Tarifkonflikt - Lokführer-Gewerkschaft beschließt Arbeitskampf bei der Bahn

Symbolbild: Ein Schaffner beobachtet die Abfahrt einer Regionalbahn auf einem Hauptbahnhof. (Quelle: dpa/C. Hardt)
Bild: dpa/C. Hardt

Bei der Deutschen Bahn rücken Streiks näher. Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach eigenen Angaben konkrete Arbeitskampfmaßnahmen gegen die Bahn beschlossen. Details sollen am Donnerstag verkündet werden.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat wegen der gescheiterten Tarifverhandlungsrunden mit der Deutschen Bahn (DB) konkrete Arbeitskampfmaßnahmen beschlossen. Der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky werde am Donnerstag über die Details informieren, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. Eine Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dann sollten auch Streik-Termine genannt werden.

Unmittelbar vor Beginn der Schulferien in mehreren Bundesländern erhöht die Gewerkschaft damit den Druck auf das Management der Bahn.

Eine Bahn-Sprecherin forderte die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Arbeitskämpfe seien immer nur das letzte Mittel. "Gerade jetzt, wo die Ferien vor der Tür stehen und sich viele nach harten Pandemie-Monaten wieder aufs Reisen freuen, will die GDL-Spitze die Aufbruchsstimmung zunichte machen."

GDL kündigte Streik nach gescheiterter Verhandlungsrunde an

Die GDL hatte Anfang Juni "Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen" verkündet. Einen Termin für einen Streik hatte sie nicht genannt. Zuvor war auch die vierte Verhandlungsrunde ohne greifbare Ergebnisse beendet worden.

Hintergrund ist ein Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft. "Wir wollten verhandeln und eine Einigung erzielen, doch die DB hat sich erneut verweigert", erklärte Gewerkschaftschef Claus Weselsky damals. Er warf der Bahn vor, die Arbeitsbedingungen des Zugpersonals verschlechtern zu wollen.

Bahn bezeichnet geplanten Streik als "daneben und völlig unnötig"

Die Bahn dagegen warf der Gewerkschaft vor, lediglich ihren Einflussbereich ausweiten zu wollen. "Gerade jetzt den Bahnverkehr bestreiken zu wollen, ist daneben und völlig unnötig. Die GDL streikt in Zeiten, in denen Millionen nach der langen Zeit in der Pandemie auf die Rückkehr in die Normalität setzen und sich wieder aufs Reisen freuen", hieß es in einer Pressemitteilung.

GDL will bei Geld und Arbeitszeit mehr herausholen

Es ist der erste Warnstreik bei der Bahn seit Dezember 2018, als die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ihre Mitglieder zum Arbeitskampf aufrief. Beide Gewerkschaften ringen miteinander um Einfluss in dem Staatskonzern.

Die EVG hatte schon im vergangenen Herbst einen Tarifabschluss erzielt. Ab Anfang 2022 erhalten die Beschäftigten 1,5 Prozent mehr Geld - wenig im Vergleich zu Tarifrunden in besseren Zeiten. Dafür sind bis Ende 2023 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die GDL will bei Geld und Arbeitszeit mehr herausholen.

Sendung: Inforadio, 23.06.2021, 12:00 Uhr

59 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 59.

    Danke für die Unterstützung. Das ist das Ziel eines Sreiks. Den Arbeitgeber zu einem besseren Angebot zu bewegen, da ein u.U. wochenlanger Streik wesentlich teuerer kommen würde.

  2. 58.

    Die DB hat 3,2 Prozent mehr Lohn angeboten, das verleugnet Weselsky halt ,aber ihr seid ihm wohl hörig
    Das ist mehr als das doppelte ,was du hier behauptest ,
    Ich bin kein Freund der DB Führungsriege ,aber man sollte bei der Wahrheit bleiben ,

  3. 57.

    Hast du schon mitbekommen das Weselsky den GDL Mitarbeitern eine Coronanullrunde verpasst hat ,die hätten Grund zum Jammern ,nicht ihr Lokführer
    Für mich absolut das letzte was dieser Mensch sich erlaubt

  4. 56.

    Das stimmt nicht. Dazu gibt es eine aktuelle Meldung: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/06/lokfuehrer-bahn-tarifverhandlungen-berlin-brandenburg.html

  5. 55.

    da ist rbb aber hinter her nun gibt es bis zum 9,,8 kein striek mehr

  6. 54.

