1,555 Euro pro Liter - Dieselpreis steigt auf Allzeithoch

Mo 18.10.21 | 10:53 Uhr
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Ein Autofahrer betankt ein Auto mit dem Kraftstoff Diesel an einer Tankstelle des Mineralölkonzerns Total in der Chausseestrasse. (Quelle: dpa/Carsten Koall)
Bild: dpa/Carsten Koall

Diesel ist an Tankstellen in Deutschland so teuer wie noch nie. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags lag der Preis bei 1,555 Euro pro Liter, wie der ADAC am Montag mitteilte. Damit übertraf er den bisherigen Rekord von 1,554 Euro pro Liter vom 26. August 2012 minimal.

Auch Benzin nähert sich einem Höchststand an. Super der Sorte E10 lag am Sonntag bei 1,667 Euro pro Liter. Damit fehlen nur noch 4,2 Cent zum Rekord von 1,709 Euro am 13. September 2012.

Spritpreise steigen seit Monaten

Die Spritpreise steigen seit Monaten. Treiber ist vor allem der nach dem Corona-Einbruch des vergangenen Jahres gestiegene Ölpreis, der am Montag mehrjährige Höchststände erreichte. Beim Diesel wird dies zudem durch die herbsttypische hohe Nachfrage nach Heizöl verstärkt. Seit Jahresbeginn sorgt der Kohlendioxid-Preis von 25 Euro pro Tonne für einen zusätzlichen Aufschlag von rund 6 bis 8 Cent je Liter.

Besonders drastisch ist die Entwicklung, wenn man sie mit dem Vorjahr vergleicht. Damals hatten Öl- und Spritpreise durch die Corona-Krise Tiefstände erreicht, bevor Anfang November 2020 die Trendwende kam.

Der Anstieg sorgt zudem für politische Debatten, unter anderem forderte zuletzt der scheidende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für den Fall weiter stark steigender Energie- und Kraftstoffpreise kurzfristig wirksame Gegenmaßnahmen vorzubereiten. Ein großer Teil des Kraftstoffpreises an der Zapfsäule sind Steuern und Abgaben. Bei Diesel sind das auf dem aktuellen Preisniveau etwa 25 Cent Mehrwertsteuer, gut 47 Cent Energiesteuer und die 6 bis 8 Cent aus dem Kohlendioxid-Preis.

Sendung: Inforadio, 18.10.2021, 9 Uhr

62 Kommentare

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  1. 62.

    Worüber sich hier kaum jemand Gedanken macht ,ist das nicht nur die Spritpreise teurer werden ,sondern alles andere wie Lebensmittel usw auch
    Wie kom.en die in die Läden, wie und mit was werden die angeliefert ,mit LKWS
    Die Spediteure geben die gestiegenen Spritpreise an die Entverbraucher weiter
    So sind selbst die betroffen ,die kein Auto haben
    Die traktoren der Landwirte, mit denen Gemüse, Getreide usw.geerntet wird ,fahren auch mit Diesel
    Auch deswegen wird für uns alle alles teurer

  2. 61.

    Ich nehme Ihnen auch nichts krumm ,warum auch ,hier darf jeder seine Meinung sagen ,
    Wenn ich in der Stadt wohnen würde ,was ich nicht möchte ,bin halt ein Landei ,würde ich auch möglichst das Rad nehmen
    Sorry ,wegen null Ahnung!!

  3. 60.

    Natürlich war meine Anwort nicht ganz ernst gemeint. Ich kann manchmal nicht anders ;-). Ich weiss durchaus, das zwischen Stadt und Land ein Unterschied ist. Mit zehn, 15 Kilometer kommt man in Berlin in der Regel recht gut hin. Ich bin von JWD nach rd. 10 Km gerademal an den Ausläufern der innendörflichen Zivilisation - also Spandauer Wilhelmstadt. Das ist Ok. Zum "Theo" geht auch. Die Nebenfahrbahn der Heerstr. könnte besser sein und die Hügel nerven auch auf Dauer. In die Innenstadt mit Rad? Ich bin nicht lebensmüde und 50 Km Touren mache ich mal, wenn ich mich auspowern will - aber Richtung Brandenburger Spassland und abseits der Landstraßen. Aber Dusch und Umkleideräume gibt es bei uns tatsächlich ... und die "null Ahnung" nehme ich nicht krumm.
    Aber mit dem Umziehen ... stimmt schon ... aber nach dem Sport sollte man sich schon umziehen ;-).

