Gescheiterte Tarifverhandlungen - Lokführer-Gewerkschaft GDL kündigt Streik an

Ein Bahnmitarbeiter steht im Hauptbahnhof (Quelle: dpa/Andreas Arnold)
Video: Abendschau | 08.06.2021 | Sabrina Wendling | Bild: dpa/Andreas Arnold

Bahnkunden müssen sich mitten in der Sommerzeit auf einen Streik einstellen. Die GDL erklärte am Dienstag die Tarifverhandlungen mit der Bahn für gescheitert - und kündigte "Arbeitskampfmaßnahmen" ein. Der Konzern spricht von einer "völlig unnötigen" Aktion.

Bahn-Reisende müssen in der Sommerreisezeit mit erheblichen Behinderungen rechnen. Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn kündigte die Lokführer-Gewerkschaft GDL am Dienstag die "Einleitung von Arbeitskampfmaßnahmen" an.

Einen Termin für einen Streik nannte sie aber noch nicht. Am Montag war auch die vierte Verhandlungsrunde zwischen GDL und der Bahn gescheitert.

GDL-Chef Weselsky: "Die DB hat sich erneut verweigert"

"Wir wollten verhandeln und eine Einigung erzielen, doch die DB hat sich erneut verweigert", erklärte Gewerkschaftschef Claus Weselsky am Dienstag. Er warf der Bahn vor, die Arbeitsbedingungen des Zugpersonals verschlechtern zu wollen. Zudem mache Bahn-Personalvorstand Martin Seiler teils falsche Aussagen. "Deshalb trägt er auch die volle Verantwortung für den heraufbeschworenen Tarifkonflikt", so Weselsky.

In der rbb-Abendschau versicherte Weselsky, die GDL werde ihre Streiks rechtzeitig ankündigen. "Aber wir sagen den Menschen auch, dass die Schuldigen in der Führungsetage eines Konzerns sitzen, der weltweit Steuergelder verpulvert hat und der nicht bereit ist, von diesem Tun abzulassen und sich auf das Eisenbahnsystem in Deutschland zu konzentrieren."

Bahn bezeichnet geplanten Streik als "daneben und völlig unnötig"

Die Bahn dagegen warf der Gewerkschaft vor, lediglich ihren Einflussbereich ausweiten zu wollen. "Gerade jetzt den Bahnverkehr bestreiken zu wollen, ist daneben und völlig unnötig. Die GDL streikt in Zeiten, in denen Millionen nach der langen Zeit in der Pandemie auf die Rückkehr in die Normalität setzen und sich wieder aufs Reisen freuen", erklärte eine Bahnsprecherin am Dienstag.

Die GDL streike zudem in Zeiten, in denen es bei der DB Jobsicherheit gebe, während viele Menschen um ihre Existenz kämpften. "Das versteht niemand und zeigt, dass es der GDL-Spitze um die Ausweitung ihres Bereichs geht. Die DB ruft die GDL auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Kommt es zum Warnstreik, wäre es der erste bei der Bahn seit Dezember 2018, als die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ihre Mitglieder zum Arbeitskampf aufrief. Die letzte Streikwelle der GDL ist schon sechs Jahre her.

Bahn: GDL beharrt auf ein Dreifaches des Öffentlichen-Dienst-Abschlusses

Die Bahn hatte die Eskalation nach dem ergebnislosen Gespräch in Berlin schon kommen sehen: Nach dem Treffen kritisierte Seiler, die Gewerkschaft ziele auf Konfrontation um jeden Preis. Die GDL nehme bewusst Schaden für die Kundinnen und Kunden in Kauf. Der Konzern sei weiter gesprächsbereit.

Die Bahn schlug nach eigenen Angaben am Montag einen Tarifabschluss vor, der den Beschäftigten Einkommenssteigerungen wie im Öffentlichen Dienst im Bereich Flughäfen gebracht hätte. Dabei sei die "besondere Situation der Bahn durch die Pandemie" berücksichtigt worden. Die Gewerkschaft habe sich jedoch geweigert, über Spielräume und Lösungen zu sprechen. Sie beharre auf deutlich höheren Forderungen.

