Interview | Ines Rutschmann von Finanztip - Energieexpertin: Auf Mieter kommen Mehrkosten von bis zu 44 Prozent zu

So 03.10.21 | 08:40 Uhr
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Gaszähler einer Heizungsanlage (Quelle: dpa/Christian Ohde)
Bild: dpa/Christian Ohde

Vor allem gestiegene Energiepreise haben die Inflation in Deutschland auf den höchsten Wert seit 1993 getrieben. Worauf sich jetzt Mieter, Hausbesitzer und Autofahrer einstellen müssen, erklärt die Energieexpertin des Verbraucherportals Finanztip.

rbb|24: Frau Rutschmann, das Leben in Deutschland wird so schnell teurer wie zuletzt vor 28 Jahren - im September ist die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 4,1 Prozent in die Höhe geschnellt. Das liegt vor allem an den Energiepreisen, von einem sogenannten Energiepreisschock ist immer wieder die Rede. Finden Sie diesen Begriff angemessen – oder schürt er zu Unrecht Sorgen unter den Verbrauchern?

Ines Rutschmann: Der Begriff ist aus meiner Sicht falsch und schlecht gewählt, weil er suggeriert, dass die Preise sprunghaft gestiegen sind, das ist aber nicht der Fall. Die Entwicklung hat sich über mehrere Monate hingezogen. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Preise für Erdöl und Gas jetzt nicht auf einem Allzeithoch sind, sondern wir haben hier wieder das Preisniveau von 2014 beziehungsweise 2015 erreicht. Vielleicht haben wir uns die vergangenen Jahre zu schnell daran gewöhnt, dass Gas und Öl billig sind, und jetzt kehren wir zum Preisniveau von vor sechs oder sieben Jahren zurück. Vor zehn Jahren lagen die Öl- und Gaspreise sogar noch höher.

Ich gehe davon aus, dass Öl und Gas nicht dauerhaft auf diesem aktuellen Niveau bleiben, sie werden in den nächsten Monaten auch wieder fallen. Anlass zu Sorgen können die Preise dagegen schon sein, natürlich vor allem bei Menschen mit niedrigen Einkommen, bei denen Energiekosten besonders stark zu Buche schlagen.

Infobox

Ines Rutschmann ist Energieexpertin beim unabhängigen Geldratgeber Finanztip. Sie beschäftigt sich damit, wie sich Verbraucherpreise für Strom und Brennstoffe entwickeln und wie Verbraucher ihre Energiekosten dauerhaft senken oder zumindest niedrig halten können.

Aber wie kommt es zu diesen Preissteigerungen? Und welche Rolle spielt dabei die Corona-Pandemie?

Corona spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Frühling 2020 ist die Wirtschaft eingebrochen, die Nachfrage nach den Brennstoffen ist auch zurückgegangen, auch beim Strom übrigens. Das hatte die Folge, dass die Preise an der Börse für Gas und Rohöl auf ein Rekordtief gefallen sind. Beim Öl kam dann noch ein Streit zwischen den Förderländern Russland und Saudi-Arabien hinzu, wodurch Rohöl auf den niedrigsten Preis der vergangenen zehn Jahre fiel.

Die niedrigeren Kosten schlugen beim Heizöl direkt durch und erreichten im Herbst 2020 einen Tiefstand. Bei vielen Gaskunden kamen die niedrigeren Kosten im zweiten Halbjahr 2020 an, die Preise sanken. Das heißt gleichzeitig, wenn wir die aktuellen Verbraucherpreise mit denen vor einem Jahr vergleichen, müssen wir bedenken, dass die Preise vor einem Jahr sehr niedrig waren.

Die Preise für die Beschaffung von Rohöl und Erdgas haben dann ab Herbst 2020 wieder langsam angezogen und sind nun deutlich teurer. Hinzu kommt, dass seit Januar wieder die Mehrwertsteuer von 19 Prozent gilt und der CO2-Preis auf Heizöl und Erdgas gestiegen ist.

Und wie geht es jetzt weiter? Wann können die Verbraucher wieder mit sinkenden Energiekosten rechnen?

Beim Gaspreis dürfte es ab 2022 Entspannung geben. Lieferanten, die jetzt Terminkontrakte eingehen, zahlen nächstes Jahr deutlich weniger. Bei den Gaslieferanten ist dabei entscheidend, wie langfristig sie sich eingedeckt haben. Wer voriges Jahr ein großen Teil Gas für dieses Jahr eingekauft hat, ist von den aktuell hohen Preisen weniger betroffen.

Beim Rohöl wird vermutlich die OPEC, zu der die größten Förderländer gehören, schon ab November höhere Fördermengen beschließen. Damit würde mehr Öl auf den Markt kommen und der Preis sollte dann erwartungsgemäß auch wieder fallen.

Berlin ist auch die Hauptstadt der Mieter. Ab wann werden diese hohen Energiekosten bei den Mietern ankommen?

