Ein E-Auto an einer Ladesäule in Berlin
Bild: dpa/Andrea Warnecke

Elektromobilität in Berlin - Verkehrssenatorin rechnet mit starkem Wachstum bei E-Autos

Der Ausbau der Elektromobilität ist erklärtes Ziel des Berliner Senats. Verkehrssenatorin Günther nennt nun optimistisch stimmende Zahlen, muss aber gleichzeitig zugeben, dass es noch viel Luft nach oben gibt - vor allem bei den Ladesäulen und der Modellauswahl.

Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther rechnet mit einem baldigen Durchbruch für E-Autos in Berlin wie auch in Deutschland insgesamt. "Wir befinden uns am Anfang einer exponentiellen Wachstumsphase", sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie sehe den Durchbruch "schon sehr deutlich kommen".

"Der Anteil von E-Autos steigt aktuell sehr stark", erläuterte Günther: "Im Jahr 2017 hatten in Berlin nur knapp 0,8 Prozent der neu zugelassenen Pkw einen rein elektrischen Antrieb, in 2018 waren es 1,4 Prozent, 2019 bereits drei Prozent, und 2020 werden mehr als sechs Prozent erreicht."

Ladeinfrastruktur noch zu wenig ausgebaut

Gleichzeitig wies sie auf Faktoren hin, die die Entwicklung noch ausbremsen. So komme der Ausbau der Ladeinfrastruktur zu langsam voran. "In Berlin stehen wir beim Verhältnis Ladesäule je E-Auto momentan noch gut da. Aber auch bei uns gilt, dass es zu wenig Ladesäulen gibt, wenn die Zahl der E-Autos weiter sprunghaft zunimmt. Da dürfen wir uns nichts vormachen."

Eines der wichtigsten Themen der nahen Zukunft sei es deshalb, die Infrastruktur zu schaffen, die eine deutliche Beschleunigung ermögliche. Inzwischen gebe es in Berlin fast 1.400 öffentliche und für alle zugängliche Ladepunkte. "Berlin ist damit derzeit im Vergleich zu allen anderen deutschen Städten führend." Bis 2022 kämen noch rund 1.000 Laternenladepunkte hinzu.

Günther: Mangel an unterschiedlichen E-Auto-Modellen

Als zweiten Bremsfaktor für die E-Mobilität sieht Günther das zunächst weiter überschaubare Fahrzeugangebot. "Es gibt noch immer zu wenige elektrische Fahrzeugmodelle, die das klassische Segment des Mittelklassewagens mit einer vernünftigen Reichweite bedienen", sagte sie. "E-Autos sind zu oft entweder Kleinwagen oder dann gleich große Limousinen beziehungsweise SUVs."

Wichtig für eine breite Akzeptanz sei zudem, die Batterien leistungsfähiger zu machen, um die Reichweiten zu erhöhen. "Für viele kommt ein E-Auto erst ab einer elektrischen Reichweite zwischen 400 und 500 km in Betracht. Und das ist leider auch in Großstädten kaum anders."

Gleichwohl ist Günthers Rat an Menschen klar, die den Kauf eines Autos planen: "Wenn ein Auto benötigt wird, sollte es ein Elektroauto sein." Benziner oder Dieselautos seien für sie "Relikte aus dem letzten Jahrhundert". "Sie sind schmutzig, laut und klimaschädlich", so die Grünen-Politikerin.

Günther lehnt Hybridautos ab

"Ich rate aber auch vom Kauf der sogenannten Hybridfahrzeuge ab. Die elektrische Reichweite ist vielfach sehr gering, oft nur 20 bis 40 Kilometer - und die restliche Zeit fährt man dann ganz klimaschädlich mit fossiler Verbrennungstechnik." Hinzu komme, dass solche Fahrzeuge im Verbrenner-Modus häufig 12 oder 13 Liter Benzin schluckten. "Insgesamt also eine klimaschädliche Mogelpackung", so Günther.

"Bei den Bussen der BVG ist uns der Einstieg in die Komplettumstellung auf Elektromobilität bereits gelungen", ergänzte sie. "Sie soll 2030 abgeschlossen werden." Zum Jahresende verfügten die Verkehrsbetriebe in Berlin bereits über 137 Elektrobusse, davon 17 E-Gelenkbusse. Weitere 90 kämen bis Ende 2022 hinzu. Im neuen Verkehrsvertrag seien der Ausbau der Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen vereinbart und weitere 140 E-Busse finanziert.

Sendung: Inforadio, 03.01.2021, 11:00 Uhr

73 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 73.

    Was mir bei diesen Ladestationen wirklich fehlt, ist die Möglichkeit der (anonymen) Barzahlung. Oder wenigstens die mit einer Art Guthabenkarte. Ich hasse es, wenn Hinz und Kunz in irgendwelchen IT-Abteilungen noch jahrzehntelang nachverfolgen können, wo ich wann war.

  2. 72.

    Was mir bei diesen Ladestationen wirklich fehlt, ist die Möglichkeit der (anonymen) Barzahlung. Oder wenigstens die mit einer Art Guthabenkarte. Ich hasse es, wenn Hinz und Kunz in irgendwelchen IT-Abteilungen noch jahrzehntelang nachverfolgen können, wo ich wann war.

  3. 71.

    Bin auf der Autobahn gefahren-im Ökomodus ( gesittet ) Fast 4 L- kein bissel mehr. Ich schaffe aber auch 5 L. Vermeide ich aber so es nur geht. Importwagen gab es schon vor der Globalisierungspsychose. Es ist doch nicht normal, dass so viele Ausgangsstoffe für Pharmazeutika aus China kommen.

  4. 70.

