Reaktivierung von Bahnstrecken - Gegner und Befürworter der Stammbahn fordern schnelle Entscheidung

So 13.02.22 | 08:18 Uhr | Von Thomas Rautenberg
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Blick auf die ehemaligen Gleise der Stammbahn in Berlin-Zehlendorf (Foto: rbb/N. Donath)
Audio: Inforadio | 07.02.2022 | Thomas Rautenberg | Bild: rbb/N.Donath

Viele Regionalbahn-Strecken in der Region sind ausgelastet. Die Begehrlichkeiten, die vor Jahren stillgelegte Stammbahn-Strecke wieder in Betrieb zu nehmen, werden größer. Doch die Meinungen über das Projekt sind geteilt. Von Thomas Rautenberg

Im Jahr 1838 fuhr der allererste Zug in Preußen vom Potsdamer Bahnhof in Berlin über Zehlendorf nach Potsdam. Eine Stunde dauerte die Fahrt, eine Revolution im Vergleich zu den Pferdekutschen, die deutlich länger unterwegs waren. Die sogenannte Stammbahn war geboren.

Nach dem Krieg und der deutschen Teilung verlor die Zugtrasse allerdings ihre Bedeutung. Die Gleise waren als Reparationsleistungen zum Teil demontiert worden. Der spätere Ost-West-Verkehr verlagerte sich auf die Stadtbahntrasse Potsdam, Wannsee, Grunewald bis hin zum Hauptbahnhof.

Enge Taktung lässt keinen zusätzlichen Verkehr zu

Die aktuelle Regionalbahnstrecke des RE1 zwischen Magdeburg, Berlin und Frankfurt (Oder) ist praktisch ausgelastet. Im Jahr 2017 hatte die DB Netz für die Stadtbahngleise zwischen Charlottenburg und Ostkreuz sogar eine Überlastungsanzeige geschrieben, sprich mehr Zugverkehr auf der Strecke ist kaum möglich. Es fehlen einfach die Kapazitäten.

Revitalisierung der Stammbahn-Strecke

Seit vielen Jahren wird bereits eine Alternative diskutiert: Die Instandsetzung und Wiederinbetriebnahme der historischen Stammbahn-Strecke. Über Potsdam, Griebnitzsee, Kleinmachnow, Zehlendorf, Potsdamer Platz und dem Hauptbahnhof könnte eine neue Verbindung entstehen. Jens Klocksin von der Bürgerinitiative "Stammbahn" ärgert sich über die Unentschlossenheit der Politik. "Reden wir von Verkehrswende, reden wir vom Klimaschutz oder wollen wir es weiterhin darauf ankommen lassen?", fragt Klocksin.

Bahngleis der ehemaligen Stammbahn in Berlin-Zehlendorf im Januar 2020. (Quelle: rbb|24/Friederike Steinberg)Brachliegender Bahnsteig der früheren Stammbahn in Zehlendorf

Furcht vor ICE-Zügen

Mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, ist auch eine Forderung der "Schutzgemeinschaft Stammbahn", einer Bürgerinitiative aus Kleinmachnow. Allerdings gilt das nicht für einen möglichen Ausbau der Stammbahn-Strecke. Die Anwohner fürchten, dass künftig nicht nur Regionalbahnen, sondern auch ICE-Züge durch den Ort donnern könnten. Für über 800 Millionen Euro könne es sich die Bahn nicht leisten, die Stammbahnstrecke nur für die Regionalzüge auszubauen, befürchten die Kritiker.

Wie das dann ausgehen könne, habe man bei der Dresdner Bahn gesehen, sagt Hartwig. "Den Anwohnern ist von der Politik eine Tunnel-Lösung versprochen worden und heute zerschneidet die ICE-Strecke den ganzen Ort." Außerdem gibt es für Hartwig eine Alternative, die viel schneller und viel preiswerter umzusetzen wäre: Die sogenannte Wannseebahn, auf der vor zwei Jahren noch Güterzüge gefahren sind mit Anschluss in die Berliner Mitte.

S-Bahn oder Regionalbahnbetrieb

So gegensätzlich die Interessen mancher Akteure in der Region sind - in einem Punkt sind sie sich einig: Es müsse Klarheit her, ob und wie es mit der Stammbahn-Strecke weitergehen soll. In diesem Jahr will die Berliner Landesregierung entscheiden, ob sie beim möglichen Ausbau der alten Stammbahnstrecke auf die S-Bahn oder den Regionalbahnbetrieb setzen will. Das hat Rot-Grün-Rot im Koalitionsvertrag festgelegt.

Brandenburg favorisiert eine leistungsfähige Regionalbahnanbindung für die Pendler aus der Region. Rückhalt gab es dafür von prominenter Seite: "Als dann direkt gewählter Abgeordneter würde ich mich für dieses wichtige Schieneninfrastrukturprojekt in meinem Wahlkreis einsetzen", hatte der spätere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im August des vergangenen Jahres erklärt.

Bahngipfel Ende März

Jens Klocksin von der Bürgerinitiative "Stammbahn" fordert, die Entscheidung über die Wiederbelebung des Stammbahn nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. Am 29. März planen die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) den nächsten, gemeinsamen Bahngipfel abzuhalten. "Wir sollten endlich wissen, woran wir sind. Wir müssen nun entscheiden, denn geprüft wurde lange genug", so Klocksin.

Sendung: Inforadio, 07.02.2022, 6:08 Uhr

Beitrag von Thomas Rautenberg

93 Kommentare

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  1. 93.

    Mehrmals viel der Begriff e c h t e Fehler. Sie sprechen von „Pillepalle“ Argumenten und Suppenkasper, obwohl Sie wissen müssten, wann eine Klage überhaupt angenommen wird und wann nicht.
    Wollen Sie sich mal auf den Kern der Aussage zum Verwaltungsrecht und deren gerechter Veränderungen zur Abkürzung konzentrieren, damit es nicht so sinnlos mit Selbstverständlichkeiten weitergeht....

    Sie müssen aber auch nicht und dann lassen wir es so stehen..

  2. 92.

    Wir als die Zukunft der sozialistischen Luftfahrtindustrie sollten natürlich nicht über Teltow und Westberlin am WE und Mo fahren. Bequem war ja der Sputnik und Werkbus ab Halle 9 und Prüfstand aber ab und an war es sogar Tempelhof. Die Super-Conti war mein Lieblingsflieger, Man stand ja fast am Ende der Startbahn. Es kribbelte regelrecht. Der AR müsste Zukunft haben.

  3. 91.

    Netter Versuch. Der Abschnitt Griebnitzsee muss für RE und Fernbahn nicht ausgebaut werden. Zwischen Wannsee und Zehlendorf liegt ein Gleis. Die Kurven auf der Wannseebahn merkt man heutzutage nicht mehr. Also keine Angst vor der Bahn Krankheit!
    Die Zeitersparnis liegt evtl. bei 3 Minuten, dafür den Umstieg auf die U3. Natürlich können Sie auch sitzen bleiben und Richtung Nord fahren. Der zweigl. Ausbau der S Bahn Wannsee Potsdam, dann benötigt man keine weiteren Diskussionen.

  4. 90.