  4. 59.

    Es ist ja sehr gut mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren ,der Umwelt und des Klimas zu liebe
    Leider kommt das bei weitem nicht für jeden in Frage
    Jeden Morgen 50 km ,jeden Abend 50 km Berg und Tal, ??
    Fragen Sie sich selbst ob das machbar ist
    Wenn ich in der Stadt wohnen würde ,hätte ich nicht unbedingt ein Auto
    Bitte nicht mit dem Blödsinn kommen ,man könnte ja umziehen

  5. 58.

    Sie sind aber Lustig !!!
    Ändert aber nichts ,das sie null Ahnung haben
    Aber trotzdem ,sie kritisieren auf eine lustige Art

  6. 57.

    Sie dürfen den Fahrtwind nicht unterschätzen. Etwas Verdunstungskälte ist immer da und gute Arbeitgeber haben einen Bereich für die Körperhyäne - einfach 'n bisschen früher losstrampeln - passt. Müssen sie mal probieren. Durchatmen ohne Öffi-Würgereiz oder auf einem schönen schattigem Radweg die Leute in den Blechkisten ansehen. Im Stau, voll in der Sonne, 35 Grad im Schatten, die Sonne brüllt durch aufs Dach, der Miefquirl vom Motor bläst zusätzlich warme Luft in ihre Richtung, die Klimaanlage schwenkt die weisse Fahne, die Suppe läuft hinter dem Gurt runter (und was weiss ich noch wohin). Herrlich. ;-)

  7. 56.

    Elekromobilität ,wasserstoffmotoren werden sich in 10 Jahren oder so durchsetzen ,bin mir sicher ,daß mein nächstes Auto auch ein Elektroauto ist
    Noch ist es aber nicht soweit

  8. 55.

    Also für Drahtesel gibts sogar Spikesreifen und auf Eis oder einer geschlossenen Schneedecke fahren die sich richtig gut. Während der geneigte Bleifuss beim Anfahren sich langsam durch die Schneedecke fräst bis etwas Grip da ist oder mit dem berühmten "viel Gas, wenig Kupplung" gerade selbige runiniert strampelt Frau gemütlich von dannen. Ok - Regen is' doof.

  9. 54.

    Und im Sommer ,bei grosser Schwüle ,wo man im Stehen schon schwitzt ,brauchen sie 3 Stunden ,das sie nicht Duschen müssen ,

  10. 53.

    Was soll`s, dann kaufen wir eben den Atomstrom aus Frankreich !! Unsere Politiker sind weltfremd.

  11. 52.

    Der Berliner hat immer und überall die große Schnauze, meist aber kein kein Hintergrund Wissen.

  12. 51.

    Wer die Luft durch fossile Brennstoffe verpestet muß eben mehr zahlen. Die Folgekosten durch den Klimawandel werden wesentlich höher sein, aber bis bis dahin werden die heutigen Egomanen nicht mehr leben.

  13. 50.

    Ich fahre einfach gemütlich, dann kommt man auch nicht ins Schwitzen. Eine halbe Stunde für neun Kilometer ist jetzt kein Tempo wo man wie Lance Armstrong strampeln muss.

  14. 49.

    Gibt es denn da Duschmöglichkeiten oder sitzen Sie da den ganzen Tag so "angeschwitzt"auf Arbeit rum ? Bestimmt nicht so toll für Ihre Kollegen .

  15. 48.

    Sehr sehr guter Kommentar .
    Einer der Ahnung hat
    Stimme ich voll zu

  16. 46.

    Und bevor ich in die Stadt ziehe ,bezahle ich lieber den Diesel ,und nicht die teure Innenstadtwohnung ,das ist jedem sein eigenes Ding ,wie er leben will
    Aber sie müssen mal kapieren, das nicht jeder auf das Fahrrad umsteigen kann
    Hat nichts zu sagen ,das ich es schlecht finde ,das sie das können ,ist für die Umwelt und die Luftqualität in den Städten gut

  17. 45.

