Für öffentliche Aufträge - Wie Unternehmen den geplanten Berliner Mindestlohn von 13 Euro einschätzen

Fr 21.01.22 | 06:42 Uhr
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Schüler stehen vor dem Mittagessen in der Mensa in der Grundschule an der Wuhlheide in der Schlange vor der Essensausgabe. (Quelle: dpa/ Jens Kalaene)
Bild: dpa

Wie in Brandenburg soll auch in Berlin der Mindestlohn für öffentliche Aufträge auf 13 Euro erhöht werden. Der Berliner Senat will Beschäftigte vor Altersarmut schützen - aber nicht alle Unternehmen finden das gut. Von Hannah Grünewald

Elke Schmidt spült Bleche, Töpfe und alles, was in der Großküche sauber werden muss. Acht Stunden am Tag. Seit zwölf Jahren arbeitet sie in der Schulcatering-Firma "3Köche". Ein paar Jahre gab sie Essen in Schulen und Geflüchtetenheimen aus. Die Arbeit hat ihr stets Spaß gemacht. "Man konnte mit den Kindern immer ein bisschen Blödsinn machen - aber das kann man hier in der Großküche auch - hier sind zwar keine Kinder, aber jetzt mache ich das mit meinen Kollegen".

Schmidt verdient 12,50 Euro die Stunde. "Man kann keine großen Sprünge machen - aber ja, man kann davon leben", sagt sie. Bald werden Schmidt und ihre Kollegen 13 Euro pro Stunde verdienen. Dieser Landesmindestlohn wäre dann auch für sämtliche Aufträge bindend, die das Land Berlin vergibt. Das hat der rot-grün-rote Senat im Koalitionsvertrag festgelegt. Bis Ende März will die neue Arbeitssenatorin Katja Kipping (Die Linke) die Erhöhung im Senat beschließen lassen.

"Mindestlohn von 12 Euro nicht ausreichend"

Stefan Strauß, Sprecher der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, hält die Erhöhung für ein wichtiges Signal. Das Land Berlin hält die von der Bundesregierung beabsichtigte Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro nicht für ausreichend. "Nur mit deutlichen höheren Löhnen ließe sich Altersarmut verhindern", sagte Strauß dem rbb.

Preise für Schulessen könnten steigen

Klaus Kühn will, dass seine Mitarbeitenden von ihrem Lohn leben können. Er leitet seit 2004 die Cateringfirma "3Köche" und ist Elke Schmidts Chef. "Wenn kein Corona ist", sagt Kühn, "kochen wir 22.000 Schulessen pro Tag". Etwa 65 bis 70 Prozent seiner Aufträge kommen vom Land Berlin. Dennoch zahlt er allen 300 Mitarbeitenden auch bei nicht- öffentlichen Aufträgen 12,50 Euro die Stunde. Künftig werde er den Lohn für alle dann auf 13 Euro anheben.

Das sei gut für den Unternehmensfrieden, schaffe Anreize für neue Beschäftigte und ermöglichte es allen Mitarbeitenden, von ihrem Lohn leben zu können. "Als Unternehmer schlagen zwei Herzen in meiner Brust: einmal das des Finanzverantwortlichen und einmal das des Mitmenschen, der sich freut, dass wir nur sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse haben", so Kühn. Die Erhöhung wird allerdings nicht folgenlos bleiben, meint Kühn. Wenn der Landesmindestlohn auf 13 Euro angehoben wird, dann müsse klar sein, dass die Preise etwa für die Schulessen steigen.

Drei verschiedene Löhne für die gleiche Tätigkeit

Auch Peter Hollmann ist, wie Klaus Kühn, Arbeitgeber. Auch seine Aufträge kommen zu 65 Prozent vom Land Berlin. Von seiner Firma wird allerdings kein Essen gekocht, dafür reinigen seine Fachkräfte Verwaltungs- und Schulgebäude. Die Niederberger Gruppe beschäftigt in Berlin 650 Menschen, darunter Gebäudereiniger:innen, Hausmeister:innen, Gärtner:innen.

Hollmann sieht sich in einem Dilemma: Er zahle drei verschiedene Löhne für die gleiche Tätigkeit: "Der in der Branche verhandelte Tarifmindestlohn liegt bei 11,55 Euro, der Vergabemindestlohn des Landes Berlin für öffentliche Aufträge liegt bei aktuell 12,50 Euro. Und wenn sie die Stadtgrenze verlassen - nach Teltow, nach Falkensee, nach Hoppegarten - dann verdienen meine Beschäftigten im Land Brandenburg bei öffentlichen Aufgaben 13 Euro für die gleiche Tätigkeit".

Mitarbeitenden sei schwer zu vermitteln, warum das so sei. Hollmann sagt, man hätte diesen Ungerechtigkeiten vorbeugen können. Gerade für alte öffentliche Aufträge sollte der Berliner Landesmindestlohn aus seiner Sicht immer auch rückwirkend für alte Aufträge angehoben werden. In Brandenburg hat die Landesregierung das genau so geregelt: Hier werden die Löhne alter öffentlicher Aufträge an die Löhne der neuen angepasst.