    Weil man vom Ausbau einer Bahnstrecke betroffen ist, da die z.B. in Hörweite des eigenen Haus entlang führt, ist das eben noch kein Grund zu Klage. Die Genehmigung muss auch mutmaßliche Fehler aufweisen, mit denen man seine Klage zu begründen versucht - und sei es eben nur der erwähnte Zweifel am Vorhandensein der ursprünglichen Genehmigung von 1843. Nur den Suppenkasper zu geben, reicht in einem Rechtsstaat nicht aus. Man muss dem Koch schon sagen, warum man die Suppe nicht essen will.

  5. 89.

    Auf dem Außenring fahren durchaus Züge. Die RB13, RB14, RB20, RB21, RB22, RB23, FEX

  6. 88.

    Ich bin darüber nicht überrascht, deshalb einfacher. Ihr Stundentakt-Regio erfreut nur Autofahrer als Ausrede weiter zu MIVen, Deutschlandtakt Fernverkehr auch noch kommt hinzu. Gehen Sie zurück auf Los mit Ihren Überlegungen und gucken vorher auch auf einen Bahnhof, dessen 280 zusätzliche Parkplätze nach Taktverdichtung des RE1 sehr gut angenommen worden sind - obwohl es dort nur eine Bruchteil der nach B. Auspendelnden gibt im Vergleich zu Kleinmachnow gibt und der Bahnhof auch weit abseits der Ortslage zu finden ist.

  7. 87.

    Aber genau da setzt die konstruktive Kritik an: Beschleunigung ja, mit nur einem Verfahren, ja, aber bitte in beide (!) Richtungen(!) und nicht alles so wie gehabt im Verwaltungsrecht: nämlich so, dass Fehler addierbar (!) werden dürfen, auch wenn man rein persönlich nicht betroffen ist bzw. zumindest mit einem Punkt betroffen sein muss. Das bedeutet: Man hat einen berechtigten Grund u n d es können noch weitere (Planungs-)Fehler mit dazu kommen, die auch eindeutig Fehler sind. Bis jetzt ist es so, das ein persönliches Anliegen fast immer chancenlos ist...;-(

  8. 86.

    Verstehe: Sie meinen also, der Abschnitt Griebnitzsee - Wannsee benötigt keinen Ausbau, auf Dauer genügen zwischen Berlin und Potsdam zwei Gleise für Fern- und Regionalverkehr und ein S-Bahn-Gleis. Und von Nikolassee bis Zehlendorf könnte man doch eigentlich das eine alte Gleis durch ein neues ersetzen, am besten in der vorhandenen Lage? Und vielleicht auch noch auf unabsehbare Zeit ohne Fahrdraht? (Eingleisige Strecken sind ja sehr leistungsfähig und tragen immens zur Fahrplanstabilität und damit zur Attraktivität der Bahn bei.) Andernfalls braucht es nämlich Planfeststellungsverfahren, Verbreiterung des Bahndamms (Bäume ade), neue Brücken, Lärmschutzwände und andere Dinge, die Sie gern nicht im Wald und auf den sandigen Brachflächen (Ex-Todesstreifen) am Rande Kleinmachnows sehen wollen.

    Und sicher: Wer wollte schon auf geradem Weg von Potsdam nach Berlin rauschen, wenn er am Mexikoplatz in die U-Bahn umsteigen kann und mit dieser ins Berliner Zentrum zockeln?

  9. 85.

    Der Bürger muss sein Anliegen nur sauber begründen und nicht wie hier mit "donnernden ICE" versuchen, Panik zu schüren. Die Idee, die Verfahren zu beschleunigen, ist dabei nichtmals neu: Die alte Bundesregierung wollte bereits Ende 2018 das Thema angehen - s. auch zur Stammbahn und anderen D-Takt-Planungen für Berlin:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/deutschland-takt-bis-2030-der-bahnknoten-berlin-wird-weiter-ausgebaut/23225852.html

  10. 84.

    Hr. A. Neumann, man fragt sich bei Ihrem Kommentar, was will er den Menschen wohl mit seinem Kommentar sagen.
    Empfehle einfach erst ins Unreine schreiben und dann diesen unter Nachricht einpflegen.

  11. 83.

    Herzklappenfehler ist bestimmt sorgfältig operiert. Als Kind mit Diabetes eine große Einschränkung. Aber Sie haben heute absolut die Chance viel älter zu werden. Alles Gute von mir.

  12. 82.

    Die Langsamfahrt in der Kurve Nähe Wuhlheide bot aber die Möglichkeit des "Schnellausstiegs". Sprung auf die toll begraste Böschung war kein Wagnis für einen sportlichen Menschen. Man rutschte auf den Rücken runter. Unten war das Straßenbahngleis nicht fern. Haltestelle auch nicht. Schwupps war man in Friedrichshagen. Karower Kreuz war ja halbe Berlinumbuddelei.

  13. 81.

    Dort wo früher der alte Rüdersdorfer Bahnhof war stehen die Zementtransportzüge und auch die Loks der MAG. Der Bahnhof liegt so weit draußen; Ortsteil Tasdorf. Man würde bestimmt nur die Gleisführung Nähe B1 benutzen. Unterquerung der Thälmannstr. Nähe Autohaus und Weiterführung am ehem. Phosphatwerk vorbei letztlich über Herzfelde zum Teslawerk. Eine S-Bahn hierher zentrumsnah allenfalls bis zur Autobahn. Die TRAM nach Friedrichshagen ist so zuverlässig und nur in Spitzenzeiten halbwegs ausgelastet. Viel wichtiger wäre ein Radweg nach Woltersdorf.

  14. 80.

    Nee, "Von Frankfurt ... bzw. zur NBS Hannover-Würzburg" ist schon richtig. D-Takt gen Rhein habe ich aktuell nicht so auf dem Schirm.

  15. 79.

    " zur NBS Hannover-Würzburg "

    Ist die NBS Hannover-Würzburg nicht schon lange fertig ??

    Meinten Sie vielleicht die NBS Hannover - Bielefeld ??

  16. 78.

    "das deutsche Baurecht dringend entschlackt" - GERECHT schneller werden kann man nur, wenn man dann auch das Verwaltungsrecht so anpasst, dass nicht immer die Behörden gewinnen: nämlich so, dass Fehler addierbar (!) werden dürfen, auch wenn man rein persönlich nicht betroffen ist. Dann hat der Bürger auch mal eine Chance und es reicht 1 (Widerspruchsverfahren-)Verfahren aus...

  17. 77.

    Bögel würde sich freuen. Verfolgen Sie aber mal die Diskussion rund um die Y-Trasse, den Ausbau von Frankfurt nach Mannheim bzw. zur NBS Hannover-Würzburg, den Ausbau der Rheinschiene, die Anbindung des Fehmarn-Belt-Tunnels oder hier in der Region den Umbau des Karower Kreuzes, den Ausbau der Dresdener Bahn, on topic die Reaktivierung der Stammbahn, die Heidekrautbahn und anderer i2030-Projekte. Ihre sechs Jahre sind hierzulande vollkommen surreal - und dann noch ein Verkehrsmittel, das komplett inkompatibel zu vorhandenen Systemen ist. Dabei war Wowi zudem eh der falsche Ansprechpartner, endete sein Einflussbereich doch an der Grenze zu Brandenburg.

