Eine Straßenbahn vom Typ GT6 am Alexanderplatz. Diese Züge sollen bald ersetzt werden.
Audio: Inforadio | 15.12.2020 | Thorsten Gabriel | Bild: picture alliance / Bildagentur-online / Joko

Auftragsvergabe an Bombardier - Berlin bekommt 50 Meter lange Straßenbahnen

Auf stark frequentierten Straßenbahn-Linien in Berlin bekommen Passagiere bald mehr Platz. Die Berliner Verkehrsbetriebe geben erstmals 50 Meter lange Fahrzeuge in Auftrag. Der Zuschlag für diese und weitere Züge ging an Bombardier.

Der Schienenfahrzeug-Hersteller Bombardier baut die neuen Straßenbahnen für Berlin. Das Unternehmen habe jetzt den Zuschlag für bis zu 117 Züge erhalten, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe am Dienstag mit. Diese sollen von Ende 2022 an bis zum Jahr 2033 geliefert werden.

Wie die BVG mitteilte, bekommt sie auch erstmals 50 Meter lange Fahrzeuge. Es gebe Tram-Modelle mit fünf oder neun Modulen - 30 oder eben 50 Meter lang. Letztere sollen auf besonders nachgefragten Linien wie der M4 eingesetzt werden. Die 30-Meter-Züge sollen vor allem im Südosten Berlins fahren.

Mindestens 350 Millionen Euro umfasst die Auftragsvergabe, die auch eine Ersatzteilversorgung durch Bombardier über 30 Jahre garantieren soll.

Mit der Neuanschaffung sollen nach und nach Züge ersetzt werden, die in den 90er-Jahren angeschafft wurden. Derzeit fahren noch rund 150 Exemplare des Typs GT6 durch Berlin. Außerdem gibt es 207 Fahrzeuge des Typs "Flexity", die von 2008 an ebenfalls bei Bombardier beschafft wurden.

Verkehrsvertrag mit BVG ist besiegelt

Am Dienstag hat der Berliner Senat zudem dem neuen Verkehrsvertrag mit der BVG zugestimmt. Das teilte Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) mit.

Mit dem milliardenschweren Programm will der Senat die U-Bahn- und Busflotte der Verkehrsbetriebe modernisieren und das Angebot ausbauen. So sollen neue Fahrzeuge, mehr E-Busse, mehr Strecken, dichtere Takte und mehr Verlässlichkeit den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen, hieß es. "Damit wird die BVG als zentraler Anker der Verkehrswende in Berlin weiter gestärkt", sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), die zugleich Aufsichtsratschefin der BVG ist.

In dem Vertrag ist festgelegt, welche Leistungen die BVG bis 2035 erbringen soll. Das Gesamtvolumen der geplanten Ausgaben beträgt nach früheren Angaben Günthers rund 19 Milliarden Euro.

38 Kommentare

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  1. 36.

    Die Stadt gehört doch allen: Autofahrern wie Radfahrern wie Fußgängern. 50 m Bahnen sind toll, wenn auch Räder mitgenommen werden können? Je mehr Öffis, je mehr Platz für KFZ? Das Moralisieren ist dem Links/Grünen eigen, nicht das Schaffen. Das führt dann dazu: Ein "egoistisches Lastenrad" mit nur einem Kind, das noch unangeschnallt (Kindsgefährdung), viel zu viel Verkehrsraum beansprucht und dann auch noch umweltschädlich, nämlich elektrisch unterwegs ist, muss verboten werden. Und wenn die rauchende Lastenradmutti auch noch tätowiert ist, ergibt sich die Frage, wie man sie vor der Tätowierfarbe schützen kann und trotz Grundeinkommen die "Kippensteuer" durchsetzt? Und weiter: wann kommt endlich das Windelverbot oder Windelsteuer? Übrigens nicht jeder kann und will im "weißen Kleidchen" die Öffis benutzen ... aber das ist jetzt ein anderes, wenn nicht unwichtiges Thema.

  2. 34.

    Halb Neu-Pankow (Weißensee, P-Berg & Pankow) besteht aus gut verdienen und zugezogenen Neuberlinern. Insofern ist der Ausbau der M4 und der Linie 12 genau an der richtigen Stelle angekommen.

