Förderung ausgelaufen - Mehr als 400 Windkraftanlagen werden in Brandenburg stillgelegt

Di 07.09.21 | 21:06 Uhr
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Die Sonne geht hinter einem Windpark auf (Quelle: Zoonar.com/Maurice Tricatelle)
Audio: Inforadio | 07.09.2021 | Amelie Ernst | Bild: Zoonar.com/Maurice Tricatelle

Hunderte Windkraftanlagen, die seit mehr als 20 Jahren in Brandenburg in Betrieb waren, sollen demontiert werden. Aufgrund der auslaufenden Förderung lohnen sie sich nicht mehr. Dennoch gewinnt Windenergie an Bedeutung im Land.

Viele Windenergieanlagen, bei denen die auf 20 Jahre befristete Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ausläuft, werden demnächst stillgelegt. Der weitere Betrieb lohnt sich wirtschaftlich nicht mehr. Bis Ende 2020 sei die Stilllegung von 429 Anlagen in Brandenburg angezeigt worden, teilte das Umweltministerium in Potsdam auf eine Anfrage der Landtagsfraktion von BVB/Freie Wähler mit. Derzeit gibt es in Brandenburg rund 3.900 Anlagen - mit einer Leistung von insgesamt etwa 7.730 Megawatt.

Für Anlagen, die bis Ende 2000 in Betrieb genommen wurden, lief die Förderung Ende des vergangenen Jahres aus. In den kommenden Jahren werden bundesweit mehrere Tausend Windturbinen vom Netz genommen. Unklar ist, an wie vielen Standorten neue Windräder errichtet werden können. Dies wird als Repowering bezeichnet.

Dass eine große Zahl an Windrädern abgebaut wird, heißt allerdings nicht, dass die Windenergie in Brandenburg an Bedeutung verliert. Im ersten Halbjahr 2021 wurden fast doppelt so viele Windränder aufgebaut wie im Vorjahreszeitraum.

BVB/Freie Wähler fordern Sanktionsmöglichkeiten bei versäumten Rückbau

Der Rückbau ist nach Angaben der Fachagentur Windenergie im Land, die die öffentliche Hand, Unternehmen und Naturschutzverbände berät, mit großen Materialmengen verbunden, die möglichst rückstandsfrei wiederverwertet werden sollen. Bisher gebe es keine einheitlichen rechtlichen Vorgaben für die Behörden, schreibt die Agentur im Internet. Gemeinden könnten jedoch den Ersatz älterer Anlagen durch moderne gezielt fördern.

Mehr dürften es allerdings auf keinen Fall werden, so Peter Vida, der Fraktionschef von BVB/Freie Wähler im Brandenburger Landtag. "Zehn Prozent der Anlagen im Land werden abreguliert und zwar deshalb, weil zu viel Strom produziert wird", betonte er. Der Bau mit weiteren Anlagen, was unter anderem die SPD jetzt fordere, führe nicht dazu, dass mehr Windstrom, sondern mehr Überkapazitäten produziert werde.

Seine Fraktionskollegin Christine Wernicke hält zudem eine zeitliche Vorgabe für den Rückbau stillgelegter Windenergieanlagen für unerlässlich. Es könne nicht sein, dass es eine Rückbauverpflichtung gebe, aber keine Sanktionen, falls es nicht dazu komme. "Ideal wäre ein zeitliches Fenster von drei Jahren bis zum Abschluss eines Rückbaus", sagte sie. Auch die gesetzliche Pflicht zum vollständigen Rückbau hält Wernicke für praxisfremd. "Die Fundamente eines Teils der Anlagen sind tief in die Erde hineingebaut. Dort wurden Grundwasseradern zerstört."

SPD für moderaren Ausbau

Die Freien Wähler setzen stattdessen auf mehr Photovoltaik und auf mehr Erdgas, um Flauten zu vermeiden. SPD-Fraktionschef Erik Stohn dagegen wirbt für einen moderaten Ausbau auch der Windkraft. "Wir wollen in Brandenburg Vorreiter bei der Gewinnung von grünem Wasserstoff als Energiespeicher werden", unterstrich er. Deshalb benötige man weiterhin Erneuerbare Energien. Das betreffe sowohl die Windkraft als auch die Solarenergie.

Mindestabstand von 1.000 Meter für CDU unbedingt notwendig

Gleichzeitig habe man aus Fehlern der Vergangenheit gelernt, ergänzt Koalitionspartner Jan Redmann von der CDU. Die teils geringen Abstände der Windräder zu den Orten werde es bei der nächsten Generation der Anlagen nicht mehr geben. "1.000 Meter ist ein Mindestabstand. Wir haben auch im Koalitionvertrag festgelegt, dass man auch über einen Kilometer hinaus Abstände festlegen soll, wenn es eine besondere Belastung für die Region gibt", führte der CDU-Politiker aus.

AfD spricht vom Schrott der Energiewende

Schließlich sind die Windkraftanlagen der neuen Generation auch deutlich größer als die alten. Einige der 400 alten werden also durch neue, größere ersetzt. Doch was passiert mit den Unmengen an Beton und Stahl, aus denen die gebaut sind, die erstmal abgebaut werden – fragt Hans-Christoph Berndt von der AfD. "Das wären Aufträge für die Brandenburg-Technische Universität oder die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung sich da Konzepte auszudecken, wie man umweltgerecht, kostengünstig und möglichst schonend diesen Schrott der Energiewende abbaut", so Berndt.

Grünen sehen Chancen für heimische Wirtschaft

Für einen Großteil der alten Anlagen gäbe es allerdings schon Recycling-Möglichkeiten, betont Benjamin Raschke von den Grünen. Deshalb könnte genau das ein Zukunftsfeld werden - auch für die Brandenburger Wirtschaft. "Wir haben 30.000 Windräder in Deutschland. Das ist ein riesiger Markt. Die bestehen aus 60 Prozent Stahl, der wieder eingeschmolzen werden kann, und 30 Beton, der auch wieder verwendet werden kann", so Raschke.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte angekündigt, er wolle in der geplanten Energiestrategie 2040 die Ausbauziele für Wind- und Solarenergie erhöhen. Das wird nach seiner Ansicht zu einer Erhöhung des prozentualen Flächenbedarfs für Windenergieanlagen führen, was umstritten ist. Die rot-schwarz-grüne Koalition hatte einen Ausbau auf 10.500 Megawatt bis 2030 beschlossen und den Anteil der Landesfläche für Windkraft auf zwei Prozent begrenzt. Aktuell liegt diese Marke bei 1,4 Prozent.