Die GDL strebte nach eigenen Angaben zuletzt einen Abschluss entlang des öffentlichen Dienstes an. Der Bahn zufolge summierten sich die Forderungen aber auf Dreifaches.

Sensibler Zeitpunkt - auch für die Bahn

Der Arbeitskampf trifft nicht nur die Bahnkunden, sondern auch den finanziell schwer angeschlagenen Konzern in einem ungünstigen Moment. Nach der Lockerung der Corona-Regeln nimmt das Geschäft des bundeseigenen Unternehmens gerade erst wieder Fahrt auf.

Sendung: Inforadio, 08.06.2021, 14:00 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 08.06.2021 um 21:52 Uhr geschlossen

Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

72 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 72.

    Volle Zustimmung Mathias!!!!

    Die GDL wie man sie aus deren anderen Aktionen kennt: selbstverliebt, ignorant gegen alle anderen, Hauptsache die eigene Position zu 100% durchsetzen (Verhandeln gent m.M.n. anders...)

    Stimmt es eigentlich, dass Herr W. den GDL-Angestellten (also keine Lokführer!!) eine Nullrunde verpasst hat? Wäre ja echt der Hammer (@rbb: hier gerne mal recherchieren und dazu berichten).

  2. 71.

    Streiks im Güterverekhr bringen Herrn Weselsky aber nicht die (für ihn) notwendige Aufmerksamkeit. Möglichst viele Pendler treffen - dann ist ihm die Aufmerksamkeit sicher. Dass das der DB kaum schadet (die allermeisten Pendler dürften Zeitkarten haben) ist da nicht so wichtig.
    Und die Zusicherung, er ihre "Streiks rechtzeitig ankündigen", kann sich der Herr W. klemmen; aus den letzten Aktionen dieser Spartengewerkschaft wissen wir ja: 22 Uhr angekündigt, dass die Pendler ab 5 Uhr sehen können, wie sie zur Arbeit kommen, findet Herr W. ja "rechtzeitig".

  3. 70.

    So ein Quatsch. Es ist nichts von alledem: weder sauber noch pünktlich und schon gar nicht billig. Ganz ehrlich: das sind die MINIMALANSPRÜCHE an dieses Unternehmen. Und dann kommt in der Tat lange nichts. Wenn dann der Laden läuft könnte man über Gehaltsforderungen reden, die regrlmäßig auf dem Rücken der leiderprobten Kundschaft ausgetragen werden. Es geht schlicht um die Wahrung von Verhältnismäßigkeit. Nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall jedoch nicht um Existenzen.

  4. 69.

    Die Gdl ist mitverantwortlich für das TEG ,jetzt klagt sie dagegen
    Weselsky sei dank

  5. 68.

    Sorry ,Da habe ich wohl alle ach so arme Lokführer beleidigt

  6. 66.

    Weselsky ist so ein Selbstdarsteller. Und ich weiß, wovon ich rede.

  7. 64.

    Und zum ersten Mal ist mir egal, dass gestreikt wird. Danke Corona für mein schönes Büro zu Hause.

  8. 63.

    Ja ,es geht um Existenzen ,bei mir auch ,
    Meine Frau in Elternzeit ,bekommt nur wenig Geld ,ich in Kurzzeitarbeit ,bekomme auch nur wenig Geld, und wenn ich mit dem Auto fahren muss Mehrkosten pro Tag von ca 40 Euro ,mit Familie und 2 Kindern, toll gell Sandra ,und ich kann nicht einfach daheim bleiben ,
    Das nur wegen Machtkampf des Herrn Weselsky
    Kein schönes Gefühl zu wenig Geld zu haben ,

  9. 62.

    Von mir aus können sie streiken bis sie schwarz werden. Ich brauche die Bahn nicht, das Auto bringt mich überall hin wo ich möchte. Außerdem gehören zu dem Theater immer zwei. Der Leithammel Weselsky und die treuen Schafe die ihm widerspruchslos folgen und ihn feiern.

  10. 61.