Die meisten Mieter spüren von den höheren Kosten noch nichts, die Heizkostenabrechnung für dieses Jahr kommt ja erst 2022. Für das Jahr 2020 werden sie eher eine Gutschrift erhalten, wenn sich ihr Verbrauch im Vergleich zu 2019 nicht vergrößert hat.

Für dieses Jahr hat die Beratungsgesellschaft co2online gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund vor wenigen Tagen den Heizspiegel [heizspiegel.de] herausgegeben, und der hat errechnet, dass auf Mieter mit Gasheizung Mehrkosten von 13 Prozent zukommen, auf Mieter mit Fernwärme 8 Prozent und auf Mieter mit Ölheizung sogar 44 Prozent höhere Kosten zukommen können. Der Heizölpreis ist aber auch am stärksten gestiegen, weil er prozentual auch am stärksten von den Beschaffungskosten abhängt.

Die hohen Gaspreise betreffen übrigens nicht nur Bürger mit Gasheizung, sondern auch jene, die mit Fernwärme beliefert werden. Vattenfall nutzt beispielsweise Gas, um Wasser zu heizen und Kunden zu beliefern. Die Preise für Fernwärme dürften sich deshalb auch erhöhen.

Und was ist mit den Hausbesitzern? Wann sollte man jetzt am besten Öl kaufen, falls der Tank nicht mehr ausreichend für den Winter gefüllt ist?

Hausbesitzer zahlen ja direkt für ihre Brennstoffe, es kommt also ganz darauf an, wann sie sich ihr Öl kaufen. Wer jetzt Heizöl bestellt, zahlt doppelt so viel wie vor einem Jahr. Im Moment sollte man also lieber warten und die Preise im Auge behalten. Möglicherweise haben wir jetzt aber die Preisspitze auch erreicht.

Wer im Eigenheim eine Gasheizung hat, hat vielleicht schon ein Schreiben von seinem Anbieter mit angekündigten höheren Preisen bekommen. Ich habe schon von Preiserhöhungen von 70 oder 80 Prozent gehört, das waren dann aber Tarife, die zuvor schwer kostendeckend waren. Es kommt immer darauf an, auf welchem Niveau der Preis vorher war und welche Mehrkosten der Anbieter jetzt hat.

Ein Blick in die Zukunft, Stichwort Klimawandel: Die Ölheizung ist ein Auslaufmodell, doch wie geht es weiter? Welche Heizvariante empfehlen Sie?

Zunächst einmal besteht ja die Pflicht, bestehende Gas- und Ölheizungen nach 30 Betriebsjahren auszubauen, wenn es sich um einen Konstant-Temperaturkessel handelt. Es sei denn der Hausbesitzer wohnt mindestens seit Februar 2002 im eigene Haus, dann darf er diesen Kessel noch länger betreiben. Ab 2026 darf dann keine neue Ölheizung mehr eingebaut werden. Wer jetzt noch mit Öl heizt und modernisieren muss, kann nur noch bis 2026 eine neue Heizung einbauen, danach nur noch mit besonderer Genehmigung, wenn er nachweisen kann, dass er nicht an alternative Energien kommt.

Aber auch wenn man jetzt noch Ölheizungen einbauen kann, sollten sich Betroffene das gut überlegen, denn zum einen gibt es für alternative Heizungen mit erneuerbaren Energien hohe staatliche Zuschüsse, also wenn man per Wärmepumpe, Biomasseheizkessel oder mit einer solarthermischen Anlage heizt. Wobei solarthermische Anlagen nicht das komplette Jahr über heizen können. Zum anderen werden die Kosten für Heizöl nicht mehr auf das Niveau von 2020 oder 2019 fallen. Seit Anfang 2021 wird der CO2-Preis auf Heizöl erhoben, diese Kosten erhöhen sich jedes Jahr bis 2026. Wie es nach 2027 aussieht, weiß man noch nicht, dann wird sich der Preis am Markt bilden und kann dann noch mal deutlich ansteigen.

Beim Gaspreis sehe ich eine noch viel höhere Kostensteigerung bis 2030, spätestens 2040. Die Gasbranche will vom Erdgas kommen und "Grünes Gas" liefern, dafür ist ein erheblicher Umbau der Infrastruktur nötig, um die Gewinnung von grünem Wasserstoff und grünem Methan zu ermöglichen. Hier erwarte ich mindestens eine Verdoppelung der Gaspreise.

Kommen wir zum Schluss noch zu den Spritpreisen an den Zapfsäulen. Lässt sich beziffern, um wieviel Prozent hier die Preise in den vergangenen Monaten gewachsen sind? Und werden die Preise an den Tankstellen jetzt dauerhaft so hoch bleiben?

