Wärmewende in Berlin - Vattenfalls Wette auf Wasserstoff

Heizkraftwerk Mitte (Quelle: dpa/Schoening)
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Audio: Inforadio | 14.07.2021 | Jan Menzel | Bild: dpa/Schoening

Ohne saubere Fernwärme kann Berlin sich seine Klimaschutz-Ziele abschminken. Der Energiekonzern Vattenfall will mit Erdgas eine Brücke ins grüne Wasserstoff-Zeitalter schlagen. Aktivisten warnen vor einem doppelten Etikettenschwindel. Von Jan Menzel

Der Song fängt schon mal gut an: "Ein paar Palmen in Berlin, ist doch geil oder nicht?!" rappt Julian Frisch ins Mikrofon. Seine Bühne ist die Michaelbrücke über die Spree. Neben ihm liegt ein aufblasbarer Wasserball mit dem Motiv des Planeten.

Auf dem Gehweg haben Frisch und ein Dutzend Mitstreiter ein Transparent ausgebreitet. "Hier entsteht die nächste Hitzewelle", steht darauf. Eine Anspielung auf das Werbebanner am anderen Ufer der Spree. Dort ragen die drei Schornsteine des Heizkraftwerks Mitte in den Berliner Himmel und Kraftwerksbetreiber Vattenfall wirbt mit dem Slogan "Hier sehen sie die Energiewende bei der Arbeit."

Das Bündnis GasExit und die Umweltschützer von Robin Wood wollen mit ihrer Bürgersteig-Aktion zeigen, was aus ihrer Sicht bei der Energiewende in Berlin falsch läuft. Oder wie es im Song von Julian Frisch heißt: "Erdgas ist die neue Kohle - das ist so, als ob du Pest mit Cholera bekämpfst."

Frisch war vor acht Jahren schon mit auf der Straße, als das Volksbegehren "Neue Energie für Berlin" dem Energiekonzern Vattenfall das Stromnetz abnehmen wollte. Jetzt ist der Aktivist wieder da und nun geht es um das Erdgas. Vattenfall will mit diesem Energieträger die Zeit überbrücken, bis ausreichend erneuerbare Energien verfügbar sind.

Allerspätestens 2030 endet die Ära der Steinkohle in Berlin. Das ist beschlossene Sache. Das Heizkraftwerk Moabit soll künftig mit zertifizierter Biomasse befeuert werden. Am Standort Reuter West will Vattenfall das alte Kohlekraftwerk stilllegen und ein großes Gaskraftwerk bauen.

Für Klimaktivisten ist Erdgas nur ein weiterer fossiler Energieträger

Als Konzernleiter für Energiewirtschaft ist Markus Witt einer der Architekten für den Umbau dieser elementaren Infrastruktur. Sein Unternehmen hat zusammen mit der Umweltverwaltung 2019 eine Machbarkeitsstudie vorgestellt.

Die Studie habe gezeigt, dass ein großer Teil der Wärme aus Biomasse, Erdwärme und der Abwärme von Fabriken erzeugt werden könne. "Es bleibt dann aber ein Rest, den wir decken müssen", stellt Witt nüchtern fest: "Wir wollen schließlich unseren Kunden warme Wohnungen im Winter garantieren." Das Gute am Erdgas, das diese Energielücke schließen soll, sei: "Damit halbieren wir die Emissionen der Steinkohle", so Witt.

Für die Klimaktivisten ist das Erdgas dagegen ein fossiler Energieträger, dessen Ruf besser ist als seine tatsächliche Klimabilanz. Von einem "großen Etikettenschwindel" spricht Julian Frisch und hält der Energiewirtschaft vor, neue Erkenntnisse "knallhart" zu ignorieren.

Die Deutsche Umwelthilfe hatte kürzlich 14 Erdgas-Anlagen mit Spezialkameras untersucht und dabei nach eigenen Angaben überall Methan-Lecks entdeckt. Methan ist unbestritten ein Top-Klimakiller und um ein Vielfaches schädlicher als Co2. Dass bei der Nutzung von Erdgas Methan entweicht, ist ebenfalls eine Tatsache.

