Verwaiste Strecke Potsdam-Berlin - Brandenburg hofft auf Zuschuss vom Bund für Reaktivierung von Stammbahn

Mi 25.05.22 | 08:15 Uhr
  42
Grafik: Die Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin soll für Regionalzüge reaktiviert werden. (Quelle: rbb/Andreas Schulz)
Bild: rbb/Andreas Schulz

Bei dem Vorhaben die verwaiste Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin zu reaktivieren, hofft Brandenburg auf Geld von der Bundesregierung.

"Es ist jetzt wichtig, dass wir mit dem Bund ins Gespräch kommen", sagte Verkehrsminister Minister Guido Beermann (CDU) rbb24 Brandenburg aktuell. Denn das Projekt werde sicherlich "eine Menge Steuergelder verschlingen."

Auf der lange verwaisten Stammbahn sollen künftig wieder Regionalzüge fahren. Das hatten Beermann und die die Berliner Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) am Montag verkündet. Demnach sollen auf der Trasse aber keine S-Bahnen unterwegs sein. Naturschützer und Anwohner kritisieren das Vorhaben.

Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) etwa liegt direkt an der Trasse. Die Anwohner fürchteten bereits vor der nun angekündigten Reaktivierung der Strecke, dass künftig nicht nur Regionalbahnen, sondern auch ICE-Züge durch den Ort fahren könnten. Für über 800 Millionen Euro könne es sich die Bahn nicht leisten, die Stammbahnstrecke nur für die Regionalzüge auszubauen, argumentierten die Kritiker.

Sendung: Brandenburg aktuell, 24.05.2022, 19:30 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 26.05.2022 um 19:34 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

42 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 42.

    Die Frage habe ich längst gestellt und auch am Mittwoch, 25.05.2022 um 10:35 Uhr unter diesem Artikel die Antwort verlinkt. An anderer Stelle hatte ich in der Vergangenheit aber z.B. auch den NABU kritisiert, weil der wegen Fledermäusen die Elektrifizierung einer Bahnstrecke hatte verhindern wollen. Was bringt es, den einzelnen Feldhamster zu schützen, wenn deren Population auch dadurch demnächst den Hitzetod stirbt?

  2. 41.

    Man konnte es sich denken, auch wenn man von der Stammbahn keine Ahnung hat: Wenn jemand von „ immer mehr Menschen“ redet und von“Konzepten“, die ja vom Begriff alleine schon Stammbahn-Verkehrsströme ausklammern und eher mit anderen verschleiernd vermischen, dann wird höchst wahrscheinlich Unwirtschaftlichkeit der Stammbahn verdeckt. Jetzt ist der Punkt gekommen, erst recht nach Bedarf und Wirtschaftlichkeit genauer nachzufragen und die Verantwortlichen nicht mehr „vom Haken zu lassen“. Schade das die „Vergeuder*innen“ nicht persönlich haften, wenn die Auslastung fehlt. Aber dann sind die weitergezogen und richten neues Unheil an... Was aber nicht verboten ist, sie namentlich zu benennen. Das wird dann wenigstens peinlich, am heimischen Kaffeetisch.

  3. 40.

    Ihre Kernbotschaft ist ganz einfach: "Nein! Keine Reaktivierung!" Deshalb versuchen Sie wortreich auch hier dafür zu werben, dass sich das Verfahren weiter im Kreis drehen soll.

    Wenn Politiker ertappt werden, schwurbeln die auch mit vielen Worten bei einer einfachen "Ja/Nein"-Frage rum. Ich bleibe deshalb dabei: Wer mit "donnernden ICE ala Limburg" gegen die Stammbahn agitiert, hat sich damit, auch wenn Ihnen das peinlich ist, als ernstzunehmender Hinweisgeber disqualifiziert und als NIMBY entlarvt. Die so zu nennen, hilft Fehler zu vermeiden.

