Touristen in Rheinsberg (Quelle: dpa)
Bild: dpa

Corona-Pandemie - Ostprignitz-Ruppin schränkt Reisen in den Landkreis stark ein

Was Sie jetzt wissen müssen

In Brandenburg hat der erste Landkreis die bereits bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft: In Ostprignitz-Ruppin sind ab Donnerstag touristische Reisen aus privatem Anlass verboten.

Dazu zählen laut der Kreisverwaltung ausdrücklich auch nur vorübergehende Kurzaufenthalte an Wochenenden oder einzelnen Tagen. Auch vermeidbare oder aufschiebbare Reisen in den Landkreis zur medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation sind untersagt.

Touristen müssen bis Samstag ausreisen

Ebenfalls nicht mehr gestattet ist laut der nun geltenden Allgemeinverfügung [ostprignitz-ruppin.de] der Aufenthalt am Zweitwohnsitz - es sei denn, die Nutzung ist "für die Ausübung einer erwerbsmäßigen beziehungsweise selbstständigen Tätigkeit im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zwingend erforderlich".

Reisende, die sich bereits im Gebiet des Landkreises aufhalten, müssen bis spätestens Samstag ihren Aufenthalt beenden und abreisen. Die Regelung gilt bis zum 19. April.  

Sendung: Inforadio, 25.03.2020, 16:30 Uhr

72 Kommentare

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  1. 72.

    Gute Frage! Laut Allgemeinverfügung sind touristische Reisen aus privatem Anlass IN das Gebiet des Landkreises OPR untersagt. Das müssen dann sicher auch noch die Gerichte klären?! Denn IN heißt ja nicht DURCH, und wenn man DURCH will, muss man ja erstmal REIN.

  2. 71.

    Meine Mutter ist als kleines Kind, kurz nach dem zweiten Weltkrieg, sehr oft von Potsdam-Babelsberg nach Berlin-Steglitz zur Verwandschaft gefahren. Dabei ging es um Lebensmittel und um menschliche Kontakte. Krisen verlangen nach gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Hilfe. Menschen müssen heutzutage zu verschiedenen Fachärzten, arbeiten in anderen Regionen, haben einen Zweitwohnsitz woanders, betreiben Sport, oder möchten einfach mal raus. Das entwickelt sich langsam Alles, zu einer Neiddebatte mit gegenseitigem Misstrauen. Das ist für eine Gesellschaft, sehr gefährlich. Krisen sind das Eine, aber der Zerfall der Gesellschaft ist dabei viel schlimmer.

  3. 69.

    Wie kann es sein, dass ein Landkreis seine eigenen Sonderregelungen trifft? Wie kann das Herr Woidke gut heißen? Müsste hier nicht der Landrat von der Landesregierung zu einem Gespräch 'gebeten' werden???
    Wie viele Menschen mit Zweitwohnsitz oder Grundstück im Kreis OPR gibt es eigentlich? Wurde das vom Landrat vorab recherchiert? Steht die Tragweite der Entscheidung für den Einzelnen was Haus und Garten - Betreuung angeht in einem realistischen Verhältnis zu der Zahl der hier Betroffenen und der erwarteten gesundheitlichen Schutzes der Einheimischen? Einfach unverhältnismäßig ist wohl die Antwort

  4. 68.

    Das Verbot der Nutzung eines Zweitwohnsitzes wird hoffentlich vor keinem Gericht standhalten. Eine auch nur irgendwie geartete Gefahr bzgl. des umgreifenden Virus geht von einer solchen Nutzung nicht aus. Das wird hier allenfalls mit sehr viel Konjunktiv begründet. Das kann und darf aber niemals ausreichend sein, Grundrechte bis hin, wie hier, dem Eingriff in das Eigentum zu rechtfertigen. Dass es eine Reihe von überpanisch reagierender Mitbürger gibt, bis hin zu solchen die sich faschistischer Ideologie ("Wir als Gemeinschaft gegen den Rest, der böses bringt") bedienen und bspw. "die Berliner" als das Übel schlechthin darstellen: geschenkt. Solche Leute haben noch ganz andere Probleme als einen Virus.

  5. 67.

    Liebe Berliner ,warum regt ihr euch auf .Nach MV könnt ihr auch nicht fahren .Da werdet ihr von der Polizei zurückgewiesen ,ohne wenn und aber .Der Landrat hat richtig entschieden zur Sicherheit der OPR Bevölkerung. Dann legst euch die Verordnung richtig durch ,dann werdet ihr auch die Ausnahmen lesen .Ich hoffe ,dass alle gesund durch diese Zeit kommen .

  6. 66.

    Wer wählt sowas?

  7. 65.

    ...und als nächstes wird ein Landkreis ein Einreiseverbot aussprechen, dann folgt die erste Kreisstadt und dann das erste Dorf und zum Schluss der erste Grundstückseigentümer!!!!! Es wird langsam Zeit, dass die Bundesregierung den Notstand ausruft und die Alleingänge der Bundesländer und untergeordneten Institutionen untersagt.

  8. 64.