    Ich verstehe, was sie meinen. Bitte schauen sie sich die Planungen an. Es wird mehr Wald betroffen sein als das, was gerade zu sehen ist. Zumal selbst das Tesla Gelände noch nicht komplett gerodet ist. Gerade einmal die Hälfte. Irgendwie müssen Zulieferer und die geplanten 40.000 Arbeitnehmer pro Tag auch dorthin und zurück. Kann natürlich sein, dass sie lieber in einem Ballungsraum leben wollen als in einem Naherholungsgebiet. Denn das wird es werden. Das anliegende Naturschutzgebiet wird nach und nach an Vielfalt der Flora und Fauna verlieren. Abgesehen von der Austrocknung des löcknitztals, den industrieabgasen aus den Vielen Schloten der Fabrik. Das hat Grünheide wirklich nicht “verdient“.

  5. 69.

    Mit dem Dienstwagen von Frau Günther könnte man vor dem Jobcenter keinen Stich mache, weil Autos wie eine C-Klasse oder eine 3er BMW schnell mehr kosten. Die Kumpels würden auch wegen der geringeren Unterhaltskosten schnell glauben, dass man pleite sei.

    Andere bedienen sich eher auf dem Gebrauchtwagenmarkt - vergl. dazu #33

  6. 68.

    Das müsste im Nahverkehrsplan oder von Frau Günther oder in deren Mobilitätsbericht stehen.

  7. 66.

    Kommen Sie nach Grünheide und schauen sich an, wieviel Wald es hier gibt. Der ist viel größer als das kleine Stück in Freienbrink. Vergleichen den Kiefernwald mit der Natur im Löcknitztal.

  8. 65.

    "Erwähnt hatte ich auch schon, dass knapp die Hälfte der PKW in Berlin auf privatem Grund stehen."
    Wo kann man das eigentlich nachprüfen?

  9. 64.

    Nicht jeder Landesbetrieb hat es so dicke wie die Verbrennerfahrer:
    https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/technik/vw-id3-guenstiger-als-golf-mit-verbrenner.html

  10. 63.

    Sie wissen es genau. Auch wenn der Wald durch den Menschen gepflanzt wurde, kann nach teilweise fast einhundert Jahren kaum noch die Rede von “wertloser“ Monokultur sein. Diese Aussage ist für mich reine Propaganda.

  11. 62.

    Die landeseignen Betriebe kurbeln den E-Markt mächtig an, kostet ja nichts... nur Steuergelder.

  12. 61.

    Wenn Ihre Annahme zur Unterstützung durch Günther richtig wäre, warum weist die dann auf das Thema Ladesäulen hin, wo dass doch die Hausaufgaben sind, die der Senat machen muss. Die Laternenladesäulen sind schon lange vor der Entscheidung von Tesla angekündigt worden wie auch die Position der Grünen zu BEV seit Jahren bekannt ist.

    Genau wie das für Sie neu zu sein scheint, scheint auch Günther von der Absatzententwicklung bei den BEV überrascht. Dabei gibt es das starke Absatzwachstum auch schon länger:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/244000/umfrage/neuzulassungen-von-elektroautos-in-deutschland/
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/681259/umfrage/absatz-von-elektroautos-in-ausgewaehlten-maerkten-weltweit/

    Dass es sich im Industriegebiet Freienbrink um eine beliebige und für Brandenburg typische artenarme Kiefernmonokultur von geringem ökologischem handelt, ist naturfernen Menschen wie Ihnen nach über einem Jahr Diskussion immer noch nicht bewusst.

  13. 60.

    Sie als überzeugter Amazon-Kunde und Käufer eines asiatischen Neuwagens wollen ernsthaft über Globalisierung sprechen? Wie süß! Das ist fast so glaubwürdig wie der angebliche Verbrauch Ihrer CO2-Schleuder von weniger als 4 l/100 km.

  14. 59.

    ...ach so, und sie meinen, dann gibt es auch keine Giga Produktion, nur weil noch nicht beantragt? Kommt wahrscheinlich zusammen mit der Baugenehmigung für die andere giga Produktion. Warum sollte dann diese weitere Genehmigung verwehrt werden? Gleich nach den Anhörungen wurden die Wasser Verbrauchsmengen im übrigen nach oben Korrigiert. Bei dem Einsatz einer Task Force bestehend aus den Politikern Brandenburgs kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen für Herrn Musk. Warum sollten Berliner Politiker nicht auch unterstützend wirken für die Brandenburger Politik? Für wie dumm halten sie die Menschen? Habe es ihnen ja schon oft vorgeschlagen endlich selbst mal nach Grünheide zu fahren und sich die Vernichtung des Waldes selbst anzusehen die im übrigen gerade erst begonnen hat. Bei den Plänen für Infrastrukturausbau und Wohnprojekte wird nichts mehr übrig bleiben. An dieser Stelle nochmal Grüße an die “Grünen“

  15. 57.

    Ist doch wirklich alles lächerlich; diese Salamitaktik mit grün-demokratischen Anstrich. Die bauen dort auch die Weltmeisterstinkeakkufabrik in diese schutzwürdige Gegend. Sogar Musk spricht von der Notwendigkeit einer Atomstromversorgung. Polen und Frankreich werden die Versorger sein. Mit e-Autos rettet niemand das Klima; macht aber Tesla und die Aktionäre reich. Wer über Klima spricht sollte über die derzeitige Globalisierungspolitik nachdenken und so vieles korrigieren. Machen die aber nicht. Fischer hat uns bewiesen was ein Grüner so alles drauf hat. Man macht aus Berlin auch keinen Molloch. Alles klimafeindlich.

  16. 56.

