Verschieben, stornieren, ausweichen - Welche Möglichkeiten Bahnkunden während des GDL-Streiks haben

Archivbild: Bahnkunden warten in einem Reisezentrum der Deutschen Bahn. (Quelle: imago images/U. Koch)
Video: Brandenburg Aktuell | 01.09.2021 | Mona Ruzicka | Bild: imago images/U. Koch

Im Personenverkehr der Bahn streiken ab Donnerstagfrüh die Lokführer - für insgesamt fünf Tage und damit so lange wie noch nie im laufenden Tarifkonflikt. Diese Möglichkeiten haben Bahnkunden, die für diesen Zeitraum eine Fahrt geplant haben.

Bei der Bahn sind die Lokführer ab Donnerstag zu Streiks im Personenverkehr aufgerufen. Der Ausstand soll um 2 Uhr morgens beginnen und bis Dienstag, 7. September ebenfalls 2 Uhr dauern. So hat es die Lokführergewerkschaft GDL angekündigt.

Neben dem Fernverkehr werden in Berlin und Brandenburg auch wieder der S-Bahn- und Regionalverkehr stark betroffen sein, schreibt die Bahn auf ihrer Internetseite [bahn.de].

Folgende Kulanzregeln sollen laut Bahn für Betroffene gelten:

Was tun mit bereits gekauften Tickets?

Die Bahn kündigt für die GDL-Streiktage besondere Kulanzregelungen im Bereich des Fernverkehrs an: Tickets für Reisen zwischen dem 2. und 7. September können bereits ab dem 30. August bis einschließlich 17. September flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden, so die Bahn auf ihrer Internetseite [bahn.de]. Auch Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden.

Um am Wochenende 4./5. September eine gleichmäßige Auslastung der Züge zu ermöglichen, empfiehlt die Bahn, die geplante Reise für Samstag- oder Sonntagvormittag zu planen.

Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben. Für die Weiterfahrt können auch andere Züge genutzt werden.

Auf der Internetseite der Bahn können Betroffene das Erstattungsformular [bahn.de] für online gebuchte Tickets ausfüllen.

Wo können sich Betroffene informieren?

Die Bahn hat wie bei den jüngsten GDL-Streiks eine kostenlose Telefon-Sonderhotline geschaltet: 08000 996633. Sie ist seit Montagabend, 19 Uhr, erreichbar.

Auf welchen Linien der Berliner S-Bahn Züge verkehren, ist auf der Internetseite der S-Bahn [sbahn.berlin] abrufbar.

Wie organisiert die Bahn den Verkehr?

Die Deutsche Bahn kündigte am Montag an, auch im dritten Streik "ein verlässliches Mobilitätsangebot" von rund einem Viertel der üblicherweise geplanten Züge im Fernverkehr zu machen.

Im Fern- und Regionalverkehr gilt ein Ersatzfahrplan, mit dem die Bahn einen Teil der Verbindungen aufrechterhalten will. Nähere Informationen dazu gibt es auf einer eigens eingerichteten Serviceseite der Bahn [bahn.de]. In den Zügen, die fahren, wird es voraussichtlich sehr voll. In diesem Zusammenhang erinnerte die Bahn an die Maskenpflicht.

Die Berliner S-Bahn hat am Dienstag einen Ersatzfahrplan [sbahn.berlin/pdf] veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Ringbahnlinien während des Streiks erneut nicht befahren werden. Auf anderen Linien soll ein 20-Minuten-Takt ermöglicht werden, manche Linien wie die S8 und die S46 fahren nur stark verkürzt.

Wie können Fahrgäste den Streik umfahren?

In Berlin ist die BVG nicht vom Streik betroffen. Bus, U-Bahn und Tram fahren wie gewohnt. Allerdings kann es gerade im Berufsverkehr deutlich voller werden, da die BVG keine Kapazitäten hat, um ihr Angebot aufzustocken.

In Brandenburg können Fahrgäste auf die Züge von Odeg und NEB ausweichen. Die beiden Bahn-Konkurrenten sind nicht vom Streik betroffen. Im Fernverkehr fahren auch die Züge von Flixtrain wie gewohnt.

