Eine Frau mit Atemschutzmaske vor einer S-Bahn (Quelle: imago images/Jan Huebner)
Audio: Inforadio | 28.09.2020 | Lisa Steger | Bild: imago-images/Jan Huebner

Arbeitsniederlegungen bei BVG und Co. - S-Bahn verstärkt Angebot am Warnstreik-Dienstag

Beschäftigte von BVG und Brandenburger Verkehrsbetrieben treten am Dienstag in einen Warnstreik - dann wird das Fortkommen schwierig. Zumindest in der Hauptstadtregion sorgt die S-Bahn für Entlastung: Sie will ihr Angebot verstärken.

Die Berliner S-Bahn will ihr Zugangebot am Dienstag verstärken, wenn im Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg gestreikt wird. Das hat das Unternehmen auf seiner Internetseite und auf Twitter angekündigt. Einzelheiten zu dieser Verstärkung sollen folgen.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sowie von mehr als ein Dutzend Verkehrsunternehmen in Brandenburg am Dienstag zum Warnstreik aufgerufen. Sie sollen zwischen 3 und 12 Uhr ihre Arbeit niederlegen.

In Berlin streikt die BVG, in Brandenburg beteiligen sich die Verkehrsbetriebe Potsdam, die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald, die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft, die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH, der Busverkehr Oder-Spree, die Barnimer Busgesellschaft, Cottbusverkehr, die Havelbus Verkehrsgesellschaft, der Regiobus Potsdam Mittelmark, die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) und die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel.

"Sparkurs auf dem Rücken der Beschäftigten"

Mit dem Ausstand will die Gewerkschaft den Druck auf die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) im Tarifstreit erhöhen. Verdi fordert für die rund 87.000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr einen bundesweit einheitlichen Tarifvertrag. Es geht aber auch um die Angleichung der Konditionen für die rund 3.500 Brandenburger Beschäftigen im Vergleich zu ihren 14.500 BVG-Kollegen und -Kolleginnen.

"Der ÖPNV befindet sich bundesweit in einer schwierigen Situation. Nach 20 Jahren Sparkurs auf dem Rücken der Beschäftigten sind die Grenzen der Belastbarkeit erreicht", erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. "Dass die Arbeitgeber nicht einmal zu einer Verhandlung bereit sind, verhöhnt die Beschäftigten und torpediert jede Bemühung, eine Verkehrswende zu erreichen." Deshalb bleibe nur ein Warnstreik, um zu zeigen, wie ernst die Lage sei, so Behle.

Arbeitgeber haben kein Verständnis

Der Kommunale Arbeitgeberverband in Berlin erklärte dagegen, Verdi habe den Tarifvertrag einseitig gekündigt. Erst im letzten Jahr habe es für alle Beschäftigten der BVG Lohnerhöhungen gegeben, sagte Geschäftsführerin Anke Stier: "Wir haben kein Verständnis für diesen Warnstreik." Zudem gefährde ein Streik in der Corona-Pandemie die Gesundheit der Fahrgäste im Berliner ÖPNV.

Sendung: Inforadio, 26.09.2020, 18:30 Uhr

75 Kommentare

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  1. 75.

    Das ist jetzt sehr nett von Ihnen @ Heike, und ehrlich gesagt kann ich ja das auch verstehen, es kann nicht sein das in jeden BL andere Tarife gezahlt werden.
    Schönen Abend für Sie

  2. 74.

    Also ich habe im Süden von Berlin nichts bemerkt von Verstärkerzügen.
    Die S25 in Richtung Henningsdorf wie immer ein Dreiviertelzug (6 Waggons)
    Die S26 in Richtung Waidmanslust ein Viertelzug (4 Waggons)
    Alles so wie immer.
    Wer aber auf die BVG angewiesen ist, der musste vorab anders planen. Leider wird so ein Streik immer auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen.

  3. 73.

    "Weil wir dich lieben" ? Jo macht das mal. Alle 11 Minuten verliebt sich ein Fahrgast. Ich liebe mein Auto. Weil ich damit besser fahre.

  4. 72.

    Selbstverständlich wird gegen die Fahrgäste gestreikt. Gegen die Chefs jedenfalls nicht. Die bekommen trotz Streik weiter ihr Gehalt, was in anderen Betrieben nicht so ist. Wenn das Käsewerk streikt, verhungern die Kunden nicht, weil es genug Lagerbestände und andere Käsewerke gibt, die den Bedarf decken. Zur Not können die Leute auch Wurst oder anderes essen. Wenn aber Züge und Busse bestreikt werden, gibt es meistens keine Ausweichmöglichkeiten, weil man Reiseerkehrsleistungen nicht auf Vorrat produzieren und lagern kann und Ausweichmöglichkeiten teurer unwirtschaftlicher Parallelverkehr wären, wenn nicht gestreikt wird, was die überwiegende Zeit ist.

  5. 71.

    Ich bin zwar nicht betroffen von dem Streik finde aber das es langsam reicht. Was machen eigentlich die Leute die ebenfalls "schlecht" verdienen, durch keine regelmäßigen Streiks die Gehälter erhöhen können und auch keine Chance haben in den Genuss der erstrittenen Erfolge zu kommen? Und das obwohl man Gewerkschaftsmitglied ist! Ich denke viele Leute wissen gar nicht für wie wenig Geld Menschen regelmäßig arbeiten gehen.

