Seit 1945 nicht in Betrieb - Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin soll für Regionalzüge reaktiviert werden

Mo 23.05.22 | 14:03 Uhr
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Gleis in der Nähe des S-Bahnhof Zehlendorf an der stillgelegten Strecke der Stammbahn (Bild: imago images/Martin Müller)
Video: rbb|24 | 24.05.2022 | Material: rbb24 Brandenburg aktuell | Bild: imago images/Martin Müller

Nach jahrelanger Debatte gibt es eine Entscheidung zur Stammbahn: Künftig sollen wieder Regionalzüge zwischen Berlin und Potsdam über die verwaiste Strecke fahren. Das gilt allerdings nicht für S-Bahnen.

Auf der lange verwaisten Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin sollen künftig wieder Regionalzüge fahren. Das verkündeten die Berliner Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) und der Brandenburger Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) am Montag. Demnach sollen auf der Trasse aber keine S-Bahnen unterwegs sein.

Es hatte jahrelange ergebnislose Debatten um die Reaktivierung der Stammbahn gegeben. Berlin hatte eher den S-Bahn-Verkehr favorisiert, Brandenburg immer eine leistungsfähige Regionalbahnanbindung für die Pendler aus der Region. Die Stammbahn ist Teil des Infrastrukturprojekts "i2030" beider Länder.

Seit Ende des Krieges außer Betrieb

Als Stammbahn bezeichnet wird die fast geradeaus führende Bahnverbindung von Berlin-Potsdamer Platz über Zehlendorf, Kleinmachnow und Griebnitzsee bis Potsdam. 1838 war diese Strecke als erste preußische Eisenbahnstrecke in Betrieb genommen und einige Jahre später bis nach Magdeburg verlängert worden. Durch Zerstörungen im Krieg wurde diese Bahnverbindung unterbrochen - und ist es bis heute.

Erste Pläne für eine Reaktivierung nach der Wende verliefen im Sande. Der Bevölkerungszuwachs im Berliner Speckgürtel und stark steigende Pendlerzahlen haben die Stammbahn aber wieder in den Fokus gerückt. Bisher fahren Regionalbahnen von Potsdam in einem Bogen von Westen in die Berliner Innenstadt und nutzen damit zusätzlich die bereits stark ausgelastete Ost-West-Route. Für die Wiederbelebung der Stammbahn gab es mehrere Vorschläge.

Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) liegt direkt an der Trasse. Die Anwohner fürchteten bereits vor der nun angekündigten Reaktivierung der Strecke, dass künftig nicht nur Regionalbahnen, sondern auch ICE-Züge durch den Ort fahren könnten. Für über 800 Millionen Euro könne es sich die Bahn nicht leisten, die Stammbahnstrecke nur für die Regionalzüge auszubauen, argumentierten die Kritiker.

Darüber hinaus wurde am Montag verkündet, dass der Prignitz-Express zwischen Velten (Oberhavel) und Neruppin (Ostprignitz-Ruppin) ausgebaut werden soll.

Grafik: Die Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin soll für Regionalzüge reaktiviert werden. (Quelle: rbb/Andreas Schulz)

Sendung: rbb24 Abendschau, 23.05.2022, 19:30 Uhr

86 Kommentare

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  1. 86.

    Die Sprengkraft geht von Menschen wie Sie aus, die wie hier Diskussion etwas aus dem Hut zaubern, um von der "donnendern ICE"-Behauptung der NIMBYs wortreich abzulenken.

    Das große Ganze wie den D-Talt wollen Sie dabei gar nicht sehen, sondern setzen lieber auf bremsendes Klein-Klein wie Ihre U-Bahn-Trasse. Sonst hätten Sie sich besser über i2030 samt dessen Vorgeschichte informiert. Die U-Bahn hatte sebst die BVG nie auf dem Schirm. Es ist auch nur eine Ihrer vielen Nebelkerzen.

  2. 85.

    Auch an dieser Stelle will ich das GroßeGanze sehen. Sie dürfen aber nicht darauf setzen, dass die Entscheidungsprozesse weiter so kritiklos hingenommen werden. Auch wenn Verwaltungen es dürfen. Es wird sich jemand finden, der da mit „eisernen Besen“ durchgeht, wenn das Maß ständig und arrogant überzogen wird.

  3. 84.

    Sie können Klagen nie verhindern. Aber es geht schneller, wenn vorher Regeln erstritten wurde, z.B. 10H oder auch 8H. Wieder führen Sie ein Beleg dafür an, dass die Aufhebung von Regeln es nur verschlimmert. Lassen Sie uns die Zahl der gebauten (!) WKA nach einiger Zeit vergleichen, mit und ohne Regeln?

  4. 83.

    Wenn etwas nicht belegt ist, gibt es das nicht? Die Trasse in der Ginsterheide kann man vom Schreibtisch aus, auf Maps, sehen. Das „Pferd auf das geritten wird“ ist da, man muss nur die Augen auf machen wollen. Man kann aber auch so tun, als wenn es „das Pferd“ nicht gibt. Wissen Sie was dann passiert? Unzählige Gerichtsverfahren im VR, welche dann, so wie immer, von nicht Fehler machenden Verwaltungen gewonnen werden. Muss das denn so sein? Die Disziplinierungsversuche, mit Hilfe der Gebührenordnungen, rufen so, eine immer arroganter agierende Verwaltung hervor, Sie werden das, weil sie es dürfen. Erkennen Sie die „Sprengkraft“?

  5. 82.

    Ach ja, und dann wäre da nach noch der Deutschland-Takt, der auch gegen einen Ausbau der Stammbahn für die S-Bahn oder gar ein völlig neue Trasse für Ihre U-Bahn spricht. Man muss den Blick schon etwas weiten und darf sich nicht im Klein-Klein verlieren, weil man dann nicht ans Ziel kommt. Genau das scheint aber Ihr Ziel zu sein.

  6. 81.

    Komisch, dass sie zwar bei WKA Wert auf die 1.00 m Abstand zur Befriedung der Klagewut legen, zur geschlossenen Wohnbebauung es aber bei Werder sogar 1.200 m sind es eben auch Klagen gegen über 2.000 m entfernte WKA gibt.

  7. 80.