Eine Taxifahrt erstattet die Bahn nur in bestimmten Fällen: Die Kosten übernimmt die Bahn nur, wenn es zu einer Verspätung bei einem Zug kommt, der sein Ziel zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens erreichen soll und die Verspätung zusätzlich über 60 Minuten beträgt. "Dann bekommt man eine Taxifahrt bis 80 Euro erstattet", erklärte Rechtsanwalt Kay Rodegra im ARD-Morgenmagazin. Fargäste müssten sich aber vorher bei der Bahn erkundigen, ob diese nicht selbst ein Alternativangebot bereitstellt.

Sendung: Abendschau, 30. August 2021, 19:30 Uhr

49 Kommentare

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  1. 49.

    Sie klingen ja wie die Propagandaabteilung der Bahn. Die Lokführer werden natürlich von Zuhause direkt auf den Führerstand gebeamt und haben sonst keine Aufgaben als dort zu sitzen.
    Die EVG hat keinen maßvollen Abschluss verhandelt sondern ihre Mitglieeder verraten. Die GDL fordert das, was der öffentliche Dienst bekommen hat. Jetzt, wo die EVG ihre Verträge auch überdenkt wird deutlich, wie schnell sie sich abspeisen lies.
    Die sind der DB entgegengekommen und haben ihre Forderung auf 3,2% heruntergeschraubt. Informieren Sie sich doch erst mal bevor Sie hier mit Halbwissen rumpoltern.
    Wiselsky bekommt kein Geld vom Konzern sondern von denen, für die er kämpft.
    Woher wissen Sie denn so genau, wieviel der verdient?
    Ich habe eine Beispielrechnung für deren Betriebsrenten gesehen. Dort geht selbst die DB von einer jährlichen Gehaltssteigerung von 2,5% aus! Was liegt auf dem Tisch? Null dieses Jahr, 3,2% für 36 Monate. Rechnen Sie mal ! 0,8%

  2. 48.

    Vielleicht in dem man für Wochen den Güterverkehr lahm legt und den Personenverkehr in Ruhe lässt.

  3. 47.

    Wer bezahlt mir meinen Verdienstausfall wenn ich am 2. September nicht zur Arbeit fahren kann?
    Aufgrund des Streiks.

  4. 46.

    Ich kann immer noch nicht erkennen, wieso ein Triebfahrzeugführer an seinem Arbeitsplatz besonders der Infektion mit Corona ausgesetzt sein sollte. Soweit mir bekannt, sitzt ein Triebfahrzeugführer allein in der Lok.

    Übrigens hat die EVG vor einigen Monaten einen maßvollen Abschluss verhandelt.

    Jetzt verhält sich der Chef der GDL wie ein Kleinkind. Er will nicht an den Verhandlungstisch noch will er eine Schlichtung. Was will er dann? Verhandeln sicher nicht

    Ebenso ist nicht erkennbar, in welchen Punkten die GDL der DB AG entgegengenommen ist. Denn genauso funktioniert eine Tarifverhandlung. Man trifft sich In der Mitte und handelt einen Kompromiss aus, mit dem beide Seiten leben können

    Da Herr Weselsky deine pathologischen Verhaltensweisen auslebt, muss ein ganzes Land leiden. Das ist keine Anwendung eines Grundrechts mit Augenmaß

    Dann erzählt der weselsky noch Unwahrheiten und stellt Mitglieder der Konzernleitung mit Angestellten gleich.

    Kleine Anmerkung: Herr Weselsky verdient soviel wie ein Aufsichtsratsmitglied mit einer jährlichen Erhöhung von 6%. Hat er denn, genau wie die Aufsichtsratsmitglieder, auf einen Teil seiner Bezüge verzichtet? Nein!!!!

  5. 45.

    Wer entschädigt die Kunden für Zeitverlust und ggf. Umbuchung auf andere Verkehrsmittel?

    Herr Weselsky will weder verhandeln noch schlichten. Was wir er dann?

    So langsam reicht es. Denkt überhaupt jemand an die Kunden?

  6. 44.

    Sehr geehrter Herr Markus2,
    und die Rechnung an Herrn W. oder der GDL zwecks Erstattung schicken.
    Mit freundl. Grüßen

  7. 43.

    Sehr geehrter Herr Jan,
    dem stimme ich zu. Das kann man sehr gut an den Stellwerksstörungen sehen. Vor allem an den EStw's Frankfurter Allee, Warschauer Straße und Lichtenberg.
    Mit freundl. Grüßen

  8. 42.