    Der Bedarf ergibt sich hier auch aus immer mehr Menschen, die aus dem Brandenburger Umland nach Berlin pendeln. Darauf aufbauend wurden Verkehrskonzepte entwickelt und Handlungsbedarf ermittelt. Mehr MIV ist die Null-Variante, die es im Rahmen der Möglichkeiten zu vermeiden gilt.

  4. 39.

    Wenn Sie auf diverse Umweltverbände verweisen, dann fragen Sie doch einfach mal in die Runde, wer von Potsdam nach Zehlendorf auf der Stammbahn Trasse gewandert ist, um sich ein Bild zu machen oder ob dies alles per Hände heben besieglt wird, so wie in der Politik.
    Diese Information stammt auch aus Klm. Und, vielen Dank, dass Sie nicht auf Klm. verweisen. Um so logischer ist bei akuten Geldmangel eine Alternative gefragt.

  5. 38.

    Wenn Sie doch die Kernbotschaften verstehen wollen? Alle Kommentare haben den Zweck, es nicht besser wissen zu wollen, sondern die Fehler aus der Vergangenheit, bei katastrophalen Standortentscheidungen u.a. zu vermeiden und darauf hinzuweisen, woran das liegt. Wollen Sie abstreiten, dass, wenn z.B. Wörter fallen wie, lediglich, immer mehr usw. den Betrogenen in Schönefeld, Mahlow, Blankenfelde, Eichwalde usw. nicht alle Alarmglocken angehen? Sie wissen doch auch, wie man Gemeindevertreter von Sinnlosen überzeugt um ein Verwaltungsakt durchzubekommen? Ist er durchgewunken, kommen erst nach und nach die verschwiegenen Wahrheiten ans Licht. Nie zum Besseren, weil die Bürgerhinweise von „Schreibtisch-NIMBYs“ als störend empfunden wurden. Gerade in Brb. ist dies mit eine Ursache für ständig letzte Plätze und Steuergeldverschwendung... man kann das nicht laut genug sagen, immer wieder, nie damit aufhören....Wie definieren Sie Bedarf?

  6. 37.

    Sie haben mich dafür kritisiert, dass ich Menschen, die mit "donnernden ICE ala Limburg" Ängste zu schüren versuchen, als leicht zu entlarvende NIMBYs bezeichne. Dann war Ihre Kritik also unbegründet? Oder was? Dass die gleichen Kritiker zu Naturschutzaktivisten mutierten und dabei eine gegensätzliche Meinung wie die etablierten Umweltverbände zur Stammbahn vertreten, ignorieren Sie auch geflissentlich.

    Einerseits fürchten Sie Lärmschutzwände, wollen aber mit Verve geprüft sehen, ob man nicht stattdessen U-Bahnen zwischen EFH fahren lassen könnte, weil vor knapp 100 Jahren ein Projektentwickler sich mit dem Versprechen ein besseres Geschäft versprochen hatte. Die Sinnfrage zum Ausbau der Stammbahn ist vor Jahren grundsätzlich positiv beantwortet und in Bezug auf die Anwohner auch als kleineres Übel im Vergleich zur Wannseebahn identifiziert worden. Sie wollen, dass sich Vorhaben gerne möglichst lange im Kreis drehen und damit ein "Weiter so wie bisher" erreichen.

  7. 36.

    Nicht *nur* Kleinmachnow! Drei Buchstaben, die einen großen Unterschied machen, da das Umland nicht in Potsdam endet und auch noch andere Verkehrsprojekte in diesem Zusammenhang betrachtet werden müssen. Dass noch keine abschließende Entscheidung zur Reaktivierung der Stammbahn gefallen, sollte mittlerweile aber jedem klar sein. Es wird eben nur noch die Regionalbahn-Variante weiter verfolgt.

    Schon am Montag hatte Jarasch den Finanzierungsvorbehalt samt erforderlicher Unterstützung durch den Bund zum Ausdruck gebracht, Brandenburgs Beermann äußert sich hier ähnlich, nur eben später. Der Mobilitätsausschuß des Berliner Senates hat ob der in naher Zukunft anfallender Kosten für diverse i2030-Pojekte bereits vor ca. drei Wochen Bedenken geäußert, dass die vorgesehen Mittel im Haushaltsentwurf nicht für alle Maßnahmen reichen würde.