Wie sehr das die Bilanz von Erdgas gegenüber der Steinkohle verschlechtere, sei aber schwer zu sagen, weil es an Daten fehle, schränkt Joscha Steinbrenner, Experte für Energie und Klimaschutz beim Umweltbundesamt, ein. Aber Steinbrenner gibt auch zu bedenken: "Die Nutzung von Erdgas in Wärmenetzen führt nicht automatisch in Richtung Klimaneutralität. Wenn die Umstellung nicht richtig vorbereitet wird, ist Gas eher eine Krücke als eine Brücke."

Vattenfall-Eigentümer Schweden verlangt Klimaschutz

Michael Efler, linker Energiepolitiker im Abgeordnetenhaus, hat sich dagegen für die zweite Möglichkeit, die Brücke, entschieden. Efler, einer der Köpfe hinter dem Energie-Volksentscheid von 2013, gehört nicht gerade zu den "natürlichen" Freunden des Vattenfall-Konzerns. "Es ist nicht einmal zehn Jahre her, da wollte Vattenfall hier ein Kohlekraftwerk bauen", erinnert sich Efler. Doch der Konzern habe seitdem gelernt, zum einen weil die Klimabewegung Druck gemacht habe, zum anderen weil der schwedische Staat als Eigentümer Klimaschutz verlange.

Efler geht davon aus, "dass wir nicht ganz an Erdgas als einem Teil für den Kohle-Ersatz vorbeikommen." Allerdings dürfe Erdgas nur bis 2040 genutzt werden. Ab diesem Datum müsse die Wärme klimaneutral erzeugt werden, fordert Efler. Er hofft genau wie Vattenfall darauf, dass zukünftig grüner, also regenerativ erzeugter Wasserstoff verfügbar ist. Daher will der Kraftwerksbetreiber das neue Gaskraftwerk Reuter West von Anfang an so konzipieren, dass die Turbinen von Erdgas auf Wasserstoff umgerüstet werden können.

Berliner Kraftwerke könnten direkt an eine Wasserstoff-Pipeline von Rostock nach Sachsen angeschlossen werden, sagt Vattenfall-Manager Witt. Und auch wenn man noch ganz am Anfang stehe, sei das doch ein "sehr schwungvoller und guter Anfang", findet Witt. Die EU und die Bundesregierung hätten schließlich Wasserstoff als den Energieträger der Zukunft identifiziert und seien bereit, Milliardenbeträge zu investieren.

Vattenfall setzt auch auf importierten Wasserstoff

Der grüne Abgeordnete Stefan Taschner kann bislang aber nur "viele Ideen" erkennen. "Eine Strategie, wie wir Wasserstoff zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stellen können, sehe ich noch nicht", so der Energieexperte. Eine Wasserstoff-Produktion in trockenen Regionen der Erde wie Nordafrika verbiete sich, weil dafür neben erneuerbarer Energie auch Süßwasser gebraucht werde, sagt Taschner.

Vattenfall setzt aber - Stand heute - auch auf importierten Wasserstoff, ohne schon sagen zu können, welche Länder diesen liefern werden. Für den grünen Energieexperten ergibt sich daraus ein weiteres Manko der vermeintlich nachhaltigen Energie: Lange Lieferwege mit dem Schiff würden sich unweigerlich negativ auf die Co2-Gesamtbilanz des Wasserstoffs auswirken.

Wer heute davon ausgehe, dass in wenigen Jahren ausreichend, nachhaltig und klimaneutral hergestellter Wasserstoff zur Verfügung stehe, gehe eine "Wette" ein, warnt der Grüne Taschner. Zumal Kraftwerksbetreiber wie Vattenfall nicht die einzigen seien, die ihre Hoffnungen auf Wasserstoff setzen. Luftfahrt und Stahlindustrie - überhaupt energieintensive Industrien - planen den teuren und bislang raren Energieträger ebenfalls schon fest für die Zukunft ein.