  6. 70.

    Liebe Toska, keinesfalls wollte ich Sie hier als doof hinstellen. Das tut mir leid.
    Lediglich wollte ich klarstellen, dass das was Ihnen die BVG Familie, die Sie kennen, erzählt nicht richtig ist.

  7. 69.

    in der jetzigen Situation verbietet sich jeder Streik.
    Das was Verdi hier macht kann man nicht nachvollziehen. Zumal viel der Berliner Senatsangestellten während Corona schön zu Hause gesessen haben, bei vollen Bezügen.
    Oder das hier: KFZ Zulassungstelle = 8 Wochen bis zur Zulassung - und dafür noch mehr Geld?
    Wenn Verdi mal den Kopf einschalten würde, hätte man die Sache auf das nächste Jahr verschoben, wenn die Pandemie eventuell unter Kontrolle ist. Aber alle Bürger zu knebeln ist eine Frechheit. Wir hatten und haben schon Genug Probleme wegen und mit Corona.

  8. 68.

    @Heike
    Nun lassen Sie es doch langsam gut sein. Wenn Sie der Meinung sind es stimmt nicht.
    na, dann ist es
    Sie haben Recht und ich bin doof.

  9. 67.

    Weiterhin fragt sich wo die S-Bahn die nicht vorhandenen Züge für eine Verdichtung hernehmen soll.

  10. 66.

    Das Beispiel was Sie angeben, ist einfach nur falsch...weil es stimmt nicht was Sie schreiben.

  11. 65.

    Ganz ihrer Meinung
    Es kann nicht sein ,dass die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) den Bürger als Geisel und Druckmittel missbraucht , indem er die Bitte der Gewerkschaften den Tarifstreit aufgrund der Pandemie zu verschieben , ausschlägt aber gleichzeitig Verhandlungen mit den Gewerkschaften verweigert .

  12. 63.

    Der Streik im Nahverkehr während der Pandemie ist extrem rücksichtlos. Busse und Bahnen sind schon jetzt so voll, dass ein zumutbarer Abstand zwischen den Fahrgästen nicht eingehalten werden kann. Durch den Streik werden auf 50 cm Abstand zu Stoßzeiten dann 30cm. Die Ansteckungsgefahr in Bussen ist laut RKI 8 mal so hoch wie im Flugzeit.
    Ich hoffe, dass sich niemand infiziert. Streik zu Lasten und zum finanziellen Schaden Unbeteiligter ist rücksichtslos. Streik unter bewusster Inkaufnahme von Infektionszunahme ist verantwortungslos. Das sollte man sich auch bei den Gewerkschaften nicht schön lügen.

  13. 62.

    Nein, @Heike neidisch bin ich nicht das haben sich die Leute erarbeitet, ich hatte dass als Beispiel angegeben. Sie scheinen ein sehr einfaches Konzept zu haben die Meinungen in eine Neidecke zu stellen.

  14. 61.

    @Berliner
    Ein richtig teurer Spaß für den VBB und Steuerzahler.
    Vor allem weil die Süddeutsche Busunternehmen ihren Fahrer nicht mit einem lausigen TV-N B bzw. TVN- BB abspeisen.

    Und das alles weil man als VKA nicht einsieht ihren Mitarbeitern etwas mehr zu gönnen , kauft man lieber die viel viel teurere Leistung aus Süddeutschland ein. Nur weil man als VKA nicht nachgeben will ..... warum auch, ist ja nur Steuergeld .

  15. 60.

    Warum wird denn nicht am Samstag gestreikt? Feiertagszuschläge sind wahrscheinlich wichtiger als Fahrgäste.

  16. 59.

    Ich finde den Streik grundsätzlich als ein legitimes Mittel - allerdings in zeigen von Corona habe ich kein Verständnis für diesen Streikaufruf von Verdi
    Alle versuchen , die AHA Regeln einzuhalten. Diejenigen, die fit und jung sind und ein Fahrrad haben benutzen es momentan sowieso.
    Die älteren Menschen und die, die eben nicht mehr fit sind, müssen die BVG nutzen - und dürfen sich jetzt morgen in die S-Bahn drängen und setzen sich damit einem noch höheren Risiko aus.
    Nein - Diesen Streikaufruf von VERDI finde ich respektlos.

  17. 58.

    und morgen um 08:30 findet unsere Zwischenprüfung statt ...
    Vielen Dank für Umstände

  18. 57.

    Meine S Bahn, S 2 aus Bernau oder Buch kommend, ist bereits jetzt morgens super voll !! Und morgen dann noch voller. Und das an dem Tag, wo der Senat die " Coronaregeln " verschärfen wird. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich darüber lachen !!

  19. 56.

    Sehr lustig. Derzeit fahren in Berlin ohnehin schon Linienbusse aus München und Schwaben als Schienenersatzverkehr für die Berliner S-Bahn. Insofern müsste es wohl besser heißen: Süddeutsche Busunternehmen verstärken ihr Angebot an Ersatzbussen für Berlin und werden dafür aus Berliner Steuergeldern bezahlt, damit die Angestellte aus VBB-Unternehmen für mehr Gehalt streiken können.

