Landwirt Thomas Domin zieht auch Esskastanien und Haselsträucher heran, um nicht nur das Holz, sondern auch die Früchte der Bäume zu nutzen. (Quelle: rbb/Stefanie Otto)
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Video: Brandenburg aktuell | 21.08.2020 | Stefanie Otto | Claas Nendel, ZALF im Gespräch | Bild: rbb/Stefanie Otto

Nachhaltige Landwirtschaft in Brandenburg - Schlaue Ideen gegen Dürre und für bessere Produkte

Es ist das dritte Dürrejahr in Folge. Und viele Landwirte fragen, ob es sich noch lohnt, Felder zu bestellen. Einige antworten klar: Ja, aber nicht so wie bisher. Sie nutzen Niederschläge besser, schonen die Ressourcen und probieren viel aus. Von Stefanie Otto

Auch nach wochenlanger Trockenheit steht der Mais auf Mark Dümichens Feldern gut. Saftig grün und über zwei Meter hoch. Und das im Fläming, um den "der Regen eigentlich immer einen großen Bogen macht". Für den konventionellen Landwirt ist das ein Beweis, dass seine neue Methode fruchtet. In den 1990er Jahren hat er den Hof samt Ackerflächen von seinem Vater übernommen. Doch sinkende Erträge zwangen ihn zum Umdenken. Seit zwölf Jahren arbeitet er nun schon ohne Egge und Pflug - nach der sogenannten Direktsaat-Methode. Damit will er den Boden schonen, fruchtbarer machen und chemische Dünger und Pestizide reduzieren.

Landwirt Mark Dümichen, der seine Felder nach der Direktsaat-Methode bestellt. (Quelle: rbb/Stefanie Otto)
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Schonender Maisanbau in der Direktsaat-Methode

Wie das funktioniert, sieht man am besten, wenn das Getreide geerntet ist. Die Stoppeln, die übrig bleiben, lässt Mark Dümichen bewusst stehen. Dazwischen sät er nur wenige Tage später neue Pflanzen aus – eine Zwischenfrucht. Zum Beispiel Erbsen, Wicken, Klee oder andere Hülsenfrüchte. Die will er später nicht ernten. Stattdessen nutzt er ihre Eigenschaften, um Stickstoff im Boden zu speichern und Humus aufzubauen. Außerdem sind seine Felder auf diese Weise das ganze Jahr begrünt. Das soll verhindern, dass Sonne und Wind die Erde austrocknen.

Für die Aussaat benutzt Dümichen eine spezielle Maschine, die den Boden nicht aufwühlt. Stattdessen schneidet sie den Boden mit tellerförmigen Messern nur ein paar Zentimeter tief auf. Der Landwirt ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Der Boden wird nicht bewegt. Nur in den Sähschlitzen, wo das Korn abgelegt wird. Und wenn ich ein bisschen in der Erde wühle, dann sieht man, hier wird es unter den Stoppeln ganz feucht."

Blühende Felder locken Insekten und Tau an

Auf dem Feld nebenan sind die Wicken schon in voller Blüte und ziehen allerlei Hummeln und Schmetterlinge an. "So sollte es überall aussehen", schwärmt Dümichen. "Es muss blühen. Die Insekten müssen drin sein. Wir müssen eine Bodenbedeckung haben. Der Regen muss sich hier fangen. Wir haben hier unterschiedliche Temperaturen, also haben wir eine Taubildung. Und im Boden unten drin passiert so wahnsinnig viel, dass wir einfach die Biodiversität damit stark anregen und damit Bodenaufbau betreiben."

Nach der Zwischenfruchtphase sät er dann im Frühjahr wieder Getreide aus, das er als Nahrungsmittel und Futter verkauft. So managt der Landwirt den Familienbetrieb mit 360 Hektar quasi allein. Durch die neue Methode spare er jetzt viel Zeit und die Hälfte der bisherigen Treibstoff-Menge ein: "Die Bodenbearbeitung fällt weg, die Maschinenkosten fallen weg, für den Pflug, fürs Eggen. Wir haben im Prinzip nur noch die Kosten der Aussaat und die Mehrkosten der Zwischenfrucht."

Baumstreifen gegen Wind und Sonne

Ganz ähnliche Probleme treiben Thomas Domin in der Lausitz um. Mit 350 Hektar bewirtschaftet er in Peickwitz bei Senftenberg einen durchschnittlichen Betrieb ganz konventionell, mit moderner Technik. Doch die nützt nichts, wenn es zu trocken ist. Statt sich zu bemitleiden, suchte er gezielt nach Alternativen und stieß auf eine uralte Landbaumethode: die Agroforstwirtschaft.

