07.05.2019, Berlin: Ein BerlKönig ist auf einer Straße unterwegs. (Quelle: dpa/Carstensen)
Audio: rhb 88,8 | 27.05.2020 | David Donschen | Bild: dpa/Carstensen

Regelbetrieb ab Montag - Berlkönig darf vorerst bis Ende Juli weiterfahren

Das Sammeltaxi Berlkönig kann vorerst weiter seine Dienste anbieten. Die Kooperation der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit dem Unternehmen ViaVan werde zunächst bis Ende Juli verlängert, teilte die BVG am Mittwoch mit. Die Gespräche um eine längerfristige Zukunft des Verkehrsversuchs sind demnach noch nicht beendet.

Berlkönig kehrt zum Regelbetrieb zurück

Von Montagnachmittag an können wieder alle Berliner das Angebot nutzen. In den vergangenen zwei Monaten waren die Minibusse Mitarbeitern des Gesundheitswesens vorbehalten. Mehr als 3.500 Personen hätten sich für diese Sonderfahrten registriert, rund 25.000 Fahrten seien absolviert worden, hieß es bei der BVG.

Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, werden künftig höchstens drei Fahrgäste pro Fahrt gebucht. Die Kunden müssen Mundschutz tragen, zwischen den Sitzreihen werden Scheiben angebracht, wie die BVG mitteilte.

Das Projekt Berlkönig steht seit Monaten auf der Kippe. Vor allem Linke und SPD sind dagegen, es jährlich mit mehreren Millionen Euro aus der Landeskasse zu bezuschussen.

Sendung: Abendschau, 27.05.2020, 19:30 Uhr 

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4 Kommentare

  1. 4.

    Der Berlkönig ist eine Verarschung der regulären Fahrgäste.
    Nach dem Motto, wenn nichts fährt früh morgens auf dem Weg zur Arbeit, fährt doch der Berlkönig… musst du den nehmen oder frieren.

  2. 3.

    Alles was die BVG außer Bus, U-Bahn und Fahre macht ist rausgeschmisses Geld. Warum werden nicht mal die Kosten der sogenannten "Digital"-Abteilung genannt. Wenn der ÖPNV pünktlich wäre, bräuchte man keine Sozial- Dünnpfiff Aktionen...

  3. 2.

    Lieber RBB.
    Das Abfeiern des Uber - Konkurrenten interessiert doch wohl niemanden wirklich.
    Oder ist das jetzt Nischen- Journalismus?

  4. 1.

    Die laufende Forschungs- und Entwicklungskooperation mit der Firma ViaVan (Berlkönig) ist auf maximal 2 Jahre – bis zum Ende des laufenden Verkehrsvertrags am 31. August 2020 – ausgelegt. Ohne eine anschließende Bestellung und Finanzierung durch das Land Berlin sollte das Experiment unwiderruflich enden. Wie kann es sein, dass nun jeweils nur noch ein Fahrgast befördert wird und das im Falle von Berlkönig, der seinen Dienst eigentlich zum 1.4.2020 einstellen wollte, auch noch mit der Subvention durch den Berliner Senat? Eine Subvention, die erst im Februar abgelehnt wurde! Somit erbringt dieser Dienste keinen Verkehr mehr nach dem Erprobungsparagraphen des PbefG, sondern schlicht die Dienstleistung Taxi – diese erfordert aber eine Taxikonzession. Besonders ärgerlich ist auch die Tatsache, dass die Fahrzeuge von BerlKönig sich auch noch an der Charité bereithalten. Dieses ist auch nach dem PBefG nur den Taxen gestattet! Leszek Nadolski

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