    Was für ein Gejammere. Dann bleiben Sie einfach zu Hause. Es geht hier um Existenzen. Bei der BVG haben sich auch alle aufgeregt.
    Sauber soll es sein, pünktlich und am besten fast umsonst.
    Hauptsache ich, dann kommt eine Weile gar nichts.
    Was für ein Armutszeugnis an alle die hier jammern.

  11. 60.

    Der Bund? Der kann nicht einmal die unsinnigen Zeitumstellungen abschaffen. Und um Bahn zu machen, bezahlt er Topmanager.

  12. 58.

    1. Es ist jetzt die DB AG. Bisher einziger Aktionär der Staat bis zum stets angestrebten Börsengang.
    2. Es gibt jetzt Topmanager mit Topgehältern.
    3. Keine Beamten mit Pension mehr, sondern stets kündbaren Angestellten mit Magerrentenperspektive.
    4. Wettbewerb auf der Schiene: Ist Lokführer krank oder Zug defekt-kein Ersatz und kein Zug. Siehe Heidekrautbahn.
    5. Bei Fahrt von Groß Schönebeck nach Bautzen = 3 Bahnfürstentümer-3 Fahrkartenkäufe
    6. Die Umwandlung in eine AG setzt ganze Berater-Notare-Anwälte-Wirtschaftsprüfer-Banker-Kohrten in Bewegung, deren Honorare nach Gegenstandswert bemessen werden. Und der ist bei den Anlagen in Topcitylage allein schon der Bahnhöfe und anderer Bahnanlagen milliardenschwer und bringt so seine Milliönchen Honorar.
    Privatisierungsphrase: OPTIMIERUNG-PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS.

  13. 57.

    Das mag ja alles sein, aber es ist nicht meine Schuld. Ich bezahle meine Bahntickets, und billig sind die nicht. Wie das Geld dort verteilt wird, darauf habe ich keinen Einfluss. Ich möchte einfach mal nur in Ruhe in Urlaub fahren (in Deutschland). Was soll all der Mist mit Umwelt und tralala, wenn dann doch so oft die Bahn oder auch die BVG nicht fahren? Also doch fliegen wann immer es geht und 'ne eigene Karre kaufen? Scheinen mit die stressfreisten Alternativen zu sein. Schade.

  14. 56.

    Wir haben auch coronaprämien bekommen
    Bei uns war das gestaffelt ,
    Ich hab nichts mit Kunden zu tun ,habe nur wenig Risiko ,
    Habe deswegen nur 300 Euro bekommen ,Kollegen die viel Kundenkontakt haben undhohes Risiko haben ,bekamen halt bis zu 800 Euro, das war für mich und die gesamte kolegschaft auch in Ordnung ,wie man sieht deutlich unter den Forderungen der gdl ,das müsste bei der DB auch so sein ,zugbegleiter haben Kundenkontakt ,damit hohes Risiko ,lockführer kaum Risiko
    Aber 1500 Euro komplett überzogene Forderung

  15. 55.

    Oh, woher dieses Wissen? Wenn dem so wäre, würde ich nicht seit 1994 auf eine Höhergruppierung warten müssen.
    Als die Bahn-AG gegründet wurde, war ich 45 Jahre alt. Dann könnte ich mich heute zufrieden zurück lehnen

  16. 54.

    Gebe ich dir vollkommen recht ,er hat sich undie gdl unbeliebt gemacht ,und jetzt wird noch extremer
    Wenn er diese völlig überzogenen Forderungen durchgesetzt bekommt ,spaltet er die Belegschaft der DB ,was das bedeutet ,kann man sich ja vorstellen

  17. 53.

    Herr Weselsky sollte das mal alles lesen ,ich glaube der würde sogar kapieren das er auf die Solidarität der Kunden nicht bauen kann ,die kriegt er und seine Lockführer nicht

  18. 52.