  8. 35.

    „donnernde ICE ala Limburg“ ? - Von mir wohlweislich nie, wirklich nie verwendet. Von Ihnen, um zu Verunglimpfen, aber immer wieder.
    Und jetzt bringen Sie mich auf eine Idee, die vorher nicht da war: Vor mir entsteht ein Bild, dass die ehemalige Mauer direkt klein und verloren aussehen lässt. Direkt durch die Gärten der Anwohner. Was meinen Sie? Sollte man das machen, weil man es kann oder doch lieber den ganzen Sinn auf den tatsächlichen Bedarf abstellen? Definieren Sie bitte Bedarf... ohne Floskeln, wie z.B. „immer mehr“...

  9. 34.

    „donnernde ICE ala Limburg“ ? - Von mir wohlweislich nie, wirklich nie verwendet. Von Ihnen, um zu Verunglimpfen, aber immer wieder.
    Und jetzt bringen Sie mich auf eine Idee, die vorher nicht da war: Vor mir entsteht ein Bild, dass die ehemalige Mauer direkt klein und verloren aussehen lässt. Direkt durch die Gärten der Anwohner. Was meinen Sie? Sollte man das machen, weil man es kann oder doch lieber den ganzen Sinn auf den tatsächlichen Bedarf abstellen? Definieren Sie bitte Bedarf... ohne Floskeln, wie z.B. „immer mehr“...

  10. 33.

    Irgendwann müssen nun einmal Entscheidungen über das weitere Vorgehen getroffen werden, da man sonst Stillstand hat. Im konkreten Fall "Stammbahn" hat man sich innerhalb eines seit fünf Jahre andauernden Prozesses (ohne die Erarbeitung der Verkehrskonzepte als Grundlage für i2030, bei denen man noch hätte Ihre U-Bahn einbringen können) gegen das System "S-Bahn Berlin" und für 15kV-Fernbahngleise als Basis der weiteren Planungsschritte entschieden.

    Sie haben dabei meine Frage noch nicht beantwortet: Halten Sie tatsächlich donnernde ICE ala Limburg für ein ernstzunehmendes Argument gegen die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn? Kommen Sie dazu auch noch später?

  11. 32.

    Na dann ist ja gut, wenn es nicht um Kleinmachnow geht und so gibt es zur Wannseebahn gar keine Alternative. Die S Bahn fährt als Wannseebahn nicht durch bis Brandenburg. Bei Betrachtung der Finanzen, ist auch hier diese Trasse alternativlos. Bei Realisierung des durchgängigen zweigleisigen Ausbaus der S Bahn Potsdam-Wannsee bräuchte man gar keine Gedanken verschwenden.

  12. 31.

    Welche Bedeutung hat ein Systementscheid? Auch für Kleinmachnower und Zehlendorfer? System hat was Grundsätzliches. Entscheid hat was Endgültiges....
    Werden Sie konkret, statt „immer mehr Berliner“. „Immer mehr“ sind Floskeln. Immer weniger wird Falsches geduldet...

    P.S. Auf die Werdeaner, Luckenwalder, Lausitzer und Grünheider komme ich noch, in anderen Zusammenhängen...

  13. 30.

    Warum betrachten Sie nur Kleinmachnow? Es wohnen immer weiter verteilt Berliner im Umland. Hat Sie tatsächlich donnernde ICE ala Limburg für ein ernstzunehmendes Argument gegen die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn? Woher sonst kommen Ihre Zweifel am "erwiesen"?
    Achja, Die Wannseebahnvariante ist schon bis 2017 im "ÖPNV-Konzept 2030: Stadtumlandverkehr Berlin " als Mitfall ebenfalls untersucht worden. Das ist also auch wieder nur eine "Zurück auf los"-Forderung als Hinhaltetaktik.

  14. 29.