Kein Sonderweg für Berlin, findet die FDP

Auch in der Politik sind nicht alle mit der neu angestrebten Regelung zufrieden. "Nur weil man im Land Brandenburg der Fehler gemacht hat, den Mindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen, heißt das ja nicht, dass wir das in Berlin genauso machen müssen", sagt Maren Jasper-Winter von der FDP- Fraktion Berlin. Sie kritisiert den Plan des Senats. Selbst die bisherigen 12,50 Euro seien inakzeptabel, findet Jasper-Winter.

Die Ampelkoalition auf Bundesebene plant in ihrem Koalitionsvertrag bereits die schrittweise Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns auf 12 Euro – aus Sicht der FDP- Politikerin ausreichend. Berlin solle da keinen Sonderweg gehen. "In der Corona-Pandemie haben die kleinen und mittleren Unternehmen schon genug zu kämpfen - und dass jetzt der Mindestlohn für die Vergabe erhöht werden soll, ist ein völlig falsches Signal an die Wirtschaft", so Jasper- Winter gegenüber dem rbb.

Nur weil man im Land Brandenburg den Fehler gemacht hat, den Mindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen, heißt das ja nicht, dass wir das in Berlin genauso machen müssen.

Maren Jasper-Winter, FDP-Fraktion Berlin

Verdi: Einhaltung des Mindestlohns muss kontrolliert werden

Die Gewerkschaft Verdi begrüßt hingegen die neue Einheitlichkeit in Berlin und Brandenburg, sobald beide Landesmindestlöhne bei 13 Euro liegen. Der Berliner Verdi-Sprecher Andreas Splanemann hält die Erhöhung für ein wichtiges Zeichen: "Wir gehen schon davon aus, dass dieser Schritt auch eine Wirkung auf die Tariflandschaft insgesamt entfaltet, denn sowas hat eine Signalwirkung - weit über den direkt betroffenen Bereich hinaus". Splanemann mahnt jedoch, dass es wichtig sei, die Einhaltung des Mindestlohns immer wieder zu kontrollieren.

Unternehmer uneins über Anhebung des Mindestlohns

Die Erhöhung des Landesmindestlohns könne sich als Milchmädchenrechnung herausstellen, fürchtet dagegen Peter Hollmann, Chef der Gebäudereinigungsfirma Niederberger. "Dann wird eben nicht mehr täglich sauber gemacht, sondern nur noch zwei Mal in der Woche. Und dann zahle ich zwar einen höheren Lohn - aber die Mitarbeiter bezahlen es dann unter Umständen dadurch, dass sie von der Vollbeschäftigung runter gehen in den Teilzeitbereich und dann auch nicht mehr Geld in der Tasche haben".

Kühn von der Cateringfirma "3Köche" ist da anderer Meinung. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage während Corona sei es der richtige Weg, den Landesmindestlohn anzuheben. Die Menschen müssten für ihre Arbeit ein Einkommen erzielen, das zum normalen Leben reicht. "Es explodieren die Energiekosten, es explodieren die Mieten und die Lebensmittelpreise", meint Kühn. Die Erhöhung des Landesmindestlohns sei ein Mittel, um Armut vorzubeugen. "Es heißt immer Berlin sei arm, aber sexy. Das kann man leicht sagen, wenn man nicht arm ist".

Kurz erklärt

Was den Landesmindestlohn vom Bundesmindestlohn unterscheidet

Der Landesmindestlohn für Berlin und in Brandenburg unterscheidet sich vom gesetzlichen Mindestlohn, der für ganz Deutschland gilt: Wer in einem Unternehmen arbeitet, das für das Land Berlin Aufträge erfüllt, wie beispielsweise die Reinigung von Ämtern, das Kochen von Schulessen oder das Reparieren von undichten Kindergartendecken, der bekommt den Landesmindestlohn von 13 Euro ausgezahlt.

Der bundesweite Mindestlohn hingegen gilt für alle Branchen ohne tariflich festgelegte Löhne und für alle Arbeitnehmer:innen, die nicht vom Land Berlin angestellt sind. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag auf eine stufenweise Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro geeinigt.

Sendung: Inforadio, 20.01.2022, 17:30 Uhr

54 Kommentare

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  1. 54.

    Schon Ihr erster Absatz ist verkehrt. Wenn Sie 13 Euro auszahlen reichen 13 Euro Einnahme nicht. Und seit wann zählt die Autoindustrie mit Sozialabgaben und Steuern Billionen? Die Radios kommen aus Fernost, die Produktion ist schon lange ausgelagert. Und ob ein Auto aus Fernost oder aus Deutschland in die Waschanlage oder Werkstatt zum TÜV fährt, wo bitte ist da der Unterschied? Das Automobilbauer in Fernost nicht so viel staatliche Subventionen von ihren Heimatlöndern bekommen? Aber wer mit einer Einnahme von 13 Euro auch 13 Euro Stundenlohn bezahlen will hat bei dem Kapitel Betriebswirtschaft eh geschlafen. Noch eine Frage: Warum können viele Neuwagen nicht ausgeliefert/produziert werden? Weil die Zulieferer z.B. Chiphersteller aus Fernost nicht liefern? So viel zum Standort Deutschland.