    Ich habe Herrn Weselsky noch schlecht aus 2015 in Erinnerung. Hier spielte er andere Gewerkschaften aus, die deutlich kompromissbereiter waren, die nicht nur im Interesse ihrer Mitglieder, sondern auch im Interesse derjenigen handelten, die auf sie angewiesen waren. Auch da zeigte er sich machtbesessen, legte es auf einen Abschluss nur für „seine“ Mitglieder an und hoffte so auf die Vergrößerung seiner Anhängerschaft durch den Zulauf aus anderen Gewerkschaften, die auch schon nicht mehr streikten. Die anderen Lokführer waren ihm mE egal. Er ist aus meiner Sicht in Wahrheit ein Wolf im Schafspelz, jemand, der fadenscheinig „kleine“ Arbeitnehmer vertritt, dabei jedoch eine kleine elitäre Gewerkschaft zu Lasten der Fahrgäste, der Mitglieder anderer Gewerkschaften und des Betriebs bilden und gegenüber allen den Ton angeben möchte. Das erinnert mich nicht an Arbeitervertretung, sondern an elitäre Strukturen. Er wäre wahrscheinlich lieber Manager, dafür hat’s aber offenbar nicht gereicht.

  19. 51.

    Das ist nicht überzogen. Das ist schlicht nicht vermittelbar. Ich kann aus dem Stand vielleicht dreißig Berufsgruppen aufzählen, die während der Pandemie ähnlich belastet waren - oder eben nicht. Meine inbegriffen. Konstruieren kann man ja vieles. Einen wirklich berechtigten Anspruch haben aus meiner Sicht aber nur wenige Berufsgruppen. Die dürften allerdings auch den Verantwortlichen der GDL bekannt sein. Packt mal ein, das kommt nicht gut an!

  20. 50.

    Was Herr Neumann sagt ,das die höheren Herren keine oder weniger Lohnerhöhungen und Bonis bekommen haben das Stimmt ,der Vater meiner Frau sagt das auch Und der arbeitet im höheren Dienst der DB,der sagt genau das gleiche wie Herr Neumann ,da lügt ganz klar Herr Weselsky
    Ich möchte auch sagen ,ich bin kein Freund der DB ,und schon garnicht der Führungsriege ,ich werde der Bahn definitiv den Rücken zukehren, weil ich hab die Schnauze gestrichen voll von der DB, egal Ob lockführer oder führungsriege

  21. 49.

    Herr Weselsky lebt in seiner eigenen Machtbessenen Welt ,und hat jegliche Realität verloren ,was man in Coronazeiten fordern kann ,
    Warum ein lockführer der alleine in seiner Kabine sitzt und keinerlei Kundenkontakt hat 1500 Euro coronaprämie kriegen soll ,ist und bleibt mir Schleierhaft ,völlig Überzogen

  22. 48.

    Liebe Christina,
    ich stimme zu, vor allem Ihrem Verweis auf die auch während der Pandemie gesicherten Lohn- und Gehaltszahlungen der Lokführer, von denen viele andere nur träumen können.

    Als vor Jahren die von der GDL initiierten Streiks stattfanden, wurde immer wieder an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger und ihr Verständnis appelliert.
    Nun in einer staatlichen Krisensituation selbst Solidarität zu zeigen, ist wohl nicht unbedingt die ganz große Kompetenz der GDL. Dies ist sicher auch der narzisstischen Art des (großen) Vorsitzenden Weselsky geschuldet.

    Vor Jahren war ich sehr oft dienstlich mit der Bahn (lange Strecken) unterwegs.
    Ich bin froh, dass es nicht mehr so ist und ich nicht mehr die aktuellen Streikinformationen studieren muss, um herauszubekommen, ob ich am Freitag wieder nach Hause komme.

  23. 47.
  24. 46.

    Was für ein Bowb. Die Bahn wurde nicht privatisiert, weshalb die nicht erfolgte Privatisierung auch keine Multimillionäre hervorgebracht haben kann.

    Und wie zuverlässig die von behördengleichen Staatsbetrieben mit Beamtinnen und Beamten angebotenen Dienstleistungen gewesen sind, haben wir ja alle selbst gesehen - nicht nur bei der Bahn, sondern auch bei der Post: allesamt Inbegriffe der Kundenfreundlichkeit, Flexibilität, des Kundenservice und umwerfenden Preis-Leistungs-Verhältnissess. Und wer hat nicht die Zuverlässigkeit genossen, auf ein Paket aus Westdeutschland zwei Wochen und auf einen Telefonanschluss vom nächsten Fernmeldeamt zwei Monate warten zu müssen?