Die Spritpreise sind seit Anfang des Jahres um rund 20 Prozent gestiegen, weil Rohöl teurer geworden ist. Diesel kostet aktuell rund 1,45 Euro pro Liter, Benzin 1,60 Euro pro Liter. Die Preise werden auch wieder sinken, wenn sich die Fördermenge für Rohöl erhöht und infolgedessen der Preis für Rohöl fällt. Langfristig belastet aber der CO2-Preis Diesel und Benzin immer stärker. Die Spritpreise, die wir 2020 hatten, werden sich höchstwahrscheinlich nicht mehr einstellen.

Frau Rutschmann, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Frank Preiss, rbb|24

Sendung: Inforadio, 1.10.2021, 7:51 Uhr

58 Kommentare

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  1. 58.

    "Der Autohass ist politisch gewollt"

    Der "Autohass" ist lediglich eine Deprivilegierung des Autos gegenüber alternativen Fortbewegungsformen. Der Hass kommt durchweg von den Autofahrenden selbst (ihr Beitrag ist ein schönes Beispiel).

    "An der Energiepreisschraube drehen, das gefällt besonders grünlinken Parten."

    Die waren 16 Jahre in der Opposition. Eigentlich können die selbsternannten Volksparteien sich freuen, dass ohne sie gerade nichts wirklich geht. Die Preise werden die nächsten Jahre so oder so massiv steigen. Da man die Grünen von vorneherein als Sündenbock benannt hat, kann man weiter damit ablenken. Auch bei der Entwicklungshilfe haben unsere Unternehmen recht gut von unseren Steuergeldern im Ausland profitiert. Dass da keine Märkte entstehen wie versprochen ... mysteriös.

    Früher gab es Höhlen und Lagerfeuer. Das Weiterzuentwickeln sollte Anspruch der modernen Menschen sein, besonders bei allen Problemen die kommen. Wer verteidigt hier die Höhle?

  2. 57.

    Meinen Sie, Vattenfall hätte die Steinkohle für Moorburg von den Bäumen gepflückt? Ein schwerwiegender Einwand. Ich hatte mal gelesen, das Kraftwerk liegt an der Elbe. Und ich denke, die von Vattenfall haben sich darüber Gedanken gemacht. Mein Punkt war allerdings ein anderer, statt fossilem heimischen Brennstoff wird fossiler Brennstoff aus Russland für die hiesige Grundlastversorgung verfeuert.

  3. 56.

    also bei den Preisen von E-Autos, einen von den SPD und Grünen befohlenen Billig-Job und den weiten Fahrten in der Mark werden sie arm durch Arbeit.

  4. 55.

    Soso:
    "Werter Jörg ein Kollege von mir über 60 fährt morgens um 5 Uhr eine Stunde mit dem Bus zur Arbeit, macht einen Knochenjob und finanziert dadurch seine arbeitsfaulen Nachbarn, wenn auch gering, mit."

    Welchen Nachbarn. den rechts oder links von ihm wohnenden? Bitte konkret benennen und mit prüfbaren Nachweisen statt billiger, undifferenzierter Klischee-Parolen nach dem Mott, alle Alg-II-Empfänger seien faule Raucher!!!

  5. 54.

    Soso:
    "Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn sich HartzIV Bezieher im Supermarkt unterhalten und darüber beschweren das sie zum Probearbeiten müssen, weil sonst Leistungen gesperrt werden. Aber auch ganz klar äußern das sie keine Arbeit annehmen werden, es sei denn es ist Schwarzarbeit neben dem Leistungsbezug. Und wieso wird ständig das Klischee bestätigt das diese sehr viel Geld für Zigaretten und Tabak ausgeben? Alle Arbeitnehmer die ich kenne haben mit dem Rauchen aufgehört, weil es denen zu teuer wurde, aber die Leistungsbezieher gehen dann mit der großen Tabakbox aus dem Supermarkt."

    Soso, "ALLE Arbeitnehmer, die Sie kennen" sind Nichtraucher, und ALLE Alg-II-Bezieher sind Raucher! Wie naiv muss man sein, um in solchen billigen klischees gefangen zu sein?!? Aber Hauptsache, es läßt sich mit solchen dummen - aber falschen - Klischees Stimmung machen! Wer solchen Klischees anhängt, zeigt, wie dumm er ist!

  6. 53.

    Lohnt sich noch ein Auto mit Erdgas oder Autogas zu fahren?

  7. 52.