    "Von den negativen Folgen des Bahnbetriebs sind an der Wannseebahn mehr Menschen betroffen als an der Stammbahn. Und Vorteile gibt es dort auch für fast niemanden. Denn die S-Bahn auf der Strecke gibt es schon“, hatte Bezirksstadt Michael Karnetzki (SPD) zu den Vorschlägen der BI gegen die Stammbahn bereits 3030 mitgeteilt.

  15. 28.

    Die Wannseebahn verläuft ... und deshalb brauchen wir....
    Die Stammbahn verläuft.... und deshalb brauchen wir....
    Wollen Sie vervollständigen? Das Unangenehme ist, dass man nun in eine Ecke gerät, wo man nicht hin will...nur weil man die Entscheidungsprozesse der „Misserfolgler“ angegriffen hat und versucht zu erklären warum die Einstellungen im Kopf dafür verantwortlich sind. Auch Verschwender können erfolgreich sein....zeitweise, bis das Leben sie einholt. Dann ist der Schaden groß und die Folgen sind bereits weitergereicht. Das hier aufzuzählen, kennt jeder, fehlt der Platz...

  16. 27.

    Hier nochmal meine erste Antwort Wossi. Ich habe mich mit Eisenbahnexperten in Klm. unterhalten. Hier soll eine Prestigebahn für "Modellbahner" im Ort gebaut werden. Nebenbei, Hr Beermann lebt auch dort. Unabhängig aber von seinen jetzigen Aktivitäten. Eine NKU für eine zweigleisige Regiobahn mit vier Zügen a Std. wird wohl schwerlich eine 1,0 erreichen. Alternativ kann man aber solange rechnen bis dies erreicht wird. Aussage vor Ort von einem Interessenten an den Posten des Verkehrsminister.

  17. 26.

    Führen Sie Ihren Gedanken unbedingt zu Ende. Aber erst wenn Sie den Diskussionsverlauf von Anfang an gelesen haben, und den Parallelartikel.

  18. 25.

    Auf Ihre „erwiesenen“ Dinge gehe ich mal auf Grund Ihrer Argumentationskette nicht mehr ein. Unterstellungen ist nicht das richtige Mittel für Veröffentlichungen.
    Richtig ist, dass ich riesige Lücken habe: Wie wichtig ist ein Systementscheid für die Verwaltung und für die Kleinmachnower? Da Sie „lediglich“ benutzt haben, hat man da eine Vorahnung.....

  19. 24.

    Noch eine Antwort Wossi. Muss geteilt werden, da nur 500 Zeichen möglich sind. Ein Blick auf die Netzkarte verrät, dass eigentlich alles für eine Regionalbahn mit der Wannseebahn vorhanden ist, sogar die Nutzung Innenring ab Westkreuz von Wannsee aus. Da der Steuerzahler zahlt, möchte dieser auch mitreden. Bei einem Abschlag von ca.75% möchte auch bei den Verantwortlichen Glocken läuten.


  20. 23.

    Wieso soll wird damit eine Voraussetzung für die DB geschaffen? Auch die ODEG fährt in Berlin Regionalzüge.

  21. 22.

    Hier geht es erstmal um längere Strecken, die nur mit dem Regionalverkehr bewältigt werden können. Der Regionalverkehr kann und soll nicht alle 500m halten, sondern schnell größere Distanzen überwinden um Pendler aus den äußeren Bereich des Umlandes nach Berlin zu bringen. Die S-Bahn sollte man durch eine Verlängerung der S25 bis Stahnsdorf erweitern.

  22. 21.

    Ihren fehlen die Kenntnisse, wofür der Systementschied gilt.
    Tipp 1: Lesen Sie mal die Überschrift.
    Wollen Sie den D-Takt mit Zügen der Berliner S-Bahn gestalten? Auch da fehlen Ihnen wohl Kenntnisse zu den technischen Besonderheiten. Zu unguter Letzt fehlen Ihnen die Kenntnisse, was mit den Fördergeldern den nicht in Betrieb gegangenen Tunnelstutzen zur Stammbahn des Nord-Süd-Tunnel passiert ist.
    Aber über eine U-Bahn nach Kleinmachnow diskutieren wollen., um von dem erwiesenen NIMBY-Vorwurf zu den donnernden ICE abzulenken.

