Interview | Ines Rutschmann von Finanztip - Energieexpertin: Auf Mieter kommen Mehrkosten von bis zu 44 Prozent zu

Gaszähler einer Heizungsanlage (Quelle: dpa/Christian Ohde)
Bild: dpa/Christian Ohde

Vor allem gestiegene Energiepreise haben die Inflation in Deutschland auf den höchsten Wert seit 1993 getrieben. Worauf sich jetzt Mieter, Hausbesitzer und Autofahrer einstellen müssen, erklärt die Energieexpertin des Verbraucherportals Finanztip.

rbb|24: Frau Rutschmann, das Leben in Deutschland wird so schnell teurer wie zuletzt vor 28 Jahren - im September ist die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 4,1 Prozent in die Höhe geschnellt. Das liegt vor allem an den Energiepreisen, von einem sogenannten Energiepreisschock ist immer wieder die Rede. Finden Sie diesen Begriff angemessen – oder schürt er zu Unrecht Sorgen unter den Verbrauchern?

Ines Rutschmann: Der Begriff ist aus meiner Sicht falsch und schlecht gewählt, weil er suggeriert, dass die Preise sprunghaft gestiegen sind, das ist aber nicht der Fall. Die Entwicklung hat sich über mehrere Monate hingezogen. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Preise für Erdöl und Gas jetzt nicht auf einem Allzeithoch sind, sondern wir haben hier wieder das Preisniveau von 2014 beziehungsweise 2015 erreicht. Vielleicht haben wir uns die vergangenen Jahre zu schnell daran gewöhnt, dass Gas und Öl billig sind, und jetzt kehren wir zum Preisniveau von vor sechs oder sieben Jahren zurück. Vor zehn Jahren lagen die Öl- und Gaspreise sogar noch höher.

Ich gehe davon aus, dass Öl und Gas nicht dauerhaft auf diesem aktuellen Niveau bleiben, sie werden in den nächsten Monaten auch wieder fallen. Anlass zu Sorgen können die Preise dagegen schon sein, natürlich vor allem bei Menschen mit niedrigen Einkommen, bei denen Energiekosten besonders stark zu Buche schlagen.

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Ines Rutschmann ist Energieexpertin beim unabhängigen Geldratgeber Finanztip. Sie beschäftigt sich damit, wie sich Verbraucherpreise für Strom und Brennstoffe entwickeln und wie Verbraucher ihre Energiekosten dauerhaft senken oder zumindest niedrig halten können.

Aber wie kommt es zu diesen Preissteigerungen? Und welche Rolle spielt dabei die Corona-Pandemie?

Corona spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Frühling 2020 ist die Wirtschaft eingebrochen, die Nachfrage nach den Brennstoffen ist auch zurückgegangen, auch beim Strom übrigens. Das hatte die Folge, dass die Preise an der Börse für Gas und Rohöl auf ein Rekordtief gefallen sind. Beim Öl kam dann noch ein Streit zwischen den Förderländern Russland und Saudi-Arabien hinzu, wodurch Rohöl auf den niedrigsten Preis der vergangenen zehn Jahre fiel.

Die niedrigeren Kosten schlugen beim Heizöl direkt durch und erreichten im Herbst 2020 einen Tiefstand. Bei vielen Gaskunden kamen die niedrigeren Kosten im zweiten Halbjahr 2020 an, die Preise sanken. Das heißt gleichzeitig, wenn wir die aktuellen Verbraucherpreise mit denen vor einem Jahr vergleichen, müssen wir bedenken, dass die Preise vor einem Jahr sehr niedrig waren.

Die Preise für die Beschaffung von Rohöl und Erdgas haben dann ab Herbst 2020 wieder langsam angezogen und sind nun deutlich teurer. Hinzu kommt, dass seit Januar wieder die Mehrwertsteuer von 19 Prozent gilt und der CO2-Preis auf Heizöl und Erdgas gestiegen ist.

Und wie geht es jetzt weiter? Wann können die Verbraucher wieder mit sinkenden Energiekosten rechnen?

Beim Gaspreis dürfte es ab 2022 Entspannung geben. Lieferanten, die jetzt Terminkontrakte eingehen, zahlen nächstes Jahr deutlich weniger. Bei den Gaslieferanten ist dabei entscheidend, wie langfristig sie sich eingedeckt haben. Wer voriges Jahr ein großen Teil Gas für dieses Jahr eingekauft hat, ist von den aktuell hohen Preisen weniger betroffen.