  18. 76.

    Der Stundentakt ist unattraktiv. KLein Wunder, dass es dann nur ein geringes Fahrgastpotential geben würde. Wer wirklich eine Verkehrswende will, muss einen dichteren Takt anbieten - s. der erwähnte R+R-Parkplatz am RE1. Dass die Strecke auch ggf. für den Deutschlandtakt benötigt wird, hatte ich ja schon erwähnt und begründet die Ängste vor "donnernden" ICE.. Damit ist die autofahrerfreundliche Zugfolge, den Sie sich vorstellen, aber endgültig Makulatur.

  19. 75.

    Geld ist hier das kleinere Problem, die Zeitspanne bis zur Entscheidungsfindung das größere. Die SenUVK wollte sich bis Ende 2019 entscheiden, jetzt wird auf Giffey gehofft.

  20. 74.

    Ich denke das Sie egoistisch sind sonst würden Sie nicht so reagieren.
    Ich finde halt das kein Mensch ein Auto braucht mit Ausnahmen die gibt es immer .
    Fakt aber ist die meisten rechtfertigen Ihr Auto mit dubiosen Gründen.
    Was ich meist dann widerlegen kann wenn ich die Umstände ergründe.
    Da ich selber mal im Umland lebte weiß ich das es eben auch ohne Auto geht.
    Bin gespannt auf Ihre Antwort.

  21. 73.

    Sie tragen Ihr Pseudo berechtigt.
    Da benötigt man keine vier Gleise. Ein Zug von Wannsee bis Zehlendorf benötigt ca. 8 Minuten. Nun teilen Sie das einfach mal in einen Takt a Stunde und Fahrtrichtung ein. Vor Gleise gibt es in Wannsee und Zehlendorf bevor es eingleisig wird. Baumfällungen, biite wo? Stimmt am Umsteigebahnhof Mexikoplatz zur U3. Ich wohne weit weg und habe eigentlich gar nichts damit zu tun. Es geht einfach ums Geld ausgeben und ich bin Steuerzahler

  22. 72.

    Es freut mich das Sie als aktiver Autofahrer sich für die Bahn einsetzen .
    Warum sich nicht endgültig dafür entscheiden und bei Bedarf Carsharing nutzen?
    Ich besitze ja auch eine Fahrerlaubnis und tue es so.
    Drei oder viermal im Jahr Miete ich mir ein Auto und dann eines was ich mir als Normalverbraucher gar nicht leisten könnte.
    Also einfach mal probieren

  23. 71.

    Tja leider sind viele nicht älter als 37 Jahre geworden mir selber wurde das selbe gesagt als ich 16 Jahre alt wurde da geboren mit Herzklappfehler und Diabetes Dank der Medizin bin ich nun 57 Jahre bisher alt wieviel mir bleibt weiß ich nicht aber trotzdem Kämpfe ich dafür Berlin Autofrei zu bekommen wo ich kann und unterstütze die Bahn als umweltfreundliche Alternative

  24. 70.

    Hallo Sascha ich habe Herrn Wowereit vor Jahren vorgeschlagen warum wird um Berlin nicht eine Schwebebahn gebaut man bräuchte ungefähr 6 Jahre dafür es wäre machbar da es nicht soviel Platz für die Trasse benötigt aber man siehe bis heute tut sich gar nichts.
    Grüsse Bahnfahrer Christian

  25. 69.

    Dann wissen Sie ja auch, dass "Pünktlich wie die Eisenbahn" auf den Berlin(West)umkreisenden Zügen - daher Sputnik - fast schon ein Schimpfwort war. Die hoch belastetete Strecke war von Langsamfahrstellen gespickt, der Zugverkehr gegenüber der Instandhaltung vorrangig. 1980 kam nur jeder zweite Zug pünktlich nach Berlin, 30 Minuten Verspätung ab Potsdam waren häufig. Nach Selbstkritik und entsprechenden Maßnahmen lag die Ankunftspünktlichkeit 1987 bei etwa 70 Prozent – kein Renommee für diesen »politischen Notverkehr« auf dem BAR.

    Es fehlen zur Entfaltung einer verkehrlichen Wirkung an den Kreuzungen vielfach Bahnhöfe. Allein der Umbau des Karower Kreuz kostet rd. 200 Mio, für einen optionalen Bahnsteig ist immerhin auf Anregung des Berliner Verkehrssenats Platz gelassen worden. Die Pläne dazu lagen - um mal ein Gefühl für den Zeithorizont zu bekommen - übrigens 1999 (Abbruch Verfahren und Neustart) und 2004 aus.

  26. 68.

    Klaro, und der Ausbau der Wannseebahn auf vier Gleise wird natürlich ohne Baumfällungen vor sich gehen und fast gar nichts kosten. Und die paar Eingriffe ins Stadtbild werden ja ganz irrelevant sein gegen die immens schweren Schäden, welche am Rande Kleinmachnows zu befürchten wären. Und die Züge, die (kurvenreich) über die Wannseebahn fahren werden, werden natürlich weniger Geräusche machen als auf der (schnurgeraden) Stammbahn. Es wohnen ja auch weniger Menschen an der Wannseebahn als an der Stammbahntrasse, oder? Es wird Ihnen ja nicht nur darum gehen, dass Sie und Ihre Gleichgesinnten Ihre Ruhe haben, wofür offenbar kein Argument zu sehr an den Haaren herbeigezogen sein kann.

  27. 67.

    Kein Geld da... Lustig Stuttgart 21 ist ja auch ein schwarzes Loch

  28. 66.

    Ein Neubau von Schallwänden ist auch bei Bestandsstrecken vorgeschrieben, wenn wesentliche Teile der Strecke erneuert oder umgebaut werden. Siehe Bahnstrecke Berlin - Dresden. Die wird seit einigen Jahren in Brandenburg und Sachsen auf 200 Stundenkilometer umgebaut. Dabei werden dort zahlreiche neue Schallschutzwände errichtet. Warum? Weil es leider so vorgeschrieben ist. Die Vandalen und Graffiti-Schmierer vor Ort freuen sich schon - und die Bahnfahrgäste sehen nichts mehr von der Natur. Aber die Anwohner sind beruhigt, sofern sie nicht durch die Verschattung der Wände im Garten gestört werden. 6 Meter hohe Wände werfen nämlich jede Menge Schatten aufs Grundstück ...

  29. 65.

    Abgesehen davon, dass in einem Artikel zur Stammbahn natürlich on topic über die Stammbahn diskutiert wird, darf nicht vergessen werden, dass der eigentliche Sinn und Zweck des Aussenringes um Berlin(West)1990 entfallen ist. 2/3 der Stadt müssen nicht mehr umfahren werden. Dennoch könnte das ein Projekt neben i2030 sein, das diverse Zulaufstrecken in die Hauptstadt behandelt. Doch schon dabei kommen B und Bbg. nur schleppend voran.

    Weitere Stecken wie eine Bahnanbindung von Rüdersdorf nach Berlin stehen auch auf der politischen Agenda. Doch auch dort laufen sich überzeugte MIVler schon on topic warm, während die hier hier weit weg von der eigenen Haustür den Ausbau es SPNV befürworten und von damals schwärmen, als die Stadt noch geteilt gewesen ist.