    Wesentliche Fragen zum "Alleingang" sind ungeklärt! Wie definiert sich der Aufenthalt, das "Einreiseverbot" konkret?
    Dürfen nun Prignitzer, Havelländer und Oberhavelländer nicht mehr über Landstraßen durchreisen, keine Tankstelle mehr dort benutzen?
    Darf im 1 Kilometer entfernten OPR-Nachbarort nicht mehr eingekauft werden, muss man stattdessen riesige Umwege zum 15 Kilometer entfernten Discounter ohne Auto und ÖPNV auf sich nehmen?
    Wie sieht es mit der wohnortnahen medizinischen Versorgung konkret aus, unter den Gesichtspunkt, dass gewisse Haus- und Fachärzte/Kliniken nur in OPR vorhanden sind und umgekehrt - nicht alles ein Notfall ist?

    Man hat wohl nur einen Blick auf die Zweitwohnsitzler mit Ferien- und Wochenendhaus geworfen, die Einwohner der angrenzenden Landkreise die wesentliche Aspekte des Lebens und der medizinischen Versorgung über die Landkreisgrenze in Anspruch nehmen müssen und teilen jedoch vollkommen vergessen.

  9. 63.

    "Hallo Yvonne,
    siehe ähnliche Fälle oben: Sie sollten auf den Besuch verzichten. Man kann es nicht oft genug betonen: Die physischen Kontakte zu Menschen, die nicht im gleichen Haushalt leben wie man selbst - ganz egal ob verwandt oder nicht -, sollten vermieden oder wenn es gar nicht anders geht zumindest auf ein Minimum beschränkt werden. Sie dürfen sich außerhalb der Wohnung lediglich mit einer weiteren Person treffen, es sei denn, Sie leben im gleichen Haushalt.
    Gerade im privaten Bereich, wo man es anders als in vielen Berufen selbst bestimmen kann, gilt die Faustregel: Verhalten Sie sich so, als ob Sie selbst infiziert wären und nun verhindern wollen, dass Sie andere anstecken.
    Herzliche Grüße,
    Ihre Redaktion

  10. 62.

    Darf man von der Prignitz auch nicht in die ostprignitz

  11. 61.

    Also ich bin angesichts dieser Adhoc-Entscheidung sauer. Ich zahle Pacht und Zweitwohnsteuer, wobei ich mir überlege mir diese zurück erstatten zu lassen, da es keine Möglichkeit gab, etwas zu regeln am Haus. Dieses Vorpreschen des Landrates von OPR erscheint mir sehr populistisch und aktionistisch. Sollte ich ein Krankenhaus benötige, werde ich wohl die einstündige Fahrt nach Berlin bewältigen können. Wenn es nicht so ein politischer unsinniger Alleingang wäre, könnte man glatt von einer Provinzposse sprechen...

  12. 60.

    (1/3) Als Sozialdemokrat bin ich angesichts dieser Verfügung nur noch fassungslos. Noch von den untersten Verwaltungsebenen werden Bürgerrechte mit Verweis auf eine schwammige Rechtsgrundlage ohne Kontrolle immer weiter eingeschränkt. Und das obwohl eine besonnene Landeregierung in Potsdam und ein Berliner Senat, der den Blick für das Wesentliche behält, bereits weitreichende Maßnahmen beschlossen haben.

    Landrat Reinhardt tut vor allem eines: Er appelliert an die niedrigsten Instinkte. Die Gefahr, das sind immer die Anderen. Aber wer soll das sein? Berlin und Brandenburg gehören nun einmal zusammen wie Pech und Schwefel. Die Bahnen sind täglich voll, in die eine wie in die andere Richtung. Wenn Menschen in der aktuellen Lage vermeiden können zu pendeln, dann sollten sie das tun. Und wenn sie dafür ihre Familie an ihren Zweitwohnsitz im Landkreis holen müssen, dann sollten sie das tun. Denn dadurch werden in einer Zeit, in der wir Begegnungen vermeiden müssen, Begegnungen vermieden.

  13. 59.

    Ist schon interessant, wie doch jetzt von Berlinern Solidarität eingefordert wird. Wenn es aber darum geht, Windräder zu bauen, sind wir wieder die Umweltverhinderer vom Land, die sich gegen sinnvolle Dinge wehren. Immer ganz so wie es passt.

    Dass wir hier niedrige Infektionszahlen haben, macht diese Maßnahme eben nicht überflüssig, sondern sinnvoll - hier kann man es eben noch eindämmen. Ist das so schwer zu verstehen?

    Wir haben im Jahr 1,3 Mio Übernachtungsgäste in OPR, ganz zu schweigen von der Völkerwanderung an Tagestouristen, die bei schönem Wetter die A24 verstopfen. Um jene, die ein eigenes Haus hier haben und dauerhaft hier sind, tut es mir leid. Vielleicht kann der Landkreis für diese tatsächlich Einzelgenehmigungen ausstellen. Dass die Völkerwanderung ausbleibt, das unterstütze ich.

  14. 58.

    Diese Formulierung stammt nicht von mir, sondern von einigen Besuchern.

  15. 57.

    Kann ich voll und ganz unterschreiben. Familie Mann und Frau beide 81 Jahre alt besitzen seit über40 Jahre ein sehr abgelegenes Grunstück mit Bungalow, für den wir Zweitwohnsteuer bezahlen. Es gibt kaum möglichkeit mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen. Eine bessere Quarantäne gibt es nicht. In Berlin wohnen wir in einem Mietshaus mit 20 anderen Wohnungen. Diesen Aufendhalt an gesunder frischer Luft verbietet uns nun dieser Landrat . Was soll man davon halten?