  25. 45.

    Ich habe nichts gegen Streik.
    Aber der Arbeitgeber darf aussperren.
    Auge um Auge.

  26. 44.

    Danke für ihre Ausführungen.
    Nur leider fehlt hier der geistige Nährboden um Ihre Aussage fruchten zu lassen.
    Es gehört eben dazu, ein in den Medien verbreitetes Zerrbild ohne zu hinterfragen zu übernehmen.
    Das ist sehr einfach, denn über den Tellerrand zu blicken, macht einigen Angst
    Natürlich ist nach Ansicht der Aktionäre der Streik "daneben und völlig unnötig", schmälert es die Dividende.

  27. 43.

    kommt eh bald die zeit, wo er für 20km doppelt so lange braucht wie mit dem Rad:))
    ausserdem interessieren Jobs immer nur, wenn sie bestreikt werden und ob die Forderungen der GdL überzogen sind würde ich mich gar nicht anmaßen wollen, zu beurteilen...

  28. 42.

    20 km ist nix.
    Außerdem behindern aus meiner Sicht Autos Radfahrer und nicht umgekehrt. Fängt schon mit der schlechten Luft an.

  29. 41.

    Das Handeln des Herrn Wiselski kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wo und wie lebt dieser Mann, vielleicht versucht er sich einmal in die Gefühlswelt der Bahnkunden zu versetzen...Verkehrswende auf seine Art.

  30. 40.

    Nein Danke ich bleib beim Auto , mit dem Fahrrad dauert es mir bei 20 km Fahrstrecke einfach zu lange außerdem möchte ich die anderen Autofahrer nicht behindern .

  31. 39.

    Wie im Kindergarten.... Es sind doch alles Erwachsene Menschen, ran an den Tisch und Tür abschließen und erst rauslassen wenn die sich geeinigt haben....

  32. 38.

    Einfach autonom fahrende Lokomotiven einsetzen

  33. 37.

    Wollen Sie wirklich gleich behandelt werden? Die Nullrunde bis 2023 haben Sie nämlich ebenso bewusst verschwiegen wie Sie die Kürzung der Boni unterschlagen. Sie appelieren zudem an die Ahnungslosigkeit der Leser, dass mit zunehmender Beschäftigungsdauer auch das Gehalt der Lokführer automatisch auch ohne Nachverhandlungen steigt. Anders als die Vorstände haben Lokführer zudem i.d.R. unbefristete Verträge.

    Wenn die Gdl schon mit Halbwahrheiten argumentieren muss, zeigt sich das schlechte Gewissen ob des unbegründeten Streiks, der einzig dem Machtkampf mit der EVGauf dem Rüken der Kunden dient.

  34. 36.

    Die sollen mal alle Froh sein, dass sie in der jetztigen Zeit noch einen Job haben, es gibt viele die durch Corona ihren Job verloren haben. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt utopische Forderungen durchsetzten zu wollen. Ich habe kein verständnis dafür. Ich habe durch Corona 2 mal meinen Urlaub zu Hause verbringen müssen und möchte im September endlich mal wieder mit der Bahn verreisen und werde Mega sauer wenn Herr Weselsky mir das versaut!

  35. 35.

    Ne Runde klatschen muss ja anderen auch genügen.

  36. 34.

    ..und am Ende zahlen es die Bahnreisenden mit höheren Ticketpreisen. - Ganz zu schweigen von denen die wegen diesem Schwachsinn nicht mehr zur Arbeit kommen und dadurch ihren Job verlieren - denn den Arbeitgebern interessiert es nicht wie die Abgestellten zur Arbeit kommen.

  37. 33.