  23. 20.

    Und spätestens jetzt muss man hellhörig werden:
    Es geht „lediglich um den Systementscheid gegen die S-Bahn“...
    „lediglich“ = Voraussetzungen schaffen für....die DB
    Das entlarvt Ihr V-Wende-„Konzept“: Eine Wende ohne die S-Bahn? = Ausschluss von Verkehrsmitteln = V-Wende?
    Nein, es werden Weichen gestellt, für Zweckgebundene Fördermittel, dann gibt es kein zurück... So wie beim BER und anderswo? Wenn man damit durchkommt, versteht dann auch, dass Zukünftiges in Leere läuft...

  24. 19.

    Sicherlich versteht man die Sorgen der Leute in Kleinmachnow, wegen dem Lärm. Allerdings braucht Berlin und die ganze Region, die ganzen stillgelegten Strecken. Wir brauchen die Mischung aus Straße und Bahn, um die Region lebensfähig zu halten. Die Stadt soll im europäischen Raum ein Drehkreuz für den Bahnverkehr werden, wegen der guten Lage, innerhalb Europas. Das schafft Arbeitsplätze innerhalb der Stadt und im Speckgürtel. Die Bahngesellschaften werden Stützpunkte einrichten zur Versorgung ihrer Fahrzeuge. Dazu kommen nötige Zulieferer. Alle schaffen Arbeitsplätze. Die DB allein will es nicht und wird es nicht schaffen. Stichwort Nachtzug-Drehkreuz. Auch ökologisch macht es Sinn. Daher sind die Einwände der Naturschützer jetzt nicht ganz nachvollziehbar. Tesla bekämpfen sie (erfolglos) und nun die ökologisch sinnvolle Bahn? Soll eine Vier Millionen Einwohner Stadt wie Berlin und der Speckgürtel zum großflächigen Biotop werden?

  25. 18.

    Das tolle ist, dass die DB Grundstückseigentümer ist, weil das hier eine nie entwidmete Bahnstrecke ist. Die meisten Anrainer werden ihr Grundstück nach der Eisenbahn erworben haben.

    Mit Kenntnissen beim Ausbau des Nahverkehrs erschließt sich einem sofort, dass es dafür i.d.R. Fördermittel des Bundes aus verschiedenen Töpfen geben kann, hier zudem ggf. aus dem für den D-Takt-

    Das Kompetenzzentrum des Bundes ist übrigens für die Lausitz zuständig.

  26. 17.

    Hier wird doch wieder klein-klein rumgeeiert, mit irgendwelchen I-dingenskirchen-Projekten, die nie kommen. Eh da ein Zug 2036 rollt, hat sich die Welt 3mal komplett verändert, wenn wir Glück und P. Pech hat/haben, dann steht Berlin noch... und es gibt vielleicht noch Reisende... Letztlich hätte eine Verbindung Teltow Stadt - Friedhofsbahn - Ebaygelände mehr gebracht als dieser Mist. Eine Regionalbahn, die Berlin und Brandenburg genau auf dem Grenzstreifen bis auf alle Ewigkeit trennt (weil oberirdisch, Lärmschutzwände, Schranken) aber den Brandenburgern den Zutritt verwehrt (weil Regionalbahn mit wenigen Haltepunkten) lässt locker ein 1961-Feeling aufkommen. Da könnte man auch einen Tunnel von Potsdam zum Potsdamer Platz machen, das bringt der Region Teltow Kleinmachnow Stahnsdorf genausoviel wie DIESE Regionalbahn.

    Ich hätte mich über ne S-Bahn mit Halt am Wochenmarkt gefreut, oder über häufigere Busse zu U- und S-Bahn. Aber jetzt kommt nen Hindernis ohne Verbesserung. Toll.

  27. 16.

