Ladesäulen in Berlin und Brandenburg - E-Auto-Boom überrollt Lade-Infrastruktur

ARCHIV - 17.08.2018, Berlin: Ein Auto lädt an einer Ladesäule, die sich in einer Straßenlaterne befindet. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video: Abendschau | 05.07.2021 | Bild: dpa/Christoph Soeder

Bis 2019 konnten in Berlin Ladesäulen errichtet werden, wo E-Auto-Interessierte ohne eigene Lademöglichkeit wohnen. Doch das Programm ist Geschichte und der Ausbau der Infrastruktur hinkt hinterher. Brandenburg war da zeitweise besser. Von Frank Drescher

Langsam kommt Bewegung in die Elektromobilität: Nach den jüngsten Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes betrug der Anteil von E-Autos unter den Neuzulassungen 12,2 Prozent. Branchen-Pionier Tesla konnte im Juni 2021 seinen Absatz gegenüber dem Vormonat sogar mehr als vervierfachen.

Was den Elektro-Boom derzeit bremst, ist der Ausbau der öffentlichen Ladesäulen. Denn nicht alle, die ein E-Auto wollen, haben auch ein eigenes Grundstück, auf dem sie ihre private Ladesäule errichten können. Und Wohneigentümergemeinschaften oder Hausverwaltungen von Mietwohnungen haben auch nicht immer die Möglichkeit, Ladestationen in Tiefgaragen oder Hofparkplätzen zu errichten.

E-Auto-Boom in Berlin und Brandenburg

In Berlin teilten sich 2018 noch nicht einmal fünf Autos mit Ladestecker eine Ladesäule, also sowohl batterieelektrische wie Plug-in-Hybride, die notfalls einfach mit fossilen Brennstoffen weiterfahren können, wenn sie nicht mehr genug Strom haben. Im Februar dieses Jahres waren es schon fast elf.

In Brandenburg sieht es etwas anders aus: Dort kamen 2018 auf eine öffentliche Ladesäule 14 Autos mit Ladestecker, bis April 2020 reduzierte sich die Zahl auf zehn, bis Februar 2021 stiegs wieder auf rund 17 an. Das zeigen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes enerseits und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) andererseits.

Doch während fast die Hälfte der Brandenburger im Eigenheim lebt, tut das in Berlin nicht einmal ein Fünftel. Daher dürfte das Problem, eine öffentliche Ladesäule vor die eigene Haustür zu bekommen, für die Brandenburger wohl weniger dringlich sein als für die Berliner.

Für diejenigen Brandenburger, für die sich das Problem stellt, empfiehlt Brandenburgs Städte- und Gemeindebund, Kontakt mit den örtlichen Stromversorgern oder Stadtwerken aufzunehmen, etwa den Stadtwerken Potsdam, Envia M oder Energie Mark Brandenburg. Denn die seien jeweils für den Ausbau E-Lade-Infrastruktur zuständig.

Einen Rechtsanspruch auf eine Ladesäule gibt es nicht

In Berlin konnten bis 2019 alle, die ein batterieelektrisches Auto oder einen Plug-in-Hybriden kaufen wollten, bei der Berliner Verkehrsverwaltung den Bau einer Ladesäule beantragen, entweder am Wohnort oder am Arbeitsplatz.

Ob es so ein Programm je wieder geben wird, ist laut Verkehrsverwaltung nicht abzusehen. Die Berliner Stadtwerke, die künftig für den Ausbau der E-Lade-Infrastruktur zuständig werden, teilten rbb|24 mit, dass sie zunächst mit den Bezirken abstimmen wollen, wo Ladesäulen entstehen sollen.

Was ein Ladesäulen-Start-up in Berlin erlebt

Dabei gibt es sogar Unternehmen, die sich auf so einen nachfragegetriebenen Ausbau der Ladeinfrastruktur, wie es ihn bis 2019 in Berlin gab, spezialisiert haben. Etwa das Start-up On Charge aus Köln: Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen aus Berlin Anfragen von E-Auto-Interessentinnen und -Interessenten, die den Bau von 300 Ladesäulen lohnen würden – immerhin rund ein Sechstel der bereits bestehenden öffentlichen Ladeinfrastruktur.

