Ein gezeichneter Bus auf der Fachmesse "Bus2Bus" in Berlin.
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Video: rbb|24 | 20.03.2019 | Stefan Oberwalleney | Bild: rbb

Video | Fachmesse "Bus2Bus" in Berlin - Wie sieht der Bus der Zukunft aus?

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Antwort auf [Helmut Krüger] vom 22.03.2019 um 09:40
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12 Kommentare

  1. 12.

    Im Prinzip wird immer nur vom Endergebnis her gedacht, nicht aber der gesamte Entstehungs- und Wirkungskreislauf betrachtet. Meiner Empfindung nach sollten die Dinge nüchtern überlegt werden, doch ein losgetretener Hype steht gegen solche nüchternen Überlegungen.

    Kurz zur Straßenbahh: Die klassische Oberleitung wird vielerorts als Störung behauptet. Das will ich differenzieren: Eine "Hochkette", also doppelte Fahrleitung vertikal wie bei Eisenbahnen, lässt sich in sensiblen Bereichen schwerer integrieren als eine Einfach-Fahrleitung. Auch kommt es immer auf die Gestaltung von Fahrleitungsmasten an. Fahrleitungsmasten können ebenso ein ästhetischer Gewinn für eine Straße sein wie es hier und da gut gestaltete Beleuchtungsmasten sind.

  2. 11.

    " ... und total populistisch gedacht."

    Populistisch ggf. insofern, als dass wenn der Bau neuer Strecken vor der eigenen Haustür stattfinden soll, erst einmal die Meisten dagegen sind, wenn die Straßenbahn aber hingegen fährt, niemand hinterher dagegen gewesen sein will.

    Deshalb halte ich Abstimmungen über Straßenbahnstrecken für schillernd und fragwürdig. Es fehlt einfach die plastische Phantasie, sich die Zeit hinterher bereits vorher vorzustellen, weshalb Tramgegner wie bspw. die FDP, so mancherorts relativ leichtes Spiel haben.

  3. 10.

    Im Prinzip ist die Mehrausgabe für ein extravagantes Bus-Design herausgeworfenes Geld. Zumindest bei der gegenwärtigen Lebensdauer eines Busses, die 7 Jahre kaum übersteigt. Eine attraktive Gestaltung von Straßenbahnen (wie vor allem in Frankreich, leider kaum vorkommend in Deutschland)fußt dagegen auf dem Umstand, dass Straßenbahnen mindestens 25 Jahre, meist aber 30 oder 35 Jahre in Betrieb sind.

  4. 9.

    Das ist für Städte in der Größenordnung wie Eberswalde eine sehr gute Alternative. In Großstädten sind hingegen Straßenbahnen unschlagbar, einfach deshalb, weil sie eine viel größere Kapazität aufweisen. Beim Bus ist bei einem Zwei-Gelenk-Bus Schluss. Straßenbahnen können bis über 70 Meter Länge erreichen, womit sich die Überlegenheit der Schienenführung erweist.

    Ich finde, O-Bus und Straßenbahn sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden, sie haben nur unterschiedliche Einsatzbereiche.

  5. 8.

    Ich finde im Film den Beitrag von Cornelius Preil über wasserstoffbetriebene Fahrzeuge sehr interessant. Ich hatte mich in letzter Zeit ebenfalls häufiger gefragt, wo all die Rohstoffe herkommen sollen, um mittelfristig weltweit den gesamten motorisierten Verkehr auf E-Mobilität umzustellen. Hierzu würden mich weitere Informationen und Berichte sehr interessieren.

  6. 7.

    So eine Aussage kann nur Wessi kommen.

    Wenn Sie mal in den Ostteil der Stadt kommen, dann werden Sie sehen, wie sinnvoll die Straßenbahnstrecken gebaut sind. Da hat die DDR uns allen ein Meisterstück hinterlassen.
    Das ist ein sehr großes Plus und entlastet die Straßen. Sicherlich sollte man überlegen, ob man im Innenstadtverkehr neue Straßenbahnstrecken baut, sofern sie keine eigene Trasse haben. Aber den Rückbau zu fordern, ist nun wirklich utopisch und total populistisch gedacht.

