7,5 Prozent mehr Gehalt gefordert - Rund 250 Gasag-Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreik

Mo 27.06.22 | 14:17 Uhr
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Blick auf die neue Zentrale des Energieversorgers Gasag in Berlin am 10.03.2022. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: rbb 88,8 | 27.06.22 | Thomas Weber | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Berliner GASAG für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Rund 250 Beschäftigte hätten die Arbeit ruhen lassen, sagte Gewerkschaftssekretärin Ellen Naumann.

Betroffen seien mehrere Gasag-Tochterunternehmen, darunter die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, das Kompetenzzentrum Kritische Infrastruktur sowie der Berliner Erdgasspeicher. Verdi verhandele demnach für rund 800 bis 900 Beschäftigte.

Die Gasversorgung sei nicht gefährdet gewesen, betonte Naumann. Mancher für diese Woche geplante neue Gasanschluss könnte sich allerdings nun verzögern, hieß es.

Arbeitgeberseite: Künftige Kostenbelastung nicht absehbar

Anlass für den Warnstreik ist die laufende, bislang ergebnislose Tarifrunde. Wegen der Pandemie und der besonderen Bedeutung der kritischen Infrastruktur habe man in der Vergangenheit Rücksicht auf die Belange der Unternehmensgruppe genommen, erklärte Verdi. Jetzt fordere man unter anderem 7,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaft kritisierte, dass die GASAG wegen der aktuellen Gas-Krise zwar Höchstleistungen seiner Beschäftigten verlange, aber nicht bereit sei, ein ordentliches Angebot auf den Tisch zu legen.

Aufgrund der aktuellen Alarmsituation auf dem Energiemarkt sei die künftige Kostenbelastung für das Unternehmen nicht absehbar, betonte die Arbeitgeberseite am Montag. Der Gewerkschaftsforderung könne in dieser Höhe nicht zugestimmt werden. Die Gasag-Gruppe habe mehrere Angebote auf den Verhandlungstisch gelegt, "welche vergleichbaren Tarifabschlüssen auf dem Markt entsprechen", etwa 3,7 Prozent mehr Lohn bei 15 Monaten Laufzeit.

Sendung: rbb24, 27.06.2022, 16 Uhr

51 Kommentare

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  1. 51.

    Christian, Sie verbreiten Unsinn. Für die Ermittlung des durchschnittlichen Einkommens sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ist nur die deutsche Rentenversicherung zuständig und nicht das Statistische Bundesamt.

    Die DRV erfasst jährlich das Durchschnittseinkommen und legt damit verschiedene andere Faktoren fest.

    Etwas mehr Fachkenntnisse würden Ihnen ganz gut tun. Von der DRV haben Sie bestimmt schon mal was gehört?

  2. 50.

    Ich habe auf die Berechnung der deutschen Rentenversicherung verwiesen. Diese berechnet jährlich das Durchschnittseinkommen der sozialversicherungspflichtig beschäftigten deutschen Bevölkerung

    Daher sollten Sie sich an die Auskunft der zuständigen Behörde halten. Das ist nun mal die deutsche Rentenversicherung

  3. 49.

    Basierend auf 92 Gehaltsangaben beträgt das durchschnittliche Gehalt bei GASAG-Gruppe zwischen 17.100 € für die Position „Werkstudent:in“ und 89.300 € für die Position „Führungskraft“. Die Gehaltszufriedenheit liegt bei 3.6 von 5 und damit exakt im Branchendurchschnitt. (Quelle: Kununu)

  4. 48.

    Das stimmt leider gar nicht. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Jahre 2021 lag in Deutschland bei 49.200 € (4.100 €/Monat). Dies finden Sie offiziell beim statistischen Bundesamt (destatis.de).
    Bitte hier keine falschen Informationen streuen und an den offiziellen Publizierungen der jeweiligen Ämter halten.

  5. 47.

    Ob ein Gehalt über oder unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt, kann man nur an den jährlichen Veröffentlichungen der deutschen Rentenversicherung sehen. Diese Behörde errechnet jedes Jahr das Durchschnittseinkommen aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer. Letztes Jahr lag es im bundesweiten Durchschnitt bei etwa 38.000 Eur brutto.

    Das durchschnittliche Einkommen der GASAG Beschäftigen liegt schon seit Jahren über dem bundesweiten Durchschnitt.

  6. 46.

    Christian, Ihnen kann geholfen werden. Im vorletzten Jahr lag das unternehmensweite durchschnittliche Entgelt bei etwa 51000 Eur brutto pro Jahr.

  7. 45.

    Die Angabe beruht auf meinem letzten Beschäftigungsjahr bei der GASAG im Jahr 2010. Darauf habe ich hingewiesen. Heute liegt der Durchschnitt garantiert wesentlich höher. Da ich seit 2010 nicht mehr bei der GASAG bin, kann ich die Höhe des aktuellen Durchschnitts nicht sagen. Ich weiß nur, dass er wesentlich höher ist

  8. 44.

    Entspricht 3.333€/Monat. Das entspricht dem bundesweiten Durchschnittsgehalt von 2011. Wo ist das bitte Überdurchschnittlich?

  9. 43.

    Zu meinen Zeiten lag der unternehmensweite Durchschnitt bei etwa 40000 Eur brutto p. a. Incl. Nebenleistungen

  10. 41.

    Wo steht geschrieben, dass Mitarbeiter einen Inflationsausgleich bekommen müssen? Ein Recht auf Inflationsausgleich gibt's nicht.

    Zumal die Mitarbeiter der GASAG und deren Tochterunternehmen schon sehr gut bezahlt werden. Das darf gut und gerne als Gier bezeichnet werden.

  11. 40.
    Antwort auf [MD] vom 27.06.2022 um 18:20

    Die NBB (das sind die, die gerade streiken) haben mit dem aktuellen Einkaufspreis bzw. dem Vertrieb von Gas absolut 0 zu tun und können dementsprechend auch keinerlei Preise erhöhenm
    Bitte mal hier keine zwei Sachen vermischen. Aber ich weiß, es ist einfach leichter, sich zu echauffieren, wenn man sich die "Argumente" legt, wie es einem gerade passt.

  12. 39.

    Die Mitarbeiter der GASAG und deren Tochterunternehmen jammern auf richtig hohem Niveau. Sie verdienen schon jetzt erheblich mehr als der Berliner Durchschnitt.

    Ach ja, habe selbst lange für diesen Verein gearbeitet.

    Wenn Mitarbeiter, die wirklich sehr wenig verdienen, in dieser aktuellen Lage mehr Gehalt verlangen habe ich dafür Verständnis. Aber nicht für Mitarbeiter der GASAG und deren Tochterunternehmen.

  13. 38.

    ... genau, und ich fordere gleich noch 7% mehr Zinsen für Erspartes und ach ja, 7% mehr für meinen Vermieter, weil der hat jetzt ja auch höhere Kosten!

  14. 37.

    Jetzt wird es aber echt peinlich - schau mal hier Kollege: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20000/lohn-preis-spirale/

  15. 36.

    Ich weiss nicht, wo dieser Quatsch immer herkommt. Im Jahr 2018 betrug die Angebotsmiete in Berlin 10,26 EUR/qm und im ersten Quartal 2022 bei 10,75 EUR/qm, das sind 4,7% in knapp 5 Jahren, die Beschäftigten verlangen jetzt überzogene 7,6%! Übrigens sind die Angebotsmieten im Jahr 2019 sogar gesunken, gab es da Lohnkürzungen, ich glaube nicht.. Kann man alles bei Statista nachlesen. Bitte hören Sie auf hier unreflektiert nachzuplappern, wenn es um die Entwicklung der Angebotsmieten für Wohnungen in Berlin geht oder belegen Sie ihre Vermutungen. Danke.

  16. 34.

    Bitte,
    treten Sie endlich einer Gewerkschaft bei,
    die sich auch für Sie einsetzt.
    Oder
    kleben Sie Ihre Hände auf medienwirksam
    auf Sichtbeton..

  17. 33.

    Wenn Sie BWL / VWL studieren, warum
    haben Sie nie die Bibel gelesen, all die
    Stellen mit den Zöllner, Geldhändlern,
    Wucherern ? Bezahlen Sie Universität,
    Professoren und Auditoriumsheizung mit
    ihren Kellner-Trinkgeldern oder schickt
    Ihnen Vater Staat regelmäßig Bafög ?
    Warum können Menschen Solidarität
    fordern und dermaßen egozenzriert
    daherreden ?

  18. 32.

    Wo steht geschrieben dass Rentner und Studenten es im Winter nicht kühl haben dürfen ? Mehr Kälte hält länger Jung !

  19. 31.

    Ihr Arbeitgeber hat Ihrem Inflations-
    Ausgleich kommentarlos und freudig
    zugestimmt ?
    Die Mitbürger*Innen bei den Gas- Gewinn-
    Töchtern, fordern nur ihren Anteil an der
    politisch gewollten Über-Gewinn-Steuer.

  20. 30.

    Es ist einfach unglaublich was einige hier für Kommentare schreiben. Natürlich muss eine Gehaltsforderung von mindestens 7 % gefordert werden, bei einer Inflation von 8 %. Selbst dann wird man weniger im Portemonnaie haben. Lauter Neider hier im Chat,zum kot......

  21. 29.

    Allen Märchenerzählern sei gesagt: Es gibt keine Lohn-Preis Spirale, wohl aber eine Preis-Lohn Spirale!
    Die Lohnforderungen bei der Gasag sind - wie bei anderen Unternehmen - durch die inflationären Preise bestimmt.
    Und häufig kommt noch die Gier von Unternehmen dazu, ihre Gewinne zu erhöhen.

    Wie die Zahlen der Gasag deutlich belegen, gibt es keinerlei Anlass aufgrund einer angemessenen Lohnerhöhung die Preise zu erhöhen. Auch wenn hier einige fernab jeder Realität das Gegenteil behaupten.
    7,1% Lohnerhöhung bedeuten nämlich noch nicht einmal 1% Mehrkosten!
    Es ist auch absolut keine "Gier", wenn Mitarbeiter wenigstens einen teilweisen Inflationsausgleich fordern, sondern eine bittere Notwendigkeit.

  22. 28.

    Aks ehemaliger MA der Gasag weiss ich, das ist jammern auf sehr hohem Niveau

  23. 27.

    Allen Märchenerzählern sei gesagt: Es gibt keine Lohn-Preis Spirale, wohl aber eine Preis-Lohn Spirale!
    Die Lohnforderungen bei der Gasag sind - wie bei anderen Unternehmen - durch die inflationären Preise bestimmt.
    Und häufig kommt noch die Gier von Unternehmen dazu, ihre Gewinne zu erhöhen.

    Wie die Zahlen der Gasag deutlich belegen, gibt es keinerlei Anlass aufgrund einer angemessenen Lohnerhöhung die Preise zu erhöhen. Auch wenn hier einige fernab jeder Realität das Gegenteil behaupten.
    7,1% Lohnerhöhung bedeuten nämlich noch nicht einmal 1% Mehrkosten!
    Es ist auch absolut keine "Gier", wenn Mitarbeiter wenigstens einen teilweisen Inflationsausgleich fordern, sondern eine bittere Notwendigkeit.

  24. 26.

    Naja die ganzen letzten Jahre sind die Mieten gigantisch gestiegen- die Löhne aber nicht.

  25. 25.

    Oh man da haben mal ein paar Leute von der Lohn Preis Spirale gehört und nun wird die ständig als Schlagwort missbraucht. Informieren Sie sich doch bitte mal wie das im Einzelnen funktioniert. Höhere Löhne führen nicht automatisch zur Lohn - Preis - Spirale - da müssen erst noch einige weitere Bedingungen erfüllt sein damit diese eintritt. Das ist keine linke Propaganda sondern ein Diplom in Betriebswirtschaftlehre. Aber das ist verständlich. Von Maschinenbau oder Physik kenne ich kaum noch mal das was mal irgendwann in der Schule gelernt wurde oder irgendwo gelesen wurde. Dadurch entsteht ein Halbwissen das jeden Maschinenbauer oder Physiker mit den Ohren schlackern läßt.

  26. 24.

    Und die GASAG-Beschäftigten können jetzt genau was für die steigenden Gas-Preise? Und wieso sind die GASAG-Beschäftigten verantwortlich, mit dem eigenen Geldbeutel deinen zu entlasten?

    Die Grundversorgung wird doch weiterhin gewährleistet.

  27. 23.

    Auch Mitarbeiter der NBB, der Tochterfirma der GASAG, die hier insbesondere streikt, sind von der Inflation betroffen. Sie müssen - ebenso wie jeder andere Mitbürger auch - die erhöhten Kosten im Supermarkt und auch die erhöhten Energiekosten bezahlen. Warum sollten diese Mitarbeiter nicht streiken dürfen?

  28. 22.

    Was für ein toller Vermieter! Interpretiert Informationen falsch und zwackt einem mehr Miete ab. Hier verdient niemand "mehr". Hier wird gegen die allgemeinen Preissteigerungen angekämpft.

    Und dazu: Dein Mieter, der bei der GASAG arbeitet, bekommt gar keine tarifliche Erhöhung, da die Tarifverträge der GASAG AG nicht verhandelt werden. Also bitte erst richtig informieren bevor man solch gefährlichen Dinge propagiert!

  29. 21.

    Jetzt bin ich also gierig, weil ich versuche, die eigene Inflation abzumildern und nicht ein ganzes Gehalt der Inflation zu überlassen? Wow...

  30. 20.

    Genau, die Gaspreise steigen dramatisch und die GASAG-Beschäftigten fordern viel mehr Geld. Das ist eine Frechheit! Die haben eine Verantwortung für ihre Kunden, weil die hier eine Grundversorgung bereitstellen müssen! Es geht ja nicht um ein nice2have good!

  31. 19.

    Lieber RBB, danke für die Info.

    Dann kann mein Mieter, der bei der GASAG arbeitet, mehr Miete zahlen. Mache dann eine Mieterhöhung fertig. Mehr Gehalt - mehr Miete

  32. 18.

    Bettina, nun übertreiben Sie nicht. Die Reichen werden immer reicher? Woher wissen Sie das? Typisch linke Propaganda

    Die Systematik der Lohn Preis Spirale ist Ihnen bekannt? Höhere Löhne führen zu höheren Preisen und damit zu höherer Inflation.

    Ein Inflationsausgleich für Rentner und Transferleistungsempfänger ist viel wichtiger. Ebenso die Erhöhung der Regelsätze auf ein menschenwürdiges Niveau (siehe Prof. Dr. Papier BVerfG)

    Also noch höhere Preise bei der GASAG!

  33. 17.

    Schon mal was von Lohn Preis Spirale gehört? Höhere Löhne führen zu höheren Preisen und somit zu höherer Inflation.

    Die Gewerkschaften haben in ihrer Gier nichts besseres zu tun, als eine Rezession zur Erpressung der Arbeitgeber auszunutzen und dazu beizutragen, dass die Inflation massiv steigt.

    Nicht nur den eigenen Geldbeutel sehen, sondern Zusammenhänge beachten.

    Wenn durch Gier die Inflation angekurbelt wird, ist das verwerflich. Zumal die Beschäftigten der GASAG bestimmt nicht verhingern

  34. 16.

    Und die Rechnung sieht in Wahrheit noch geringer aus, da die Personalkosten der GASAG AG hier rausgerechnet werden müssten, da diese nicht verhandelt werden.

  35. 15.

    Eine Belohnung, weil man der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung von Beiträgen nachkommt?

    Höhere Gehälter bedeuten höhere Preise und immer höhere Inflation. Dieses einfache Prinzip aus dem Bereich BWL /VWL ist gerade überall live zu erleben.

    Nur weil ein Unternehmen Gewinne erwirtschaftet, bedeutet das nicht, dass durch höhere Löhne die Preise für die Endverbraucher steigen.

  36. 14.

    Wo steht geschrieben, dass Gewinne eines Unternehmens zu Gehaltserhöhung führen müssen?

    Selbst wenn 83 Mio Euro übrig sind, bedeutet das noch lange nicht, dass davon Gehaltserhöhungen gezahlt werden müssen.

    Natürlich führen höhere Personalkosten zu höheren Gaspreisen. Ganz normale Preiskalkulation.

    Wo steht geschrieben, dass die Inflation über eine Gehaltserhöhung ausgeglichen werden muss?

    In vielen Branchen sieht's aktuell nicht gerade rosig aus

  37. 13.

    Wo steht geschrieben, dass Arbeitnehmer einen Inflationsausgleich erhalten müssen?
    Durch hohe Gehaltsabschlüsse wird die Inflation auch noch schön angekurbelt.

  38. 11.

    Ein Blick in den Jahresabschluss der Gasag hilft:
    1,3 Mrd. Umsatz in 2021, 935 Mio Kosten Materialaufwand, 124 Mio Personalkosten und 91 Millionen Überschuss.
    Eine Lohnerhöhung um 7% würde rund 8,6 Mio zusätzliche Lohnkosten ausmachen. Blieben also noch 83 Mio € Überschuß.

    Wieso sollte also eine Lohnforderung, die noch nicht einmal die Inflation ausgleicht, zu höheren Gaspreisen führen müssen?

  39. 10.

    Die News ist aber ein wenig irreführend. Nicht die GASAG AG streikt sondern einige Töchter, wie die NBB.

  40. 9.

    Was soll diese Neid-Diskussion der ersten zwei Kommentare? Bei einer aktuellen Inflation von circa 8 %, sind die Forderung der Gewerkschaft noch immer bei echtem Real Lohnverlust. Eine derartige Forderung von 7,5 % ist absolut angemessen, eigentlich sogar sehr Zurückhaltend.
    Ich finde es immer wieder unterste Schublade, wenn irgendwer jemanden Schlecht macht, nur weil er seinem Recht auf Gehaltsverhandlungen nachgeht. Sollte es sich jedoch um Neid handeln, dann organisieren Sie sich doch in einer Gewerkschaft, wenn Sie selber nicht in der Lage sein sollten selber ihr Gehalt zu verhandeln.

  41. 8.

    Ein Blick in den Jahresabschluss der Gasag hilft:
    1,3 Mrd. Umsatz in 2021, 935 Mio Kosten Materialaufwand, 124 Mio Personalkosten und 91 Millionen Überschuss.
    Eine Lohnerhöhung um 7% würde rund 8,6 Mio zusätzliche Lohnkosten ausmachen. Blieben also noch 83 Mio € Überschuß.

    Wieso sollte also eine Lohnforderung, die noch nicht einmal die Inflation ausgleicht, zu höheren Gaspreisen führen müssen?

  42. 7.

    Die Lohnforderungen sind berechtigt und eigentlich noch zu niedrig.
    Wer arbeitet und den Sozialstaat finanziert, sollte auch belohnt werden.

  43. 6.

    Der GASAG Konzern baut seit einiger Zeit bereits in Größenordnungen massiv Stellen ab auf sehr sozialer Weise. Davon betroffen ist auch der technische Bereich. Ob das in Zukunft die richtige Lösung ist, das vage ich zu bezweifeln, da immer weniger Mitarbeiter tätig sind die sehr oft die Erfahrungen nicht haben. Diese Aufgaben & Tätigkeiten sind sehr oft sehr speziell und kann nicht einfach mal so von anderen Mitarbeitern übernommen werden. Ich spreche aus Erfahrung!!!!! Es geht hier um GAS!!!!

  44. 5.

    kann man gar nicht besser ausdrücken. Jahrelang haben Arbeitnehmer zurückgesteckt: ach die Auftragslage ist ja soooo schlecht ( aber Managerboni sind drin), ach Corona - also Nullrunden... usw. Wieviele Jahre geht das nun so in vielen Branchen? Sicher einige haben weiterhin Gehaltserhöhungen bekommen, die dürfen dann ja gerne diesmal zurückstecken, Alle anderen brauchen diese Erhöhungen die immer noch ein weiteres Absenken der Reallöhne sind aber ganz schlicht und einfach. Arbeitnehmer sollten zusammenstehen und nicht dem anderen die Butter auf dem Brot gönnen. Die Reichen sind immer reicher geworden in den letzten Jahren und die Mittelschicht steigt ab. So kann das einfach nicht weitergehen. Scholz fordert das wir witerhin nur Einmalzahlungen akzepieren - was ist mit den Politikern und den Diätenerhöhungen- treiben die die Inflation nicht an?

  45. 4.

    Bei einer Inflationsrate von 8% und mehr ist die Gewerkschaftsförderung eher bescheiden, sie erreicht ja nicht einmal einen Inflationsausgleich. Geschweige denn, das sie ein Polster für die im Herbst drohenden horrenden Heizkosten Nachzahlung schafft.
    Und da die GASAG Jahr für Jahr Millionengewinne macht, sind die Lohnforderungen auch gut zu bezahlen.

  46. 3.

    Was man fordert und was man bekommt sind zwei Paar Schuhe. Soll Man benötigt ja auch eine gewisse Verhandlungsgrundlage. Die 7,5% sind nichts, was wirklich erreicht werden wird. Und wenn es 5 % werden, gibt es dennoch ein Reallohnverlust von 3 %.
    Wie kann man für Mitarbeiter kein Verständnis haben, die genau wie Sie unter der hohen Inflation leiden? Sie sind aber wahrscheinlich, zum Wohle der Allgemeinheit, nicht darin bedacht, einen Inflationsausgleich bei Ihrem Arbeitgeber zu erlangen?

  47. 2.

    Kein Wunder, dass Inflation und Gaspreise Höchststände erreichen. Die Gewerkschaften sind daran durchaus erheblich mitschuldig

    Ich hoffe, dass die GASAG ordentlich Stellen abbaut

  48. 1.

    Bei allem Veständnis für Forderungen nach Erhöhung der Gehälter, aber 7,5 %???? Wer zahlt das am Ende wieder? Ganz genau, der Kunde. Und es gibt eben auch sehr viele Kunden, die keine, oder wenn, dann nur gerine Gehaltserhöhungen bekommen. Wir Kunden ächzen schon unter den massiv gestiegenen Gaspreisen, wenn jetzt noch eine Erhöhung wegen gestiegener Personalkosten von 7,5% auf uns zu kommt.......na danke auch

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