    Hallo Osman,
    Hintergrund ist ein Kleinkrieg zwischen den Gewerkschaften der schon seit vielen Jahren läuft. Da geht es weder um die Mitarbeiter, die Reisenden, die "Bosse", die Bahn gesamt und es geht auch nicht um dich und dein Einkommen.
    Weselsky geht es um sich selbst und (vielleicht zu Recht ) um das reine Überleben der GdL.

  7. 53.

    Hallo bin berufsbedingt auf die Bahn angewiesen. Es wäre echt blöd wenn die streiken würden ich zahle eine Menge Geld für meine Monatskarte. Bin auf die Bahn angewiesen. .

  8. 52.

    Dem Führungskräften wurden die Boni gekürzt und eine Nullrunde verordnet. Weselsky ging mit seinen eigenen Gewerkschaft-Angestellten ähnlich vor, führt aber bei der DB das große Wort. Zudem sind die Verträge von Lutz und Co. befristet. Wollen Sie wirklich eine Gleichbehandlung mit denen oder warum sind Sie nicht mit einer Tariferhöhung analog anderer "öffentlicher Stellen" zufrieden?

    Man hätte natürlich analog Flix Mobility im Fernverkehr die Corona-Verluste minimieren und den Betrieb gleich komplett einstellen können. Der "Partner", der deren Züge fuhr, hatte vergangenen Herbst Insolvenz angemeldet.

  9. 51.

    . . . aber doch nicht auf Kosten der Menschen, die nach der Pandemie endlich mal rausfahren wollen!

  10. 50.

    Hallo würde als Lokführer gerne meinen Beitrag leisten,aber nicht solange die Führungskräfte weiterhin Milliarden Verluste vorzeigen aber trotzdem sich ihre Prämien gönnen.Wenn öffentliche Stellen ihre Lohnerhöhung bekommen dann wir auch,wir haben manchmal für über 1000 Fahrgästen die Verantwortung und wenn die EVG es sich leicht macht und ihre Mitglieder auf der Strecke läaast(die Führung verdient ihr geld)dafür können andere Gewerkschaften nix.Mir tut das für die Fahrgäste leid,aber die PR machienerie läuft

  11. 49.

    Das stimmt schlichtweg nicht. Im ÖD dürfen Beamte z.B. gar nicht streiken und auch außerhalb des ÖD wird viel gestreikt. Im Flugverkehr bekommt man es mit, wenn Piloten, Flugbegleiter, Fluglotsen oder die Bodenabfertigung streiken. Aber auch wenn z.B. die IG Metall in der Industrie (Autohersteller, Stahlproduktion etc.) oder Verdi bei Amazon streikt.

  12. 48.

    Das Streikrecht gilt leider nur theoretisch für alle. Praktisch nutzen kann man das nur im öffentlichen Dienst oder in staatlichen Unternehmen wie die DB AG. In normalen Unternehmen bedroht ein Streik die eigene Existenz, verlorene Aufträge oder verspätete Lieferungen bedeuten in der Regel den Verlust des Arbeitsplatzes.
    Hier wird das Streikrecht von Weselzky aus egoistischen Gründen (mehr Macht) missbraucht. Ausbaden müssen das nicht Unternehmer oder Manager, sondern die Bürger, die über kein Auto verfügen. Das ist asoztial! Übrigens könnten die GDL-Mitglieder durch Austritt sehr schnell über monatlich ca 75€ mehr verfügen.

  13. 47.

    Und mal ehrlich: Herrn W. geht es doch nicht um mehr Geld für "seine" Lokführer, sondern um sein Ego und den Kampf seinerSpartengewerkschaft gegendie EVG.
    Wenn es ihm tatsächlich um mehr Geld für"den kleinen Mann" (und die Frau) ginge, warum hat er seinen eigenen Angestellten ( Gewerkschaftsmitarbeitet) dann eine Nullrunde verpasst??? Spätestens damit hat er sich demaskiert!
    Nochmal: DANKE GDL und Herr W.! Denkt mal über eure Verantwortung nach!

  14. 46.

    Bietet halt nicht jeder Arbeitgeber eine Beschäftigungsgarantie (so wie z.B. die DB - siehe Tarifvertrag mit der EVG, der auch der GDL angeboten wurde.
    Ich bin für das Streikrecht! Es muss aber verantwortungsvoll eingesetzt werden. Und wenn überwiegend Unschuldige getroffen werden ist das nicht verantwortungsvoll. Die Pendler haben Zeotkarten - ergo kein Verlust für die DB beim Streik.
    Ja - Lokführer sollen gut verdienen. Haben Sie sich mal die sehr guten Abschlüsse der letzten Jahre angesehen? Davon träumen andere nur (auch das Personal von Ryanair.