Video: Brandenburg aktuell | 17.08.2020 | Konstanze Schirmer

Mit Bäumen die Erosion verhindern

Demnach helfen Bäume auf dem Acker die Bodenerosion zu mindern und Wasser im Erdreich zu halten. Thomas Domin hat mitten auf seine Felder Streifen mit Erlen, Pappeln und anderen schnell wachsenden Baumarten bepflanzt. Mittlerweile sind sie schon über vier Meter hoch und bilden kleine Wäldchen, die der Landwirt gern besucht. "Wenn man in den Streifen reingeht, merkt man, dass es hier deutlich kühler und angenehmer ist, als direkt auf dem Acker." Aber auch auf die dazwischenliegenden Ackerstreifen hätten die Bäume positive Effekte: "Die Windgeschwindigkeiten werden unterdrückt , damit haben wir weniger Verdunstung und mehr Wasser für unsere Ackerkulturen."

Geschlossene Kreisläufe sind auf Domins Hof wichtig. So können die Gehölze nach und nach geschnitten oder gefällt werden. Sie speisen die Hackschnitzelanlage, die wiederum Wärme für die Gebäude auf dem Hof liefert. Agroforst ist aber auch in anderen Kombinationen zum Beispiel mit Obstbäumen und Weidetieren denkbar. Der 42-Jährige hat inzwischen Mitstreiter gefunden und mit ihnen den Deutschen Verband für Agroforstwirtschaft gegründet. Er hält Vorträge und nimmt Skeptiker einfach mit raus aufs Feld, um zu zeigen, dass diese Anbaumethode funktioniert.

Die Rinder stehen das ganze Jahr auf der Weide

Im fruchtbaren Rhinluch muss sich Hannes-Peter Dietrich noch keine Sorgen um zu wenig Wasser machen. Dort leitet er den Ökohof Kuhhorst mit 250 Rindern, 140 Schweinen und mehreren Hundert Hühnern, Gänsen und Enten. Allein die Jungrinder haben 25 Hektar Auslauf und viel saftiges Gras für sich. Sie stünden das ganze Jahr auf der Weide, erklärt Dietrich: "Die Jungrinder haben eigentlich nur einen Unterstand im Winter. Wenn zu schlechtes Wetter ist, können sie sich dann dort zurückziehen, damit sie trocken bleiben. Aber sie liegen auch bei minus 20 Grad draußen, denn das macht ihnen überhaupt nichts aus."

Video: Brandenburg aktuell | 20.08.2020 | Stefanie Otto

Artgerechte Haltung und kurze Wege

Neben Fleischprodukten, Futter und Getreide wird auf dem Ökohof auch demeter-zertifizierte Weidemilch hergestellt. Wichtig sind Hannes-Peter Dietrich und seinen Mitarbeitern dabei vor allem die artgerechte Tierhaltung und kurze Wege: "Wir holen nichts aus Argentinien, kein Soja, wir setzen keine genveränderten Sachen ein, sondern, wir gucken, dass wir aus der Region unsere Sachen bekommen, die wir brauchen, um unsere Milch zu produzieren."

Nach dem Melken geht die Milch an die nahegelegene Molkerei Luisenhof in Velten und von dort direkt in die Bio-Märkte in Berlin. Doch am Ökohof Kuhhorst wird Landwirtschaft nicht nur ökologisch-nachhaltig gedacht, sondern auch sozial: Die Tiere werden von über 100 Mitarbeitern betreut, darunter etwa 90 Menschen mit Einschränkungen. Der gemeinnützige Betrieb ist zugleich eine Behindertenwerkstatt, in der die Produkte vor Ort verarbeitet werden. Zum Gebäudeensemble gehört auch ein eigener Hofladen, ein Wohnheim und der Dorfkrug, der mittags zur Kantine wird.