    Sie meinen den Regelsatzanteil, den ich bereits erwähnte. Das ist der Anteil, der monatlich, von realtiätsfremden Leuten, festgelegt wurde - die Jahresabrechnung für Stromlieferungen wird vom Jobcenter auf Antrag (ich wiederhole mich gerne) übernommen, weil die Kosten für die Jahresabrechnungen aufgrund der Preis- und Steuererhöhungen vom Regelsatz nicht zu leisten sind und eine unbillige Härte darstellen. Und Kosten für Unterkunft UND Heizung sind auf kommunaler Ebene in den jeweiligen Angemessenheitskriterien festgelegt. Der Regelsatz, der für Energie (Hausstrom) ist, wie Sie richtig erwähnten, ist in den Leistungssätzen des Bundes enthalten. Und da Strom zu den lebensnotwendigen Aufwendungen gehört, es gibt höchtrichterliche Urteile, müssen diese Kosten für die Jahresrechnung vom JC gezahlt und nicht als Darlehen gewährt werden - wenn es im normalen Rahmen bleibt. Übersteigende Kosten können als Darlehen gewährt werden. Auf die Trennung der Kosten und der Leistungen kommt es an.

  8. 51.

    Nachforderungen für sonstige Energiekosten (Strom und Gas zum Kochen und für den Betrieb elektrischer Geräte) werden vom Amt nicht gezahlt, da diese Kosten im Regelbedarf enthalten sind.

    Für den Posten “Wohnen, Wohninstandhaltung und Energie” sind 37,60 EUR im Monat für einen Einpersonenhaushalt vorgesehen.

    Dieser Betrag ist sehr niedrig, so dass er selbst bei sparsamem Verbrauch oft nicht ausreicht. Wenn Sie daher eine Nachforderung vom Energieversorger bekommen, bleibt Ihnen meist nichts anderes übrig, als ein ratenweises Abstottern der Schulden zu vereinbaren. (mit dem Stromversorger)

    Wenn Sie sich wegen der Übernahme der Kosten an das Amt wenden, wird Ihnen dort dasselbe gesagt. Mit Glück bekommen Sie vom Jobcenter ein Darlehen.

  9. 50.

    Es ging um die Jahresabrechnungen, die auf Antrag übernommen werden. Warmmiete wird kommunal geregelt, vom Jobcenter gezahlt - dazu gehören die unterschiedlichen Energieträger. Dass die Abschläge vom eigenen Regelsatz zu bezahlen sind (die definitv dafür kaum ausreichen) habe ich nie bestritten. Also bitte eins von anderen getrennt betrachten.

  10. 49.

    Noch vor der Wahl hat ein bekanntes Institut ausgerechnet, daß der Benzin Normalsuperpreis auf 2,37-2,41 EUR steigen wird, weil die Grünen in jedem Fall in der Regierung sind.
    Der Autohass ist politisch gewollt, wie man sieht hervorragend in Berlin mit Wegfall von Parkplätzen, Erhöhung von Anwohnerparkgebühren, Wegfall von Straßen als "Spielstraße", Verdrängung von Pendlern usw.
    An der Energiepreisschraube drehen, das gefällt besonders grünlinken Parten.
    Eine einfache Form an Geld zu kommen für die achso tollen Projekte und Wiedergutmachungen im Ausland.
    Tja, wie bestellt, so bezahlt der Wähler - kann man hier wörtlich sagen.

  11. 48.

    Das hat SOSO zwar nicht behauptet, aber es gibt tatsächlich Leute die so denken, genauso wie es Leute gibt, die behaupten, dass alle Vermieter gierige Abcoker sind.

  12. 47.

    Das ist inhaltlich falsch, Jörg hat die Sachlage korrekt dargestellt:

    Heizung zahlt das Jobcenter, Strom aber nicht. Es sei denn, mit dem Strom wird nachweislich Wasser erwärmt.

    Gesetzliche Grundlagen wewrden hier erläutert:

    https://www.gegen-hartz.de/warmwasser-und-energiekosten-hartz-iv

  13. 46.

    Hat zwar nichts mit Energie und Mieten zu tun, passt aber auch.
    Heute Morgen beim Bäcker; Die Brötchen die ich immer kaufe,haben bisher 50 Cent gekostet, Heute 75 Cent.
    50 % Preissteigerung ist schon eine ordentliche Hausnummer.

  14. 45.

    Und die Steinkohle für das Kraftwerk wächst in Hamburg an den Bäumen oder wo kommt die her?

  15. 44.

    Wenn Sie der Meinung sind, alles besser zu wissen, lade ich Sie ein, sich bei den Behörden zu bewerben und sich einzubringen anstatt immer nur zu meckern. Gilt auch für Kalle und diverse andere Meckerköppe hier

  16. 43.

    Dummerweise kenne ich diese Regeln. Und hier in Berlin werden die Kosten für dei Jahresabrechnung NICHT als Darlehen gewährt. Das liegt daran, dass Preissteigerungen in den Angemessenheitskritieren zu berücksichtigen sind. wie andere Kommunen in den JC und Optionsämtern regeln, liegt an jedem Bundesland - denn die KdU sind kommunal geregelt.
    Und was ich am meisten ablehne, sind unterirdische Stammtischparolen, die nur durch Polemik, aber nicht durch Wissen glänzen.

  17. 42.