Doch seit mehr als einem Jahr wird das Unternehmen mit der Berliner Verkehrsverwaltung nicht handelseinig. Denn die Verkehrsverwaltung schließt Verträge mit Ladesäulenbetreibern nur bis Sommer 2022 ab und verlangt von den Betreibern, Ladesäulen danach gegebenenfalls abzubauen.

Eine so kurze Zeit bedeute für On Charge aber ein Zuschussgeschäft, sagt Geschäftsführerin Denise Neumann. Für Errichtung, Wartung, Abbau und Entsorgung einer Ladesäule würden Gesamtkosten zwischen 12.000 und 18.000 Euro fällig. Das macht bei 300 Ladesäulen also etwa 5,4 Millionen Euro an Kosten allein für den Auf- und Abbau.

Berliner Verkehrsverwaltung arbeitet an neuem Ladesäulen-Plan für die Stadt

Wenn künftig die Berliner Stadtwerke die E-Auto-Ladesäulen ausbauen und betreiben sollen, heißt das dann: Die vorhandenen Säulen privater Unternehmen werden abgerissen? Nein, heißt es aus der Verkehrsverwaltung dazu: "Sobald die Konzeption für den Ladeinfrastrukturaufbau ab dem Jahr 2022 abgeschlossen ist, wird das Land Berlin auf die Betreiber zugehen, deren Verträge in 2022 auslaufen, und diese über die neuen Konditionen für eine Verlängerung der Verträge informieren", erklärt die Verkehrsverwaltung auf Anfrage.

Die Wortwahl ist bemerkenswert: Die Verwaltung "informiert" über neue Konditionen - und die können die Betreiber dann offenbar akzeptieren oder auch nicht. Vom Verhandeln ist hier jedenfalls keine Rede. Wozu auch? Wenn die Betreiber nicht im Sinne der Verwaltung mitmachen wollen, kann sie von ihnen ja den Abbau der Ladesäulen verlangen.

Das Risiko, unter solchen Bedingungen mehrere Millionen Euro in Ladesäulen zu investieren, erschien On-Charge-Chefin Denise Neumann nach eigener Aussage als zu hoch, "vor allem auch, weil in den Verträgen Passagen enthalten sind, dass, wenn die Ladeinfrastruktur errichtet ist, sie in bestimmten Fällen auch an das Land Berlin übergehen kann, was wir als Unternehmen natürlich auch nicht unbedingt möchten."

Auch wenn in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass die Berliner Stadtwerke künftig die Ladeinfrastruktur betreiben sollen, sind private Unternehmen anscheinend doch noch nicht ganz aus dem Rennen. Denn in ihrer Stellungnahme vom vergangenen Freitag nannte die Verkehrsverwaltung noch einen weiteren Grund dafür, dass sie mit Ladesäulenbetreibern Verträge nur bis 15. Juli 2022 abschließt: "um alle daran Beteiligten zum gleichen Zeitpunkt starten zu lassen."

Sendung: Abendschau, 05.07.2021, 19:30 Uhr

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Beitrag von Frank Drescher

43 Kommentare

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  1. 43.

    Der Edersee hat eine wichtige Funktion. Kenne den ganz voll und mit so wenig Wasser. Man konnte auf die überflutete Brücke. Ich finde ganz Nordhessen schön.

  2. 42.

    Wußte ja nicht, dass sie Habichtswald kennen. Meine Tochter wohnt im Landkreis Kassel. Ist schon Frau Holle Land. Kassel ist doch durch Aue-Park und Herkules einmalig. War ja auch viel zerstört aber an vielen Stellen schön durchgrünt. Dort benötigt man aber Auto oder e-bike. Wir waren in Kaufungen und weiter zur Königsalm. Herrlicher Blick ins Tal und rüber zu Niskie oder ähnlich.

  3. 41.

    Gerade das sind aber die Fahrprofile wo sich ein EAuto für die Umwelt und den Geldbeutel richtig lohnt. 60tkm oder noch mehr.