    Das mag ja sein ,daß sie mehr Miete zahlen ,hat aber nichts damit zu tun ,daß viele nicht auf das Auto verzichten können
    50 km oder mehr mit dem Fahrrad ,in einer berglandschaft schaffen auch Sie Zeitlich nicht
    Ich habe ein eigenes Haus ,bezahle keine Miete ,das ist halt ein Unterschied zu ihnen
    Aber wie schon erwähnt ,wen ich in Berlin oder Frankfurt wohnen würde ,hätte ich auch kein Auto ,das ist ihr Vorteil
    Über die Pendlerpauschale bekommen Sie auch nicht alle Unkosten bezahlt

  18. 44.

    Der war gut... Zuerst ihre Aussage mit den elektrischen ÖPNV... Das mag auf die Bahn zutreffen... Busse fahren in Brandenburg größtenteils mit Diesel. Haben Sie mitbekommen, dass in Stuttgart eine Elektrobusflotte abgebrand ist, weil ein Elektrobus in Depot angefangen hat zu brennen??? Sie wissen, dass ein Elektrobrand schwerer zu löschen ist und dass die Akkus nach dem Brand noch lange gekühlt werden müssen... Egal. Und zu ihrer Pendlerpauschale... Haha... 35 ct. pro km und das nur für die Hinfahrt... Wahnsinn... Übrigens kann die KM-Pauschale jeder ansetzen... Egal ob PKW, Bus, Bahn, Rad oder meinetwegen zu Fuß...

  19. 43.

    Für alle Hurra-Schreier die nur bis zu Ihrem Fahrradlenker denken können . Wird das Benzin teurer , dann wird ALLES was damit zu tun hat auch teurer . Von Lebensmittel bis Krankentransporte . Von ÖPNV bis Fernreise … Alles .

  20. 42.

    Ich zahle halt statt der Spritpreise für die 50km Pendelstrecke eine wesentlich höhere Miete. Leider kann ich die Miete nicht von der Steuer absetzen, wie die Pendler die Entfernungspauschale.

  21. 41.

    Sehr guter Kommentar, spricht mir aus dem Herzen.
    ,, Sollen die doch umziehen...." Also mich zieht gar nichts in eine Stadt. Und mein Auto werde ich auch weiterhin nutzen, auch wenn es den Lifestyle-Grünen aus z.B. Berlin nicht passt.

  22. 40.

    Die Stadtbewohner gehen mir langsam auf die Nerven. Versuchen Sie mal, in ländlichen Regionen ortsnah einzukaufen oder einen Arzttermin nach Busfahrplan zu bekommen. Dann eine halbe Stunde länger im Wartezimmer und der Bus ist weg. Na, vielleicht sind Omi und Opi dann zu Fuß am nächsten Morgen auch wieder zu Hause. Wer alle 5 Minuten Bus und Bahn vor der Haustür hat, kann gut den Mund aufreissen.

  23. 39.

    Würden Sie auch mit dem Fahrrad bei Regen und Schnee fahren ,wenn sie 50 km von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen würden ,ohne brauchbaren ÖPNV ,
    Ihre Aussagen sind typisch für einen Städter ,der null Ahnung vom Landleben hat
    Und kommen Sie nicht mit dem Schwachsinn ,dan ziehen Sie doch um
    Es gibt genug Leute die keine Möglichkeit haben ,auf das Auto zu verzichten
    Larissa ,viel Spaß ,bei ihrem Morgen und Abendsport

  24. 38.

    In manchen Kommentaren merkt man das hier viele Berliner hier schreiben ,und keine Ahnung haben ,wie der ÖPNV auf dem Land ausgebaut ist ,und man garnicht auf das Auto verzichten kann
    Wer fährt schon 50 km morgens ,50 km abends mit dem Fahrrad zur Arbeit ,ÖPNV existiert in manchen Ländlichen Gebieten so gut wie garnicht
    Aber als Städter kann man gut tönen ,mit dem Fahrrad zu fahren ,die Leute im ländlichen Raum sind egal
    Wenn ich in Berlin wohnen würde ,hätte ich kein Auto ,würde aber zu keinem anderen sagen er soll aufs Fahrrad umsteigen ,wenn ich garnicht weiss ,wie deren Umstände sind

  25. 37.