    Kalle - mal fein ruhig - so als jemand "vom Fach" kann ich Ihnen nur raten, sich mit den Rechtsgrundlagen zu befassen: die Kosten für Unterkunft und Heizung beinhalten auch Energieträgerkosten - die nach einer Jahresabrechnung im Falle einer Nachzahlung, auf Antrag vom Jobcenter übernommen werden. Heizungskosten zählen zu den Kosten zur Unterkunft - ebenso wie die Kosten Heizgas - die abgekoppelt vom Kochgas zu werten sind. Auch die Rechnung für den Hucker, der die Kohlen ins Haus bringt, werden vom Jobcenter übernommen - alles auf Antrag. Oder möchten Sie den Leuten weismachen, dass das Jobcenter nur die Kosten für die Kaltmiete übernimmt? Aufgrund der Rechtslage ist "Hartz4" eine Mischform der Sozialleistungen: der Regelsatz für hilfebedürftige Leistungsempfänger kommt aus Bundesmitteln und die Kosten für Unterkunft und Heizung aus kommunalen Mitteln die je Bundesland verschieden sind und die jeweils in Angemessenheitskategorien unterteilt sind.

  18. 41.

    Wer nach Umwelt- und Klimaschutz berechtigt schreit, der muss auch die Rechnung Zahlen. Die Frage die sich mir stellt. Wieso eigentlich so hoch Qualifiziertes Personal bei der Herstellung sowie bei der Dortigen Verwaltung eingesetzt werden? und wieso hier Bundestarif bei der Entlohnung zu tage tritt.

  19. 40.

    ich empfehle ihnen sich mal die KdU Regeln genauer zu lesen. Es ist richtig das das Grundsicherungsamt die Energiekosten als Darlehen übernimmt, wenn jedoch fest steht das die Kosten grob/ fahrlässig entstanden sind,werden sie wohl auf den Kosten sitzen bleiben.

  20. 39.

    Dafür gibt es ein natürliches Experiment: Die Ölkrise. Damals wurde deutlich weniger gefahren und deutlich verbrauchsärmere Autos gekauft.

  21. 38.

    Sie meinen, dass ein Vermieter nur eine Wohnung kaufen soll, wenn er das Geld hat um den Mieter auszuhalten und dessen Wunschfee zu sein? Das er sein Geld dafür zur Verfügung stellt, damit Sie ein bequemes und billiges Leben in Ihrem Wunschkiez führen können? Mit so einer Einstellung kommt man im Leben bestimmt weiter. Versorgungsmentalität pur.
    Muss sich keiner wundern, wenn man bald keine Mietwohnungen mehr findet/ gebaut werden.

  22. 37.

    Fake News. Kosten für für die Unterkunft sind KEINE Energiekosten.

    Der Regelsatz für einen Single beträgt in 2021 446,00 Euro (449 Euro ab 2022). Von diesen 446,00 Euro sind vom Gesetzgeber 8,59 % für den Posten „Energie und Wohninstandhaltung“ – also monatlich 38,31 € für Strom – vorgesehen. Diese Summe ist i. d. R. jedoch viel zu gering – Der Hartz IV Regelsatz reicht nicht für die Stromkosten! Im Durchschnitt gibt ein Single laut dem Verbraucherportal Verivox monatlich 39,91 Euro für Stromkosten aus. Das macht monatlich eine fehlende Differenz von knapp 4 % aus!

  23. 36.

    Wieso muss ein Vermieter Kredite aufnehmen????
    Wer nicht das Geld für den Erwerb von Immobilienbesitz hat sollte es halt lassen. Aber leider ist das Prinzip des "ehrbaren Kaufmanns" inzwischen einer bloßen"Geiz-ist-Geil-Mentalitaet" gewichen.

    Und an alle AlG II Hetzer: seien Sie mal froh dass Sie nicht so leben müssen. Da rutscht man schneller rein als man denkt, rauskommen ist schon deutlich schwieriger. Zumal Arbeitsangebote selten passen und es gern Umschulungen gibt für Berufe die es nach Start schon nicht mehr gibt.

  24. 35.

    Wenn jetzt massiv fossiles Erdgas aus Russland zur Stromgewinnung verwendet wird, hätte man moderne Kohlekraftweke in Deutschland wie das in Moorburg nicht abschalten sollen. Denn rechnet man die Transportverluste aus Sibirien mit ein, ist das CO2 Aufkommen bei beiden Verfahren durchaus vergleichbar.

  25. 34.

    Wenn man als Hartz4-Bezieher auch so einen Knochenjob macht, davon hat der Kollege von Ihnen aber nicht mehr Netto-Einkommen, und eher im Gegenteil wenn sich alle Arbeitslosen bei dem Arbeitgeber gegenseitig unterbieten, da man doch Job haben soll auch wenn nach 40 Jahren an Arbeit sowieso mit sozialleistungs-bedürftiger Rente. Von daher scheint mir die Auffassung merkwürdig, dass mehr Peitsche die "Lösung", da dies zum Nachteil auch von Ihrem Kollegen, welcher dann nach Kündigung ggf. noch schlimmeren Knochenjob machen soll.

