupt nicht darauf an, dass man immer denselben Akku abgibt oder erhält. Das ist doch nicht anders, als ob man eine Tankkarte von Aral oder Esso oder einer Zahlungsfirma hätte, da bekommt man jeden notwendigen Liter Sprit und bezahlt am Ende die angenommene Menge. Und es ist egal, wo man den Sprit bezogen hat.

  5. 30.

    Genau. Mieten oder leasen der Akkus scheidet in Deutschland für ein Wechselsystem aus, denn es muss genau der Vertragsgegenstand zurückgegeben werden und nicht irgendein Akku. Deshalb ist das Akkuwechselsystem nur für eine Flotte denkbar und nicht für Privatleute.

  6. 29.

    Die Batterien war wie heute noch bei Renault üblich gemietet und nicht Eigentum des Fahrzeughalters. Better Place war aber wie unten erwähnt zu früh auf dem Markt.

  7. 28.

    Warum genormt? Traut man KI im Jahre 2020 immernoch nicht zu, unterschiedliche Systeme in einer Wechselstation zu handeln? Alles ist machbar und vor allem ist die Idee, die schon Jahren imo aus Israel kam, aus was weiß ich für Gründen in der Versenkung verschwunden. Ach nein, ich weiß: mit so einem System können uns unsere tollen Energieversorger nicht ihren Säulen- und Verkabelungsquatsch verkaufen...

  8. 27.

    Je nun, die Idee ist nicht neu - zum Beispiel hat es eine israelische Firma vor wenigen Jahren versucht, und die sind nicht an der Technik gescheitert, sonder an der Ökonomie. Denn außer Ingenieuren muss man auch noch ein paar BWLer beschäftigen, die sich überlegen ob die Batterien nun geleast, vermietet oder sonstwie vermarktet werden, und wo die Kunden herkommen sollen, solange die Infrastruktur noch nicht ausgebaut ist. Den Schuh hat sich in Deutschland eben keiner anziehen wollen, und dann passiert was immer passiert, wenn wir uns für etwas zu schade sind, dann machen es eben die Chinesen.

  9. 26.

    Die Idee hatte ich auch schon mal, aber es gibt einige Haken. Man müsste natürlich entsprechend viele Akkus vorhalten und die sind irgendwann von unterschiedlicher Qualität.
    Dann gibt jemand seinen nagelneuen Akku ab und bekommt einen Minderwertigeren. (Ansonsten kann dieserAkku nur entsorgt oder Soweit wie möglich recycelt werden).
    Eigentlich nur für geschlossene Systeme sinnvoll wie Fuhrparks oder BVG etc.

  10. 25.

    Somit wird das Fahrverhalten von der eigenen Einstellung zur Ökonomie gesteuert?Ja genau.
    Also wie beim Kaufkonsum.Alle bestellen Online.Weil man so bequem ist in die Stadt zu fahren ect.
    Und man hat ja keine Zeit,da man von 9-18 Uhr am arbeiten ist.Die Geschäfte haben bis 22.Uhr geöffnet.
    Nichts anderes als aus den Supermarkt Lebenbsmittel zu bestellen.Für ältere Kranke Menschen vollkommen ok.Genau das gegenteil wird dann kommen.Da kann man ja jeden 2,3 Tag ja den Akku wechseln.
    Man muss also nicht mehr darauf achten langsam anzufahren ect,um an die Reichweite zu denken.
    Wenn es um die Reichweite geht,dann brauche ich kein E-Auto mit F1 beschleunigung und 240+ Km/h spitzengeschwindigkeit.Zumahl ja Tempo 130 auf Deutsche Autobahnen kommen soll.
    Was ich persönlich vollkommen begrüsse.Weg von den schnellen Ps starken Wohnzimmer Luxuslimousinen.
    Egal ob Benziner,Diesel.Hybrid oder E-Wagen.Die braucht in Zukunft kein Mensch mehr.




  11. 24.

    Gut, dass Sie beim Verbrenner geblieben sind. Brennstoffzellen-Fahrzeuge haben ja auch einen Akku :-o.
    Zum Glück gibt es bei der Förderung von Erdöl (als Folge von Fracking vergiftetes Grundwasser, Energieaufwand an den Bohrtürmen, für Raffinerien, Transport in Pipelines, Tankwagen usw.) keine Gefahren und nachhaltige Schädigung der Umwelt. Nur die Schäden die bei Herstellung und Verwertung/Entsorgung von Akkus entstehen, scheint Jedermann genau zu kennen...

  12. 23.

    Warum um alles in der Welt nicht Wasserstoff. So viele Windräder werden Ausgebremst und zahlen müssen wir diesen Stillstand. Es geht doch gar nicht um die Effizienz sondern darum, dass es erneuerbar und ohne Schadstoffe ist. Zudem Leitungsnetz und Speicher bereits ausreichend vorhanden (Wasserstoff zu "Erdgas").
    Man kann sich bei Sonnenschein zu Tode produzieren, damit es Nachts und im Winter reicht.