  30. 64.

    Das Thema Ausbau von Bahnstrecken in Berlin hat das Ziel Menschen in die Stadt hinein und hinaus zu fahren
    Eine Ring Bahn leistet das nicht

    Thema verfehlt

  31. 63.

    Sie meinen den "SPUTNIK" ? Mit dem bin ich jahrelang zum I-Werk in Ludwigsfelde gefahren. ( Genshagener Heide ) Auch oft genug nach Potsdam.

  32. 62.

    Super Sascha die Idee mit dem Aussenring, Echte Verkehrsplaner werden gesucht. Ich meine keine Lobbyisten, Nostalgiker oder
    Möchtegernpolitiker. Hoffentlich liest das jemand, der in sich geht.

  33. 61.

    Im Oktober 2021 lag laut einem RBB-Bericht trotz Ihrem Homeoffice und Herbstferien der Stauindex allerdings nur 5 % unter dem Vor-Coronajahr 2019, beim Lockdown im Frühjahr 2020 waren es über 50%. Der ADAC hat laut einem frischen Mogenpost-Artikel sogar längere Staus ermittelt.

    2017 auspendelten laut rbb-Pendleratlas 5.400 Einwohner von Kleinmachnow, knapp 2/3 davon nach Berlin. Denen stehen gut 5000 Einpendler gegenüber. Andernorts platzt nach der Taktverdichtung des RE1 der frisch vergrößerte P+R-Parkplatz am abseits gelegenen Bahnhof trotz in 2017 nur ca. 1.200 nach Berlin Auspendelnden schon wieder aus allen Nähten. Zu Ihrer Beruhigung sei aber gesagt, dass im Rahmen dieses Teilprojektes von i2030 auch die Wannsee-Variante untersucht wird.

    Die Tram ist nur die Sparvariante zur U5 zum TXL, heute UTR. Für die gibt es Vorleistungen samt Unterquerung eines Kanals beim Bahnhof Jungfernheide und mehrerer Bahnhöfe im Rohbau. Der Kas ist aber gegessen.

  34. 60.

    Offenbar kein anderer Kleinmachnower hier, aber alle salbadern. Kein Kleinmachnower SUV Fahrer wird je auf Öffis umsteigen, ebensowenig ein Stahnsdorfer mit Sportswagen oder Jägerfahrzeug. Teltow hat bereits ne S-Bahn, auch kein echter Burner. Und für Pendler/PaR gibt's keine Parkplätze. Also für Schüler, die in Berlin zur Schule gehen DÜRFEN, und Ommis ohne Auto. Oder am WE Besoffskys.

    "Arme", die auf Öffis angewiesen sind, gibt's hier nicht.

    Unrentabel.

    Nette Grüße aus dem Schröders, einzige offene Gastro im Ort. Die restlichen Einwohner hängen gerade tot überm Jägerzaun...

  35. 59.

    Während alle über die Stammbahn diskutieren wird der Berliner Aussenring total vergessen. Hier fahren heute schon Güterzüge und kreuzen dabei wichtige S- und U-Bahnlinien. Wann wird das Potential mal genutzt? Ich wünsche mir eine Regionalbahn im äußeren Ring.

  36. 58.

    "Für die Stammbahn anstelle der Wannseebahn spricht auch der Europarc Dreiländereck."
    Meinen sie vll. Europarc Dreilinden?

  37. 57.

    Dann müsste die Strecke mit absolut identischer Gleislage wie anno dunnemals genehmigt wieder errichtet werden - einschl. der Abmessungen der Ingenieurbauwerke. Der Aufschrei des EBA wäre extrem laut. Selbst die Oberleitung kann einen Rattenschwanz an Themen provozieren, den die DB z.B. hier beim Lückenschluss über den Fernbahngleisen entlang des S-Bahnringes scheut. Und selbst dann gab es schon z.B. in NRW findige NIMBYs, die eine alte Genehmigung aus Vor-Kaisers Zeiten in Zweifel gezogen hatten und einen Schwarzbau von 1843 behaupteten. Die Klage ging 2020 zwar zu Gunsten der DB aus, kostete aber Zeit. In Bezug auf die Verkehrs- und Energiewende gehört das deutsche Baurecht dringend entschlackt, wobei ich ausdrücklich den Bau von Automobilfabriken davon ausnehme.

  38. 56.

    Nun die Veränderungen liegen u. a. darin, dass es jetzt Homeoffice gibt, die Wannseebahn nicht betrachtet wurde, die U3 Verlängerung nicht zur Diskussion stand, die S25 und der Innenring nicht berücksichtigt wurde, ... die Straßenbahn sollte aber wohl schon immer zur Turmstraße fahren. Aber das ist keine Diskussion mehr wert, denn der Gutachter, der diese NKU erstellt hatte, stellte Ungereimtheiten im Nachhinein klar. Die Zahlen für Ein-und Ausstiege in Klein. stammen aus dem Jahr 2017/18.

  39. 55.

    Wie ne BI, die FÜR etwas ist?

    Gibt's noch gar keine offizielle Anti-BI?

  40. 54.

    Wenn die Strecke nie entwidmet wurde, warum sollte dann eigentlich dort Schallschutz hin?

    Eigentlich ist das doch nur bei Neubauten nötig,aber eine nie entwidmete Strecke ist doch nur eine Sanierung.

  41. 53.

    Seit 2008 hat sich allerdings einiges geändert. Die Pendlerströme sind grösser geworden und lassen die alten Fahrgastprognosen ebenso zur Makulatur werden wie auch der Deutschlandtakt mit seinen "donnernden" ICE berücksichtigt werden muss. Die heute angestrebte Verkehrswende hatte einen sehr viel geringeren Stellenwert, was aber schon damals der IGEB kritisiert hatte. Putzigerweise wurde in der damaligen NKU teils die Verlängerung der U5 gen Turmstrasse bis 2015 angenommen, wo man jetzt gerade angefangen hat, stattdessen die Tram zu bauen - trotz deutlich schlechterem NKV als die U-Bahn. Nur gab es, als der Tram-Bau angestoßen wurde, die heute neuen und reichlich gefüllten Fördertöpfe des Bundes noch nicht.

  42. 52.

    Beziehe mich lediglich auf die vielen Fotos auf den Seiten der Bürgerinitiative. Man kann geradezu die ganze Strecke erahnen, Dann zeigt eine Grafik die Zeiteinsparung an. Lesen Sie mal.

  43. 51.

    Herr A. Neumann, ein Zug kann sogar auf freier Strecke oder einem Bahnhof halten, wo keiner einsteigt. In Kleinmachnow liegt es im dreistelligen Bereich und damit auch
    nochmal nach der Wirtschaftlichkeit, die sich ja aus diesen Erhebungen ergibt (stützend auf dem VBB). Aber es gibt auch Politiker, die so lange rechnen, bis 1,0 erreicht ist.

  44. 50.

    Und dennoch könnte es dort einen Halt geben wie auch in Kleinmachnow, einer Ortslage mit besonders hoher PKW-Dichte.

  45. 49.