    Etwas anderes wäre Lohnwachstum insbesondere im Niedriglohnsektor, womit der Ihre Kollege wohl mehr hätte, sowie verfügbare Jobs attraktiver. Und auch danach kann es sicherlich noch Fälle geben wo zu sehr an Hartz4-Trott gewohnt, auch wenn man sieht wie der Parkbank-Bekannte flott mit Job und sich nun Kneipe leisten kann. Aber es gibt auch Fälle wie z.B. alleinerziehende Mutter, welche für Job mit Spätschicht oder am Wochenende keine Kinderbetreuung hat.

  26. 33.

    Falsch: die kosten für die Energieabrechnung werden auf Antrag vom jobcenter übernommen. Bitte verbreiten Sie keine falschen Dinge. Das ist ganz klar im SGBII geregelt, schauen Sie mal bei Kosten für Unterkunft.

  27. 32.

    Was für eine irreführende Überschrift! In welchem Mietshaus wird denn mit Öl geheizt? Und wieso wird der Herbst 2020 als Bezugsbasis genommen, als die Preise für Energieträger corona-bedingt weltweit auf einem Rekordtief waren und obendrein die Mehrwertsteuer gesenkt worden war? Komischerweise hat sich da niemand über niedrige Preise und Deflation beschwert.

    Im Vergleich zum Herbst 2019 haben wir in diesem Jahr keinen großen Preisaufschlag bei Energie. Und Benzin ist auch schon teurer als jetzt gewesen, obwohl es da noch gar keine CO2-Steuer gab. Aber immer schön Stimmung machen und Panik erzeugen!

  28. 31.

    Gegen ungebremste Migration in das soziale System haben sie natürlich nichts.

  29. 30.

    Die Mieter haben leider nicht die Möglichkeit die Wärmedämmung zu verbessern oder eine andere Heizung einzubauen und die Vermieter haben keine Anreize dazu, denn alle Kosten werden ja vom Mieter getragen.

  30. 29.

    Wer heute über den CO2-Preis redet sollte mal weit in die Vergangenheit zurück schauen. Vor etwa 500 Jahren zog ein Mönch namens Johann Tetzel durch die Lande mit dem Spruch: Sobald das Geld im Kasten klinget die Seele in den Himmel springet." Gaubt jemand ernsthaft, dass dadurch auch nur 1 km weniger gefahrenen wird? Die unter Schröder eingeführte "Ökosteuer" hat ja bekanntlich auch nichts gebracht außer Abzocke der Bürger durch den Staat.
    Dieser moderne Ablasshandel wird auch nichts bringen.

  31. 27.

    Das stimmt so nicht und sollte auch mal aufgeklärt werden.
    In den Energiepreisen stecken viele regulierte Umlagen. Das sind aber keine Abgaben. Der Großteil des Preises verbleibt somit in der Energiewirtschaft. Wir haben halt eine relativ teure Energiewirtschaft weil sehr breit aufgestellt.
    Der Staat selbst kassiert „nur“ MWst., Energiesteuer und Konzessionsabgaben.
    Die Energiepreise an den Börsen haben sich in einem Jahr ca. verdoppelt bis verdreifacht. Spekulation mit den CO2 Zertifikaten durch Marktfremde (Banken, Fonds) treibt die Kosten zusätzlich.

  32. 26.

    Arbeit suchen. Wenn ich die Alkis am BP sehe wie sie den ganzen Tag auf den Bänken sitzen und saufen und rauchen, dann frage ich mich schon, warum dieses Menschen Geld vom uns bekommen. Ich gehe immer um den Platz herum.

  33. 23.

    Da hat ein SOSO im Supermarkt gehört das einige hartz 4 Empfänger keine Lust zum Arbeiten haben. Für Ihn steht dann fest das alle hartz 4 Empfänger so sind. Dazu ist jeder weitere Kommentar überflüssig.

  34. 22.

    Der größte Bestandteil all dieser Kosten sind Steuern und Abgaben. Der geringste Teil sind die Kosten selber. Aber genau wie bei den Mieten schafft es der Staat, diese Tatsache aus der allgemeinen Wahrnehmung heraus zu halten und alle hacken zu Unrecht auf den Anbietern herum.
    Strom kostet in der Produktion BIS ZU 5 Cent, oft viel weniger bis sogar zu Minuspreisen. Deswegen rechnen sich auch Windräder kaum noch und werden rückgebaut. Bei uns auf der Rechnung sind es über 30 Cent. Es lohnt sich überwiegend nur noch der Eigenverbrauch da man sich die 30 Cent und die Benzinkosten spart.
    Bei Mieten landen in der Regel von 800,- Kalt ca. 400,- beim Staat. Von den restlichen 400,- zahlt der Vermieter den Kredit, die Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Reparatur etc. der Rest ist sein "Gewinn".
    Und auch bei der BSR, Stromkonzession, Wasser usw. holt sich der Senat einen riesigen Batzen als Rendite, die von allen Bewohnern bezahlt werden. So landet man locker bei 1000,- Warm.