  2. 53.

    Vielleicht gehen Sie in Deutschland nicht selber einkaufen, aber ist Ihnen noch nie aufgefallen, wie viele Polen besonders am Wochenende bei uns einkaufen? Ganze Gruppen kaufen hier Einkaufswagenweise gestapelt Lebensmittel und Haushaltschemie. Und waren Sie schonmal in einem polnischen Elektronikgeschäft? Da kommen Ihnen bei den Preisen aber die Augen raus wie Trommelstöcke.
    Was in Polen günstig ist, ist alles, was die Politik verursacht und das ist genau das, was hier in D. alles exorbitant teuer macht. Verwaltung, Steuern, Vorschriften.
    Energiepreise in D. sind zu rund 2/3 nicht die Energiepreise, sondern das, was die Politik für die Verwirklichung ihrer Wahlversprechen abschöpft. Die momentanen Preissteigerungen, wie der gesamte Preis, basieren bis zu 2/3 darauf und nicht auf den Rohstoffpreisen. 1L Benzin kostet eigentlich ca. 50 Cent, 1 Kwh Strom 10 - 15 Cent. Mit allen Gewinnen schon dabei. Der Rest Steuern, Konzessionen, Abgaben, EEG, CO2 usw.

  3. 52.

    Wenn man 13 € auszahlt, muss man mindestens 13 € einnehmen. So einfach und unumstößlich ist die Rechnung. Ob das den Ideologen passt oder nicht. Das bedeutet, dass der Beschäftigte (und alle anderen), der 13 € bekommt, auch überall woanders diese 13 € zahlen muss. Er hat am Ende NULL von der ganzen Veranstaltung. Es sei denn, er kauft da ein, wo es eh schon teurer ist.
    Der Unterschied, ob man 13 € verdient oder mehr, liegt genau im Verstehen, dass das so ist. Denkt mal drüber nach.
    Kommentar 48 sollte sich mal fragen, wie viele Billionen die Autoindustrie dem Staat einbringt UND erspart. Denn daran hängt nicht nur der Schweißautomat, sondern tausende und abertausende Arbeitsplätze mit allen möglichen Steuern und Sozialabgaben von Anlagenbauer über Radiohersteller, TÜV, Treibstoffe, Verkäufer bis Zulieferer, Waschanlagen und Werkstätten etc. Das wichtigste, durch Export vermehren wir unsere Mittel, sind ein reiches Land. Und damit landen wir wieder genau beim 1. Satz dieses Absatzes.

  4. 51.

    Die Niederberger Gruppe beschäftigte im Jahr 2017 bundesweit 3.672 Mitarbeiter. Davon waren 89,4 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Ihre durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag bei 8,7 Jahren.

    10,6 % lässt man sich also voll vom Steuerzahler bezahlen. Das sind die, die immer am lautesten krähen.

  5. 50.

    "Also mehr Netto vom Brutto, dann kann man auch von 13 € Stundenlohn gut leben. "

    Auf deutsch: Der Steuerzahler soll diejenigen belohnen, die ihren Angestellten mit Dumpinglöhnen abspeisen. Sowas kann nur von der AfD oder FDP kommen.

  6. 49.

    "Die Ampelkoalition auf Bundesebene plant in ihrem Koalitionsvertrag bereits die schrittweise Erhöhung des bundesweiten Mindestlohns auf 12 Euro – aus Sicht der FDP- Politikerin ausreichend. "

    Logisch, sie hat ja auch noch nie gearbeitet.

  7. 48.

    Die Automatisierung von Produktionsprozessen würden Sie auch nicht bei einem Stundenlohn von 50 Cent aufhalten. Denn diese dient auch dazu Arbeitsschritte für Beschäftigte zu erleichtern. Dazu kommt, dass gerade in der Automobilindustrie Schweißroboter viel präziser arbeiten. Sie sollten sich mal lieber fragen, warum die deutsche Automobilindustrie seitens der Politik mit Milliarden Steuergelder subventioniert (siehe Abwrackprämie, E Auto Prämie u.s.w.)wird.

  8. 47.

    Wer seinen (Mit)Arbeiterinnen und (Mit)Arbeitern keinen Mindestlohn zahlen kann sollte sich ein anderes Hobby zulegen.

  9. 46.

    Naja, wenn Sie lieber Quantität als Qualität auf dem Kopf haben wollen, ok.

  10. 45.

    Nee, das brauchen die gar nicht. Die Polen haben halt geringere Lebenshaltungskosten. Deswegen fahren ja viele Brandenburger und Berliner zum schoppen rüber.