    Bei meinen 5tkm im Jahr lohnt sich aktuell praktisch kein EAuto. Leider sind die öffentlichen keine Alternative bei 1,5 h gegenüber 20 min mit dem Auto.

  4. 40.

    Einer meiner Bekannten ist Kraftfahrer. 500 km muss der mehrmals in der Woche abschrubben. Abends ist er knille. Klagt aber nicht.

  5. 39.

    Buchenwälder sind nuneinmal der naturnahe Zustand in DE. Da kennen Sie ja sogar meine Heimat Waldhessen. In Kassel habe ich sogar eine Weile gewohnt. Die Stadt ist grässlich, aber im Süd-Westen Kassels Deutschlands größtes innerstädtisches Naturschutzgebiet die Dönche. Dort habe ich zumindest Teile meines Handwerks gelernt.

    Sie meinen Wahrscheinlich größtenteils den Naturpark Habichtswald. Dort gibt es aber botanisch gesehen noch wichtigere Flächen wie Kalkmagerrasen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_D%C3%B6rnberg
    unter Flora und Fauna kann man kurz etwas nachlesen.

    Wenn man in der Nähe von Kassel ist und sich für Wälder interessiert muss man eigentlich zum
    https://www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/
    fahren.

    Auch an der A44 liegen viele wirklich besondere NSG zb. alte vulkanische Basaltkegel. Botanisch oft sehr interessant, was man dort in einigen naturnahen Wäldern finden kann.

  6. 38.

    Der Staat ist so arm wie wir nicht reich sind. Es kann gar nicht anders kommen, dass sich der Staat die gezahlten Boni zurück holt. Es wäre ja sowas von Unrecht wenn man das auf irgend welch andere Steuern drauf schlägt. Was hat ein armer Mensch mit dem E-Autokauf seines reicheren Nachbarn zu tun.

  7. 37.

    Lassen Sie sich mal von Ihrer dort wohnenden Tochter aufklären, dass der Hercules im Park Wilhelmshöhe *in* Kassel steht. Sie müssten weiter Richtung Kellerwald/Edersee fahren.

  8. 36.

    Also wissen Sie nicht, was die Konzernen planen, die von der Tagesschau nicht erwähnt werden und haben ahnungslos einfach mal so den Satz "Es sind ausschließlich die deutschen Firmen die noch am Verbrenner festhalten." rausgehauen.

    Dabei ist Ihnen auch die Fakten entgangen, die Daimler und vor allem der VW-Konzern schuffen und sich relativ breit bei E-Autos aufgestellt haben. Beide haben bereits den Abgesang auf den Verbrenner eingeläutet, VW noch lauter als Mercedes. Lediglich BMW ist nach einem Frühstart bei der E-Mobilität ins Hintertreffen geraten, plant aber auch das Ende des Baus von Verbrennungmotore im Stammwerk München.

    Um den MIV drastisch zu reduzieren, bedarf es hier in Berlin einer SenUVK, die das wirklich will und nicht nur Sonntagreden hält. In der Hinsicht waren die letzten knapp fünf Jahre verlorene Jahre - außer für die Verbrennerlobby. Egal ob Tramstrecken, Busspuren, Radwege oder hier Ladesäulen - das Versagen bei der Verkehrswende hat einen Name: Günther!

  9. 35.

    Naja grundsätzlich muss auch Fahrstrom einen ordentlichen Preis haben, um sparsames Verhalten zu fördern. Zu Hause kann der Preis nicht ins unermessliche steigen können, weil ja der gesamte Haushalt dran hängt. Dort wird er perspektivisch sogar sinken. Tatsächlich gibt es sogar für zu Hause extra günstige Fahrstromtarife (mit eigenem Zähler) bis runter auf 17 Cent/kWh. Eigentlich der falsche Anreiz.....

    Unterwegs ist Tesla wohl 1. die einfachste Möglichkeit zu laden und 2. die günstigste.

  10. 34.

    Also wissen Sie nicht, was die Konzernen planen, die von der Tagesschau nicht erwähnt werden und haben ahnungslos einfach mal so den Satz "Es sind ausschließlich die deutschen Firmen die noch am Verbrenner festhalten." rausgehauen.