    Danke, das geht Dank entsprechender Kleidung und mit Winterreifen am Fahrrad für mich sehr gut, ins Büro brauche ich etwa eine halbe Stunde. Meine Mutter fährt lieber mit der BVG wenn das Wetter nicht so gut ist. Die Jahreskarte ist deutlich günsiger als ein Auto, grade für Rentner.

  26. 36.

    Das haben wir nun vom Abschalten der Kraftwerke!
    Warum werden die Steuern in Deutschland nicht gesenkt?
    In Polen und Tschechien ist Benzin viel billiger.

  27. 34.

    „Gebetsmühlenartig“? Ich kann mich nicht daran erinnern, mich schon mal zum Thema „ÖPNV auf dem Land“ geäußert zu haben. Wollen Sie den von mir genannten Zusammenhang denn leugnen?

  28. 33.

    Ich habe doch lediglich gesagt, dass sich niemand darüber wundern (oder gar beschweren) muss, dass der ÖPNV in ländlichen Regionen nicht ausgebaut oder – ganz im Gegenteil – sogar zusammengestrichen wird, wenn ihn kaum jemand nutzt. Eine Lösung für dieses Dilemma habe ich spontan leider auch nicht parat.

  29. 32.

    Sprit macht einen winzigen Anteil der Kosten des ÖPNV aus. Ein guter Teil des ÖPNVs fährt ohnehin elektrisch, aber das Gehalt des Busfahrers und die Kosten für Wartung und Instandhaltung des Busses übersteigen die Spritkosten bei weitem. Und für kurze Strecken gibt es ja auch das Fahrrad, das mit abnehmender Autozahl zunehmend attraktiver wird.

  30. 31.

    Ach, Ihnen werden auch noch die Tränen kommen, wenn der Einzelfahrscheine 8 Euro kostet. Ach nee, die Mehrkosten trägt ja der Steuerzahler...

  31. 30.

    Hallo Tim aus Neukölln, auch wenn sie gebetsmühlenartig immer dasselbe daher reden, wird's nicht wahrer.

  32. 29.

    Ja ja, jetzt heulen die Autofahrer rum. Wem der Sprit zu Teuer ist, der muss sein Auto abschaffen. Nicht jeder braucht auch wirklich ein Auto in einer Stadt, wo Nachtbusse etc. noch fahren. Wenn man z.B. 10-20. min. ein Parkplatz sucht oder zum Auto zurücklaufen muss. Der kann auch auf den Bus, oder S-U-Bahn warten. Zu Weihnachten werden es sicherlich schon 2 € pro Liter sein. Wenn schon nicht das Tempolimit kommt...

  33. 28.

    Na irgendwann wird es auch mit billigen Autostrom vorbei sein, spätestens wenn die Einnahmen aus der Verbrenner Besteuerung einbrechen werden. Dann holt sich der Staat die Einnahmeverluste ebend bei den Em-Autos wieder rein.
    Und wie schon @ Hannelore bemerkt, wird es beim Stichwort "Glättung "an der Wallbox kein Kw. mehr geben.

  34. 27.

    Eine staatliche Abzockerei ohne Gleichen. Macht mal so weiter ihr Politiker. Irgendwann gibt's dann dafür eine deftige Klatsche. Lange wird das garantiert nicht mehr dauern.

  35. 26.

    Naja, Sie zahlen wahrscheinlich einen Grenzsteuersatz irgendwo zwischen 25 und 45%, je nach Ihrem Einkommen. Da bekommen Sie also wenn Sie 35 Cent von Ihrem Einkommen abziehen dürfen effektiv zwischen 8 und 15 Cent zurück. Das deckt also die von Ihnen veranschlagten Kosten von 10 Cent/km.

  36. 25.