    Der ADAC ist auch nur ein "Anglerverein". Ich schrieb schon mal, dass ich den i-10 sogar unter gerade 4 L fahren kann. Die TRAM fährt weder zum Kaufland noch zu Hornbach. Als so vieles SELBERMACHER bin ich oft im Baumarkt. Mitunter ist die Ware schwer. Der Bus fährt alle Stunde und jetzt wahrlich kein Vergnügen. Die Hst. ist nicht mal überdacht; auch keine Bank o.ä. Könnte mir ja auch einen VOLVO-SUV kaufen-will ich aber nicht. Der Autoverkäufer hat mir die Hyundaifabrik nun mal nicht beschrieben. In so kurzer Zeit 2 U-Bahnprobleme ist doch nicht normal. TESLAS brennen besonders intensiv-warten wir mal ab. Schon wieder wurden in B. Autos angesteckt. Was wollen sie mir eigentlich vorwerfen ? Aus Polen kommt soviel Kraftwerksdreck bis weit hinter Berlin. Lesen sie die MOZ ! Teslas brauchen auch polnischen Kohlestrom.

  17. 55.

    Sie wissen aber schon, dass man die Windkraft in einen um ein vielfaches größerem Umfang benötigt, wenn man grünen Wasserstoff und daraus dann synthetische Kraftstoffe herstellen will? Verbrenner mit Wasserstoff haben sich bei der BVG / MAN und bei BMW eh als Irrweg erwiesen.

  18. 54.

    Dass Sie Grünheide bestenfalls vom Hörensagen kennen, haben Sie gerade erneut bewiesen. Das Industriegebiet Freienbrink liegt in Brandenburg, Frau Günther ist aber Senatierende in Berlin und damit nicht zuständig. Besondere Werbung für die aktuell in Bau befindliche Fabrik sind ihre Aussage auch nicht, da a) bekanntlich dort zunächst nur das Model Y gebaut werden soll und b) sie auf ihrer Aufgaben bei der Ladeinfraktur hinweist.

    Wenn Sie sich zudem etwas mehr als nur mit den Überschriften befasst hätten, wüssten Sie, dass eine Zellproduktion zwar angekündigt, derzeit aber nichtmals beantragt worden ist. Eine Rechtfertigung zur Erteilung der beantragten Genehmigung kann es dafür deshalb noch gar nicht geben, auch nicht aus anderen Bundesländern.

  19. 53.

    Finde es gut das die E-Autos so billig sind, das sich auch Arbeitnehmer mit Mindestlohn diese Autos leisten können und so aktiv am Klimaschutz teilnehmen.

  20. 52.

    Ob die Grünen das Elektrofahrzeug richtig einschätzen? Co2-Steuer, Maisanbau für Biogas, Biosprit E10, Windkraft als Hauptlieferant usw. sind Beispiele wie man komplexe Probleme mit katastrophalen Ergebnissen lösen will. Nicht ein einziges grünes Projekt verlangsamt die Erderwärmung um auch nur 0,01 grad. Dabei gibt es Fortschritte bei synthetischen Kraftstoffen und "grünem" Wasserstoff für unverzichtbare moderne Verbrenner - und immer mehr leise Stimmen sehen z.Z. den Diesel als klimaneutralstem Antrieb. Wo bleibt Wissen, Leistung, Erfolg, Lebensfreude?

  21. 51.

    :-D :-D :-D :-D Und wenn ihr mir eine Fuhre Autos schenkt, ich will die E-Schüsseln nicht! Batterien, die die Umwelt versauen :-D Da hab ich lieber Ökostrom zum Heizen und fahr nen schnittigen sportlichen Benziner, so wie 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland

  22. 50.

    Für mich erscheint der Artikel bzw die Aussagen, eher wie eine Rechtfertigung zur Erteilung der Baugenehmigung für Tesla, die meiner Meinung nach schon lange unterschrieben in der Schublade liegt. Es braucht nur noch das Datum eingetragen werden. Die Grünen haben mich derart enttäuscht, dass mir dafür die Worte fehlen. Absolute Fehlplanungen, und das betrifft nicht nur den Standort der giga Batterieproduktion mitten im Trinkwasserschutzgebiet!

  23. 49.

    Verfolgen Sie bitte den Diskussionsstrang und picken sich nicht einzelne Aussage heraus.

  24. 48.

    Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, wüssten Sie, dass Frau Günther die Ladeproblematik erkannt hat. Gerade in Gropiussstadt sieht man allerdings vergleichsweise wenig Autos im öffentlichen Raum stehen. Sie sollten besser mit dem Altbaumieter aus FHXB argumentieren. Vergessen Sie auch nicht denjenigen, der seinen PKW häufig als Zugfahrzeug mit größeren Anhängelasten einsetzt, den Vertreter, der täglich hunderte Kilometer abspult etcpp. Die Gründe sind vielfältig, warum man sich jetzt noch kein E-Auto kaufen möchte. Dennoch ist es für immer mehr Neuwagenkäufer mittlerweile eine Alternative geworden. Während der Verkauf von Verbrennern trotz immer mehr PHEV massiv eingebrochen ist, sind Rekordzahlen für BEV zu vermelden.

  25. 47.

    Bezüglich des CO2-Rucksackesfindet man zu Hauf Daten im Internet. Meist basieren die auf einer schwedischen Studie. Es muss nur darauf geachtet werden, dass man deren aktualisierte Fassung als Datengrundlage nimmt. Deshalb ist auch bekannt, dass nach 35.000 bis 75.000 km dieser Rucksack abgebaut ist.

  26. 46.

    Und wie bekommen wir Ihren 4L Verbrenner auf Netto-Null CO2 runter? Ach richtig, indem wir einfach sechs bis zehn Mal so viele Windräder bauen wie für ein Elektroauto. Da sind Sie dann ja sicher dabei wenn es darum geht ein Windrad in der Nähe ihres Wohnorts zu bauen.

