Exklusiv-Umfrage zur ARD-Themenwoche - Fast die Hälfte der Berlinerinnen und Berliner will umziehen

Mo 08.11.21 | 11:13 Uhr
  74
Symbolbild: Mehrere Personen tragen Umzugskartons. (Quelle: dpa/Christin Klose)
Video: Super.Markt | 08.11.2021 | 20:30 Uhr | Bild: dpa/Christin Klose

Raus aus Berlin, ab aufs Land: Eine rbb-Umfrage lässt sich auf genau diese sechs Worte reduzieren. Noch kürzer ist die Begründung: Es ist zu teuer. Aber die Schlussfolgerung "Ab nach Brandenburg!" ist auch mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden.

Knapp die Hälfte der Berlinerinnen und Berliner möchte die Wohnung wechseln. Vier von zehn würden die Hauptstadt sogar verlassen und immer mehr von ihnen würde gerne nach Brandenburg ziehen. Das ist das Ergebnis einer vom rbb- Verbrauchermagazin Super.Markt in Auftrag gegebenen repräsentativen Online- Umfrage unter 1.000 Nutzern. Gefragt worden war: "Sind Sie zufrieden oder möchten Sie gerne umziehen?"

Weg aus Berlin - weil es so teuer ist!

Das Ergebnis: 36 Prozent der Berlinerinnen und Berliner, die an einen Umzug denken, würden der Stadt gerne den Rücken zukehren. Davon wiederum fast die Hälfte, 41 Prozent, zieht es richtig weg, raus aufs Land. Es sind vor allem Frauen und junge Paare mit kleinen Kindern, die an ihrer Wohnsituation etwas ändern wollen.

Die Gründe, warum sich immer mehr Berlinerinnen und Berliner für ein Leben auf dem Land entscheiden, reichen dabei von der Suche nach Ruhe, der "Flucht vor Lärm und Hektik der Großstadt" (56 Prozent) bis hin zur "mangelnden Sicherheit" (41 Prozent), auch "schlechte Luft in Berlin" (31 Prozent) wurde als Grund genannt.

Einer der Hauptgründe für die neue Stadtflucht ist aber definitiv der enge Mietmarkt in Berlin: Mit 59 Prozent wollen mehr als die Hälfte der Befragten wegen hoher Mieten die Stadt verlassen, wie die Umfrage des rbb-Verbrauchermagazins Super.Markt ergab.

Auch vor der Stadt wird es teurer und teurer

Allerdings ist es schon längst auch nicht mehr so einfach, auf dem Land eine passende Immobilie zu finden. Während vor zehn Jahren die Preise im Durchschnitt bei 50 Euro pro Quadratmeter lagen, haben sie sich mittlerweile verdreifacht. In fünf Landkreisen am Rand von Brandenburg gibt es noch Land zum Quadratmeterpreis von weniger als 100 Euro: in der Prignitz, der Uckermark und in den drei Landkreisen ganz im Süden. Aber je näher die Lage Richtung Berlin geht, desto teurer wird es. Märkisch-Oderland, Oberhavel und Barnim führen die Liste an. Mit 300 Euro und aufwärts pro Quadratmeter.

Baufinanzierungsexperte Christian Hanke von Interhyp sieht durchaus die Gefahr einer Immobilienblase, wie er dem Verbrauchermagazin Super.Markt sagte: "Laut unserer aktuellen Studie 2021 sehen wir einen durchschnittlichen Kaufpreis für Immobilien in Brandenburg von 480.000 Euro. Die Frage nach einer Immobilienblase gibt es immer wieder, und je höher die Preise steigen, desto eher wird auch die Frage gestellt, was auch berechtigt ist. An der Stelle können wir unseren Kunden immer nur empfehlen und tun das in der Praxis auch, entsprechend mindestens 20 Prozent Eigenkapital in die Finanzierung einzubringen und die Tilgung auf mindestens drei Prozent zu setzen." Wer bereit ist, etwas weiter von Berlin entfernt zu kaufen, der liegt preislich dann günstiger.