    Polen und Tschechien müssen Öl auch auf dem Internationalen Markt kaufen, trotzdem sind Treibstoffe dort 20 - 30 Cent günstiger. Die Menschen pendeln zum Tanken. Den hohen Preis bei uns kann man also nicht auf die Erdölpreise abschieben. Die Preistreiber (ebenso für Strom) sind hier andere. Kosten und Gewinn ! zusammen machen nur rund 30% des Preises aus. Der Rest sind Steuern und Abgaben für den Staat. Dabei erhebt der Staat auch noch die Mehrwertsteuer auf die erhobene Energiesteuer. Man zahlt also auch noch Steuern auf Steuern. Und Co2 Steuer hat der Staat jetzt trotz er bereits Energiesteuer erhebt auch noch draufgeschlagen. Sich über die Erzeuger aufzuregen trifft also nicht den Kern, wenn 70% des Preises andere verursachen.

  37. 24.

    Das kann doch wirklich nur jemand sagen der Berlin nicht kennt. Es gibt viele Gegenden in Berlin, die mit den Öffentlichen schlecht zu erreichen sind. Nicht alle Berliner wohnen in Mitte, Prenzelberg oder Friedrichshain.

  38. 23.

    Das ist aber auch kurz gedacht. Mal schauen wie lange Sie gelassen zusehen können. Wird lustig wenn ihre „Zapfsäule“ plötzlich nix mehr hergibt weil nix da ist.

  39. 22.

    Typisch deutsch: Teuren SUV mit hohem CW-Wert kaufen, mit 200 über die Autobahn fahren und sich dann über die Spritpreise ärgern. Als E-Auto-Fahrer schaue ich da ganz gelassen zu.

  40. 21.

    Wolfgang, sehr guter Kommentar. Manche haben eben einen sehr begrenzten Horizont, wenn es um kranke und alte Menschen geht. Hauptsache, das Fahrrad fährt...

  41. 20.

    Ach ja? Sind glauben wohl, die Pendlerpauschale wird bar ausgezahlt? Na mit dem Kenntnisstand kann man natürlich schlaue Reden halten. Berliner halt.

  42. 19.

    Haha, ich verschrottet also mein Auto und warte dann 20 Jahre, bis der ÖPNV ausgebaut wird. Ja nee, ist klar.

  43. 18.

    Das ist doch Quatsch! Wenn ich 35 ct. Je gefahrenen Kilometer von der Steuer erstattet bekäme, könnte ich mir alsbald ein Haus im Grünen leisten.
    Ich kann 30 bzw. 35 ct. Je gefahrenen Kilometer ansetzen, um meine jährliche Steuerlast zu reduzieren.
    Das ist ein gehörigen Unterschied! Ich zahle momentan knapp 10 € für 100 km im Schnitt. Stellen Sie sich vor, ich bekäme 100x35ct erstattet: 35 €.

  44. 17.

    Ich finde es immer wieder ammüsierend, wenn rausgehauen wird, dass einem die Treibstoffpreise egal sind... Das gilt aber dann auch nur solange man es nicht im Supermarkt merkt oder beim Online-Shoppen, denn irgendwann verlangen die Lieferanten/Speditionen und die Paketdienste auch nen fetten Aufschlag, weil der Transport nun mal dann auch mehr kostet... Und gerade unsere Freunde aus dem "Grünen" Berlin sollten den Ball flach halten. Ich kann zum Bauern um die Ecke oder in meinen eigenen Garten gehen, wenn ich Milch und Eier und Obst und Gemüse brauche. Was ist mit euch... Die Eier und die Milch und das Obst und Gemüse wächst nicht im Supermarkt. Was macht Ihr, wenn die Handelsketten abgeschnitten werden, weil kein Bauer mehr in die Stadt liefern kann, weil es einfach zu teuer ist... Denken von 0 Uhr bis Mitternacht...

  45. 16.

    „Bringt ihr tolles Fahrrad auch die Lebensmittel und die ganzen anderen Sachen in den Supermarkt?“

    Höchstwahrscheinlich eher nicht … Ihr Privatwagen denn? Das ist doch ein absoluter „Äpfel mit Birnen“-Vergleich, den Sie hier anstellen. Niemand spricht davon, den Lieferverkehr zur Versorgung der Bevölkerung zu beschränken. Allenfalls vielleicht davon, diesen – da wo es sinnvoll ist – von der Straße auf die deutlich umweltfreundlichere Schiene zu verlagern.

