Symbolbild: Mit drei Sternen vom Gastronomiefphrer Guide Michelin ausgezeichneter Küchenchef. (Quelle: dpa/ Christophe Simon)
Video: Abendschau | 05.03.2021 | Martin Küper | Bild: AFP

Drei Sterne für das "Rutz" in Berlin - Michelin-Sterne trotz Pandemie auch für Küchen der Region

Nicht nur wer wieviele Sterne bekommt, ist immer dann interessant, wenn der Guide Michelin seine Bewertungen bekannt gibt. Natürlich wird auch gekuckt, wer einen oder gar seinen einzigen Stern verliert. Restaurantbewertungen für die Zeit nach den Schließungen.

Auch in diesem Jahr haben es mehrere Berliner und Brandenburger Restaurants in den Guide Michelin geschafft und wurden dort mit Erwähnungen oder Sternen ausgezeichnet.

Die Erfolge der Spitzengastronomie, die bei den Tests erfolgreich waren, wurden am Freitag digital vorgestellt. Trotz der schwierigen vergangenen Monate bestätige die diesjährige Restaurantauswahl die Vielfalt und das hohe Niveau der deutschen Gastronomie, hieß es dabei aus der Redaktion des renomierten Restaurantführers. Bundesweit wurden dabei insgesamt 310 Sterne-Restaurants aufgenommen. Das ist eine kleine Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 308 registrierten Sterne-Restaurants.

Küchendirektor und Sternekoch Marco Müller in der Weinbar Rutz in der Chausseestraße 8 in Berlin-Mitte, aufgenommen am 21. Juli 2018. (Quelle: dpa/Kitty Kleist-Heinrich)
Küchendirektor und Sternekoch Marco Müller in der Weinbar Rutz in Berlin. | Bild: dpa/Kitty Kleist-Heinrich

"Rutz" verteidigt seine drei Sterne

In Berlin konnte das Restaurant "Rutz" seine drei Sterne verteidigen. Mit zwei Sternen wurden in der Hauptstadt "Coda Dessert Dining", "Facil", "Horváth", "Lorenz Adlon Esszimmer" und "Tim Raue" geehrt. 19 weitere Gaststätten ziert ein Michelin-Stern. In Brandenburg sind
in Potsdam das "Kochzimmer in der Gaststätte zur Ratswaage" und das "Kabinett F.W." mit jeweils einem Stern ausgezeichnet worden.

"Savu" und "17fuffzig" verlieren ihren Stern

Gestrichen aus der Liste wurden in Berlin das "Savu" und in Brandenburg das "17fuffzig" in Burg im Spreewald.

Die Gastronomie durchlebe aufgrund der Pandemie weiterhin außergewöhnlich schwierige Zeiten, betonte Gwendal Poullennec, internationaler Direktor des Guide Michelin. Dennoch hätten die Küchenchefs Mut und Einfallsreichtum bewiesen, um weiterhin für ihre Gäste da zu sein und an ihrem hohen kulinarischen Niveau festzuhalten. Der Guide Michelin zählt neben dem Gault Millau zu den international führenden Restaurantführern.

Sendung: Abendschau, 5. 3. 2021, 19.30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Doch das braucht man. Denn es gehört zu Lebensqualität schön essen zu gehen besonders nach Corona. Da gibt es eine Menge nachzuholen

  2. 1.

    Ob man das zur Zeit wirklich braucht sei dahin gestellt.
    Schön ist es aber, dass essen immer nur noch analog
    geht und nicht digital. Mindestens wohl so lange bis ein
    Sternekoch eine essbare APP kreiert hat. Guten Appetit.

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