Beim Rohöl wird vermutlich die OPEC, zu der die größten Förderländer gehören, schon ab November höhere Fördermengen beschließen. Damit würde mehr Öl auf den Markt kommen und der Preis sollte dann erwartungsgemäß auch wieder fallen.

Berlin ist auch die Hauptstadt der Mieter. Ab wann werden diese hohen Energiekosten bei den Mietern ankommen?

Die meisten Mieter spüren von den höheren Kosten noch nichts, die Heizkostenabrechnung für dieses Jahr kommt ja erst 2022. Für das Jahr 2020 werden sie eher eine Gutschrift erhalten, wenn sich ihr Verbrauch im Vergleich zu 2019 nicht vergrößert hat.

Für dieses Jahr hat die Beratungsgesellschaft co2online gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund vor wenigen Tagen den Heizspiegel [heizspiegel.de] herausgegeben, und der hat errechnet, dass auf Mieter mit Gasheizung Mehrkosten von 13 Prozent zukommen, auf Mieter mit Fernwärme 8 Prozent und auf Mieter mit Ölheizung sogar 44 Prozent höhere Kosten zukommen können. Der Heizölpreis ist aber auch am stärksten gestiegen, weil er prozentual auch am stärksten von den Beschaffungskosten abhängt.

Die hohen Gaspreise betreffen übrigens nicht nur Bürger mit Gasheizung, sondern auch jene, die mit Fernwärme beliefert werden. Vattenfall nutzt beispielsweise Gas, um Wasser zu heizen und Kunden zu beliefern. Die Preise für Fernwärme dürften sich deshalb auch erhöhen.

Und was ist mit den Hausbesitzern? Wann sollte man jetzt am besten Öl kaufen, falls der Tank nicht mehr ausreichend für den Winter gefüllt ist?

Hausbesitzer zahlen ja direkt für ihre Brennstoffe, es kommt also ganz darauf an, wann sie sich ihr Öl kaufen. Wer jetzt Heizöl bestellt, zahlt doppelt so viel wie vor einem Jahr. Im Moment sollte man also lieber warten und die Preise im Auge behalten. Möglicherweise haben wir jetzt aber die Preisspitze auch erreicht.

Wer im Eigenheim eine Gasheizung hat, hat vielleicht schon ein Schreiben von seinem Anbieter mit angekündigten höheren Preisen bekommen. Ich habe schon von Preiserhöhungen von 70 oder 80 Prozent gehört, das waren dann aber Tarife, die zuvor schwer kostendeckend waren. Es kommt immer darauf an, auf welchem Niveau der Preis vorher war und welche Mehrkosten der Anbieter jetzt hat.

Ein Blick in die Zukunft, Stichwort Klimawandel: Die Ölheizung ist ein Auslaufmodell, doch wie geht es weiter? Welche Heizvariante empfehlen Sie?

Zunächst einmal besteht ja die Pflicht, bestehende Gas- und Ölheizungen nach 30 Betriebsjahren auszubauen, wenn es sich um einen Konstant-Temperaturkessel handelt. Es sei denn der Hausbesitzer wohnt mindestens seit Februar 2002 im eigene Haus, dann darf er diesen Kessel noch länger betreiben. Ab 2026 darf dann keine neue Ölheizung mehr eingebaut werden. Wer jetzt noch mit Öl heizt und modernisieren muss, kann nur noch bis 2026 eine neue Heizung einbauen, danach nur noch mit besonderer Genehmigung, wenn er nachweisen kann, dass er nicht an alternative Energien kommt.

Aber auch wenn man jetzt noch Ölheizungen einbauen kann, sollten sich Betroffene das gut überlegen, denn zum einen gibt es für alternative Heizungen mit erneuerbaren Energien hohe staatliche Zuschüsse, also wenn man per Wärmepumpe, Biomasseheizkessel oder mit einer solarthermischen Anlage heizt. Wobei solarthermische Anlagen nicht das komplette Jahr über heizen können. Zum anderen werden die Kosten für Heizöl nicht mehr auf das Niveau von 2020 oder 2019 fallen. Seit Anfang 2021 wird der CO2-Preis auf Heizöl erhoben, diese Kosten erhöhen sich jedes Jahr bis 2026. Wie es nach 2027 aussieht, weiß man noch nicht, dann wird sich der Preis am Markt bilden und kann dann noch mal deutlich ansteigen.