    Es sei nicht belegt, dass die Trasse für eine U-Bahn freigehalten wurde. Dafür sei auch die Einwohnerdichte in der ausgedehnten EFH-Siedlung zu gering. Denkbar sei deshalb auch eine Straßenbahn, schreiben Alexander Seefeldt und BVG-Archivar Axel Mauruszat in einem Ende 2018 erschienenen Buch zur U3. Nach den Plänen aus den 70ern sollte die U-Bahn die letzten wenigen Hundert Meter bis zum stillgelegten S-Bahnhof Düppel oberirdisch fahren. Damit wäre ein Weiterbau nach Kleinmachnow nicht möglich. Mit Ihre Idee sind Sie viel zu spät dran und reiten weiterhin als Späteinsteiger im Projekt i2030 ein spätestens seit 1933 mausetotes Pferd.

  8. 79.

    Und jetzt bringen Sie es auf den Punkt: Man hat doch nicht etwa Naheliegendes schlicht vergessen? Verstehen Sie jetzt meine ständigen Kritikpunkte bezüglich Entscheidungen „vom Schreibtisch aus, nach Aktenlage, ohne Ortskenntnisse“? Trotz ungerechtem Verwaltungsrecht und NIMBY-Verunglimpfungen traut sich doch mal jemand „um die Ecke“. Sehr unangenehm, wenn man erwischt wird? Nein, denn es ist noch Zeit...noch. Ich jedenfalls hatte schon öfter das Gefühl, dass Sie Ortskenntnisse nicht so mögen. Siehe auch die 250m WKA vor Werder. Woher kommt das nur? Und glauben Sie es ruhig, miteinander ist besser. Gilt übrigens auch für die Avis-Anwohner. Die wurden auch arrogant abgekapselt. Jetzt fehlt der Platz...

  9. 78.

    @Matze P.(52)+ Volker Sievers (57)
    Was ist das?
    Eine Entschuldigung für das Bauversagen in dieser Stadt, in diesem Land? Flughafen, Stuttgart 21, Autobahn, Brücken, Großprojeke im Allgemeinen.
    Die U-Bahn in London, wäre in Berlin, wo es vorrangig um Fahrradstraßen, Gendertoiletten u.a. geht, ein Jahrtausrndprojekt.

  10. 77.

    Donnernde ICE??? wo soll der denn da hin wollen XD etwa nach Brandenburg (Havel) oder Dessau? Die ICE Achsen von/nach Berlin liegen nördlicher(Lehrter Bahn) sowie südlicher (Anhalter Bahn). Hier wird nie (plannäßig) ein ICE fahren, genau so wie auf der Strecke durch den Grunewald… ganz ehrlich wer so wenig Ahnung von den Umständen halt sollte sich mit die betreffenden Argumentationen doch bitte zurückhalten.

  11. 76.

    Die Stammbahngegner verschweigen geflissentlich, dass zwischen Griebnitzsee und Nikolassee nur zwei Gleise für Fern- und Regionalbahn zur Verfügung stehen. Dieses mehrere Kilometer lange Nadelöhr bliebe also bei einer Nutzung der Wannseebahn bestehen. Auf letzterer wären außerdem umfangreiche Baumaßnahmen auch dann notwendig, wenn nur ein Gleis saniert und natürlich elektrifiziert würde: Kilometerlang Schallschutzwände mitten durch Wohngebiete - anders als auf der Stammbahn zwischen Düppel und Kohlhasenbrück, wo die Strecke AM RAND VON KLEINMACHNOW VORBEI führt.

    Ergebnis bei einem Verzicht auf die Stammbahn: Zwischen Berlin-Mitte und Potsdam stünden über weite Strecken weiter nur zwei bis drei Gleise zur Verfügung. Bei einem Wiederaufbau der Stammbahn wären es DURCHGÄNGIG vier. Aber klar: Einige wenige Anwohner und ein paar Kleingärtner hätten Nachteile. Also warum nicht lieber viele Anwohner und noch mehr Fahrgäste belasten?

  12. 75.

    Sie haben immer noch nicht verstanden, um was es hier geht, nämlich um eine Empfehlung an den i2030-Lenkungsausschuß, die Reaktivierung der Stammbahn nur noch für RB weiter zu untersuchen. Ob und falls ja, wann die tatsächlich wieder in Betrieb gehen soll, ist völlig offen. Bekanntlich ziehen immer mehr Berliner uns Umland. Der Entscheidungsprozess dauert bereits mehrere Jahre. Dessen einzelne Schritte waren dabei immer wieder Thema in den Medien wie man die bei Interesse auch auf i2030.de verfolgen kann.

  13. 74.

    In der Kleinmachnower Ginsterheide wurden seit Jahrzehnten deshalb die Trasse bis zur Ernst-Thälmann-Str. freigehalten. Die Anlieger durften pflegen, aber nicht kaufen. Jahrzehnte ist für Sie „jetzt um die Ecke kommen“? Wenn man die Verkehrswende will, ist es gut möglich, länderübergreifend zu denken. Und glauben Sie es, die Kleinmachnower und Zehlendorfer unterstützen Sinnvolles eher als „Schreibtisch-NIMBYs“ (das Wort sollte man sich merken) ohne Ortskenntnisse. Und „erpressbar“ sind sie auch...;-)

    P.S. Sie mögen keine privaten Ideen?

  14. 73.

    Mit der der U-Bahn haben *Sie* hier ein paar Jahre nach Projektstart am Dienstag, 24.05.2022 | 11:21 Uhr den Traum einen privaten Immobilienentwicklers aus den 30ern aufgegriffen. Ihnen scheint entgangen zu sein, dass es schon schwierig genug gewesen ist, die divergierenden Interessen von B. und Bbg. unter einen Hut zu bringen und kommen mit dem nächsten Verkehrsmittel um die Ecke,

  15. 72.

    Das wäre dann auch i.O. wenn es Belastbares für Ihre Aussage gibt. Das man dieses anmahnt haben Sie auch so verstanden. Es muss belastbar statt einseitig sein, bevor es wieder mal zu spät ist für Einsichten was falsche Standortentscheidungen sind. Oder gibt es die nur in Brandenburg nicht?

  16. 71.