Fachleute wie Joscha Steinbrenner vom Umweltbundesamt mahnen daher zu Realismus. "Wasserstoff sollte als der Champagner der Energiewende betrachtet werden", sagt Steinbrenner, da noch nicht absehbar sei, "ob und wann" er in Mengen und zu günstigen Preisen zur Verfügung stehe.

Efler kritisiert "Fehlanreiz" der Bundesregierung.

Für Vattenfall ergibt es wirtschaftlich dennoch Sinn, den Weg von der Kohle über das Erdgas hin zum Wasserstoff einzuschlagen. "Das Förderregime auf Bundesebene belohnt Kraft-Wärme-Kopplung bei Erdgas", sagt der Linken-Abgeordnete Efler und kritisiert einen "Fehlanreiz" der Bundesregierung.

Auch für Frisch und die anderen Klimaaktivisten auf der Michaelbrücke sind diese Subventionen, mit denen der Kohleausstieg unterstützt werden soll "Geld für Gestern". Statt weiter große Kraftwerke für fossile Energieträger zu bauen, sollten die Geothermie sowie industrielle Abwärme- und Flusswärmepumpen im großen Stil genutzt werden. "Und natürlich müssen wir uns auch über den Wärmebedarf Gedanken machen", sagt Frisch. Was nichts anderes bedeutet, als noch stärker Energie einzusparen.

Sendung: Inforadio, 15.07.2021, 9 Uhr

Beitrag von Jan Menzel

27 Kommentare

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  1. 27.

    Könnten diese Konzepte nicht in den Medien ( z.B. rbb ) mit Organisationen wie Greenpeace, Umwelthilfe usw. leser- und zuschauergerecht diskutiert werden? Unter dem Motto: Schluss mit dem schwammigen Bekenntnissen " wir müssen was für die Umwelt ' machen und dem Motto: "raus aus der verstaubten Büroschublade".
    Vielleicht sollte es weiterhin einen Ideenpool geben für erneuerbare Energien. Beispielsweise Wettbewerbe ähnlich " Jugend forscht" usw. Vielleicht sind die Ideen einfacher Leute oft gar nicht so dumm?

  2. 26.

    Fragen sie doch den ehemaligen Bundeskanzler Gerd Schröder. We ich den einschätze gibt der ihnen auch die passende Antwort. Andere Leute fahren selbst in die Ukraine- sogar mit einem Germanydiesel. Sie kutschen doch sonst überall rum. Ein paar Tage Urlaub in der Ukraine sind außerdem nicht teuer.

  3. 25.

    Ich konnte einfach nix konkretes zu geheimnisvollen Vorgängen finden. Insofern ist das für mich Geheimwissen oder Insiderwissen. Lassen Sie die Welt doch daran teilhaben.

    PS: das die Ukraine eine Demokratie mit Defiziten ist, ist schon klar, das sind sogar die USA. Nur was ist dann z. B. Russland für Sie? Eine wahre Demokratie mit einem klasse Führer fürs Volk?

  4. 24.

    Dumme Fragen werden nicht beantwortet. Nur dies: Die Ukraine war und ist nie eine Demokratie. Sie wissen es aber besser ? Dann mal los. Sie dürfen allerdings nicht nur ARD sehen.

  5. 23.

    Es fehlt ein wenig der Hinweis, dass die Herstellung von Wasserstoff als Energieträger nicht nur energieintensiv ist, sondern bundesweit auf absehbare Zeit signifikant von Kohle-und Erdgasverstromung erzeugt wird. Grün und nachhaltig ist daran dann so gut wie nichts. Das kommt davon, wenn nicht nur Geklüngel zw. Politik und Wirtschaft, sondern auch Hinz und Kunz selbst einfachen Projekten wie Windrädern im Weg stehen. Fusionstestreaktoren hätten wir schon vor 30 Jahren gebraucht. Hier hat man das kolossale Scheitern der "Speicherung von Co2" in best. Erdschichten noch nicht einmal verwunden, da werden schon die nächsten Traumgespinste konstruiert, um sich selbst, als Politik oder Wirtschaft, ein grümes image zu verleihen. Im Grunde macht man das, was politisch tradiert wird und wurde: Man verschiebt Existenzielles auf später bzw. spätere Generationen. Panik hilft nicht, aber Austausch, Vernetzung, voneinander zu lernen, transparent, belegt - und schnell.