  16. 56.

    Aber ihnen ist es nicht untersagt ihren Zweitwohnsitz in einem anderen Landkreis zu nutzen, oder den Landkreis zu anderen Zwecken als zur Arbeit zu verlassen. Sie werden lediglich darum gebeten nicht notwendige Kontakte zu unterlassen. Das macht schon einen Unterschied.
    Touristen dürfen sowieso nicht mehr beherbergt werden, was ja auch in Ordnung ist, aber die eigene Wohnung nicht mehr bewohnen?
    Bisschen viel, wo andere Stellen sich mit Ausstiegsszenarien befassen bzw. Intensiv drüber nachdenken.

  17. 55.

    Informieren hilft...In Ihren Bereich Löwenberg 4 Infizierte..1x Quarantäne ..stand gestern..verstärkte Kontrollen angekündigt bei Ihnen. Es sollten alle vernünftig sein. Jeh eher um so besser. Bleiben Sie gesund.

  18. 54.

    Die Menschen in OPR dürfen ohne triftigen Grund ihr Haus nicht verlassen. Also auch nicht nach Niedersachen oder sonstwo reisen. Steht alles in der Verordnung. Einfach noch einmal lesen. Mir ist es übrigens auch untersagt mein Grundstück in Wittstock/Dosse zu bestreten. Ich muss in Berlin bleiben.

  19. 53.

    Fortsetzung: ... sondern schleunigst einfach wieder nach Berlin fahren (hat ja keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall).
    Meine Erfahrung ist auch das Berliner sich mitlerweile (deutlich besser als ihr Ruf) sehr diszipliniert verhalten, in OPR habe ich da leider zur Zeit noch anderes erlebt (möchte ich aber nicht als exemplarisch gelten lassen). Viele haben ihren Notgroschen und Schweiß und Blut in das Haus auf dem Land gesteckt, einige sind schon jetzt ohne Arbeit und wollen einfach anpacken (Handwerker für die Hütte bekommt man ja eh nicht)und der Garten liegt brach. Das alles hat auch wirtschaftliche Aspekte und die kann man nicht komplett aus der Bemessung der Situation lassen. Zusätzlich trifft es auch Leute die schon seit Wochen oder Monaten dort wohnen und einfach ihres Grundstückes verwiesen werden!
    Solche schwer vermittelbaren regionale Alleingänge befördern zusätzlichen Frust und mindern die Akzeptanz der Coronaverordnungen. Brandenburger und Berliner, steht zusammen! (>1,5m!)

  20. 52.

    ...mich stimmt das alles sehr traurig. Solidargemeinschaft?! Was nutzt ein solcher Alleingang, wenn wir als Gemeinschaft nicht mehr funktionieren? Ich bin als Berliner seit zwei Jahren mit einer Neuruppinerin verheiratet. Ich liebe nicht nur meine Frau, sondern genieße es auch in dieser Stadt und Umgebung meine Wochenenden und Teile meines Urlaubs zu verbringen. Da weder meine Frau noch ich selbst die Arbeit wechseln können, haben wir beide uns bewußt für das Verbleiben von getrennten Hauptwohnsitzen entschieden. Das ist Teil unseres Lebensmodells und war bisher auch gar kein Problem. Jetzt möchte man mich aber in OPR nicht mehr haben - obgleich jeder Berufspendler aus OPR morgens nach Berlin und abends wieder nach OPR fahren kann. Was soll das? Das stiftet sozialen Unfrieden und stellt für mich eine Diskriminierung dar. Ich bin total enttäuscht von dieser Entscheidung.

  21. 51.

    Aufgrund der spärlichen Besiedlung fahre ich sicher keine 35km Umweg vor Ort zum nächsten Obi, sondern nehme alles aus Berlin mit. Lebensmittel selber mitnehmen ist auch kein Problem. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn diese Regelung genau das fordern würde (Aufenhalte am Zweitwohsitz nur ohne Nutzung örtlicher Geschäfte/Restaurants etc.). Dann wäre siezum Zwecke der Infektionsvermeidung wenigstens halbwegs nachzuvollziehen.

    BtW: Aus juritischer Sicht ist die Regelung blamabel formuliert. Alles wird an Ziffer 1 "touristische Zwecke" geknüpft. Auch telefonische Nachfrage wird erklärt, auch nicht-touristische sind eigentlich gemeint. Chapeau dazu (gez. ein Jurist)

  22. 49.

    Der Landrat in Neuruppin konterkariert die gemeinsamen Bemühungen der Kabinette in Brandenburg und Berlin, eine gemeinsame Gesundheitsregion und enge Abstimmungen zu schaffen. Die Experten raten, die gerade erst beschlossenen Maßnahmen wirken zu lassen. Doch ausgerechnet einer der am wenigsten betroffenen Landkreise (0,9 Infektionen pro 10 000 Einwohner, 0 Fälle in stationärer Behandlung)hat anderes im Sinn. So ganz nebenbei hat man auch noch den politischen Effekt, das diffuse Abschottungsbedürfnis gewisser Wählerkreise (nicht nur zu Corona-Zeiten) befriedigen zu können. Wie wäre es mit Solidarität? Kontaktvermeidung ist im ländlichen Raum sehr viel besser zu realisieren und wenn dies auch nur zu einer handvoll weniger Infektionen insgesamt führt (egal wo) ist allen geholfen. In Berlin und Potsdam werden auch Italiener behandelt und sie werden sicherlich auch Prignitzer behandeln.
    Mit Corona-Verdacht würde wohl kaum ein Berliner in Neuruppin am Krankenhaus klingeln sondern ...