  13. 22.

    Die VÖV-Busse in der Bundesrepublik waren eher ein Innovationshemmer und behinderten z.B. das Aufkommen niederfluriger Busse. Andre hatten sogar nur Ikarus oder Ikarus zur Auswahl. Eine ähnliche Gefahr sehe ich auf Grund der derzeitigen Innovationszyklen bei der Technik der E-Busse - egal ob die Antriebsenergie aus der Oberleitung, einer Batterie oder aus einer Brennstoffzelle samt H2-Tank kommt.

  14. 21.

    Aber Peter; bist doch nicht auf den Kopf gefallen. Mein 1. Beitrag ist noch nicht veröffentlicht. Es wird in Sachen Batteriewechselstation letztlich zu einer vollkommenden prozessorgesteuerten Ladestation kommen in der den Erfordernissen entsprechend viele Akkus geladen und entnommen werden können.

  15. 20.

    Ideal wäre es natürlich könnte man sich auf Akkustandards einigen. Das setzt dann ein einheitliches "Batterieschubfach" / Normung voraus. Im Akkubunker könnten ja dann auch ausreichend Akkus vorgehalten werden. Ich erinnere an simple Taschenlampenbatterien; AA - Alkaline kann man in der ganzen Welt kaufen und die passen dann auch weltweit.-- Für Verkehrsbetriebe bietet sich eine solche vollautomatische Akkuwechselbunkeranlage absolut an.

  16. 19.

    Wofür? ;-)
    Es gibt für H2-Tankstellen Karten im Internet, z.B. https://h2.live/

    Zu Wechselakkus s. https://de.wikipedia.org/wiki/Better_Place

    Die Ablehnung der Brennstoffzellenbusse kann man im aktuellen Nahverkehrsplan nachlesen
    https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/nahverkehrsplan/

    Schelleres Laden: https://t3n.de/news/langstrecke-elektroautos-porsche-1234519/

    Neue Akkutechniken werden immer wieder z.B. bei auf heise.de vorgestellt, egal ob neue Bauformen oder eine andere Zellchemie wie z.B.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neuer-Silizium-Akku-verzehnfacht-die-moegliche-Energiedichte-4036489.html
    Nachteil ist die fehlende großtechnische Serienreife.
    Toyota entwickelt mit Chinesen Feststoffbatterien:
    https://www.heise.de/autos/artikel/Toyota-wird-mit-Batterieproduzent-CATL-kooperieren-4473074.html

  17. 17.

    In Spandau gäbe es eine H2-Tankstelle. Die am ZOB in Charlottenburg ist aber mangels Nachfrage ebenso schon wieder Geschichte wie die am Betriebshof Spandau.

    Die von den Chinesen kopierte Idee konkurriert dabei mit H2 als Energiespeicher für E-Busse. Günther lehnt allerdings Brennstoffzellen wie im Werkverkehr für den Industriepark Höchst und demnächst in Wuppertal unterwegs kategorisch ab.

    Die Brennstoffzelle konkuriert aber auch mit der fortschreitenden Ladetechnik für reine Batterieautos. Ein Tesla Model S kann innerhalb von 20 Minuten Strom für 160 Kilometer laden, beim VW ID.3 werden es vsl. schon über 210 km sein, beim Stromschlucker Porsche Taycan sind es vsl. mit 216 km sogar noch etwas mehr. Zusammen mit Neuentwicklungen bei der Akku-Chemie bis hin zu ganz anderen Bauformen wächst dort eine starke Konkurrenz heran. Erst wenn diese Innovationskkurve flacher wird, lohnt sich das Wechselsystem - sofern man sich auf einen Standard mit wenigen Batterietypen einigen kann.

  18. 16.

    An den Kommentaren kann man erkennen: viel Meinung, wenig Wissen. Wenn man an solchen Technologien mitarbeitet erkennt man schnell: sowohl das Aufladen als auch das Wechseln, meistens sogar in Kombination, hat seine Daseinsberechtigung und ist auch nicht neu. Alle gendergerechte Aktivist:innen von Fridays for Future, die stundenlang draußen vor ihrem Szene-Café unterm Heizpilz "handydattelnd" sitzen und ihren ganz persönlichen Temperaturanstieg jenseits des Pariser 1,5-Grad-Ziels erleben, sind eingeladen hier mitzuarbeiten.

  19. 15.

    Tja, was haben Sie erwartet.
    Wir kommen nicht in die Paste und andere Länder machen es uns seit Jahren vor, wie es gehen könnte.
    Und ob nun in Ihren Augen "menschenverachtend" oder nicht. Aber Sie zeigen uns unter anderem wie es geht.
    Wie lange wollen Sie denn noch warten bis bei uns mal jemand einen Geistesblitz hat?