  27. 45.

    Jaja, 4 Liter! Immer mehr Menschen denken bei Neuanschaffungen anders als Sie.

  28. 44.

    Der ADAC hat Ihrer CO2-Schleuder im Test einen überdurchschnittlichen und vor allem höheren Verbrauch beschieden. Der Dienstwagen von Frau Günther ist well-to-wheel bedeutend besser. Das hatte ich Ihnen bereits vor einem Jahr vorgerechnet.

    Sie könnten dem Vorschlag von Matthias folgen und sich nicht nur den Namen der Straßenbahnlinie vor Ihrer Haustür geben. Geschützte Fahrzeuge sind bei Politikern selten, während sich allein in D. der i10 zehntausendfach verkauft. Das Angebot in der Preisklasse wird aber dünner, da die Margen den Einbau moderner Motorentechnik nicht refinanzieren lassen.

    Sicherlich könnte es Günther ihren Parteikollegen in Bremen gleich tun und mit dem ÖPNV pendeln. Auch andere Segmente müssen dekarbonisiert werden. Dafür bietet sich H2 an. Dass Ihr Stinker mit seiner erhöhten Partikelzahl ebenfalls in einer Fabrik unter Verwendung von Frackinggas gebaut worden und zudem um die halbe Welt verschifft wurde, zeigt nur wieder wie so oft von Ihrer Bigotterie.

  29. 43.

    Wer Elektromobilität will, soll Eisenbahn, U-Bahn und Straßenbahn nutzen und ausbauen. Autos braucht man dazu nicht. @18 stimme ich zu.

  30. 42.

    Toll. Dann kauf ich mir als fiktiver Bewohner einer Wohnung im 8. Stock Gropiusstadt (kein eigener Parkplatz!) morgen ein E-Auto und parke dann immer bei Lidl oder Aldi. Tagsüber darf ich das zwar nur maximal 90 Minuten, aber zum Aufladen über Nacht wirds wohl gehen - ach nein: Die haben ja gar keine Aufladepunkte.....
    Dann kaufe ich mir morgen lieber doch kein E-Auto.

    So sieht die Realität leider für viele in Berlin aus, und das vermutlich noch sehr lange.

  31. 41.

    Ich fahre und warte meinen mittlerweile 22 Jahre alten Verbrenner zum Zwecke der Vermeidung unnötiger CO2-Freisetzung so lange weiter, bis mir eine glaubwürdige Allianz aus Greenpeace, Volkswagen, FfF, Daimler, Deutscher Umwelthilfe, BMW, TU-Berlin, Tesla, NABU, TÜV, Renault-Nissan, WWF, ADAC und dem Umweltbundesamt endlich verrät, wie groß die CO2-Freisetzung für die Herstellung eines neuen Batterie-E-PKW durchschnittlich ist. Bericht bitte quartalsweise. Dann kann ich mir endlich selber ausrechnen, wann ein E-Neuwagenkauf CO2-bilanziell (ungefähr) sinnvoll ist.

    Einen weiteren Wert dafür (geschätzt für 2019) habe ich schon. Laut Umweltbundesamt verursachte die Erzeugung von 1 KWh Strom in Deutschland damals ca. 400g CO2. Tendenz abnehmend.

  32. 40.

    "Fossile Verbrennungstechnik". Dieser werden wir uns noch so einige Zeit bedienen müssen. Ich denke jetzt gerade absichtlich nicht an den kleinen 1-10 in der Tiefgarage. Der schluckt gerade mal so bis 4 L / 100 km. Soll sich Frau Grünsenatorin doch mal bei ihen Berufskollegen deutschlandweit umsehen; gepanzerte Luxuslimosinen mit einem Verbrauch, der keine Rolle spielt. In einer Stadt wie Berlin benötigt man kein Auto oder nur ein kleines. Welch sinnvolles Hybridfahrzeug ( PKW ) benötigt im Verbrennermodus 12-13 L Benzin ? Der Hyundai-Hybrid vom Nachbarn begnügt sich mit etwas mehr als 6 L. ! Dann aber enorm viel "fossil"-die Zementwerke, Stahlwerke, Elektroautowerke ! - Reine Schluckspechte. Wie warm darf jetzt unser Wohnzimmer sein ? 15-18 ° ? Früher hat man im Westen getönt: 24 ° muss sein. Im Osten angeblich nur 22°. Ergo: Wohnungsbau ist klimaschädlich. Grünpolitik aber auch oft genug.

  33. 39.

    Es freut mich, dass andere Kommentatoren sie immer wieder darauf aufmerksam machten, dass der veränderte Antrieb ebenfalls in die Sackgasse führt. Man kann das ganze Land nicht verspargeln und die Dächer nicht alle mit Solarzellen bepflastern nur damit die heutige Verkehrsgesamtdichte aufrecht erhalten werden kann. Woanders erschließt man neue Ölquellen, versorgt Europa mit Erdgas damit wir auch im Winter nicht frieren müssen. Kohle und Atom verwenden auch unsere Nachbarn um unseren Energiehunger zu stillen. In ganz Deutschland nur Elektrobusse ? Wie geht das alles ? Die wachsende Weltbevölkerung durch Geburtenregelung zu stoppen ist eine dringliche Angelegenheit. Sogar afrikanische Familienväter haben es längst erkannt, dass daran kein Weg vorbei führt. Wieviel TESLAS verträgt Berlin ? Die 700 W Angabe war lustig. Weiter so.

  34. 38.

