Tesla Giga Factory Gruenheide, DEU, 22.03.2021 - Protestplakate von Anwohnern gegen den hohen Wasserverbauch derTesla Gigafactory (Quelle: imago-images/Jochen Eckel)
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Video: Brandenburg aktuell | 06.04.2021 | Lucia Heisterkamp | Bild: imago-images/Jochen Eckel

Video | Gigafactory in Grünheide - Tesla und das Wasser

Die Kommentarfunktion wurde am 07.04.2021 um 17:06 Uhr geschlossen

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19 Kommentare

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  1. 19.

    Herr Josti darf ich antworten, warum die Tesla-Bude wieder abgerissen werden muss? Ich tue es einfach.
    Bei den auf dem Tesla-Gelände errichteten Betonklötzen handelt es sich um einen Schwarzbau!!!!!
    wobei geltende Baugesetze und -vorschriften missachtet werden:
    - Baugesetzgebung
    - Bundesimmissionsschutzgesetz
    - Naturschutzgesetz
    - Klimaschutzgesetz
    - Brandenburger Waldgesetz
    - Wasserschutzrichtlinie
    - Wasserschutzverordnung
    - Landschaftsschutzverordnung
    - ungültige, fehlende, nicht aktuelle Bebauungs-, Flächennutzungs- und Raumordnungspläne

    Die Aufzählung kann sicher noch weiter fortgeführt werden. Jetzt Herr Josti eine Frage an sie: "Wer könnte in Brandenburg befugt sein und den A... in der Hose haben, den Abriss anzuordnen?" Das interessiert mich wirklich.

  2. 18.

    "Können Sie bitte darlegen, welche Fragen noch offen sind..."
    - Wasser-Versorgung /-Entsorgung
    - Gesamtheit der Infrastruktur
    - Arbeitskräfte
    - Tarifgestaltung / Gewerkschaft
    - Ersatzaufforstung
    Ich möchte nicht ausschließen, ein paar Punkte vergessen zu haben.
    Zu Ihrer anderen Frage:
    "aus welchen Gründen das LfU die endgültige Genehmigung nicht erteilen würde"
    Darauf werde ich Ihnen gern antworten, dass es in einem normalen Verfahrensgang, ohne politische Einflussnahme auf die genehmigende Behörde, zu keiner endgültigen Genehmigung kommen würde. Allein schon die Teilzulassungen - jede einzelne für sich - sind ein handfester Skandal.
    Aber ich denke das wissen Sie. Meine Erkenntnisse auch für Sie nicht neu.
    "Jeden die Möglichkeit gegen jede Teilgenehmigung zu klagen."
    Auch das ist falsch, es sei denn, ich wohne auf einem Baum im Rodungsgebiet und kann dadurch meine direkte Betroffenheit nachweisen.
    Hatten Sie jetzt noch mehr fragen?

  3. 17.

    Die einfache Verfügbarkeit von sauberem Wasser steht im Widerspruch zur Illusion einer ewigen materiellen Wohlstandsmehrung. Das sauberste Wasser steht dort zur Verfügung, wo der Mensch am wenigsten in natürliche Prozesse eingreift, keine Schadstoffe freisetzt, nichts überbaut und versiegelt, keine industrielle Landwirtschaft oder Bergbau betreibt.
    Gute Brunnenstandorte liegen nicht ohne Grund oft in Wäldern, nicht ohne Grund verbieten die Verordnungen für Wasserschutzgebiete die "Umwandlung" von Wald. Wälder, egal ob angepflanzt oder natürlich gewachsen, bieten meist die beste Voraussetzung für minimale menschliche wirtschaftlichen Aktivitäten, die Vegetation und belebte Bodenzone des Waldes sorgt für eine gute Vorreinigung des Regenwassers auf dem Weg zum Grundwasser.
    Für eine sichere Wasserversorgung ist es unumgänglich, bestimmte größere Gebiete - auch in der Nähe von Großstädten - aus der üblichen "wirtschaftlichen Entwicklung" (Versiegelung, Bebauung, etc.) auszuklammern.

  4. 16.

    Nochmal. Das Wasserproblem hat sich schon lange vor Tesla aufgebaut, ohne dass es jemand ernst genommen hat. Der Zuzug in unsere Region wird sich fortsetzen und die Leute kommen nicht nur wegen Tesla.
    Wie schon im Podcast zu hören: Das Wasser für Wolfsburg kommt aus dem Harz, das Wasser für Stuttgart aus der Bodenseeregion. Niemand käme dort auf die Idee deswegen die Produktion einzuschränken oder eine moderne Batterieproduktion zu verhindern.
    Ihnen macht jede Veränderung Angst und alles soll bleiben wie es ist. Das funktioniert nur nicht.

  5. 15.

    Können Sie bitte darlegen, welche Fragen noch offen sind und aus welchen Gründen das LfU die endgültige Genehmigung nicht erteilen würde. Dieses Werk wurde abschnittsweise geplant, abschnittsweise mit Auflagen genehmigt und gebaut. Es bestand für Jeden die Möglichkeit gegen jede Teilgenehmigung zu klagen. Warum sollte eine Klage gegen die abschließende Genehmigung Erfolg haben?