Sendung: Inforadio, 07.09.2021, 6 Uhr


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96 Kommentare

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  1. 96.

    So so die Energiewende rechnet sich also nicht. Bald sind die Windräder baufällig, Stürme werden sie umreißen bei Materialermüdung; in vielen Regionen ist die Windkraft nicht dauerhaft, um ein Windrad kostendeckend zu betreiben... Energie muß aus dem Ausland zugekauft werden mit Umweltzerstörung! und Energiekonzerne machen Staatssubventionen zu Gewinnbilanzen: das Energie Chaos ist absehbar, wenn es nicht gelingt wirklich nachhaltige Energiequellen nutzbar zu machen.

  2. 95.

    In der ARD „Wahlarena“ stellten Zuschauer Fragen an Frau Baerbock. Einer fragte, wie sie eigentlich die Stromversorgung sicherstellen will und ob sie die Verantwortung übernimmt, wenn die Stromversorgung zusammenfällt. „Ich verspreche ihnen“ sagte Baerbock, dass das nicht passiert. Weil doch, so Baerbock es schon immer einen „europäischen Energiemarkt“ gegeben hätte und dann einfach man zukaufen könne, was fehlt. Erinnerte mich irgendwie an die "Speicher im Netz" wo, so Baerbock "alles durchgerechnet" sei. In einer Phase, in der wir wetter- oder jahreszeitbedingt nicht genug Strom haben, unterstellt Fr. Baerbock, dass es in den Nachbarländern zuverlässig anders aussieht und die dann Strom über haben. Also nach dem Schema „Wir schaffen die Kohlekraftwerke ab, um klimaneutral zu sein, und hoffen, dass Polen ihre Kohlekraftwerke noch laufen haben, die Franzosen Atomstrom liefern können und Russland uns mit fossilem Erdgas hilt.

  3. 94.

    Bisher gebe es keine einheitlichen rechtlichen Vorgaben für die Behörden, schreibt die Fachagentur für Windenergie im Internet. Solche Aussagen sind befremdlich. Da frage ich mich, wie können Behörden überhaupt nur eine Windmühle im Land genehmigen, wenn nicht schon bei der Antragstellung festgeschrieben ist, wie nach Einstellung des Mühlenbetriebes mit der Windenergieanlage zu verfahren ist. Das Rückbaukonzept ist schon mit der Antragstellung vorzulegen und zusammen mit den Bauunterlagen zu genehmigen. Dazu gehört unter anderem auch die für den Rückbau erforderlichen Mittel zurückzulegen. Der Rückbau und die Herstellung des Urzustandes ist vom Eigentümer der Mühle einzufordern. Desweiteren sollte vom Windmühlenbetreiber über den Förderzeitraum hinaus die Produktion von Strom eingefordert werden, die mindestens der geförderten Strommenge entspricht. Ansonsten ist das gezahlte Geld für die in der Vergangenheit geförderten Strommengen anteilig zurückzuzahlen.

  4. 93.

    Andere Bürger haben Sensoren. Die sind jetzt auf höchste Empfindlichkeit gestellt. Nix hält ewig; das ist nun mal so. Wenn ich schlussfolgere wird wohl unser Strompreis ewig Weltspitze bleiben ? Will man den ganzen zukünftigen "Autostrom" subventionieren ? Der Wirtschaftsminister müßte mal Klartext reden.

  5. 92.

    Hohe Energiepreise.....auch von Hartz IV Kohlebuden verursacht die niemals wieder ans Netz gegangen sind und vom Stromkunden mit Millionen bezahlt werden.
    Das die EEG Abgabe von der Union abgeschafft wird glaubt doch keiner, die Grünen werden das durchziehen.

  6. 91.

    Offshore ist der Platz auch begrenzt und Windparks können dem nächsten den Wind teilweise wegnehmen.

  7. 90.

    Mein Beitrag betr. Grundwasserschädigung durch TESLA-Rammpfähle ist nicht zugelassen worden. Ist doch nun mal geschehen und das im Wasserschutzgebiet. Betonfundamente der WKA haben welche Schäden angerichtet ?

  8. 89.

    Wie erklärt man einem technischen Laien den technischen Fortschritt, wenn der das eh nicht verstehen will?

  9. 88.

    .. es geht darum, dass von den 30 Cent je kWh die wir auf unserer Rechnung stehen haben nach allen Abgaben, Steuern, Gebühren und Gewinnen nur 1 Cent oder weniger ! bei den "Produzenten" ankommt (der gleiche Systemfehler wie bei den Wohnungsmieten, bei Milch, bei Mastbetrieben usw.) Bzw der Strombörsenpreis sich um 1 Cent +/- bewegt. Alle anderen dazwischen verdienen fleißig daran weiter. Dazu kommt die Abregelung wenn zuviel Strom da ist.
    Bisher kamen bei den Produzenten 50 Cent je kWh an. Das fällt weg. Nun gut, 50 Cent sind exorbitant viel (zu Anfangszeiten war alles teurer und diese Summe nötig) aber 1 Cent oder weniger ist ebenso exorbitent wenig. Die Anlagen sind zwar abgeschrieben aber Versicherung, Wartung, Reparaturen... Darum geht es.
    Diese Marktbedingungen lohnen sich nur, wenn man selber verbraucht und damit 30 Cent an den Versorger zu zahlen spart. Solche Anlagen produzieren aber eben für andere. Wie KKW und AKW so trotzdem enorme Gewinne machen DAS ist die gute Frage!

  10. 87.

    Mein Ironiedetekor ist gerade auf Anschlag. Neben den schon erwähnten Abschreibungsfristen wird allerdings eh nur von einer Lebensdauer von max. 25 - 30 Jahren ausgegangen, die Zertifizierung erfolgte oftmals sogar nur für die 20 Jahre. Ingenieuren wird dabei sicherlich "Wechselfestigkeit" ein Begriff sein.

  11. 86.

    "Dass eine große Zahl an Windrädern abgebaut wird, heißt allerdings nicht, dass die Windenergie in Brandenburg an Bedeutung verliert. Im ersten Halbjahr 2021 wurden fast doppelt so viele Windränder aufgebaut, wie im Vorjahreszeitraum." Solange der Steuerzahler das bezahlt, lohnt sich das immer. Bleibt der Geldregen aus, wird dichtgemacht. Finaziert wird das durch die europaweit höchsten Energeipreise in Deutschland.