    "Also wenn man es mit der Verkehrswende wirklich ernst meint" - sollte man die Verkehrsströme kennen, sind sie auch noch so klein... Und ist es nicht fahrlässig gegenüber der "Verkehrswende", diesen Begriff so inflationär, für eigene Interessen, zu benutzen? "

    Also ich bilde mir ein den Begriff " Verkehrswende " nicht zu missbrauchen aber da kann jeder sicher seine eigene Meinung bilden . Ich finde vielmehr das dieser Begriff von der Politik regelmäßig missbraucht wird denn würden wir genauso viel in den Ausbau des ÖPNV investieren wie in den Ausbau der Straßen dann gäbe es längst die ein oder andere neue Schienenverbindung . Und was die Verkehrsströme angeht gibt es sowohl für die U3 Argumente die dann Klm. Richtung Zehlendorf und City West anschließen würde als auch für eine zusätzliche RE Verbindung aus Richtung Brandenburg / Potsdam Richtung Südkreuz und weiter zum Potsdamer Platz denn das der RE 1 heute schon sehr gut ausgelastet ist ja kein Geheimnis.

  17. 70.

    Suggerieren Sie jetzt, dass, statt der Stammbahn, auch die Variante "Wannseebahn/U3" verfolgt werden könnte? Wenn ja, kann das Ergebnis für Akzeptanz sorgen, in beide Richtungen. Wenn nein, wird wohl die Gegenwehr, das verzögerte Aufholen von Unterlassenem, kundig und wehrhaft, eingefordert werden. Dann aber sitzen die wirklichen "Schreibtisch-NIMBYS" auf der Verzögerungsseite. So gesehen hat der diskriminierende NIMBY-Begriff ein schönes Bumerangergebnis für die Verursacher...

  18. 69.

    In der Tat werden hier keine Ansätze wie Ihr Neuauflebenlassen der Bahnversprechen eines privaten Investors aus grauer Vorzeit verfolgt. Nochmal: Die Ausgangsvarianten für i2030 sind vor langer Zeit festgelegt worden. Sie konnten sich nichtmals an einen fleißig von Ihnen kommentierten Artikel vom Februar diesen Jahres erinnern. Hier wird nur über einen Schritt von vielen für eine der Varianten berichtet. Ob und wann die tatsächlich realisiert wird, ist völlig unklar.

  19. 68.

    "Wer jetzt noch neue Varianten ins Spiel bringt, hat eher wenig Interesse, das zu einem Ende zu bringen, sondern will die Verfahren nur mit immer neuen Variablen verkomplizieren und verzögern."
    Dies trifft aber eher auf solche "Verwaltungsfachleute" zu, die sehr gute und alte U-Bahn Vorschläge (seit Mitte der 30iger Jahre!) übergehen und einfach nicht sehen wollen. Hier im Artikel werden keine guten (alten) Ansätze verfolgt. "Immer Neue" kann ich in keinem Kommentar erkennen; Sie aber aus taktischen Gründen? Wenn Ignoranz ein "Verzögerungsgrund" ist, ja dann haben Sie recht. Schuld daran sind die Ignoranten. Wo wollen Sie wem einordnen, einschließlich sich selber? Vielleicht aber ist die Auseinandersetzung unnötig, wenn es Informationen gibt, die genau diese Abwägung längst getroffen hat. Befürchten muss man was anderes...

  20. 67.

    Die Verkehrswende ist in der Tat mehr als nur die Stammbahn. Die ist nur eins von vielen für i2030 vor einiger Zeit gesammelten Projektideen, die schrittweise untersucht werden, um am Ende Entscheidungen treffen zu können, was wann wie realisiert wird. Dazu kommen noch andere Maßnahmen jenseits der Eisenbahn. Sie wollen eine solche Entscheidung offensichtlich nicht, sondern erhöhen die Variantenzahl in einem späten Untersuchungsstadium erneut anstelle wie hier thematisiert die zu reduzieren.

  21. 66.

    "Also wenn man es mit der Verkehrswende wirklich ernst meint" - sollte man die Verkehrsströme kennen, sind sie auch noch so klein... Und ist es nicht fahrlässig gegenüber der "Verkehrswende", diesen Begriff so inflationär, für eigene Interessen, zu benutzen? Es sei denn, wir hören hier mehr im Zusammenhang "Verkehrswende/Stammbahn" oder sogar einen "Verkehrswendeerfolg", was die Stammbahn genau leisten soll? Für wem und wieviel eigentlich wollen/würden Sie Ihr eigenes Geld ausgeben? Sie merken schon, der Begriff "Verkehrswende" ist so verwendet ein Alibibegriff für eine ganz normale Infrastrukturentwicklung. Das die schneller gehen sollte, da haben Sie recht.
    Deshalb der gut gemeinte U-Bahn Vorschlag mit viel Augenmaß und die Konzentration auf gute Entscheidungsprozesse.

  22. 65.

    Ach, überzeugt Sie das Argument so mancher Anwohner an der nie entwidmeten Stammbahn in Bezug auf "donnernde ICE" samt Video aus Limburg etwa?

    Mit dem Vorschlag zur U-Bahn sind Sie innerhalb des Projektes i2030 um Jahre zu spät dran. Was in diesem Rahmen weiter untersucht wird, steht seit Ewigkeiten fest. Derzeit verfeinert man die zusammen getragenen Ideen. Dabei könnten Sie aus dem Gesamtprojekt lernen, wie die Schritte hin zu einer Entscheidungsfindung aussehen. Nur müssten Sie sich dabei auch mal ältere Artikel zu den Teilprojekten in Erinnerung rufen.

    Hier im Artikel wird z.B. nur über einen von vielen Schritten selbst in Bezug auf die Stammbahn (wenn, dann Regio und nicht S-Bahn) berichtet, weitere werden folgen. Wer jetzt noch neue Varianten ins Spiel bringt, hat eher wenig Interesse, das zu einem Ende zu bringen, sondern will die Verfahren nur mit immer neuen Variablen verkomplizieren und verzögern.

  23. 64.

    " Wannseebahn belassen wie sie ist und U-Bahn nach Klm. "

    Also wenn man es mit der Verkehrswende wirklich ernst meint dann sollte eigentlich beides möglich sein das heißt sowohl U3 nach Klm. als auch die Stammbahn nach Berlin und das nicht erst in 20 oder 30 Jahren sondern Zeitnah !!

  24. 63.

    Das ist eine gute Entscheidung gezielt für die Bewohner in Kleinmachnow, aber auch für Berliner.

  25. 62.

    ...Sollte jeder seinen eignen Bahnsteig bekommen und so Art Rufbahn anzubieten?
    Was hält man von der Möglichkeit statt Schienen zu verlegen, die Zubringeangebote zur Bahn zu verbessern?
    Eine verkürzte Taktzeit plus einem höherem Angebot an Kapazität plus Ausnutzung der vorhandene Reserven und Alternativen bringt ja auch schon was, habe ich mir sagen lassen. Das sollte allgemeine Gültigkeit haben, bevor Luftschlösser in Angriff genommen werden.