.Sendung: Super.markt, 08.11.2021, 20.15 Uhr.


Die Kommentarfunktion wurde am 09.11.2021 um 13:36 Uhr geschlossen. Die Kommentare um dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

74 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 74.

    Mich würde ja mal Interessieren wieviel von den 36% echte Berliner sind.... die hier geboren und aufgewachsen sind. Ich glaube nicht das, das alle echte Berliner sind die Berlin verlassen. Meine Oma sagte schon immer.. einen Berliner Baum kann man nicht umpflanzen.

  2. 73.

    „Eher wird der Abneigung gegen die alten und neuen Senatregierenden freien Lauf gelassen.“

    Verständlich irgendwo muss ja der Frust der Berliner her kommen. Der Senat hat doch in den letztenJahren gezeigt, dass es immer schlimmer wird in den aufgeführten Bereichen laut Bericht.
    - Verwaltung, Sicherheit, Wohnraumschaffung, Mietpreisregulierung, Mobilitätswende, usw..

  3. 72.

    Die Mietentreiber: 6% Grunderwerbsteuer, 0,5% Grundbucheintrag, 1,5% Notar, Makler (macht bei 300.000 Kaufpreis rund 35.000 €). Rund 50% Einkommenssteuer auf die Miete inklusive Nachversteuerung des Gehaltes eines Jobs Monat für Monat wegen der höheren Gesamteinnahmen. Energieeinsparverordnung. Instandhaltungskosten, Grundsteuer. Bald sollen die Vermieter noch die Energiekosten und den Kabelanschluss der Mieter mitbezahlen und im Gespräch eine weitere Steuer auf hohe Mieten. Das verringert ja die Mieten nicht.
    Nicht zu vergessen die Gewinnabführungen der BSR, Wasserbetriebe etc. Konzessionsabgaben an den Senat ( Hausstrom, Gaspreise für Heizung und deren Steuern und Abgaben mal ganz weggelassen) aber das sind ja Betriebskosten. Manche realisieren das zwar nicht und rechnen das zur Miete, die sich der Vermieter einsteckt.
    Beachtet man jetzt noch, dass ca. alle 30/40 Jahre Fenster, Fassade, Dach, Flur, Strang, Heizung gemacht werden muss, was bleibt da noch als Gewinn übrig?

  4. 71.

    Gerade langfristig ist ein diversifiziertes Depot der Immobilie überlegen; seit den 70er hat der DAX +3000% zugelegt, Immobilien im Schnitt um -15% verloren.

    Mit Ausnahme von A-Lage in Großstädten, oder garantierter Weiternutzung innerhalb der Familie (wenn die Kinder da mitspielen), taugt eine Immobilie zur Eigennutzung wenig als Wertanlage. Klumpenrisiko, Verlustaversion und unbestimmbare Zukunft können im Alter richtig teuer werden und dann sind sie auch noch immobil. Es braucht nicht mal einen neuen Flughafen, machnmal reicht auch der "neue Nachbar".

    Wohneigentum kann sinnvoll sein: Die Bank ist der verlässlichere Vermieter und der "Mietzins" ist planbar; wenn alles gut läuft gibt es quasi auch noch ein "Mietkauf" obendrauf. Dafür aber auf Teufel-komm-raus EK aufbrauchen und damit für lange Zeit auf eine gründliche Diversifikation der Kapitalanlage zu verzichten, ist einfach irrational.

  5. 70.

    Rund 41 Prozent der Befragten begründeten ihren Wunsch mit einem Gefühl „mangelnder Sicherheit“.

  6. 69.

    Legen Sie einmal dar, gern mit Quellen, wo die Mietentreiber in Berlin liegen. Wer etwas dagegen tun kann. Mit welchen Mitteln,

  7. 68.