  20. 55.

    Ich habe weder ein Auto, noch einen Roller, nur ein Fahrrad. Ist es mir im Alter von 63 Jahren zuzumuten jeden Tag 1 1/2 Stunden zur Arbeit und 1 1/2 Stunden im Berufsverkehr zurück zu fahren?
    Leider bin ich auf die Öffentlichen angewiesen, zum Glück bin ja aber bald Renter!!!
    Übrigens stehe ich bereits um 4 Uhr auf!!! Und da bin ich wohl nicht alleine!

    Ihre Meinung finde ich nicht in Ordnung!

  21. 53.

    Zitat "Zudem gefährde ein Streik in der Corona-Pandemie die Gesundheit der Fahrgäste im Berliner ÖPNV."
    Sind die schon mal BVG gefahren? Besonders zu stoßzeiten?
    Und wer wegen der verlangten Lohnerhöhung meckert kann sich ja bei der BVG bewerben. Die suchen noch Arbeitnehmer.

  22. 52.

    Der Streik findet meine Zustimmung. Diese halbstaatlichen Firmen können doch mal normale Gehälter zahlen. Schlimm das z.B Krankenschwestern gar nicht streiken dürfen/können, da sie das Wohl des Patienten gefährden und deshalb mit den üblen charite/etc bedingungen leben müssen. Hier bei der BVG ist es für die Leute nur unangenehm. Müssen halt früher Aufstehen und Alternativen planen.

    Zum Glück gibt es ja noch Fahrrad , Motorroller und Autos. Ich finde man sollte Busse/Trams ohnehin nur noch für Rentner / und Geh-eingeränkte zu Verfügung stellen. Den Rest der Bevölkerung tut ein bisschen Bewegung sicher gut.

  23. 51.

    Es gibt halt nix schöneres für das obere eine Prozent, als wenn sich die Plebs gegenseitig die Margarine auf dem Brot nicht gönnt.

  24. 49.

    Hä? Der Streik richtet sich doch nicht gegen die Fahrgäste. Wenn gestreikt wird, wird nicht gearbeitet. Bei der BVG heißt das so oder so, dass keine Bahnen und Busse fahren.

  25. 48.

    Die Famile von der ich spreche (alle bei der BVG) können drei mal im Jaht Urlaub machen, haben einen Garten, und der Daimler( neustes Modell) steht auch vor der Tür, kann alles nicht so schlimm sein."
    Und einen Hund haben die bestimmt auch noch? Und der bekommt kein billiges Futter von Aldi!!!!
    Danke Verdi!!!!!!!!

  26. 47.

    Guten Morgen liebe Toska,
    Dann scheinen Ihre Familienmitglieder bei einem anderen Betrieb mit dem Namen BVG zu arbeiten.
    Es gibt Schichtzulagen und Weihnachtsgeld. Das gibt es in anderen Betrieben auch.
    Es gibt weder Urlaubsgeld noch können irgendwelche Familienmitglieder kostenlos fahren. Das mit dem Urlaubsgeld ist schon seit 2004 0der 2005 Geschichte.
    Und aus Ihrem letzten Satz spricht der pure Neid.
    Einen Garten kann sich fast jeder leisten.
    Dreimal im Jahr Urlaub oder auch viermal...kann man haben bei der BVG.
    Ein neues Auto haben heute viele, schön über die Bank finanziert.
    Verschwiegen wird dann ganz gerne mal, das es auch noch die Großeltern gibt oder vielleicht mal geerbt wurde.
    Mit dem Gehalt eines BVG Mitarbeiters der im unteren Teil der Lohntabelle angesiedelt ist, kann man sich dass, was Sie hier beschreiben, ohne Hilfe definitiv nicht leisten.
    Das können Sie mir glauben.
    Und bei dem Streik geht es nicht um eine fette Gehaltserhöhung.

  27. 46.

    Ich frage mich, wie die S-Bahn das machen möchte. Heute morgen Bundesplatz: knapp 25 Minuten stand man auf dem Bahnhof, keine Durchsage nichts. Keiner wusste wann die nächste Bahn kommt. Die S-Bahn Berlin ist eine einzige Katastrophe

  28. 45.

    Gebt ihnen das Geld! 9 Milliarden waren alleine für die Lufthansa da. Der ÖPNV ist demgegenüber systemrelevant und verdient mehr als das!

  29. 44.