    Liebe Kommentatoren hier,
    was schimpft ihr fast alle auf die GDL? Die alte dröge Beamtenbahn wurde von der POLITIK (CDU-FDP) nach Einflüsterungen durch die Finanzbranche abgeschafft und privatisiert, um als profitables Unternehmen an der Börse die Vermögen der Bestverdiener zu vermehren. Und wie in jedem Unternehmen sucht jeder ein möglicht maximales Stück vom Kuchen abzugreifen. Und so auch die GDL.
    Vor 150 Jahren haben die Staatsbahnen mit ihren Beamten als stets funktionierendes Element der Infrastruktur für ein zuverlässiges Sytem gesorgt.
    Aber 1994 wurde mit der Abschaffung der Bundesbahn durch politische Entscheidung diese Zuverlässigkeit zerschlagen.
    Übrigens: Allein der Privatisierungsvorgang hat auf Kosten der Steuerzahler Multimillionäre hervorgebracht. Allerdings nicht die freigesetzten Eisenbahner und auch nicht die noch aktiven.

  38. 31.

    Hallo Felix, wenn hier nur um Gehaltserhöhung gehen würde ,könnte man einen Streik nachvollziehen, aber hier geht's nur um Machtkampfspielchen des Herrn Weselsky ,genauso wie 2014 /15
    Und das wieder auf dem Rücken der Kunden, Pendler, viele von denen bekommen nur kurzabeitergeld ,auszutragen ,da habe ich null Verständnis
    Auch das man vielen womöglich den Lange ersehnten Urlaub nach den coronaentbehrungen vehagelt ist unsolidarisch und unmöglich ,Aber Typisch GDL und WESELSKY

  39. 30.

    Wohl dem der ein Auto hat , ohne geht es halt nicht ...und das ist auch gut so !

  40. 29.

    Ich habe nichts gegen Streik an sich. Vielleicht suchen Sie sich aber dieses Mal nicht die Pendler sondern den Güterverkehr als Opfer. Das wäre aus meiner Sicht mindestens genauso effektiv und die Fahrgäste müssten sich keine Sorgen machen, wie sie zur Arbeit kommen.

  41. 28.

    Jede Gewerkschaft hat das Recht zu streiken ,das stimmt
    Aber für Gehaltserhöhung usw.,wobei die Forderung 1500 Euro für lockführer ,die keinerlei Risiken für corona haben, schon extremst überzogen ist ,das hätten Krankenschwester und Pfleger usw. Verdient
    Aber hier geht's nur um die Machtbessenheit des Herrn Weselsky ,im geht's nur darum ,um Macht ,
    Und das darf nicht auf dem Rücken der Kunden ausgetragen werden ,das ist völlig daneben ,und unakzeptabel
    Ich kehre der DB den Rücken zu ,keine Lust mehr auf den verein

  42. 27.

    Alle die sich über den angedrohten Streik oder über die GDL schimpfen und aufregen, sollten diesen Artikel (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-vorstand-gehaltserhoehung-1.5240420) lesen!

    Dann ist auch verständlich und nachvollziehbar, dass die normalen Arbeitnehmer auch mehr Gehalt haben wollen.

  43. 26.

    Vielleicht mal meine unbedeutende Meinung: Als mein Opa und mein Onkel noch Lokführer waren war dieser Beruf noch mit Hitze, Kälte, Zugluft, Dreck und Staub, aber auch mit Verantwortung verbunden. Geblieben ist die Verantwortung.

  44. 25.

    Braucht die GDL mal wieder mediale Aufmerksamkeit? Man muss nicht ständig streiken wenn man verhandeln kann und dabei realistisch bleibt.

  45. 24.

    Das ist unglaublich, was sich die GDL hier erlaubt. Hier geht es nur um Macht und Einfluss innerhalb der DB AG, nicht darum, eine gute Lösung zu erzielen. Erlauben können sich das nur Gewerkschaften wie VERDI und GDL. In anderen Branchen kann man nicht die Bürger in Geiselhaft nehmen, Chaos erzeugen und hat nicht diesen Erpressungsdruck. Da man hier im Wettbewerb mit anderen Firmen auch aus dem Ausland steht, würde ein Streik automatisch den Arbeitsplatzverlust bedeuten. Ich würde mir als normaler Bürger wünschen, dass hier wie in USA oder Großbritannien härter gegen diese Gewerkschaften vorgegangen wird.

  46. 23.

