Symbolbild: Jobcenter in Steglitz. (Quelle: dpa/W. Steinberg)
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Keine finanziellen Nachteile für Kunden - So passt sich die Arbeitsagentur an die Corona-Krise an

Auch wenn die Türen der Jobcenter und Arbeitsagenturen geschlossen werden, sollen alle die ihnen zustehenden Leistungen erhalten. Formlose Anträge genügen, zusätzliche Rufnummern wurden eingerichtet. Pragmatismus statt Vorschriften. Von Rene Althammer

 

Was Sie jetzt wissen müssen

Geschäfte müssen vorübergehend schließen, Zulieferbetriebe fahren ihre Produktion herunter, die Konsequenzen werden auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu tragen haben. An diesem Mittwoch hat die Bundesagentur für Arbeit nun den Publikumsverkehr eingestellt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nur noch telefonisch, per E-Mail oder Fax erreichbar.

Die Leitungen sind überlastet

Die gute Nachricht: Nach Auskunft der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg soll ausreichend Personal zur Verfügung stehen, um Anträge zu bearbeiten. Doch vielen Kundinnen und Kunden der Jobcenter werden am ersten Tag schon festgestellt haben, dass es schwer ist, jemanden zu erreichen. Der Grund: Die Leitungen sind überlastet. Homeoffice, Homeschooling stellen auch die Provider vor neue Aufgaben, das Gesprächsaufkommen und der Datenverkehr nehmen zu, die Netze geraten unter Druck. Das merkt auch, wer die Jobcenter erreichen will, die extra zusätzliche Rufnummern eingerichtet haben.

Grundsätzlich heißt es, "dass den Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter keine finanziellen Nachteile entstehen", wenn Termine entfallen oder wenn ein persönlicher Kontakt mit den Beratern nicht möglich sei. Auch sei die Auszahlung an alle, die auf die Geldleistungen angewiesen sind, sichergestellt. Dazu gehören auch Kindergeld und Kinderzuschlag. Das habe höchste Priorität.

Telefonisch oder digital Leistungen beantragen

Wer arbeitslos wird, der könne dies telefonisch oder digital melden und Leistungen beantragen. Selbiges gilt auch für all jene, die auf Grundsicherung angewiesen seien. Wer erstmalig die Grundsicherung beantragt, kann dies auch formlos per E-Mail oder Brief tun und diesen einfach in den Hausbriefkasten der jeweiligen Dienststelle werfen.

Zudem gibt es durch das geplante Gesetzespaket der Bundesregierung demnächst – befristet – eine Erleichterung beim Zugang. Nach aktuellem Stand "soll für einen Zeitraum von sechs Monaten unter anderem in der Regel darauf verzichtet werden, das vorhandene Vermögen zu prüfen. Auch die Prüfung, ob die Miete angemessen ist, soll ausgesetzt werden." Hinweise gibt es auch auf der Internetseite der BA unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung. Hier können auch Anträge abgerufen werden.

Bis auf weiteres gilt auch: Alle verabredeten Termine entfallen. Arbeitslose oder Hartz-IV-Empfänger sollen sich deshalb nicht extra an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden, um Überlastungen vorzubeugen. Angst vor Restriktionen muss deshalb niemand haben. Die dringliche Bitte lautet deshalb immer noch: "Bitte kommen Sie wirklich nur im Notfall in die Dienststelle." Dazu gehört auch, dass Fristen für Leistungsfragen vorerst ausgesetzt sind, die Agentur will sich bei ihren Kundinnen und Kunden melden sich, wenn sich die Regelungen ändern.

In den kommenden Tagen soll es auch eine Sonderhotline für Selbständige und Freiberufler geben. Die Nummer wird auf der Internetseite der Bundesagentur veröffentlicht.