    Dabei ist Ihnen auch die Fakten entgangen, die Daimler und vor allem der VW-Konzern schuffen und sich relativ breit bei E-Autos aufgestellt haben. Beide haben bereits den Abgesang auf den Verbrenner eingeläutet, VW noch lauter als Mercedes. Lediglich BMW ist nach einem Frühstart bei der E-Mobilität ins Hintertreffen geraten, plant aber auch das Ende des Baus von Verbrennungmotore im Stammwerk München.

    Um den MIV drastisch zu reduzieren, bedarf es hier in Berlin einer SenUVK, die das wirklich will und nicht nur Sonntagreden hält. In der Hinsicht waren die letzten knapp fünf Jahre verlorene Jahre - außer für die Verbrennerlobby. Egal ob Tramstrecken, Busspuren, Radwege oder hier Ladesäulen - das Versagen bei der Verkehrswende hat einen Name: Günther!

  11. 33.

    Von Projektbüro nahe FFM nach Karlsruhe zur Baubesprechnung mit dem Kunden und dann noch weiter an den Bodensee oder in den Schwarzwald zu den Baustellen und abends wieder zurück ins dauergebuchte Hotel habe ich früher öfters gemacht. Deswegen habe ich schon lange keine Lust mehr auf Autofahren. Nur darf man solche Fahrprofile nicht verallgemeinern.

  12. 32.

    Hat Brandenburg auch. Ohne Kiefer und Fichte so ganz ohne-werden wir wohl nicht klar kommen. Die sind auch nicht schuldig an den Gegebenheiten. Wenn man in Kassel Nähe Herkules fährt ist man auch im schönsten Buchenbestand. War mal in Südhessen in Urlaub-Auch nur Buchenwald und immer wieder" Findlinge". Schön kühl in diesen Wäldern; streitet keiner ab. Der BER ist noch in einer Zeit erdacht worden ohne Blick in die Zukunft-betr. Folgen der Vielfliegerei. Ich habe auch was gegen die viele Betonbauerei. Es muss auch keine Blitzstart-E-Autos mit 500 PS geben. Einfach Unfug. Wer fährt so sparsam wie ich mit dem Kleinauto ? Überlege mir jedesmal ob nicht doch 2-4x mit dem Rad. Deutschland ist nicht mehr das reiche Industrieland. Gut so.

  13. 31.

    Um mal von der Diskussion über Antriebe weg zu kommen : Interessanterweise wird beim E-Auto-Boom selten darüber gesprochen, was das Laden den Autofahrer kostet bzw. mal kosten wird. Es wäre naiv, zu glauben, dass es keine Kompensation der Mineralölsteuer geben wird. Und die andere Frage ist : wie sieht der preisliche Wettbewerb aus ? An der Tanke sehe ich den Preis, an der Ladesäule nicht.
    Na, mal sehen wenn der Preis pro kWh die 1-Euro Grenze knackt.

  14. 30.

    Ihr Missionierungseifer ist albern und wie alle, die meinen sie müßten einen Kreuzzug gegen "böse Mächte" führen, lassen sie Fakten unter den Tisch fallen oder ignorieren sie vollständig.

    Natürlich ist das längerer Prozeß und nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen, nur müssen endlich mal anfangen. Ein Anfang ist es den MIV in Ballungsgebieten drastisch zu reduzieren. Und die Höchstgeschwindigkeit in der Stadt aber auch auf den Autobahnen drastisch zu reduzieren. Wer meinte er bräuchte ein 200 PS Auto, der macht was falsch oder hat Minderwertigkeitsprobleme. Da hat das Umdenken der deutschen Hersteller noch nicht begonnen, da hilft ihr Verweis in Form von billigen whataboutism wenig.

  15. 29.

    Am besten kommen Sie jetzt noch mit gut regelbaren Kohlekraftwerken....

