Die Forscher bereiten Proben in einem Labor vor (Quelle: imago images)
Audio: Inforadio | 29.03.2021 | Franziska Ritter | Bild: imago images

Alternativen zu tierischen Produkten - Wenn Milch und Käse nicht mehr von der Kuh kommen

Rund um den Globus suchen Forschende nach Nahrungsmitteln, die Produkte tierischen Ursprungs ersetzen. Berlin ist ganz vorne dabei. Einige Ideen haben es schon in die Supermärkte geschafft – andere sollen folgen. Von Franziska Ritter

Der Markt für Lebensmittel, die Milch, Eier, Käse, Fleisch und Fisch ersetzen, wächst rasant. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting könnte er bis zum Jahr 2035 rund 290 Milliarden US-Dollar schwer sein. Das wäre mehr als das Siebenfache dessen, was die Branche heute erwirtschaftet. Doch was kommt dann anstelle von Schnitzel und Frikadelle auf unsere Teller?

Lebensmittelhersteller suchen nach pflanzlichen Alternativen. Auch die Technische Universität Berlin forscht in diesem Bereich. Wissenschaftler*innen des Fachgebiets für Lebensmitteltechnologie und Materialwissenschaften experimentieren zum Beispiel damit, ob Haferprotein den Job von Joghurtbakterien übernehmen kann und was sich mit den Resten, die beim Pressen von Johannisbeersaft übrigbleiben, anstellen lässt.

Nicolas Hartmann, Gründer von dem Start-up "Vly" (Quelle: rbb/Ritter)
Nicolas Hartmann, Gründer des Start-ups "Vly". | Bild: rbb/Ritter

Schmeckt nach Milch, besteht aus Erbsen

Ein Forschungsobjekt hat es sogar in die Supermärkte geschafft: Milchersatz aus Erbsenprotein. Nicolas Hartmann und Moritz Braunwarth beschäftigten sich zwei Jahre lang intensiv an der TU Berlin mit der Hülsenfrucht, bis sie das passende Herstellungsverfahren für ihren Pflanzendrink fanden. Jetzt steht er bundesweit in den Regalen von Händlern wie Edeka, Rewe und Rossmann.

Das Besondere daran: Der Drink – Vly – schmeckt nicht nach Erbse. "Das ist aus unserer Sicht ein fundamentaler Unterschied, weil wir etwas kreieren können, was Kuhmilchtrinkern schmeckt und nicht einen eigenartigen Geschmack mit sich bringt", betont Nicolas Hartmann. Das Getränk ist frei von Soja, Nüssen und Gluten. Außerdem lassen sich Erbsen gut in unseren Breiten anbauen und binden Stickstoff – das freut den Acker.

Wenn Mikroben echte Milchproteine herstellen

Ein anderer Ansatz, den Wirtschaft und Wissenschaft verfolgen, geht noch weiter. "Wir arbeiten an einer Zukunft, in der wir tierische Produkte ohne Tiere herstellen können", erläutert Raffael Wohlgensinger. Der gebürtige Schweizer hat in Berlin ein Start-up gegründet, das mit der TU und anderen Forschungseinrichtungen kooperiert, um Milchproteine ohne Kuhmilch herzustellen.

Die Wissenschaftler identifizierten, welche Gene bei den Tieren für die Produktion von Casein und Molkenprotein zuständig sind und bauten sie auf Mikroorganismen nach. Füttert man beispielsweise Hefezellen mit einem Nährstoff, wandeln sie ihn in Proteine um, die denen von Milch identisch sind. Zusammen mit pflanzlichem Fett und Kohlehydraten lässt sich daraus eine Masse herstellen, die zu Käse heranreift.

Raffael Wohlgensinger, Gründer von Legendairy Foods (Quelle: rbb/Ritter)
Raffael Wohlgensinger, Gründer von "Legendairy Foods" | Bild: rbb/Ritter

Investoren wittern ein Milliardengeschäft

Im kommenden Jahr will Legendairy Foods, das Unternehmen von Raffael Wohlgensinger, seinen Käse präsentieren. "Auf der Geschmacksseite braucht es noch ein bisschen Arbeit", so der Gründer. Für den Anfang versuchen er und sein Team sich an Mozzarella und Ricotta. Später sollen länger gereifte Käse, Joghurt und andere Milchprodukte – auch aus Schafs- und Ziegenmilch – folgen.