FAQ zu telefonischen oder digitalen Anträgen

Wie kann ich meinen Antrag bei Arbeitslosigkeit stellen?

www.arbeitsagentur.de/eservices

Wo kann ich meinen Antrag auf Grundsicherung stellen oder verlängern?

www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/arbeitslosengeld-2

Welche zusätzlichen Rufnummern gibt es für den Notfall, wenn ich das zuständige Jobcenter (www.berlin.de/jobcenter) nicht erreiche?

Agentur für Arbeit Berlin Nord: 030/ 5555 70 3366

Agentur für Arbeit Berlin Mitte: 030/ 5555 99 3240

Agentur für Arbeit Berlin Süd: 030/ 5555 77 3366

 

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Beitrag von Rene Althammer

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38 Kommentare

  1. 38.

    Ich bin seit drei Monate arbeitslos und bekomme immer noch kein Geld,obwohl ich den Antrag auf Arbeitlosengeld beantragt habe weil aber noch Lohnabrechungen fehlen die mein Arbeitgeber nicht geben will.Kann meinArbeitslosengeld nicht berechnet werden und Jobcenter stockt mein Geld nicht auf weil ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe aber von den kann man nicht leben!!!!Es ist Menschen unwürdig.

  2. 37.

    Bin auf 450 € pauschal auf Stunden eingestellt in einer Firma. Allerdings kaum das Geld rein bekommen für Miete wegen den Corona. Allerdings haben andere amter auch geschlossen. Das jop center hat mir eine Ablehnung geschickt weil ich nicht alle Papiere an man bekomme

  3. 36.

    Das Jobcenter in Friesoythe ist das letzte lehnt wirklich alle Anträge auf Hilfen zu Corona ab.
    Der Staat vergißt die Armen, die werden Tod geschwiegen.
    Hilfen für alle aber nicht für Hartz 4 Empfänger und deren Kinder.
    Heute mal normal eingekauft, Ergebnis 25€ mehr bezahlt als sonst, für gleichbleibende Produkte.
    Kinder sollen im Homeoffice Schule machen, wer gibt die Geräte wenn nicht vorrätig.
    Also Fazit, Hilfe für die Reichen, die Armen gehen leer aus. Man muss ja nicht mehr Geld auszahlen, würde ja reichen, wenn das Kindergeld nicht angerechnet würde und der Kinderzuschlag beantragt werden könnte und Zuschläge für die Rentner mit Grundsicherung

  4. 35.

    Dieser Staat ist wirklich das letzte.. Ich habe vor einem halben Jahr meine Frau mit Kind geheiratet und vor ein paar Monaten einen neuen Job begonnen bei dem ich nur 200-250 pro Monat verdiene.. jetzt würde ich eigentlich mindestens 2000€ verdienen da es massig messen um diese Jahreszeit gibt und Konzerte ect..
    ich habe dem Amt mitgeteilt das die ersten zwei Monate sehr einkommensschwach sind und die Leistung meiner Frau die vorher 700€ betrugen wurden einfach auf 100€ gekürzt.. nun wurden alle messen und Großveranstaltungen abgesagt.. trotz mehrfacher Bitte ignoriert das Amt unsere Nachrichten und zahlt weiterhin nur 100€ im Monat.. es sollte die glücklichste Zeit in meinem leben werden und nun bin ich der Grund wieso kein Geld mehr für essen da ist.. auf das Kind muss ich jeden Tag aufpassen da die Kita zu hat, also wird es auch mit arbeiten nix.. das Amt lässt uns einfach verhungern und niemanden juckt es das sie mein leben/Beziehung zerstören.. mittlerweile bin ich verzweifelt

  5. 34.

    Also auch ich finde es total doof hier ständig nur über andere her zu ziehen! Nicht jeder Leistungsbezieher ist ein assi der nichts arbeiten will und nicht jeder Vermittler oder Sachbearbeiter ist ne Kaffee trinkende Pflaume ! Aber das ist nicht mein Thema eigentlich!
    Meine Frage ist eher warum das Jobcenter oder die Arge nicht schalten und Leute aus ihrem "Klientenkreis" die dazu qualifiziert sind " Verwaltung oder Kaufleute" an Telefone oder ect. Setzen um die Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen?
    Fände ich eine tolle Sache !