  23. 48.

    Man kann OPR verstehen - so dicht an Berlin, da ist WE Tourismus pur. Generell Berliner Touristen die für ein, zwei Stunden oder Tage kommen -kann ich verstehen. Ich finde die Regelung bezgl. Zweitwohnsitz aber komplett Schwachsinn. Wer dort ein WE Grundstückhat, hält dieselben Regeln ein wie sonst. Nutzt kein Hotel, Restaurant etc. , verstärkt keine sozialen Kontakte. Die Knotenpunkte sollten entzerrt werden und jetzt werden die Leute gebau dort zusammengepfercht. Meine Eltern müssen jetzt anstelle im sicheren Dorf den Frühling zu erleben - in die gefährliche Stadt mit wesentlich höheren Chancen sich anzustecken. Da bin ich jetzt geschützter.

  24. 47.

    Ich denke es gibt zur Zeit wichtigeres als baufällige Häuser zu sanieren. Das Haus läuft Ihnen ja nicht weg. Wie versorgen Sie sich den während des Wochenendes? Wo besorgen Sie denn Ihre Baumaterialien? Sicher vor Ort beim baufälligen Haus. So viel zum Thema kein Kontakt zur Bevölkerung.
    Mit Zuhause ist eben auch laut Allgemeinverfügung OPR bzw. MV explizit nicht der Zweitwohnsitz gemeint.
    Unnötige Fahrten sollten zum Schutz von Anderen und sich selbst vermieden werden. Was ist daran nicht zu verstehen?

  25. 46.

    Gucken Sie mal auf meinen Wohnort, da steht nix von Berlin.
    Wenn Abschottung, dann auch für Leute aus OPR, die ins Umland fahren. Die könnten sich nämlich dort infizieren und Corona nach OPR bringen, oder sind sie doch immun?
    Mir kommt das derzeit so vor wie zu pestzeiten im Mittelalter. Es gibt kein schlüssiges Konzept, außer Abschottung. Wenn ich Glück habe, ist das Virus noch nicht in meinem Gebiet und ich bin fein raus. Wenn nicht, Pech gehabt und ich suche halt nen Sündenbock dafür. Wann sind den die Niedersachsen, sachsen- anhaltiner usw. Dran?

  26. 45.

    Nein. Oberste Entscheidungsbefugnis hat das Gesundheitsamt des Landkreises - übrigens auch in OHV.
    Abgesehen davon hat die Landesregierung bereits einen Appell an Berlin gestartet.
    Zu Recht offenbar, so wie sich hier alle Berliner aufregen. Und für die Berliner Landflucht gab es hier schon diverse Beweise, dass Freundeskreise samt Kind und Kegel hier auf die Dörfer kommen und Corona-Ferien machen wollten.

  27. 44.

    Es ist unglaublich, dass einige den Zusammenhang zwischen wichtigen und unwichtigen Fahrten immer noch nicht erkannt haben! Ziel ist es, das Virus NICHT zu verteilen! Bitte liebe Berliner nehmt euch nicht zu wichtig, es nichts persönliches!!! Es betrifft auch andere Bürger! Anscheinend sind die Bilder aus italienischen Krankenhäusern noch nicht grausam genug. Wer glaubt sich nicht anzustecken, der lebt auf einen anderen Planeten. Nicht nur alte Personen mit Vorerkrankung kämpfen um ihr Leben, sondern auch körperlich gesunde und fite Menschen liegen auf der ITS. Das sollte doch nun langsam jeden bewusst werden. Ich meine nicht explizit den Berliner, jeder sollte Rücksicht auf den anderen nehmen.

  28. 43.

    Vielleicht kann ihr ja jemand anderes helfen?
    https://nebenan.de/hood/wittstock-dosse

  29. 42.

    Sie setzen Dinge voraus, die die Mehrheit nicht tangieren.

    Wer ein baufälliges Haus besitzt saniert und dafür 1 mal am Wochenende aufs Land fährt, stellt für niemanden eine Infektionsgefahr dar, es sei denn er verstößt gegen die zu Recht erlassenen Regeln des Landes Brandenburg vom 23.3. Außerdem ist per Wohnsitz dorte eben auch "zu Hause".

    Mit welcher Pauschalisierung sie von Ihnen bekannten Einzelfällen auf die Allgemeinheit schließen, macht micht sprachlos.

  30. 40.

    Ich habe mich heute beim Landratsamt schriftlich beschwert. Die aktuellen Regeln sorgen bereits dafür das Kontakt minimiert werden. Ich pendel jedes WE aus Niedersachsen zu meinem Feriengrundstück nach Neuruppin und bin da alleine.
    Was soll der Quatsch. Leute aus OPR dürfen aber in NDS ins Wochenende fahren oder wie. Nicht nur das Grundrechte wie Freizügigkeit beschnitten werden, auch die Gleichstellung ist nicht mehr gegeben. Wer ersetzt mir Pacht und Steuern für den nutzungsfreien Zeitraum, Wer kümmert sich um mein Grundstück und kommt bei Schäden auf? Das alles ist eine Frechheit ohne tiefergehende Logik.

