Berlin, 18.11.2020: Gebaeude der Charite mit Schriftzug im Herbst bei wolkigem Wetter. (Quelle: dpa/Andreas Gora)
Bild: dpa/Andreas Gora

Investition in Milliardenhöhe - Berliner Charité will zweites Hochhaus bauen

Die Berliner Charité will ihre Standorte in den kommenden Jahren für Milliardensummen ausbauen. Auch das Stadtbild könnte sich dabei ändern: Ein zweites Hochhaus am zentralen Standort im Bezirk Mitte ist im Gespräch.

Der Vorstandsvorsitzende Heyo K. Kroemer sprach am Montag von "Twin Towers der Charité". "Wir möchten gerne in zwei möglichst benachbarten Einrichtungen unsere klinische Versorgung in Mitte konzentrieren. Wie das am Ende des Tages aussieht, werden wir dann sehen", so Kroemer.

Kroemer präsentierte gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister und Charité-Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Müller (SPD) ein Strategiepapier zur Ausrichtung der Charité bis 2030. Das Standortkonzept ist ein zentraler Teil der Pläne. Jeder Standort soll demnach ein individuelles Profil bekommen. Allein in Mitte liegt der geschätzte Investitionsbedarf bis 2030 bei rund 370 Millionen Euro.

Klinikverbund der Superlative

Bis 2050 schätzt die Charité den Bedarf dort auf insgesamt etwa 1,8 Milliarden Euro. Die Charité gilt als Europas größte Universitätsklinik und gehört zu den führenden Einrichtungen der biomedizinischen Forschung. Der Konzern beschäftigt rund 18.700 Mitarbeiter. Zur Charité gehören mehr als 100 Kliniken und Einrichtungen. Für Patienten stehen rund 3.000 Betten zur Verfügung.

Sendung: Inforadio, 30.11.2020, 17:00 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Sehr gut, Berlin und die Region kann jede Investition für den Ausbau von Arbeitsplätzen dringend gebrauchen!

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