    @Herr Weselsky,
    vielleicht reden Sie mal mit Ihren Gewerkschafts Kolleg(inn)en aus der Luftfahrt Branche. All die schönen Abschlüsse die z.B. "Cockpit" jahrelang für Ihre Mitglieder allein bei der Lufthansa durchgeboxt hat. Aber viele von Ihnen sind heute dank Corona arbeitslos und müssen deutlich kleine Brötchen backen.
    Mir ist nicht bekannt, das die DB während der Pandemie Leute entlassen hat - im Gegenteil. Da ja auch die letzten Abschlüsse der GDL nicht schlecht waren, die DB auch grundsätzlich nicht schlecht bezahlt, schlage ich vor das Sie dieses mal ausnahmsweise den Ball flach halten und kleinere Brötchen backen. Das nennt man soziale Verantwortung die Sie insbesondere in Pandemie-Zeiten auch für die Kunden der DB tragen - nein das schließt sich nicht aus.
    Also setzen Sie sich an einen Tisch und finden einen Kompromiss um Himmels Willen !

  47. 22.

    "Prima" Idee zu streiken! Überall wird immernoch alles auf den Kopf gestellt wegen Corona - und die Gewerkschaften haben nichts besseres zu tun, als zum Streik aufzurufen, damit sich die Reisenden in den paar noch verbleibenden Zügen aber so richtig mit Körperkontakt quetschen können. Kann man solche Streiks in der Pandemie nicht verbieten? Das wäre mal eine sinnvolle Maßnahme!

  48. 21.

    Ich verstehe nicht ,warum sich Erwachsene Menschen nicht einigen können ,das ist unmöglich

  49. 20.

    Ob es gefällt oder nicht .Jede Gewerkschaft hat das Recht bei gescheiterten Tarifverhandlungen in den Warnstreik zu gehen.

  50. 19.

    Unglaublich richtig so!

  51. 18.

    GDL abschaffen und GDL-Chef Weselsky mal arbeiten schicken. Er weiß doch nur noch theoretisch wovon er redet.
    Er erpresst die Pendler/ Reisenden, nimmt sie in Geiselhaft und das obwohl das Unternehmen ein angemessenes Angebot gemacht hat.

  52. 17.

    Unglaublich ,leider aber war ,hier wird ein Machtkampf auf dem Rücken der Kunden ausgetragen ,
    Das ist unmöglich und unsolidarisch
    Aber typisch Weselsky, keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigen ,
    Überzogene Forderungen wie 1500 Euro corona Prämie fordern usw. Lockführer haben keinerlei Risiken ,was corona angeht ,die haben keinen Kundenkontakt
    Ich werde ab sofort mit dem Auto zur Arbeit fahren ,das ist zuverlässig ,der DB werde ich den Rücken zusehen, hoffentlich machen das viele andere Kunden auch ,wo es sich leisten kann
    Keine Lust mehr auf die DB

  53. 16.

    Also ich verstehe nicht wie die Auslegung der Forderung soweit auseinanderliegen kann. Wenn sich die Forderung "entlang des öffentlichen Dienstes" bewegt dann sollen sie doch den dortigen Abschluss 1:1 übernehmen und gut ist's.

  54. 15.

    Also ich verstehe nicht wie die Auslegung der Forderung soweit auseinanderliegen kann. Wenn sich die Forderung "entlang des öffentlichen Dienstes" bewegt dann sollen sie doch den dortigen Abschluss 1:1 übernehmen und gut ist's.

  55. 14.

    Nicht schon wieder Streik. Beide Seiten müssen sich bewegen.

  56. 13.

    Man will unbedingt das Tarifeinheitsgesetz ausprobieren. Man trommelt so lange bis Gerichtlich festgestellt wurde das die GDL keine Mehrheiten im Unternehmen besitzt. Das dumme ist nur das die kleine GDL kaum leid geplagte Kunden ärgern kann. Die Züge sind Pandemie bedingt so gut wie leer. Im System fehlt massiv Geld und es droht das man sich selbst ins Knie schießt.

  57. 12.