  31. 39.

    ES IST EINE AUSNAHME SITUATION! Das verstehen hier manche nicht die mit ihren Paragraphen um sich hauen! Wir alle gemeinsam wollen so schnell wie möglich diese Kriese beenden. Jede Maßnahme von den da oben hilft uns weiter.
    Es ist nur unklug vom Land, Kreis und Kommune das nicht jeder solch ein Verbot ausspricht(OPR macht da leider den Anfang, weitere Landkreise werden nachziehen) - Wenn alle Zuhause bleiben würden, dann mussten solche Maßnahmen auch nicht ergriffen werden..

    Verstehen, nachdenken, umsetzen!

  32. 38.

    Der Link zur Allgemeinverfügung im Text in Verbindung mit dem Link auf der Seite des Landkreises kann hier Klarheit schaffen. Natürlich gibt es Ausnahmetatbestände. Ob dies in Ihrem Fall zutrifft müssen Sie selbst prüfen.

  33. 37.

    Verflixt, ich wollte am Wochenende meine Tochter bei Wittstock besuchen, sie braucht dringend meine Hilfe und hat sich darauf verlassen. Jetzt muss sie wohl alleine zurecht kommen. Da ich noch Arbeit habe ging es auch nicht eher als am Wochenende. Heißt nun also diese Verordnung auch: "Pech für die Hilfsbedürftigen" auf dem Land."

  34. 36.

    Die Frage zuletzt hätten Sie stecken lassen können. Wenn Sie wirklich gesund sind und mit Lebensmitteln vollversorgt aus Berlin kommen würden und sich nur auf ihrem Grundstück aufhalten würden hätten Sie ja nie Kontakt mit Prignitzern; fragen Sie doch mal an ob das zu realisieren wäre. Die Infrastruktur in OPR kennen Sie ja; würden Sie abgeschottet leben können ? Haben Sie da Internet etc ?

  35. 35.

    Also ich sehe diese Maßnahme ebenfalls sehr kritisch. Erstens setz wieder einmal jemand ganz alleine irgendeine Forderung auf, so das der Flickenteppich an Regelungen in Deutschland nicht mehr nachvollziehbar ist. Ich stimme Jüngen (K28) voll zu. Ich persönlich halte jedenfalls Spazierende (Abstand voraus gesetzt) und Leute innerhalb ihres Bungalows nicht für besonders gefährlich. Sehe da eher die Probleme beim Einkaufen. Mich wundert eh, das mehrfach innerhalb von einer Woche zu immer strengeren Regeln kommt obwohl jeder Experte (RKI, Drosten etc.) erzählt, die Maßnahmen zeigen sich erst in 10-14 Tagen. Also bleibt gesund . (keine Ansammlung (auch keine kleinen Partys zu Hause), schön Hände waschen, Abstand wirklich einhalten (Zeit haben wir ja nun), Niesen in Ellbogen). Ach so die Herkunft der Leute am Kennzeichen fest zu machen ist jetzt mehr als obsolet, Kennzeichen werden oft aus allen Bundesländern mit eingeschleppt.

  36. 34.

    Was bitte versteht ihr an "Bitte bleibt zuhause" nicht? Gegen Berufbedingte Zweitwohnsitzler und Pendler hat doch niemand etwas. Und auch ein Spaziergang im Wald wird bestimmt nicht bestaft. Aber wenn der Großstädter 1-2 in die Uckermark oder nach OPR fahren und sich dort für mehrere Wochen einrichten, dann ist das wohl kaum im Sinne des Infektionsschutzgesetzes. Mit welcher Borniertheit einige hier auf ihr Eigentumsrecht pochen macht mich sprachlos. Die Besuche sind meist nicht nur aufs Wochende begrenzt sondern auf mehrere Wochen ausgerichtet. Uns weil es draußen in der Pampa so schön ist lädt man die Freunde aus Berlin gleich mit ein. Habe ich selbst so schon mehrfach in der letzten Woche erlebt. Der pure Egoismus. Die Landbevölkerung ist das leider schon gewöhnt.

  37. 32.

    *lol* Ich kann dich beruhigen, nach Brandenburg fährt keiner Einkaufen *lol* Eher umgekehrt wenn ich hier die Kennzeichen der Autos so sehe...

  38. 31.

    Husum/Büsum (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Landesregierung hat das wegen der Corona-Krise angekündigte rigorose Verbot, Zweitwohnsitze zu nutzen, schnell wieder abgemildert. Wer eine Nebenwohnung bereits bezogen habe, werde diese nicht verlassen müssen, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) nach telefonischen Beratungen mit Landräten am Montag in Kiel. Dies habe das Land per Erlass vom Montag auch klargestellt. Die Landesregierung appellierte ein weiteres Mal an Zweitwohnungsbesitzer an den Küsten von Nord- und Ostsee, auf eine Anreise zu verzichten.

  39. 30.