    Mieter, günstige Wohnung in guter Lage, mehrfach in den letzten Jahren umgezogen. Nicht fernab der Wirklichkeit, sondern Erfahrungswerte. Alles eine Frage welche Prioritäten ich setze und wie ich mich verkaufe.

  8. 67.

    Überzeugen Sie uns mit Argumenten, geben Sie Quellen an, so wie es der Artikel vormacht.

  9. 66.

    Eine Diskussion beruhend auf Fakten (nehmen wir hier den Artikel als Grundlage unter dem diskutiert wird) und eben nicht zu spekulieren ohne zu belegen ist m.E. sachlicher und zielführender.

    Es fällt auf, dass hier in vielen Kommentaren nicht am Thema diskutiert wird. Eher wird der Abneigung gegen die alten und neuen Senatregierenden freien Lauf gelassen.

  10. 65.

    Klar, was zählen schon Fakten wenn man sich auch durch "selber Denken" alles so zurechtlegen kann, dass das eigne Weltbild nicht gefährdet ist.

  11. 64.

    "So hoch sind die Zinsen bei Vollfinanzierung auch nicht. ...."
    Zur Zeit nicht. Die dümpeln, eigentlich ungewöhnlich, seit zwei Jahren auf niedrigem, fast gleichbleibenden, Niveau rum. Seit fünf Jahren Nullzinspolitik der EZB. Inflation von 4,5 % - die Höchste seit 28 Jahren. Bleibt das langfristig so? Wie lange geht da eine Vollfinanzierung (also 110%) einer "Hütte" gut? Die Finanzierung wird i.d.R. langfristig ausgelegt. Fünf Jahre sind unter den jetzigen Rahmenbedingungen schon fast "zocken". Das EK liegt warm und trocken im Depot - klar - absolut sicher. Lagarde nimmt das böse "Z-Wort" in den Mund. Immo-Zinsen steigen - der Depotwert sinkt. Treffer Mittschiffs würde ich sagen.

  12. 63.

    Erst alles kaputt machen,die Mieten bis ins unbezahlbare hochtreiben, möglichst alles verbieten, zum Schluß noch die Grünen an die Macht und dann ins Umland ziehen. Hoffentlich passiert da dann nicht wieder das gleiche.

  13. 62.

    Soll mir recht sein, Berlin ist zu voll. Aber dann bitte auch in Brandenburg eine Arbeit suchen! Und nicht hier arbeiten, unsere Straßen kaputtfahren und in Brandenburg Steuern zahlen. Weg mit euch, viel Spaß.

  14. 61.

    Hoffentlich ziehen die ganzen yuppies mit ihren startups auch aus Berlin. Kann mir das Marketing schon vorstellen "Green Area Business Space". WIe sind die überhaupt nach berlin reingekommen?

  15. 59.

    Also zum einen zahle ich Steuern. Ausserdem nutze ich weit mehr als Rewe und Facharzt. Ich nutze den Einzelhandel, online ist für mich ein no go. Ich nutze kulturelle und sportliche Einrichtungen, sowie den ÖPNV.Gott sei Dank kann ja jede/r für sich entscheiden was gefällt.

  16. 57.

    Der Artikel mag das sagen aber wie all zu oft ist das nur die halbe Wahrheit. Und viele mögen nur die Hälfte der Wahrheit hören, lesen, schreiben, die zur Ideologie passt.

  17. 56.

    Der Artikel unter dem Sie kommentieren sagt sehr deutlich, dass es die Mieten sind, weswegen die Leute wegziehen. Sogar in einer der Überschriften...

  18. 54.

    Sie kommen zwar wieder sind aber keine Steuerzahler mehr, so auch in Hamburg. Die Facharztpraxen und der fußläufige Rewe an der Ecke locken, mehr nicht.

  19. 53.

    Also mind. 80.000 Berliner haben in BRB eine Einkommensmöglichkeit gefunden und da sie momentan dahin pendeln offensichtlich auch eine Transportmöglichkeiten zwischen Berlin und ihrem Arbeitsort. Hier in Brandenburg sitzen wir auch nicht zu Hause rum sondern sind ziemlich mobil.