  20. 14.

    Das ist Unsinn. Den Strom gibt es nicht umsonst. Somit wird das Fahrverhalten von der eigenen Einstellung zur Ökonomie gesteuert, genauso wie beim Verbrennungsmotor. Nur ein Batteriewechselsystem kann die Nutzung eines E-Autos Oberhaupt sinnvoll machen, da nur so mit vertretbarer Batteriegröße brauchbare Reichweiten auch mit Klimaanlage oder Heizung zu erzielen sind. Dazu brauchte es aber eine Normierung für alle Hersteller, und das wird wohl Utopie bleiben.

  21. 10.

    Die Batterien werden wieder aufgeladen und zum erneuten Auswechseln gegen eine leere Batterie aufgehoben, gelagert.

    In meinen Augen ist diese Technologie besser geeignet für den Massenmarkt (PKW, LKW, Busse), als die Ladesäulen-Technologie. Setzt sich die Technologie der Auswechselbatterie durch, fahren schneller und deutlich mehr Elektromobile. Vorhandene Tankstellen könnten erweitert, umgerüstet werden und neben Benzin und Diesel, diesen Auswechselbatterie-Service anbieten.
    Kommt das, kann ich mir vorstellen in absehbarer Zeit, auf ein E-Auto umzusteigen, weil die Kosten in der Anschaffung niedriger sein werden, als bei Autos mit fest verbauter Batterie. Für die Batterie wird nur eine Leihgebühr und den aufgeladenen Strom fällig. So wie jetzt schon fürs getankte Benzin/Diesel an der Tankstelle gezahlt wird.

  22. 9.

    Anstatt mit eigener Hirnkraft Dinge zu entwickeln wird mit einem menschenverachtenden System Chinas gekungelt - mir ist schlecht. Von wegen, Fachkräftemangel usw. - nach Fragen?
    @ Pegl - diese Frage ist so unsinnig wie nicht durchdacht - analog zu diesem "Joint Venture"
    @ karsten: stimmt - man braucht keine Rücksicht mehr auf Nichts zu nehmen - ist ja alles so schön einfach dann.....

  23. 8.

    scjone sache das mann den austauch von baterien testet aber keiner sagt wohin die leeren gebracht oder was mit diesen sooo umweltverträglichen teilen passiren soll.

    ich stand vor der wahl mir ein umweltverträgliches wasserstoff auto oder e auto zu holen also die wahl zwichen einem auto das wasser als rückstand hinterlässt oder eine elektro katastrofe deren umweltschädigung ( auf batteryherstellung brandgefahr und entsorgung bezogen)noch nich absehbar sind.

    ich habe mich dann für einen benziner entschiden da wasserstoff tankstellen zu selten sind und e autos sich erst noch beweisen müssen (aber der preis spielte auch eine rolle)

  24. 7.

    Guten Tag,
    der Begriff "Batterie" entspricht hier "Akku". Diese wird hier wieder aufgeladen, nur daß sie später in ein anderes Auto eingebaut wird. Eins eigene Auto bekommt man sofort eine frisch aufgeladene, die vorher wiederum in einem anderen Auto eingebaut war.

  25. 5.

    Die leeren Akkus werden langsam aufgeladen - und können ggf. auch Regelenergie abgeben.

    Ein solche System gab es bereits einmal: Die 2007 von einem ehemaligen SAP-Manager gegründete Firma Better Place war zusammen mit Renault aber viel zu früh auf dem Markt.

    Austauschbatterien sind vor allem für größerer Flotten interessant. Ansonsten müssten sich die Autohersteller auf ein Batteriesystem einigen, welche nur wenige unterschiedliche Abmessungen, Spannungen und Kapazitäten vorsieht. Fahrer von Verbrennern werden vielleicht schon einmal einen neue Starterbatterie gekauft haben und wissen dadurch vielleicht, wie groß die Auswahl selbst bei diesem kleinen Bauteil ist. Wer verfolgt hat, wie langwierig allein innerhalb Europas die Normung des Ladesteckers gedauert hat, weiß, dass man für diese massive konstruktive Einschränkung einen sehr langen Atem haben muss.

  26. 3.

    Eine sehr "kluge" Frage...........
    Besser wäre die weshalb im Hochtechnologieland D niemand auf die Idee kommt und es dazu Chinesen braucht.

  27. 2.

    Tolle Neuigkeiten.Dann können wir ja die E-SUVs noch mehr Leistung geben.Vom 0 auf 100 unter 3 sekunden.
    Anstatt die Akkus zu schonen,wird dann Vollgas gefahren.
    Super.

  28. 1.

    Was passiert mit der ausgewechselten leeren Batterie?

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