  35. 21.

    Soweit brauchen wir gar nicht gucken. Die jeweiligen Unternehmen in Berlin, Cottbus und Frankfurt sind sicher nicht die einzigen regionalen Wärmeversorger, die ihren Kohleausstieg in Kürze vollziehen werden und dann eben Gas benötigen.

  36. 20.

    "Sagen wir es doch mal direkt: das ist eine CO²-STEUER!! " Wir? Es interessiert keinen was die rechtsextremen Wähler der AfD sagen.

  37. 19.

    Es liegt u.a. an einem deutlich gesteigerten Bedarf. Einer der Ursachen fuer den steigenden Bedarf ist dem Umstand geschuldet, dass man in Europa zunehmend Gas zur Stromerzeugung verwendet. Auch Deutschland baut viele neue Gaskraftwerke, um den Verlust der Kernkraftwerke kompensieren zu koennen.

    Aktuelle Baustellen fuer Gaskraftwerke finden sich in Leipheim und Biblis. Weitere Gaskraftwerke sollen in Muenchen Nord und Heilbronn folgen.

  38. 18.

    Die meisten Kommentare sind für mich völlig daneben.
    Entweder wird hier auf Hartz4-Empfängern rumgetrampelt oder es wird die endlich fairere Preisbildung an den Energiemärkten schlecht gemacht. Auffällig ist auch, dass hier hauptsächlich der weiße Mann kommentiert.
    Ich würde mir wünschen, dass das Benehmen und der Respekt auch vor schwächeren steigt und das diskutiert wird, warum die Gesellschaft die Schäden (CO2) bezahlen soll, die Einzelne verursachen.

    Ich denke, es wird Zeit mit neuen Technologien zu leben. Der Wechsel muss deutlich schneller kommen als bisher. Und da hilft es auch nicht zu schreien, man wäre immer schon jemand, der auf Kosten der nächsten Generation lebt und man daher auch so weitermachen könne. (Und dabei noch auf den Harzern herumzutrampeln)

  39. 17.

    Vielleicht bekommen wir ja mal eine Regierung die sich nicht nur um die Besserverdiener kümmert, sondern auch mal am unteren Einkommensbereich anpackt. Hartzer und Geringverdiener profitieren nicht von erhöhten Pendlerpauschalen, aber zu kreativeren Maßnahmen konnte sich die CDU ja nicht durchringen.

  40. 16.

    Der Verbraucher wird so richtig abgezockt und dann als Mieter nochmal.
    Tolle grüne Welt. Nur noch Vorschriften, zB wer ab wann womit nur noch heizen darf.

  41. 15.

    Es standen doch bloß Fleischer zur Wahl. Für uns Schäfchen gab es keine Alternative.

  42. 14.

    Warum reden alle vom CO²-PREIS?
    Sagen wir es doch mal direkt: das ist eine CO²-STEUER!!
    Die wird - politisch von wem auch immer gewollt - auf die eigentlichen Kosten draufgeschlagen, genauso wie die Mineralölsteuer!

    Und diese beiden STEUERN machen einen Großteil des Kraftstoffpreises an der Tankstelle / beim Heizölhändler aus!!

  43. 13.

    Es wird gemutmaßt, Putin steckt hinter der Gaspreisexplosion, um Druck zu machen, dass die EU v.d.Leyens endlich die fehlenden Genehmigungen für die Pipline Northstream2 erteilt. Bis zu zehn Monate Zeit haben Bundesnetzagentur und EU, um den Zertifizierungsantrag für Nord Stream 2 zu bescheiden und zögert die Inbetriebnahme hinaus. „Mindestens die Hälfte des gestiegenen Gaspreises geht auf das Konto von Gazprom und Wladimir Putin“ behauptet faktenfrei der Grüne Politiker Krischer lt Tsp. Das Bundeswirtschaftsministerium sagt laut Tsp, Russland erfülle seine Lieferverträge.

  44. 12.

    Wenn Sie arbeiten, aber Ihr Gehalt nur den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und Wohnrechnungen abdeckt, entsprechen die Kosten Ihrer Arbeit den Kosten der Arbeit eines Sklaven.

  45. 11.

    Nur in Deutschland ist das Leben so teuer, wenn es um Energie geht. Ich vermute eine getarnte Steuererhöhung dahinter. Bei Benzin und Diesel beschlossen die Co.2 abgabe nur Menschen, die ein Dienstwagen unter dem Hintern haben und die desalb dem Sprit nicht selber bezahlen müßen.
    Wie wäre denn die Einführung von einer Fahrradsteuer? Da ist noch viel Potetial.