    Herr Tamsr, mit Fotos baut man keine Bahn. Die Zeitersparnis liegen wo? Die sogenannte Wannseebahn ist geringfügig länger, bringt aber auf Grund der Umsteigevarianten ein höheren Effekt. Nebenbei die NKU erbrachte eine Wirtschaftlichkeit von
    0.64 bei Baupreisen, so um 2006!
    Der Südwesten ist mehr als gut angeschlossen. Längere Züge, 20 Minuten Takt, Verstärkung im Berufsverkehr.... Dies alles über die Stadtbahn. Aber wenn es sein soll, als Ergänzung die Rb Wannseebahn, evtl. als Express S Bahn

  46. 48.

    Bei einer Direktverbindung zwischen der größten Stadt Deutschlands und der Hauptstadt von Brandenburg muss man sich um die Wirtschaftlichkeit keine Sorgen machen. Da sind schon ganz andere Strecken reaktiviert worden, irgendwo in der Provinz.

  47. 47.

    Herr Alfred, was hat der Europark wohl mit der Stammbahn zu tun; ausser, dass die Gleise seitlich daneben liegen?
    Ein Grossteil der Beschäftigten gehört zum Gebiet Teltow Kleinmachnow Stahnsdorf und der Rest ist in sechs Minuten per Bus in Wannsee am Unsteigeknoten.

  48. 46.

    Gibt es neben der Stammbahn auch noch weitere Bahnvorhaben rings um Berlin? Ich greife mal eine Information von DB auf,die da lautete, dass nur 2 Züge noch in den Nord-/ Südtunnel passen und zwei Züge in Schöneberg abbiegen müssen.
    Für wem also diesen unwirtschaftlichen Aufbau? Der Bahn ist egal, die fahren dort, wo besetllt ist,sollte Personal und Waggons vorhandensein. Hier rationalisiert sich wohl keiner seinen Arbeitzplatz weg.
    Sollte hier jemand Kleinmachnow als Bedarfsträger herausstellen, dann wäre der Blick auf eine Netzkarte des ÖPNV mehr als hilfreich für Schlußfolgerungen. Auch eine Überlastung der Stadtbahn ist an den Haaren herbei gezogen. Es gibt kein ETCS und die Nutzung des Innenringes ist völlig außen vor. Betr Pendlerströme Potsdam-Berlin, wo ist der zweigleisige S-Bahn Ausbau nach Wannsee von Potsdam eingeordnet
    Es scheint einfach so, dass daas Geld sehr locker sitzt

  49. 45.

    Hallo Claudia,
    ich kenne die Ecke sehr gut. Und dort sind Gebäude jüngeren Datums, also nach Stillegung der Teilstrecke bis Düppel. Da hat sich außerdem die Natur ihr Gebiet zurückgeholt und ist auch eine beliebte Strecke bei Spaziergängern. Im übrigen ist der Mexikoplatz nicht weit von Kleinmachnow entfernt.

    Mit freundl. Grüßen und noch einen schönen Sonntagabend

  50. 43.

    Habe mir soeben auf den Seiten der "Bürgerinitiative Stammbahn" all die Informationen geholt, die ich hier nicht finden konnte. Sehr schöne Fotos dabei. ich hatte mit wirklichen Hindernissen gerechnet. Die gibt es ja nicht. Ja; loslegen; die Fahrzeitverkürzungen sind enorm.

  51. 42.

    Und die Fürsprecher sind die egoistischen Autogegner? Dass es viele Autofahrer gibt, die mangels Bahnverbindung das Auto nutzen MÜSSEN, zählt nicht, oder? Respekt vor Ihrem 5Ur-Grossvater, kein Einzelfall zur damaligen Zeit, aber wir sind im 21. Jahrhundert angekommen! Dass Sie ohne Auto auskommen, berechtigt Sie nicht, alle anderen pauschal zu diskriminieren und als "Egoisten" zu beschimpfen.

  52. 41.

    Vielleicht haben die, die glauben, dass die ICE immer "donnern", dieses 288 km/h-Video aus Montabaur gesehen ;-)
    https://youtu.be/xrdlSycQx2U
    Realistisch halte ich hier allerdings max. 160 km/h Streckenhöchstgeschwindigkeit analog der Dresdener Bahn bis Blankenfelde.

  53. 40.

    Kleiner Versuch aus einer neutralen Brille. Bei allen Vorhaben besteht eine Betrachtung der Wirtschaftlichkeit, die mindestens 1 ausweisen muss, trotz Nostalgie. Die Fahrgastzahlen werden dafür nicht ausreichen. Ich bezweifle sogar eine Wirtschaftlichkeit für die Wannseebahn. Nur hätte diese den Effekt des Umstieges am Mexikoplatz in die U3. Da ist noch der zweigleisige Ausbau der S Bahn Wannsee-Potsdam. 4500 Fahrgäste a Stunde mehr.
    Wo ist in Kleinmachnow ein Umsteigeknoten wie in Wannsee?

  54. 39.

    Da muss aber dieser Ur,ur,ur,ur,ur,Urgroßvater 1897 ganz schön alt gewesen sein. Das sind 8 Generationen zurück. Bei im Mittel 4 Generationen je 100 Jahre, so könnte er grob geschätzt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert geboren sein, sofern sie selbst so zwischen 20 und 40 Jahre alt sind. Ich kenne einen ähnlichen Fall mit einem meiner Urgroßväter (man hat derer 4), welcher so um 1850 von Grimma/Sachsen nach Berlin gekommen war. Für eine Umsiedlung nach Berlin benötigte er damals noch die Zustimmung des Sächsischen Militärs.

  55. 38.

    "Was ist wenn es kaum Menschen gibt die sie nutzen werden?" Der Bedarf wird gewöhnlich vor den Planungen ermittelt und Häuser und Vorgarten können ja nicht bis an die Schienen gebaut worden sein. Wer das eine will, muss das andere mögen, oder sich damit arrangieren! Mit "ja gerne, aber nicht in meiner Komfortzone" erreicht man nichts, keinen Wohnungsbau, keine Verkehrswende, nichts!

  56. 37.

    Das ist Jammern um des Jammerns Willen: die meisten Alltagsgeräusche hört man irgendwann nicht mehr und die Bahnen werden ja kaum mitten durch die Vorgärten "donnern"...

  57. 36.

    Ne U-Bahn nach Kleinmachnow? Gehts noch? Deutlicher kann man es garnicht sagen, dass es hier um Partikularinteressen geht! Schonmal gehört, dass sehr viel einwohnerstärkeren Stadtteilen Berloins ne vernünfte Anbindung fehlt, zB Weißensee, und dass es auch in Pankow, Märkischem Viertel und Spandau erhebliche Ausbaupotentiale für die U-Bahn gibt, bevor man sich die U-Bahn aufs Dorf holt.

  58. 35.

    Dann liefern Sie Belege, dass dort eine U-Bahn geplant war, von der selbst die BVG nichts weiß, naheliegend z.B. den Flächennutzungsplan, anstelle nur darüber zu spekulieren.

  59. 34.