    Dieser Streik ist sehr arbeitnehmer+schülerfeindlich. Denn er findet genau dann statt, wenn Arbeiter und Schüler zur Arbeit/Schule müssen. Wenn sie dort nicht pünktlich sind, drohen Abmahnungen und Kündigungen. Wenn der Streik nur von 9 bisd 12 Uhr stattfindet, schädigt man keine Arbeiter+Schüler. Die Reisenden können vorher+nachher fahren. Den Verkehrsunternehmen wird auch so genug Schaden zugefügt. Um nach 3 h Streik den Betrieb wieder in Ordnung zu bekommen, ist genug zu tun. Schlimm, daß immer nur gegen die Fahrgäste gestreikt wird und nicht gegen die schuldigen an den schlechten Arbeitsbedingungen. Die stören die Einnahme-, Zug- +Busausfälle nicht. Im Gegenteil, sie profitieren sogar davon und verkaufen noch mehr Autos, bekommen ihre Parteispenden von der Autolobby, ihre Diäten usw. Der Streik richtet sich gegen die falschen. Wenn die Schuldigen an den schlechten Arbeitsbedingungen bestreikt werden würden, hätten die ihre Ziele schnell erreicht. Vor dem Streik Gehirn einschalten.

  30. 43.

    Rechtswesen ist ist ein umpfangreicher Bereich. Was in Deutschland Grundgesetz ist, wird in anderen Ländern Verfassung genannt, und beinhaltet Artikel die für das Land von grundsetzlicher Bedeutung sind. Es ist ein Leitfaden für den Gesetzgeber.
    Alles weitere findet sich in den jeweiligen Gesetzesregelwerken, hier in Betriebsverfassungsgesetz.
    Über Ihre Äußerungen unten im Text denke ich mir mein Teil, es ist mir zu blöd darauf einzugehen.

  31. 42.

    Meine körperliche Unversehrtheit ist auch ein Grundrecht und nach Corona streiken wäre doch wohl auch noch möglich.Immerhin haben die Bediensteten im Gegensatz zu vielen anderen die in Kurzarbeit mussten oder gekündigt wurden keinerlei Einschränkungen hinnehmen müssen.
    Sehr egoistisch und ohne Verständnis.

  32. 41.

    Liebe Toska, Neid ist menschlich und entschulbar.
    - Die ganze Familie bei der BVG, Mutter, Vater, 4 Kinder, 4 Schwiegerkinder, 10 Gehälter und NUR 1 neues Auto vor der Tür ? Welcher Reichtum ?
    - Die Familie fährt 3x im Jahr in Urlaub ? Wohin ? Pauschal ?
    - Weihnachtsgeld, 1500 € abzüglich Prozente für Krankschreibungen, abzüglich Steuern und Sozial-Versicherungen.
    - Urlaubsgeld ich glaube zuletzt 2004 damals stolze 200 € abzüglich Steuern/Sozialvers.
    - Freies fahren für Familienangehörige gab es zuletzt 1990/1991 ausschließlich beim BVG-Verkehrskombinat. -
    Also Toska, bitte mal die Informanten informieren.

  33. 40.

    Wäre doch schön, wenn Alle die hier gegen Warn-Streik, Gewerkschaften und BVGer wettern sich morgen um einen Ausbildungsplatz als Busfahrer bewerben würden, statt weiter Kurzarbeitergeld oder soll man sagen Ganzkurzdenkergeld zu abzugreifen.
    - Wer Kurzarbeitergeld bezieht, hat Zeit sich einen Vollzeitjob zu suchen. Bus- / Straßenbahn fahren, Mülltonnen schubsen, Hundekot fegen, Abwasser schieben. Natürlich für Berufseinsteigerlohn.

  34. 39.

    Liebe Dagmar, was denn jetzt GG oder BetrVG?
    Will nicht streiten, aber andere können auch Gesetze lesen. Das Streikrecht ist auch sehr gut und hat deutschen AN viel gebracht.
    Ein Streik des ÖPNV während der Coronakrise ist trotzdem asozial, um es mal direkt zu sagen. So groß ist die Not nicht, um den Berlinern, letztlich Ihren Kunden, das anzutun. Und die Bonzen bei Verdi lachen sich in ihren Palästen tot, während die BVGler treudoof für ihr „Recht“ kämpfen und dabei ihre Kunden verprellen. Bravo, mehr kann man dazu nicht sagen.

  35. 38.

    So , so , die S - Bahn hat noch versteckte Reserven , aha , werden glaubt ....

  36. 37.

    Lieber Mat , ich bin schon länger in Rente und gehöre zur Risikogruppe.
    Mit Arbeitgeber BVG hatte ich nie was zu tun. Übrigens muss ich am 29.09. vormittags auch die S-Bahn benutzen, wegen unaufschiebbarer Angelegenheit.

  37. 36.

    Was Sie beschreiben ist ein Nebeneffekt. In erster Linie geht es um den Schutz der Fahrer.
    Stellen Sie sich vor, der U-Bahn-Zugfahrer hält an irgendeinem Bahnhof und fordert die Fahrgäste auf, den Zug und Bahnhof zu verlassen, weil jetzt Streik ist.
    ...
    Darum!

  38. 35.

    Lesen sie mal gründlich, allerdings die Einzelheiten stehen im Betriebsverfassungsgesetz, und das ist ein sehr dicker Wälzer.

  39. 34.

    Bei welcher BVG arbeiten denn Ihre Familienangehörigen? Bei der Berliner offensichtlich nicht. Denn hier gibt es seit 15 jahren kein Urlaubsgeld mehr. Und kostenfrei können die Angehörigen der BVGer auch nicht fahren. Und eine Zulage von 150 Euro (brutto) für die gesundheitliche Belastung bei Wechselschicht oder den unregelmäßigen Diensten im Fahrdienst sind offensichtlich auch nicht die Welt bei den Personalproblemen der BVG.