    Man und ich soll mein Auto verkaufen wie ich dann zur Arbeit komme interessiert nicht

  9. 41.

    Wieder ganz viele Leute mit ganz wenig Ahnung vom Beruf des Triebfahrzeugführers. Mal abgesehen davon daß die Tarifverhandlungen seit letztem Jahr laufen, hat die GDL schon frühzeitig angekündigt das Streiks folgen wenn die Gegenseite nicht reagiert.
    Es geht auch nicht um mehr Geld sondern einen Inflationsausgleich und gesicherte Altersvorsorge.
    Auch selbst fahrende Züge sind schon möglich, die Verspätungen würden aber deutlich zunehmen.
    PS: die Lohnkosten im Bahnverkehr sind der kleinste Posten an den Kosten. Das EVGs rote Zahlen schreiben liegt nicht an unseren Löhnen sondern der schlechten Planung.

  10. 40.

    Nach diesem Streik ist die Kasse leer, also doch noch dieses eine Spielchen, dann ist Schicht im Schacht!

  11. 38.

    Da haben sich wirklich zwei gefunden: bescheuerte DB -asoziale GDL. Da ich mit der BVG nicht zur Arbeit komme, fahre ich Taxi. Kann ich wenigstens von der Steuer absetzen.

  12. 37.

    Die sollen sich zusammen an den Tisch setzen. Ich würde mich auch bereit erklären, den Raum hinter ihnen abzuschließen. Raus kommen die erst wieder, wenn die sich geeinigt haben. So ein Gockelgehabe ist unerträglich.

  13. 36.

    Sie tun ja gerade so, als ob einige gezwungen werden, bei der DB zu arbeiten. Wenn es bei den anderen beiden netter ist, nüscht wie wechseln.

  14. 35.

    Aufs Auto umsteigen ist die einfachste Lösung ;-)

  15. 34.

    Die Einkommenserhöhung ist nur ein Teil der Forderungen. Es macht sich jedoch kaum ein Journalist die Mühe, auch die jeweiligen zusätzlichen Forderungen der Gewerkschaften aufzudröseln. Auch vom RBB wird in Bezug auf die GdL meist bestenfalls nur die Corona-Prämie aufgegriffen.

  16. 33.

    "In Brandenburg können Fahrgäste auf die Züge von ODEG und NEB ausweichen." Ich stelle mir gerade vor, wie man auf dem Weg von Berlin nach FFO auf die ODEG oder die NEB ausweichen kann. Die Parallelverkehre im bestellten Regionalverkehr dürften überschaubar sein. Und ob im Fernverkehr die paar Rosinen von Flix wirklich eine Alternative sind, sei auch dahingestellt.-Das Rumpfangebot der DB dürfte deren fahrplanmäßigen Betrieb wahrscheinlich übertreffen. Vor ein paar Tagen fuhren jedenfalls 1/4 der Fernzüge der DB trotz Streik.

  17. 32.

    Dieser Meinung schließe ich mich vollauf an. Diese Gier nach immer mehr Geld auf Kosten der Bevölkerung sind untragbar. Das schließt aber auch das Spektrum der Reichen und Superreichen ein.
    Was ich noch kritisieren muss ist die lapidare Aussage, dass diese Gehaltsforderungen gleich auf die Beamten mit ausgeweitet werden. Warum denn. Die bekommen mit Zuschlägen u.a. Zuwendungen schon genug Geld ohne einen Pfennig in ihre "Rente" einzahlen zu müssen. Sie dürfen krank feiern so lange sie es irgendwie begründen können und sind unkündbar, egal ob sie etwas leisten oder aber auch nicht. Das muss geändert werden, wenn der innere Frieden nicht noch mehr gestört werden soll.

  18. 31.

    Ein Bahnstreik ist in der Bundesrepublik kein Offizialdelikt, bei dem die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden muss, sondern im Rahmen z.B. von Tarifverhandlungen legitim. Selbst politische Streiks z.B. gegen das Tarifeinheitsgesetz wäre nicht per se illegal.

  19. 29.

    Ich frage mich eher: Welche Möglichkeiten hat die Judikative, Claus Weselsky darin zu stoppen, eine ganze Gesellschaft in Geiselhaft zu nehmen für sein eigenes Ego.

