Hoher Krankenstand - Post bestätigt Probleme bei der Briefzustellung in Berlin

Mo 11.04.22 | 13:03 Uhr
Postbotin auf Fahrrad in Berlin. (Quelle: dpa/Andreas Gora)
Bild: dpa/Andreas Gora

Die derzeitige Krankheitswelle macht auch vor Post nicht Halt. Viele Briefträger fehlen zur Zeit. In machen Berliner Stadtteilen kommt es zu Verzögerungen. Besonders ein Stadtteil im Süden ist betroffen.

In einzelnen Berliner Stadtteilen kann es derzeit zu Verzögerungen bei der Zustellung von Sendungen der Deutschen Post kommen. Das hat die Pressestelle der Post auf Nachfrage von rbb|24 bestätigt, zuerst hatte der Tagesspiegel [tagesspiegel.de] darüber berichtet.

Die Deutsche Post ist gesetzlich dazu verpflichtet, an sechs Tagen die Woche Post zuzustellen. Vor allem im Zustellstützpunkt Steglitz bestehe allerdings derzeit ein "sehr hoher, nicht vorhersehbarer Krankenstand".

Deswegen könne die Zustellung derzeit nicht in "gewohnter Qualität" erfolgen, erklärte Post-Sprecher Hans-Christian Mennenga rbb|24. "Konkret bedeutet das, dass wir vereinzelt Rückstände haben – dies betrifft aber vor allem Dialogpost", so Mennenga. Bei "Dialogpost" handelt es sich um Werbung.

Grundversorgung auf "hohem Niveau stabil"

Konkrete Angaben zu Zahlen oder ob die Ausfälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen, wollte der Sprecher nicht machen. "Detaillierte Krankenstände unserer Belegschaft bzw. woran Mitarbeitende erkranken, teilen wir grundsätzlich nicht mit", heißt es auf Nachfrage.

Grundsätzlich erklärte die Post, dass die postalische Grundversorgung in Berlin und Brandenburg "auf einem hohen Niveau stabil" sei. Die Zustellbezirke seien an allen Werktagen besetzt und es werde auch zugestellt. Pandemiebedingt könne es zwar zu zeitweisen Verzögerungen kommen, die Auswirkungen dafür seien aber äußerst gering.

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