Beim Gaspreis sehe ich eine noch viel höhere Kostensteigerung bis 2030, spätestens 2040. Die Gasbranche will vom Erdgas kommen und "Grünes Gas" liefern, dafür ist ein erheblicher Umbau der Infrastruktur nötig, um die Gewinnung von grünem Wasserstoff und grünem Methan zu ermöglichen. Hier erwarte ich mindestens eine Verdoppelung der Gaspreise.

Kommen wir zum Schluss noch zu den Spritpreisen an den Zapfsäulen. Lässt sich beziffern, um wieviel Prozent hier die Preise in den vergangenen Monaten gewachsen sind? Und werden die Preise an den Tankstellen jetzt dauerhaft so hoch bleiben?

Die Spritpreise sind seit Anfang des Jahres um rund 20 Prozent gestiegen, weil Rohöl teurer geworden ist. Diesel kostet aktuell rund 1,45 Euro pro Liter, Benzin 1,60 Euro pro Liter. Die Preise werden auch wieder sinken, wenn sich die Fördermenge für Rohöl erhöht und infolgedessen der Preis für Rohöl fällt. Langfristig belastet aber der CO2-Preis Diesel und Benzin immer stärker. Die Spritpreise, die wir 2020 hatten, werden sich höchstwahrscheinlich nicht mehr einstellen.

Frau Rutschmann, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Frank Preiss, rbb|24

Sendung: Inforadio, 1.10.2021, 7:51 Uhr

58 Kommentare

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  1. 58.

    "Der Autohass ist politisch gewollt"

    Der "Autohass" ist lediglich eine Deprivilegierung des Autos gegenüber alternativen Fortbewegungsformen. Der Hass kommt durchweg von den Autofahrenden selbst (ihr Beitrag ist ein schönes Beispiel).

    "An der Energiepreisschraube drehen, das gefällt besonders grünlinken Parten."

    Die waren 16 Jahre in der Opposition. Eigentlich können die selbsternannten Volksparteien sich freuen, dass ohne sie gerade nichts wirklich geht. Die Preise werden die nächsten Jahre so oder so massiv steigen. Da man die Grünen von vorneherein als Sündenbock benannt hat, kann man weiter damit ablenken. Auch bei der Entwicklungshilfe haben unsere Unternehmen recht gut von unseren Steuergeldern im Ausland profitiert. Dass da keine Märkte entstehen wie versprochen ... mysteriös.

    Früher gab es Höhlen und Lagerfeuer. Das Weiterzuentwickeln sollte Anspruch der modernen Menschen sein, besonders bei allen Problemen die kommen. Wer verteidigt hier die Höhle?

  2. 57.

    Meinen Sie, Vattenfall hätte die Steinkohle für Moorburg von den Bäumen gepflückt? Ein schwerwiegender Einwand. Ich hatte mal gelesen, das Kraftwerk liegt an der Elbe. Und ich denke, die von Vattenfall haben sich darüber Gedanken gemacht. Mein Punkt war allerdings ein anderer, statt fossilem heimischen Brennstoff wird fossiler Brennstoff aus Russland für die hiesige Grundlastversorgung verfeuert.

  3. 56.

    also bei den Preisen von E-Autos, einen von den SPD und Grünen befohlenen Billig-Job und den weiten Fahrten in der Mark werden sie arm durch Arbeit.

  4. 55.

    Soso:
    "Werter Jörg ein Kollege von mir über 60 fährt morgens um 5 Uhr eine Stunde mit dem Bus zur Arbeit, macht einen Knochenjob und finanziert dadurch seine arbeitsfaulen Nachbarn, wenn auch gering, mit."

    Welchen Nachbarn. den rechts oder links von ihm wohnenden? Bitte konkret benennen und mit prüfbaren Nachweisen statt billiger, undifferenzierter Klischee-Parolen nach dem Mott, alle Alg-II-Empfänger seien faule Raucher!!!

  5. 54.