    Gut, Sie wollen wirklich auf der "Unterstellungsschiene" weitermachen? Dann versuche ich es auch einmal: Die Art und Weise Ihrer Verunglimpfungen, gedacht in Verbindung der Kernkompetenz brb. "Fördergelabsahn-"Politik, geht es nicht um die V-Wende, Klima, die Menschen, D-Takt (denn das müsste man mit Zahlen belegen können), es geht um die aufgelegten Bundesmittel: "Da muss doch für Brb. was zu holen sein." Und die Begründungen werden sich schon, und auch mit Buzzworten, finden lassen. Wenn Sie da nicht die Rechnung ohne die Wirte machen: G-Eigentümer und "Kompetenzzentren des Bundes" lauern schon. Denn das ewige "Geldversenken" ist endlich...

  28. 15.

    Schneller wollen Sie doch gar nicht werden, sondern weitere endlose Diskussionsrunden einlegen. Dabei haben Sie immer noch nicht verstanden, worum es hier geht: Nämlich lediglich um den Systementscheid gegen die S-Bahn. Dabei haben Sie offensichtlich die Erstellung der zugrundeliegenden professionellen Verkehrskonzepte verpasst.

  29. 14.

    Wenn Leute sich "verstellen" und als was anderes ausgeben, ist das leicht zu erkennen. Was nicht leicht ist: Zu erkennen was die Gründe sind. Denn die sind nicht per se schlecht, die können auch sehr gewichtig sein. Eigentum gehört auch dazu. Es ist hier nicht eindeutig geworden:
    Die professionelle Abwägung der Varianten, mit Vor- u. Nachteilen ohne Abstimmungen und Mehrheiten.
    Denn Sie müssen zugeben, dass die Stammbahn Luxus ist, wenn man parallel die Wannseebahn hat und Klm. anders anbinden kann, wenn überhaupt nötig? Schön wenn man sich das leisten kann. Nicht leisten kann man sich, die jahrelange Diskussion darüber "zu vergessen" und zur Tagesordnung übergeht ohne Neubewertung: Arbeit ist anstrengend, wenn man aus "i2030" "i2028" macht, aber schneller, billiger, besser usw. werden kann.

  30. 13.

    "In einer Demokratie gibt es immer Menschen, die gegen etwas sind und dies auch kommunizieren. Nur sollte man auch sagen dürfen, dass die halt eben eine Minderheit sind, zu spät dran sind oder einfach Kappes erzählen. "

    Sie haben Demokratie nicht verstanden und was spricht dagegen den Vorschlag der BI zu prüfen?

  31. 12.

    Hier mangelt es doch Ihnen eklatant an Kenntnissen rund um das seit 2017 laufende Projekt wie Sie auch nicht verstehen wollen, warum ich auf den "donnernden ICE" herumreite. Die gleiche Gruppe, die damit, wie Sie eigentlich auch wissen müssten, wenn Sie die Artikel, die Sie kommentiert haben, auch gelesen hatten,, gegen die Stammbahn argumentiert, gibt sich jetzt auch als Naturschutzaktivisten gegenüber dem RBB aus. Dass Sie zudem mit Ihrem verschwurbelten Klein-Klein fünf Jahre zu spät dran sind, um sich einzubringen, zeigt eher von einer Verhinderungstaktik.

    In einer Demokratie gibt es immer Menschen, die gegen etwas sind und dies auch kommunizieren. Nur sollte man auch sagen dürfen, dass die halt eben eine Minderheit sind, zu spät dran sind oder einfach Kappes erzählen.

  32. 11.

    Eine Fusion hätte nicht nur Zahlen-Vorteile gehabt. Nur mit einem "Pleitier" kann man das nicht. Auch nicht wenn man selber immer Geld von anderen braucht/fordert. Da nutzt auch das Betonen der gleichen preußischen Mentalität nichts. Lesen Sie mal mit Abstand, ohne das viele "KleinKlein" die "A.Neumann"-Kommentare: Da fällt auf, dass er zwar etwas "nach vorne bringen will" aber dies stets, ohne die Leute mit vor-Ort-Kenntnissen, gewinnbringend einzubeziehen. Die werden als Störfaktor verunglimpft. Dabei ist es so einfach zu selektieren: echte Kenntnisse von Allgemeinen Alibiformulierungen: Klimawandel, V-Wende, Erneuerbare.., Fossiler Unsinn usw. Sieht man auch hier, die Wörter stimmen nur dann, wenn man "unterfüttern" kann...

