Pilotprojekt bis Juni 2022 verlängert - Selbstfahrende Elektrobusse weiter in Berlin-Tegel unterwegs

Di 30.11.21 | 22:59 Uhr
  5
Autonomes Fahren mit dem Testbus der Berliner Verkehrsbetriebe am 31.10.2021 (Quelle: dpa/Karl-Heinz Spremberg)
Audio: Radioeins | 1.12.2021 | Juliane Kowollik | Bild: dpa/Karl-Heinz Spremberg)

Das Projekt mit selbstfahrenden Kleinbussen auf öffentlichen Straßen in Berlin-Tegel wird verlängert. Die drei Elektrobusse werden somit bis Juni 2022 im Einsatz sein, wie die
Verkehrsverwaltung am Dienstag mitteilte.

Nur drei statt sechs Fahrgäste möglich

Um Corona-Ansteckungen zu vermeiden, dürfen aber höchstens drei statt sechs Fahrgäste
einsteigen. Das Pilotprojekt solle dazu beitragen, dass automatisierte und vernetzte Fahrzeuge ihre Umgebung besser erkennen könnten. Ziel sei es, eines Tages hochautomatisierte Elektro-Kleinbusse in den Linienbetrieb des öffentlichen Nahverkehrs einzubinden.

Das Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert, die Federführung hat die Senatsverkehrsverwaltung.

Automatisierte Busse als Ergänzung im ÖPNV

Der Betrieb der Busse in Tegel war im Sommer 2021 gestartet. Zunächst wurden dabei mit je einem Shuttle zwei Linien und acht Haltestellen bedient. Seit Anfang Oktober sind drei der kleinen Busse unterwegs, zwei Haltestellen sind hinzugekommen. Sie fahren täglich in der Zeit von 9:30 Uhr bis 12:45 Uhr und von 13:15 Uhr bis 17 Uhr. Ein Fahrzeug verkehrt auf der Linie 328A, zwei weitere auf der Linie 328B.

Sendung: rbb88,8, 30.11.2021, 18:00 Uhr

5 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 5.

    Autonomfahrende U - Bahnzüge gab es schon in den 70ziger Jahren in Berlin auf der U 4.
    Solche Züge waren nicht gewollt bei den Fahrgästen weil bei einem unvorgesehenen Halt im Tunnel kein Personal vorrätig gewesen wäre .

  2. 4.

    Nur 3 statt 6 Fahrgäste möglich ?
    Dann dürfen da jetzt auch Rollstuhlfahrer,
    Rollatoren und Kinderwagen rein ?
    Was wird mit den vielen Touristen die vom
    U-Bahnhof zum Hafen wollen ? Gerade
    jetzt im Winter wenn es so selten hell ist ?
    Ohne Fahrgäste, ohne Fahrgastwechsel,
    doch nur verdeckte Wirtschaftsförderung.
    Auf dem Universitätsgelände sind wohl
    nicht genug Fahrgäste ? Dann kann das
    verursachte Defizit ruhig an die BVG
    durchgereicht werden. Die Berliner
    habens doch so Dicke.

  3. 3.

    Die Dinger fahren nicht erst seit diesem Sommer, sondern waren schon 2020 unterwegs. Sie behindern den fließenden Verkehr erheblich, nehmen pro Haltestelle vier Parkplätze für die Anwohner weg und kommen grundsätzlich zu anderen Zeiten als im Fahrplan ausgewiesen. Der Nutzwert ist damit gleich Null, höchstens was für Touristen vom Dorf ("Oh, guck mal...!").
    Aus der Rubrik: Dinge die die Welt nicht braucht...

  4. 2.

    Schön wäre ja auch, wenn endlich autonom fahrende U-Bah en auch endlich in Berlin fahren würden. In Deutschland macht es Nürnberg seit über einem Jahrzehnt vor, im asiatischen Raum gibt es auch schon sehr gute Vorbilder. Ein wichtiger Schritt, damit derÖPNV langfristig finanzierbar bleibt!

  5. 1.

    Man sagt ja immer, die Reise ist alles und ankommen ist das Ziel, nur das es hier etwas länger dauert, das reisen und ankommen anderer auch noch aufhaelt.
    Als E Rollator etwas überdimensioniert, wirklich nur als Testobjekt und Touriamusement zu gebrauchen, hoffentlich unfallfrei.

Nächster Artikel