  6. 14.

    Früher hat man Machbarkeitsstudien erstellt, bevor eine Fabrik gebaut wird - so auch BMW 2001 vor der Entscheidung, sich hier nicht anzusiedeln - heute wird dies durch einen Rundflug und einen mittlerweile 20 Jahre alten B-Plan (hier nicht im Sinne von Plan B, sondern Bebauungs-Plan) ersetzt.
    Es wundert nicht, dass nun 1 gutes Jahr nach Baubeginn noch immer keine brauchbaren Lösungen für die Wasser- und Abwasser-Problematik auf dem Tisch liegen. Aber vielleicht liegen sie ja noch in einer Schublade?
    Rückbau und Neuaufbau an geeigneter Stelle dürften beim Tesla-Tempo deutlich schneller gehen als die Umsetzung irgendwelcher aufwendigen technischen Scheinlösungen für die Wasser- und Abwasser-Problematik, zumal ein weiterer Ausbau der Fabrik incl. Batteriefabrik hier überhaupt nicht vorstellbar ist.

  7. 13.

    Sie meinen, Kiefern heizen auch noch die Umgebung auf?
    Komisch nur, dass der Schnee im Kiefernwald länger liegenbleibt als auf dem freien Feld?

  8. 12.

    Klimawandel ist kein Unsinn. Den gibt es, solange es die Erde gibt. Ohne Klimawandel hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Irgendwann beteiligte sich jedoch der Mensch am Umwandlungsprozess. Es fing ganz langsam an, aber dann, aber dann .... Unter dem Deckmantel technischen Fortschritts wurde sein zerstörerischer Einfluss immer größer. Er ist ja erfinderisch. So wie er gedankenlos die Atombombe erfand, plündert er überall die Ressourcen dieser Erde und zerstört die Biosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre, die die Lebensgrundlage der Menschen sind. Dieser Vorgang lässt sich nicht unbegrenzt fortführen. Die Naturgesetze werden zurückschlagen. Die Landespolitik von Brandenburg hat sich anscheinend auf die Fahnen geschrieben, bei der Forcierung des Klimawandels führend mitzuwirken. Es ist unbegreiflich, dass man für ein Industriemonster gigantischen Gefahrenpotentials bereit ist, eine Wasserressource zu opfern, die die Lebensgrundlage für Millionen Menschen darstellt.

  9. 11.

    ...einfach nur gaga intakte Wälder zu vernichten, statt einen sinnvolleren Standort zu finden. Das erspart das mühsame Wiederherstellen in Form von Renaturierung oder Aufforstung, bei der niemand weiss, wann es anwächst...

  10. 10.

    Seit Spätherbst 2019 wurde immer wieder der Ruf nach einem anderen Standort laut. Ihrem entnehme ich, dass Sie Lösungen in Bezug auf das Wasser sehen. Doch an welchen Standort haben Sie konkret gedacht? Bisher hatte niemand eine ausreichend große überplante Alternative nennen können. Haben Sie dazu neue Erkenntnisse?

  11. 9.

    "Es sind Investitionen zum sparsamen Wasserverbrauch, zur Grundwasserneubildung, zur Renaturierung der Flüsse notwendig. Ebenso kann Wasser aus feuchteren Regionen herangeschafft werden. Das kostet alles Geld."
    Deshalb ist es besser, man verzichtet gleich auf eine ressourcenverschwendende Autofabrik in der Region.
    Die vielen Arbeitsplätze werden hier anscheinend auch nicht benötigt, oder was denken Sie, warum hier zig-tausende Tesla-Mitarbeiter herziehen sollen?

  12. 8.

    Tesla ist nicht für den Klimawandel verantwortlich, sondern die klare Aufforderung an die Politiker der Region, die Wasserprobleme, welche sich seit Jahren abzeichnen, nun endlich anzugehen. Die werden nicht gelöst, wenn jeder Wasserfürst sein Kontingent verteidigt und jeder Anwohner auf seinem Swimmingpool, seinen Hausbrunnen und seinem Zierrasen beharrt.
    Es sind Investitionen zum sparsamen Wasserverbrauch, zur Grundwasserneubildung, zur Renaturierung der Flüsse notwendig. Ebenso kann Wasser aus feuchteren Regionen herangeschafft werden. Das kostet alles Geld. Einfach nur Gaga deshalb auf moderne Arbeitsplätze zu verzichten!
    PS.: Dank für die ausgewogenen Beiträge vom RBB-Team zu diesem Thema.

  13. 7.