  12. 85.

    Was kostete denn mal so ein altes Windrad komplett ? Wie hoch waren danach die Wartungskosten insgesamt und welche Strommenge ist damit erzeugt worden ? Wir haben die höchsten Strompreise und alle sollen bald E-Mobil fahren. Nordstream 2 brauchen wir angeblich auch nicht; wo kommt unser Energiebedarf wirklich her ?

  13. 84.

    Das hat man früher nicht gewußt, dass es Sinn macht größere Anlagen zu bauen ? Das verlangt natürlich auch größere Fundamente. Das bedeutet aber noch mehr negativer Einfluss auf die Grundwasserleiter. Woanders baut man schwimmende Offshoreanlagen mit hoher Leistung.

  14. 83.

    Lassen sie ihr Lieblingsthema -BATTERIERECYCLEREI- mal beiseite. Was passiert mit den Fundamenten ? Sind die eigentlichen Generatoren nun verschlissen und müßten erneuert oder teuer repariert werden ?

  15. 82.

    Der Lobbyist hat sich auch die aktuelle (nicht) Windeinspeisung zu verantworten:
    0,52% der gerade benötigen Energie kommen aus Windkraft (3,6GW).
    Daruf wird sich Industriedeutschland niemals verlassen können! Auch wenn dieses Land zugespargelt wird.

  16. 81.

    Sind die wegfallenden Anlagen nun auch so verschlissen, dass sie nur mit weiterer Förderung erhalten werden können ? Es ist alles unzureichend dargelegt. Sollen die alten Fundamente nun verbuddelt bleiben ? Welch Vergeudung. Sind die nicht erweiterbar für neue und größere Anlagen ? Seltsam; hier gesteht man wie negativ die auf das Grundwasser wirken. Bei TESLA spielten die Pfähle und Lanzen keine Rolle. Was soll man euch noch glauben ?

  17. 80.

    Wenn im Wirtschaftsministerium ein Anti-WKA-Lobbyist als Referent arbeitet, dann darf man auch nix anderes erwarten
    Und Altmaier ist ja bekanntlich auch mehr Gegner als Förderer von WKA. Typisch Konservativer halt: was den großen (Strom)Konzernen schadet, wird bekämpft
    Zahlen tut es ja eh der Kleene Mann.

  18. 78.

    Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat man mit der Rückbauverpflichtung schon an das "nachher" gedacht, nur aus der Sicht der Freien Wähler nicht ganz zu Ende.

    Die europäische Altfahrzeug-Verordnung verpflichtet Autohersteller, ihre PKW kostenlos zurückzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Batterien von E-Autos ließen sich übrigens bekanntlich zudem bereits heute auch schon zu 90 - 95 % recyclen, es besteht nur noch kein Bedarf. Aktuell wird neben der Förderung des Ausbaus und der Weiterentwicklung der Wiederverwendung im Rahmen von IPCEI-Maßnahmen auch auf EU-Ebene die Richtlinie überarbeitet, die die bisher lasche 50%-Vorgabe ersetzen soll.

  19. 77.

    Vielleicht sollten die privaten Verpächter doch nach Auslaufen der Pachteinnahmen wieder einmal Gemüse für den Eigenbedarf auf ihrem Acker anbauen. Wäre doch ein annehmbarer Vorschlag. So sparen sie wenigstens beim Einkauf der Nahrungsmittel. ich habe kein Mitleid.

  20. 76.

    Nach 20 Jahren Windkraft zurückbauen: Ökobilanz im Hintern. Danke an die Politiker

  21. 75.

    Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat man mit der Rückbauverpflichtung schon an das "nachher" gedacht, nur aus der Sicht der Freien Wähler nicht ganz zu Ende.

    Die europäische Altfahrzeug-Verordnung verpflichtet Autohersteller, ihre PKW kostenlos zurückzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Batterien von E-Autos ließen sich übrigens bekanntlich zudem bereits heute auch schon zu 90 - 95 % recyclen, es besteht nur noch kein Bedarf. Aktuell wird neben der Förderung des Ausbaus und der Weiterentwicklung der Wiederverwendung im Rahmen von IPCEI-Maßnahmen auch auf EU-Ebene die Richtlinie überarbeitet, die die bisher lasche 50%-Vorgabe ersetzen soll.

  22. 74.

    Tja was soll ich sagen. Erst braun, mit dem großen Reich,dann schwarz mit Wirtschaft und Ausbeutung über alles. Beide wie auch deren Unterstützer und Wähler hatten damals wie auch heute die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Folgen, die wenigen Reichen werden reicher und der Mittelstand und die Armen bezahlen alles. Die beste Energie ist die nicht verbrauchte Energie. Wann lernen wir uns endlich zu beschränken? Die Erde als auch die Natur sind endlich. Die Erde und die Natur können ohne den Menschen auskommen, doch der Mensch, ein Idiot zerstört seine eigen Lebensgrundlage.

  23. 73.

    "Die Windkraftanlagen arbeiten nur mit Fördermitteln gewinnbringend."
    Dass das Quatsch ist wissen Sie vermutlich selbst. Fakt ist jedoch das kein Kohlekraftwerk überlebt wenn die wahren Folgekosten angerechnet werden die statt dem Verursacher dem Steuerzahler aufgedrückt werden.

  24. 72.

    Das Ganze wird uns noch gehörig auf die Füße fallen....... wir werden zwar nicht im Dunkeln und Kalten sitzen, aber wir werden es uns reichlich überlegen, wieviel Leuchten wir einschalten und Räume wir heizen..... weil wir es finanziell nicht mehr stemmen können......

  25. 71.

    DIe Medien sind voll von Meldugnen über duie Auschreuibung mit sinkenden Fördersetzen oder sogar von Wind- und Solarpark, die ganz ohne Förderung auskommen. Sie müssten nur mal über den Tellerrand von Vernunftkraft und EIKE hinausschauen.

    Nebenbei hätte Ihnen auch angesichts des Feuers im Solarpark Neuhardenberg in den Sinn kommen können, dass viele durchaus auf Batterien zur kurzfristigen Zwischenppeicherung elektrischer Energie setzen. Beliebt sind die auch für kleine Anlagen auf EFH, da man dann abends den eigenen Strom, den die PV-Anlage tagsüber erzeugt hat, verbrauchen kann. Im großen Stil stellen die auch Regelenergie zur Verfügung etc..