  20. 28.

    Dieses ständige Verlangen nach mehr Geld, ist einfach verborgen Eitelkeit. Wenn wir immer mehr Geld verlangen hilft es niemandem . Wir treiben mit dieser vorderen die Inflation voran. Mehr Personal in allen Bereiche, das wäre ein Grund zum Streik, ansonsten zahlen wir bald 10€ für ein Brot.

  21. 27.

    Dann fahren wir halt wieder alle mehr mi dem Auto. :-)

  22. 26.

    Kein Verständnis für den Streik in der Pandemie. Es wäre gut, wenn die GDL in die Verhandlungen zurück geht und auf Augenhöhe redet. Nicht "bockig" von Streik zu Streik springen. Das lernt jedes Kind, dass man mit Bockigkeit nicht weit kommt, aber mit Diskussionen und Kompromissen sehr wohl!

  23. 25.

    Was ist das für ein Bullshit? Dieser Vergleich kann nur von jemanden stammen, der jammert auf hohen Niveau. Denn selbst eine stinknormale Pflegekraft hat eben so Verantwortung für Menschenleben. Die kann jedoch nicht so einfach streiken. Genauso wie viele andere Berufzweige. Nehmen wir die in den Dentallaboren. Keiner erkennt die Stillen Arbeiter...nee mein Mitleid hält sich da echt in Grenzen...

  24. 24.

    Sorry, aber das weiß man ja bevor man Lokführer wird, dass es da Schicht-, Wochenend- und Feiertagsdienste gibt und dass der Job verantwortungsvoll ist. Dann hinterher darüber zu lamentieren, kommt etwas eigenartig rüber. Es gibt viele Berufe mit unschönen Arbeitszeiten, und die Leute, die darin arbeiten, machen da nicht so ein Drama drum.

  25. 23.

    Fehlt noch in der Aufstellung, dass die weitgehend genervten Kunden Dauerlockdown gegen DB durchziehen (hat ja '61 hervorragend bei der DR-S-Bahn in WEst-Berln geklappt). Es gibt ODEG, Flixtrain und wie die nichtbundeseigenen Eisenbahnen alle heißen und in Berlin die BVG.

  26. 22.

    Sie haben aber schon die Forderung und das Angebot verglichen oder? 3,2% auf beiden Seiten.

  27. 21.

    Ja. Aber wie man hier im Forum sieht, kapieren das einige nicht und reden über Inflationsausgleich usw. GDL will 3,2. DB bietet 3,2. Da ist man in der Hauptsache sich einig.

  28. 19.

    Klar ist es nicht schön, dass die GDL wieder zum Streik aufruft und dann viele Personen zu spät oder gar nicht in gewohnter Weise an ihr Ziel kommen. Aber bedenken sollten alle, welche darüber ihr Unverständnis äußern, was haben sie selbst für Arbeitsbedingungen? Sind sie 24/7/365 Im Jahr unterwegs, verzichten sie regelmäßig auf Lebensqualität, Wochenenden, Feiertage, Feierabend immer gleichmäßig abends bei ihren Familien? Wenn ein Lokführer ein Signal ignoriert, oder einen Fehler macht dann kostet es unter Umständen Menschenleben. Lokführer stehen immer mit einem Bein im Gefängnis und verzichten auf Dinge, welche für andere Menschen normal sind. Sie, die Lokführer, verlangen nur nach Anpassung ihrer Gehälter an die aktuellen Bedingungen. Klar wenn sie streiken, ist es äußerst publikumswirksam. Der Bahn Vorstand hat sich ja bereits selbst bedient. Letztlich, wann hat jeder selbst, seine letzte Lohn-/ Gehaltserhöhung und zu welchen Konditionen erhalten? Ach ja zur Erinnerung, die Inflationsrate ist derzeit ja "nur" bei über 3 Prozent... .

  29. 17.