  15. 45.

    Holt das Beste für euch raus, verkauft eure Arbeitskraft so gut wie möglich, sie ist das einzige Kapital, was ihr habt.

  16. 44.

    Wenn Streiks im öffentlichen Nahverkehr nicht erlaubt sein sollen, dann muss man die Beschäftigten verbeamten.

  17. 43.

    Ich frage mich ehrlich, warum hier Alle jammern. Ein Großteil der hier versammelten "Kommentatoren" tauchen in verschiedenen (meist gleichzeitig)Foren auf, täglich, stündlich, wann fahren die dann mit der Bahn?
    Ich finde es, im Gegensatz zur Bahn AG, richtig und wichtig, dass die GDL streikt.
    Wegen meiner wie vor Jahren wochen-, ja, monatelang.
    Im Namen der Lokführer und Zugbegleiter, die in der GDL organisiert sind, STREIKT!

  18. 42.

    Dann haben sie ja einen blöden Arbeitgeber der sie gleich rauswirft wenn sie durch Streik nicht zur Arbeit kommen. Zum Glück gibt es Tarifautonomie (schon mal was davon gehört? ) nu machen solche Streiks möglich auch im öpnv. Sie können natürlich alle im öpnv verbeamten. Dann haben sie auch keine Streiks. Ein Lokführer der teilweise bis zu 800 Personen im Zug hat gehört anständig bezahlt oder wollen Sie Zustände wie bei Ryanair.

  19. 41.

    Gerade in der Abendschau:
    Die Streiks sollen länger und härter ausfallen.
    Morgen werden Einzelheiten bekanntgegeben.

    Super, sollten wir nicht alle auf die ganze Reiserei durch die Welt noch wegen Corona verzichten?
    Fliege ich wohl doch eher durch die Welt als mit der Bahn an die Ostsee ;-(

  20. 40.

    Wann fällt der Name Hr.Weselsky,immer nur wenn ein Streik angekündigt wird.Komisch und zwischendurch seine Gewerkschaftsleute_innen mal zu loben, zu motivieren ,in Coronazeiten beizustehen, bei Übergriffen von Fahrgästen Kante zeigen ,zu seinen Leuten-innen zu stehen ,kein Wort .Das ist dann die einzige Verantwortung des Arbeitgeber-Innen.Aber wahrscheinlich und nicht unwahrscheinlich ein hohes Gehalt beziehen.Oder wie man diese Bezüge bezeichnet, wo Mutti in der Vergangenheit (Ehefrau eines Gewerkschaftsboss)im KaDeWe einkauft und und der sogenannte Gewerkschaftsboss brav die Einkaufstüten hinterherschleppt.Eine einfache Kassiererin muss aber jedes Brötchen,was sie in der Pause verzehrt ,ordentlich nachweisen.Der Herr Gewewrkschaftsboss geht wahrscheinlich nur an die Sammelkasse ,hat eigentlich garkeine Überblick, hauptsächlich erstmal bezahlt aus dem großen Gewerkschafttopf.Wahrscheinlich auch noch eine Fahrbereitschaft ,für den er nicht blechen muss.

  21. 39.

    Genau weil ja Lokführer auf den Bäumen wachsen. Das ist nicht nur ein Problem der DB sondern auch der Privatbahn.

  22. 38.

    Sobald man selbst betroffen ist der Kampf gegen sehr ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilungen in dieser Republik nicht mehr notwendig. Solange (Groß-)Aktionäre Dividenden erhalten und die Geschäftsleitung Gehaltserhöhungen und sehr gute Alterversorgungen erhält sind die Streiks gerechtfertigt. Erst recht, wenn argumentiert wird dass Andere noch schlechter bezahlt werden. Hoffentlich gibt es einen langen totalen Streik! In dieser Republik müssen endlich ordentliche Gehälter für Arbeitnehmer bezahlt werden.

  23. 37.

    Ja, da haben Sie zwar Recht, aber wann macht ein Arbeitgeber davon gebrauch? Wenn er die nicht Streikenden nicht arbeiten lässt, um den Lohn einzusparen, und legt damit denn Betrieb vollends lahm, das rechnet sich selten für ihn. Ergo; lässt er es bleiben; fü die DB gilt es um so mehr.