Noch ist die Herstellung alternativer Proteine teuer, doch Investoren aus aller Welt pumpen Geld in den Markt. "Wir denken, dass dieser Bereich mit das Spannendste ist, was die nächsten Jahre auf uns zukommt, weil wir hier eine grundlegende Transformation sehen", sagt Björn Witte, Geschäftsführer der Blue Horizon AG aus Zürich, die mehr als 500 Millionen Euro in die junge Branche investiert hat. Seiner Einschätzung nach wird es aus Mikroorganismen erzeugter Käse spätestens in vier Jahren preislich und geschmacklich mit den tierischen Originalen aufnehmen können.

Sendung: Inforadio, 03.04.2021, 6:30 Uhr

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Beitrag von Franziska Ritter

47 Kommentare

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  1. 47.

    Unsere 3 Kinder verbrachten jeder die gewisse Zeit im "DDR-Ausschuss"-Kinderwagen. Das hat scheinbar gut getan. Alle 3 intelligent und stets Schulspitze. Mathelehrer sagte sogar bei Hausbesuch: Er könne Sohn..... nix mehr beibringen; der kann mehr als ich. Das war Ende 11. Klasse. Alle studiert. Was nutzte bei ihnen der Westkinderwagen oder Luxus-DDR-Import ? Los; ich lese.

  2. 46.

    Grüble schon so intensiv darüber, dass ich nur Kohleabfälle in den Tank fülle damit es nicht wie bei Herrn Neumann erst per Stromerzeugung in seine Teslabatterie geht. Hinten dran bei mir ein Hänger mit Gewächshausaufbau und Tomatenzucht. :=)

  3. 45.

    Endlich kommt mal Benzin in die Milch. Bei mir fing es mit einer Kreidler Florett an :-).

  4. 44.

    1996 war Kaffee mit Erbsen allerdings auch schon so lange Geschichte wie ihr politsch und wirtschaftlich gescheiterter Staat. Deshalb gab es auch keine Häftlinge mehr, die billig Möbel für den Export in den Westen hergestellt hatten.

    Nett auch neulich die Reportage auch auf ZDF Info über die verschiedenen Qualitätsstufen an Kinderwagen
    - für den Export in den Westen
    - für den grossen sozialistischen Bruder
    - für den eigenen Bedarf

  5. 43.

    Natürliche Produkte, ohne Umwandlung und Manipulation durch Chemiker, Biologen und andere Lebensmittel Kreaturen sind meiner Meinung nach gesünder. Fleisch bleibt Fleisch und Pflanzen bleiben Pflanzen. Wenn ich Appetit auf Fleischprodukte habe, dann kaufe ich auch diese und wenn ich Obst und Gemüse haben will, greife ich da zu. Ich brauche kein Kunstfleisch oder eine Ersatzmilch usw. um mein Gewissen zu beruhigen. BIO ist an vielen Stellen schon abkassieren und bei den Kunstprodukten wird noch einmal zu gelangt. Von Wirkungen auf den menschlichen Körper wird in diesem Zusammenhang überhaupt nicht gesprochen. Meine Mutter hat mir beigebracht, mit Essen spielt man nicht

  6. 42.

    Bei ihrer Vorliebe für solche Getränke sollten sie auch mal zur Kenntnis nehmen das es keine Hafermilch gibt. Der Begriff Milch ist glücklicherweise gesetzlich geschützt und kommt ausschließlich vom Tier.

  7. 41.

    Als wir 1996 Möbel kauften kam nur Murks aus dem Westen obwohl teuer. Erst bei Höffi bekamen wir unsere hülsta-spectrum in angemessener Qualität. So ein Mist zuerst von Möbel-Walter-jetzt Kraft.

  8. 40.

    So alt ist ihr Haus schon ? Da steckt ja viel Brandenburger Kiefer drin. Nnu ? Unser Haus mit 11 ETW ist Baujahr 1996. Ihr Rewe oder ALDI hat doch auch nur Massenzuchtfleisch made in Gesamtdeutschland. Ich hatte früher eine Puch.

  9. 39.

    Ja, gerade die Discounter waren ganz heiß auf das billige Fleisch wie auch Möbel und MZ bei Neckermann ein Renner gewesen sind.
    Mein Keller wurde schon gebaut, als Berlin nicht mehr zu Brandenburg gehörte und ist deshalb trocken.