  11. 44.

    Wir sollten uns wieder mehr am Leistungsprinzip orientieren? Dazu gehört dann aber auch gleiche Arbeit gleicher Lohn!
    Sorry. Warum immer nur nach unten orientieren? Machen Firmen das anders? Ich erwähne jetzt mal den "Leiharbeiter" etc.
    Jobs für geringqualifizierte sind irgendwann weg, und was ist mit hochqualifizierte ? Die unterbezahlt werden ?

  12. 43.

    Die Gebäudereinigungsfirma Niederberger Stand:2020. Mit 3.811 Mitarbeiter und einen Umsatz von 82,1 Mio. € gemacht hat.

  13. 42.

    Wie hoch ist da die Ladenmiete ? Wie teuer Strom oder Heizung ? Wie ist der Verdienst in Polen ? Früher kostete hier im Ort ein Herrenschnitt genau eine Ostmark ! Der Staat zahlte einen Ausgleich. So war es bei allen Leistungen für die Bevölkerung.

  14. 41.

    Als Unternehmer sollte man sich fragen, ob man selbst für einen Lohn, der nicht zum Leben reicht, arbeiten würde.

  15. 40.

    Wenn jeder in der Firma 13€ erhält, gibt es kein Problem denn es heißt JA Mindeslohn und nicht maximal Lohn!

    Die Arbeiten gehen sollen doch mehr haben als H4 Empfänger,das ist unser Problem und nicht Mindestlohn von Menschen die was für das Gesellschaftliche Leben erledigen

  16. 39.

    In Polen bezahlt man für einen Herrenschnitt 6Euro? Was machen die nur anders? Vielleicht einen nicht so hohen Preis verlangen, dafür mehr Kunden bedienen??

  17. 38.

    Der Mindestlohn ist in meinen Augen eigentlich viel zu niedrig und auch die Rahmenbedingungen und die Arbeitnehmerrechte müssen nachgebessert werden. Der Mindestlohn sollte es Menschen ermöglichen Qualitätsarbeit zu leisten, in Würde und auf lange Sicht sicher leben zu können. Nur wer sich sicher und anerkannt fühlt, der leistet gute Arbeit. Wer in seinen Grundbedürfnissen nicht bestätigt ist, der leistet nur kurz etwas und dann kommt der Distress. Menschen brauchen Anerkennung, Wertschätzung und Sicherheit. Wer heute schon weiß, dass er trotz 16 h Arbeit bis 67 trotzdem nur Grundsicherung bekommt, der ist enttäuscht und in den falschen Händen wird diese Enttäuschung Hass und Wut. Dann könnte es möglich sein, dass die Klientel mit den falschen Leuten läuft und das kann und sollte man durch gute Sozialpolitik verhindern..

  18. 37.

    Herr Wossi,
    kehren wir kurzfristig zum Gegenstand des Artikels zurück.
    Er handelt von der (Selbst)Verpflichtung der öffentlichen Hand, nur solche Firmen zu beauftragen, die einem angemessen Mindestlohn bezahlen. Angemessener Mindestlohn ist keine feste Grösse. Es errechnet sich aus der Aussicht mit ihm allgemeine Gesundheitsvorsorge -versorgung, Rentenkassen und allgemeine Infrastruktur via Steuerabgaben zu finanzieren.
    Andererseits den Lohnempfängern zu ermöglichen, eine angemessene Wohnung und deren Neben- und Betriebskosten zu bezahlen. Sich selbst und seinen Kindern Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben, also Bildung zu ermöglichen. Und neben Lebenshaltungskosten noch ein bisschen Spass, Lust und Freizeit zu finanzieren.

    Warum sollte - wie Sie ja richtig schreiben - der letztlich von mir beauftragte öffentliche Auftraggeber sich am allgemein Lohn- und Sozialdumping beteiligen. Volkswirtschaftlich vernünftig. Und mit gutem Beispiel voran.

  19. 36.

    Das ist RICHTIG! Die Politiker*innen leben wohl in einer Traumwelt. Die FDP Politik in soll Mal für 3Monate mit 12,50€ und Ihren Standard leben.

  20. 35.

    Sie haben es erkannt, so wie "Olaf" in #27 auch gut geschrieben hat. Deshalb soll der AM Herr Heil zeigen ob er was "drauf hat" oder nicht: Statt ungerechten und unsolidarischen Mindestlohn vom Schreibtisch aus anzuweisen, nur weil man das nicht selbst bezahlen muss, soll er Missbrauch bekämpfen, z.B. das Subunternehmertum bei Paketboten und Pflegern, aber auch bei der Lufthansa und dem Bodenpersonal der Flughäfen usw. Macht er das nicht, dann ist er eine Fehlbesetzung.
    Und Pflegern und anderen Ausgebeuteten kann man eine durchsetzungsstarke Selbstorganisation, für eigene Interessen nicht abnehmen, dass müssen sie selber machen...Wetten das die Politik diesen Job nicht erledigen kann, trotz "Getöse"?