    Der letzte Satz zeigt den Grund auf, warum, wie gleich in der Einleitung dieses Artikels erwähnt, Bahnstrecken für überlastet erklärt worden sind. Oft genug wurde auch darüber berichtet, dass die Regios sehr gut nachgefragt sind. Dass deshalb auch im Südwesten der Ausbau des Bahnverkehrs im Rahmen von i20130 untersucht wird, ist dabei eine olle Kamele, die nicht der ständigen Wiederholung bedarf. Allekn schon die Dauer der Diskussion zeugt von den Problemen, die die Verkehrswende behindern. Irgendjemand bremst die immer aus, egal ob die Linke bei der Verlängerung der M10 zum Hermannplatz oder andere bei der Reaktivierung de Stammbahn. An welche "Reichen" denken Sie z.B. beim Europarc Dreilinden? Der könnte von der Stammbahn angefahren werden, aber nicht beim alternativ betrachteten Ausbau der Wannseebahn. Auf der fuhren übrigens früher die "Bankierszüge" ohne Halt von Potsdam nach Zehlendorf.

  60. 33.

    „dass es nicht belegt sei, dass die Trasse in Kleinmachnow für eine U-Bahn freigehalten wurde“
    Aha, nicht belegt heißt: Die Trasse kann auch da sein. Haben Sie das auch so verstanden?

    P.S. Besuchen Sie mal die Ginsterheide, auch mit G.Maps möglich...da ist die U-Bahn Trasse deutlich zu sehen...Die Grundstückseigentümer im Norden durften den Trassenteil immer mitpflegen, aber nie dazukaufen...

  61. 32.

    Was spricht denn gegen eine südöstliche Bahnanbindung, wenn weniger Autoverkehr gewünscht wird? Die Gleise sind doch da. Los ..

  62. 31.

    Alt sind ihre Vorfahren ja nun nicht geworden aber einer besonders "aktiv". Hab und Gut passte auf einen Handwagen; ein zweiter war für die Kinder erforderlich. Die Flüchtlinge nach dem 2. WK hatten es nicht leichter; der Weg oft weiter. Stammbahn oder Wannseebahn-was wäre sinnvoller und hätte weniger Hindernisse. Es wäre nur eine Zweitverbindung nach Potsdam oder ist da an mehr gedacht ? ( S-Bahn und RE-1 als eine Strecke gesehen . )

  63. 30.

    Wenn schon BUND, NABU, ADFC, VCD, Grüne Liga, Naturfreunde samt BUNDjugend, NAJU und Naturfreundejugend die Reaktivierung der Stammbahn fordern, hilft das enorm, das "Natur"-Argument zu entlarven. U.a. DB, Pro Bahn und Kleinmachnows Bürgermeister hatten Anfang 2019 noch gehofft, dass es eine Entscheidung für die Wiederinbetriebnahm bis Endes des Jahres geben könnten und dabei für die Regionalbahnlösung plädiert. Für die Stammbahn anstelle der Wannseebahn spricht auch der Europarc Dreiländereck.

  64. 29.

    Mit Ihrem letzten Satz wiederholen Sie sinngemäß die Kernaussage, aber ohne Antwort...Wir wollen doch Überschriften verhindern: „Mario Barth deckt auf“ oder „Milliarden Steuergelder nur für Reiche“?
    Der Artikel verfehlt die Argumente, wie Entscheidungen getroffen werden.

  65. 28.

    Man muss gar nicht Autogegner sein, wenn man sich mehr Verkehr auf der Bahn wünscht. Ich habe selber Führerschein und freue mich über jede Verlagerung auf die Schiene. Man muss doch nur mal über die Autobahnen in Deutschland fahren. Inzwischen ist doch überall mindestens eine Spur komplett mit Lastwagen belegt. Davon könnte man einiges auf die Bahn verlagern, wenn man es denn wollte. Der Bund ist schließlich Eigentümer der DB.

    Je mehr Verkehr auf der Bahn stattfindet, desto mehr Entlastung haben wir auf den Straßen. Mehr Lebensqualität - und sogar die restlichen Autofahrer profitieren davon. Der südliche Berliner Ring mit seinen 8 (!) Spuren bei Michendorf ist doch totaler Wahnsinn. Was da für eine Schneise brutal in die Landschaft gekloppt worden ist. Dagegen ist jede Fernbahn-Trasse vom Flächenverbrauch her ein Feldweg.

  66. 27.

    Diese Diskussion ist so unglaublich Deutsch. Ich habe jahrelang in einer westdeutschen Großstadt direkt am Hbf. gewohnt. Es gibt übrigens nichts leiseres als einen ICE. Die fahren auch innerhalb der Stadt meist sehr zügig und ohne Halt durch, sind kaum hörbar. Jede S-Bahn oder ein Güterzug, der langsam mit ausgeschlagenem Rad fährt, ist viele lauter.

  67. 26.

    Der jetzige Zustand der Trasse ist eigentlich egal. Der Wildwuchs wird entfernt und die alten Schienenreste abgeräumt. Anschließend wird komplett neu gebaut. Mit Lärmschutzwänden und nagelneuen Gleisen. Wichtig ist, dass die Trasse rechtlich immer noch als Bahnanlge gewidmet ist. Was manche nicht wissen: Das war dort niemals offiziell Gelände für Spaziergänger oder eine Grünanlage. Die Trasse ist seit dem Krieg (und noch viel länger) rechtlich eine Bahnanlage. Nur ist sie leider aus politischen Gründen über Jahrzehnte hinweg "vernachlässigt" worden, um es mal freundlich auszudrücken. Da wächst dann schon mal der eine oder andere Baum.

  68. 25.

    Die, möglicherweise formal gar nicht stillgelegte, Bahn auf zumindest gewidmeter Trasse könnte in spätestens 5 Jahren fahren, solange braucht die Autobahn für Sprengung und 6spurigen Wiederaufbau einer Talbrücke über einen Ort im Sauerland.Und das plant dasselbe Verkehrsministerium, das für die Stammbahn verantwortlich ist.Wenn Man wirklich Verkehrswende zum umweltfreundlichen Verkehr will,sollte man nicht nur reden sondern handeln und das fehlt in Berlin allenthalben außer beim Fahrradverkehr.

  69. 24.

    Wäre der Wiederaufbau der Stammbahn Ende der 1990er-Jahre mit dem Berliner Pilzkonzept mitentschieden worden, hätten das alle für selbstverständlich gehalten, da schon damals klar war, dass die Stadtbahn ein Nadelöhr wird (heute von DB Netz als "überlasteter Schienenweg" deklariert). In Zeiten der Verkehrswende gehört jedes Stück Schiene zwischen Berlin und Brandenburg wiederaufgebaut. Die Strecke erhält ohnehin Lärmschutz, so dass auch Fernzüge (falls es die denn geben sollte) nicht laut sind.

  70. 23.

    Nö! Deshalb konnten ja neulich die ICE auch über Altbaustrecken umgeleitet werden wie die ja auch über die Stadtbahn fahren. Wenn die dabei an jeder Milchkanne halten sollen, bedarf es auch keinen besonderer HGV-Strecken, auf denen deren zul. Geschwindigkeit ausgefahren werden kann. Bei älteren ICE muss aber auf deren Überbreite geachtet werden. Gänzlich anders ist das aber durchaus bei den ICE der Parkeisenbahn Cottbus. ;-)

  71. 22.