  10. 38.

    Berliner Keller sind doch nass und muffig. Mein Tapetenkleister steht in einer Kissenbox- bestens alle Renoviersachen aufbewahrt dort.

  11. 37.
    Antwort auf [Brandenburger] vom 06.04.2021 um 11:50

    Wozu würden sie sich zählen ? Bin auch Brandenburger. Meine Frau ist einkaufen und ich bin nicht so grummelig wie sie aus Brandenburg. Geht es ihnen nicht gut ?

  12. 36.

    Ostschweine waren eben gefragter als Westschweine. Kaffeemix habe ich nie getrunken. Hat man ja auch schnell wieder eingestellt. Der heute wertvolle Vietnamkaffee wurde mit Hilfe der DDR angebaut.

  13. 35.

    Hier exemplarisch die Zutatenliste eines vegetarischen Schnitzels:
    "Trinkwasser, Weizenmehl, 11% Sojaproteinkonzentrat, Weizengluten, Rapsöl, 4% Sojaproteinisolat, Kochsalz, Verdickungsmittel: Methylcellulose, Branntweinessig, Maismehl, natürliches Aroma, Weizenstärke, Zucker, Gewürze, Traubenzucker, Hefe". Ich finde darin auch das Verdickungsmittel interessant. Das haben ich auch im Keller noch rumstehen. Tapetenkleister steht auf der Packung.

  14. 34.

    Schrieb ich dich: Bequemlichkeit! Das Umsteigen ist Ihnen zu lästig. Die Tram 88 ist schließlich auch mit anderen Verkehrsmitteln verknüpft.

  15. 33.

    Haben Sie das wirklich? Was war in Ihrer Ostbulette drin? Die Schweine wurden jedenfalls gerne gegen Devisen exportiert.
    https://www.spiegel.de/politik/immer-nur-huhn-a-7c00b3ba-0002-0001-0000-000014353281
    Wurde nicht bei Ihnen damals schon Erbsenmehl dem Kaffeepulver hinzugefügt?

  16. 32.

    Auf ein Auto will auch kaum einer verzichten.
    Da Interessiert es auch keinen wenn Seen,Flüsse ect.vergiftet werden.Da geht es auch um Bewusst sein.



  17. 31.

    Wenn Milch und Käse nicht mehr von der Kuh kommen.
    Dann ist es auch keine Milch oder Käse mehr.
    Ganz einfach!
    Aber das ist halt wieder ein Milliardengeschäft.

  18. 30.

    Klar, denn rich white kids zahlen so ziemlich jeden Preis, wenn sie sich dadurch hip und „voll im Trend“ fühlen können (letzteres wird ihnen durch ihre offenbar zahlreichen Freunde in den Medien bestätigt, die eifrig daran arbeiten, uns einzureden, eigentlich würde kaum noch jemand Fleisch essen wollen), und außerdem natürlich als bessere Menschen, die richtig „etwas getan“ haben – für sich und für die Rettung der Welt.

    Und wenn’s denn bloß ihrer Ideologie entspricht, stopfen sie auch unglaublichen Chemiefraß in sich hinein statt einfach mal die Zutatenliste von Margarine mit der von Butter zu vergleichen.


  19. 28.

    Denke schon, dass meine Frau eine tolle Köchin ist. Gelernt bei Mutti und Oma und aus den vielen Büchern. Noch niemand hat nicht geschwärmt. Dennoch; ich abends zur Fortbildung; mehrere Jahre-mit Hunger an die B.-Bude und das hat geschmeckt mit MOSTRICH ! Unser Bäcker hier ist ja nicht mal an ALDI dran. Der kann es nicht. A-Schrippen sind hier die besten.

  20. 27.

    "Scheuermilch ist auch keine Milch,"
    Stimmt. Scheuer ist ja auch kein Schrubber und Milch geben kann der auch nich'.

  21. 26.

    Ein Beruf mit Zukunft .... Food-Designer, Lebensmittelchemiker ....
    Immer wieder gern gesehen
    https://www.fernsehserien.de/die-tricks-der-lebensmittelindustrie/episodenguide/0/35949
    Auch in der ZDF-Mediathek
    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/die-tricks-der-lebensmittelindustrie-102.html

    Na denn ... Mahlzeit

  22. 25.