    20 Mio gleichzeitig hab ich nie behauptet. Hören Sie bitte auf Aussagen zu interpretieren. Sie liegen ziemlich oft falsch in der Bewertung von Aussagen anderer Menschen.
    20 Mio gleichzeitig brauchen wir nicht um Probleme im Stromnetz zu generieren 100.000 bei 700W Ladeleistung reichen für lokale Probleme aus und 100.000 ist nicht viel, wenn Sie nachts nur den Eintagesbedarf decken wollen. Wenn wir Ihre Strategie des 700W Ladens anwenden, werden Nachts viele Autos an der Steckdose hängen. Hohe Leistung aber seltener dürfte nicht besser sein.
    Wenn man nur die PKW elektrifiziert die unsere Energieversorgung mit Ökostrom versorgen kann jetzt und auch in den nächsten Jahren, sollten die Hersteller Ihre Planungen nochmal überdenken.
    Ihr Vergleich mit dem Sprit aus der Zapfsäule interessiert mich nicht, da es mir nicht um Verbrenner gegen Elektro sondern um Minimierung des MIV geht, egal welcher Antrieb.
    Überschüssiger Strom wird vorrangig für Heizung u.ä. benötigt und nicht für Autos.

  35. 37.

    Die von Ihnen erwähnte Nacht beginnt ja 16:00. Da kommt die Abendspitze, Beleuchtung, Heizungen und vieles andere erst dazu. Frühmorgens dieselbe Nummer nochmal alles ohne PV. Im Winter tagsüber wenig PV, aber mehr Strom für Autos, da weniger Fußgänger, Radfahrer und Heizung.
    Können Sie drehen und wenden wie Sie wollen der elektrische MIV ist keine Lösung sondern eine Verlagerung der Problematik in eine andere Branche. Der notwendige nochmals erweiterte Ausbau der Erzeugung und Verteilung fehlt sicher in der Ökobilanz der El. Autos.
    Ja ich verzichte nicht auf mein Auto. Bei 10-12 Tkm/a und Nutzungsdauer >10 Jahre hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. In Berlin würde ich anders darüber denken. Wenn mir jemand eine Mobilitätsflatrate anbietet aus der ich jederzeit einfach das passende Fahrzeug aussuchen kann, wäre ich sofort dabei. Gibts aber nicht, nicht mal in Berlin und hier schon gar nicht. Solange fahre ich meinen Kleinbus der hier für alles taugt ausser Rennstrecke.

  36. 36.

    Frau Günter rät zur E-Mobilität für den Stadtverkehr (hä?), und hat sie wirklich von "fossiler Verbrennungstechnik" gesprochen? (Was ist denn das?)Aber jetzt soll ja erst mal die S-Bahn kaputt privatisiert werden. Und das mit vielen vielen Berliner Steuermillionen. Merken die Senats-Koalitionspartner nichts? Das wird denen dann mal genau so mit an die Jacke geheftet werden wie vormals die Privatisierungen der Wohnungsgesellschaften, von BEWAG und GASAG und und und.

  37. 35.

    Ah, Sie haben gemerkt, dass Ihrer Annahme mit 20 Mio Autos, die gleichzeitig um 16:00 laden müssen, Unsinn ist. Immerhin etwas!

    Ich habe aber auch nie behauptet, dass das Batterieauto für sich allein die Lösung. Auch dazu verweise ich auf ältere Grundsatzdiskussionen u.a. mit Vergleichen zum Primärenergiebedarf. Der Sprit kommt auch nicht einfach aus der Zapfsäule. Da blenden viele E-Mobilitätsgegner gerne immer wieder aus.

  38. 34.

    Die H2-Tankeban der Messe ist schon wieder Geschichte. Wenn vor einem einer gerade getankt hat, kann es zudem auch gerne mal eine halbe Stunde dauern bis die Säule wieder bereit ist. Dazu kommt noch die energieaufwendige H2-Herstellung und der logistische Aufwand. Die Nische für die Brennstoffzellen im PKW wird mit besseren Akkus immer kleiner und damit die Entwicklung uninteressanter.

  39. 33.

    Wie bereits erwähnt bieten viele Supermärkte ebenfalls Ladepunkte an, dazu noch Firmen etc. Erwähnt hatte ich auch schon, dass knapp die Hälfte der PKW in Berlin auf privatem Grund stehen.

    Das E-Auto ist vor allem deshalb ein Fahrzeug für Wohlhabende, weil der Gebrauchtmarkt noch sehr klein ist und die Fahrzeuge jung.

  40. 32.

    Windstille bei Nacht, wenn alles schläft? In einer idealen Welt würde es kaum MIV geben. So lange es aber Menschen gibt, die wie Frau Günther ein Auto haben müssen (oder weil der ÖPNV vor Ort nicht attraktiv genug darstellbar ist), ist das Batterieauto die derzeit beste Alternative für Veilchen MIVler. Wenn ich mich Recht an die Grundsatzdiskussionen rund um Tesla erinnere, wollen Sie doch auch nicht auf den privaten PKW verzichten.

    Gerade weil der Weg lang ist, müssen möglichst schnell die ersten Schritte für eine Dekarbonisierung des Verkehrs als Teil der Energiewende getan werden. Das muss einhergehen mit dem Ausbau des ÖPNV, nur sind gerade dafür grüne Politiker wie Frau Günther oder Frau Jarasch die falschen Schrittmacher, da denen das langfristige Ziel abgeht. Die eine macht nichts ausser angekündigtes verschieben, die andere ist dagegen, dass etwas langfristiges getan wird, mit dem andere Metropolen die Verkehrswende voran gebracht haben.

  41. 31.