  3. 33.

    Sie scheinen ja ein ganz Schlauer zu sein.
    "Die Stadt gehört den Menschen, nicht den Autos." Aber auch nicht den Fahrradfahrern, gebe ich zu bedenken, wenn Sie schon diesen Kalenderspruch heraus hauen. Es muss ein Gemeinsam geben, denn Mobilität beschränkt sich nich nur auf eine Form der Bewegung. Wie sich gewisse politische Kreise das aber vorstellen, Lieferketten mit Lastenfahrrädern zu organisieren, von Hilfs- und Rettungsdienste mal abgesehen, wie auch der Schwerlastverkehr.
    Nun, Pressepublikationen versprachen den Einsatz der Baureihe 483 bzw. 484 zum Fahrplanwechsel. Auf der Homepage der S-Bahn heißt es schwammig, dass das "Kastenbrot" - die häßlichste Unsetzung der Formgebung aus Vorschlägen - Anfang 2021. Da wir Berlin kennen, wird das wohl erst 2024 oder 2025.

  4. 32.

    Also verstehe ich das so, das Sven nicht das bekommt, was er gern haben möchte, nun bockig ist, den Anderen aus dem Sandkasten raushaben will, eigentlich Torben-Linus heisst und in PrenzlBerg wohnt.
    Ok - das war gemein von mir.

  5. 31.

    Blöd, dass Bombardier gar keine Strassenbahnen in Hennigsdorf baut. Doppelt blöd, dass in Deutschland EU-Recht zu beachten ist.

    Für die dort u.a. gebauten Talent 3 hat sich aber immerhin mit Skoda angeblich ein Käufer gefunden. Die finden aber gleich ein Zulassungsproblem vor und ich habe ein Deja-Vu. Die Züge für Tirol haben die Zulassubg immer noch nicht erhalten, sollten aber schon rollen. In Vorarlberg ist der Lieferverzug noch grösser. Die ÖBB schaut sich deshalb nach Alternativen um. Knapp neben Hennigsdirf erweitert ein anderer Hersteller von Eisenbahnen aber gerade sein Werk wie es auf der anderen Seite von Berlin auch eine Jobalternative geben dürfte.

  6. 30.

    @7+9: S-Bahn und U-Bahn werden auch ausgebaut. Aber ohne Tram geht es nicht. Das liegt auch daran, weil eine U-Bahn-Strecke 10 mal so teuer ist, wie eine gleich lange Tram-Strecke und viel länger braucht, um gebaut zu werden. @3+19+20 stimme ich zu.

  7. 29.

    So infantil dieser Post der Marke „dann hau doch ab in den Osten“ auch ist, so sehr stimmt er. Nur hat es Sven nicht so gemeint. Tatsächlich verliert Berlin kontinuierlich finanziell besser gestellte Jungfamilien und zieht nur einkommensschwache Bevölkerungsgruppen an. Dazu zählen natürlich auch Studenten, junge Kreative am Anfang ihres Berufslebens und natürlich auch Jobber und ähnliches. Natürlich gibt es den ein oder anderen Reichen, der am Potsdamer Platz sein Domizil aufschlägt, aber den will Sven auch nicht.

  8. 28.

    Die Stadt gehört den Menschen, nicht den Autos. Gewöhnen Sie sich dran.

  9. 27.

    Ich bin kein Grüner, ich habe nur zwei Fragen:

    Wo können S-Bahnen Straßenbahnlinien ersetzen, und wieviel Kilometer U-Bahn kann man mit dem Geld für diese Straßenbahnen bauen? (Nicht davon zu reden, wann die fertig werden sollen.)

    Ich kann mir den Hass auf die Straßenbahn, der hier in Kommentaren durchklingt, nur so erklären, dass sie sowieso Auto fahren und sich dann über die Vorrangschaltung der Straßenbahn ärgern. Dieser Ärger sei ihnen von Herzen gegönnt.

  10. 26.

    Seit über drei Jahren (!) steht auf der Homepage der S-Bahn, dass die ersten Vorserienzüge ab 1. Januar 2021 auf der S47 erprobt werden sollen und die ersten Serienzüge im Frühjahr 2022 auf die S46 gehen. Also erzählen Sie hier nichts von Fahrplanwechsel und Linienverkehr.