    Mich stört ein wenig, dass seit geraumer Zeit so getan wird als sei die endgültige Genehmigung dieser Fabrik nur noch reine Formsache.
    Angesichts der noch vielen offenen und ungeklärten Fragen gibt es m.E. mehr Gründe die gegen als für eine endgültige Genehmigung sprechen. Zudem scheint man sich auf politischer Ebene noch nicht einmal ansatzweise im Klaren zu sein, was die Tesla-Ansiedlung für Folgen auf die Region haben wird.
    Aus den vorgenannten sowie aus umweltschutzrechtlichen Gründen wäre es einfacher und am Ende sogar kostengünstiger, Tesla sucht sich - trotz des Baufortschritts - einen neuen Standort.

  14. 6.

    Letztlich bleibt das ursprüngliche Problem. Auch in Brandenburg gibt es reichlich versiegelte ungenutzte Altlasten. Statt diese für Neuansiedlungen zu nutzen wird im Wasserschutzgebiet Wald (und keinesfalls die viel beschworene "Plantage")gerodet, Tiere vertrieben und Flächen versiegelt. Wenn man Tesla wegen der Arbeitsplätze möchte, hätte man dies an anderer Stelle - auch in Brandenburg - machen können.

    Das Problem stellt sich in ganz Deutschland. Egal ob alte Flugplätze, Kasernen, tote Gewerbegebiete oder tote Einkaufszentren. Man muss endlich dazu kommen diese Flächen verpflichtend weiter zu nutzen statt ständig irgendwo neu zu bauen und zu versiegeln.

  15. 5.

    Tesla = Klimawandel (den es immer gibt)? Quelle dieses Unsinns ist wer? In 10-30 Jahren wird es sicher Menschen noch geben. Die sich anpassen können und fleißig an solchen Lösungen arbeiten, die Wohlstand der Fleißigen garantieren, sind klar im Vorteil. Diejenigen, die glauben, von Vorschriften für Andere leben zu können, sind klare Verlierer. Das diese Politik hier Zusagen macht und erst hinterher plant, ist ein klares Zeichen das "es wieder vergeigt" wird - so wie die letzten 30 Jahre auch - nur das diesmal ein Investor Geld mitbringt und nicht nur in der Provinz "abzockt". Es wird wieder schiefgehen, mit dem Wasser und Abwasser und und und...

  16. 4.

    Herr Karsten hat es auf den Punkt gebracht. Seiner Meinung schließe ich mich voll an. Tesla breitet sich wie ein Krebsgeschwür rund um den Globus aus. Warum wird solche rücksichtslose, die Erde zerstörende Vorgehensweise nicht als Pandemie eingestuft? COVID 19 ist dagegen harmlos. Statt dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, wird das Monster durch unsere Landespolitiker noch gefördert. Dafür sind plötzlich sogar Gelder in Milliardenhöhe da? Wahrscheinlich sind sie gar nicht da, sondern man verschuldet sich weiter zu Wucherzinsen im Finanzsektor. Wer die Zeche am Ende wie immer bezahlen muss, sollte jedem klar sein. Unter Missachtung zahlreicher gesetzlicher Bestimmung wie z.B. des Artenschutzes versucht man etwas Wiedergutmachung an den in Freienbrink vernichteten Eidechsen und Schlngnattern, die nicht mehr durch`s Gelände kriechen können. Unsere Landespolitiker praktizieren dies in anderer Form an anderer Stelle nun selbst. Dank werden sie dafür nicht ernten.

  17. 3.

    Kiefern-Nutzforste wie der im Industriegebiet Freienbrink sind Teil des Problems wie auch die bekannten Großverbraucher PCK oder auch die Papierfabrik, aber eben keine Lösung. Dies betrifft sowohl den Wasser- wie den Temperaturhaushalt. Aber das hatten wir ja schon im Spätherbst 2019.
    Vergleichen Sie mal die zwei Fotos:
    https://www.inforadio.de/content/dam/rbb/inf/2020_05_BILDER/IMAGO/imago0101210413h-1-.jpg
    https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2021/2021_04/imago-images/BB_wald.jpg
    und denken dann einmal darüber nach, warum das erste Bild einen der kühlsten Orte Berlin im Hochsommer zeigt.

  18. 2.

    Tesla ist aber auch für den Klimawandel verantwortlich. Aber hier geht es wieder um die Arbeitsplätze. Wem Interessiert da schon Klima und Umwelt? Die Befürworter sind auch nicht mehr die Jüngsten, den ist es also egal was in 10-30 Jahren+ in der Region passiert. Obwohl jeden bewusst ist, das Brandenburg zu den trockensten Regionen gehört.

  19. 1.

    Tesla ist der Katalysator für den Klimawandel in der Region. Allein die unverhältnismäßig riesigen Flächen Wald die gerodet wurden und noch gerodet werden um dem “heiligen Wachstum“ zu weichen. Die Wälder Sorgen für die Abkühlung der Luft in der trockensten Region Deutschlands. Dazu der immense Wasserverlust durch Ableitung nach verschmutzung. Das kommt davon , wenn erst gebaut und dann geplant wird. Ich bin immer noch für Baustopp und Rückbau. Selbst schuld, wenn es nur um den Namen “Berlin“ geht.

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