    Die Betreiber von Großkraftwerken werden gepämpert bis zum Abwinken. Da werden Fördermilliarden hinterhergeschmissen, da gibts großzügigste Entschädigungen, da wird Lobbyiert in Brüssel gegen strengere Umweltauflagen (Stichwort Schwermetallimmissionen).....aber klar alles rechtsstaatliche Betriebserlaubnis. Wie gut, dass die Betriebserlaubnis noch nicht die Entnahme von 30 Mio Kubikmeter Flusswasser vorsah, das ist nämlich NEU!, weil die bisherige Wasserquelle wegfällt. UND NEIN, es gibt kein Anrecht im Stand der Technik auf "es soll alles so bleiben wie es ist"....

    Noch dazu bei Jänschwalde, dem ältesten und ineffizientesten Braunkohledreckkraftwerk Deutschlands....

    Ich hab ne Idee der Bund kommt bestimmt auf die Idee Jänschwalde frühzeitig in die Notbereitschaft zu schicken....kostet bestimmt nur ein paar Milliarden die direkt in die Tschechei überwiesen werden.....

  16. 28.

    Naja wenn man meint Ytbern alles immer glauben zu müssen. Seine Tagessätze müssen das wohl hergeben so viel rumzufahren, dass ist wirklich schön für ihn.

    Die Frage ist wie zeitgemäß das ist 500 km am Tag im Auto rumzufahren, um Termine wahrzunehmen, die wahrscheinlich kürzer sind, als die Fahrtzeiten. Nicht böse nehmen, aber das sind meist die Diesel-PS-Vertreter, die mit 200 über die Autobahn brettern. Das muss eh aufhören.

    Und selbst die 500 km sind mit den Standzeiten sogar ohne extra anhalten locker möglich. (allerdings mit 130 statt mit 230)

  17. 27.

    Kann es sein, dass Sie auf jemanden anderen antworten wollten?

    An dem Verbrennungsmotor hängen mit Sicherheit fette Gewinne. Insofern natürlich, dass die Hersteller die Kuh solange melken wollen wie möglich.

    Stellantis kauft zwar alles zu, sogar die Emotoren und Batteriepacks, aber das soll sich ja ändern mit eigenen Zellfabriken. VW ist halbwegs glaubwürdig umgeschwenkt und setzt sogar bei LKW voll auf Batterieelektrisch. Hyundai/Kia ist ganz vorne mit dabei, macht aber zuviel Unsinn bei H2. Toyota ist wirklich komplett daneben, das wird sich böse rächen.....

  18. 26.

    Der Taycan-Ove fährt durchaus schon mal am Tag mehr 1.000 km vollelektrisch zum Kunden und wieder zurück, weil es in seinem Spezialgebiet nicht viele Alternativen zu seiner Expertise gibt. Als ich noch im Außendienst tätigt gewesen bin, waren teilweise weit über 500 km keine Seltenheit.

  19. 25.

    Ich amüsiere mich ja immer wieder über Ihre NIMBY-Aussagen, mit denen Sie weit über zwei Dekaden zu spät dran sind. Der Konsensbeschluß auch getragen von Ihrem Idos Stolpe ist auf den 28.05.1996 datiert.

    Sie hatten vor noch gar nicht so langer Zeit angemerkt, dass Sie sich kein BEV kaufen würden, weil man damit nicht nonstop bis an die Ostsee fahren könne und Sie deshalb am Verbrenner festhalten wollen. Nachdem Sie den Schuss in das eigenen Knie bemerkt haben, weil das mit Tesla schon lange möglich ist, posten Sie unter anderem Namen und fahren plötzlich angeblich mit Tram und Bahn - nur nicht z.B. zum Einkaufen. Nach München kommt man übrigens mit dem Umweg über DD nicht mit einem Tesla, sondern einer Plug'n'Charge-fähigen Limousine eines anderen Herstellers

  20. 24.

    Ausschließlich deutsche Firmen? Was ist mit Hyandai, Toyota, Stellantis - um nur einige zu nennen, die die Tageschau nicht erwähnt. Haben sie die Berichte des RBB zum Verbrennungsmotorenwerk von Mercedes in Marienfelde verfolgt?

    Wenn Sie E-Fahrzeuge nur als Zwischenlösung ansehen, wie wollen Sie zukünftig in der Fläche in Mobilität sicherstellen?

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