    "Was wollen wir mit 50m langen Straßenbahnen?"

    Fahren! :-P Viele Linien sind völlig überlastet.

  11. 25.

    Wieso Taschenspielertrick? Wir werden in absehbarer Zeit keine 200 km neue S- und U-Bahn-Strecken bekommen, die in den meisten Fällen auch völlig unwirtschaftlich wären, auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht.

    Es ist schlicht ein Fakt: das Verkehrsmittel, das am meisten Platz im Straßenraum für sich beansprucht (und einen weitaus höheren Anteil als jener der Wege, die mit ihm zurückgelegt wurden) ist das Auto. Wenn es im Straßenraum zu eng wird, ist es dumm, ausgerechnet dem platzeffektivsten Verkehrsmittel vorzuwerfen, es würde den Stau verursachen (noch platzsparender als der Bus übrigens, eine Straßenbahntrasse ist schmaler als eine Busspur).

    Stattdessen sollte ein jeder Mal überlegen, wie viel schneller er mit dem Auto vorankäme, wenn statt einer Straßenbahn ein Bus und zwanzig Pkws vor ihm stünden.

  12. 24.

    Netter Taschenspielertrick.
    Und wieviele Menschen transportieren U- und S-Bahnen eben NICHT AUF der Straße?
    Welches Transportmittel ist also besser?

  13. 23.

    Dieser Auftrag soll meines Wissens aber nicht in Hennigsdorf erledigt werden , die BVG und die Landesregierungen sollten prüfen wie Arbeitsplätze in der Region gesichert werden können !!!! So jedenfalls nicht . Also liebe Politiker an Hennigsdorf denken .

  14. 22.

    Ist das auch so eine Geschichte, wie die mit der neuen S-Bahn, die ab dem Fahrplanwechsel im Linienverkehr fahren sollte?
    Und, was wollen wir mit 50m langen Straßenbahnen?
    Nach der Pandemie, wird es Heerscharen von Arbeitslose geben, die nicht zur Arbeit müssen, weil viele Betriebe insolvent und abgewickelt sind.

  15. 21.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es heute schon Zuggespanne der BVG gibt, die eine Länge von über 50 Metern vorweisen können. Also können jene Kommentatoren aufatmen, die sich schon über zu kurze Bahnsteige gefreut haben. -mit den Augen rollend-

  16. 20.

    Ich verstehe gar nicht, wo das Problem liegt? Die Pläne zur Anschaffung neuer Züge werden sicher schon länger als die Ära RRG verhandelt; eine Stadt wie Berlin braucht eine moderne Flotte im ÖPNV. Mehr Platz in einzelnen Zügen sorgt auch für mehr Menschen, die gleichzeitig von A nach B kommen müssen und wollen.
    Die Straßen Plätzen jetzt schon aus allen Nähten. Und was hat das mit FFF zu tun?! De ÖPNV ist Daseinsfürsorge.
    Bei den Kommentaren hier kann man wirklich nur den Kopf schütteln.

  17. 19.

    Ernsthaft? STRASSENBAHNEN stauen die Straßen zu? Die neue Züge werden auf einer Fläche von zehn Pkws weit mehr als 200 Menschen transportieren können. Und da sind es dann die Bahnen, die die Straßen zustauen?

    Nicht Straßenbahnen stauen die Straßen zu, Busse auch nicht - Autos tun das.

    Lustigerweise behaupten sie zugleich, sie hätten zu wenig Platz (obwohl sie doch angeblich zu viel Platz in Anspruch nehmen).

  18. 18.

    Dann ziehe in eine Kleinstadt. Du bist anscheinend in Berlin nicht richtig.

  19. 17.

    Selbst Niederflur- Umbauten gibt es. Das allerdings vor allem dort, wo die Linklisten so gering sind, dass sich die von Ihnen erwähnten Modernisierungen auch wirtschaftlich lohnen.

  20. 16.