Belugalinsen aus dem Oderbruch

Um gesunde und ressourcenschonende Lebensmittel geht es auch Johannes Erz im Oderbruch. Zusammen mit seiner Frau baut der Landwirt seit acht Jahren Bio-Gemüse an: Kartoffeln, Kürbisse und Zucchini. Um Abwechslung aufs Feld und in die Fruchtfolge zu bringen, suchte er nach einer essbaren Hülsenfrucht und kam auf die Linse. Sie wurde zwar früher auch in Deutschland angebaut, ist aber durch Industrialisierung und Spezialisierung in Vergessenheit geraten. Heute legen Tellerlinsen lange Wege zurück: "Ganz viele Linsen werden gerade in Usbekistan, Kasachstan oder der Türkei, angebaut. Wir wollten das auch hinbekommen, Linsen direkt hier vor den Toren Berlins anzubauen.“

Video: Brandenburg aktuell | 20.08.2020 | Stefanie Otto

Gesagt getan. Über ein Crowdfunding sammelte Erz das Geld für das Experiment. Im April wurde ausgesät. Jeden Tag schaut der Landwirt seitdem nach den kleinen Pflänzchen, die nur zehn bis 40 Zentimeter hoch werden. Ihr großer Vorteil gegenüber anderen Ackerkulturen: "Wenn's trocken ist, hört die Linse einfach auf zu wachsen. Und wenn dann wieder Feuchtigkeit kommt, dann wächst sie weiter", schwärmt Erz beim Gang durchs Linsenfeld. "Und das ist ja im Endeffekt genau das Wetter, was wir hier zur Zeit haben."

Nun ist ein Großteil der Linsen reif und wird mit dem Mähdrescher geerntet. Und siehe da, aus den kleinen vertrockneten Hülsen kommen schwarze Belugalinsen heraus. 2020 war für Johannes Erz die Generalprobe. Im nächsten Jahr sollen die Linsen aus dem Oderbruch dann auch auf den Teller kommen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 19. 8. 2020. 19.30 Uhr

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Beitrag von Stefanie Otto

60 Kommentare

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  1. 60.

    Was wäre denn das allgemeingültige Konzept, dass in der klassischen Landwirtschaft wirkt. Muss da nicht auch individuell angepasst werden. Ich glaube kaum, dass der Bauer in Bayern genauso arbeitet wie der in Niedersachsen. Das Permakultur teurer ist, ist klar. Die Deutschen geben aber für ihre Lebensmittel sehr wenig aus. Der Vorteil bei der Permakultur ist die effektivere Ausnutzung von Fläche. In Frankreich ist der Hof "Bec Hellouin Farm" das beste Beispiel.

  2. 59.

    Und wo kann man das Nachlesen, dass Herr Neumann Überdosierungen untersucht hat? Im Beitrag wird von Langzeitfolgen berichtet. Die konservierenden Bodenbearbeitung und Direktsaat und die damit reduzierte Pflanzenschutz Anwendung ist ja im Prinzip die Richtung, die zur Bioanbauweise führt. Sie werden ja nicht ohne Grund, weniger Pflanzenschutz einsetzen wollen. Was soll bei dem Film übrigens getürkt sein?
    Konnte das Video auf youtube "Glyphosat ist ein Naturschutzmittel" nicht finden. Eins ist aber klar, Monsanto hat kein Interesse, dass sie weniger Pflanzenschutz einsetzen.

  3. 58.

    Können Sie bitte wenigstens ein Mal was schreiben ohne Andere abzuwerten? Nochmal: Lebensmittelpreise hängen immer stark vom durchschnittlichen Lohnniveau eines Landes ab. Regional angebaute Lebensmittel in Ländern mit geringerem Lohnniveau sind immer billiger als z.B. in Deutschland - egal, mit welchen Methoden sie angebaut werden. Und Bio-Anbau heisst nichts weiter, als dass man die Eingriffe in das Ökosystem so weit reduziert, dass Menschen und Umwelt dauerhaft gesund bleiben. Hierzu gibt es viele unterschiedliche Verfahren. Eine Versorgungssicherheit gibt es weder bei Bio noch bei konventionellem Anbau, wie Sie z.B. dem Bericht entnehmen können. Man kriegt im Leben nichts geschenkt und keine Garantien. Ich verstehe gut, dass Sie das frustriert. Aber lassen Sie Ihren Frust nicht an Anderen aus. Wie müssen alle damit klarkommen.

  4. 57.

    Das sich Handbestäubung nicht auf die Kartoffeln bezieht ist ja wohl klar. Durch den Pestizide Einsatz ist man aber irgendwann gezwungen Handbestäubung bei Obstbäumen etc. durchzuführen. Wird ja in China schon gemacht.