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2016/pendleratlas/beitraege/pendleratlas.html

    Statistik Arbeitsagentur Okt. 2021
    Zahl der offenen Stellen in BRB 25 Tausend
    Zahl der offenen Stellen in B 22 Tausend.
    Vergleich Arbeitslosigkeit in Berlin vs. Brandenburg geht seit Jahren zugunsten Brandenburgs aus.
    Rein von den Zahlen würde ich vermuten in B ist es schwieriger einen Job zu finden, da deutlich mehr Arbeitslose auf weniger offene Stellen kommen.
    Irgendwie kann ich ihre Vorurteile nicht nachvollziehen.

  20. 52.

    Also ganz ehrlich: solange wie Menschen nicht bereit sind auch mal Abstriche zu machen, solange wie sie sich unter keinen Umständen auch mal von der ein oder anderen Habseligkeit trennen wollen und glauben, sie brauchen ihren ganzen Plunder und müssen in noch größere Wohnung ziehen, solange wird es auch den angeblichen Wohnungsmangel geben. Solange wir in einer Gesellschaft leben, die Verkleinerung und Reduktion als Verschlechterung ansieht, so lange werden Menschen immer noch glauben, keine Wohnung zu bekommen.

  21. 51.

    Achtung „Marvin“ das ist mit Sicherheit falsch. Bitte nochmal lesen und sich an Hand von Beispielrechnungen vom genauen Gegenteil überzeugen lassen!

  22. 50.

    In die Brandenburger Provinz-Käffer ziehen?! Vielleicht noch ein spießiges Eigenheim? Kann ich mir momentan beim besten Willen nicht vorstellen.
    Und aufs Land klingt ja ganz nett, aber da spielt eine idealisierte Vorstellung sicherlich eine große Rolle; nicht nur bei mir.

  23. 49.

    Kann ich verstehen, solche Politik kann man nicht mehr ertragen

  24. 48.

    "Der Volksentscheid hat die Bürger, die sich etwas aufgebaut und gespart haben "

    Welche Berliner Bürger haben denn 3.000 Wohnungen?!

  25. 47.

    Also zur Erholung fahre ich gerne aus der Stadt raus. Aber leben nein. In Berlin habe ich ein riesiges kulturelles Angebot, Ärzte und den ÖPNV. Habe keine Lust für jedes Konzert, Ausstellung eine halbe Stunde S-Bahn zu fahren schon gar nicht am Abend. Nur frische Luft und Ausblick genießen reicht mir im Alter nicht. Bei Familien mit Kindern sieht das sicher anders aus. Also alle Meckerköppe raus. Sicher findet Ihr dort auch bald etwas was stört.

  26. 46.

    So hoch sind die Zinsen bei Vollfinanzierung auch nicht.
    Klar eine Vollfinanzierung bei 0€ EK kommt einem finanziellen Selbstmord gleich. Aber auch bei 20% EK auf der hohen Kante, kann es durch sinnvoll sein, die lieber im eigenen Depot für sich arbeiten zu lassen und dennoch in die Vollfinanzierung zu gehen.

  27. 45.

    Die Mietpreise sind aber auch ein absoluter Witz.
    Wer kann sich denn bitte 800€ warm für 2-Zimmer leisten?
    Vieleicht der Anwalt oder der "Sozial Media Manager" im hippen Startup, aber sicher nicht die Putzfrau, der Handwerker oder Verkäufer bei Netto.
    Meine Mutter wohnt alleine in einer 4 Zimmer Wohnung, einfach weil sie dank Altvertrag nur 500€ zahlt. Sie hätte zwar gerne eine kleinere Wohnung, sieht es aber nicht ein 200€ mehr zu zahlen für viel weniger Fläche.
    Währenddessen hock ich in einer 1-Zimmer Butze direkt an der Grenze zu Brandenburg und zahle grade noch aktzeptable 400€. Das kleine teure Loch zu finden hat auch nur 6 Monate und über 150 Bewerbungen gedauert.