    Na, dann sollte de Bund doch gleich mehr in Digitalisierung und autonomen Fahrbetrieb investieren, um sich in diesem Bereich unabhängige zu machen. Nürnberg und einige asiatische Städte zeigen schon seit über einem Jahrzehnt erfolgreich, was hier noch so möglich ist. Arbeitsplätze schaffen sich so mittelfristig selbst ab, meinen Glückwunsch!

  58. 11.

    In der Höhe dreifacher Forderungsumfang??
    Hier will die GDL die angespannte Lage im Sektor voll ausnutzen, Tarifverhandlungen sollten gerade in diesen Zeiten ausgewogen sein. Wieder einmal nehmen die Lokführer die Nation in Sippenhaft.

  59. 10.

    Ich wünsche vielen Bahnern das Klima der freien Wirtschaft mit Kurzarbeit, Lohnverzicht und allem was heutzutage dazugehört.

  60. 9.

    Dann kommt bestimmt bald auch "Cockpit" und fordert mal wieder 20% Gehaltserhöhung, da die Geschäfte der Fluggesellschaften im letzten Jahr ja so gut liefen.

    In Anbetracht der Lage, daß die Bahn mit viel Geld gestützt werden mußte und sehr viele Leute in Kurzarbeit oder ganz ohne Einkommen durch die Pandemie gegangen sind, finde ich es schon wenig frech, was die kleine Lokführergewerkschaft da wieder fordert.

  61. 8.

    Und warum schreibt die Presse nicht ,das der Vorstand auch solidarisch ist und sich 10 % mehr Einkommen genehmigt. Angeblich bei Milliardenverlusten? Müsste da nicht auch der Vorstand verzichten? Aber sowas wird in der Presse nicht geschrieben. Hauptsache die böse Gewerkschaft ist schuld.

  62. 7.

    Die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hat sich mit einer marginalen Gehaltserhöhung abspeisen lassen. Die GDL ist die einzig richtige Gewerkschaft die der Arbeitnehmerausbeutung entgegentritt. So etwas ist in Deutschland viel zu selten geworden. Natürlich leiden nun die Fahrgäste. Denen sei aber gesagt, dass sich die Geschäftsführung der Bahn seit Jahren großfürstliche Gehälter, Boni und Altersversorgung leistet von denen selbst Geschäftsführer einer Bank nur träumen können. Es müssen endlich die Menschen, die die tagtägliche Arbeit Montag bis Sonntag, Tag und Nacht verrichten, gut bezahlt werden. Wenn die Bahn nicht vernünftig zahlt, sollte eine Woche kein Zug fahren.

  63. 6.

    Dann kann man schon nicht ins Ausland reisen um zu gebiesen und jetzt auch nich DB Streik? Bestreigt NUR den Güterverkehr!!!

  64. 5.

    Wählt nicht die Grünen, fahrt Auto.
    Benzin, Gas, Elektro, Wasserstoff. Dann lebst du in Corona ruhiger, bei Streiks ruhiger, bei schlechten Wetter trockener und unabhängiger vom Fahrtakt.
    Sauber, Sitzplätze inclusive, Entertainment on Board, individuell klimatisiert, Transportkapazitäten, Unabhängigkeit.

  65. 4.

    Noch so ein Grund das Auto nicht abzuschaffen. Als normaler Arbeitnehmer muss ich zur Arbeit, Arbeitsplaetze werden irgendwann, nach irgendwo verlegt, man muss mobil sein, wenn dann aber aus irgendwelchen Gründen was ausfällt was dann? Planen kann man das nicht, weil die. Streiks wie angekündigt nicht nach plan passieren, prima. Dann wird behauptet man braucht in dieser Stadt kein Auto.

  66. 3.

    Is klar, irgendwie muß diese Gewerkschaft ihre Existenzberechtigung ja unter Beweis stellen, wenn schon nicht mit Verstand und Empathie dann eben mit der Brechstange. Während der ganzen Pandemiezeit hatten die Lokführer in ihren Kabüffchen keine finanziellen Ausfälle. Wenn sich die Pfleger:innen und Krankenschwestern genauso verhalten würden ….

  67. 2.

    Unglaublich. Mehr kann man dazu nicht sagen.

  68. 1.

    Richtig so!

Nächster Artikel