  6. 22.

    Lassen Sie uns an ihrem Geheimwissen teilhaben? Was geschieht denn in der Ukraine wirklich?

  7. 21.

    Doch, tut man. Power-to-Gas nennt sich das: https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas Das ist eine Schlüsseltechnik für Langzeitspeicher. Zur Zeit alles noch etwas in der Pilotphase, weil wir noch gut ohne Speicher auskommen, wird aber in den nächsten Jahren sicher mehr.

  8. 20.

    Man produziert doch keinen H2 mit Hilfe von Windkraft oder PV um diesen dann zur Stromerzeugung zu verbrennen. Ich denke gerade an ausgesolte ehemalige Gasspeicher, die man innen isoliert und dann als Wärmespeicher verwendet und mit Wärmepumpen bei Bedarf ausbeutet. Man könnte auch die Lösungswärme bestimmter Salze ausnutzen.

  9. 19.

    Aktivisten können auch bei Vattenfall arbeiten und es richtig gut machen...statt...das Wetter über Berlin ändern zu wollen, durch Demos.

  10. 18.

    Wenn sie wüßten was derzeit in der Ukraine wirklich geschieht würden sie nicht auf derartige Dummgedanken kommen. Kennen sie privat keine Ukrainer ? Dann sollten sie es wagen mal hinzufahren.

  11. 17.

    Die Erkenntnis, dass man nicht immer mehr Menschen nach Berlin ( in eine viel zu große Stadt ) locken darf müßte sich ja auch mal durchsetzen. Immer mehr Beton, immer mehr S-und U-Bahnen im fast Minutentakt ist glatter Wahnsinn. Dazu nachts die ganze Stadt fast taghell erleuchten ebenso. Die großkotzigen Behördenbauten werden ganzjährig klimatisiert. Sind außerdem sehr kostenintensiv gebaut worden. Kleinere Städte benötigen diesen Firlefanz nicht. Es ist niemanden zu vermitteln, dass eine Hauptstadt mindestens 4-6 Millionen Einwohner haben muss. Auch das ewige Wachstum nicht. Die Schulen haben ehrliche Kinder mit zu erziehen weil es in dieser Stadt zu viele unfähige und unwillige Elternhäuser gibt. Die Folgen sind bekannt. Man wollte es wohl so oder ist zu dämlich. ?

  12. 16.

    Klar kann man solche Pläne machen. Es gibt sie im Dutzend sogar billiger. Nur mit der Umsetzung hapert es immer. Hier sind zum Beispiel ein paar:

    https://www.agora-energiewende.de/veroeffentlichungen/klimaneutrales-deutschland-zusammenfassung/
    https://www.dena.de/integrierte-energiewende/

    Hier vom Umweltbundesamt:

    https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/treibhausgasneutrales-deutschland-im-jahr-2050-0

    Das UBA hat ziemlich viele Publikationen zu dem Thema auf dem Homepage verfügbar.

  13. 15.

    Wenn nicht endlich mal so richtig wissenschaftlich die Probleme der ausreichenden zukünftigen Energieerzeugung durchgekaut und als verlässliche Leitschnur Bestand haben halte ich das ganze Geschwätz über Klimaneutralität für Unfug und Bürgerverblödung.

  14. 14.

    Wie ist das eigentlich mit Geothermie und Erdbeben? Wie ist das mit Wasserstoff und Brandgefahr? Ist es nicht möglich, unabhängig von Konzernen und alten Seilschaften, einen wissenschaftlich fundierten Plan für die Energieversorgung zu machen? Auf Basis von massiven Einsparungen in den Bereichen: Fliegen, Individualverkehr, Stahlproduktion und Zementproduktion?