    Ich verstehe nicht die Logik, Berliner dürfen nicht nach OPR, aber Menschen aus OPR dürfen permanent nach Berlin rein und raus pendeln? Und dass ein Landrat derart weitgehend in die Grundrechte eingreift (Unverletzlichkeit der Wohnung), sollte zu denken geben. Er widerspricht damit auch Brandenburgs MP Woidke (SPD) und Berlins Regierendem Bürgermeister Müller (SPD), dass Berlin und Brandenburg zur Bewältigung der Corona-Krise zusammenarbeiten. Ist das klug, Herr Ralf Reinhardt (SPD)?

  40. 29.

    Ich begrüße diese Allgemeinverfügung ausdrücklich und wünsche mir, dass der Landrat des Landkreises Barnim, Herr Kurth, eine ähnliche Verfügung erlässt. In diesen Zeiten ist es wichtig die Bewegungsfreiheit einzuschränken, da sich zu viele Menschen nicht an die bestehenden Regelungen halten. Jeder bleibt wo er ist. Berliner in Berlin, Barnimer im Barnim, Uckermärker in der Uckermark. So hart es klingt, aber anders kriegen wir diese Krise nicht in den Griff. Jeder von will doch, dass das alles so schnell wie möglich vorbei ist und wir alle wieder an unsere Lieblingsplätze fahren und dort entspannen können.
    Eine bundeseinheitliche Regelung, wie von vielen hier gefordert, wird und kann es nicht geben. Das ist nun mal der (in einer Krise wie dieser, aus meiner Sicht hinderliche) Förderalismus.

  41. 28.

    Es gibt eine Verordnung des Landes, da steht u.a. dass die Nutzung von zweitwohnsitzen ausdrücklich gestattet ist. Genau das hebelt die Verordnung von OPR aus.
    Ich kann meinen Zweitwohnsitz in OPR also nicht nutzen, muss aber dafür die Steuern bezahlen. Oder zählt die jetzt das Landratsamt in neuruppin?

  42. 27.

    Sofern sie nicht in Berlin arbeiten MÜSSEN, um dort Pfleger, Handwerker und Busfahrer zu stellen, tun sie das derzeit sowieso eher weniger gern. Die Ansteckungsgefahr in Berlin ist ungleich höher als in Ostprignitz-Ruppin.
    Und das sollte im Interesse aller - übrigens auch der Berliner - auch so bleiben.

  43. 25.

    Man kann nur hoffen, dass Woidke diesen Alleingang schnellstmöglich kippt.Eine Regelung aus dem letzten Jahrhundert, die nun wirklich überhaupt keinem hilft.

    Neben der absurden Ungleichbehandlung (OPR-Pendler bitte nach überall, aber andere dürfen nicht rein) ist die Verweigerung des Zugangs zum Eigentum für jeden Zweitwohnsitzler eine Farce. Bei Einhaltung der Distanzregeln wird während der Autofahrt und vom eigenen Grundstück aus kein Berliner (aber auch kein Sachse/Pole/MV'ler oder sonstwer)irgendjemand anstecken. Die OPR'ler bringen aus den Berliner Büro deutlich mehr Keime nach Hause und dass dann auch dauerhaft im Austausch mit mehreren Leuten im Haushalt und Bekanntenkreis vor Ort.

    An jedem Ferienhaus klebt nun zudem quasi das Schild: "Hier lässt sich 4 Wochen keiner Blicken", was alles andere als beruhigend ist. Das man Gelegenehtistouris ausperrt von mir aus, aber es Leute die sich vor Ort um Ihr Eigentum kümmern wollen und müssen.

  44. 24.

    Dann bitte mögen die Menschen aus diesem Landkreis auch nicht mehr nach Berlin kommen.
    Das ist ja eine Unverschämtheit !!!!

  45. 23.

    Auf welcher Rechtsgrundlage? Infektionsschutzgesetz gilt nur für Kranke...Grundgesetz gilt - denke ich (noch)- in diesem Land, darin ist die allgemeine Bewegungsfreiheit geregelt. Warum dieser Lokalpolitiker über die bundesweit geltenden Regeln hinaus für seinen Bereich sogar Spaziergänge im Wald verbieten möchte, ist mir unklar. Denke man sollte sich an diese Verbote auch in den Zeiten nach Corona erinnern und dann vielleicht auch nicht mehr nach OPR reisen...finde das unsolidarisch! Regeln sollten für alle bundesweit gelten.

  46. 22.

    Wenn das jetzt jeder Landkreis für sich entscheidet haben wir ja die Ausgangsbeschränkungen, vor denen sich so viele fürchten.
    Verständnis habe ich zwar dafür - will sich der Landkreis ja nicht noch die Viren durch deren tragenden Mutterschiffe (nur sinnbildlich zu interpretieren um den Genderwahnsinnigen keinen Zündstoff zu liefern) importieren - jedoch ist dies im föderalen System dann doch eher Agieren wie zu Zeiten von Fürstentümern und Grafschaften. Da ist bitte auch der Bund gefordert, dies entsprechend zu verordnen - in Zusammenabreit mit den Landesministerien - um die Föderalität nicht ganz den Bach runtergehen zu lassen.

  47. 21.