  40. 33.

    Weil in dem Zeitfenster zwischen 6 und 10 Uhr so ziemlich der meiste Pendlerverkehr stattfindet. Da legt Verdi es drauf an, zu sagen; "weil Ihr euch nicht einig wird, kann ganz Berlin Brandenburg und der Bund nicht zur Arbeit fahren.

    Um 6 Uhr sind die Leute von der Berliner und Brandenburger Verwaltung schon auf dem Weg zur Arbeit (Dienstbeginn zw. 6 und 7.30 Uhr), danach folgen zw. 6.30 und 9 Uhr die Schüler, zuletzt zw. 8 und 10 Uhr der individuelle Pendlerverkehr, welche Gleitschicht oder -dienst haben. Und da ja um 12.30 Uhr der Feierabendverkehr für Frühschichter beginnt, sowie die Schulen schon Schluss machen, wird der Streik eben zw. 3 und 12 Uhr gemacht.

    Nachmittags oder abends sind tatsächlich verhältnismäßig weniger Leute unterwegs, weil sich das Dienstende je nach Arbeitszeit von 12.30 Uhr bis 19 oder sogar 22 Uhr verteilt.

    Heißt ja nicht um sonst, wer Bürodienst macht, steht um 8 im Büro.

  41. 32.

    Hallo Mat, ich gebe Ihnen vollkommen Recht, wenn Sie sagen, das in der Verwaltung ordentlich aufgeräumt werden sollte. Das wird schon seit Jahren gefordert. Aber da wird nichts passieren. Es werden dort immer mehr hochbezahlte Jobs geschaffen und an der Basis wird gespart. Und auch haben Sie recht, wenn Sie sagen das es in Deutschland eine freie Berufswahl gibt.
    Die Löhne der Mitarbeiter stammen aus Fahrgastgeldern und Steuern, also aus unserem Geld.
    Aber Sie scheinen dem Mitarbeiter der an der Basis arbeitet, jedoch keinen angemessenen Lohn und einheitliche Arbeitszeiten zu gönnen.
    Da viele neue Kollegen die BVG wieder verlassen, stehen Sie als Fahrgast noch dümmer da, als Sie es jetzt schon oft genug tun.
    Verdi will die BVG für junge Kollegen genauso attraktiv gestalten wie für die Altbeschäftigten.
    Und die Arbeitszeiten und Löhne der jungen Kollegen an der Basis sind nicht sonderlich attraktiv.
    Gestreikt wird für einheitl. Bedingungen für alle bei der BVG und bundesweiten ÖD.

  42. 31.

    Liebe Dagmar, im Grundgesetz steht nix über Arbeitnehmervertretungen oder das Streikrecht. Wohl aber über das Recht auf körperliche Unversehrtheit, bzw. das Recht auf freie Berufswahl. Wer also so unzufrieden mit seinem Job bei der BVG ist, möge diesen kündigen und seinen Arbeitgeber auf diese Weise mglw. zum nachdenken anregen. Auf dem Rücken der Bürger während der Coronakrise Arbeitskampf zu betreiben ist mies und unverschämt. Es trifft ja nicht mal eure Arbeitgeber oder Politiker. Ihr nehmt Bürger in Geiselhaft für eure Interessen und das während Corona!!!! Ihr werdet sehr, sehr wenig Verständnis eurer Mitbürger erfahren!

  43. 30.

    Verdi hat den laufenden Tarifvertrag einseitig gekündigt und versucht nun, in einer Krisensituation bessere Arbeitsbedingungen zu erpressen. Die BVG hat durch Corona massive Einnahmeverluste, aber Verdi hat in Verhandlungen schon lange jedes Maß verloren

  44. 29.

    Da muss ich mal wiedersprechen. Die BVG'ler verdienen nicht schlecht habe welche in der Familie, dann nicht zu vergessen Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Angehörige können gratis fahren, Schichtzulagen.
    Also nun sagen Sie mir mal wo man das in Berlin verdient? In der Pfelege nicht.
    Egal ob das jetzt um Tarifzulagen geht oder was weiss ich dieser Streik ist absolut überzogen und am Ende zahlen Sie und Ich als Kunde die Rechnung.
    Ich gebe @ Mat völlig Recht .
    Die Famile von der ich spreche (alle bei der BVG) können drei mal im Jaht Urlaub machen, haben einen Garten, und der Daimler( neustes Modell) steht auch vor der Tür, kann alles nicht so schlimm sein.

  45. 28.

    Ich hoffe, dass die S-Bahn ihre Absichten bei den ständigen Signal- Weichen- und sonstigen Störungen auch einhalten kann.

  46. 27.

    Warum kommt hier kein Aufschrei unserer Gesundheitssenatorin? Besteht hier kein handlungsbedarf???

  47. 26.