  7. 6.

    Warum soll ein Bus der Zukunft anders aussehen, als aktuell? Was sogleich die Frage einschließt, warum Busse heutzutage eigentlich so aussehen, wie sie aussehen. Übrigens nicht viel anders, als schon seit Jahrzehnten. Vielleicht hats ja was mit der Funktionalität zu tun...

  8. 5.

    Ein gute Alternative gibt es in Eberswalde, Solingen, Salzburg und und und - den O-Bus.
    Halb so teuer wie Straßenbahnen, weil keine Gleise gebaut werden müssen, genauso umweltfreundlich und obendrein noch viel flexibler, da auch Akku-Betrieb möglich ist.
    Ich verstehe nicht, warum diese Möglichkeit immer wieder so konsequent ignoriert wird.

  9. 4.

    Die Straßenbahn ist sozusagen das einzig sichtbare, spezifisch städtische Verkehrsmittel, währenddessen alle anderen Verkehrsmittel auch überall sonst fahren können. Busse fahren in Großstädten mit unterschiedlicher Funktion, in Klein- und MIttelstädten wie auch Überland. Also nichts spezifisch Städtisches. Autos haben ihren Vorzug über Land und werden sinnwidrigerweise auch in der Stadt eingesetzt. Sie finden sich damit auch überall. Fahrräder finden sich auch überall.

    Die Straßénbahn ist geschichtlich aus der Stadt heraus erwachsen und ist geradezu das Synonym für Stadt. U- und S-Bahnen sind meistens des Blickes entrückt und nur in Form von Hochbahnhöfen sichtbar. Wer öff. Nahverkehr präsent halten will, ist gut beraten, speziell auf die Straßenbahn zu setzen.

  10. 3.

    Ich denke, die Zukunft des Busses wird sich teilen: Eher mittlere und "größere" Einheiten für Klein- und Mittelstädte, auch für Über-Land-Strecken, wo die Bahn nicht hinkommt und ein Bau von Straßenbahnen nicht lohnt. In Großstädten, die ein Schienenverkehrsnetz haben bzw. bekommen werden, dann eher automatisierte Kleinbusse (Olli), als Zubringer zur Straßenbahn, in Berlin als Zubringer zur Straßenbahn, U- und S-Bahn. Kein Bus könnte noch so lang sein, dass er die Ebene direkt unterhalb von U- und S-Bahnen (die Hälfte bis 2/3 deren Kapazität) ausfüllen könnte.

    Insofern wäre für Berlin zu überlegen, inwieweit längerfristig auf die Anschaffung größerer Busse ganz verzichtet werden könnte, weil die Ebene unterhalb von U- und S-Bahnen besser mit Straßenbahnen bedient werden kann.

  11. 2.

    Vergessen Sie endlich die Strassenbahn für Berlin, dieses Verkehrsmittel passt nicht in die Stadt (deshalb sofortiger Rückbau).
    Berlin braucht ein gut ausgebautet U-und S-Bahn-Netz mit kurzen Bus-Strecken als Zubringer.

    Nur damit wird es irgendwann mal was mit dem Verkehr in Berlin, aber nicht mit Grünen und Linken!!

  12. 1.

    Wozu bateriebetriebene Busse, wenn es bereits die nachhaltigere und schnell ausbaufähige Strassenbahn gibt? Auch bewährte Erdgas-Busse sind eine lokal sauberere Alternative als Brückentechnologie. Industriepolitik von vorgestern?! Wer profitiert davon - und wer bezahlt die Folgekosten? Ungeklärte Entsorgung und "ungeahnte bzw. unbekannte" Folgekosten erinnern an Kohlegruben (langfristiger Wasserschutz)und den ungeklärten Verbleib des giftigen radioaktiven Abfalls aus den Kernkraftwerken.

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