  26. 70.

    Es gibt einen größeren Knackpunkt: Nach dem EEG geförderte Anlagen haben Vorrang vor anderen Stromerzeugern. So mancher Netzbetreiber ist dabei der Meinung, dass mit Auslaufen der Förderung auch die Pflicht zur Abnahme des Stromes entfällt und die sich dem im Gegenteil weitgehend verweigern dürfen.

  27. 69.

    ...die Politik hat es also in 20 Jahren (!) nicht geschafft, an das "DANACH" zu denken... Wie entlarvend!!!! Aber wir holen Tesla, damit uns im wahrsten Sinne des Wortes "das Wasser abgegraben" wird und wir uns keine Gedanken über das "DANACH" der Batterien machen... Weiter so!!!

  28. 68.

    Bitte mal ihre Behauptungen mit nachvollziebaren Quellen belegen. Die konventionellen Energieerzeuger bekommen kein Geld aus dem EEG Topf.

  29. 67.

    "Der weitere Betrieb lohnt sich wirtschaftlich nicht mehr."
    Wie bitte? Kann jemand das mal erläutern? Die Dinger sind doch abgeschrieben und funktionieren doch noch,oder?

  30. 66.

    Die Windkraftanlagen arbeiten nur mit Fördermitteln gewinnbringend. Nun läuft die Förderung aus und was ist die Folge davon? Die Betreiber von den Windkraftanlagen können ihren ach so rentablen Strom nicht mehr am freien Markt verkaufen.

  31. 65.

    Die Windkraftanlagen arbeiten nur mit Fördermitteln gewinnbringend. Nun läuft die Förderung aus und was ist die Folge davon? Die Betreiber von den Windkraftanlagen können ihren ach so rentablen Strom nicht mehr am freien Markt verkaufen.

  32. 64.

    Leider finde ich hier im Artikel nichts zur Leistung der Windräder, die abgeschattet werden sollen. Dass bei dem Thema aber die Bundesregierung sich mit Nichtstun her getan hat ist unstrittig. Dazu muss man aber auch wissen, dass die Abschreibung einer WKA über 12 bis 16 Jahre erfolgt. Heutige Anlagen sind bedeutend leitungsfähiger, so dass der Strom billiger produziert werden kann. Nur geht mit dem Re-Powering meist auch einen höherer Turmschaft einher. Dadurch kommen genervte Anwohner, Vernunftkraft und Menschen wie Sie ins Spiel, die das ablehnen und deshalb gerne schwarzmalen. Das Fraunhofer-Instituts für Windenergie IWES 2 Cent/kWh als mittelfristiges Ziel für erreichbar. Das wäre ein Rückgang der Vergütungssätze gegenüber dem EEG 2017 um rd. 60 %.

  33. 63.

    "Kohle und Atomstrom aus dem Ausland importieren?"

    Warum nicht? Kohle importieren wir doch auch aus dem Ausland.

  34. 62.

    Ansonsten steuern wir auf Blackouts zu.....
    Beschäftigen Sie sich ernsthaft mit dem Thema und Sie werden feststellen das Panikmache nicht angebracht ist.
    Übrigens....die bösen Grünen wollen Verbrennerverbot ab 2030....
    Daimler wird ab 2025 keine Verbrenner mehr anbieten. Da wird sich die AFD aber freuen...grins.

  35. 61.

    Da muss ich Dir ohne wenn und aber zu 100% zustimmen und da es nur wenige Parteien gibt die Gleiches wollen ist mir klar wen ich in diesem Jahr wähle.

  36. 60.

    Warum kümmern sich die Grünen nicht um dieses Thema, Frau Baerbock hat doch gerade großspurig angekündigt,das sie Tausende neue Windräder bauen will. Was nun Frau Baerbock ?

  37. 59.

    Vielleicht sollten wir den Wechsel zur E-Mobiltät noch einmal überdenken. Ansonsten steuern wir auf Blackouts zu. Woher soll die ganze benötigte Energie kommen? Kohle und Atomstrom aus dem Ausland importieren?

  38. 58.

    Die Meldung lautet: „429 Windkraftanlagen in Brandenburg wurden bis 2020 abgemeldet, weil nach 20-jähriger Betriebsdauer die Förderung mit öffentlichen Geldern eingestellt wurde.“
    Diesen Fakt muss man sich mal verdeutlichen. Obwohl für die Zukunft nur noch Wartungskosten anfallen würden, sind diese Anlagen nicht mehr wirtschaftlich, wenn nicht weiter irre Geldsummen in diese Sparte gepumpt werden. Das heißt die Dinger rechnen sich nicht bzw. haben sich noch nie gerechnet und werden sich auch in Zukunft nicht rechnen, außer der Strompreis wird explodieren. Jetzt sollte auch dem Dümmsten klar geworden sein, wie sich demnächst die Stromrechnung verändern wird. Auch die angestrebte E-Mobilität wird schneller wie gedacht in einer Sackgasse landen. Fahrrad und die eigenen Straßenstaksen werden eine Renaissance erleben, weil man den Strompreis nicht mehr bezahlen kann. Andere Nutzungsbeschränkungen werden folgen.

  39. 57.

    Schrott sind sie nicht. Da wird recycelt. Gleichsam steigt der Strombedarf. Es ist darüber hinaus wirklich schwierig, geeignete Flächen, zu finden, die allen Kriterien und Ansprüchen - von jedermann - gerecht werden. Die Auflagen sind enorm. Es macht mehr Sinn "Altanlagen" mit 500kwh Nennleistung gegen NeuAnlagen mit 3,5MW auszutauschen. Es geht darum so viel Effizienz wie möglich, auf so wenig Fläche, wie möglich.
    Die "sogenannte Förderung" sind konkret "garantierte Einspeiseerlöse". Diese Garantie läuft nach 20 Jahren aus. Das heißt, der Strom wird dann marktüblich an den Börsen Paris/Leipzig verkauft. Zum Tagespreis. Angebot/Nachfrage.
    Die Rechnung wäre folgende: Eine 500kwh-WEA kann ihren produzierten Strom für 3Cent/kwh verkaufen. Das würde die laufenden Kosten (Vermarktung,Wartung, Versicherung, NSM, Steuern, eigener Strombezug) gar nicht decken. Das bedeutet, dass nie kostendeckend gewirtschaftet werden könnte.