    Ich hoffe, das unsere Landrätin Karina Dörk ebenfalls diese Verordnung übernimmt und der „Kurztripp“ in die Uckermark unterbunden wird. Und das betrifft eben nicht nur für Berliner sondern auch Mecklenburger und Bürger aus anderen Teilen der Republik zu!
    Auch die Wochenendflüchtlinge in die Zweitwohnsitze würden damit endlich eingeschränkt!
    Ich begrüße ausdrücklich die Verordnung in OPR.
    Wer meint, dass die Pendler aus diesen Regionen nicht mehr zum Arbeiten in systemrelevanten Bereichen aufbrechen soll, dem wünsche ich, dass sich euer Müll vor der Haustür stapelt und ihr im Falle eines Krankenhausaufenthaltes es euch an Krankenschwestern mangelt...
    Es ist unglaublich, dass einige den Zusammenhang zwischen wichtigen und unwichtigen Fahrten immer noch nicht erkannt haben! Ziel ist es, das Virus NICHT zu verteilen! Bitte liebe Berliner nehmt euch nicht zu wichtig, es nichts persönliches!!! Es betrifft auch andere Bürger!

  48. 20.

    Es ist ein Skandal, dass ein einfacher Landrat den Menschen die Nutzung Ihrer eigenen Immobilie verbieten kann. Das hat aus meiner Sichtweise nichts mehr mit Krisenpolitik zu tun! Das ist Anmaßung und Rechtsbruch in einem nicht zu akzeptierenden Ausmaß! Wenn eine Familie aus der Stadt ein Ferienhaus im Landkreis besitzt und dies nutzen möchte um vielleicht mit den Kindern in die Natur zu fahren sehe ich kein höheres Risiko als wenn beruflicher Verkehr und Warenaustausch stattfindet! Das kann nicht sein! Ein Nebenwohnsitz muss nutzbar sein wenn man sich sonst an die Auflagen (Kontaktsperre) hält! Sowas kann nur ein SPD Landrat beschließen! Eigentumsrechte sind den linken ja schon immer ein Dorn im Auge! So geht es nicht!

  49. 19.

    Eine Frage an die rbb-Redaktion von Brandenburg aktuell: Warum wurde diese Meldung in der gestrigen Ausgabe mit keinen Satz erwähnt ??? Es war wahrscheinlich nicht wichtig.

  50. 18.

    Hut ab vor dem Landrat, der Mann hat hat die bevorstehende Situation voll erkannt .

  51. 17.

    Hut ab vor dem Landrat, der Mann hat hat die bevorstehende Situation voll erkannt .

  52. 16.

    Diese Entscheidung des Landrates kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das öffentliche Leben ist zur Zeit stark eingeschränkt. Bei richtiger Anwendung und die bestätigt fast jeder, sind mögliche Infektionen im öffentlichen Raum auf ein Minimum begrenzt. Daher dürften Übertragungen primär mit dem Faktor Arbeit in Verbindung stehen. In unserer vielfältigen Arbeitswelt pendeln täglich Ruppiner nach Berlin und in andere Regionen zur Arbeit und haben dort Kontakt. Selbstverständlich arbeiten bei uns auch Menschen mit Wohnsitzen außerhalb OPR`s. Die Coronastatistik unseres Landkreises weist Fälle aus, in denen die Infektionen auf Besuche in Berlin bzw. in den Alpen zurück zu führen sind. Wir haben diesen bösen Virus also selbst eingeschleppt. So müsste der Landrat eher unsere Fahrten nach Berlin und in andere Regionen verbieten, so lange sie nicht berufsbedingt sind. Kocht hier Jeder sein Süppchen?

  53. 15.

    Wieso eigentlich diese Skepsis, ob hier Patienten getestet werden? Wir haben hier sogar schon fließend Wasser und elektrisches Licht....

  54. 14.

    "Posemuckl...", sagt der Großstädter und beklagt sich, dass er nicht nach Posemuckl flüchten kann.
    Ach ja, stimmt ja: Polen hat auch dicht gemacht. (Nur: Was hat das mit OPR zu tun???)

    Aber ein Tipp: Brandenburgs Bauern suchen Helfer für die Spargelernte. Zum Arbeiten darf man auch einreisen .... :-)

  55. 13.

    Also ich habe keine Ausgangssperre in OPR, sorry.
    Und solange die Maßnahme nicht so brachial umgesetzt wird, wie in Mecklenburg (mit Polizeikontrollen bei der "Einreise" und Haftandrohungen für Deutsche, die in Frankreich gemeldet sind, aber im Urlaub in MV nicht wissen, wo sie dann unterkommen sollen), bin ich generell auch dafür. Je weniger Bewegung, um so besser. Ich fahre ja auch gerade nicht nach Berlin, sondern bleibe daheim.
    Dann gibt es auch noch einen anderen Grund: Als in Berlin die Clubs schlossen, feierten die Berliner in Potsdam weiter. Wenn OPR mehr dicht macht als Berlin, wird es ähnlichen Tourismus nicht geben. Ich denke, die anderen Landkreise um Berlin werden bald nachziehen.

  56. 12.

    Wir haben hier - noch - extrem niedrige Infektionszahlen und die Hoffnung, dass das so bleibt. Andererseits haben wir aber auch nicht die medizinische Leistungsfähigkeit, die Berlin hat.
    Insofern ist die Regel verständlich, auch wenn ich persönlich negativ betroffen bin, da ich nun einen ganzen Teil meiner Familie, die in Berlin lebt, vermutlich auch nicht mehr sehen darf. Aber ich bin der Meinung, dass es generell der richtige Weg ist, die Bewegungen der Menschen von Ort zu Ort und damit die Streuung des Virus zu reduzieren, wo es nur geht - nicht nur an Staatsgrenzen, die sind in dem Zusammenhang nämlich wirklich egal. Aber es waren in ganz Deutschland auch überwiegend Urlaubs- und Geschäftsreisende, die das Virus weiter verteilt haben.