  21. 34.

    Daß überhaupt ein Mindestlohn eingeführt werden mußte zeigt Zweierlei:
    Es gibt immer weniger Einfluß der Gewerkschaften, die normalerweise die Rechte der Beschäftigten vertreten.
    Und es gibt immer mehr prekäre Jobs.
    Beides scheint mir kein Indiz einer erfolgreichen Sozialpolitik zu sein. Für Sebstlob der Politik auch nicht.

  22. 33.

    Sie verstehen wahrscheinlich die Komplexität des Themas nicht und das Werten der Arbeit und das Lächerlichmachen von Armen ist für mich eigentlich seit dem Ende des Krieges vorbei. Sie verhöhnen gerade die Arbeit und unterstellen Armen böse Dinge. Warum tun Sie das?

  23. 32.

    Nur weil man im Land Brandenburg den Fehler gemacht hat, den Mindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen, heißt das ja nicht, dass wir das in Berlin genauso machen müssen.

    Was hat das mit Fehler zutun?
    Hätte gleich auf min 15€ springen sollen.
    Es ist eine Frechheit solche aussage zu tätigen.

  24. 31.

    Das ist Leider der Kapitalismus(Geld hat keine Geduld)
    Aber bei höherem Lohn darf man auch nicht vergessen würde doch unsere Wirtschaft auch nicht schlechter gehen,
    die Leute würden doch auch mehr Geld ausgeben im Land.
    Es könnte glaube ich jeden besser gehen, bei einen Bedingungslosen Grundeinkommen.

  25. 30.

    Bei der Wahrheit über Vorteile und Nachteile in der globalen Welt muss ich einen gravierenden Nachteil für die Arbeit hervorheben. Niemand sagt den Menschen in den unteren Lohngruppen, dass durch die globale Welt gerade ihre Arbeit schnell ersetzbar und beliebig auswechselbar ist. Jeder 7. Euro wird durch Schwarzarbeit verdient, da gehen Sozialabgaben einfach so am Fiskus vorbei. Niedrige Löhne bedeuten niedrige Renten und wenn man jetzt noch die Arbeitszeit freigibt, dann hat in vielen Branchen die Not der Arbeit kein Ende. Die Pfleger, Logistiker, Bauarbeiter haben seit Jahren sehr, sehr schlechte Arbeitsbedingungen und kein Arbeitgeber reagiert. im Gegenteil, halt still und lass dich ausbeuten. Das wird sich jetzt verschärfen, denn unverschämte Preiserhöhungen für Energie und explodierende Mieten sind ein Bruchteil dessen, was die Arbeit bedrückt. 13€ kann man sehr gut unterwandern, daran wird sich nichts ändern oder wird auch eine Gesetzeslücke geschlossen?

  26. 29.

    Politischer statt verhandelter Mindestlohn bedeutet auch eine Lohnentwicklung nach unten - Richtung "Gleichmacherei", weil Politik nicht für Löhne zuständig sein darf und das "Tor" für "Preise nach Einkommen" bedeutet. Es vermindert Abstände zu denjenigen, die weit höhere Anstrengungen aufbringen, um gut zu verdienen. Die Anstrengungen machen immer weniger Sinn, wenn es sich nicht lohnt. Und wenn jetzt noch eine verkürzte Wochenarbeitszeit, kombiniert mit weit weniger Lebensarbeitszeit von nur 30-40 Jahren statt 45, ja dann wird die Ungerechtigkeit nochmals viel viel größer. Stichwort "Solidarrente", was eigentlich den Namen nicht verdient. "Studentenjobs" von Ungelernten müssen unter 13€/h möglich sein. Auch wenn Nebeneinkünfte bei Kellnern und Friseuren z.B. von 1-2€/Kunde, nicht rentenwirksam werden, sind 13€ ungerecht. Vorschlag: kein Rentenalter, aber 45 Jahre Lebensarbeitszeit in Vollzeit ist das Maß der Dinge, weit über 13€/h mit guter Ausbildung. Und Solidarität nur bei Bedarf.

  27. 28.

    Klardoch, man sollte einfach 20 € Mindestlohn festsetzen. Ich habe früher immer gedacht, der Gesetzgeber hat eine ständige unabhängige Mindestlohnkommission eingerichtet, die den Mindestlohn festsetzt. Dass das jetzt die Genossin Kipping macht, ist mir neu.

  28. 27.

