Kfz-Neuzulassungen in Berlin und Brandenburg - Elektro- und Hybridautos holen Benziner und Diesel ein

Sa 15.01.22 | 22:05 Uhr | Von Götz Gringmuth-Dallmer und Anna Bordel
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Fahrzeug lädt Ladestrom für Elektrofahrzeuge (Quelle: dpa/Karl-Heinz Spremberg)
Audio: Inforadio | 14.01.2022 | Tatjana Brasching | Bild: dpa/Karl-Heinz Spremberg

Während der Pandemiejahre werden seltener Autos gekauft, auch sind Lieferengpässe schlecht fürs Geschäft. Eine Entwicklung lässt sich davon nicht aufhalten: Auf Berliner und Brandenburger Straßen fahren mehr Elektro- und Hybridautos denn je. Von Götz Gringmuth-Dallmer und Anna Bordel

Fast die Hälfte der neu zugelassenen Autos in Berlin waren 2021 Elektro- und Hybridautos. Dort machten sie laut einer Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes 48 Prozent der Neuzulassungen aus, in Brandenburg immerhin 40 Prozent. Damit hat sich die Zahl neuer Elektro- und Hybridautos in Berlin im Vergleich zu 2019 verdreifacht, in Brandenburg sogar vervierfacht.

Weniger Neuanmeldungen von Autos mit Verbrennungsmotor

Insgesamt hat sich die Pandemie eher negativ auf den Autohandel ausgewirkt. Während 2019 noch rund 87.000 neue Autos in Berlin und rund 65.000 in Brandenburg angemeldet wurden, waren es 2021 in Berlin nur noch rund 60.000, in Brandenburg rund 51.000.

Verlierer dieser Entwicklung sind eindeutig die konventionellen Autotypen. 2019 hatten in Berlin noch 88 Prozent der neu zugelassenen Autos Benzin oder Diesel im Tank, 91 Prozent waren es in Brandenburg. 2021 waren es hingegen nur noch 51 Prozent der neu zugelassenen Autos in Berlin und 58 Prozent in Brandenburg.

Zahl der E-Autos nimmt rasant zu

Die Anteile der Elektro- und Hybridautos sind in beiden Bundesländern - Pandemie hin oder her - in den letzten beiden Jahren stark angestiegen. Einen Großteil machten dabei die Hybridautos aus, also Autos, die sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor haben.

Die Zahl der Neuzulassungen ist bei den E-Autos allerdings deutlich stärker angestiegen als bei den Hybridautos. In Berlin hat sich die Zahl der Anmeldungen für E-Autos in den letzten zwei Jahren verdreifacht, die der Hybride etwas mehr als verdoppelt. In Brandenburg gab es 2021 sogar mehr als siebenmal so viele neu zugelassene E-Autos wie noch 2019, die Zahl der Anmeldungen für Hybridautos hat sich etwas mehr als verdreifacht.

Lieferengpässe mitverantwortlich für Rückgang

Mitverantwortlich für den Rückgang an Neuzulassungen sind Lieferengpässe von Elektronikteilen, die während der Pandemie immer wieder zu stillstehenden Fließbändern in den Automobilbauhäusern führte. Im vergangenen November gaben vier von fünf regionalen Betrieben laut Verband der Metall- und Elektroindustrie (VME) bekannt, unter Versorgungs- und Lieferengpässen zu leiden und deswegen starke Umsatzeinbußen zu erwarten.

In ganz Deutschland wurden 2021 laut Kraftfahrt-Bundesamt insgesamt 2,6 Millionen Autos zugelassen, davon waren 42 Prozent Elektro- oder Hybridautos.

Beitrag von Götz Gringmuth-Dallmer und Anna Bordel

110 Kommentare

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  1. 110.

    Ich glaube, dass ich das Prinzip des Hybrid noch nicht verstanden habe. "Einen Mehrverbrauch kann man, auf Grund der Steuerung, wann der Verbrenner überhaupt beim Fahren einsetzt oder umgekehrt, nicht feststellen. Im Gegenteil, wenn man nur elektrisch fahren kann, muss der Gesamtverbrauch nicht nur theoretisch sondern auch praktisch sinken statt steigen."