    Es wirkt schon lange so primitiv was sie da so von sich geben. Wir müssen nun mal s0 4,3 km zum Kaufand bzw. Baumarkt. Im Bereich der TRAM ist übrigens nicht mal ein Schuhladen; erst in der Bölsche... ein ganzes Stück zu laufen und dann haben die plötzlich nur Schiet. Sie sind so einmalig anders. Den Rest spare ich mir. Bisher brauchte ich keine Ersatzteile; also nix mit Antonow. Voreingenommenheit ist wie Krankheit ! RBB mag sie aber so ?

  23. 24.

    Ich bin seit zwei Jahrzehnten Veganerin und freue mich über jede neue pflanzliche Alternative die es in die Supermärkte schafft! Der vegane Käse ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Ich finde es super, dass ich meine Pizza und Lasagne mit pflanzlichem Käse überbacken kann und dass es den pflanzliche Scheibenkäse für meinen Toast Hawaii jetzt auch im normalen Supermarkt zu kaufen gibt. Und an alle die meckern hier ein paar schockierende Fakten: Gummibärchen erinnern von ihrem Aussehen her an Bären, es ist aber kein Bärenfleisch enthalten. Sonnenmilch und Scheuermilch enthalten keine Milch, sind nur weiße Flüssigkeiten und tragen wegen ihre Ähnllichkeit zur Kuhmilch diesen Namen. Katzenzungen bestehen aus Schokolade und heißen so, weil sie wie Zungen geformt sind - sie enthalten keine echten Katzenzungen.

  24. 23.

    Gott sei Dank reagiert mein Körper in keinster Weise auf Fleisch allergisch. Bei Pflanzlichen Produkten sieht die sache aber anders aus. Hafer zum Beispiel, wobei es dann auch Kreuallergien zu anderen gibt. Es faengt kleinean und weitet sich immer weiter aus, so wie eben diese Ersatzstoffe zum Teil undeklariert in unsere Nahrung kommen. Für ist Fleisch Fleisch, Käse Käse und
    Gemüse einfach Gemüse und nicht irgend ein Scheinprodukt.

  25. 22.

    Also ich glaube, dass es "unserer Erde" noch nicht "besser" geht. Wir haben ein ganz großes Problem mit der zunehmenden Bevölkerung, manche sagen auch "Überbevölkerung" dazu. Die müssen alle essen. Die müssen auf diesem Planeten satt gemacht werden. Was glauben sie denn, woher die aktuellen "Bevölkerungswanderungen" auf der GESAMTEN Erde herkommen, nicht nur nach Europa. Es gibt Landstriche in Zentralafrikanische, da wächst NICHTS mehr. Auch in Südamerika. Viele haben meinen Hinweis mit der Bodenqualität nicht verstanden. Tatsache ist aber, dass auch unsere Landwirte zunehmend berechtigt klagen, deswegen auch mein Gedanke mit Hydrokulturen - gibt es bereits in NRW, man baut dort unter hektargroßen Gewächshäusern Blumen an - das wird die Zukunft.

  26. 21.

    Neulich nen veganen Joghurt ohne Milch aus Lupinen gegessen. Hatte mich gewundert, warum kein Nutri-Score vorhanden ist. Stellte sich heraus, dass das Zeug eine Menge Fett enthielt. Nicht alles Vegane ist gesünder. Ich greife wieder zum herkömmlichen Joghurt aus Kuhmilch.

  27. 20.

    Dann sehen Sie sich mal genauer an, was Sie da trinken.Hafer gibt gar keine Milch, noch nicht einmal Saft. "HAFERMILCH" ist ein eigentlich verbotener Etikettenschwindel zum Verkauf eines hochkomplexen chemischen Produkts. "Chemiemilch" wäre korrekt - und das gilt für "Mandelmilch" etc. genauso.

  28. 19.

    Warum leben Sie das Gegenteil vor, was Sie hier fordern? Sie verbrennen bekanntlich in einer asiatischen CO2-Schleuder sibirischen Öl, weil Sie nicht mit der Tram 88 zum einkaufen fahren wollen. Dass die Koreaner Autoersatzteile schon vor der Suezkanal-Sperrung Autoersatzteile mit AN-124 nach Europa fliegen ließen - geschenkt.