  6. 33.

    Ich finde das Langzeitarbeitslose und Harz 4ler ebenso ein recht auf Corona Zuschüsse haben sollten, zumal man nur 150 € im monat für lebensmittel hat, der rest ist ja so aufgeteilt , Kleidung Strom Telefon Monatskarte ecetr.
    Liebe Politik , wir brauchen auch diese Hilfe aus dem Sozialpaket, den auch wir arbeiten hin und wieder .....

  7. 32.

    Solange ich für eine Unterschrift, das ich etwas abgegeben habe 4 Stunden warten soll, kann ich leider nicht ernst nehmen. Das dort Effektiv gearbeitet wird. 2 Stunden um überhaupt erst mal mein anliegen zu erläutern und dann nochmal 2 Stunden damit ein Mitarbeiter unterschreibt. Obwohl das der erste in 1 Min erledigt hätte ich wiederhole 1Min.
    Seit dem bin ich mit dem laden fertig. Zum glück gehe ich da jetzt nur noch mit mein Betreuer hin. (Dann klappt plötzlich alles problemlos auf Anhieb) Weil die wissen wenn die dann frech werden oder scheiße bauen, das die dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen auf den Deckel bekommen.

    Ich behaupte nicht das jeder Mitarbeiter so ist jedoch ist mir das leider vermehrt Negativ aufgefallen.

  8. 31.

    Ich finde es sehr traurig, dass die Hartz 4 Empfänger an ganz unterster Stelle stehen, praktisch vergessen werden. Da sollte mal ganz schnell etwas passieren. Es werden Geldpakete verteilt damit es allen gut geht und ihren Job nicht verlieren etc etc. Aber den Hartz 4 Empfängern steht nichts zu. Die müssen schauen wie sie klar kommen mit dem bisschen was sie haben. Einen Einkauf machen für den Vorrat geht schon mal gar nicht. Gerade jetzt in der Corona-Krise dürfen diese Menschen NICHT vergessen werden. Da muss doch irgendwie was machbar sein.
    Traurig!

  9. 30.

    Es erscheint mir nicht widersprüchlich, da ich eine sehr ähnliche Haltung vertrete. Ich argumentiere lieber "dagegen", als gemeinschaftlich zu meckern, um den Leuten einen Spiegel vorzuhalten, dass Sie das nicht einhalten, was sie von anderen verlangen. Und auf Missstände aufmerksam machen; nicht um anzuprangern sondern Menschen zu wecken und anzutreiben, etwas zu tun.

    Parallel habe ich Erwartungen und Vorstellungen von einer Regierung, die den Bürgern dient und zu ihrem Wohle entscheidet und tue lautstark kund, wenn ich das vermisse im Handeln der Regierenden. Das sehe ich als wichtige Bürgerpflicht, da es, meiner Meinung nach, im Grunde keine Opposition mehr gibt in der deutschen Politik-Landschaft; es gibt nur noch "die einen und AfD". Diskutieren wir künftig ohne unsere Scharade? Das macht es uns vielleicht den Umgang leichter. ;-)

    Um mal kurz auf die Antwort an H4 zu reagieren: Auswanderung ist zur Zeit absolut keine Möglichkeit! :-)

  10. 29.

    Es mag Ihnen widersprüchlich erscheinen, ich selbst bin entspannt und trotz der Krise guter Dinge. Die Meckerköppe allerdings nerven halt.
    Ich halte denen mit meine Worten einen Spiegel vor, nicht mehr, nicht weniger und konfrontiere.
    Ich wünsche mir auch mehr Gelassenheit, denn alles andere kann den Blick für das Wesentliche arg trüben.

  11. 28.

    Was ein Unsinn.
    Na wenn Sie dann jemand sind, als den Sie betiteln, verzichten Sie doch auf dessen angeblichen, dubiosen Leistungen. Diese werden übrigens nur auf Antrag gewährt, sind ergo eine freiwillige Leistung desto Staates, auf den Sie schimpfen. Wir leben in einem freien Land.
    Eine Möglichkeit wäre Auswanderung, dort hin, wo es einem besser geht.