  28. 44.

    Berlin muss mal wach werden. Keine Kultur in den Köpfen der Politiker, aber alles teurer machen.
    Alle 3 Mii Berliner müssten dem Land Berlin den Rücken kehren.
    "Arm aber sexy" hat Berlin kaputt gemacht und kaputt gespart.
    Eine Schande, nach "Ost" Tarif heute bezahlt zu werden.

  29. 43.

    Der Volksentscheid hat die Bürger, die sich etwas aufgebaut und gespart haben informiert, dass ihre Investitionen in Berlin nicht mehr sicher sind. Die Quittung dauert ein bisschen, wird aber kommen.
    Angesichts, dass jede andere Großstadt wesentlich teurer ist, sind die Mieten längst nicht zu hoch sondern für eine Metropole die billigsten im ganzen Universum. Da nutzen auch reißerische Zahlen nichts denn eine Steigerung von nichts ist eben nichts.
    Ich glaube auch nicht, dass es nur an den Mieten liegt, dass die Menschen weg wollen. Es liegt sicher auch viel an RRG und deren herziehendes Klientel. An brennenden Autos, Angriffe auf die Polizei, fast täglich irgendwie Gewalt, Verkehrspolitik, Verwaltung.. irgendwie alles, man muss ja nur mal die Zeitungen lesen.
    Und sind wir mal ehrlich. Kinder in der Stadt ist das denkbar ungünstigste für Gesundheit, Leben, Entwicklung und Allergien. Gerade die Grünenanhänger finden doch anderswo eher ihren Traum als in einer Stadt.

  30. 42.

    Diese Aussagen / Statistiken sind so lange in Bezug auf "Berliner" nichts wert, wo alle "Zugezogenen" auch als Berliner bezeichnet werden. Es ist absolut nicht neu, dass Menschen aus den anderen Bundesländern nach Berlin kommen, sei es zum Studium oder zur Arbeit und dann irgendwann in das Umland ziehen. Das sieht man sehr wohl seit dreißig Jahren.

  31. 41.

    Aber bitte nicht aufs Land ziehen, wenn man nicht mit krähen, blöken, gackern, muhen usw. klar kommt.

  32. 40.

    Und die anderen 50 % wollen raus aus Berlin. Eigentlich eine win win Situation. Dann hätten die 50 % endlich genügen Platz in der Stadt.

    Denke aber her, dass in 5 Jahren 75 % aus Berlin rauswollen, weil es wird von Tag zu Tag schlimmer und irgendwann merken auch die RRG Wähler das hier was nicht stimmt.

  33. 39.

    Richtig müsste es eigentlich heißen : Aber es fehlt das nötige Geld dazu". Nicht nur BBG ist neues Ziel für ehemalige Berliner sondern auch andere Bundesländer. Auch dort steigen langsam die Grundstückspreise.

  34. 38.

    Auch wir ziehen nach Brandenburg, unsere Eigentumswohnung wird verkauft und dann raus aus diesem Moloch. Wir wollen auch keine Steuern mehr zahlen in Berlin.

  35. 37.

    Finde ich super. Sollen sie alle wegziehen - dann gibt es endlich wieder genügend leerstehende Wohnungen und die Mieten werden auch sinken. :-)

  36. 36.

    Und dann meckern wenn der Sprit teuerer ist als die gesparte Miete und man keine kostenfreien Parkplätze mehr hat!

  37. 34.

    Fragen Sie bei einer Genossenschaft an. Sie zahlen nur Anteile und dann kostendeckende Miete. Gut gepflegtes Umfeld.

  38. 33.

    Wer rechtzeitig in eine Ortschaft mit S-Bahnanschluss gezogen ist wird wohl kaum wieder Sehnsucht nach Berlin haben. Erkner, Woltersdorf (TRAM ) Petershagen, Fredersdorf- alles Orte zum leben. Man ist oft schneller in Berlin als ein Berliner. Bitte richtig verstehen.

  39. 32.

    Bin aus Berlin weggezogen aufs Land und bereue es KEINE MINUTE! Allerdings nicht aufgrund der Mietkosten, sondern der ideologischen Verteufelung alles Individuellen (bspw. Motorrad, Auto, eigene Meinung)

  40. 31.

    Hallo Waltraut, leider geht aus Ihrem Kommentar nicht hervor in welcher abgelegenen Gegend Sie Zuhause waren. Ja, solche Ortschaften gibt es und da ziehen auch selten Leute hin, von Künstlern und Aussteigern mal abgesehen.
    Ansonsten ist man mit der Regional- oder S-Bahn recht zügig in der Hauptstadt.
    Übrigens gibt's auch in Berlin unzähliger Ärzte, welche keine Patienten mehr aufnehmen.
    Ich gehe davon aus, Ihre ärztliche Versorgung in Berlin haben Sie nie aufgegeben, ansonsten hätten Sie als ehem. Landei auch die Probleme, welche Sie Brandenburg jetzt unterstellen.

  41. 29.

    Auch ich würde Berlin sofort verlassen. Leider fehlt mir das Geld dafür. Berlin ist teuer. Berlin ist dreckig. Zu viele Demos. Zuviel Respektlose Menschen. Und zu viele Radfahrer, die keine Verkehrs Regeln kennen. Und es wird immer noch schlimmer.

  42. 28.

    @ Landei
    Ich kann ihnen nur zustimmen und ergänzen dass das Thema Sicherheit neben den hohen Mieten einer der Hauptgründe ist.
    Aber die Sicherheit wird wenig beachtet von der Politik.

  43. 27.

    Die Politik der Berliner Koalition wurde doch gerade erst vom Wähler bestätigt. Mehr als 50 Prozent der Wähler will es so.

  44. 26.

    Wir sind froh, wieder seit 8 Jahren in Berlin zu wohnen
    Lange genug Landleben "genossen"- bis alles, was man benötigt,
    weniger wurde- Geschäfte-Ärzte- Verkehrsanbindung etc.
    Die jetzt aus Berlin wegziehen wollen. kommen im Alter wieder

  45. 25.

    Auch ich würde Berlin sofort verlassen. Leider fehlt mir das Geld dafür. Berlin ist teuer. Berlin ist dreckig. Zu viele Demos. Zuviel Respektlose Menschen. Und zu viele Radfahrer, die keine Verkehrs Regeln kennen.

  46. 24.

    Es wäre für mich das Schönste, aus Berlin wegziehen zu können. Ist doch unerträglich hier. Die Verwaltung funktioniert nicht, es gibt nicht genug Polizei, die für Sicherheit sorgt. Hier ist alles nur noch dreckig und hässlich. Schade, dass ich nur ein normales Gehalt habe und mir einen Umzug nicht leisen kann. Und die Politiker interessiert das sowieso alles nicht. ÖPNV läuft schon gar nicht, aber das Auto abschaffen. Das ich nicht lache.

  47. 23.

    Man wird vergrault aus der eigenen Stadt. Kann das gewollt sein?

  48. 22.

    Wenn ich in einem der Innenstadtbezirke wohnen würde, wäre ich auch schon weg. Noch ist Köpenick schön, obwohl schon jedes freie Fleckchen mit Wohnhäusern zugeknallt wird.
    Ich finde nicht einmal, dass es zu teuer ist, wenn man rechnen kann, kann man sich sein Geld einteilen, ich bin Rentner, und weiss wovon ich rede.

  49. 21.

    "20% Eigenkapital und 3% Tilgung" ist zu wenig, dass geht schief. Gerade junge Käufer lassen sich da leicht "in die Irre führen" und sehen die Folgen, auch eines Auf und AB des Lebens, nicht ausreichend. Zeitdruck ist gefährlich und unnötig: niedrige Zinsen = höhere Baukosten und umgekehrt! Das Argument "es geht nicht anders und alle machen das so" ist falsch und erinnert an Kindertagen, wenn man etwas durchsetzen will. 20% +Makler, den Notar und das Grundbuchamt sowie die Grunderwerbssteuer ist das Minimum. Und: wenig Eigenkapital = deutlich höhere Zinsen. Da das Wohnen immer auch etwas kostet, müssen die Wünsche/Ziele zum Geldbeutel passen (und hier liegt die Messlatte des Elternhauses inzwischen schon recht hoch). Optimal sind 30% des Einkommens. Welche Form des Wohnens für wem die Richtige war, weiß man allerdings erst am Ende des Lebens...und die Überraschung: sie sind (fast)gleich und fallen nur zu unterschiedlichen Lebenszeiten an.

  50. 20.

    Die Berliner sollen sich nicht so haben. Wir haben Platz.

  51. 19.

    Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, komme aus dem wedding. Die Stadt hat sich in den Jahrzehnten nicht zum Vorteil entwickelt, natürlich hatten wir den 80ern auch Kriminalität die gab es immer. Aber ist sie schlimmer geworden und vor allem menschenverachtender. Viele Stadtteile sind richtig eklig geworden, die Gegend um Kottbusser Tor Görlitzer Park, Gesundbrunnen um nur einige zu nennen. Für Touristen mag das alles sehr spannend sein und abenteuerlich, man kann ja toll feiern, eigentlich rund um die Uhr, ich denke fast an Drogen ranzukommen ist so einfach wie in Amsterdam wenn nicht sogar leichter in der Zwischenzeit. Und so einige andere Sachen noch, für Träumer ist es eine ganz tolle Stadt die die Wirklichkeit ausblenden können. Aber die Realität sieht leider anders aus. Wo die Entwicklung hingeht das kann keiner sagen aber es wird in den nächsten Jahren sicherlich nicht besser werden. Alles immer auf die Mieten zu schieben da macht man es sich etwas zu einfach wenn man ehrlich zu sich ist.

  52. 18.

    Da kommt man sich echt exotisch vor, doch ich würde gerne umziehen.
    Schlicht deshalb, weil mir meine Wohnung auf die Dauer zu langweilig ist.
    Alles zu rechtwinklig, zu symmetrisch. Und wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich gern eine Zweitwohnung.
    Aus keinem besonderen Grund.
    Einfach nur so.
    Hat mal jemand einen Lottogewinn?

  53. 17.

    Es wird hier nicht auf die Veränderungen in der ethnischen und sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung eingegangen. Auch das dürfte ein Grund für die Land Flucht sein

  54. 15.

    Aus mir unerfindlichen Gründen ja scheinbar sehr gut, s. letztes Wahlergebnis.
    Es gibt ja auch nicht viele Berliner, die gegen diese undemokratische LTW gerichtlich vorgehen.

  55. 14.

    1. Mich hat niemand gefragt
    UND wir sind als alte Leute 84/80 froh wieder in Berlin u sein mit all ihren Möglichkeiten
    Wir wohnten lange genug auf dem Land-- und haben genossen, aber auch viel vermisst--

  56. 13.

    Genau, raus aus der Stadt und rein ins pendeln per Auto.

  57. 12.

    wir haben es getan und bereuen nichts. Das einzige sind Familie und Bekannte die man vermisst. Aber auch da gibt es regelmäßige Besuche und man ist froh danach wieder den Heimweg raus aus Berlin antreten zu dürfen.Allein die Zeit die uns durch tägliche Staus erspart bleibt ist unbezahlbar. In unserer neuen Heimat benutzen wir auch weiterhin täglich unsere Autos ohne im Stau zu stehen und abends immer einen Parkplatz.

  58. 11.