  15. 13.

    was mir noch aufgefallen ist, der Satz:
    "Berliner Kraftwerke könnten direkt an eine Wasserstoff-Pipeline von Rostock nach Sachsen angeschlossen werden, sagt Vattenfall-Manager Witt."

    Bitte sagen Sie, dass der Witt damit Eugal, Opal (ui das würde interessant mit Gazprom), Jagal usw meinte. Bitte nicht noch mehr Pipelines, lieber die Erdgaspipelines umrüsten ;). Gerade aus dem Osten (Polen, Ukraine) könnte doch einiges an Biomethan und grünem Wasserstoff nach Deutschland fließen. Gerade für die Ukraine würde ich mich freuen, wenn die Zusammenarbeit mit Europa/Deutschland dort auch finanzielle Verbesserungen bringt. Sozusagen als Energieerzeuger für Europa, was dort BIP und Arbeitsplätze schafft.

  16. 12.

    Jo das ist schon klar, könnte man aber wenigstens bei Neubauten mal so machen, wa. Aber auch wenn man einfach ohne Wärmepumpe mit Strom heizt ist die Wirkungsgrad ca doppelt so gut als wenn man aus dem Strom erst mal Wasserstoff herstellt und den dann zum Heizen verbrennt.

  17. 11.

    Hat die Verbrenner, Öl und Kohlelobby doch gut hingekriegt, dass bis zum bitteren Ende noch zu verschleppen bis es praktisch schon zu spät ist. Das schlimme ist, die hören ja immer noch nicht mit der Finanzierung von Eike, Vernunftkraft und VLAB auf. Genauso der Blödsinn mit H2 im Auto und synthetischen Kraftstoffen für den Porsche oder BMW. In dem Artikel kommt doch eigentlich gut durch, dass grüner H2 ein sehr knappes gut sein wird.

    Wie war das mit dem Exxon Manager im Bewerbungsgespräch mit den Undercover Greenpeace Aktivisten in den USA?

  18. 10.

    Mit dem Austausch Elektromotor gegen Verbrenner haben Sie aber einen riesigen Effizienzsprung um ca. das Fünffache. Natürlich sollte man dann nicht fünfmal mehr fahren, das wäre kontraproduktiv ;)

    Das beste EAuto ist natürlich auch eins, welches viel fährt, damit es schon nach 1-2 Jahren den CO2 Rucksack des Batteriepacks abgebaut hat und dann richtig spart. Also EAuto hinstellen und 4 von 5mal mit dem Fahrrad zu Arbeit ist zwar noch besser, aber dann kann man das Eauto auch erstmal noch ganz weglassen, das stimmt natürlich.

  19. 9.

    Hat nur nicht jeder eine Fußbodenheizung, für die die Niedertemperaturen einer strombetriebenen (!) Wärmepumpe ausreichen ....

  20. 8.

    Energie sparen? Wie? Wärmedämmung kostet.
    Güter auf die schiene? Auf welchen ist noch Platz? Neue Strecken zu bauen, ist hierzulande eine Aufgabe für Generation, da die Regionalfürsten und sogenannte Umweltverbände nur kleinteilig denken.
    Weniger Verkehr? Selbst in Kopenhagen wird mehr geMIVt als hier und in Amsterdam fährt der typische Radler auch nur im Schnitt drei km. Das r3eicht hier in B. oft ncihtmals bis zur nächten U-/S-Bahnstation wie auch die Busse vielfach überfüllt im Stau stehen ohne das der Senat ernsthaft gegensteuert wie es in den Sonntagsreden versprochen wurde.
    Sie müssten auch um die Quantität des ÖPNV in der Fläche wissen. Tina Velo fabulierte deshalb 2019 über "neuartige Sammeltransportsysteme" ohne weiter in Detail gehen zu können, wusste aber nicht, dass VW auf der IAA ein Jahr vorher E-Busse gezeigt hatte.

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