    Friseur, da hab ich mal eine Frage. Wer ist denn wirklich bereit (mit selbst 13 € Mindestlohn) für einen Herrenhaarschnitt z.B. 40 € zu zahlen?
    13 € Stundenlohn + Miete für Räumlichkeiten + Energiekosten für Licht - Föhn - Haube - Haarschneider etc. + Wasser + Gerätschaften + Utensilien wie Schampo - Gel - Spray - Spülung - färben + Handtücher inklusive waschen/trocknen selbiger? Und die ganze Einrichtung muss ja auch irgendwie bezahlt und irgendwann mal erneuert werden.
    Am Ende muss man das, was man selber mehr verdient, bei denen wieder abliefern, die dann ja auch mehr verdienen. Das Ganze ist eine populistische Nebelkerze bei der alle glauben "ich bekomme mehr und kann mir mehr leisten" Trugschluss !
    Die, die vorher dieses Lohnniveau hatten, werden sich auch bedanken, dass sie "abgewertet" wurden und mehr fordern, was deren Dienstleistung teurer macht. Eine Spirale ohne Ende. Und an die Progression denken - 26 ist nicht einfach das Doppelte von 13 ! Außer vielleicht bei Steuern.

  29. 26.

    Nichts gegen höhere Mindestlöhne, sage ich auch als Unternehmer. Obwohl dann auch die Preise steigen.
    Dass aber das Land Berlin, das im Vergleich zu privaten Auftraggebern am wenigsten zahlt und die schlechteste Zahlungsmoral hat (selbst zu Coronazeiten), den Mindestlohn noch mal erhöht, ist natürlich ein Witz. Weniger witzig wird es für alle sein, wenn es dem Land dann noch seltener gelingt, überhaupt Auftragnehmer für z. B. wichtige Infrastrukturmaßnahmen zu binden. Ist jetzt schon ein sehr sehr großes Problem.

  30. 25.

    Die zahlen das bisschen mehr an Lohn selber mit, durch dadurch steigende Preise. Und am Ende haben sie nichts gewonnen.

  31. 24.

    1500,- im Monat sind doch mehr als ausreichend für ein mehr als normales Leben. Wenn man allerdings 30 Tage täglich 8,- € für Kippen ausgibt (andere Drogen und Spielsucht lasse ich mal weg). Statt beim Discounter bei REWE und EDEKA einkauft, regelmäßig im Späti oder sonntags im Bahnhof shoppt und dauernd bei Lieferando Pizza bestellt und bei Mc Donalds hängt. Fertigessen hortet statt selbst zu kochen, Markenklamotten, iPhone und 20 Flatrates nebst prime und netflix bucht, dann kommt man mit 1500,- freilich nicht hin. Aber dann ist ja schon das Konsumverhalten aus dem Ruder gelaufen.
    Bio und vegan ist eine persönliche, teure Entscheidung, Leitungswasser oder Volvic auch. Milka oder Eigenmarken ebenso. Und so setzt sich das fort und summiert sich Stück für Stück.
    Ich gebe um die 400,- für das alles aus, hätte also 1100,- für alles andere übrig. 550,- Warmmiete, 60,- Strom, 19,- Internet, blieben 470,- für "Party". Gespart sind das 5600,- im Jahr.

  32. 23.

    Vollzeit 40 Stunden die Woche mit Steuerklasse 1 sind Brutto 2230 Euro! Berlin ist Single-Hauptstadt, da gibt es vielleicht 3 auf 10 Tausend mit Steuerklasse 3!?

  33. 22.

    "Alle haben es verdient gut mitzuverdienen"
    Ein gefährliches Denken. Woraus resultiert der Wert der Arbeit? Wie kommt er zustande? Er ist nicht nur vom Anspruch abhängig sondern von der Nachfrage (einerseits) und Finanzkraft all dieser, die am Ende werden dafür bezahlen müssen, denn das Geld auf der Habenseite öffentlicher Haushalte (und nicht nur) vermehrt sich nicht von selbst, sondern muss von irgendwoher kommen. Woher? . Und was bedeutet eigentlich gut? Gut für wen? Für den Lohnempfänger oder für den Steuerzahler, der im Endeffekt dafür aufkommen muss? Wessen Geld wird hier großzügig verteilt? Wohl nicht das der Verteiler.

  34. 21.

    Alle die Rot Grün gewählt haben und der Meinung sind ,das uns Merkel und Co besch...st haben sollte in seine Windel sehen was das rot grüne Chaos besser macht! NICHTS! Im Gegenteil Sprit ,Wohnen Grundnachungsmittel alles wird teurer, weil so ein paar besser betuchten grünen Fuzzis der Meinung sind, das Deutschland ökologisch umgebaut werden muss haben sich ins eigemne Fleisch geschnitten!!" Rot Grün und Du wirst nach 4 Jahren von Deutschland nicht mehr viel sehen" sagt mein 94 jähriger Nachbar!

  35. 20.

    In welchem Taka-Tuka-Land leben Sie denn?
    In Berlin - je nach Branche - 38 bis 40 h/Wo. und dann noch Überstunden, die nicht immer bezahlt werden!

  36. 19.