  40. 56.

    Grundversorgung wie Strom, Gas, Wohnen, Gesundheit gehört in öffentlicher Hand, da müssen keine enormen Gewinnspannen generiert werden.

  41. 55.

    Das nenne ich mal ökologisch! Denn die Entsorgung ist kostenintensiv und kompliziert, da in unserer Natur Türme mit Flügeln aus Sondermüll stehen."
    Ich sach ma so: Endlagerstätten und Wiederaufbereitungsanlagen mitsamt Eisenbahntransporten quer durch Europa stehen ins Haus.
    Unabhängige Gutachter haben ja festgestellt, das diese Dinger noch mindestens 78 Fantastilliarden Jahre gefährlich sind-also so lange werden sich unsere Querulanten noch über erneuerbare Energien aufregen.

  42. 54.

    Richtig. Auch gewinnen moderne Windkraftprojekte Ausschreibungen mit "kWh Preisen" deutlich unter oder im Bereich aktueller Marktpreise. Die Effizienz ist gestiegen, ähnlich bei der Photovoltaik. Die Stromosten für den Endverbraucher sollten sinken (werden sie aber aus anderen Gründen nicht, z.B. CO2 Bepreisung). Perspektivisch werden auf uns Endverbraucher auch die Kosten der Wasserstofftechnik zukommen.
    Es wird vergessen, daß in den letzten Jahren unsinnigerweise die Kohlekraftwerkbetreiber ordentlich an der EEG Umlage verdient haben - immer dann, wenn die Erneuerbaren den Strompreis an der Börse nach unten gedrückt haben, bekamen die was als Ausgleich ins Portemonnaie, aus dem EEG Topf! Diese Strombörsenkonstruktion die von FDP (Rösler) und CDU (Altmaier im Speziellen) für ihre Klientel eingeführt wurde, verteuert für den Bürger unnötigerweise den Strom und gehört überarbeitet.

  43. 53.

    "Ich frage mich ernsthaft, was in unserem Land gerade abgeht? "

    Das nennt sich Energiewende und wurde von CDU, CSU zusammen mit der SPD krachend gegen die Wand gefahren. Wie so vieles nach den 16 Jahren.

  44. 52.

    Das soll die Zukunft sein ??? Lachhaft !!!

  45. 51.

    Dann liegt es an der Gesetzgebung der Steuern. Für und gegen wem sind die wohl gemacht?

  46. 50.

    Wenn die dubiosen Folgekosten wirklich real sind, dann würden wir ja Geld sparen. Dann erklären Sie mir als erstes bitte warum wie dann aber immer mehr Zahlen für alles.

  47. 48.

    Wieviele Windenergie- und Solarparks werden den ohne Subventionen gebaut? Gut dann können wir die Subventionen ja einstellen.

  48. 47.

    Wenn der Kühlschrank aus der DDR ist dann läuft er vermutlich noch 20 Jahren und wenn er aus dem Westen dann musste er schon mehrfach ersetzt werden da kaputt. Mit der Wartung ist schon richtig, aber warum sind die Anlagen genau nach auslaufen der Förderung Schrott.

  49. 46.

    Schon seltsam das längst WKA und Solarparks ohne Subventionen gebaut werden, haben die Gegner hier noch nicht mitbekommen.....
    Vielleichtsollten exklusiv die Kohlebefürworter den Strompreis bezahlen der die Folgekosten beinhaltet. Dann wäre das Geschrei erst richtig groß.

  50. 45.

    Das Anlagen von Kohlekraftwerkes massig endgelagert werden tief unten in der Erde war mir neu. Bitte erklären Sie uns Unwissenden doch wie der ganze Plastik-Müll & Kunststoff-Müll dieser Anlagen vollständig weiterverwendet wird.

  51. 44.

    Die Franzosen und Polen "freuen" sich schon, nach der Wahl, den deutschem Nachbarn, Atomstrom CO2 neutral (gegen Aufpreis) verkaufen zu können... So gesehen haben die einen Favoriten...

  52. 43.

    Und wieder wurde die ...Gegner Schublade geöffnet, in dem Versuch, wirtschaftliche Argumente zu negieren.
    Ja, auch der Betrieb von WKA muss sich lohnen, niemand arbeitet umsonst. Aber, sobald die Förderung entfällt, sind die Anlagen so unwirtschaftlich, dass die Unternehmen davon nicht überleben können, sonst wäre die Stilllegung ja nicht notwendig.
    Und das zeigt die Krankheit dieses Systems aus Förderung zu Lasten der Haushalte mit den höchsten Strompreisen in Europa und Überleben der WK-Branche. Das zu leugnen, ist blinder Fanatismus.
    Die Branche muss auch ohne massive Förderung überleben können, wenn die Energiewende überhaupt funktionieren soll. Ansonsten wird das nicht klappen, schon gar nicht weltweit.

  53. 42.

    Mit Verboten und dem Eingriff in den Geldbeutel, also so wie immer?
    Und die Betroffenen der letzten 20 Jahre durch rote Blinklichter "auf der Couch" und Dauerbeschallung und Schlagschatten, weil die 10H-Regel unterschritten wurde? Sie gehören nicht dazu, wollen aber am liebsten die Betroffenen "gegeneinander ausspielen" a la "Linksgrün*innen"?

  54. 41.

    Das nenne ich mal ökologisch! Denn die Entsorgung ist kostenintensiv und kompliziert, da in unserer Natur Türme mit Flügeln aus Sondermüll stehen. Aber die Kandidatin der Grünen, die zur Bundeskanzlerin kandidiert, wird dafür bestimmt auch eine Antwort parat haben!

  55. 40.

    Kohle ist spottbillig, weil kein Land und viele nachhaltige Unternehmen diese Energie nicht mehr wollen. Dazu wird sie aber subventioniert ohne Ende. Somit kann kein Wind- oder Solarkraftwerk da mithalten und grobe Energie wird ohne Förderung teuere als die dreckige alte. That’s it.

  56. 39.

    Es ist typisch für unser Land. Alle wollen Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen. Gedanken über die Entsorgung macht sich kein Mensch. Konzepte dafür haben wir auch nicht. Das gleiche wird in einigen Jahren mit den E-Autos passieren. Wohin mit dem Schrott??? Naja Autos können wir ja weiter nach Afrika schicken, so wie wir es ja bereits mit vielen Elektrogeräten tun. Nur mit Windrädern wird es schwierig. Wichtig ist das wir weiter an die Klimakatastrophe glauben und die Meinung verbreiten das alternative Energien das Allheilmittel sind.