    Ich war der Meinung, dass der solange elektrisch fährt bis die Batterie leer ist und dass dann der Verbrennungsmotor den Antrieb übernimmt. Da die Hybriden ja nur eine "kleine" Batterie haben, sollte das zeitig passieren.
    http
    Bei einmal durch Berlin durch mag das ja noch gehen, aber wenn man draußen "auf der Piste" ist? Das war m.E. der Grund für die Einschätzung der "tester" (siehe #89).

    Und zu #99 nochmal, gibt es nun auch viele Hybride mit Diesel und Adblue? In #94 stand "Bei Langfahrern ist vermutlich der Diesel die richtige Wahl,.." Wenn nach leerer Batterie der Verbrennungsmotor übernimmt, wäre Diesel besser?

  2. 109.

    Ich glaube, dass ich das Prinzip des Hybrid noch nicht verstanden habe. "Einen Mehrverbrauch kann man, auf Grund der Steuerung, wann der Verbrenner überhaupt beim Fahren einsetzt oder umgekehrt, nicht feststellen. Im Gegenteil, wenn man nur elektrisch fahren kann, muss der Gesamtverbrauch nicht nur theoretisch sondern auch praktisch sinken statt steigen."
    Ich war der Meinung, dass der solange elektrisch fährt bis die Batterie leer ist und dass dann der Verbrennungsmotor den Antrieb übernimmt. Da die Hybriden ja nur eine "kleine" Batterie haben, sollte das m.E. zeitig passieren.
    Bei einmal durch Berlin durch mag das ja noch gehen, aber wenn man draußen "auf der Piste" ist? Das war m.E. der Grund für die Einschätzung der "tester" (siehe #89).
    Und zu #99 nochmal, gibt es nun auch viele Hybride mit Diesel und Adblue? In #94 stand "Bei Langfahrern ist vermutlich der Diesel die richtige Wahl,.." Wenn nach leerer Batterie der Verbrennungsmotor übernimmt, wäre m.E. Diesel besser, oder?

  3. 108.

    Die Raffenerien stellen bei der Erdölverarbeitung auch Bitumen her, in verschiedenen Qualitätsstufen. Bitumen ist dann die Grundlage für Asphalt und Bitumenbeton, beides in weiterverabeitenden Mischanlagen hergestellt. Asphalt ist sehr teuer aber hochbelastbar (Kreuzungsbereiche um Wellen durch Brems- und Anfahrkräfte zu vermeiden).
    Bitumenbeton war/ist eigentlich der Hauptbaustoff im Straßenbau - eine abgestufte Gesteinsmischung(Sieblinie je nach Verwendung [im Schichtenaufbau] von Grobsplitt bis Brechsand) mit Bitumen als Bindemittel (ähnlich Funktion wie Zement) - jetzt konnte ich aber mal protzen, da ich damit jahrelang zu tun hatte :) :)

    Wenn natürlich weniger Benzin/Diesel/Heizöl benötigt wird, fällt auch weniger Bitumen an. Stimmt. Habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Interessante Frage, was dann mit dem Straßenbau wird. Vielleicht brauchen wir bald keine Straßen mehr? Wir fahren dann alle mit der U-Bahn, wie Annalena vor der Wahl vorgeschlagen hat :( .

  4. 107.

    Dann müsste man aber bei "230 V 3,4 kW" bestimmt eine ganze Nacht (8h) einplanen, oder?
    Mir graust allein schon bei dem Gedanken.

  5. 106.