  29. 18.

    Fertigbouletten gehen gar nicht. Lieber selber machen, dafür vll. nicht so oft. Schönes gemischtes Hack vom Fleischer, bisschen alte Brötchen, Zwiebeln, Petersilie, bisschen Senf, zwei Eier (ohne Schale ;-) ) rein, als "Gimmick" vll. noch einen kleinen Würfel Edamer in die Rohboulette reindrücken, in Pflanzenfett anbraten.
    Da kommt keine "Chemobremsbacke" mit.
    Die "Ostschrippen" sind auch eine Extraklasse. Dagegen die aufgepusteten 5 cent K(n)ackbrötchen vom grossen bösen "T" ... Schüttel.....

  30. 17.

    "Andererseits würden aber verstärkt Anbauflächen mit guter Bodenqualität und Wasserversorgung benötigt."

    das Gegenteil dürfte der Fall sein (siehe @Peter Gräber's Beitrag).

    Ich finde all diese Ansätze gut. Ich habe zwar auch nichts gegen Hafermilch & Co., aber das sind einfach andere Produkte- können auch gut sein und schmecken, sind aber keine Milch. Weder chemisch gesehen noch geschmacklich. Anders bei den hier vorgestellten Produkten- wer hier "Chemie" schriet, verkennt, dass alle Materie chemisch ist. Die Frage ist dabei weniger "natürlich" oder 'künstlich" erzeugt, sondern "schädlich" oder "unschädlich". Ich esse schließlich auch keinen Fliegenblätterpilz- so natürlich der auch sein mag.

  31. 16.

    Analogkäse, vegane Wurst, Hafermilch (is' 'n das eigentlich für'n Tier - ein Hafer), Tofuburger mit Aromenzusätzen, .... Das ist doch zum Mäuse melken!

  32. 15.

    Unserer Erde geht es aber schon viel besser wenn kein Land mehr Kriegswaffen produziert; kein Krieg mehr geführt wird. Globalisierung darf man nicht übertreiben. Am Suezbeispiel haben wir ja alle gesehen welch Stau da entstanden ist. Die EU muss viel mehr Eigenversorger sein. Russland als Nachbar garantiert kurze Wege. Eine Ostboulette war billig und schmeckte. Die von Aldi u. Norma stinken bei Erwärmung. Bildet Erbsenzähler aus- ein Beruf mit Zukunft. :=(

  33. 14.

    Einfach ein anderes Etikett drauf und schon ist Analogkäse salonfähig und der Preis für Wasser, Aromen und Erbsen gleich viel höher

  34. 13.

    Einfach ein anderes Etikett drauf und schon ist Analogkäse salonfähig und der Preis für Wasser, Aromen und Erbsen gleich viel höher

  35. 12.

    Andere fliegen extra nach Thailand um die geröstet zu futtern. Lieber Kaninchen und Hühner halten-auf den Dörfern. Bei Kaufland zu Ostern nur mieses Fleisch bekommen-obwohl schon zeitig gekauft und gefrostet...Das wäre in Nordhessen nicht passiert.

  36. 11.

    Früher ging alles ohne Kraftfutter. Sie können doch die Urwaldabholzung nicht den Fleischessern in die Schuhe schieben. Wer macht denn die Geschäfte mit den Urwaldvernichtern. Warum wird hier der Wildtierbestand gepflegt und genutzt; in Großgehegen. Wofür benötigen wir den Wolf, der so viel Schaden anrichtet. Es ging doch Jahrzehnte ohne ! Bio-Fleisch und Bio-Eier von glücklichen Hühnern mag auch Björn Freitag.-Ich übrigens auch. Weniger ist mehr. Ob mir aber Erbsenmilch schmeckt ? Butter ist auch nicht gleich Butter. Wenn selbst Väter in Afrika sagen: Nicht zu viele Kinder... dann sollte man Geburtenregelung unterstützen. Deutschland hätte mit 60 000 000 Einwohner auch genug. Will man nicht eingestehen; soll ja langsam angestrebt werden-aber nicht mit Corona.

  37. 10.

    In Afrika jaulen sie über die jährliche Heuschreckenplage, hier muss man diese Delikatesse teuer bezahlen.

  38. 9.