    Sie sagen, die normale-bespritze-Kartoffeln kann man sich schon nicht leisten? Dann macht es ja noch weniger sinn, das Feld dann zu bespritzen. Vielleicht mal in Sachen BWL erkundigen, warum die Hungernden so arm sind. Könnte etwas mit unserer Lebensweise zu tun haben und der Ausbeutung dieser. Hat aber nichts damit zu tun, dass man nicht nachhaltig Lebensmittel anbauen sollte. Die Folgeschäden sorgen übrigens schneller zu einem Totalausfall als man denkt. Nach 11 Jahren Glyphosateinsatz ist der Acker faktisch nutzlos.

  5. 56.

    Quatsch ist was Sie schreiben: ""kein allgemeingültiges Konzept" komisch das bei Wikipedia gleich am Anfang bereits steht: "ist ursprünglich ein nachhaltiges Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau". Da haben sie sich wahrscheinlich auf der falschen Seite informiert. "
    Sie haben da was fehlt interpretiert und liegen eben vollkommen falsch. Es ist ein Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau allerdings kein allgemeingültiges Konzept. Es muss individuell angepasst werden, was aber eben auch heißen kann, dass es gar nicht möglich ist dies für das Produkt und Lage zu nutzen. Hätten Sie sich 5 Minuten informiert und nicht Wikipedia und Google für Ihre "Weisheiten" benutzt wären Sie vielleicht auch selber darauf bekommen. Permakultur kann auch schon deshalb kein allgemeingültiges Konzept sein, weil die Produkte sehr teuer sind. Gut wenn es nach Leuten wie ihnen geht sollen die Hungernden in der Welt eben auch die Champagner-Preise für Lebensmittel zahlen. Vorher sollen Sie das Geld nehmen?

  6. 55.

    Na endlich mal ein Experte hier in den Kommentaren. Wie ist denn Ihre Einschätzung zum Rückgang der biologischen Vielfalt in und an Landwirtschaftlichen Flächen? Stichworte z.B. 'Insektensterben', 'fast ausgestorbene Feldhamster', 'eutrophiertes Grundwasser' usw. Sind das nur Werbetricks der Biobranche, oder ist da was dran? Wenn ja, was kann man da tun? Das ist eine ernst gemeinte Frage. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, die nicht (nur) auf Videos verweist.

  7. 54.

    Was für einen Unsinn Sie da schreiben. Fakt ist vielen in der Welt fehlt heute schon das Geld für die Ernährung. Bio-Preise können diese sich damit eben nicht leisten. Bio ist schon deshalb teuer wegen der großen Ernteausfälle. Informieren Sie dich bitte erst einmal und machen Sie sich mit den Fakten vertraut, auch wenn sie nicht in ihre grüne heile Welt passen.

  8. 53.

    Also Handbestäubung bei Kartoffeln schreiben Sie. Über Ihre Qualifikation sagt mir das schon alles.
    Aber sie haben ja nicht verstanden wie sich die Hungernden in der Welt Biokartoffel leisten sollen wo es schon nicht für Normale-Kartoffeln reicht.

  9. 52.

    Dann würde in den meisten großen Ackerbau Regionen schon lange nichts mehr wachsen und bei mir selbst auch seit 15 Jahren nichts mehr. Was in dem youtube Beitrag übrigens stillschweigend unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass Prof Neumann die Auswirkungen bei Überdosierungen untersucht hat, womit der längst verweste Paracelsus ins Spiel kommt. Das Filmchen ist ein typisches Beispiel dafür, wie durch Weglassen wichtiger Informationen die Wahrheit ins Gegenteil verdreht wird. Zudem kann ich Ihnen als konventioneller Landwirt mit 31 jähriger Erfahrung in der konservierenden Bodenbearbeitung und Direktsaat (nur zu diesem Zweck wird Glyphosat eingesetzt) mitteilen, dass der Gesamt-Anstatt Pflanzenschutz Aufwand gerade in Getreidekulturen sich in etwa halbiert. Statt Halbwahrheiten über getürkte Filmchen zu verbreiten, ist es auch für Sie ratsam, sich die Realität aus der Praxis vor Augen zu führen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auf youtube "Glyphosat ist ein Naturschutzmittel".

  10. 51.

    Hier noch eine schöne Doku über Gift im Acker. Bei 9:30 sieht man, wie ein Feld aussieht, dass 11 Jahre mit Glyphosat behandelt wurde.
    https://www.youtube.com/watch?v=UCh_Qe79i-w

    Bei 11:00 sagt der konventionelle Bauer, dass er einen total Ausfall hat, durch Glyphosat. So viel zum Ertrag, wenn man Millionen Menschen ernähren will, wie Alisa behauptet.

  11. 50.