    Ladekabel von dem Hersteller der den Standard maßgeblich definiert hat, ist sicher kein Gewurschtel. Das ist ja das gute an genormten technischen Standards. Da braucht man keine Angst vor der Versicherung haben. Typ 2 Mode 3 ist Typ 2 Mode 3 egal von welchem Hersteller.
    Das Ding macht nix anderes als eine Wallbox der ich auch vertrauen muss, nur mit weniger Leistung. Der Autohersteller kauft die Dinger auch nur umgelabelt beim gleichen Hersteller ein.
    Auto und Ladegerät stimmen sich untereinander ab welche Leistung ok ist. Da kann das Auto oder das Ladegerät begrenzen. Wobei Ladegerät eigentlich falsch ist. Da ja weiterhin 230 oder 400V AC rauskommen. Das Ladegerät steckt ja im Auto.
    Das externe Ding dient nur der Information ans Auto über die verfügbaren Kapazitäten und dem elektrischen Schutz des Kabels. Das Auto weiß nicht welche Sicherung vorgeschaltet ist.
    Auf das billigste beim einschlägig bekannten Kistenschubser würde ich auch nicht setzen.

  6. 105.

    Apropos AH.
    Letztens kam einer bei uns auf den Hof gerollt um zu fragen ob ich ihm unbürokratisch das Auto laden kann. Der hat unsere Ladesäulen von der Straße aus gesehen.
    Der war Autoverkäufer und völlig unvorbereitet von Berlin nach FF gekommen. Keine Ladekarte und keinen Plan wie das Ganze funktioniert.
    Das Problem der Ladekarten ist inzwischen überschaubarer und transparenter.
    Hin und wieder soll es sogar noch kostenlose Punkte geben. 2 Stunden bei Ikea rumtreiben und nebenbei das Auto für umme laden. Hab ich aber noch nirgendwo außer im Internet gesehen.

  7. 104.

    Auch ihnen der Hinweis, für jeden Liter Benzin werden 1,5kWh Strom in der Herstellung und Vertrieb benötigt.
    Bei 6l/100km sind das ca. 40% vom Strombedarf eines vergleichbaren reinen E-Autos.
    Das Stromproblem löst sich also zu 40% von allein.
    Das Problem das die Raffinerien zukünftig weniger Asphalt herstellen werden, ist da schon kritischer. Alle Straßen in Beton kann ja kaum die Lösung sein. Gibt es da schon eine Lösung für die Zukunft?

  8. 103.

    Ladekabel werksseitig für 230V und Steckdose ist sehr gut, sicher und dank intelligenter Steuerung besser als „rumgewurschtel“ ...;-). Wer 8Stunden+ Zeit zum laden hat, gleich mitbestellen...Man will ja keinen Ärger... mit der Versicherung? In der Praxis wird das Kabel seltener zum Einsatz kommen.

  9. 102.

    230V Ladegerät wäre nur optional und überteuert dabei und ich wollte der Firma ein paar EUR ersparen also hab ich eins beim Elektrogroßhandel bestellt auf dass ich heut noch warte. Mit dem Ding hätte ich mir auch die elektrische Fernfahrt in die thüringische Pampa getraut und vor Ort in der Pension für einen Obolus geladen.
    Theoretisch gehen mit 230 V 3,4 kW bei separat abgesicherter 16 A Steckdose. Das Ding was ich mir bestellt habe geht aber zu drosseln zwischen 8 und 16 A. Gibt aber auch mobile Ladegeräte mit CEE 16A oder sogar 32A. Das ist dann wie ne Wallbox.
    Wenn der VW Konzern 22kW onboard Laderegler eingebaut hätte, wäre das sehr schön gewesen so muss man mit den 11kW oder Schnellader leben, die es in FF noch gar nicht gibt.
    Beim Hybrid wird meist einphasig mit Max 7,4kW geladen, da muss aber schon mit 32A abgesichert sein, also eher selten im privaten Bereich. Weniger geht natürlich auch. DC eher nicht. >11kW muss der Netzbetreiber genehmigen.

  10. 101.

    Auf Wasserstoffautos werden Sie lange warten müssen. Die rechnen sich einfach nicht.

  11. 100.