  57. 38.

    @die ersten 3 Kommentare: sicher geht es um Profit, genauso wie bei Kohlekraftwerken oder Atomstrom. Die Segnungen einer freien Marktwirtschaft. Wenn jemand der Meinung ist, daß Infrastruktur wie Energieversorgung perspektivisch dem Profitstreben entzogen werden muss, am 26.09. ist Bundestagswahl (auch die Grünen helfen an dem Punkt übrigens nicht).
    Beim Thema aus der Förderung gelaufene ältere Windkraftanlagen tut sich langsam was. Etliche laufen weiter, weil der Strom direkt an gewerbliche Abnehmer verkauft wird, das Modell läuft an. Aber irgendwann sind auch die alten Türme verschlissen. Repowering ist nicht schlecht, ältere Anlagen werden durch leistungsfähige, effizientere ersetzt. Das senkt auch die Kosten pro kWh. Aber um den Ausbau der Erneuerbaren kommen wir nicht herum. Und um Recycling der Altanlagen auch nicht.

  58. 37.

    Diese "Altanlagen" produzieren im besten Fall 500kwh Strom. Nach 20 Jahren tritt eine gewisse Materialermüdung ein. Die Anlagen sind sehr wartungsintesiv. Wartung und Reparatur = Anlage steht still = Anlage produziert nicht = kein Strom aus der Dose. Die Laufleistung im Verhältnis zur Wartungsintensität ist auf ALLEN Ebenen unrentabel.

    Wer fährt sein Auto 20 und/oder mehr Jahre? Mal ehrlich!
    Wer nutzt noch einen Kühlschrank, den er/sie vor 20 oder mehr Jahren gekauft hat? Mal ehrlich!

    Diese "Altanlagen" sollen ja repowert werden...

  59. 36.

    Willkommen in der Wirklichkeit!!! Leider ist es so, wenn die Menschen nicht mit genommen werden klappt es nicht. Sie bekommen die Windräder vor die Nase gesetzt, andere profitieren und die Strompreise steiegn ins unermessliche. Es könnte so einfach sein.

  60. 35.

    Ich dachte immer Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Also warum "rechnen" sich dann abgeschriebene Anlagen nicht mehr? Aktuell haben wir an der Strombörse die höchsten Preise seit Jahren. Hier geht es tatsächlich um Gewinnmaximierung und nicht den Hauch um saubere Energieerzeugung.

  61. 34.

    Was hat diese unglaubliche Ressourcenverschwendung auch nur im weitesten Sinne mit Klimaschutz zu tun?

  62. 33.

    Naja, so langsam lassen die vermeintlichen WELTENRETTER "die Hose runter". Von wegen, Windkraft ist ja so rentabel, Windkraft, der Retter der Welt, Windkraft jederzeit konkurrenzfähig... Pustekuchen. Kaum werden die Subventionen gestrichen und die Rendite schwindet, verschwinden die WKA. (siehe obigen Text) Bleibt die Frage: wohin ?
    Gleiches Schicksal wird den "Sonnenanbetern" widerfahren. Wohin mit all dem nicht mehr subventionierten Öko-Schrott, der nur taugte um schnelles Geld zu machen?
    Erkenntnis aus obigem Artikel für mich: : WINDKRAFTANLAGEN SIND NUR RENTABEL, WENN DER STAAT SIE MIT MILLIARDEN UNTERSTÜTZT! Wirklich toll, die deutsche Energiewende!

  63. 32.

    Absolut richtig! War für eine Farce! Gerade ihr letzter Satz trifft es so zutreffend: "Man erzeugt Abfall, und nimmt erneuerbare Energie aus dem Angebot". Was für eine Diskrepanz!! Das glaubt doch keiner. Wir machen uns die Welt mal wieder selber kaputt.

  64. 31.

    Warum muss ein Windanlanlage, wenn vollfunktionsfaehig nach einer gewissen Zeit demontiert werden?
    sind diese nur rentabel wenn wir alle sie staendig unterhalten und den erzeugten Strom somt finanzieren. Ist natürlich dann eine nicht effektive Erzeugung, vielleicht eine schöne Rendite für den der mehrere dieser Anlagen besitzt, aber nicht für ums ale.

  65. 30.

    Natürlich ist der Klimawandel so nicht zu stoppen. Solange von der Politik keine deutlicheren Vorgaben für eine forcierte Umstellung auf regenerative Energien kommt, wird das nichts. Oder hofft noch immer jemand auf die freiwillige Umsetzung durch die freie Wirtschaft?

  66. 29.

    Ja es geht ums Geld. Es geht immer ums Geld.
    Desshalb ist es wichtig das die Politik eingreift. Von alleine wird es ganz sicher nicht "der Markt regeln". Das hat er noch nie und er hat es auch nicht vor.

  67. 28.

    Irgendetwas ist hier dich wirklich krank. Einen gesetzlich geregelten Rückbau soll es nicht geben weil die Fundamente so tief gebaut sind das Grundwasseradern zerstört wurden!? Was ist das für eine Umweltzerstörung. Alles Politiker zum vergessen.

  68. 27.

    Haarsträubend. Es gibt unterdessen, weil es sich nämlich lohnt, eine regelrechte "Abbau-Industrie" bei WKA! Jahrzehntelang hat man die Öffentlichkeit verschaukelt und erklärt, dass die WKA eine gelungene Alternative sind - NIX sind sie! Sie sind unrentabel und hinterlassen Sondermüll! Und dank Klimawandel ;-) ist es auch nicht windig hier. Sorry, aber verdingsen kann ich mich alleine...

    In den nächsten Jahren werden 10tausende WKA wegfallen, weil die Förderung ausläuft. Hoffentlich verschwinden sie dann auch komplett aus der Landschaft und bleiben nicht als Spargel stehen, ohne Flügel! Ich freue mich schon, wenn man von Norderney und Juist nicht mehr auf diese Dinger schaut sondern aufs Meer!

    Und jetzt nochmal: wie bitte soll die Energiewende laufen?? Auch nach der Wahl?

  69. 26.