    Noch ein Satz zu der Augenwischerei mit 700W. Ihre Theorie würde bedeuten dass irgendwann jedes Auto eine eigene Steckdose benötigt.
    Rechenbeispiel 100.000 Autos (wenig für Berlin) müssen nachts geladen werden um am nächsten Tag für 50-100km Strom im Akku zu haben. 700W ist nix an einer Steckdose aber 100.000 Steckdosen macht schonmal 70MW. Das ist dann schon ein mittleres Umspannwerk und vereinfacht in Summe mind. 70 Trafostationen die mit Nennlast auch Nachts weiterfahren müssen.
    Wo kommt der Strom nachts her? Solar Null, Wind, Biogas, Wasser? Vereinfacht Windrad 5MW-Klasse. Wenn die immer mit Nennlast arbeiten würden 14 Windräder. Machen Sie aber nicht 2000 Vollaststunden im Jahr mehr ist hierzulande kaum drin. Versuchen Sie mal 14 Windräder 5MW (Nabenhöhe ca. 150m) in Berlin zusätzlich zum eigentlichen Bedarf aufzustellen. In Brandenburg wird Sie jeder Bürgermeister mit Kusshand begrüßen, wenn er die nächste Wahl nicht mehr überstehen möchte. 100.000 Autos bei 3 Mio EW!!

  42. 30.

    Ich warte die ganze Entwicklung erst einmal ab. Und hoffe das sich Wasserstoff bald auch durchsetzen wird. Für mich die bessere Alternative, vor allem bei der Reichweite und beim Nachtanken. Es gibt ja jetzt schon vereinzelt schon solche Tankstellen.

  43. 29.

    "Wo laden die E Autobesitzer von Friedrichshagen ihre E Autos?"
    Antwort: Na auf dem eigenen Grundstück, wo denn sonst?
    Ach, nicht jeder hat ein eigenes Grundstück? Dann heißt es "Pech gehabt".
    Merke: E-Autos in der Stadt können sich also nur wohlhabende Leute leisten.

  44. 28.

    Das Land der Dichter und Denker; das Land mit einer weltweit berühmten Ingenieurskunst. Das Land hängt wie in den letzten Jahrzehnten wieder mal der internationalen Entwicklung hinterher. Die konservativen Regierungen der letzten Jahrzehnte hinterlassen halt ihre Spuren.

  45. 27.

    "Was soll da Umweltfreundlich sein?"

    Naja, Atomstrom ist nun mal umweltfreundlicher als Kohlestrom. Außerdem wo ist das Problem: Deutschland deckt seinen Energiebedarf zu einem sehr großen Teil durch Importe (Gas, Öl).

  46. 26.

    Hoffentlich ist Frau Günther auch bald ein "Relikt" aus einer vergangenen Legislaturperiode, als uns die Grünen ständig die sogenannte "Verkehrwende" aufschwatzen wollten.
    Anstatt ständig ihre Ablehnung des MIV kundzutun, sollte sie sich lieber als Verkehrssenatorin den vielen Aufgaben zuwenden, die in den letzten Jahren leider liegengeblieben sind und für deren Bewältigung sie jeden Monat viel Geld bekommt.

  47. 25.

    Ihnen ist aber schon klar dass es nächtens mit Ökostrom noch sehr lange düster aussieht. Das ist noch ein ganz langer Weg.
    Energieeffizienz, Vermeidung von Energieverbrauch sind die Schritte die am meisten bringen. Den überschüssigen Ökostrom brauchen wir eigentlich für Klimaanlagen im Sommer und Heizung im Winter. Zusätzlich noch für individuelle Mobilität? Prioritäten setzen. Individualverkehr drastisch reduzieren ist die Lösung für viel mehr Probleme und nicht einfach die Antriebstechnik eines falschen Konzeptes austauschen. Das senkt vielleicht Schadstoffe mehr aber auch nicht.

  48. 24.

    Die Ladeinfrastruktur im Osten Berlins ist erbärmlich bis nicht vorhanden.
    Wo laden die E Autobesitzer von Friedrichshagen ihre E Autos?

  49. 23.

    Der größte Blödsinn sind diese Autos, deren Batterieherstellung derartig umweltschädlich ist. Falls durch ein Unfall ein Brand entsteht nur schwer löschbar sind und bei den Teslas müssen die B. bei -70 Grad gekühlt werden damit nichts schlimmeres passiert. Deutschland hat 2020 20% des benötigten Stromes importieren müssen, vorwiegend aus Atomstrom aus Frankreich. Was soll da Umweltfreundlich sein? Einzig Wasserstoff wäre eine Alternative, wenn die Herstellung des selben nicht so Stromintensiv wäre. Weniger fahren bringt z.Z. am meisten, falls man es kann.

    P.S. Diese Roller sind der allergrößte Dreckmacher, nicht in D., dafür woanders. Das Problem wird nur verlagert.

  50. 22.

    Da wird mal wieder nur kurzfristig gedacht!
    Schön für eine Amtsperiode.
    Weil die Nachhaltigkeit nicht gewährleistet ist.
    Erstens sind die Batterien Sondermüll und zweitens haben wir gar nicht soviel Erden , um nur Deutschland damit auszustatten.

  51. 21.

    Verstehe die Diskussion hier nicht. So üppig, wie die GroKo Steuergelder für die E-Mobilität rausschmeißt; so stark, wie mittlerweile auch die deutsche Autoindustrie auf das Geschäft "E-Autos" setzt - natürlich hat Frau Günther Recht: Es wird ein starkes Wachstum für E-Autos geben.

  52. 20.

    Dass die CO2-Menge je kWh seit Jahren sinkt, hat sich ncoh nciht an jedem Stammrtisch herumgesprochen. Auch zig andere Vorurteile halten sich hartnäckig. Bis 20 Mio BEV hierzulande unterwegs sind, vergeht noch viel Zeit, die aber in der Tat für die Energiewende genutzt werden muss. Der durchschnittliche deutsche Pendler fährt 50 km weit, der Berliner sogar nur die Hälfte. Dass wäre gerade einmal 5 kWh - 10 kWh, die nächstens von Ihren 16:00 Uhr bis zum anderen Morgen nachgeladen werden müssten., also gerade 700 W Anschlußleistung.