    Da Rekuperation viel mehr als Energierückgwinnung ist, dies nicht nur beim Bremsen passiert und die intelligente Steuerung umfasst, ist der Begriff noch ungewöhnlich aber schön kurz. Dies ist aber wirklich nicht so wichtig, weil vergleichsweise wenig Energie zurückgewonnen werden kann. Einen Mehrverbrauch kann man, auf Grund der Steuerung, wann der Verbrenner überhaupt beim Fahren einsetzt oder umgekehrt, nicht feststellen. Im Gegenteil, wenn man nur elektrisch fahren kann, muss der Gesamtverbrauch nicht nur theoretisch sondern auch praktisch sinken statt steigen. Sinnvoll ist sogar die Weiterentwicklung in Richtung mehr Reichweite: 100 km plus... und Dieselhybrid...

  12. 99.

    Der "Fahrspass" beim Stromer (auch Hybrid in der Stromphase) ist sicherlich unbestritten. Mein AH hat einen als Dienstfahrzeug um Kunden/Kundenfahrzeuge zu holen/bringen. Ja es ist nicht schlecht.
    In dem Bericht den ich erwähnte, haben die über einen längeren Zeitraum den Benzinverbrauch beobachtet und dann analysiert und sind dabei zu dem Schluss gekommen den ich dargelegt hatte - deutlicher Mehrverbrauch im Vergleich zu einem vergleichbaren Vebrenner.
    Ich entnehme ihrer Antwort, dass Hybride mit Diesel auch weit verbreitet sind? Mit Adblue?
    Zur Rekuperationssteuerung (ich musste erstmal googeln :( was das ist) ist das m.E. auch vom Fahrverhalten abhängig. Ich bremse wenig - habe es mal so gelernt, dass man (außer in Gefahrensituationen) nur bremst um Anzuhalten oder die Bremsen zu reinigen/griffig zu machen. Man kann trotzdem sehr flott unterwegs sein (habe dienstlich viele Fahr-SHT machen müssen). Meine Bremsbeläge/-scheiben halten immer ewig, zum Leidwesen meiner Werkstatt.

  13. 98.

    Danke für die beiden Einschätzungen, vor allem die auf eigenen Erfahrungen basierende im #91.
    Wir (Frau und ich) müßten dann, dank fehlender (Schnell-) Ladekapazitäten, in der heimischen Garage anschließen und unseren Strom von E.On beziehen und dort bezahlen. Hat man bei den Stromern dazu auch das passende Equipment dabei? Konkret: haben sie bei ihrem Dienstfahrzeug, das in der Firma an einer geeigneten Lademöglichkeit steht, alles dabei, um es auch mal zu Hause oder bei den Schwiegereltern anzuschließen? Kann man jeden x-beliebigen 230V-Anschluß nehmen und wie hoch muss der abgesichert sein, d.h. wieviel Strom wird "gezogen"?
    Was ihre Einschätzungen zu den Batterien der Zukunft angeht bin ich ihrer Meinung. Es ist noch nicht der Endstand erreicht. Man forscht wohl aktuell schon an anderen Speichermedien, denn Lithium ist ja nun auch nicht gerade die ideale Umweltlösung, sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Verarbeitung und vmtl. auch nicht bei der Entsorgung.

  14. 97.

    Mich würde es nicht ärgern wenn an der Ampel ein Kennzeichen mit einem E am Ende vor mir steht.
    Ich habe es nämlich gerne einen "Blitzableiter" vor mir fahren zu sehen.

  15. 96.

    ..wenn dann alle elektrisch fahren wollen aber keinen Strom bekommen, bin ich mit meinem Verbrenner der König auf den Straßen weil es zu wenige Ladesäulen gibt und das Stromnetz auch überlastet ist. Aber möglicherweise gibt es dann auch kein Benzin mehr. Das wäre dann der wahre Umweltschutz.

  16. 95.

    Danke für die Anschaffungsargumente "Drehmoment" und "Spass". Mein jetziger Leasingvertrag läuft dieses Quartal aus und das Auto gefällt mir auch nicht mehr. Ich brauche dringend etwas Neues! Nun wird mir bewusst, weshalb ich beim Autofahren immer so unglücklich bin, ständig werde ich überholt, von grossen Autos mit hinten "E". Ich möchte an der roten Ampel auch gerne wieder vorne stehen. Danke für Ihren Tipp!