    Ich finde es immer wieder spannend wenn auf den Arbeitgebern rumgehackt wird. Ist allen Bewusst, dass der Staat durch eine Erhöhung des Mindestlohns den Arbeitnehmern auch tiefer in die Tasche greift und zwar beiden. Dem Arbeitnehmer und den Arbeitgeber... Jeder sollte mal schauen, wieviel Steuern, Gebühren und Sozialabgaben er im Monat so insgesamt von seinem Gehalt abtritt... Da kommen dann neben Lohnsteuer auch noch ganz viel andere Sachen zusammen... Am Ende greift der Staat bis zu 75% an Abgaben vom monatlichen Gehalt ab... Und es wird mehr.

  37. 18.

    "... Wenn der Mindestlohn steigt, steigen zwangsläufig die Preise der von diesen Arbeitskräften erbrachten Dienstleistungen oder geschaffenen Produkte. ..."
    Es ist ausgemachter Humbug, wenn für jede Preiserhöhung die Lohnkosten verantwortlich gemacht werden. Die Preise steigen auch ohne Erhöhung der Löhne und des Mindestlohns. Die Hauptursache ist, weil damit astronomische Profite erzielt werden, wenn mit Rohstoffen nur fiktiv gehandelt, damit an der Börse spekuliert und auf Preiserhöhungen gewettet wird! Das reicht von Grundnahrungsmitteln wie Getreide über Rohstoffe wie Erdöl bis hin zu Seltenen Erden.
    Und dann immer dieses Gejammer auf höchstem Niveau von Unternehmern und Aktionären ... Haben Sie schon mal erlebt, dass einer von denen kürzer treten musste?
    Ausbeutung hat irgendwo Grenzen - ein angemessener Anteil am Gewinn steht denen zu, die ihn erarbeiten!

  38. 17.

    Lieber Horst, es spricht hier Niemand über die Spezies Lokführer es geht um diejenigen, welche täglich 8 Stunden arbeiten und davon nicht leben können.

  39. 16.

    Bei 1.500€ brutto und 13€ Lohn werden aber auch nur 28 Std /Woche gearbeitet. Das sind ca. 30% weniger als bei einem Vollzeitjob. Bitte nicht die Zahlen verfälschen.

  40. 15.

    Ich kenne es bereits seit Jahren von anderen Friseurketten, dass die Friseure sich in dem Salon "einmieten". Sie zahlen also wie ein Belegarzt im Krankenhaus für die Nutzung der Infrastruktur eine Miete und behalten dafür die Einnahmen selbst. Vielleicht wird sich dieses Modell nun auch im Haarscheidehandwerk flächendeckend durchsetzen, weil die Lohn- und Lohnnebenkosten für Festangestellte einfach mittlerweile in Deutschland zu hoch sind. Eine Art Co-Working bei Friseuren.

  41. 14.

    Es geht um FACHKRÄFTE-Mangel, nicht um reinen Arbeitnehmermangel. Bei den meisten Jobs im unteren Lohnsegment kommt es mehr und mehr zu Automatisierung und Digitalisierung bzw. zur Abwanderung ins Ausland. Dieser Trend wird durch Homeoffice noch weiter verstärkt.

  42. 13.

    Aber als Lokführer bei der Deutschen Bahn verdient man doch je nach Berufserfahrung und konkreter Aufgabe im Schnitt 44 000 bis 52 500 Euro pro Jahr - das sind in DM über 100.000 DM in der Spitze, das ist für den Job doch mehr als genug!

  43. 12.

    Wenn ich lesen "mit 1500,00 Euro für ein tolles Leben leisten". Wer hat denn bitte gesagt, dass sich jemand mit 1500 Euro ein "tolles" Leben leisten soll? Es können halt nicht alle 100qm in der Berliner Innenstadt, dickes Auto, neustes iphone und dann noch 3x jährlich Urlaub leisten. Wir sollten uns wieder mehr am Leistungsprinzip orientieren - erst gute Ausbildung und dann arbeiten für das Geld, nicht einfach auf gebratene Tauben warten und immer nur fordern! Warum immer nur nach unten orientieren? Sie haben doch ihr Schicksal selbst in der Hand. Vielleicht sollten Sie in Richtung IT umschulen, dann kommt auch mehr monatlich rein, Jobs für geringqualifizierte sind irgendwann weg, weil die Lohnkosten jetzt schon im deutschen Vergleich sehr hoch sind, werden mehr und mehr Jobs für Un- oder Geringqualifizierte verschwinden (müssen).

  44. 11.

    Wenn ich lese, dass die Menschen für ihre Arbeit ein Einkommen erzielen müssten, das zum "normalen Leben" reicht, frage ich mich immer, ob hier das Anspruchsdenken der Menschen über die Jahre hinweg nicht einfach auch ein wenig zu stark ins teilweise Maßlose gewachsen sind. Und ein wenig Mehr zurück zum Grundkonsum und nicht nur Luxuskonsum (dickes Auto, großer Flat-TV, min 2-3 Urlaube pro Jahr etc.) uns allen auch besser täte anstatt immer nur mehr und größer!

  45. 10.