  26. 61.

    Noch ein "Aufbegehrversuch": Ihre "NIMBY-Verunglimpfungen" zielen auf das Nichtauseinandersetzen mit Vor-Ort-Kenntnissen sowie Alternativvorschlägen, mittels der Stärke des Verwaltungsrechtes und eben der hier mehrfach geäußerten Verunglimpfungen von Ihnen. Das "wehrhafte Köpfe" sich einer solchen "Denkweise", die davon ausgeht, "nur meins ist richtig", entgegenstellt, muss ausgehalten werden.

    P.S. Ein Alternativvorschlag war: Wannseebahn belassen wie sie ist und U-Bahn nach Klm. (Ginsterheide). Der Vorschlag ist so gut, da muss man den bekämpfen, weil er nicht von einem selber kommt?

  27. 60.

    Und wer nutzt das wirklich? Meiner Meinung nach ist das Schwachsinn pur.

  28. 59.

    [Die Hauptlast, die Strecke zu Bauen, tragen die Anwohner] Sehr egoistisch gedacht. Die Hauptlast, die Strecke nicht zu bauen, tragen die Menschen, die im Umland wohnen, und jeden Tag mit dem Zug nach Berlin fahren. Tausende, die an der B1 wohnen und jeden Tag die Autoschlangen vor der Nase haben und letztlich auch die Umwelt, weil immer mehr Fläche für Straßen verbraucht wird!

  29. 58.

    Ein berechtigter Einwand, resultierend aber auch aus der unscharfen Berichterstattung des RBB. Es haben sich bei Einzelprojekten von i2030 die Länder Berlin und Brandenburg geeinigt, wie die weiter verfolgt werden sollen, darunter die Stammbahn für Regionalzüge. Eine Vorentscheidung zu anderen Projekten ist damit nicht verbunden. Die wurden in separaten Artikeln behandelt, so z.B. zur S-Bahn im Westen:
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/01/Sbahn-verlaengerung-berlin-brandenburg-spandau-teltow.html

  30. 57.

    Vielleicht noch interessant, dass die Fertigstellung für das Jahr 2018 geplant war und das Projekt einstmals GBP 15 kosten sollte. Sooo viel tollerer als andere Projekte ist Crossrail also nun wirklich nicht gelaufen!

  31. 56.

    Sie wollten erklärt haben, wie ich auf NIMBYs komme. Dazu verweise ich auf einen anderen Artikel des RBB, den auch Sie kommentiert hatten, in dem auch über die angeblichen Ängste der Stammbahngegner von "donnernde ICE" berichtet wurde.

    Der Entscheidungsprozess zur Trassierung der Stammbahn ist schon sehr lange her. Potentielle Ansprechpartner habe ich Ihnen genannt. Zur aktuellen Nutzung der vorhandenen Bahnstrecke ist konkret der Kas noch lange nicht gegebenen. Dazu müsste man allerdings die PM des VBB im Original lesen und nicht nur die arg gekürzte Zusammenfassung des RBB samt unvollständiger Karte.

  32. 55.

    Nicht ablenken. Wie kommen Sie, auf die von „Schrebtischsachbearbeitern ohne vor-Ort-Kenntnisse“, erfundene NIMBY-Verunglimpfung?

    P.S. Wenn Sie auf Inhalte von Artikeln und deren Zwischentöne eingehen würden, dann würde die Diskussion nicht nur zielführender sondern auch unterhaltsamer sein. Eine anonyme Metapher wie „donnernde ICC-Züge“ soll ja eindeutig sagen, dass die S-Bahn lauter ist. Aber darum geht es ersteinmal bei Entscheidungsprozessen ( noch) nicht, worauf aber mein Beitrag abzielt. Diese zu hinterfragen ist erlaubt.

  33. 54.

    Kernproblem erkannt und richtig dargestellt.
    Nur kann man dieses Wissen von Politiker und Entscheidungsträger erwarten.
    Im Beitrag von der Abendschau gaben sich Frau Jarasch und Her Beermann orientierungslos, siehe vorgehenden Satz.
    Nur der Bund kann helfen und wenn hier die richtigen Fädenzieher sitzen, nur dann wird gebaut. Egal, ob sinnvoll oder nicht. Wem interessieren schon preiswertere und effektivere Alternativen?

  34. 53.

    Damals als Sie noch jung gewesen sind, mag es vielleicht anders gewesen sein. Heute finanziert auch Hamburg den Ausbau aus Regionalisrungsmitteln des Bundes, auch längere Dächer. Kurze Beine haben so mancher derjenigen, die zwar das eigene Seniorenticket kennen, das anderer Verbünde aber nicht. Da sieht im Vergleich zum VBB so mancher ziemlich alt aus. Das Ihnen in Hamburg noch kein unfreundlicher Straßenbahnfahrer begegnet ist, glaube ich Ihnen aber gerne.

  35. 52.

    Crossrail in London ist aber weder eine 100 km lange U-Bahn, noch ein kompletter Neubau. Nur der zentrale Abschnitt durch die Innenstadt ist neu, mehr als 3/4 der Strecke und die meisten Stationen existierten schon und wurden teils umgebaut (ggf. elektrifiziert, neue Signaltechnik, längere Bahnsteige etc.). Mit 19 Milliarden Pfund auch nicht gerade billig.

    Der Vergleich mit der U5 hinkt auch etwas. Bei längeren Tunneln baut man von beiden Seiten und teils noch von Zwischenangriffen zeitgleich. Bei 2-3 km Tunnel wäre das aber viel zu teuer. Da kauft man nur eine der sündhaft teuren TBM, bohrt damit Tunnel 1, baut die TBM auseinander, vorm Start von Tunnel 2 wieder auf und weiter geht's.

  36. 51.

    Die Reaktivierung der Stammbahn bleibt eine Luxusidee. Andere Bahnprojekte, insbesondere bei der S-Bahn in Spandau westwärts vom Rathaus Richtung Staaken bzw. an der Kremmener Bahn im Bereich Tegel - Velten werden dringender benötigt als die x-te zusätzliche Bahn im längst großzügig erschlossen Südwesten. Regionalbahnen mit ihren ungleichmäßigen Zugabständen sind zur Erschließung im Stadtverkehr ungeeignet. Für Berlin ist der S-Bahn-Ausbau wegen der besseren Vertaktung wichtiger.