    Gerade Sie als Waldfrund sollten auf tierische Produkte verzichten. Ca. alle 20 Sekunden wird ein Fußballfeld großes Stück Regenwald gerodet, u.a. für Soja (Duetschland hat 2019 3,6Mio t importiert), dass zu 80% dem Tierfutter zugesetzt wird. Für ein Kg Fleisch werden ca 5-7Kg pflanzliche Futtermittel benötigt, dass wächst nicht übereinander. Fleisch braucht riesige Mengen an Fläche.
    Ich will niemanden missionieren, aber einfach weniger Fleisch essen würde schon helfen. Ich für mich verzichte aus ethischen Gründen auf Fleisch, weil die Tiere die wir Essen ein Bewusstsein haben, Sie leben quasi bewusst.

  39. 8.

    Naja, wenn icke mir die Preise und die Zutatenliste für bio und co so ankiecke wird mir eher übel! Aber im Ernst! Wo kommen denn die Zutaten für all dis Zeug her? Übersee? Oder doch heimische Erzeugung? Dann wäre es ökologisch sinnvoll.
    Aus einem Salatblatt wird nun mal keeen Schnitzel. Entweder lass icke dit sein oder esse eben oooch maaal nen tierisches Produkt!

  40. 7.

    Scheuermilch ist auch keine Milch, und Teewurst hat nix mit den Tee zu tun. Trotzdem heißen die Sachen so. Und daher kann sich Hafermilch weiterhin Hafermilch heißen.
    Übrigens sehr lecker zu frischen süßen Erdbeeren aus dem eigenen Garten! Was freu ich mich schon auf die Zeit.

  41. 6.

    Nein danke zu künstlichem und Baukastenessen. Wieviel Chemie steckt drin?
    Während und nach dem Krieg waren solche Ersatzprodukte auf dem Markt oder jerder hat versucht irgendetwas zusammen zu rühren. Es gab ja nichts.

  42. 5.

    Wenn es gut gemacht ist, gern.

    Stundenlang ruelpsen, wie es mir einmal mit einer Ersatzwurst erging, möchte ich nach dem Essen nicht.

    Außerdem ließen sich, zumindest versuchsweise Insekten, wie Heuschrecken oder Mehlwuermer in den
    Handel bringen. Meines Wissens gibt es das selbst in Berlin nur als Zulage zu 13 Euro teuren Salattellern. Die vom Welternaehrungsprogramm der Vereinten Nationen (www.fao.com) angestrebte Massenakzeptanz für Insekten wird sich so nicht erreichen lassen.

  43. 4.

    Ich liebe Hafermilch und freue mich, wenn bald weitere pflanzliche Produkte dazukommen :-)

  44. 3.

    Dann ist es keine Milch und auch kein Käse mehr, ist doch ganz einfach. Ob das Zeug dann jemand essen möchte bleibt jedem selbst überlassen.

  45. 2.

    Also, bei mir wird das schon mal nichts. Ich kann und werde leider gar nichts zu den erwarteten Milliardengewinnen beitragen. Ich kann mich vor Lachen schon nicht mehr halten, wenn ich die Werbung für "The Vegan Butcher"!!!!! sehe. Der Widerspruch ist einfach köstlich.

  46. 1.

    Die Idee an sich ist ja nicht grundlegend neu, klingt aber trotzdem verlockend. Haben sich den schon andere wissenschaftliche Disziplinen mit solchen Ideen auseinander gesetzt?
    Für mich wären die Umwelt- aber auch die Klimaforschung ein Ansatzpunkt.
    Bekanntermaßen wird bei der Tierhaltung sehr viel Gülle aber auch Methan erzeugt. Die Gülle kann als Dünger in der Pflanzenproduktion eingesetzt werden, hat aber auch bei "Überdüngung" schädliche Einflüsse auf das Grundwasser. Die Methanerzeugung beeinflußt unser Klima negativ. Beide Faktoren könnten wegfallen.
    Andererseits würden aber verstärkt Anbauflächen mit guter Bodenqualität und Wasserversorgung benötigt.
    Alternativ wären nach neuesten Forschungen auch verstärkt Hydrokulturen verwendbar.
    Ein insgesamt komplexes Thema, viele Fachbereiche betreffend, dass man deshalb steuern und koordinieren muss. Das Ergebnis könnte ein Beitrag zur Rettung unseres Planeten sein.

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