    Die GdL ist eine sehr arbeiter+schülerfeindliche Gewerkschaft, weil sie nicht interessiert, wie die auf Arbeit /in die Schule kommen. Die GdL soll mit der DB-Führung und der Politik untereinander ihre Tarif+Arbeitsbedingungen ausmachen und nicht immer wieder die Bahnkunden dafür bluten lassen. Denn die können gar nichts dafür. Die Autolobby lacht darüber und freut sich über ein Umsatzplus und fette Profite, die sie ua. für weitere Spenden an die Parteien für Politik in ihrem Sinne nutzt. Solange sich die Streiks nur gegen die Bahnkunden richten, tut das den Entscheidern nicht weh. Denn die bekommen weiterhin ihre Parteispenden von der Autolobby und fette Dividenden für ihre Autoaktien. Die Form der Streiks muß sich grundsätzlich ändern. Die Streiks müssen sich nicht gegen die Bahnkunden richten, sondern gegen die Autofabriken, Autoreparaturwerkstätten, Filialen und Tankstellen. Dann bekommt die GdL sofort ihtre Forderungen erfüllt. Jetzt mehrt sie den Verantwortlichen nur den Profit.

  30. 16.

    Mich würde gerne interessieren, wo man ein Wochen Ticket, weil man es zwei Tage nicht nutzen kann, ob ich es verlängern oder Geld zurück erhalte??? Da ich auf die Regionalbahn und S-Bahn angewiesen bin.

  31. 15.

    Also das "Gap" zwischen gdl und DB scheint mir wirklich marginal und lösbar. Es geht also um Macht und Abgrenzung zur EVG. Jeder der bis drei zählen kann weiß das, auch Herr Weselsky !

  32. 14.

    Bitte liebe DB,
    kein einlenken ... lasst sie streiken bis sie schwarz werden und die Kasse leer ist. Herrn Weselsky empfehle ich den Dialog mit der Piloten Gewerkschaft Cockpit. Die konnten auch jahrelang den Hals nicht voll kriegen ... in einer Scheiss Pandemie so etwas wegen pillepalle zu veranstalten ist absurd und nur Macht gegockel. Hoffentlich fahren die Züge bald autonom ...

  33. 13.

    Gebe ich dir voll recht
    Die gdl Mitglieder meinen halt ,sie hätten den schlimmsten Job, den es gibt
    Aufgenommen Zugbegleiter hatten Lokführer kaum coronarisiken ,warum die von Steuergelder und von unseren Fahrtkosten noch coronaprämie bekommen sollen ist mir ein Rätsel, ein Witz ,ein trauriger
    Coronaprämie haben die schon ,die hatten keine kurzarbeit, die haben immer ihr volles Gehalt bekommen
    Millionen von Arbeitnehmer würden sich darüber freuen

  34. 12.

    Es ist die dreckigste und gierigste Abzocke für den Steuerzahler.

    In einer langandauernden Pandemie Zeit, in der fast jeder Arbeitnehmer kürzer treten muss bezw. auch Selbständige täglich bis zu 20Std. arbeiten, damit der Laden weiter läuft. So manche Mitarbeiter konnten darüber hinaus finanziell nicht gehalten werden, weil die staatl. Hilfen nicht oder zu spät gezahlt wurden.

    Und die Lokführer mit ihrem Gewerkschaftschef als oberstern Anheitzer maßen sich an, den Autolosen oder ökologischen Umsteiger so mir nichts dir nichts vor vollendete Tatsachen zu stellen.
    Diese vorsätzlichen massiven Beeinträchtigungen müssten eigentlich zur Anzeige gebracht werden.
    Hier wird Staat UND Steuerzahler erpresst, ihnen schnellstmöglich den Lohn zu erhöhen.

    Wie gesagt, in einer Zeit, in der viele Menschen dadurch noch enger in Ersatzzügen gezwängt werden.
    Schon das allein ist Grund genug für eine Anzeige vorsätzlich billigend in Kauf genommener Ansteckungsgefahr.

  35. 11.

    Was verstehen Sie von Berufsehre......nichts. Das was Sie als Unverschämtheit empfinden ist eine ganz normale und gerechtfertigte Forderung.
    Und von dem Job den die Lokführer machen scheinen Sie sehr wenig oder gar keine Ahnung zu haben.
    Hauptsache meckern.

  36. 10.