    Warum wird nicht von 17-1Uhr gestreikt?
    Dann bleiben die Nachtschwärmer vielleicht mal zu Hause?
    1. Eigentlich müssten am Dienstag doch die Politiker die Polizei anweisen, die S-Bahnen räumen zu lassen - aufgrund der Infektionsgefahr, die jene auf Demos deutlich übersteigen wird.
    2. Wird die Benutzung der S-Bahn für Dienstag verboten? Sicherlich nicht. Ist Corona kommenden Dienstag etwa nicht mehr ansteckend?
    3. Wird ein Corona-Kündigungsschutz für diejenigen per Gesetz beschlossen, die sich nicht in die volle S-Bahn trauen? Habe nichts davon gehört.
    4. Wurde irgendein finales Schlichtungsgespräch zum Wohle der Risikogruppen geführt?
    Wer vertritt eigentlich die Menschen, die jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit müssen und sich kein Auto leisten können?

  48. 25.

    In dieser Situation wird an Demonstrationen gedacht, wie lange nicht mehr, ist es doch ein Grundrecht.
    Wer das Grundgesetz kennt, müsste wissen was über Arbeitnehmervetretungen drinn steht. Die Gewerkschaften vetreten die Interessen ihrer Mitglieder, und diese Mitglieder haben für den 29.09.2020 einen Warnstreik beschlossen, weil die Arbeitgeberseite nicht verhandlungswillig ist. Ergo, es wird ein Grundrecht wahrgenommen. Der Zeitpunkt würde so und so vielen nicht passen.
    Für die S-Bahn empfehle ich an diesen Tag FFP2 Maske und Händedesinfektion, dann ist man genügend geschützt.

  49. 24.

    Hallo Heike, ehrlich gesagt glaube ich, dass man in der Verwaltung mal richtig aufräumen sollte. Ich vermute dort eine Menge Sparpotential. Das könnte man dann auch direkt an den Kunden/Fahrgast weitergeben. Oder halt an den Busfahrer/-in
    Einen Teufel werden die dort aber tun. Es wird immer nach unten getreten. Insofern verstehe ich auch ihre Kommentare, dass neue Mitarbeiter weit schlechter dran sind. Jedoch, niemand zwingt irgendjemand für den AG BVG zu arbeiten. Freie Berufswahl in Deutschland!!! Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Wie kommen Arbeitnehmer auf die Idee ein AG muss einer Wochenverkürzung auf 36,5 Stunden zustimmen?!? Und das auch noch bei vollem Lohnausgleich?! Und da Sie soviel mutmaßen, ob ich ein geschasster BVG Mitarbeiter bin .... Nein, ich bin sogar AG und gebe Menschen Jobs. Geld muss übrigens erst einmal verdient werden, bevor man es ausgibt. Und die Löhne der BVG stammen aus Fahrgastgeldern und Steuern, also auch meinem Geld. Und in Anbetracht der immer noch guten Arbeitsbedingungen bei einem öffentlichen Arbeitgeber und entsprechenden Löhnen, sage ich noch einmal: Schämen sollten sich die Mitarbeiter der BVG, die am Dienstag während steigender Infektionszahlen meinen streiken zu müssen!!!

  50. 23.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht,ist für mich auch zum Teil eine reine Neiddiskussion. Überall ist zu lesen,dass die BVG Mitarbeiter/ innen (Fahrer/innen) sucht. Also wer meint,dass dort alles so super läuft,dass es keines Streiks bedarf,kann sich ja bei der BVG bewerben. Beim aktuellen Streik geht es,im Gegensatz zum letzten Streik VORNEHMLICH um die Arbeitsbedingungen. Im Übrigen sind die systemrelevanten BVGler die ganze Zeit während Corona gefahren. Klatschen reicht nicht. Und auch wenn Pflegekräfte und das Personal im Handel - alle systemrelevant - besser bezahlt werden ,erhöht das natürlich die Kosten für die Kunden. Nicht nur an der Kasse sondern auch bei Pflegeplätzen,Krkkasse- und Pflevers.-Beiträge. Ich drücke den BVGlern die Daumen und wünsche allen Nutzern einen guten Plan B.
    Schönen Rest-Sonntag :-)

  51. 22.

    Ich wünsche den S-Bahn Fahrern einfach mal alles Gute. Ich hoffe es steckt sich keiner an.
    Seid Jahren fahre ich nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Verspätungen, Gruppenkuscheln, dreckig.

  52. 21.

    was sollt ihr denn? es tottert sich immer leicht, wenn man nich in der materie steckt, sprich bvg bezahlung und streikgründe. dann lauft doch zur arbeit oder nehmt das taxi ... und immer fein maske tragen an frischer luft. sonst wäre schutzbrille, knieschützer, handschuhe und schutzhelm ratsam. corona, corona ... :-)!
    wir schaffen das, gewiss.

  53. 20.

    Wir koennen froh sein das wir die S bahn zu corana zeiten
    No h haben. Trotzdem wird es mir da zu kuschelig, wie sonst auch im berufsverkehr, dann noch mehr. Gottseidank haben wir auch ein Auto, das ist Virenfrei und fährt überall hin. Auch ins Umland. Zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport, Ausflüge am Wochenende, inden
    Baumarkt, zur Famalie 500km etc.. Mach mal das mit Bus und Bahn dann brauchen wir ein zewites Leben.

  54. 19.

