Auch Leonardo DiCaprio unter Geldgebern - Berliner Solaranlagen-Anbieter Enpal sammelt 100 Millionen Euro ein

Epal Büro in Berlin-Friedrichshain
Bild: rbb

Der Berliner Solaranlagen-Anbieter Enpal hat mehr als 100 Millionen Euro von deutschen und internationalen Investoren erhalten.

Unter den Geldgebern ist auch ein Fonds von US-Schauspieler Leonardo DiCaprio. Das Unternehmen will unter anderem mehrere tausend Solaranlagen auf Einfamilienhäuser bauen.

Die in Berlin angesiedelte Enpal-Gruppe wurde erst vor vier Jahren gegründet. Heute ist das Unternehmen der größte Anbieter von Solaranlagen für Hausbesitzer in Deutschland. Enpal baut Solaranlagen zunächst auf eigene Rechnung und vermietet sie dann langfristig an Hauseigentümer.

Ziel für die aktuell 700 Mitarbeiter ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts eine Million Haushalte mit einer eigenen Solaranlage zu versorgen. Dafür und für die Entwicklung neuer Stromspeicher soll das neu erworbene Kapital verwendet werden.

Sendung: Brandenburg aktuell, 08.07.2021, 19:30 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Wir gaben uns von der Firma bersten lassen. Das Gespräch war sehr unseriös. Uns wurden gleich im ersten Gespräch Unterlagen vorgelegt, due wir signieren sollten. Auf Nachfragen, ob wir damit bereits einen Vertag unterzeichnen wurden verneint, obwohl dies nicht stimmte.
    Unsere eigenen Berechnungen haben dann gezeigt, dass das Modell viel zu teuer ist. Außerdem sollte eine Grundbucheintragung erfolgen.
    Das ist alles sehr unseriös bei dueser Firma. Wir können nur abraten.

  2. 4.

    Wir haben uns von der Firma beraten lassen und fanden das Auftreten sehr unseriös. Schon beim ersten Beratungsgespräch wurden uns Unterlagen vorgelegt die wir digital signieren sollten. Nachfragen, ob dies bereits ein Mietvertag ist, wurden deutlich verneint, obwohl dies nicht stimmte. Darauf vertrauend, dass wir keinen Vertag abschließen, haben wir signiert und dann erst im Nachhinein gesehen, dass dies doch ein Vertag war, mit einer zweiwöchigen Kündigungsfrist. Das ganze Gespräch war unseriös und zielte auf einen unverzüglichen Vertragsabschluss ab, ohne Bedenkzeit. Unsere nachträglichen Berechnungen haben zudem gezeigt, dass sich das Modell nicht rechnet. Auch Grundbucheintragung hat uns nicht gepasst.

  3. 3.

    Ich habe die selbe Erfahrung wie @Peter gemacht. Angebotsentwicklung und Gesprächsführung entsprechen dem Niveau einer Drückerkolonne. @Ivo genau, es reicht aber schon einfaches Kopfrechnen. Es wird mit vielen zukünftigen Variablen gerechnet, tritt dieses Szenario nicht ein bleibt ein großes Minus von mehreren Tsd Euro. Das Thema Entsorgung der Anlage wird nicht erwähnt, auf Nachfrage wird mit banalen Antworten reagiert oder das Gespräch abgebrochen. Fakt ist, nach 20 Jahren soll entweder ein Rückbau von Enpal erfolgen, was aber eher nicht erwünscht ist und ob Enpal dann noch existiert ist ungewiss. Da ab diesem Zeitpunkt dem Kunden der erhoffte Gewinn versprochen wird, versucht Enpal den Rückbau zu vermeiden. Der Kunde ist in dann in der Eigenveranwortung und entsorgt später auf eigene Kosten. Finger weg.

  4. 2.

    Wer Solaranlagen mietet kann keinen Taschenrechner bedienen und hat arge Probleme mit der Verhältnisrechnung. Anders ist das einfach nicht zu erklären.

  5. 1.

    Unseriöse Firma
    Lassen ihre Kunden ziemlich schnell hängen, wenn es nicht nach ihrem Plan geht

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