    Soso:
    "Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn sich HartzIV Bezieher im Supermarkt unterhalten und darüber beschweren das sie zum Probearbeiten müssen, weil sonst Leistungen gesperrt werden. Aber auch ganz klar äußern das sie keine Arbeit annehmen werden, es sei denn es ist Schwarzarbeit neben dem Leistungsbezug. Und wieso wird ständig das Klischee bestätigt das diese sehr viel Geld für Zigaretten und Tabak ausgeben? Alle Arbeitnehmer die ich kenne haben mit dem Rauchen aufgehört, weil es denen zu teuer wurde, aber die Leistungsbezieher gehen dann mit der großen Tabakbox aus dem Supermarkt."

    Soso, "ALLE Arbeitnehmer, die Sie kennen" sind Nichtraucher, und ALLE Alg-II-Bezieher sind Raucher! Wie naiv muss man sein, um in solchen billigen klischees gefangen zu sein?!? Aber Hauptsache, es läßt sich mit solchen dummen - aber falschen - Klischees Stimmung machen! Wer solchen Klischees anhängt, zeigt, wie dumm er ist!

  6. 53.

    Lohnt sich noch ein Auto mit Erdgas oder Autogas zu fahren?

  7. 52.

    Sie meinen den Regelsatzanteil, den ich bereits erwähnte. Das ist der Anteil, der monatlich, von realtiätsfremden Leuten, festgelegt wurde - die Jahresabrechnung für Stromlieferungen wird vom Jobcenter auf Antrag (ich wiederhole mich gerne) übernommen, weil die Kosten für die Jahresabrechnungen aufgrund der Preis- und Steuererhöhungen vom Regelsatz nicht zu leisten sind und eine unbillige Härte darstellen. Und Kosten für Unterkunft UND Heizung sind auf kommunaler Ebene in den jeweiligen Angemessenheitskriterien festgelegt. Der Regelsatz, der für Energie (Hausstrom) ist, wie Sie richtig erwähnten, ist in den Leistungssätzen des Bundes enthalten. Und da Strom zu den lebensnotwendigen Aufwendungen gehört, es gibt höchtrichterliche Urteile, müssen diese Kosten für die Jahresrechnung vom JC gezahlt und nicht als Darlehen gewährt werden - wenn es im normalen Rahmen bleibt. Übersteigende Kosten können als Darlehen gewährt werden. Auf die Trennung der Kosten und der Leistungen kommt es an.

  8. 51.

    Nachforderungen für sonstige Energiekosten (Strom und Gas zum Kochen und für den Betrieb elektrischer Geräte) werden vom Amt nicht gezahlt, da diese Kosten im Regelbedarf enthalten sind.

    Für den Posten “Wohnen, Wohninstandhaltung und Energie” sind 37,60 EUR im Monat für einen Einpersonenhaushalt vorgesehen.

    Dieser Betrag ist sehr niedrig, so dass er selbst bei sparsamem Verbrauch oft nicht ausreicht. Wenn Sie daher eine Nachforderung vom Energieversorger bekommen, bleibt Ihnen meist nichts anderes übrig, als ein ratenweises Abstottern der Schulden zu vereinbaren. (mit dem Stromversorger)

    Wenn Sie sich wegen der Übernahme der Kosten an das Amt wenden, wird Ihnen dort dasselbe gesagt. Mit Glück bekommen Sie vom Jobcenter ein Darlehen.

  9. 50.

    Es ging um die Jahresabrechnungen, die auf Antrag übernommen werden. Warmmiete wird kommunal geregelt, vom Jobcenter gezahlt - dazu gehören die unterschiedlichen Energieträger. Dass die Abschläge vom eigenen Regelsatz zu bezahlen sind (die definitv dafür kaum ausreichen) habe ich nie bestritten. Also bitte eins von anderen getrennt betrachten.

  10. 49.

    Noch vor der Wahl hat ein bekanntes Institut ausgerechnet, daß der Benzin Normalsuperpreis auf 2,37-2,41 EUR steigen wird, weil die Grünen in jedem Fall in der Regierung sind.
    Der Autohass ist politisch gewollt, wie man sieht hervorragend in Berlin mit Wegfall von Parkplätzen, Erhöhung von Anwohnerparkgebühren, Wegfall von Straßen als "Spielstraße", Verdrängung von Pendlern usw.
    An der Energiepreisschraube drehen, das gefällt besonders grünlinken Parten.
    Eine einfache Form an Geld zu kommen für die achso tollen Projekte und Wiedergutmachungen im Ausland.
    Tja, wie bestellt, so bezahlt der Wähler - kann man hier wörtlich sagen.

