Symbolbild: Parkende PKW in einer Tiefgarage in Berlin Charlottenburg. (Quelle: imago images/J. Ritter)
Bild: imago images/J. Ritter

Autos gestohlen gemeldet und verkauft - Razzien gegen mutmaßliche Versicherungsbetrüger in Berlin und Brandenburg

Bei einer Razzia wegen mutmaßlichen Versicherungsbetrugs hat die Polizei am Dienstag in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zehn Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Im Einsatz waren etwa 90 Beamte.

Schaden im sechsstelligen Bereich

Durchsuchungen gab es in Berlin-Neukölln, Köpenick und Reinickendorf sowie in Schönwald (Brandenburg), wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ermittler beschlagnahmten Geld, Mobiltelefone und Unterlagen.

Laut Polizei stehen mehrere Personen unter Verdachts des Versicherungsbetrugs in den Jahren 2016 bis 2018. Besitzer von Autos sollen ihre Fahrzeuge als gestohlen gemeldet und die Versicherungssumme kassiert haben. Tatsächlich seien die Fahrzeuge gewinnbringend nach Osteuropa verkauft worden, so der Vorwurf. Ein 36-Jähriger habe sie zunächst übernommen und dann an zwei Männer im Alter von 31 und 32 Jahren weitergereicht. Nach den bisherigen Erkenntnissen, so die Polizei, sei ein Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich entstanden.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren