Berliner Wasserwerke - Klärwerke reinigen Abwasser künftig mit Ozon

Mi 08.12.21 | 15:37 Uhr
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Die Oberbaumbrücke in Berlin (Quelle: dpa/Bernd Hoyen)
Bild: dpa/Bernd Hoyen

In Berlin soll das Wasser künftig mit Ozon gereinigt werden, um es so besser von Rückständen zu befreien. Das teilten die Berliner Wasserbetriebe am Mittwoch mit.

Dias Unternehmen erwartet den Angaben zufolge, dass sich die Konzentration von Spurenstoffen und Mikroorganismen im Berliner Abwasser in den nächsten Jahren erhöhen wird. Die Menschen werden älter und nehmen mehr Medikamente, erklärte Vorstandschef Frank Bruckmann. Zugleich wachse die Stadt, während der Klimawandel die Wassermenge von Havel und Spree senke. Aus den Flüssen gewinnt Berlin allerdings etwa 70 Prozent seines Trinkwassers.

Ozon-Einsatz ab 2024 geplant

Das Reizgas Ozon kann den Wasserwerken zufolge etwa hundert Reststoffe zerlegen und dadurch das Trinkwasser noch nachhaltiger von Rückständen aus Medikamenten, Putzmitteln und Süßstoffen befreien. Ab 2024 wird Ozon im Wandlitzer Ortsteil Schönerlinde hergestellt und im drittgrößen Klärwerk Berlins eingesetzt, 48 Millionen Euro kostet die Erweiterung. Mit den Maßnahmen wird zunächst am Klärwerk Schönerlinde begonnen, die anderen Klärwerke sollen folgen.

8 Kommentare

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  1. 8.

    Berlin hat ein Grundwasserproblem: Im Blumenviertel sollten eigentlich die Pumpen abgeschaltet werden, laufen jetzt aber doch zur Grundwasserabsenkung weiter.

    In Brandenburg sind Lokalfürsten angepi... , weil die keine Förderung zur Sanierung maroder Brunnen bekommen und Strafe wg. falschen Fahrens der restlichen Brunnen zahlen mussten.

  2. 7.

    Vermutlich meinen Sie, dass man O2 nur sehr energieintensiv in Sauerstoff und Kohlenstoff aufspalten kann (statt umwandeln). Ein neu entdeckter Reaktionsweg könnte was bewegen: schnell beschleunigte C02 Moleküle im Vakuum aufprallen lassen (z.B. eine Edelmetalloberfläche). Scheint ein guter Weg zu werden, um auch Sauerstoff im All zu produzieren - was für tolle Zukunftsaufgaben... wenn man auch Freitags zur Schule geht? Das nennt man auch Anpassung durch Anstrengung (hat immer geklappt).

  3. 6.

    Ja und wohin wird das dann gereinigte abwasser geleitet? Es geht zurück in den normalen wasserkreislauf, kommt also als Trinkwasser wieder zurück. Was ist also falsch an dem Bericht?

  4. 5.

    Bis gestern ca. 18.30 sah der Inhalt ja noch anders aus und wurde dann berichtigt. So hätte eine vernünftige und verständliche Berichterstattung ausgesehen:
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/um-das-trinkwasser-zu-sch%C3%BCtzen-berliner-wasserbetriebe-reinigen-abwasser-bald-mit-ozon/ar-AARBLzA?ocid=msedgntp

  5. 4.

    Was mir durch den Kopt geht: die Wasserbetriebe Erkner machen wegen Wassermangel gegen jede Nauansiedlung mobil ob Tesla oder Google und rationieren das Wasser aber die Stadt Berlin kann wachsen und wachsen, die Menschen zuziehen und zuziehen und der Wasserverbrauch steigt und steigt, ergo das Abwasser auch.
    Vielleicht gehört zur Rotgrünen Klima-Wahrheit auch dazu, dass wir nicht nur zu viele Menschen auf dem Globus sind die Ressourcen und Energie verbrauchen, sondern auch in Berlin. Wenn Fridays for Future es wirklich ernst meint, dann sollten gerade die Jungen nicht massenweise in die Städte ziehen und dort die Probleme verstärken.

  6. 3.

    Ja, seltsam der Text. Aber ganz am Ende steht da wieder etwas über Abwasser. Nun nicht alles noch falscher verstehen. Jetzt schweige ich lieber. Aber; sehr interessant: Habe heute früh etwas über künstliche Photosynthese gehört. Umwandlung von CO2 in O2. Leider nur Brocken gehört.

  7. 2.

    Und der Betreiber der Berliner Wasserwerke und Kläranlage sind die Berliner Wasserbetriebe.
    Kann doch nicht so schwer sein lieber rbb!

  8. 1.

    Lieber rbb:
    Hier hat der Verfasser des Beitrages aber offensichtlich keine Ahnung gehabt. Das ist nun wirklich schon nicht mehr nur peinlich (zeigt aber auch wie stiefmütterlich die Online-Medien des rbb vernachlässigt werden).Es geht um die Reinigung des Wassers aus den Klärwerken und nicht um die Reinigung des Trinkwassers!

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