  12. 27.

    Sie haben Recht, den Hinweis mit mit den Archen und Tafeln habe ich überlesen.

    Aber worin unterscheiden Sie sich jetzt in der Kommunikation von anderen, die Sie kritisieren? Sie stellen Hamsterkäufe als "dumm" dar, dabei waren es oft jene Menschen, die im Vorfeld auf die Beschwichtigungen gehört haben und in Panik geraten sind, weil sich die Lage extrem zugespitzt hat. Hat sich schnell wieder beruhigt und war vorhersehbar; also warum hackt man ständig darauf rum? Ein wenig mehr Verständnis für andere zeigen würde allen helfen.

    Gegen Kritik wird massiv gemeckert und es wird gemeckert, dass man meckern. ;-) Der Staat hat vom 28.01. bis 14.03. versagt und die aktuelle Lage hervorgerufen, die er nun den Bürgern in die Schuhe schieben will (Hamsterkäufe, Parties, etc.). Von der Politik erwarten die Meisten mehr als von Bürgern, besonders wenn sie Bürger selbst kritisiert. Was ist denn daran falsch, darauf aufmerksam zu machen? Es gibt nicht nur schwarz und weiß, wie Sie schreiben!

  13. 25.

    Das ganze negative Gefasel und Generve, "der Staat" würde versagen ist Jammern auf höchstem Niveau, wenn ich an die Länder außerhalb Europas denke. Die Menschen hier sind durch den Sozialstaat bequem geworden und verlassen sich zu gerne auf die Regierung, die ja vermeintlich alles für den Bürger regelt - und wenn reguliert wird, wird über Hürden und Formulare geweint und alles nur schlechtgeredet. Wir haben Krankenversicherungen, ein (leider ungerechtes) Rentensystem, fließendes Wassser, Lebensmittel in den Regalen (wenn die dummen Hamsterer nicht wären) und eine Demokratie - was würden die Meckerschädel in Asien, auf d. Amerikanischen Kontinent o. Afrika machen? Geben Sie mir eine Antwort darauf.
    Anstatt mal etwas dankbarer zu sein - trotz aller Freiheiten und Sozialstaat - muss jeder für seine eigene Existenz sorgen und auch helfen, wenn es anderen in der Umgebung schlechter geht. Solidarität ist keine Einbahnstraße!

  14. 24.

    Auch Sie meckern doch schon wieder, dass jemand meckert! ;-)

    Sie haben Recht, was die Aussetzung der Vermögensprüfung für Anträge zur Grundsicherung angeht. Aber: Es wird nachträglich geprüft und muss zurückgezahlt werden und Sie dürfen für den Antrag wirklich nichts mehr haben, wenn Sie sich nicht strafbar machen wollen beim Antrag. Die Soforthilfen sind entweder noch nicht beantragbar oder die Server sind kollabiert und sie können deshalb nicht beantragen. Kontakt zur Arbeitsagentur? Viel Erfolg! ;-)

    Nicht jeder Selbständige verdient viel, dass er für "nicht vorhersehbare Zeiten" vorgesorgt haben kann. Das Geld wächst auch für Selbständige nicht auf Bäumen.! Einige Branchen haben bereits seit 2-3 Monaten wesentliche Ausfälle von Einnahmen, haben die Rücklagen aufgebraucht und müssen entlassen, wenn Sie sich nicht mit ungewissem Ausgang noch weiter verschulden wollen; vorausgesetzt sie erreichen Ihren Bankberater und sind halbwegs kreditwürdig, um Kfw-Kredite zu erhalten.

  15. 23.