    Bravo gibt es schon eine Unterschriften Liste fahre ja oft nach Potsdam zur meiner Tante unterschreibe sofort

  72. 21.

    Bravo ich bin auch ein Autogegner gibt vielzuviele stinkende,qualmen und laute Autos ich würde die mehr als doppelt so teuer machen völlig unnötig und die belästigen mehr als jeder Zug.

  73. 20.

    ICE-Züge brauchen keine besondere Trasse. Das sind ganz normale Züge, die auf allen Bahnstrecken mit Oberleitung fahren können. Das ist nur eine Frage der Geschwindigkeit. In Ortslagen wie Berlin wird der ICE sowieso nicht mit 250 oder 300 Stundenkilometern durchsausen. Wenn da überhaupt ICEs fahren werden. Und wegen der Geräusche: Da kommen dann doch Lärmschutzwände hin. Das ist gesetzlich geregelt. Bei der Autobahn 100 am Westend und Kreuz Funkturm gibt es solche Vorkehrungen übrigens nicht. Und da wohnen wirklich viele Menschen. Aber die böse Bahn ....

  74. 19.

    Also die Kritik gegen den Ausbau kann ja wieder nur von den egoistischen Autofahrern kommen.
    Mein Ur,ur,ur,ur,ur,Urgroßvater ist 1897 von Meißen nach BERLIN zu Fuß und mit allem Hab und Gut und Neun Kindern weil heute ja jeder schreit er müsse Auto haben???
    Ich widerspreche dies abermals Egoisten ich habe auch kein Auto und wenn ich wirklich ein Vehikel brauche Miete ich mir eines zum täglichen Leben komme ich dank Bahn ,Bus bequem zur Arbeitsstelle hin und her .
    Wacht endlich auf !

  75. 18.

    Die sollen die Linie so lassen wie sie ist. Mann muß ja auch bedenken das dort Häuser nach der Stilllegung gebaut wurden und die jetzt Schallisoliert werden müssen. Und dann noch die Kleingärten. Außerdem ist die Strecke auch ein sehr guter Naturpfad wo man gerne Spaziergänge unternimmt. Und wegen einigen soll es nun weg? Was ist wenn es kaum Menschen gibt die sie nutzen werden?

  76. 17.

    Echte Profis wissen, dass in einem Ende 2018 erschienenen Buch zur U3  Alexander Seefeldt und BVG-Archivar Axel Mauruszat schreiben, dass es nicht belegt sei, dass die Trasse in Kleinmachnow für eine U-Bahn freigehalten wurde. Dass immer mehr Strecken von der DB für überlastet erklärt werden, wissen sogar an der Verkehrswende interessierte Laien.

    Die DB Netz ist käuflich und führt das aus, wofür sie bezahlt wird. Für den FV ist der Bund zuständig, für den NV sind es Berlin und Brandenburg. Der Bund hat dafür neue Fördertöpfe aufgelegt. Man muss nur den politischen Willen haben, diese anzuzapfen. Man darf nicht nur über i2030 und Deutschlandtakt (da sind die "donnernden" ICE) reden, sondern muss auch handeln. Seit den 90ern haben Pendlerströme sich geändert, auch zw. P und B.

  77. 16.

    Die stammbahn muss gebaut werden!
    Egal ob Gemecker entsteht.
    Beste Lösung ist dich s bahn verkehr zu machen.

    Es werden nicht viel Bäume abgeholzt und müssten nur neue Brücken usw gebaut werden.

    Alles wird verkommen, mit graffiti beschmiert oder sonst was
    Macht doch einen rundverkehr von teltow Stadt über Stahnsdorf weiter zum Stahnsdorf Friedhof weiter nach qannsee und dann nach zehlendorf.

    Es geht alles wenn die Politik nicht auf die faule haut liegen würde und endlich mal was tun.

  78. 15.

    Die Argumente der Ruhe der Gegner in KLM und Zehlendorf kann ich nachvollziehen. Gemeint ist eher, dass Häuser und Grundstücke direkt an der Bahn in den letzten Jahren häufig für Millionen € gekauft wurden. Auch direkt neben dem Bahngelände. Deshalb immer Augen auf beim Kauf. Trost:Häufig werden Grundstücke mit Bahn/Bahnhof noch deutlich mehr im Preis steigen, auch in KLM.

  79. 14.

    Wenn es noch des Beweises bedurft hätte: Der Schutzheilige so ziemlich jeder Bürgerinitiative ist St. Florian. Mehr Verkehr auf der Schiene? Aber klar! Nur bitte nicht vor der eigenen Haustür, die Züge sollen mal woanders langfahren, wir wollen unsere Ruhe behalten.

    Dabei ist die Sache ganz einfach: Wenn man die Strecke zwischen Griebnitzsee und Nikolassee für Fern- und Regionalzüge nicht viergleisig ausbaut (plus zwei bis vier Gleisen für die S-Bahn), dann gibt es zum Wiederaufbau der Stammbahn keine Alternative. Berlin und Potsdam benötigen mittelfristig zwei voneinander unabhängige Schienenverbindungen miteinander.

    Und bitte mal auf die Karte gucken: Die Stammbahn "zerschneidet" Kleinmanchnow nicht, sondern verläuft ganz am Rand des Ortes, wie überhaupt der größte Teil der derzeit stillliegenden Trasse durch den Wald.

  80. 13.

    Nun sind die Anwohner ja nicht Menschen 2. Klasse (1.Klasse, nach der Einzahlhöhe!) und haben die Diskussion über eine Wiederbelebung in den 90igern sehr sehr wohlwollend geführt. Das Ergebnis: zu wenig genutzt ist wahrscheinlich. Auf der Bremse stehen da weniger die Anwohner als die Bahn selbst. Heute macht man nun folgende Fehler: NIMBYS, Verkehrswende, Klimaschutz sind Begriffe, mit denen man echte Profis nicht blenden kann und schon gar nicht milliardenschwere Investitionen lostreten wird. Also, wie ist die zu erwartende Nutzung? Und da ist die Wannseebahn u n d ein U-Bahn Bau nach Klm. eventuell der bessere Weg? Die U-Bahn Trasse ist in Klm. vorgehalten.
    P.S. Versprechungen der Politik sind wirklich nicht zu trauen: BER und Dresdner Bahn sind da noch präsent. Die Menschen in Frankfurt/Kriftel, Startbahn West u.a. lassen sogar die heutigen „Straßenfestkleber“ ganz schön „alt“ aussehen...

  81. 12.

    Interessanter Artikel und in den Kommentaren wurde sich ja schon ausreichend und berechtigterweise über die scheinheiligen Argumente der Reaktivierungs-Gegner*innen beschwert.

    Absurd ist der Verweis der "besorgten Bürger" auf die Wannseebahn. Es geht bei den Überlegungen zur Reaktivierung der Stammbahn ganz klar darum, die Kapazität der Strecke Potsdam-Berlin zu vergrößern und zusätzliche Orte im Umland wieder ans Berliner Schienennetz anzuschließen. Was soll da die Reaktivierung der Wannseebahn nutzen, die entlang bereits bestehender S-Bahngleise verläuft und nur bis Zehlendorf geht?