    Wenn man in dem Beitrag schon Sätze liest wie „Unklar ist, an wie vielen Standorten neue Windräder errichtet werden können.“, könnte man sich die Haare raufen . . . Warum geht man denn nicht hin und ermittelt rechtzeitig (!) vor Ablauf der 20 Jahre, ob ein Weiterbetrieb, verbunden mit neuem Windrad, möglich wäre? Man muss die Eigentumsverhältnisse des Standortes ermitteln und ein Konzept für die Zukunft anbieten. Das wäre jetzt bspw. die Möglichkeit, angrenzende Gemeinden mit dem erzeugten Strom zu versorgen bei entsprechend finanzieller Entlastung der zu zahlenden Strompreise. Wofür haben wir denn all die Leute im Wirtschaftsministerium, in den Umweltverbänden usw. usf.? Die müssen das organisieren/sich dafür den Hut dafür aufsetzen und können sicher auch die Fridays-for-Future Leute dafür begeistern.

  70. 25.

    Es geht nur indirekt um Profit. Die Unternehmen können die Windkraftanlagen nicht mit Verlust betreiben, weil das Finanzamt das sonst als Liebhaberei einstufen und entsprechend besteuern würde. Sie würden also doppelt bestraft.

  71. 24.

    Aus dem Artikel geht nicht hervor, warum die Anlagen nicht mehr profitabel sind. Die werden doch auch nach 20 Jahren noch vom Wind bewegt und erzeugen Strom. Weiß jemand den Grund?

  72. 23.

    Der Schwachsinn begann mit dem sinnfreien zu schnellen Ausstieg aus der Atomkraft ohne die ihnen alternativen Plan. Wir zahlen jetzt für alle Energie die teuersten Preise ohne dabei wirklich was zu gewinnen. In Europa ist nur Deutschland so unbedacht und selbst ausbeutend ! Natürlich geht es hier mit im Geld - Klima kann man nicht kaufen bzw. verdienen nur am Klima ! Traurig ist nur das der Verbraucher damit alles sinnlos bezahlt hat und eben nichts fürs Klima getan wurde. Wir müssen sowas stoppen ! Von den Elektroauto Hype ohne ladebasis für jeden Gang ich gar nicht an! Dafür aber den Sprit teuer machen!

  73. 22.

    Profit ist wichtig und nötig. Anreize dafür auch, wenn man lenken/gestalten will. Moral alleine hilft nur dem, der daran glaubt. Viele Betroffene sehnen sich auch nach dem Abbau. Überall dort, wo die 10H-Regel unterschritten ist. Nach 20 Jahren hat man es auch verdient, endlich wieder seine Terrasse nutzen zu können oder das Schlafzimmerfenster wieder zu öffnen, ohne die blinkenden roten Lichter und Schlagschattengeräusche als Dauerbeschallung...was übrigens mit ein Grund ist, warum die an sich gute Windkraft nicht mehr als 20-30% am Energiebedarf decken kann. Wer anderes will macht sich was vor: "Gnade uns Gott".

  74. 21.

    Hier sind aber nicht die Unternehmen, sondern hier ist die Politik in der Pflicht. Wenn sich der Betrieb der Anlagen (z.B. aufgrund hoher Wartungskosten) nicht mehr lohnt, sind die Betreiber zur Stillegung gezwungen, sonst ist das fürs Finanzamt letztlich Liebhaberei und wird sanktioniert.

  75. 20.

    Nur weil die Förderung abläuft, sind die Anlagen kein Schrott. Definitiv hat hier ein Recycling zu erfolgen. Repowering darf aber nicht darin enden, dass kein neues Windrad an gleicher Stelle hingestellt wird. Die Energiewende ist notwendig, aber mit dieser Bürokratie und engstirnigen Verwaltungen nicht zu schaffen.

  76. 19.

    Geben Sie ihrem Chef dafür Geld das Sie arbeiten gehen dürfen? - Nein, Sie gehen arbeiten um von ihm Geld für ihre Arbeit zu bekommen - soviel das am Ende des Monats immer etwas übrig bleibt (im Durchschnitt eines Jahres).
    Genau dasselbe ist mit den privatwirtschaftlichen Windkraftanlagenbetreibern - die müssen (!!) profitabel arbeiten um nicht in die Insolvenz zu rutschen. Sie können aber gerne das Förderprogramm der öffentlichen Hand übernehmen - und aus eigener Tasche bezahlen.

  77. 18.

    Am Besten finde ich den Abschnitt " Es wurden 2021 mehr Anlagen in Betrieb genommen als 2020 ". Was heisst das in absoluten Zahlen, 21 statt 20?

  78. 17.

    Es war mir schon immer fragwürdig, warum nur neue Anlagen gefördert werden und nicht auch bestehende, die ein technisches Upgrade erhalten. Willkommen in Absurdistan! Wir verbrauchen Flächen und streiten mit den Anwohnern wegen immer neuer Anlagen und lassen alte Anlagen auf den Feldern vergammeln.

  79. 16.

    Da WKA wie Kohlekraftwerke, AKW oder andere Stromerzeugungsanlagen "privatwirtschaftlich" betrieben werden, steht natürlich an erster Stelle der Profit.

  80. 15.

    In diesem Land werden schrittweise sämtliche Kohle- und Kernkraftwerke stillgelegt. Gleichzeitig wird wegen Klima immer mehr Strom benötigt – womit sollen denn die Millionen prognostizierten E-Autos aufgeladen werden, wenn nicht mit Strom? Und jetzt werden als Ersatz dienende Windkraftanlagen abgebaut (neue wurden im letzten Jahr praktisch keine installiert).
    Ich frage mich ernsthaft, was in unserem Land gerade abgeht?
    Wer oder was hat Interesse daran, unser Land "an die Wand zu fahren"?

  81. 14.

    Der erste Treffer bei einer Suchmaschine zu "Grundwasseradern" führt u einem Wissenschaftsmagazin:

    "Grundwasserader, wissenschaftlich nicht korrekte Bezeichnung für einen eng begrenzten Bereich im Untergrund, der Grundwasser leitet. Auf die Verwendung dieses Begriffes sollte deshalb verzichtet werden."

  82. 13.

    Ich hoffe das Gün-Rot-Rötlich nach der Bundestagswahl gegen das Abschalten vorgeht.

  83. 12.

    Die Windkraftgegner sind schon fleißig am Schreiben...