  17. 94.

    Abgesehen davon, dass „Drehmoment“ mehr Spaß bringt (siehe #8), ist ein Mehrverbrauch im modernen Hybrid, auf Grund der grandiosen Steuerung, wann setzt der Verbrenner überhaupt ein, nicht festzustellen, im Gegenteil. Zusätzlich ist die geniale Rekuperationssteuerung zu erwähnen. Die ist zwar nicht „kriegsentscheidend“, aber es lässt schon erstaunen, dass urplötzlich, während des „autobahnsegelns“ nachgeladen wird, wenn man nur das Pedal lupft. Nicht nur als Übergangstechnologie jenseits der 2t-Fahrzeuge geeignet, sondern auch für Vielfahrer. Bei Langfahrern ist vermutlich der Diesel die richtige Wahl, was denen recht zu geben scheint, die eine technologieoffene und auf den Anwendungsfall bezogene Einsatzsituation favorisieren. Deshalb ist es besser, jenseits der Ideologie, eher das genaue Einsatzverhalten zu besprechen. Denn selbst 250 km/h können nachhaltiger sein, wenn man 5 statt 3 Kunden/d schaft und nicht erneut los muss - aber das ist ein anderes Thema...

  18. 93.

    Also bei einem der Elektriker meines Vertrauens sehe ich einige Referenzen von installierten Ladesystemen in Berliner Parkhäusern. Die Autos müssen irgendwie dahin kommen.

  19. 92.

    Hybrid ist so eine Sache. Wenn das Nutzungsprofil hinhaut und man die Ladepunkte hat geht das sicher recht gut. Ladesäule zu Hause und auf Arbeit, dann fährt man schon ziemlich viel elektrisch ohne Sorge für größere Reisen.
    Frage ist halt nur warum 2 vollwertige Antriebstechnologien in einem Fahrzeug.
    Ich würde die andere Version aktuell logischer finden. Im BEV einen kleinen „sauberen“ Verbrenner um bis zum nächsten Schnellader zu kommen oder unterwegs nachzuladen. Irgendwann das ganze Ding gegen eine Brennstoffzelle austauschen wenn preislich interessant. Hab ja ne Hängerkupplung, könnte also auch das Notstromaggregat hinten anhängen. ;-)
    Brennstoffzelle vom Campingmarkt funktioniert nicht weil keine Ladebuchse im Auto.
    Ich denke aber die Batterietechnologie hat noch einige Sprünge vor sich sodass das Thema nachladen unkritisch wird.
    Energieeffizienz ist auch im Auto noch nicht schlussentwickelt. Batteriemanagement und diverse Kleinverbraucher da geht noch was.

  20. 91.

    Ich bin seit 2 Monaten dienstlich mit so einem Gefährt ausgestattet. Ladesäule in der Firma also kein Problem im täglichen Betrieb. Auch fürs WE brauchte ich noch keine öffentliche Ladesäule. Über Weihnachten hab ich den Wagen mal eine Nacht in der Firma gelassen. 3km Fußweg sind ja keine Entfernung.
    Silvester bis nach Thüringen hab ich dann aber doch den privaten Diesel genommen. War mir einfach zu unsicher ob ich mit einer Zwischenladung hinkomme.
    Mit 2 Ladungen wäre mir die Fahrzeit zu lang. Vor Ort wäre gar nix gewesen.
    Wenn das vom Bund ausgeschriebene Schnelladenetz kommt wird das aber alles deutlich komfortabler und zuverlässiger werden.
    Das reine Fahren ist super. Stromverbrauch im Winter relativ hoch. Im öffentlichen ist der Strom teuer. Dürfte bei höherer Auslastung aber günstiger werden.
    Wenn Sie von Brennstoffzellen reden haben Sie aber auch ein e-Auto nur mit kleinerer Batterie, die von der Brennstoffzelle geladen wird.

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