  33. 10.

    Aus meiner Sicht hängt das mit dem Stadtstaat Berlin zusammen. Hier fließen viele Mittel hin. Brandenburg hat die Chance verpasst durch eine Länderfusion zwei politische Zentren zu bekommen und zwar Potsdam als landespolitisches und Berlin als bundespoltisches Zentrum. Zudem scheint die Zusammenarbeit in der Industriepolitik zwischen Berlin und Brandenburg nicht zu funktionieren.

  34. 9.

    Natürlich ist Ihnen egal, dass ich Ihre Ideen mit realen Fakten in das Reich der Träume verweise und zudem aufzeige, warum ich gewisse Leute als NIMBYs bezeichne. Den D-Takt übergehen Sie weiterhin geflissentlich oder verstehen nicht, dass die S-Bahn und erst recht die U-Bahn dafür ein ungeeignetes Verkehrsmittel ist. Selbst Michendorf hat seinen Eingang darin gefunden. Ich bin froh über jedes Auto, dass nicht fährt. Andere fürchten vielleicht, dass denen die Ausreden für das MIVen ausgehen und mögen weder Verkehrs- noch Energiewende.

  35. 8.

    So ein Unsinn mit den ICE-Zügen. Das mag mal temporär bei Bauarbeiten auf der Anhalter Bahn vorkommen (Potsdamer-Platz – Großbeeren), aber das wars dann auch.

    Einerseits sind auf der Stammbahn 4 Regionalbahnen pro Stunde vorgesehen, die auch noch alle paar km halten (P. Platz, Schöneberg, R. Steglitz, Zehlendorf usw.). Wenn Da von hinten ein ICE ohne Zwischenhalt kommt, klebt der bei dem engen Takt nach drei Stationen hinter dem Regionalzug und nix ist mit "durchdonnern".

    Zudem ergibt die Strecke im Regelbetrieb keinen Sinn, da es hinter Potsdam keine Schnellfahrstrecken gibt (200+ km/h). Vielleicht alle 2 Stunden ein IC2 nach Magdeburg. Das ist dann aber auch nichts anderes als ein umlackierter Regional-Express, der seltener hält.

  36. 7.

    Man muss kein investigativer Journalist sein, um zu erfahren, wer sich gegenüber dem RBB als Naturschutzaktivist ausgibt. Dem gegenüber haben die etablierten Naturschutzverbände wie BUND, NABU, ADFC, VCD, Grüne Liga, Naturfreunde, BUNDjugend, NAJU und Naturfreundejugend zur Stammbahn bereits 2019 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem die ein schnelles Vorantreiben der Planung zur Reaktivierung der Stammbahn fordern.
    Auch deshalb hat der BUND zusammen mit einer BI pro Stammbahn 2021 ein ausführlicheres Positionspapier erarbeitet:
    https://www.stammbahn.de/wp-content/uploads/2022/03/2021.06.-Strecke-und-Vegetation-Druckvorbereitung.pdf

  37. 6.

    Nochmal, mir ist die Stammbahn egal, mir ist egal was die BVG nicht verfolgt, mir ist egal was in Limburg für Videos gedreht werden (alles Ihre und nicht meine Argumente), was mir nicht egal ist, dass Standortentscheidungen und anderes immer mit katastrophalen Ergebnissen enden und Brandenburg so Letzter, fast überall, bleibt. Es liegt an der Einstellung, egal welches Ressort, es ist immer das Gleiche. Dagegen begehren Leute auf und man muss das aushalten, genauso wie man den ständigen Misserfolg ja auch ertragen muss.

  38. 5.