  57. 11.

    Eine recht merkwürdige Verordnung von OPR. Was ist eigentlich mit den vielen Pendlern, die jeden Tag nach Berlin fahren? Haben die ein Schild um den Hals, dass sie besonders anfällig sind? Ich lebe zum Teil in OPR und da stöhnt man allenthalben, dass man ohne die Touristen nicht auskommen würde. Warum also nicht zumindest die dort belassen, die ihre Steuern auch an die dortigen Gemeinden bezahlen? Es wird sehr viel Zwietracht gesät, mit Erlassen, die über die Maßnahmen der Bundesregeln hinausgehen. Plötzlich ist man der böse und alles ansteckende Berliner. Als ob die Brandenburger Krankenhäuser von Berlinern überschwemmt werden. Und wenn es denn mal so ist - wir sind alle Menschen. Oder glaubt jemand im Ernst, ein Berliner Krankenhaus würde jemanden abweisen, weil er aus Neuruppin kommt? Eine merkwürdige Verordnung aus OPR. Mal sehen, wer noch alles nachzieht, denn Spaziergänger fahren auch in die Uckermark.

  58. 10.

    Ich finde es auch irgendwie komisch. Leute aus OPR können raus, andere aber nicht rein. Wahrscheinlich sind Menschen aus OPR ja korona resistent.
    War da nicht was mit der völlig überzogenen Ausgangssperre in neustadt/dossse, wo der landrat im Nachhinein eingestehen musste, das da einiges schief gelaufen ist?
    Die Landesregierung sollte mal drüber nachdenken, was man will. Eine Kontaktsperre oder eine Ausgangssperre. Denn nichts anderes stellt die Maßnahme von OPR dar.
    Frau nonnenmacher und Herr spahn reden über ausstiegsszenarien nach der Krise und der landrat von OPR Haut genau in die andere Kerbe.
    Es lebe die Kleinstaaterei!!!

  59. 9.

    Das ist mir auch nicht klar.

    Als jemand mit Garten in OPR, wo jetzt Frühlingsaufgaben anstehen, frage ich mich: Bin ich dort Tourist?

    Und: Wenn ich dort im Garten rumwurschtel mit meiner ker Familie gefährde ich niemanden.

    Irgendwie fühlt es sich eher nach lokalpolitisch motiviertem Aktionismus an, der leider primitive Ressentiments schürt. Die autochthonen Pendler werden ja auch nicht aufgehalten, wenn sie den Landkreis morgens verlassen.

  60. 8.

    Ich wohne in Mecklenburg Vorpommern darf ich meine Eltern in brandenburg noch besuchen?

  61. 7.

    Als Bewohner im Randgebiet Berlins verfolge ich schon mehrere Tage die Situation in der Prignitz. Ohnehin schon so benachteiligt; diese schöne Gegend. Dort war mal der Transrapid die große Hoffnung. Vorbei-der rast nur in China. Gestern oder vorgestern war es dort nur ein Erkrankter; getestet ? Wie kam es zur Verbreiterung ? Wo war der Infizierte Nr. 1 ?

  62. 6.

    Wie verträgt sich denn bitte diese Allgemeinverfügung mit dem Erlass der Landesregierung vom 23.03. in der zwar eine touristische Nutzung (Vermietung ) verboten ist, aber die Eigennutzung eines Ferienhauses erlaubt ist? Das ist doch Widerspruch. Siehe hier:
    https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege/berlin-brandenburg-wochenendhaus-corona-reise-krisenstab.html
    Kann RBB das mal recherchieren. Wie kann den ein Kreisbezirk einen Erlass der Landesregierung überstimmen? Das ist doch rechtswidrig.

  63. 5.

    Da fehlt ja nur noch, dass die Mauer wieder hochgezogen wird. Und viele wissen noch gar nichts von ihrem " Glück".

  64. 4.

    Posemuckl verbietet Einreise. Was wird das für ein Flickenteppich, wenn jeder jetzt sein eigenes Süppchen kocht? Bis jetzt gingen ich und meine Gefährtin davon aus, dass wir weiterhin in Brandenburg Wandern können. Hotspots sind dabei kein Ziel für uns. Auch nehmen wir keinen Kontakt zu anderen Menschen auf. WIR SCHADEN NIEMANDEM! Ein Verbot, mit Auto aufs Land zu fahren, wäre für uns nicht gut zu ertragen.

  65. 3.

    Als ob dies damit zusammen hängt. Ich wohne am Rand von Berlin und bei unseren Supermärkten stehen überwiegend Fahrzeuge deren Kennzeichen mit MOL, BAR, PR, HVL, OHV oder OPR beginnen. Da fragt man sich wirklich, wer hier Einkaufstourismus betreibt...

  66. 2.

    Richtig so! Das sollte jeder Landkreis in Brandenburg einführen. Das dieser Einkauftourismus endlich ein ende hatt!

  67. 1.

    Ich dachte, Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind sowieso schon seit Tagen verboten ?! In ganz Brandenburg und woanders ebenfalls.

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