  37. 50.

    Würden Sie die Artikel lesen, die Sie kommentieren, würden Sie wissen, von wem die erwähnte Behauptung z.B. zu den "donnernden ICE" stammt. Schließlich ist die Stammbahn hier nicht das erste Mal Thema.

  38. 49.

    In London wurde eine 100km lange, mit 42 Bahnhöfen, U-Bahn-Strecke letzte Woche, nach 14 jähriger Bauzeit eröffnet.
    Für 2,2 km der unsinnigen "Kanzler-Bahn" braucht Berlin über 12 Jahre.
    Noch Fragen?

  39. 48.

    Sind ja ein Tausendjähriger,wie man bei uns sagt. Ich war während meiner Dienstzeit als Brandrat jahrelang im Ausschuß Bahnverkehr in HH.
    Etwas mehr Insiderwissen sollten Sie mir zugestehen.
    Moin, Moin

  40. 47.

    Dafür haben wir einen funktionierenden Fuhrpark, sauber, pünktlich (SBahn leider nicht sosehr). Kein schnodderiges Personal ( ick bin keene Auskunft ,OTon Straßenbahnfahrer am Hackeschen Markt).
    Die ADAC Umfrage ist gesponnen, sie haben die teuerste Monatskarte bewertet, die billigen ( meine Seniorenkarte) wurden nicht bewertet, die Lüge ist schon aufgeflogen.



  41. 46.

    Ich habe mir mal die PM des VBB samt Karte in der Hand von Frau Jarasch angeschaut: Die Fernbahngleise der Ringbahn sollen im Süden zweigleisig und elektrifiziert ausgebaut werden, damit auch Züge mit Halt am Südkreuz und Hermannstraße oder Neukölln gen Ostkreuz fahren können. Zudem muss das Vorhaben als nächstes im i2030-Lenkungskreis behandelt werden. Kein Wunder, dass hier kein Fertigstellungsjahr genannt wird.

  42. 45.

    Im Wustrauer Brandenburg - Preussen Museum hatte ich unlängst den schönen Ausspruch des Königs Friedrich-Wilhelm III. anlässlich der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin - Potsdam 1838 gelesen:
    Ich kann mir keine große Seligkeit davon versprechen, ein paar Stunden früher von Berlin in Potsdam zu sein.

  43. 44.

    Kosten bei Realisierung ca. 1 Milliarde. Für wem?
    Dafür sterben andere, wichtigere Vorhaben.
    Richtig, um sich ein Bild von diesem Unsinn zu machen, einfach mal nach Kohlhasenbrück wandern und sich von einem Experten die kostengünstigere Alternativen mit höherer Wirkung erklären lassen.
    Dabei ist noch nicht mal die Auslastung des Nord Südtunnel erwähnt. Also in Schöneberg rechts ab Richtung Osten.
    Mit dem Bau wird es wieder eine Berliner Mauer geben. Also nicht Stammbahn, sondern Mauerbahn.

  44. 43.

    Bei Lichte: Die Frage damaliger Bahntrassen war eng verzahnt mit der Frage damaliger frequentierter Wege, hier mithin des parallel verlaufenden Königsweges. In Potsdam ist bei der Dammschüttung ab Griebnitzsee stadteinwärts sogar die Trasse des ehemaligen Königswegs überbaut worden.

    Diese Denkhaltung war mithin nicht gebunden an die Monarchie, sondern wies darüberhinaus: Die NS-Machthaber bspw. führten einen Teil "ihrer" neuen Autobahnstrecke genau parallel a) zum alten Königsweg und b) zur Stammbahntrasse. Das ist dann wegen dreimaliger Grenzüberschreitungen und deren logistischen Unkontrollierbarkeit seitens der DDR autobahnmäßig "variiert" worden.

  45. 42.

    Nun geben Sie sich doch mal mehr Mühe zu verstehen: Eine Entscheidung zur Wiederbelebung ist auch eine Standortentscheidung... Insbesondere dann, wenn Bedingungen sich geändert haben. Um dies begrüßen zu können, fehlt im Artikel das Für und Wieder, sowie das Wie.
    Aber ganz besonders interessiert, wie Sie zu einer NIMBY-Verunglimpfung (eine arrogant anmutende Schreibtisch-Verwaltungserfindung?)kommen? Da sind wir gespannt...

  46. 41.

    Warum hat Ihr Senat dann der Bürgerschaft die Unwahrheit gesagt? "Es ist vorgesehen, die Gesamtinfrastrukturmaßnahme aus Regionalisierungsmitteln (Zuweisungen des Bundes gem. §5 Regionalisierungsgesetz) zu finanzieren und hierfür eine Einzelmaßnahme einzurichten."
    https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/55124
    Also nix mit DB AG. Das gilt übrigens auch für das längere Dach,

    Ach ja: "Ticketpreise in Hamburg – die Monatskarte des HVV ist die teuerste
    Der ADAC hat zum zweiten Mal nach 2019 die ÖPNV-Ticketpreise in den größten deutschen Städten untersucht und kam aus Sicht der Hamburger zu einem ernüchternden Ergebnis. "
    https://www.24hamburg.de/hamburg/hvv-schock-oepnv-preise-in-hamburg-sind-die-teuersten-in-ganz-deutschland-91095404.html

  47. 40.

    Entweder über Mexikoplatz, damit die U3 Verlängerung von Krumme Lanke zum Mexikoplatz ihre Berechtigung hat oder man lässt es. Viele sehr gute Bekannte in Kleinmachnow erzählten, dass es für diese Gemeinde ein überdurchschnittliches ÖPNV Angebot gibt. Nach Recherche stimmt dies.
    Eigentlich träumte man nach der Wende von der S Bahn in Düppel.
    Es ist sehr schlecht vorstellbar, dass man auf Kleinmachnow verweisst, um die Bahn zu bauen.
    Klimaaktivisten sollten dazu nach Kohlhasenbrück wandern.

  48. 39.

    Vielleicht ist es den meisten Lesern noch nicht aufgefallen, dass Dreilinden ein Ortsteil von Kleinmachnow ist. Dort ist der Bahnhof geplant. Ich glaube die meisten Kleinmachnower sind schneller mit dem Bus in Zehlendorf Mitte oder am Mexikoplatz, als in Dreilinden. Was hat ein Zehlendorfer von dieser Strecke - nichts. Der Bezirk wird durch die Schallschutzwände in zwei Teile getrennt. Die Kosten für diese Bahntrasse werden wahnsinnig hoch werden, zahlt ja der Steuerzahler. Vielen Dank

  49. 38.

    Es muss ganz schnell gehen. Ich werde in Kürze 80 und möchte unbedingt noch einmal mit der Stammbahn fahren.

  50. 37.

    ...ich seh schon, ab 20 Uhr 30 km/h und Slalom um Parkletts und komplettes Halteverbot auf der Strecke zusammen mit roter Welle.

  51. 36.

    Nochmal: "Wie fällt man die richtigen (Standort-)Entscheidungen...?" ist hier die falsche Zeitform. Die Stammbahn wird Stammbahn genannt, weil das die erste Eisenbahnstrecke ist, die in Preußen gebaut worden ist. Preußen ist dabei ja schon ein paar Tage Geschichte, die Stammbahn aber eben immer noch eine offizielle Eisenbahnstrecke. Vielleicht kann Ihnen ja Karl Friedrich Emich Meinrad Benedikt Fidelis Maria Michael Gerold Prinz von Hohenzollern oder Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preußen bei der Frage zur damaligen Standortentscheidung weiterhelfen.

  52. 35.

    Wie überall sonst in Berlin und gegenüber im Brandenburgischen, wo zu Mauerzeiten die Unmenschlichkeit der Mauer betont wurde und dass die doch richtigerweise auch wieder weg muss, haben sich Menschen offenbar recht gut mit eben dieser Mauer arrangiert: Den eigenen Garten hin zur Bahntrasse ausgebaut, ggf. noch ein Häuschen, Springbrunnen oder Swimmingpool drauf. Und jetzt kommt das, was sie verbal jedenfalls gefordert hatten: Die absurden Grenzen auf, konsequenterweise dazu die Infrastruktur wieder hergestellt.

    Das geschieht jetzt - endlich. Kleinmachnow ist von seiner Siedlungsstruktur auf seinen Bahnhof ausgerichtet. Auch der wird kommen und schneller als die S-Bahn ist die Regionalbahn auch noch: mit Halten in Zehlendorf, Steglitz, Schöneberg und dann am Potsdamer Platz. Mit der Fahrzeit kommt kein Auto mit.

  53. 34.

    Oh,Sie Alleswisser.
    Die DB ist Träger des S- Bahnnetzes in Hamburg, Bauplanung liegt beim Eisenbahn Bundesamt.
    Somit Verantwortlich für Planung, Durchführung.
    Die S- Bahn AG finanziert, aber da HH mehr Geld in der Tasche hat als Berlin, finanziert HH die Überdachung und den Aufzug,dass war bei der Planung " vergessen" worden.

  54. 33.

    "Als die Trasse geplant wurde hat die Siedlung in Kleinmachnow noch nicht existiert, die Wohnhäuser auf der Zehlendorfer Seite wahrscheinlich auch nicht." und dennoch sind dort trotz oder vielleicht sogar gerade wegen der Stammbahn Menschen hingezogen. Jetzt entdecken einige die Natur und sprechen von wertvollen Biotopen, andere versuchen mit "donnernden ICE" Panik zu verbreiten.

  55. 32.

    Entscheidungsprozesse werden völlig überbewertet? Schließlich sind wir ja alle betroffen, wenn es dann zu Hause mehr regnet? Dann können wir aber die Radwege 6 Monate nur auslasten/nutzen/nicht nutzen. Fazit: Man kann es nun wirklich nicht jeden recht machen.
    Satire? Oder doch besser Sachlichkeit? (Damit es nicht wieder so eine extra3-Sendung geben muss, wo die Hauptrolle schon vorher feststeht?)

  56. 31.

    Donnerwetter, kürzlich war laut Presse alles vom Tisch. Wo kommt nun das Geld plötzlich her? Es wird wohl sehr schwierig werden eine Wirtschaftlichkeit nachzuweisen, zumal es Alternativen gibt, die ein höheres Fahrgastaufkommen erbringen und in Wannsee kann weiter umgestiegen werden.Parallel zur Wannseebahn bis Zehlendf. oder Wannsee bis Westkreuz, weiter auf den Innenring. Kosten ca. 25% von o. g. Summe.
    Noch läuft auch vom VBB eine sogenannt Bürgerbeteiligumg zum Landesverkehrswegeplan





  57. 30.

    Klein Machnow soll einen Haltepunkt bekommen. Die Bürger werden ihn also nutzen können. Die Bahntrasse war rechtlich immer eine Verkehrsanlage - wenn auch in ungepflegtem Zustand und außer Betrieb. Das heißt aber nicht, dass da nie wieder Züge fahren werden. Wer an eine Bahntrasse zieht, sollte sich vorher erkundigen. Strecken können reaktiviert werden. Die Bahnstrecke ist jedenfalls erheblich älter als sämtliche Anwohner, die dort hingezogen sind. Die Bahn war zuerst da.

  58. 29.

    Wie fällt man die richtigen (Standort-)Entscheidungen...? So wie am BER oder anderswo? Können wir hier auch die Entscheidungsprozesse, ohne Alibianhörungen, so diskutieren, dass nicht immer die Verwaltung, je nach politischer Farbe, Recht hat?
    Lassen Sie uns teilhaben an Ihren "Erkenntnissen" und "NIMBY-Einordnung/Festlegung" - da darf man gespannt sein, was eine optimale Lösung ist?

  59. 28.

    Die falsche Behauptung, dass die Regionalbahn nicht in Kleinmachnow halten würde, wird nicht dadurch wahrer, dass sie hier von immer mehr Leuten wiederholt wird.

    Aber das ist wohl leider ein Vorgeschmack auf das Niveau, auf dem die Stammbahn-Gegner*innen in den kommenden Jahren agieren werden.

  60. 27.

    Wann hat man die angedachten Regionalbahnhöfe wie u.a. Zehlendorf und Düppel-Kleinmachnow gestrichen?
    https://www.i2030.de/suedwest/
    Im Übrigen ist die Strecke nie entwidmet worden. Rein rechtlich könnten dort ab sofort Taiga-Trommeln fahren, gäbe es da nicht ein paar praktische Hindernisse.

  61. 26.

    NIMBYs, wenn ich das schon lese kommt mir das Ko.... Dieser Begriff wird immer wieder gern gebraucht, solange man selbst nicht betroffen ist. Als die Trasse geplant wurde hat die Siedlung in Kleinmachnow noch nicht existiert, die Wohnhäuser auf der Zehlendorfer Seite wahrscheinlich auch nicht. Wie man das unter heutigen Lärmschutzanforderungen lösen will ist mir ein Rätsel. Und eine eingleisige Strecke ist ja auch total zukunftsweisend. Aber gut, ob ich das noch erleben werde? Planung 10 Jahre, Genehmigungsverfahren mit Gerichtsverfahren optimistisch gerechnet nochmal 10, dann 15 Jahre Bauzeit plus nochmal 10 für die Brücken...

  62. 25.

    Laut DB Moor! Daher zu teuer.
    Nun fragt sich jeder, wie können die ICE Züge nach Cottbus kommen?
    Zu DDR Zeiten wurde es einfach, Langsamstrecke genannt.

  63. 24.

    Die Stammbahnstrecke als Regionalbahntrecke zu nutzen ist ein Fehler. Die Hauptlast an Lärmbelästigung tragen die Anwohner der Strecke in Berlin und Kleinmachnow, ohne selber die Regionalbahn, aufgrund der fehlenden Haltepunkte, wirklich gut nutzen zu können. Eine S-Bahnstrecke wäre für alle beteiligten nutzbringend gewesen, so wurde eine große Chance vertan Potsdam, Kleinmachnow und Zehlendorf gut mit der City von Berlin zu verbinden. So wird das nix mit Auto stehen lassen und öffentlichen Nahverkehr nutzen, wenn dieser nicht hält und an mir vorbei fährt. Das ist mal wieder eine typische Fehlentscheidung!

  64. 23.

    Hallo „Verkehrsmonster“,
    warum muß die dann über diese Strecke fahren? Lichterfelde-West und Zehlendorf kann doch der alte Bahnsteig reaktiviert werden. Die US-Soldaten sind damals auch dort lang und nicht über der Strecke die jetzt anvisiert wird.
    Mit freundl. Grüßen

  65. 22.

    Im Rahmen der für irgendwann angedachten Reaktivierung der Stammbahn wird dort garantiert kein zweites Gleis gelegt.
    Sie können aber ja mal auf der i2030-Projektseite vorbeischauen:
    https://www.i2030.de/suedost/

  66. 21.

    Die Entscheidung zum Trassenverlauf ist um 1835 gefällt worden. Hier geht es um die Reaktivierung einer nie entwidmeten Bahnstrecke. Eine Planfeststellung wird aber dennoch erforderlich sein, da die nicht 1:1 wiederaufgebaut werden kann. Die NIMBYs laufen sich aber schon längst warm und entdecken die Natur vor ihrer Haustür.

  67. 20.

    " Wir, meine Frau und ich, sind beide über 70 und es wäre schön wenn wir die Eröffnung noch erleben würden "

    Wenn Sie beide gute Gene haben , sich gesund ernähren und durch Ihren Apotheker auch in Krisenzeiten immer gut mit entsprechenden Medikamenten versorgt werden besteht zumindest die Chance das Sie 100 Jahre alt werden und das würde heißen das Sie vielleicht die Eröffnungsfahrt miterleben können . Aber wenn ich in den Berliner Tageszeitungen lese das man über einen Baubeginn ab 2032 nachdenkt dann dann könnte es auch mit Ihren 100 Jahren knapp werden . Das sich die Verantwortlichen Politiker nicht langsam schämen für das was diese hier immer wieder versuchen als Verkehrswende zu verkaufen !! Wozu benötigt man jetzt noch mindestens weitere 10 Jahre für den ersten Spatenstich für ein paar km Bahngleise auf einer Trasse die zu großen Teilen schon vorhanden ist !!??

  68. 19.

    Als "Negativbeispiel für die Planung der DB" taugt ein S-Bahnhof zunächst nicht. Der fällt seit 1994 in den Aufgabenbereich des Vorhabensträgers, als des Landes Hamburg. Die DB ist nur Dienstleister und macht das, was bestellt wird, auch bei solchen Neubauten.

  69. 18.

    Wird sie auch, und zwar hoffentlich alle 15 Minuten. Die Stammbahn ist ein sehr sinnvolles Zusatsangebot für Menschen aus dem Süd-Westen Berlins nach Potsdam, Brandenburg und Golm... Allerdings sollte das vorhandene Gütergleis zwischen Wannsee und Zehlendorf ebenso genutzt werden. Züge der Wetzlarer Bahn hängen hierüber verkehren uns am Mexikoplatz mit einem Seitenbahnsteig mit der verlängerten U3 verknüpft werden... und noch etwas: Schafft endlich die Zweigleisigkeit der S-Bahn zwischen Wannsee und Potsdam... dann kann man auch hier verdichten und die Fahrzeiten deutlich verkürzen!

  70. 17.

    Danke. Das Bild zeigt gut, warum dies umstritten ist...
    Wie fällt man die richtigen (Standort-)Entscheidungen...? So wie am BER oder anderswo? Können wir hier auch die Entscheidungsprozesse, ohne Alibianhörungen, so diskutieren, dass nicht immer die Verwaltung, je nach politischer Farbe, Recht hat?

  71. 16.

    Wenn ich das lese.ich rage


    mich,warum wird nicht endlich das zweite Gleis zwischen Cottbus und Lübbenau gelegt,wo doch in Zukunft in Cottbus ICE-Züge instand gesetzt werden sollen.

  72. 15.

    "Ein weiteres Milliardengrab"? Welche Bahnprojekte im Raum Berlin sind denn Milliardengräber?

    Den Aus- und Neubau von Autobahnen finden Sie doch toll, also warum immer mit zweierlei Maß messen, wenn's um Umweltkosten durch Bauprojekte geht? Und auch wenn Wissenschaft zurzeit leider out ist, ist unumstritten, dass der ÖPNV mit Blick auf den Flächenverbrauch ein x-mal besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis hat als der motorisierte Individualverkehr.

    Beispielsweise könnten im Berliner Umland, wo Sie ja anscheinend wohnen, deutlich weniger Bauland ausgewiesen werden, wenn stattdessen auf dem Boden, wo gerade die A100 ausgebaut wird, Wohnungen gebaut würden. Von diversen Riesen-Parkplätzen ganz zu schweigen.