  24. 36.

    Glaubt hier irgend jemand, Herrn Weselsky interessiere sich auch nur im Ansatz für das, was hier geschrieben wird? Der zieht zieht sein Ding durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Er hat ja keinen Schaden …

  25. 35.

    Offensichtlich sind Sie kein Kunde der DB. Wenn der öffentliche Verkehr eine Alternative zur individuellen Verkehr sein will, muss er verlässlich funktionieren. Streiks gehören daher in dieser Bereich verboten.

  26. 33.

    Jeder Arbeitgeber hat das Recht auszusperren.
    Mal darüber nachgedacht.?

  27. 32.

    Finde ich auch. Gerne nach den Sommerferien, aber jetzt bitte nicht auch noch Kindern und Familien den Urlaub nehmen. Wir wollen doch, dass alle die Bahn nutzen. So schreckt das einfach nur ab und die Leute fliegen oder fahren Auto wieder. Und es gibt ja leider auch - wie bei Corona - kein Geld zurück.

  28. 31.

    Bei den Privatbahnen ist die GDL deutlich zahmer als bei der Bahn. In der Zukunft könnten dann mehr Strecken dann von den Privatbahnen bedient werden.

  29. 30.

    Was wirklich hinter den Kulissen passiert weiß niemand so genau. Diesmal gibt es das Tarifeinheitsgesetz und das macht das ganze sehr spannend. Bisher hat die GDL alle Verfahren gegen dieses Gesetz verloren. Das Problem besteht darin EVG und die GDL meinen die Lokführer vertreten zu müssen. Zwischen den Rädern steht die DB und dessen Kunden. Die am Ende mit den höheren Fahrpreisen die Sache soviel so bezahlen. Aus 2014/2015 hat sich gezeigt um so länger der Streik dauert um so mehr kann sich die DB darauf einstellen. Das macht sie mit Notfallfahrplänen und diese haben relativ verlässlich funktioniert. Warum sich eine Gewerkschaft so an der DB abarbeitet kann ich nicht verstehen, bei den Mitbewerbern geht auch die GDL viel schlechtere Verträge ein. Vielleicht wenig medienwirksam wenn die Bahn in klein Kleckersdorf nicht fährt. Das Blatt hat sich aber gewendet, immer mehr Mitbewerber gewinnen Hauptstrecken. Abwarten die DB wird gegen den Streik gerichtlich vorgehen...

  30. 29.

    Den Streik ausgerechnet vorm Ferienbeginn anzudrohen, ist eine Frechheit. Im übrigen gibt es auch Menschen, sie zu sehr dringlichen Terminen / Anlässen mit der Bahn fahren müssen und die nicht aufs Auto umsteigen können (da kein Führerschein). Der letzte Besuch bei einer todkranken Verwandten ist nichts, was sich so einfach verschieben oder umplanen lässt. Sollte die GDL noch diese Woche streiken, werde ich mir zukünftig dreimal überlegen, ob ich nochmal ein Bahnticket buche.

  31. 28.

    Jammern bringt nichts. Augen zu und durch. Jeder Arbeitnehmer hat das recht zu streiken. Lokführer sitzen den ganzen Tag und konzentrieren sich auf die Signale und den Menschen auf den Bahnsteigen. Wahnsinns Verantwortung haben sie und können nicht einfach vom Bürostuhl aufstehen und sich Kaffee holen wenn sie zum Kopierer laufen. RESPEKT an die Lokführer. Kämpft für eure Rechte! GDL ist eben nicht so klein wie alle denken ;-). Sonst würde ja auch nicht ganz Deutschland stillstehen wenn gestreikt wird...

  32. 27.

    Die überwiegende Mehrheit spricht sich gegen den Streik aus, sehr wenige dafür. Spiegelt das das Meinungsbild wieder oder mach hier rbb24 Stimmung , indem Befürworter zensiert werden?
    Ist man nicht durch das Rundfunkgesetz der Neutralität verpflichtet?

  33. 26.

    Also wirklich! Diese Abzocker, die sich doch tatsächlich das Recht herausnehmen ein Gehalt zu fordern, von dem sie leben und eine Familie ernähren können. 2700 € brutto sind doch fürstlich! Mehr braucht man doch nicht, man kann sich doch einschränken zum Wohle anderer.