    Immer mehr Berliner ziehen ins Umland und Sie kommen mit eine U-Bahn als Alternative. Wen man zudem am großen Ganzen samt Deutschland-Takt interessiert ist, weiß man, dass die U-Bahn, die Sie zur Diskussion gestellt haben, schwerlich in den D-Takt eingebunden werden kann, auch wenn das von Ihrem Schreibtisch aus ganz toll aussieht. Sie verschweigen hier bewusst, dass die BVG nie dieser Idee eines Immobilienentwicklers aus den 30ern hatte folgen wollen. Wenn jemand mit donnernden ICE samt 300 km/h-Limburg-Video gegen die Stammbahn versucht Stimmung zu machen, ist dessen Stoßrichtung eigentlich leicht ersichtlich.

    Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, hat der Bund auch neue Förderprogramme zum Ausbau des SPNV aufgelegt und stellt auch Mittel für den D-Takt bereit.

    Ob und wann die Stammbahn tatsächlich wieder in Betrieb ist noch unklar. Fünf Jahre nach Projektstart ist nur eine Entscheidung gegen die S-Bahn gefallen. Das NKV wird im weiteren Verlauf ermittelt.

  39. 4.

    Und damit es nicht nur die "donnernden ICE" (samt Video aus Limburg) sind, mit der Panik zu verbreiten versucht wird, sind die Mitglieder der Zehlendorfer BI gegen die Stammbahn mittlerweile auch als Aktivisten für den Naturschutz unterwegs. Entlarvend ist auch das aktuelle RBB24-Video mit dem einen Fernbahngleis der Wannseebahn, dass die gerne als Alternative zur nie entwidmeten Stammbahn vorschlagen.

  40. 3.

    Vielleicht erinnert sich die Redaktion daran, dass die Stadtbahn in regelmäßigen Abständen wegen Gleisbauarbeiten gesperrt wird. Da wäre die Stammbahn die ideale Umleitung.
    BB soll mal auf die Zuweisungen aus den Regionalisierungsmitteln schauen die für solche Zwecke gedacht. Ach ja ich vergaß der Haushalt ist trotz guter Steuereinnahmen angeblich laut Landesregierung auf Kante genäht! Dabei haben Sie 2019 gut 1 Mrd € als Kredit aufgenommen. Wurde dieses Geld verpulvert?

  41. 2.

    Warum sollte schon wieder der Bund "gemolken" werden? Auf die Wirtschaftslichkeitsberechnungen darf man gespannt sein... Es geht nicht um die Frage Stammbahn ja/nein. Es geht um die Frage der katastrophalen Standortentscheidungen der letzten 30 Jahre, wie sie gefallen sind und ob die "Misserfolgler" kritiklos ewig so weiter machen dürfen. Und wenn "Schreibtisch-NIMBYs" sogar Alternativen, die es seit Mitte der 30iger Jahre gibt, ignorieren, weil sie in "i2030" vergessen wurden, dann darf man sich wiederholt fragen, wie in Brandenburg Entscheidungsprozesse ablaufen? Vermutlich ist es aber auch viel banaler: Wenn über die Jahre Arroganz sich einschleicht, dann stimmt die Einstellung in den Köpfen in sofern nicht mehr: "Wer ist für wem da"? Der Gipfel dieser "Arroganz" sind dann öffentliche Beschimpfungen, Verunglimpfungen und falsche Unterstellungen, so wie im Parallelartikel weil man "erwischt" wurde?

  42. 1.

    Ich hatte es schon befürchtet. Alle wollen Klimaschutz und Autos weg von der Straße etc.
    Doch kaum wird wie hier eine mögliche Reaktivierung angestrebt, schon wird von allen möglichen Seiten dagegen argumentiert. Als erstes natürlich diejenigen die befürchten das Ihre Idylle leidet, dann der Naturschutz der sofort eine Gefahr für alles sieht. Es ist immer dasselbe. Ob bei Windrädern oder oder......
    Die Liste lässt sich fortsetzen. Wir wollen zwar das alles , aber eben nicht vor der eigenen Tür.

Nächster Artikel