  46. 10.

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn sich HartzIV Bezieher im Supermarkt unterhalten und darüber beschweren das sie zum Probearbeiten müssen, weil sonst Leistungen gesperrt werden. Aber auch ganz klar äußern das sie keine Arbeit annehmen werden, es sei denn es ist Schwarzarbeit neben dem Leistungsbezug. Und wieso wird ständig das Klischee bestätigt das diese sehr viel Geld für Zigaretten und Tabak ausgeben? Alle Arbeitnehmer die ich kenne haben mit dem Rauchen aufgehört, weil es denen zu teuer wurde, aber die Leistungsbezieher gehen dann mit der großen Tabakbox aus dem Supermarkt. Werter Jörg ein Kollege von mir über 60 fährt morgens um 5 Uhr eine Stunde mit dem Bus zur Arbeit, macht einen Knochenjob und finanziert dadurch seine arbeitsfaulen Nachbarn, wenn auch gering, mit.

  47. 9.

    Ja, und das Geile ist: Hat man Energie gespart und bekommt dafür eine Erstattung, also von seinen zuvor gezahlten Abschlägen Geld zurück, wird das als Einnahme verrechnet.

  48. 8.

    Es könnte dazu kommen, das bei einigen das Geld nicht mehr ausreicht um die Energiekosten zu bezahlen und die Heizung abgestellt wird. Der normale Hausbesitzer hat auch nicht das Geld um sich umorientieren zu können, trotz Förderung. Und nicht jeder Autofahrer kann sich ein E-Auto kaufen. Warten wir ab was in der nahen Zukunft passieren wird.

  49. 7.

    Genau so ist es. Aber die Schäfchen wählen sich dieselben Fleischer aus, die Sie schlachten. Alles bleibt beim alten. Egal in welcher Konstellation.

  50. 6.

    Da hätte man daran denken müssen, als man die Wahl hatte, wo man sein Kreuzchen machen sollte!

  51. 5.

    Arbeitslosengeld2 Empfänger müssen anders als bei Betriebs- und Heizkosten die Energiekosten (StromGas) selbst tragen ( ist im Regelsatz enthalten muss angespart werden für die Nachzahlung). Das führt regelmäßig zu Problemen bei der Nachzahlung. Kaum einer schafft es Geld zu sparen für Nachzahlungen, Kleidung, Möbel , Kühlschränke etc.

  52. 4.

    Interessant wäre die Gründe des explodierenden Gaspreises zu erfahren.
    Gazprom liefert sein Gas für 220 Euro nach Deutschland, die Verträge sind langfristig geschlossen. Frau v.d.Leyen hat den Gaspreismarkt in der EU "liberalisiert", der Gaspreis liegt jetzt bei 1.200 Dollar.
    Gazprom liefert deutlich mehr Gas nach Europa als 2020. Deutschland zum Beispiel hat in den ersten acht Monaten 2021 fast 40 Prozent mehr Gas erhalten, als im Vorjahreszeitraum. In den ersten acht Monaten hat Gazprom fast soviel Gas exportiert, wie im bisherigen Rekordjahr 2018. Die Gasknappheit in Europa hat also nicht Gazprom zu verantworten. Woher kommt die Preisexplosion am Gasmarkt und wer steckt sich das Geld in die Tasche?

  53. 3.

    "also wenn man per Wärmepumpe, Biomasseheizkessel oder mit einer solarthermischen Anlage heizt. Wobei solarthermische Anlagen nicht das komplette Jahr über heizen können." Die Problematik für den Hausbesitzer ist ähnlich wie die bei der fehlenden Grundlastfähigkeit von Wind- und Sonnenstrom. "Nicht das komplette Jahr heizen können" ist ein Euphemismus. Für den größten Teil des Jahres ist die solarthermische Anlage ein relativ wertloses Addon, das gerade in der Phase des erhöhten Heizbedarfs parallel mitläuft und nur Geld kostet (Abschreibung und Unterhalt) und der Heizbedarf wie bisher konventionell beispielsweise mit Heizöl abgedeckt werden muss.

  54. 2.

    Wer heute noch neu baut ohne Wärmepumpe und PV auf dem Dach muss nicht mehr ganz dicht sein. Andere Formen der Heizung werden spätestens in zehn Jahren deutlich teurer werden. Der CO2 Preis am freien Markt wird sich mittelfristig auf die Kosten von CO2 Abscheidung aus der Atmosphäre einpendeln und das ist ein teurer Spaß. In Städten muss großflächig Fernwärme ausgebaut werden.

  55. 1.

    Der Artikel setzt sich nur mit den Rihstoffmaerkten auseinander. Es fehlt jeglicher Bezug zur Besteuerung und zu den Steuermehreinnahmen durch gestiegene Grundpreise. Nicht das man die Politik noch kritisch hinterfragt.

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