    So, wer die Ironie bisher nicht verstanden hat, der sei an dieser Stelle darauf hingewiesen.
    Es gibt nun mal ein Streikrecht und dieses darf in Anspruch genommen werden um eine Gehaltsforderung zu stellen. Wer möchte denn ernsthaft den Gewerkschaften dieses Recht absprechen? Das ist unmenschlich und asozial anderen Leuten nicht auch mal etwas mehr zu gönnen. Und ja, auch mich kann dieser Streik treffen, da ich kein Auto besitze und Probleme haben werde zur Arbeit zu kommen. Das aber kein Grund anderen ihre gesetzlich zustehenden Rechte entziehen zu wollen.

  34. 25.

    Man kann sich aufregen, oder man lässt es, denn das Streikrecht ist verfassngsmäßig verbrieft und steht nicht zur Disposition. Die Politik weiß das natürlich und hat die Säge erfolgreich an Stellen sägen lassen, wo das im Personalvertretungsrecht möglich ist. So unschön die Auswirkungen für die Bevölkerung und Kunden sind, wer es noch nicht wusste, hier zum x-ten Mal: erstreikte Lohnerhöhungen heben das allgemeine Einkommens-Niveau. Wem das nicht passt, kann ja sagen "Ihgitt - Gewerkschaftsgeld nehme ich nicht" und auf Einkommenshöhungen verzichten, auf dass die Inflation noch schneller die eigenen finanziellen Rücklagen auffrisst. Dieselbe Auskunft würden Sie auch von Gewerkschafts-Experten bekommen, einfach mal anrufen, zum Bsp. bei VERDI

  35. 24.

    Die GDL sollte sich schämen. Nach einem harten Coronajahr,mit homescooling,geschlossenen Kitas,Ausnahmezustand auf Intensivstationen,Pflegeheimen,Handel...Wo sich alle Familien Erholung mehr als verdient haben spielt die GDL ihre Machtposition wieder aus Hatten wir in der Vergangenheit ja schon öfters.Ich bin ein Vertreter von Streiks im Arbeitskampf.Aber Lokführer haben auch eine soziale Verantwortung -Streiks sind im Moment ein Nogo.

  36. 23.

    Mit dem Streik der GDL zeigt sich keine Lösung des wirklich verqueren Lohnsystems in diesem Lande. Völlig kontraproduktiv und auf egoistische Haltungen bedacht. Als ob andere Berufsgruppen weniger "wert" wären. Ich durfte das als Pendler (w.) mehr als 15 Jahre lang erleben. Schwer vermittelbar. Die berühmten Viel-Wortschwall-Redner dürfen übernehmen.

  37. 21.

    Wann stoppt endlich mal jemand diese Egozentriker? Streiks im ÖPNV gehören verboten. Das trifft zu 90% und mehr völlig unbeteiligte und nicht die Bahn.
    Schön, dass ich meinen Urlaub dann nehmen muss (anstatt zu einer Zeit in der es für die Familie passt) ; wenn ich nicht zur Arbeit komme, bin ich meinen Job los.
    DANKE GDL!

  38. 20.

    Pendler und umweltbewusste Urlauber werden wieder einmal von der Kleingewerkschaft missbraucht.

  39. 19.

    Ich lese die Kommentare und weiß, die GDL macht es richtig. Dieses Untertanen-Geschwurbel, dieses Drohen von Leuten, die sowieso nicht mit der Bahn fahren. Für die Fahrgastausfälle sind nicht die Lockführer verantwortlich, auch nicht "Corona", sondern das Bahnmanagement mit irren hohen Einkommen. Den Lockführern wurde das Einkommen ebensowenig geschenkt wie den Autobauern. Das haben die sich mit ihrer Gewerkschaft erstritten. Eben nichts für Krummbuckel.

  40. 18.

    Wie in der Vergangenheit... der Streit wird wieder auf dem Rücken der vielen Berufspendler ausgetragen. Vielen Arbeitgebern ist es "wurscht" wie der Angestellte täglich zur Arbeit kommt...Hauptsache pünktlich. Die Art und Weise, wie die GDL ihre Ziele erreichen will ist völlig unverhältnismäßig.(um es nett auszudrücken) Vielen "Dank" liebe GDL, für den Ärger, den ihr uns wieder bereiten werdet.

  41. 17.

    Es sollten bei der Bahn noch zwei bis drei Gewerkschaften geben, dann kann man sich das ganze Jahr mit Streiks absprechen und die Nutzer vergraulen.

  42. 16.