    Ach Todde - lesen Sie sich bitte nochmal meinen Kommentar durch - und was Institutionen, die Hilfe benötigen, betrifft, gibt es zuhauf im weltweiten Netz zu finden.
    Ich helfe bereits ehrenamtlich bei Tafeln und völlig uneigennützig in der direkten Nachbarschaft, neben meiner Tätigkeit als Bürofuzzi.
    Ich war übrigens auch mal Bezieher von Leistungen nach sGBII und habe erlebt, wie es ist, Leistungsempfänger zu sein - habe mich aber auch engagiert und mitgemacht und trotz vieler Rückschläge mich nie mockiert. Also ist mein Kommentar fundiert, begründet und dank Erfahrungen als ehemaliger Mitarbeiter einer Eingangszone eines JC in Berlin nicht ganz unbegründet. Mein Ansinnen war es immer, den Menschen zu helfen - egal wie sie mir entgegentraten - sie kamen mitunter als Feind (des Systems) und gingen als freundliche Menschen. Machtr es aber krank, weil der ständige Stress und fehlende Supervision nicht auf Dauer auszuhalten ist.

  16. 22.

    Haben Sie einen genauen Vorschlag, wo wir etwas machen können? Es scheint ja, dass Sie selbst aktiv sind und daher bestimmt ein paar Kontaktdaten hier bereitstellen können von Institutionen, die derzeit Hilfe benötigen.

    Das fände ich persönlich wesentlich angenehmer und Sie würden sich damit vom "Gemeckere" abheben. Ihr Beitrag dient nur, um sich über die eigenen Befindlichkeiten auszumähren und hat, außer oberflächlicher Beleidigung von kritischen Menschen keinen weiteren Gehalt, außer Sie liefern noch entsprechende Kontaktinformationen nach, wo man etwas Sinnvolles tun kann, wie Sie vorschlagen (was ich übrigens wirklich gut finde - bis auf den Teil mit dem Gemotze)!

  17. 21.

    Anträge können zur Zeit unbürokratisch gestellt werden - Prüfung der Bedürftigkeit, Nachweise zu Kapital etc sind ausgesetzt. Selbstsändige können sich auch andere Förderungen bei IBB, Banken und Wirtschaftsministerien der Länder beantragen - informieren muss man sich schon selbst.
    Ständig auf den Staat zu schimpfen ist doch lächerlich - stellen Sie sich vor , Sie lebten in einer Favela oder gar in Indien, Afrika oder anderswo - dan sollte es auch Ihnen nicht schwerfallen, Ihre unreflektierte Meckerhaltung zu überdenken.
    Und noch eines: jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich - das bedeutet auch, möglichst soviel Reserven zu haben um Notzeiten überbrücken zu können - also: Meckern ist dumm.

  18. 20.

    An alle Meckerköppe hier: schaut in andere Länder, wie es den armen Menschen dort ergeht - vor allem jetzt - und dann schaut in den Spiegel, in Euren Kühlschrank, auf Euer Konto und vor allem: in Euer Gewissen - wenn Ihr es nicht schon weggeheult habt.
    Mir geht Euer ständiges Genörgel richtig auf den Zeiger - seid doch mal froh, dass Ihr in einem Land leben dürft, in dem es eine staatliche Grundversorgung gibt.
    Anstatt immer rumzumeckern täte Euch etwas mehr Demut im Vergleich zu den Menschen außerhalb D gut. Ihr schimpft, meckert und lamentiert auf allerhöchstem Niveau - das ist wirklich beschämend.
    Macht mal immer weiter alle anderen für Euer Leben verantwortlich. Das ist so schön leicht und lenkt von den echten Problemen gut ab - Helden seid Ihr bestimmt nicht.
    Jeder, der nicht behindert oder todkrank ist und auch keiner Risikogruppe zugehörigt ist und wegen der Krise zuhause sein muss sollte jetzt bei den Archen und Tafeln etwas sinnvolles tun und nicht rumjammern.


  19. 19.

    Insbesondere für Selbstständige gleicht die H4-Antragsstellung einer überwiegend komplett sinnbefreiten Bürokratiemühle, welche bei akut angeschlagenen Personen regelmäßig am Baum endet.

    Shame on you.

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