    Es würden keine neuen Orte angeschlossen und in Zehlendorf müssten die Fahrgäste in die S1 umsteigen. Im Vergleich zur Stammbahn-Reaktivierung wäre also erstens die Attraktivität für Pendler*innen erheblich kleiner und zweitens würde die S1 überlastet. Aber das weiß Herr Hartwig natürlich auch selbst ganz genau.

  82. 11.

    " Donnernde ICE Züge " Was für ein Schwachsinn !!!
    Ich kann mich auch nicht daran erinnern das Politiker eine Tunnellösung für Lichtenrade versprochen haben .
    Es wurde seinerzeit darüber gesprochen das der ein oder andere eine Tunnellösung befürwortet und das man
    sich dafür einsetzen werde allen voran unser damaliger Bürgermeister und ehemaliger Lichtenrader Bürger Wowereit aber versprochen wurde gar nichts .

  83. 10.

    Berlin hat das ganz große Glück dass es - auch dank jahrzehntelanger DDR-Reichsbahnzuständigkeit in Westberlin - diese Trasse überhaupt noch gibt! In Tegel hat man in den 80ern den großen Fehler gemacht, die Bahntrasse nach Hennigsdorf mit der Autobahn zu überbauten.
    Wenn jetzt eine "Initiative" von "Anwohnern" fordert, die Bahn statt über die Stadtbahn einen Umweg über die "Wannseebahn" fahren zu lassen, wo sie länger unterwegs wäre, mehr Energie verbraucht und noch mehr Anwohner belästigt, ist das mehr als durchsichtig :-(

  84. 8.

    Einfach Mal nen Ortstermin auf dem Adam-Kuckhoff-Platz machen und den verbleibenden Platz anschauen. Vor allem Richtung Ost, also Zehlendorf. Eine schnelle oberirdische Strecke würde ich untertreibend als "Herausforderung" bezeichnen. Und wir wissen, wie die Bahn und Deutschland mit Herausforderungen klar kommt.

    Egal, es ist von der alten Trasse nix verwertbares mehr übrig, ich fürchte, einen wie auch immer geartete Bahnanbindung meines Kaffs werde ich in den 10 Jahren bis zur Rente und auch während meiner Rente nicht erleben...

    Ebenso wenig wie die Fahrradschnellstraße - übrigens auf der gleichen Trasse ;-) - nach Berlin rein...

  85. 7.

    Es sind nur Anwohner dagegen die vom Lärm betroffen sind und um den Wert ihrer Immobilie fürchten.

  86. 6.

    Donnernde ICE-Züge? Diese Bahngegner sind wohl im Zeitalter der Dampflokomotiven stehen geblieben. Über den ausufernden Autoverkehr in Berlin wird sich natürlich nicht beschwert. Das wird als Gott gegeben hingenommen. Schließlich hat man ja selber ein Automobil an seinem Einfamilienhaus stehen. Davon will man nichts wissen. Aber die böse Bahn, da ist natürlich alles anders. Wasser predigen und selber Wein trinken.

  87. 5.

    Trotz allen Abbaus der Schienenstrecke ist die Strecke niemals entwidmet worden. Und es war ja auf Zehlendorfer Seite als auch zumindest teilweise auf Kleinmachnower Seite sehr wohl Praxis, die Absurdität von Mauer und Stacheldraht zu betonen, welche die Menschen hier und auf der anderen Seite auseinanderriss.

    Merkwürdig ist es allerdings, dass die Folgen dieser Überzeugung keinesfalls mit überlegt worden sind. Sie sind 1989/90 eingetreten.

    Die eigene, recht inkonsequente Haltung fällt jetzt sowohl den Marienfeldern und Lichtenradern als auch den Kleinmachnowern und Zehlendorfern auf die Füße: Für den Mauerfall einzutreten, aber dennoch auf die unbefristete Existenz eben dieser Mauer zu setzen, Letzteres, wovon dann die baulichen Aktivitäten an Haus und Garten zeugen.

    Wer A denkt und ausspricht, muss auch B denken und aussprechen.

    Kleinmachnow ist von seiner Siedlungsstruktur her auf den Bahnhof in seinem Norden ausgerichtet. Das "schreit" geradezu nach Regionalbahn.

  88. 4.

    Vekerswende ja, aber nicht bei uns! Es gibt dafür unzählige Beispiele in ganz Deutschland. Seit Ende der 80er untersucht die DB z.B. Alternativen für den Ausbau Hannover-Hamburg/Bremen und stößt überall wie bei der Dresdener Bahn (nur echt mit drei e, da von der Berlin-Dresdener Eisenbahn erbaut) auf Widerstand in Bevölkerung und Lokalpolitik, was zudem oft Personalunion mit angeblichen Ausbaufreunden bedeutet. Im Parlament halten sie Sonntagsreden, vor Ort gibt es Stammtischparolen. Auch die Stammbahn ist ein klassisches Beispiel für NIMBY-Gehabe, die zudem ja auch den Naturschutz für sich entdeckt haben. Realsatire ist die polemische Furcht vor "donnernden ICE". Selbst gegen die Tram zum Ostkreuz gab es vierstellige Zahl an Einwendern.

    Neben der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof hat die DB übrigens längst auch die Strecken zwischen Spandau/Gesundbrunnen über Hauptbahnhof und Südkreuz nach Großbeeren Süd für überlastet erklärt.

  89. 3.

    Ich verstehe das "ICE-Argument" der Gegner nicht.

    1.) Sagen wir die Strecke würde für 160 km/h ausgebaut, dann macht es bzgl. Lärm keinen großen Unterschied, ob da jetzt ein ICE oder RE mit 160 km/h fährt. Außer im Bereich der Haltestellen, wo der RE natürlich bremsen und beschleunigen würde.
    2.) Warum sollten da überhaupt ICE fahren? Die Route via Potsdam, Brandenburg (a.d.H.) und Magdeburg hat im Fernverkehr keine Bedeutung und schließt auch nicht an irgendwelche Hochgeschwindigkeitsstrecken an. Höchstens im Falle einer Vollsperrung der SFS Berlin-Wolfsburg als Umfahrung. Im Süden gibt es die Anhalter Bahn (Halle/Leipzig) und Dresdner Bahn mit 200 km/h. Alles schneller als einen Umweg über Bad Belzig und Dessau mit 100-160 km/h zu fahren.

  90. 2.

    Donnernde ICE-Züge ... hat die Bahn noch nicht ... wird das der ICE 5?

    Den Lärmschutz wird es geben, unabhängig davon, ob ICE verkehren oder nicht. Und der Verweis auf eine andere Strecke bestätigt dann endgültig die "Nicht vor meiner Tür"-Attitüde.

  91. 1.

    Ja, Bitte :) Dann kann endlich die Avus zu einer Wohnstraße zurückgebaut werden. Beim Rückbau entsteht dann Platz für zigtausende bezahlbare Sozialwohnungen im Grünen mit S-Bahnanschluss. Auf den Autobahnen gibt es soviel Platz für Wohnungbau abseits der Grünanlagen im Zentrum und der grünen Hinterhöfe in bereits dicht besiedelten Kiezen. Aber dafür muss der Verkehr natürlich effizienter und umweltfreundlicher werden.

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