    So so, die Betreiber von Windkraftanlagen sollen also unwirtschaftlich arbeiten? In welcher Traumwelt leben die Kommentatoren 1 und 2 eigentlich? Natürlich muss sich der Betrieb lohnen. Oder arbeiten Sie (falls Sie arbeiten) ohne Lohn?
    Der Rückbau von Windkraftanlagen ist Großteils kein Problem. Die allermeisten Komponenten können vollständig weiterverwendet werden. Wenn das auch mal für alle Kohle- und Atomkraftwerke gelten würde. Tut es aber nicht. Da muss massig endgelagert werden tief unten in der Erde beim Grundwasser und das teilweise für Tausende Jahre.

    Aber das machen die Windkraftgegner halt gerne - Unsinn und Lügen verbreiten. Das ist nichts Neues.

  84. 11.

    Mein Fehler war, zu denken, dass die Fördermittel eine Art Starthilfe sein sollten und nicht der Investgrund, der, wenn sie weg fallen, zur Stilllegung führt.
    Besonders clever ist das erneute Fördermittelzurverfügungstellungsangebot (;)
    bei Modernisierung der veralteten Anlagen.
    Ihr da draußen zahlt mir 30 Jahre lang mein Windrad.
    Wenn die Zeit um ist, dann zahlt ihr mir die Modernisierung.
    Wenn nicht, habe ich ca. 10 Jahre Zeit, meine von euch bezahle Gelddruckmaschine zu entfernen.
    In diesen Jahren kann viel passieren.
    Wo muß ich unterschreiben ?

  85. 10.

    Dieser Vorgang zeigt wie krank unsere Welt ist. Es ist zum heulen. Wir rennen sehenden Auges in die Katastrophe. Was werden unsere Nachfahren mal über unsere Zeit lernen. Statt dem Erhalt des Planeten geht es um abgelaufene Fördermittel und fehlenden Profit. Es ist ökologisch ein totales Desaster. Man erzeugt Abfall, und nimmt erneuerbare Energie aus dem Angebot.

  86. 9.

    Das Grundwasseradern zerstört werden wusste ich noch gar nicht. Kann auf den Punkt vielleicht noch mal mehr eingegangen werden? Was bedeutet denn diese Zerstörung beim Rückbau?

    Da werden für 20 Jare Windenergieanlagen aufgebaut, die sich wirtschaftlich nur durch Förderung tragen können und Schäden in der Natur verursacht nur um dann die Anlagen gleich wieder abzubauen, wenn die Förderung weg ist.

    Gibt es auch hier Rechnungen zur CO2-Bilanz und Energiebilanz?

    Irgendwie scheinen die Konzepte zur erneuerbaren Energie noch nicht durchdacht, aber ich gewinne auch nicht den Eindruck, als soll dazu ein Konzept erarbeitet werden.
    Es gibt kleinswindanlagen die Richtungsunabhängig Energie gewinnen können und eigentlich auf jedes Dach aufgestellt werden können.

    Wäre nicht eine dezentrale Energiegewinnung, mit zentralen Großanlagen für die Grundversorgung sinnvoller? Aber da verdienen dann die großen Energieversorger weniger, das ist natürlich auch nicht gewünscht.

  87. 8.

    Das hat ja wohl mit Menschenverstand nichts mehr zu tun. Sollen da allen Ernstes wieder neue Standorte auf neue Anwohnerproteste stossen und wieder Böden zerstört werden? Wie will man mit solchem Mist den Wähler vom Kohleausstieg überzeugen?
    Wieso nicht die alten Windräder sanieren? Der dumme Wähler soll vor solcher Umweltsünde aber brav nachhaltig handeln u nachhaltige Klamotten kaufen.. Da kann man gleich eine Partei wählen gehen, die den Klimawandel komplett leugnet.

  88. 7.

    Die Anlage dienen nur der Profitgier und belasten den Steuerzahler.

  89. 6.

    Ob der Ab- und Aufbau sowie die jeweiligen Transporte hin und zurück auch mit Lastenfahrrädern oder Elektrolkw und kränen funktionieren wird...
    Wenn wir nicht in die Steinzeit zurückfallen werden wir in naher Zukunft nicht nur auf die erneuerbaren Energien zurückgreifen können , die ja ach so Ressourcen schonend sind....
    Egal ob bei wind oder solar energie ...es geht darum so viel an Förderungen wie möglich abzugreifen und den ertrag zu maximieren .
    All diejenigen die in diesem Business unterwegs sind sehen in erster linie ihren persönlichen vorteil und nicht den Umweltschutzgedanken...

  90. 5.

    Ich glaube, da ist bei den erneuerbaren Energien noch ein dickes Brett zu bohren, bis alles wirklich nachhaltig ist. Wobei Vieles eigentlich nur an der Gesetzgebung und Vorgaben liegt. Die Subventionierung klappt bei fossilen Energieträgern einwandfrei und langfristig. Man sollte sich mal ehrlich machen was die wirklichen Kosten der Energiegewinnung angeht und die der Steuermichel unbemerkt einfach so abdrückt.

  91. 4.

    Genauso kommt mir das auch vor. Mich ärgert auch, dass man die Windräder nicht einfach (auch ohne weitere Abschreibungsmöglichkeiten) weiter betreiben lassen kann, unverständlich. Vor allem die Materialverschwendung, gerade in der heutigen Zeit! Recycling ist ja schön und gut, aber das Baumaterial ist halt verbraucht.

  92. 3.

    Kennt sich jemand aus und kann erklären, warum sich das nicht lohnt? Im Umkehrschluss hieße das für mich, dass die Räder in der Vergangenheit nie rentabel waren, sondern es nur schöngerechnet wurde. Woran liegt das? Fehlt die möglichkeit der Speicherung oder passt das kosten-nutzen- Verhältnis einfach nicht?

    Ich dachte immer wir brauchen die erneuerbaren Energien

  93. 2.

    Es dürfte in keinster Weise um erneuerbare Energien oder gar Umweltschutz gegen sondern definitiv nur um Profit.
    Und irgendwann wird hier ein kleiner Artikel auftauchen in dem steht dass zig Schrottreife Windenergieanlagen irgendwo abgebaut vor sich hingammeln.
    Willkommen in der Energiewende

  94. 1.

    Wenn man den Artikel ließt, könnte man denken, dass es nicht darum geht erneuerbare Energie zu produzieren, sondern lediglich um eine profitable Geldanlage.

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