    Als Unternehmer muss man sich tagtäglich die Frage stellen, ob sich bestimmte Tätigkeiten angesichts der Lohn- und Lohnnebenkosten noch lohnen. Teilweise versteuern sich dadurch die Produkte für den Endverbraucher, weil der Unternehmer die Mehrkosten weitergibt, aber immer öfter lautet die Antwort auch nein. Dann werden Tätigkeiten automatisiert bzw. digitalisiert (z.B. im Automobilsektor gut zu sehen) oder ins Ausland mit geringeren Lohn- und Lohnnebenkosten verlagert. Man wird beobachten, dass Jobs für geringqualifizierte Menschen auch zukünftig noch weiter zurück gehen werden.

  46. 9.

    Ist es nicht. Wenn der Mindestlohn steigt, steigen zwangsläufig die Preise der von diesen Arbeitskräften erbrachten Dienstleistungen oder geschaffenen Produkte. Die Konsumenten müssen mehr zahlen. Die Anhebung des Mindestlohnes bleibt somit nicht lang im Geldbeutel spürbar.
    Die Zahlungen an Politiker halte ich für nicht gerechtfertigt. Hier sollte was abgeknapst werden. Nur wie, wenn diese sich ihre Gehaltserhöhung selbst bestimmen können? Und die Anzahl an Politikern steigt zusätzlich ...

  47. 8.

    Schon Karl Marx wusste, dass der Arbeiter für seine Arbeit einen angemessenen Lohn haben muss, weil sonst der Kapitalist nicht überleben kann wenn niemand seine Produkte kauft. Das haben die heutigen Arbeitgeber ( wie die Kapitalisten sich heute nennen ) offenbar vergessen.

  48. 7.

    Sie sprechen die Lösung des Problems indirekt an. Nicht eine dauerhafte Erhöhung ist der einzige Weg. Zumal er für den Steuerzahler auch nicht akzeptabel ist, da durch die dauernde Umverteilung / Erhöhung eine Inflationsspirale und eine Erhöhung der Abagabenlast einher geht. In zwei Jahren sind Ihre 13 € so viel Wert, wie voriges Jahr 11 €. Eine dauernde Erhöhung des Mindestlohnes bringt nur kurzzeitig Verbesserung.
    Richtig wäre, die staatliche Aufgaben auf hoheitsrechtliche Dinge zu begrenzen, Umverteilung fordert Bürokratie und Personal welches Steuergeld kostet, die eingesparten Ausgaben können für Steuersenkungen genutzt werden. Also mehr Netto vom Brutto, dann kann man auch von 13 € Stundenlohn gut leben.

  49. 6.

    Es is Jacke wie Hose: Wer mehr verdient, muss weniger aufstocken. Das entlastet die Sozialausgaben der Kommune.

  50. 4.

    Eigentlich lachhaft, 13,00 Euro Brutto ist doch Netto immer noch ein Witz! Was kann ich mir bei Vollzeit mit 1500,00 Euro für ein tolles Leben leisten? Was sind dass denn für Typen, die der Meinung sind dass wäre zu viel? Muss man sich wirklich noch wundern wenn sich Menschen sorgen um unsere Demokratie machen? Nicht Corona spaltet die Gesellschaft, es sind diese typen, die der Meinung sind, nach unten sind keine Grenzen gesetzt. Vor 40 Jahren hatte jede Tätigkeit die dem Bruttosozialprodukt diente ihren Preis, weil jeder wusste, wird sie nicht gemacht, dann ist die Sache nicht komplett. Jeder war auf seinem Arbeitsplatz wichtig und hatte auch seinen fairen Anteil dafür bekommen. Dann soll man doch mal alle, die angeblich nicht so wichtig sind ganz einfach abschaffen. Was glauben diese Typen denn was dabei für die am Ende noch raus kommt? Jeder wird feststellen, es geht nicht, wir brauchen alle, und alle haben es verdient gut mitzuverdienen, so wie es einmal war!!!

  51. 3.

    Ich als "Chefin" kann mit derzeit keine Lohnerhöhungen leisten. Mit 2g kommen weniger Kunden, die Energiepreise steigen, alle Produkte die ich im Laden benötige, werden ebenfalls teurer.

    Ich werde 2 tolle Kräfte entlassen müssen und die die bleiben, müssen leider bei Ausfällen mehr arbeiten.
    Anders schaffe ich es nicht. Es tut mir leid um meine Mitarbeiter, aber ich muss auch von etwas leben und den tollen Coronakrexit zurück zahlen

  52. 2.

    Unternehmer, sind das nicht die, die bei sonstigen Gelegenheiten immer über den Arbeitskräftemangel jammern?

  53. 1.

    In Folge werden die Verbraucherpreise steigen, zahlen tut es also wieder mal der einfache Bürger und Steuerzahler. kein gutes Signal für die derzeit eh schon hohe Inflation. Besserverdienende und da zähle ich mal die verantwortlichen Politiker mit, werden es weniger im Geldbeutel spüren. Wie immer: Die Zeche zahlt am Ende der kleine Mann.

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