    Glauben Sie, dass Berlin bei konventionellem Strom Selbstversorger gewesen ist?

    Selbst in Berlin werden übrigens knapp die Hälfte der PKW über Nacht auf privatem Grund abgestellt. Dazu kommen noch Supermarkt- und Firmenparkplätze. In der Stadt dient vielfach Menschen wie Frau Günther (In Bremen ist der ÖPNV wohl besser) oder dem Invalidenstraßenaktivisten vor allem der Bequemlichkeit. Auf dem platten Land steht der PKW er Recht auf dem Hof.

  53. 19.

    Dieser CO2-Rucksack ist allerdings nach 35.000 - 70.000 km Fahrleistung abgebaut. Die Tracktionsbatterien halten mittlerweile länger der Rest des Autos und können vor dem Recycling noch ein Second Life als stationäre Stromspeicher bekommen.

  54. 18.

    Ziel des Senats sollte ein nachhaltiger ÖPNV und individuelle temporäre Beförderungs- und Transportmöglichkeiten sein und nicht ressourcenintensive Fahrzeuge, die mehr als 23h am Tag rumstehen.

  55. 17.

    Was will denn Fr.Günther nun? Mehr Radwege und Busspuren, mehr ÖPNV oder E-Mobile? Auch letztere brauchen Platz auf den Strassen, da macht die Antriebsart keinen Unterschied.
    Noch sind E-Autos keine Alternative für mich. Wenn ich schon die Empfehlungen für den Winter lese, wie z.B. Heizung und möglichst alle Verbraucher ausschalten-wegen der Reichweite und Rückgang der Batteriekapazität um 1/3 oder noch mehr bei Kälte, warum soll ich mir das für 40.000€ antun, wenn ich für die Hälfte im Warmen sitzen kann?
    Und was passiert im Stau bei Minusgraden, wie lange hält die Akkuladung durch und dann muß ja noch weiter bis zum nächsten Ladepunkt gefahren werden und hier ist man dann bestiimmt nicht der Einzige. Jetzt kann noch jeder jedem helfen.Mit einem Ersatzkanister und schon gehts weiter oder es bleibt warm. Aber Ersatzbatterien wird wohl kaum einer mitschleppen, die gelben Engel vielleicht, aber die fahren bestimmt auch bald elektrisch, wegen dem Image.

  56. 16.

    "Auch ein E Auto zählt übrigens überteuerte Parkgebühr"

    ???

    das zahlen ja in Berlin ja noch nicht mal die Verbrenner.

    Aber ich stimme dem Tenor der E-Autoskeptiker hier zu: das ist keine Lösung. Und schon gar keine Umweltfreundliche (wenngleich etliche Male besser als Diesel & Co.).
    Die Alternative ist die Reduzierung des Autoverkehrs auf die wenigen wirklich relevanten Fahrten. In Berlin im Gegensatz zum Land wirklich einfach zu realisieren.
    Und da kommen dann tatsächlich hohe (zukünftige) Preise fürs Parken ins Spiel: als Instrument dieses Ziel zu erreichen.

  57. 15.

    Ihrem Text stimme ich zu. Strom kommt ja nicht aus der Steckdose und in konventionellen Kraftwerken wird ordentlich CO² erzeugt.
    Die Netzinfrastruktur ist auf Kante und Ausbau wird durch diverse Einsprüche behindert.
    Wasserkraft hat Berlin nach meiner Kenntnis nicht und Windräder habe ich in der Stadt auch noch nie gesehen. Die Kraft Wärme Kopplung und Solardächer könnten vorangetrieben werden. Bei keinem Neubau habe ich Solaranlagen auf dem Dach entdecken können. Ein E Fahrzeug ist einfach für den normalen Städter mit Mietwohnung nicht attraktiv. Der Strom in Deutschland zu teuer für den Endverbraucher und in Summa nutzt niemand ein Auto für 50k, wenn das Stromnetz zusammenbricht. Das dürfte passieren, falls ab 16 Uhr täglich 20 Millionen Fahrzeuge geladen werden.
    Die Lösung wären Wechselakkus und Solarzellen auf dem Auto und dem Garagendach, falls jmd überhaupt eine Garage hat. Quartiersgaragen mit Lademöglichkeit oder auf jedem Parkplatz eine Ladestation.

  58. 14.

    Als verantwortliche Politikerin in einer Großstadt sollte doch der radikale Umbau der Mobilität das Ziel sein. Fokus auf ÖPNV mit effizienter Möglichkeit der weitgehenden Schadstoffentlastung. Förderung von Individualverkehr über Sharing Pools, Mietwagen, Mobilitätsflatrate etc. Lieferverkehr reduzieren durch Optimierung. Der Flächenverbrauch wird mit elektrischem Individualverkehr noch größer, wie auf dem Foto zu sehen. Ladesäulen und Kabel auf bzw. quer über dem Gehweg. Die vielen Straßenflächen die der Steuerzahler weiterhin bezahlt und instandhalten muss. So lösen wir vielleicht ein Problem aber viele andere werden verschärft oder nicht besser.
    Was Berlin derzeit macht, passt eher zum ländlichen Raum aber nicht in eine Großstadt.

  59. 13.

    Was hat Fr. Günther geraucht? Ich fahre mein Diesel und lasse es mir von diesen unfähigen Senat nicht verbieten.

  60. 12.