    Das Eisenbahnunternehmen, dass für den Ticketverkäufer Flix Mobility vor Corona die Züge gefahren hatte, ist in die Insolvenz gegangen. Die "private" Abellio, Tochter der niederländischen Staatsbahn, befindet sich in einem Schutzschirmverfahren, u.a. angeblich auch wegen gestiegener Personalkosten. Andere Teilnehmen am Markt für den SPNV sind mittlerweile oft auch auf dem geordneten Rückzug und lassen Verträge auslaufen. Bei der DB können sich die GDLer aber sicher sein, dass der Eigentümer die Firma unterstützen wird und es immer irgendwo einen Job als Lokführer innerhalb des Konzerns geben wird.

  37. 9.

    Das reicht jetzt. Ich kündige das Abo und fahre nur noch mit dem Auto.

  38. 8.

    Gibt es denn überhaupt noch richtige Lokführer? Heute dauert die Ausbildung laut Zeitungsinserat 11 Monate. Zu meiner Zeit dauerte es bis zum Lokführer mindestens 6 Jahre.

  39. 7.

    Herr Weselsky ist für mich der größte Tyran den es in Deutschland gibt
    Jede Gewerkschaft hat das Recht zu Streiken ,oder hart zu VERHANDELN
    Das was Weselsky macht ist unterirdig
    Er glänzt höchstens mit Aroganz,Kompromisslosigkeit,Respektlosigkeit und und und
    Wie Respektlos er ist ,zeigt das er Kollegen aus der anderen Gewerkschaft als Affen darstellt. UNMÖGLICH!!!!
    Die Belegschaft ist gespalten,
    Ist es das wert ,ihm dafür in den A... zu kriechen
    Ihm geht's doch nur um sich selbst ,nicht um euch
    Ihr seit ihm egal ,genauso wie seine eigenen Angestellten ,die eine Corona Nullrunde haben

  40. 6.

    Aber sie wissen schon das wir über einen Streik in Deutschland reden? Da kommt die Aussage mit der Digitalisierung schon recht gut an morgen! Sie treffen genau meinen Humor! Wenn das mit der Digitalisierung so weiter geht in diesem Land können wir froh sein wenn wir in 20 Jahren Fax Geräte in den Behörden abgeschafft haben! Da reden wir lieber nicht von der Bahn wo heute immer noch Stellwerke von vor dem 2 Weltkrieg in Betrieb sind und diese sicherer laufen als digitale Stellwerke die vor 1 Jahr in Betrieb gingen!

  41. 5.

    Da sehnt man sich nach Zeiten zurück, in denen die meisten Bahnbeschäftigten noch Beamte waren und deshalb nicht streiken durften.

  42. 4.

    Nur gut das man hier, bei rbb24, seinen ganzen Frust und sein Halbwissen abladen kann. Typische Stammtischparolen. Ich finde die Forderungen und den Streik sind eine Unverschämtheit ohne Gleichen. Für mehr Kohle würden die Lokführer auch ihre Großmutter verkaufen. Berufsehre??? Völlige Fehlanzeige.

  43. 3.

    Irgendwann bei fortschreitender Digitalisierung wird die Zeit kommen, dass die Züge automatisch fahren und wir keine Lokführer mehr brauchen.

  44. 2.

    @ rbb Artikel hier "In Brandenburg können Fahrgäste auf die Züge von Odeg und NEB ausweichen..." "...Züge von Flixtrain wie gewohnt."
    Das ist der Unterschied zwischen "Staatskonzern" DB AG und privaten Bahngesellschaften: Die DB AG muss alle politischen Postenschiebereien finanzieren, die privaten Bahngesellschaften nicht. Private haben meist Haustarifverträge, die den Wünschen der Angestellen nahe kommen. Ansonsten würden die dort nicht arbeiten bei der hohen Nachfrage nach richtigen Lokführern.
    Bei der DB AG kommt hinzu, dass so ein Staatskonzern auch immer die politischen Abschiebeposten im Vorstand mitfinanzieren muss, wenn ein abgewählter Bundespolitiker mal wieder für eine Wahlperiode ein Gehalt braucht. Das müssen die Angestellten der DB AG mitfinanzieren! Ein Inflationsausgleich von 2,5% muss da schon drin sein bei dem vielen Steuergeld für Vorstandsmitglieder auf Wahlperioden-Abstellgleis! Von den unmöglichen unbezahlten Pausen bei Diensten von 7 bis 21 Uhr mal abgesehen.

  45. 1.

    Bahnkunden sind eben nur Bürger, die das Bruttosozialprodukt steigern sollen und die haben immer die A-Fahrkarte!

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