    PS: Die ersten 2008 ausgelieferten - aktuell neuen Flexity - Straßenbahnen sind im Jahr 2033 dann auch schon 25 Jahre alt und "bald" nach und nach zu ersetzen (207 Fahrzeuge). Wenn die Straßenbahnnetzerweiterung politisch wirklich gewollt ist, schaut da hoffentlich nochmal jemand drauf. Wäre schön, spätestens als Opa, einen bedarfsgerecht ausgebauten ÖPNV im klimaneutralen Berlin zu entdecken.

  21. 15.

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die neuen Bahnen nicht wie die jetzigen laut quietschend um die Kurven fahren und damit 10.000en Berlinern den Schlaf rauben. Das nervt sowas von!

  22. 14.

    Zur Zeit mit der BVG (U+S-Bahn und Busse) zu fahren, ist bedenklich wegen der Infektionsgefahr.Selbst die Politik kann nicht einschreiten,. Die Züge und Busse sind einfach überfüllt.

  23. 13.

    "Was ist mit der Taktdichte?" Sieht schlecht aus! Vor allem, wenn die geplanten Neubauprojekte des Straßenbahnausbaus wie geplant (haha ;) 2030 bis 2035 fertig werden sollten. Also übers Hallesche zum Mehringdamm, irgendwie von der Warschauer zum Herrmannplatz und dann weiter die Sonnenallee runter und die Urbanstaße hoch zum Potsdamer Platz; und dort vom Alex kommend runter bis nach Steglitz - ach Spandau bekommt auch noch ein eigenes Straßenbahnnetz mit Anbindung nach Potsdam .... vielleicht doch noch einen Zug mehr bestellen :)
    "Jens Wieseke, Vizechef und Sprecher des Fahrgastverbandes IGEB, hält den Antrag für das absolute Minimum: "Historisch hatte jede Hauptverkehrsstraße eine Straßenbahntrasse. Insofern ist diese Option in jedem Fall zu prüfen."
    Schon [!] 2021 "sollen" angeblich wenige Trassen gesichert werden - für den "ÖPNV-Vorrang" ;)
    www.tagesspiegel.de/berlin/ausbau-des-strassenbahnnetzes-trassen-fuer-die-tram-in-berlin-sollen-verbindlich-gesichert-werden/26589042.html

  24. 12.

    Jedes Loch wird zugebaut.
    Da wo schon Wohnen auf elf Etagen herrscht, wird davor noch ein Flachbau gesetzt

    Parken und spielen und Grünflächen..
    Egal....

    Ausser am Treptowerpark, da ist ein riesiges Kriminalpolizei Gelände.
    Statt die Parkplätze Richtung ParkCenter in den Untergrund zu bauen und nochmals ein Gebäude zu errichten, bekommen die Damen und Herren neue Arbeitsplätze in der Kynaststraße nahe der Rummelsburger Bucht..

    Super


    Wohnen wird teuer und eng für viele Urberliner.

    Alles andere nicht, Büros brauchen Platz und gute Aussicht, wer soll das noch gerecht finden.

  25. 11.

    Wenn die neue Gesetzgebung bezüglich barrierefreier Stassenbahn nicht wäre, würden die Tatrabahnen noch weitere 40 Jahre fahren. Technisch kein Problem sogar umrüsten auf Rückspeisung beim bremsen, WLAN, Automaten etc. ist technisch kein echtes Problem. Nur das absenken auf Niederflur klappt nicht.

  26. 10.

    Es ziehen (sind gezogen) einfach zu viele Menschen nach Berlin. Das ist die Wurzel allen Übels und nichts anderes. Kann man abstreiten, ändert aber nix an den Überfüllungen und Überforderung von allem. Ämter, Wohnungen, ÖPNV, Kitas, Ärzte, Parks, Infrastruktur.. bis runter zu Corona... alles... Massen über Massen. Die Wohn und Lebensqualität leidet. Kleingärten dicht und jeder kleine Hinterhof wird zubetoniert. Sind ja die eigenen Zuzugswähler. Für ein Links/Grünes Ghetto Berlin. Alle anderen hauen ab aus der Stadt, haben die Nase voll vom Rot/Grünen politischem Amoklauf.
    Gentrifizieren tun nur die anderen... die, die Geld haben. Alle anderen natürlich nicht. Deswegen ist der Innenring quasi auch R2G. Alles Urberliner.