    Den Strom zu Laden kann man leicht aus EE gewinnen und mit etwas Aufwand auch zwischenspeichern. Die Inuit in den kanadischen Ölsandgebiete oder die Nigerianische Landbevökerung sind sicherlich von Ihrer Aussage zur Nachhaltigkeit im Ausland wenig überzeugt sein wie Norwegen auch gerade neue Ölfelder in der Arktis ebenso freigeben hat wie Trump in Alaska.

  61. 11.

    Dieser Optimismus von Frau Günther ist mir auch schleierhaft.

    Wenn ich ein eigenes Grundstück habe oder eine feste Garage mit Steckdose, dann kann ich die Akkus eines E-Autos tatsächlich problemlos über Nacht aufladen. Das mag bei Frau Günther vielleicht zutreffen (was ich nicht einmal weiß), aber die große Mehrheit der Berliner Autofahrer dürfte allerdings kaum in dieser glücklichen Lage sein, wenn ich da an Gropiusstadt, Märkisches Viertel, Marzahn, Neukölln usw. denke.

  62. 10.

    Frau Günther übersieht aus ideologischen Gründen natürlich auch, den CO2 Ausstoß bei der Fertigung der E Autos, besonders bei den Batterien.
    Auch ein E Auto zählt übrigens überteuerte Parkgebühr und benötigt einen Parkplatz, was ja auch unerwünscht ist

  63. 9.

    Mit dem Rechnen sollte es Frau Günther lassen. Vielleicht mal das Fenster bei der Autofahrt durch Berlin öffnen und die Realität einatmen. Für viele Berliner und ich sprechen täglich mit vielen Leuten ist sie die schlechteste Senatorin seit Jahrzehnten. Bitte machen Sie eine Politik für ganz Berlin und nicht nur für Randgruppen und seien Sie Vorbild.

  64. 8.

    Woher nimmt Frau Günther nur ihren Optimismus?
    Viele der neu zugelassenen E-Autos stammen aus Firmenflotten oder von CarSharing-Anbietern.

    Für viele Privatleute ist das E-Auto durch die unzureichende Ladeinfrastruktur noch keine wirkliche Alternative zum Verbrenner...

  65. 7.

    Was hat die Dame noch mal studiert? Ein MINT-Fach kann es nicht gewesen sein. Allein schon die Sache mit dem klimaschädlichen Verbrenner. Ist zwar nicht falsch, nur fehlt, dass der Strom für die E+Autos auch zukünftig nur anteilig aus regenerativen Energien stammen wird, da nicht grundlastfähig. Und nein, einen Ökostrom-Tarif zu haben, bedeutet nicht, dass man keinen Strom aus Kohle, Gas oder Uran nutzt.
    Das klimafreundlichere Auto dürfte derzeit wohl ein Diesel der neuesten Generation sein. Und vor allem das nachhaltigste und menschenfreundliche im In- UND Ausland.

  66. 6.

    Also wenn ich richtig informiert bin, gibt es in der Großsiedlung Marzahn/Hellersdorf für über 100.000 Einwohner kaum Ladesäulen und in der Innenstadt sind diese Säulen oftmals von WeShare & Co belegt.
    Ob Berlin an erster Stelle mit der Ladeinfrastruktur liegt hängt immer von der Betrachtungsweise ab. In meiner letzten Info war von Hamburg die Rede.

  67. 5.

    Wie schaut der Vergleich zwischen deutschen Städten aus, wenn man die Zahl der Ladepunkte pro x Einwohner betrachtet? Bekommt Günther dann immer noch blaue Flecken vom sich selber auf die Schulter klopfen? Es liegt auch in ihrer Hand, den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen. Die Laternenlader hätte nach ihren ursprünglichen Ankündigungen schon längst in Betrieb sein sollen.

    Auch due Ankündigung, dass due BVG bis 2030 nur noch E-Busse haben solle, ist mit 200 dopoelstöckgen Fragezeichen zu versehen. Das hieße nämlich dass die bestellten Doppeldecker nur kurze Zeit im Einsatz wären. Andere Städte wie Hamburg labern uch nicht nur rum, sondern bestellten in grossen Stil E-Busse.

  68. 4.

    Der Knackpunkt bei den E Autos ist. Ich habe ein Auto ueberwiiegegend nicht, aber auch für die Stadt. Also brauche ich nicht nur eine große Reichweite sondern auch vernünftige Lademöglichkeiten in der Stadt, aber auch unterwegs in anderen Städten und auf dam Land. Ich fahr mit meinem Auto ja schließlich nicht nur in Berlin oder von Großstadt zu Großstadt, dann bleibt es beim Benziner. Ein weiteres Kriterium ist ein vernünftiger Preis unter 20.000 Eoro bei 5 Pers.

  69. 3.

    Es herrscht wohl eher Mangel an bezahlbarem Strom, als an Modellen. Und bei der sehr zweifelhaften Ökobilanz von E-Autos verstehe ich überhaupt nicht, wieso gerade die "Grünen" Werbung dafür machen. Werbung für Fahrräder würde ich bei dieser Partei ja noch verstehen.

  70. 2.

    Woher kommt der ganze Strom der gebraucht wird?
    Wird weiterhin von den Nachbarländern Strom dazu gekauft? Und was ist, wenn die keinen Strom mehr verkaufen, weil sie genug Eigenbedarf haben?

  71. 1.

    Ob die Grünen das Elektrofahrzeug richtig einschätzen? Co2-Steuer, Maisanbau für Biogas, Biosprit E10, Windkraft als Hauptlieferant usw. sind Beispiele wie man komplexe Probleme mit katastrophalen Ergebnissen lösen will. Nicht ein einziges grünes Projekt verlangsamt die Erderwärmung um auch nur 0,01 grad. Wirtschaft, Erfolg, Lebensfreude ade...

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren