Berlin - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen früheren Messe-Chef

Mi 07.09.22 | 19:36 Uhr
Christian Göke,Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)
Audio: rbb 88.8 | 07.09.2022 | Swetlana Oheim | Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den früheren Chef der Messe Berlin, Christian Göke, aufgrund einer Strafanzeige des Unternehmens. Es gehe um den Vorwurf des Geheimnisverrats, erklärte Justizsenatorin Lena Kreck (Linke) am Mittwoch im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Die landeseigene Messegesellschaft habe im vergangenen Juli Strafanzeige gegen Göke erstattet. Er solle interne Unterlagen an seine private E-Mail-Adresse geschickt und dann an Firmen weitergeleitet haben.

Es geht dabei um den Verdacht, er könne Geschäftsgeheimnisse verraten haben im Zusammenhang mit den Messeverhandlungen um die Internationale Funkausstellung (IFA).

Auf Anfrage von t-online äußerte sich der frühere Messe-Chef nicht, wie das Online-Portal am Mittwoch schrieb. Ein Sprecher der Messegesellschaft wollte sich gegenüber der Deutschen Presseagentur nicht zu dem Fall äußern.

Sendung: rbb 88.8 , 07.09.2022, 18 Uhr

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