  27. 9.

    So sieht es aus.
    Straßenbahn sind eng, stickig und stauen die Straßen zu.
    Ein Konzept von Vorgestern.
    Dafür bewegen U- und S-Bahnen ein vielfaches von Fahrgästen.

  28. 8.

    .. auch ganz zu schweigen von den S-Bahnen der auszuschreibenden Linien. (die Wohnungen/Häuser lass ich mal weg)
    Hoffentlich denkt die BVG anders als die ODEG beim RE 1 auch an die "Bahnsteiglängen" und nicht, dass die Tram die halbe Kreuzung für alle anderen Verkehrsteilnehmer zuparkt. Auf dem Alex macht sich das bestimmt auch gut. Aaach ich freu mich drauf, wenn 2 oder 3 in der Schlange stehen weil es irgendwie nicht weiter geht oder sich vorm Depot sortieren. 1, 2, 300m alles dicht.
    RRG haut die Kohle (der anderen) auf so vielen Gebieten raus, als gäbe es kein Morgen. Fridays for Future gehen für ihre Zukunft auf die Straße aber den wahren Zukunftskiller RRG haben sie nicht auf dem Radar. Vielleicht haben sie in 10 oder 20 Jahren 3 Bäume mehr aber dafür sind sie wirtschaftlich so flexibel wie ein 3. Welt Land und müssen Tafelsilber verkaufen und Leistungen kürzen. Geschichte wiederholt sich.
    Wie heißt n der Fisch mit so nem Leuchteding vorm Maul, der sein Fressen damit anlockt?

  29. 7.

    Ich halte das für rausgeschmissenes Geld, man hätte besser in U-und S-Bahn für die Zukunft investieren sollen. Aber weiter als bis zur nächsten Wahl können die Grünen so und so nicht denken.

  30. 6.

    Nur mal zum Verständnis Brandenburg hängt doch genauso am Tropf vom Länderfinanzausgleich. Wenn bei ihnen in Cottbus keine Bahnen angeschafft werden dann scheint der politische Wille der Entscheidungsträger zu fehlen

  31. 5.

    Alles Schwachsinn

  32. 4.

    Darunter fällt auch die absolute Unzuverlässigkeit der Regionalbahn in Brandenburg. Kein Berliner hat auch nur eine Ahnung davon, wie die (nur jede Stunde oder halbe Stunde verkehrenden) Züge systematisch, täglich Verspätung haben oder locker einfach gar nicht kommen.

  33. 3.

    Immerhin etwas. @rbb Aber wenn damit vor allem (jetzt schon 30 Jahre alte) alte Straßenbahnen ersetzt werden. Fehlen dann nicht Straßenbahnen für die neuen Strecken: über Potsdamer Platz nach Steglitz sowie in Spandau, Kreuzberg und Neukölln? Oder bis wann sollen die ausgebaut werden? Sind weitere Bestellungen dafür rechtzeitig geplant?

  34. 2.

    Die Idee ist ja gut aber was ist mit der Takt Dichte. Wenn diese kommen würde wären die Bahnen auch nicht mehr so voll.

  35. 1.

    Das hochverschuldete Berlin, dass am Tropf des Länderfinanzausgleichs hängt, ordert völlig problemlos 117 Straßenbahnzüge "Made in Germany". Von den U-Bahnen mal ganz zu schweigen. Das Flächenland Brandenburg muss Jahre diskutieren und labatieren, das zumindest für Cottbus 7 (in Worten: sieben) Trams in Tschechien geordert werden können. Der Bedarf liegt jedoch bei jenseits der 20. Wann die Dinger jemals auf Cottbuser, Frankfurter und Brandenburger (Stadt)Schienen verkehren werden: irgendwan in der Zukunft. Und das auch nur, weil sich drei Tram-Unternehmen zusammenschlossen um durch einen Mengenrabatt die Dinger überhaupt bestellen zu können. Was läuft hier falsch? Die Cottbuser Tatras haben im Einzelfall 40 Betriebsjahre auf dem Buckel. So ist das mit Öko- und Verkehrskonzepten in Brandenburg. -kopfschüttelnd-

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