  73. 14.

    Wie kommen Sie darauf, dass die Bahn nicht in Kleinmachnow halten wird?
    Im Artikel steht dazu überhaupt nichts und alle bisherigen Planungen sehen Halte in Kleinmachnow vor - unabhängig davon, ob S-Bahn oder Regionalbahn.

  74. 13.

    Ach, da kann ich Ihnen wenig Hoffnung machen.
    Ihre Nachkommen werden in den Genuss kommen. Als Negativbeispiel für die Planung der DB ist der S- Bahnhof Ottensen in HH Altona. Hier wird endlich nach 18 Jahren!!!!Planung und Finanzierungs- Hickhack ein zusätzlicher Bahnhof an der S 1 zwischen den Haltestellen Altona und Bahrenfeld gebaut. Selbst der Bau, auf einem Damm liegend, ist schon wieder im Verzug, diesmal hat Corona Schuld.

  75. 12.

    Es geht bei diesem Projekt in der Hauptsache nicht darum, die S-Bahn zu entlasten, sondern einen neuen leistungsfähigen Bahn-Korridor für den Regionalverkehr von und nach Berlin zu schaffen. Niemand von weiter weg steigt in sein Auto und fährt bis zur S-Bahnendstation, um dann umzusteigen und mit der S-Bahn bis Berlin rein weiterzufahren. Direkte Regionalbahnen aus der Fläche bis Berlin rein und wieder raus werden gebraucht! Damit z.B. dann viele ehemals Berliner auch weiterhin in Berlin arbeiten können oder noch etwas Trubel machen können, während sie bei uns hier in Brandenburg wohnen und vielleicht auch richtig leben. So und nun wägen Sie mal zukunftssicher ab, was die Natur mehr zerstört: Ein paar Büsche und Bäume weg für eine Bahnlinie oder tausende Autos jeden Tag?

  76. 11.

    @KLM: Gemäß den i2030-Planungen (www.i2030.de/suedwest) würde ich davon ausgehen, dass es für Kleinmachnow sogar gleich zwei Bahnhöfe geben wird – erst recht jetzt, wo die S-Bahn doch wegfällt.

    @Michael K.: Der Düppeler Forst verschwindet nicht, nur weil einmal hindurch eine Bahnstrecke verläuft. Und klar kann man alles schlechtreden, wenn man es selbst nicht gut findet, aber Tatsache ist, dass nicht nur die vielen Pendler*innen aus Brandenburg, Werder und Potsdam davon profitieren werden (Sind Sie schonmal in der Rush Hour RE 1 gefahren?), sondern durch die vermutlich fünf bis sechs neuen Regionalbahnhöfe zwischen Griebnitzsee und Potsdamer Platz vor allem auch die Menschen im Südwesten Berlins.

    @Jupp-Heidi: Ich gehe davon aus, dass der RE 1 auch noch in 20 Jahren wie gehabt über Wannsee und die Stadtbahn verlaufen wird (weil eben viele in Charlottenburg oder Zoo umsteigen) und dafür die Züge aus Golm bzw. Michendorf über Zehlendorf laufen könnten.

  77. 10.

    Falls sich wer fragt, welche Linie.führung gemeint sein könnte: In einem damaligen RBB24-Bericht existiert eine Grafik:

    Ein Beitrag von RBB24 https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/politik/beitrag/2020/01/stammbahn-regionalbahn-potsdam-berlin-trasse-streit.html

  78. 9.

    Vom Potsdamer Platz bis S-Bahnhof Zehlendorf folgt sie der vorhandenen S-Bahntrasse. Zwischen Zehlendorf und S-Bahnhof Griebnitzsee bildet sie eine direkte Linie (biegt also nicht nach Nordwesten zum S-Bahnhof Wannsee ab) und dann wieder auf der bestehenden Trasse bis Potsdam Hbf.

    In der Wikipedia gibt es einen Eintrag unter "Bahnstrecke Berlin-Magdeburg".

  79. 8.

    Das wäre gute Nachricht, aber ab wann ist mit der Wiedereröffnung zu rechnen?

  80. 7.

    Hoffentlich dauert die Planung nicht, so wie sonst üblich, 10 Jahre oder mehr. Wir, meine Frau und ich, sind beide über 70 und es wäre schön wenn wir die Eröffnung noch erleben würden .

  81. 6.

    Na Bravo … Und dann kein RE mehr über den Bahnhof Wannsee ?! … Wenn ja, Mist und Potsdam denkt nur an sich selbst und nicht an Bürger, die (längst und teuer) ihre Mobilität am RE ausgerichtet haben.

  82. 5.

    "Der Bevölkerungszuwachs im Berliner Speckgürtel und stark steigende Pendlerzahlen haben die Stammbahn aber wieder in den Fokus gerückt."

    Genau dieser Bevölkerungszuwachs stellt aber auch ein großes Protestpotential gegen die Stammbahn und die unweigerliche Naturzerstörung zur Verfügung. Die Stammbahn würde nämlich dort langfahren, wo Berliner und Brandenburger Ruhe und Erholung im Grünen suchen.
    Anstatt zehntausende Wähler in Zehlendorf und Kleinmachnow zu vergrätzen, sollte lieber die Taktfrequenz der S1 erhöht werden. Das ist deutlich preiswerter zu haben als ein weiteres Milliardengrab.

  83. 4.

    Wie jetzt, die fährt bei uns in Kleinmachnow quasi über den Wochenmarkt und HÄLT nicht? Weil es eine Regionalbahn und keine S-Bahn ist? Verursacht aber bei der fast einzigen Ausfahrt aus´m Kaff durch ständig geschlossene Schranken einen Mega-stau im Berufsverkehr? Schönen Dank auch. Ich zieh nach Zehlendorf. Da gibt´s U- /S-Bahn usw. Ganz ohne beschrankten Bahnübergang. Ich fürchte, das gibt totalen Stress mit den Kleinmachnowern...

  84. 3.

    "künftig" heißt hier ganz eindeutig: man will...
    Und was das bedeutet weiß jeder: eine Verkehrswende...

    P.S. alte Gleise nutzen ist grundsätzlich nichts Schlechtes...

  85. 2.

    Eine Karte mit der Linienführung der Stammbahn fehlt!

  86. 1.

    Wann wäre dieses "künftig"? Im Haushaltsausschuss war das Projekt schon ganz am Ende der langen Bank am Herunterfallen.

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