  11. 48.

    Das hat SOSO zwar nicht behauptet, aber es gibt tatsächlich Leute die so denken, genauso wie es Leute gibt, die behaupten, dass alle Vermieter gierige Abcoker sind.

  12. 47.

    Das ist inhaltlich falsch, Jörg hat die Sachlage korrekt dargestellt:

    Heizung zahlt das Jobcenter, Strom aber nicht. Es sei denn, mit dem Strom wird nachweislich Wasser erwärmt.

    Gesetzliche Grundlagen wewrden hier erläutert:

    https://www.gegen-hartz.de/warmwasser-und-energiekosten-hartz-iv

  13. 46.

    Hat zwar nichts mit Energie und Mieten zu tun, passt aber auch.
    Heute Morgen beim Bäcker; Die Brötchen die ich immer kaufe,haben bisher 50 Cent gekostet, Heute 75 Cent.
    50 % Preissteigerung ist schon eine ordentliche Hausnummer.

  14. 45.

    Und die Steinkohle für das Kraftwerk wächst in Hamburg an den Bäumen oder wo kommt die her?

  15. 44.

    Wenn Sie der Meinung sind, alles besser zu wissen, lade ich Sie ein, sich bei den Behörden zu bewerben und sich einzubringen anstatt immer nur zu meckern. Gilt auch für Kalle und diverse andere Meckerköppe hier

  16. 43.

    Dummerweise kenne ich diese Regeln. Und hier in Berlin werden die Kosten für dei Jahresabrechnung NICHT als Darlehen gewährt. Das liegt daran, dass Preissteigerungen in den Angemessenheitskritieren zu berücksichtigen sind. wie andere Kommunen in den JC und Optionsämtern regeln, liegt an jedem Bundesland - denn die KdU sind kommunal geregelt.
    Und was ich am meisten ablehne, sind unterirdische Stammtischparolen, die nur durch Polemik, aber nicht durch Wissen glänzen.

  17. 42.

    Kalle - mal fein ruhig - so als jemand "vom Fach" kann ich Ihnen nur raten, sich mit den Rechtsgrundlagen zu befassen: die Kosten für Unterkunft und Heizung beinhalten auch Energieträgerkosten - die nach einer Jahresabrechnung im Falle einer Nachzahlung, auf Antrag vom Jobcenter übernommen werden. Heizungskosten zählen zu den Kosten zur Unterkunft - ebenso wie die Kosten Heizgas - die abgekoppelt vom Kochgas zu werten sind. Auch die Rechnung für den Hucker, der die Kohlen ins Haus bringt, werden vom Jobcenter übernommen - alles auf Antrag. Oder möchten Sie den Leuten weismachen, dass das Jobcenter nur die Kosten für die Kaltmiete übernimmt? Aufgrund der Rechtslage ist "Hartz4" eine Mischform der Sozialleistungen: der Regelsatz für hilfebedürftige Leistungsempfänger kommt aus Bundesmitteln und die Kosten für Unterkunft und Heizung aus kommunalen Mitteln die je Bundesland verschieden sind und die jeweils in Angemessenheitskategorien unterteilt sind.

  18. 41.

    Wer nach Umwelt- und Klimaschutz berechtigt schreit, der muss auch die Rechnung Zahlen. Die Frage die sich mir stellt. Wieso eigentlich so hoch Qualifiziertes Personal bei der Herstellung sowie bei der Dortigen Verwaltung eingesetzt werden? und wieso hier Bundestarif bei der Entlohnung zu tage tritt.

  19. 40.

    ich empfehle ihnen sich mal die KdU Regeln genauer zu lesen. Es ist richtig das das Grundsicherungsamt die Energiekosten als Darlehen übernimmt, wenn jedoch fest steht das die Kosten grob/ fahrlässig entstanden sind,werden sie wohl auf den Kosten sitzen bleiben.

  20. 39.

    Dafür gibt es ein natürliches Experiment: Die Ölkrise. Damals wurde deutlich weniger gefahren und deutlich verbrauchsärmere Autos gekauft.

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