    Das werden die Immobilien"investoren" ja gerne hören - dann können sie weiter erhöhen und verkaufen wie es ihnen gefällt und der Senat schaut zu. Berlin wird immer mehr zur Bettenburg für Touristen und zum Schmelztigel für Blöde und Bekloppte.

  59. 10.

    Die Leute haben doch die Berliner Blase für sich gewählt....dann sollen die auch da bleiben!

  60. 9.

    Ich kenne viele Familien, die ziehen definitiv nur weg, weil sie keine 2000,-€ für eine 3-4 Zimmerwohnung zahlen wollen bzw können. Das ist sooo traurig für dieses Stadt! Ich ziehe nicht weg, Brandenburg ist keine Alternative :-)

  61. 8.

    Bitte Bitte bleibt wo Ihr seid! wir brauchen hier keine links grünen Besserwisser! Ihr habt Berlin zerstört und nun ist das Umland dran!

  62. 7.

    Das läuft alles nur, solange Einkommensmöglichkeiten vor Ort bestehen. Fehlen diese, braucht es leistungsfähige und komfortable Verkehrsverbindungen. Da ist noch sehr viel Luft nach oben!
    Berlin dehnte sich Anfang des 20 Jhdts entlang der Bahnstrecken aus (Lichterfelde, Wannsee, Grunewald), die damals zeitgleich mit der Erschliessung errichtet wurden. Heute folgt die Bahnanbindung, wenn überhaupt, mit mind. 20 Jahren Abstand. Da könnte Brandenburg viele neue Steuerzahler gewinnen. Die haben das noch nicht als Chance erkannt. Leider.

  63. 6.

    Berlin verschlechtert sich seit den 90er Jahren immer mehr. Es gibt so gut wie keine schönen Flecken mehr, wo es sich lohnt zu wohnen. Berlin ist dreckig, vermüllt. Bandenkriminalität durch Clans, die nicht nach Deutschland gehören. Berlin hat eine schlechte Politik seit 2001. Berlin ist keine Reise mehr wert. Da gehen Menschen auf die Straßen und demonstrieren gegen den Klimawandel und hinterlassen aber den Müll auf den Straßen, der danach durch die BSR entsorgt werden muss. Junge Menschen treffen sich in Parks und vermüllen diese. Die ursprünglichen Berlinerinnen und Berliner schämen sich für ihre Stadt..

  64. 5.

    Die Überschrift dieses Artikels müsste lauten: Fast die Hälfte der Berliner sind umgezogen! Das wäre zu schön für die verbliebenen Menschen. Genug Wohnungen, schwächer besetzter und pünktlicherer ÖPNV, viel weniger Meckerer, freue Termibe bei Ämtern und Ärzten. Das wäre traumhaft für die Stadt. Aber leider " wollen umziehen" ist ja nur eine Stimmung. Es machen ja zu wenige aus Faulheit oder aus Frust.

  65. 4.

    Interessant wäre ja noch zu wissen, wie viele Leute gerne nach Berlin ziehen würden. 36% der in Berlin Lebenden würden gerne die Stadt verlassen. Das würde ja eigentlich den Mietmarkt extrem entlasten, wenn nicht auf der anderen Seite sehr viele nach Berlin ziehen wollen. Daher ist die Frage, ob in naher Zukunft mehr nach Berlin rein- oder aus Berlin rausziehen wollen.
    (Generell wäre auch die Prozentzahl der Gründe "Wohnung zu klein"(Kinder) oder "Wohnung zu groß"(Ältere)wissenswert.)

  66. 3.

    Man wird aus seiner eigenen Stadt vergrault. Traurig. Kann das gewollt sein?

  67. 2.

    Informiert mal jemand die Berliner Koalition, wie die Politik vergangener Jahre bei den Bewohnern so ankommt?

  68. 1.

    Bloß raus hier aus der Stadt wenn wir könnten wären wir auch schon weg

Nächster Artikel