Symbolbild: Ein Mann sitzt in einem Rollstuhl an seinem Arbeitsplatz am Schreibtisch. (Quelle: dpa)
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Corona-Krise in Berlin - Inklusionsbetriebe bekommen Unterstützung vom Senat

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Der Berliner Senat will Unternehmen mit einem hohen Anteil schwerbehinderter MItarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Corona-Krise stärker unterstützen. Unter anderem erhalten die 38 sogenannten Inklusionsbetriebe eine Soforthilfe von monatlich 500 Euro je schwerbehindertem Arbeitnehmer.

Das gilt für zunächst drei Monate mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere drei Monate, wie Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Dienstag mitteilte. Das nun geschnürte Paket umfasst auch die Möglichkeit weiterer Zuschüsse, etwa zur Aufstockung des Kurzarbeitergelds.

Arbeitsplätze für 687 Menschen mit Handicap

"Mit diesem Maßnahmenpaket übernimmt der Senat soziale und wirtschaftliche Verantwortung", sagte Breitenbach. "Für die schwerbehinderten Menschen in Inklusionsbetrieben werden so Arbeitsplätze gesichert und existenzielle Nöte vermieden."

In gemeinnützig tätigen Inklusionsbetrieben sind 30 bis 50 Prozent der Angestellten schwerbehindert. Die 38 Berliner Betriebe zählen nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales 1.506 Mitarbeiter, darunter 687 Menschen mit Handicap.

Sie arbeiten vor allem im Dienstleistungssektor: etwa in Hotellerie, Gastronomie, Gärtnereien oder Gebäudereinigung, bieten Wäsche-, Catering- oder Büroservice an. Die Firmen sind wie viele andere mit wegbrechenden Aufträgen und Lieferketten sowie ausbleibenden Zahlungen von Kunden konfrontiert. 

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