    Ein Streik bei der BVG erregt immer die Gemüter, egal wann. Ich denke nur an letztes Jahr, ich glaube es war im März. Und da ging es wirklich um mehr Geld.
    Die Gehälter bei der BVG sind bei denen, die jeden Tag ihren Mann stehen, ob nun der Busfahrer, der U-Bahn oder Tramfahrer oder die Kollegen die in den Leistellen sitzen und keine Alt-Beschäftigten sind unter aller Sau. Genauso wie die Arbeitszeiten.
    Die Kollegen die in der Verwaltung sitzen und auch nur die, die in den Führungsebenen sitzen brauchen sich über ihr Einkommen nicht zu beklagen, dazu kommt noch die Gleitzeit so wie Teilzeit und Brückentage die ständig genommen werden können.
    Die Neubeschäftigten sollen bei diesem Streik nach 15 Jahren nun endlich mal mit der Arbeitszeit von 39 auf 36,5 h angeglichen werden. Dagegen ist aber die KAV. Warum weiß keiner. Der Streik aus Sicht der Altbeschäftigten ist relativ unwichtig. Außerdem wurde der Manteltarifvertrag gekündigt um seitens der Verdi mehr Druck auszuüben.

  55. 18.

    Auch ich gehöre zur Risikogruppe und fahre jeden Tag mit dem zum Teil mehr als überfüllten ÖPNV. Auch Sie bitte ich sich zu informieren um was es bei diesem Streik geht. Jedenfalls nicht um mehr Geld.

  56. 17.

    Wenn ich schon wieder das Geheule von den BVG-Mitarbeitern höre. Den Job habt ihr Euch doch selbst gewählt und seit damit zufrieden. Für mich gibt es andere Berufszweige die es eher verdient haben. Ihr wollt und wollt und wollt. Bisher hat noch keiner auf meine Frage in einem früheren Artikel geantwortet. Die Frage lautete auf die Bemerkung vom Verdivorstand: WAS KÄME DENN FÜR DEN FAHRGAST DABEI RAUS? Die Antwort kann ich mir selbst geben: NICHTS, außer Preiserhöhung. UND: Ich habe ein Familienmitglied der bei der BVG arbeitet. Der ist der Meinung, dass er genug verdient.

  57. 16.

    Die Gewerkschaften des Nah- und Fernverkehrssektors haben bei den Entscheidungen über Streikmaßnahmen in den letzten Jahren leider zunehmend jedes Maß verloren. Die zeigt die Ankündigung dieses "Warnstreiks" für die Hauptverkehrszeit in Zeiten, wo Solidarität gefragt ist, leider mehr als deutlich. Wenn es wirklich um ein Signal gegangen wäre, hätte man den Warnstreik wenigstens in eine verkehrsarme Zeit gelegt, aber das erregt wahrscheinlich in den Augen der Verantwortlichen nicht genug Aufsehen. Die Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Mitmenschen sollte wohl ein wichtigeres Gut sein, als ein Paar mehr Kröten im Geldbeutel. Für alle die sich in Corona-Zeiten in ihrer Existenz bedroht sehen sind die Streikmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt wohl der blanke Hohn !

  58. 15.

    Hallo Heike, tatsächlich kenne ich mehrere Leute bei der BVG. Von der Busfahrerin bis in die oberste Verwaltung, die meisten eher in der Verwaltung. Schlecht ist der Arbeitgeber nicht. Auch nicht die Löhne, die gezahlt werden. 30 Tage Urlaub selbst für Azubis. Scheinbar hoher Krankenstand. Ein Betrieb dieser Größe hat sicher seine eigenen Probleme, die ich nicht zu sehr beurteilen möchte.
    ABER, meine Kernaussage: Bedarf es wirklich dieses Streiks zu Zeiten von Corona? Es soll überall Abstand gehalten werden, was bei einem Streik des ÖPNV in einer Großstadt nicht möglich ist. Ist dieser Streik also wirklich so nötig und der Arbeitgeber so schlecht, um das Leben und die Gesundheit vieler Berliner für die eigenen Zwecke zu missbrauchen?!? Ich meine nein.

  59. 14.

    "Zudem gefährde ein Streik in der Corona-Pandemie die Gesundheit der Fahrgäste im Berliner ÖPNV."

    Den Streik gibt es doch nur, weil der Kommunale Arbeitgeberverband in Berlin nicht mal zu Verhandlungen bereit ist.

  60. 13.

    @Pepe Und wer ist alleiniger Eigentümer der Anstalt des öffentlichen Rechts? ;)

  61. 12.

    Was hat Ihnen eigentlich die BVG getan, das Sie so gegen die Mitarbeiter wettern?
    Sind Sie dort mal entlassen worden oder gar nicht erst eingestellt worden ? Sie sollten sich wirklich mal überlegen warum Sie hier so motzen. Es geht nicht um mehr Geld.
    Und noch mal meine Frage, warum betiteln Sie die Mitarbeiter als unverschämt ? Sie haben doch gar keine Ahnung was ein Bus oder U- Bahn Fahrer so verdient.

  62. 11.