    Meiner Meinung geht es der GDL nur um Macht und Demonstration die bessre Eisenbahngewerkschaft zu sein. Sie werden ganz bewusst zum Ferienbeginn streiken. Das Gesamtwohl der Bahn ist ihnen gleich. Der Schaden wird immens sein, der Hass auf die Bahn auch. Es gibt Leute, die hatten in der Pandemie Gehaltseinbußen. Die Bahn hat Verlust gemacht. Egal, mit dem Kopf durch die Wand!

  43. 15.

    Ein Lokführer verdient mehr als ein Polizeibeamter, nicht schlecht.......

  44. 14.

    Dieser Konflikt muss zwischen den Betroffenen demokratisch ausgetragen werden. Liebe Pflegekräfte, schaut euch das an. In Talkshows werden keine Abschlüsse erzielt. (Na ja, es gibt Ausnahmen, Beamte sind auf "Gnade" angewiesen)

  45. 13.

    Auch ich werde weiterhin mit dem Auto fahren um möglichst unabhängig zu bleiben , und damit das auch so bleibt , werde ich demnächst entsprechend wählen .

  46. 12.

    Wir sollten die Bahn so lange boykottieren, bis diese Gewerkschaft sich auflöst. Dann haben sie richtig viel verdient. Es ist eine Sauerei, jetzt zu streiken.

  47. 11.

    GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky, Sie werden dann einen Fahrgast weniger haben! Und Tschüß! Fahre wieder mit Auto! Ich brauche Euch nicht!

  48. 10.

    Die immer wiederkehrende Stilllegung des Bahnverkehrs durch die GdL zeigt, wie wichtig die Weiterentwicklung von leistungsfähigen Straßen ist und von Automobilen, mit denen man zügig auch ferne Ziele erreicht.

  49. 9.

    Sollte die GDL tatsächlich den Bahnverkehr nach Monaten voller Einschränkungen lahm legen, werde ich nach Jahtzehnten meine Bahncard kündigen.

  50. 8.

    Sie könnten ja auch andere umweltfreundliche Fortbewegungsmittel nutzen.

  51. 7.

    Ich finde es gut das die streiken wollen. Warum sollen Lokführer verzichten wenn sogar die Grüne Excellenz ALB sich einen kräftigen schluck aus der Pulle gönnt und das sogar bewusst so dreht das sie einen teil davon Steuerfrei bekommt.
    Was die Grünen machen kann doch nicht verkehrt sein.
    Und an die Streikgegner. Darf denn nur gestreikt werden wenn es das eigene Portemonaie füllt? Ohne frage wünschte ich mir einen intelligenten Streik der nicht die Kunden trifft sondern die Arbeitgeber. Aber das ist auch das einzige.

  52. 6.

    Hm, warum nicht auch "Danke, liebe Bahn"? Für mich liest es sich, als ob *beide* Seiten sich nicht einigen können.

  53. 5.

    Das ist sie wieder, diese GDL, die ihre m.M. nach zu hohen Forderungen auf dem Rücken der Kunden austrägt. Ich habe diese GdL biser nur in schlechter Erinnerung. Was würde Deutschland sagen, wenn die Energiewirtschaft den Leuten den "Saft" abdreht um beispielsweise 20% mehr Gehalt zu "erstreiken"? Faire Tarifanpassungen sind ganz sicher legitim, aber in Anbetracht was man als TFZF bei der DB verdient, gibt es dort wohl keinen Grund zur Panik. Da geht es den Mitarbeitern der Mitbewerber bestimmt schlechter. Fazit: diese Streiks sorgen ganz sicher dafür, dass die Menschen auf den Individualverkehr umsteigen und sich von den Öffis abwenden. Ganz großes Kino, werte GdL, die Umwelt dankt!

  54. 4.

    Ich finde es vollkommen richtig, das die GDL streiken wird. Das Angebot der Bahn mit 1,5% Lohnerhöhung ist mehr als lächerlich. Die sollten sich was schämen.

  55. 3.

    Ein unmögliches Verhalten der Gewerkschaft.

  56. 2.

    Frechheit, dass die DB den GDLern nicht die gleiche Gehaltserhöhung anbietet wie die Gewerkschaft ihren Angestellten zugestehen. Die gehen dieses Jahr nämlich leer aus.

  57. 1.

    Es liegt nicht an mir wieder verstärkt mit dem PKW zur Arbeit zu fahren.
    Danke liebe Lokführer dass ihr es mir so leicht macht auf die Umwelt zu pfeifen!

Nächster Artikel