    Ja dann wächst da nichts mehr, bzw. der Ertrag ist zu gering. Sie können ja mal einen konventionellen Bauern fragen, der wird ihn sagen, dass er von Jahr zu Jahr immer mehr Pestizide einsetzen muss um den Ertrag zu halten, bis dann irgendwann nichts mehr geht. Und dann wird der Acker für mehrere Jahre nur noch als Wiese bewirtschaftet.

  12. 49.

    "kein allgemeingültiges Konzept" komisch das bei Wikipedia gleich am Anfang bereits steht: "ist ursprünglich ein nachhaltiges Konzept für Landwirtschaft und Gartenbau". Da haben sie sich wahrscheinlich auf der falschen Seite informiert.
    Und der Preis der Biokartoffel ist der normale Preis. Die konventionelle Kartoffel muss für die Schäden in der Natur nicht aufkommen, nur deshalb hat sie diesen billigen Preis. Aber der Steuerzahler bezahlt bestimmt gerne für den entstandenden Schaden.
    Die Biokartoffel können sich die Leute schon leisten, weil man dann weniger für Grundwasser-Aufbereitung und Handbestäubung ausgeben muss.

  13. 48.

    Hier sind die Fakten zu dem Einkommen. Ich gaube die Unwissenheit trifft auf sie zu.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article164926260/Warum-Reiche-immer-weniger-fuer-Essen-ausgeben.html
    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/so-viel-geben-europaeer-fuer-lebensmittel-aus

    Und die Lobby der konventionellen wollen das Verbot von Kupfer oder wie? Ach nein, die wollen ja gar kein Verbot, für egal welche Substanz. D.h. sie regen sich lieber über Biobauer auf, die weniger Gift verspritzen als konventionelle Bauern.

  14. 46.

    Bitte diese These wissenschaftlich belegen: "Wenn man Böden fortgesetzt nicht nachhaltig bewirtschaftet, sondern mit Ag(g)ro-Chemie auslaugt, wächst irgendwann eben nichts mehr.".

  15. 45.

    Welche Beschimpfungen? Sie haben eben auch wenn Sie es vielleicht sogar glauben eben nicht die Frage beantwortet.
    Ob sich die Hungernden in der Welt Bio-Preise leisten können?
    - eine Antwort zu der Permakultur war auch nicht dabei
    - unbeantwortet auch "Wie auch immer Sie geben selber zu weniger Erträge was also nicht anderes bedeutet als höhere Preise."

  16. 44.

    Alisa, die Leser haben Ihre Gedanken bereits vor der ersten Wiederholung verstanden. Deshalb gibt es auch einige Antworten dazu. Statt nun zum vierten Mal dasselbe zu schreiben, sollten Sie einfach mal auf die Antworten und auf den Bericht eingehen: Sachlich und ohne Beschimpfungen. Sonst müsste man Sie nämlich für einen Troll halten.

  17. 43.

    Schade die Antwort zu Permakultur war nicht dabei. Auch keine Antwort auf die Frage:
    Ob sich die Hungernden in der Welt Bio-Preise leisten können?
    Sie sagen aber "Weniger Chemie etwas geringere Erträge" Wie den nun schon bei weniger Chemie etwas geringere Erträge. Was nur bei keiner Chemie? Keine Erträge? Wie auch immer Sie geben selber zu weniger Erträge was also nicht anderes bedeutet als höhere Preise. An der Antwort zu Permakultur sind sicher schon dran?

  18. 42.

    Andere Experten sagen genau das Gegenteil. Das Problem mit den Lebensmitteln welche weggeworfen bitte näher beleuchten da doch vielschichtig. Warum sagen Sie hierzu nicht? Ob sich die Hungernden in der Welt Bio-Preise leisten können?

  19. 41.

    Der Satz von ihnen sagt uns doch alles über Ihrer Kenntnisse: Übrigens die Deutschen geben etwa 10% von ihrem Geld für Lebensmittel aus, das könnte man locker auf 50 % hochschrauben, für den Erhalt der Natur und Umwelt.
    Nicht nur das ihnen der Hunger in der Welt scheinbar nicht bekannt ist, nun zeigen Sie auch noch ihr Unwissen über die deutschen Einkommen.
    Die Pestiziderückstände der Öko-Bauern mit dem giftigen Schwermetall Kupfer erwähnen Sie leider nicht. Informieren Sie doch bitte wie die Lobby der Öko-Bauern das Verbot des Schwermetalls Kupfer verhindert.

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