  46. 15.

    sehe ich genauso. Dazu kommt noch das diverse Verkehrsbetriebe die gestiegenen Kraftstoffkosten irgendwann auch auf den Ticketpreis draufschlagen. Dann ist bestimmt das Geschrei groß. Die meisten Grünen Wähler kommen aus Ballungsgebieten mit gut ausgebauten ÖPNV.

  47. 14.

    Ich fahre seit etwa 30 Jahren mit einem Gasbrenner (LPG) rum. Benzin wird nur beim Start benötigt. Damals als Spinnerin abgetan, sorry, vor allem von Heizölfahrern - heute mit einem Grinsen an der Tanke - und man hört immer noch die gleichen Gerüchte über "Autogas" wie früher. Selbst wenn die Steuervergünstigung 2023 auf LPG wegfällt, dürften sich die Preise in sehr moderatem Rahmen bewegen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  48. 13.

    Verkürzte Sichtweise, die Waren kommen nicht ohne LKW in den Konsum, am Ende steigen die Preise auch für Milch, Nudossi etc.

  49. 12.

    Da haben wir ihn wieder, den deutschen Egoismus. Nicht weiter als sich selbst toll zu finden.
    Vielleicht denken Sie mal nach. Wenn die Kraftstoffpreise steigen, steigen auch alle anderen Verbraucherpreise. Außerdem gibt es auch alte und kranke Menschen, die nicht bei strömenden Regen oder bei extremen Temperaturen mit dem Rad fahren können. Es soll auch noch Gegenden ohne Einkaufsmöglichkeiten und vernünftigen Nahverkehr geben. Ich kann mir diesen Spritwahnsinn leisten und werde auch zukünftig nicht auf das Auto verzichten. Wieviele können das aber nicht und sind täglich auf ihr Auto angewiesen.

  50. 11.

    PS: Wenn immer nur die anderen Schuld an allem sind, muss man sich über solche Zusammenhänge natürlich keine Gedanken machen.

  51. 10.

    Schon mal drüber nachgedacht, dass, wenn nicht so gut wie jeder und jede auf dem Land ein eigenes Auto fahren würden, sich ziemlich sicher auch ein Ausbau des ÖPNV wirtschaftlich lohnen würde? Das ist doch komplett selbstgemachtes Leid. Klagen darüber entbehren nicht einer gewissen Ironie und Komik …

  52. 7.

    Ich sehe das nicht so dramatisch. Ist seit den 70ern abzusehen, dass es im laufe unseres Lebens noch teurer wird. Da bedarf es keiner anderen Regierung oder neuen Herangehensweisen. Wird Zeit, dass Unternehmen umdenken und mehr HO zulassen und Politik Wohnraum bezahlbarer macht… aber über Einzelmaßnahme Sprit zu sprechen hilft da wenig.

  53. 6.

    Bringt ihr tolles Fahrrad auch die Lebensmittel und die ganzen anderen Sachen in den Supermarkt?

  54. 5.

    Naja, die Pendler bekommen pro km 35 Cent Entfernungspauschale. Wenn man jetzt nicht gerade einen teuren Neuwagen fährt ist das eine sehr großzügige Rechnung für die Kosten einer Autofahrt, auch wenn der Sprint 2€/L kostet.

  55. 4.

    Ich habe mit dem privaten Autofahren aufgehört, als der Liter Diesel knapp 1,50 € gekostet hatte,. Das war aber schon 2008.

  56. 3.

    Ist der Preis von 2012 inflationsbereinigt? 10 Jahre bei ca 1.5% sind 16% Preissteigerung, oder so etwa 20 cent.

  57. 2.

    Alles nicht so schlimm, trifft ja nur die Pendler und die Landbevölkerung, die mangels ÖPNV auf das Auto angewiesen sind.. Sarkasmus Ende.

  58. 1.

    Gut so, weiter so! Mein Fahrrad fährt auch ohne Diesel.

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