    Ich finde es sollte jetzt in dieser Situation mal nicht an die Bezahlung gedacht werden.
    Ich gehöre einer Risikogruppe an und darf mich jetzt in eine volle S-Bahn begeben und mich dort dem Coronavirus aussetzen.Unglaublich.

  63. 10.

    Warum hat Verdi den Tarifvertrag einseitig gekündigt? Haben sie diesen nicht selbst ausgehandelt und jetzt kündigen sie ihn vorzeitig?

  64. 9.

    Scheinbar wissen/kennen die Meisten nicht die bestehenden Arbeitsbedingungen eines Busfahrers.
    Es dreht sich bei Streiks nicht nur um mehr Geld.

    Ein Beispiel: Es gibt sogenannte "geteielte Dienste". Arbeitsbeginn ist 05:00 Uhr und Arbeitsende ist 17:00 Uhr.
    Du arbeitest 9 Stunden und die andere Zeit verbringst Du sinnlos und unbezahlt auf einem Betriebshof.

    Außerdem ist die geforderte Erhöhung um 4,8% ein Witz. Bei 4,8% reden wir von einer "Bruttoerhöhung".
    Jedes Jahr steigen die Lebenshaltungskosten um 3% (im Durchschnitt). Bei 4,8% Lohnerhöhung kommen
    nur 2,4% in die Geldbörse an. Ich habe also Jedes Jahr immer weniger im Portmonai, trotz Lohnerhöhung.

    Bei einer 6,0 %tigen Bruttoerhöhung wären das 3,0 % mehr im Portmonai, aber letztendlich wäre das eine "Nullrunde".

  65. 8.

    Wegen Corona sollte das Recht auf Leben wohl höher zu bewerten sein, als das Recht auf Streik und der Gier nach mehr Geld,"
    Wie unterschiedlich doch die Argumentation sein kann.
    Gehts um den bedrohten Unternehmer, speziell den Gastronomen, kann das Mitgefühl für denselben nicht groß genug sein. Da würde sich so mancher wohl gerne einen Heizpilz im Gedenken an den notleidenden Kneipenwirts ins abendliche Fenster stellen.
    Gehts um die Interessen der Arbeitnehmer, so bricht bei einem neunstündigen Warnstreik die abendländische Zivilisation zusammen.

  66. 7.

    Guten Morgen lieber Mat, was wissen Sie über die Bezahlung eines BVG Mitarbeiters ? Wahrscheinlich doch nur dass, was Sie durch hörensagen erfahren haben.
    Des weiteren sollten Sie sich einfach mal informieren warum gestreikt wird.
    Sie sollten sich schämen so etwas überhaupt von sich zu geben.

  67. 6.

    @Mat

    1. Staatsunternehmen
    BVG ist kein Staatsunternehmen (Beamte gibts da nicht ) sondern Anstalt des Öffentlichen Rechts .
    2. und der Gier nach mehr Geld
    Es geht immer noch nicht um Geld sondern um die Arbeitsbedingungen ( Bundesweit)
    3. nicht schlecht bezahlten BVG Mitarbeiter
    Das wird/wurde immer behauptet ... wenn der ÖPNV bestreikt wurde ...auch als die BVGer offiziell Bundesweit die rote Laterne beim Gehalt getragen haben .

  68. 5.

    Drohen tun ja wohl Verdi und ihre willfährigen Erfüllungsgehilfen der BVG! Mehr Geld für Kranken- und Pflegepersonal ist nachvollziehbar.
    BVG Mitarbeiter leiden auf hohem Niveau und sehr weich im Vergleich zu anderen Branchen, aber die Unverschämten schreien immer am lautesten! P.S. West Berlin und Preussen gibt es schon seit 30 und 75 Jahren nicht mehr!! Noch weitere Fragen? ;)

  69. 4.

    Na ob die BVG streikt oder nicht, fällt doch fast gar nicht auf, bei den ganzen drastischen Verspätung
    En und Ausfällen.
    Da müsste mal aufgeräumt werden.

  70. 3.

    Da kann sich ja Corona richtig ausbreiten vielen Dank BVG. Ich weiß nicht ob es sich zur dieser Zeit gut macht zu Streiken wo andere Bürger in Kurzarbeit sind und viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Aber von den Gewerkschaften egal welche habe ich nichts anderes erwartet.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  71. 2.

    Ist das eine Drohung?
    " Ich hoffe ihr bekommt die Antwort auf eure zügellose Unverschämtheit an anderer Stelle !"

  72. 1.

    Es ist unglaublich, dass der Streik der BVG nicht per Gericht verboten wird. Nicht nur, dass jetzt scheinbar jedes Jahr in diesem Staatsunternehmen gestreikt wird. Wegen Corona sollte das Recht auf Leben wohl höher zu bewerten sein, als das Recht auf Streik und der Gier nach mehr Geld, der ohnehin schon nicht schlecht bezahlten BVG Mitarbeiter. Viel Spaß dann am Dienstag in übervollen S-Bahnen liebe Mitbürger. Möget ihr alle gesund bleiben. Mitarbeiter der BVG, schämt euch. Ich hoffe ihr bekommt die Antwort auf eure zügellose Unverschämtheit an anderer Stelle!

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