Das Kaufhaus des Westens am 27. April 2020 (Quelle: Andreas Gora)
Video: Abendschau | 30.04.2020 | Heike Schüler | Bild: Andreas Gora

Klage gegen Corona-Einschränkung - KaDeWe darf nach Urteil auf gesamter Fläche öffnen

"Willkürlich" sei die Begrenzung auf 800 Quadratmeter Verkaufsfläche von der Politik festgelegt worden, finden die Eigentümer des KaDeWe. Ein Berliner Gericht teilt diese Einschätzung nicht - hob aber mit einer anderen Begründung die Beschränkung auf.

Das Kaufhaus des Westens, KaDeWe, darf nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts wieder auf der gesamten Fläche öffnen. Das Verbot für die Öffnung größerer Verkaufsflächen gelte vorerst nicht für "ein großes Berliner Kaufhaus", teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Das habe das Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. Das KaDeWe begrüßte die Entscheidung am Donnerstag und kündigte an, ab kommender Woche wieder vollständig zu öffnen.

Dabei müsse es aber die geltenden Hygienevorschriften beachten, betonten die Richter, die dem Antrag des zur österreichischen Signa-Holding gehörenden Warenhauses stattgaben.

Gericht hält 800-Quadratmeter-Regel nicht willkürlich, aber...

Bislang dürfen größere Geschäfte abseits des Lebensmittelhandels in Berlin und Brandenburg nur öffnen, solange sie ihre Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter verkleinern. Wie viele andere betroffene Händler war auch das KaDeWe gerichtlich dagegen vorgegangen. Die Beschränkung auf 800 Quadratmeter sei "willkürlich und unverhältnismäßig" argumentierte das Unternehmen - und hatte nun vorläufig Erfolg.

"Den meisten Einwänden der Antragstellerin sei allerdings nicht zu folgen", betonten die Richter. Die 800-Quadratmeter-Beschränkung sei nicht willkürlich, weil ab dieser Größenordnung mit einem größeren Kundenstrom zu rechnen sei. Das Gericht kritisierte jedoch, dass Einkaufszentren auf der gesamten Fläche öffnen dürften, weil die Regelung dort für jedes einzelne Geschäft gelte.

Oberverwaltungsgericht hält Regelung für angemessen

Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) eingelegt werden. Das OVG hatte für Brandenburg die 800-Quadratmeter-Regelung am Vortag gebilligt und damit ähnliche Einwände anderer Kaufhäuser zurückgewiesen.

Das OVG hatte erst am Mittwoch in einem anderen Prozess die 800-Quadratmeter-Regel gebilligt. Angesichts der vom Robert Koch-Institut (RKI) nach wie vor angenommenen hohen Gefährdungslage sei die Entscheidung über die Lockerungen "rechtlich nicht zu beanstanden", erklärten Richter am Mittwoch. "Es sei prinzipiell davon auszugehen, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen in kleineren Geschäften mit weniger Kunden leichter gewährleistet werden könnten."

Sendung: Abendschau, 30.04.2020, 19.30 Uhr

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57 Kommentare

  1. 57.

    Wenn das OVG doch gerade "Nein!" gesagt hat, warum fühlt sich ein untergeordnetes Gericht nicht daran gebunden und sagt stattdessen "Ja!"?

    Ansonsten "Juristen - der Untergang des gesunden Menschenverstandes und der Rückversicherung bei der Realität!".

  2. 56.

    Vor ein paar Tagen sagte Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg Nils Busch-Petersen zu den Lockerungen sei es besser als nichts, trotzdem nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Dies kann man "alles" für kurze Zeit machen. Auf längere Sicht wird das nicht funktionieren, wenn man die Kunden in den großen Geschäften durch Absperrband geleitet, geht das zwanglose Einkaufsvergnügen verloren, was man vorher für eine Selbstverständlichkeit hielt.
    Man muss auf längere Sicht planen. Was passiert im Weihnachtsgeschäft, da wird es unmöglich sein die derzeitigen Maßnahmen so weiter zuführen.
    Was macht man mit der älteren Kundschaft, sollen die ebenfalls dreißig Minuten in einer Warteschlange verharren ?!
    Auf Dauer wird dies im Einzelhandel Arbeitsplätze kosten, der Online Handel wird weiter boomen, was in facto den Umweltschutz beeinflussen wird.
    Eine Sonntagszustellung wird von den Richtern weiterhin bisher abgelehnt, da für nicht notwendig empfunden.

  3. 55.

    Die Verkäuferin konnte mich nicht schnell genug wieder raus beordern.
    Ich hatte das Gefühl, dasssie gar keine Lust auf Kunden haben.
    Wobei die Verkäufer in den kleinen Geschäften wie "Aussteiger" sehr freundlich waren und das klappte wunderbar mit dem Abstand.

  4. 54.

    Da hatten Sie Glück, dass Ihr Kommentar veröffentlicht wurde.
    Mein abgebrochener Frust Einkauf, mit einer 50m langen Warte-Schlange bis raus zur Strasse bei Saturn, wurde erst gar nicht veröffentlicht.
    So kriegen die ihre Geschäfte nicht voll und den Gang zu Karstadt mal nach einer Hose schauen, kann man sich scheinbar genauso sparen. Kann mich noch gut dran an die Neunziger Jahre erinnern, wo die Verkäuferinnen bei Karstadt die kleinen Könige waren. Ihr Beitrag liest sich genauso wie in den damaligen Zeiten.
    Man muss essen,aber nicht shoppen.

  5. 53.

    Ich glaube was Ihnen aufgestoßen ist, ist vielleicht eher das Pseudonym als der Wunsch wieder in eine Kneipe gehen zu können und dieser Wunsch ist ja wohl legitim.
    Ab Montag haben Friseure offen, aber die Gastronomie bleibt weiterhin außen vor.
    Ich verstehe so manche Regelungen nicht.
    Genau so finde ich das plötzliche Einbringen des Bußgeldkatalogs in dieser Zeit, wo man am wenigsten mit Gegenwehr der Bürger rechnen muss absolut skrupellos und unglaublich.
    Nicht gegen einen vernünftigen Katalog, aber das wie ist ungeheuerlich.

  6. 51.

    Mein Einkaufserlebnis im Karstadt Potsdam am Samstag 13 Uhr!
    3 m hinter den Eingangstüren steht ein langer Tisch als Barriere, davor das Personal von dem man gefragt wird was man möchte.
    Die Verkäuferin an der Eingangstür gibt das an eine entsprechende Verkäuferin weiter, als Diese das nicht finden konnte, lies sie mich hinein und lief die ganze Zeit mit Abstand hinter mir her.
    Als ich den gewünschten Gegenstand auch nicht gleich finden konnte, sagte sie das ich den Laden jetzt verlassen sollte! (5 min insgesamt).
    Auf dieses Einkaufserlebnis kann ich das nächste Mal verzichten und ich kaufe nur noch das was ich brauche- das war unter anderem sehr frustrierend.

  7. 50.

    Wer das Geld hat, hat die Macht.

  8. 48.

    Werden die Abstands- und Hygieneregeln auch geprüft ??? Kenne manche Häuser. Abstand halten geht selbst unter normalen Umständen nicht.

  9. 47.

    Endlich wieder sinnfreie Dinge kaufen und sich schön infizieren. Kommerz vor Sicherheit. Wer sich dann infiziert, sollte nicht nach einem verfügbaren Krankenbett oder Beatmungsgerät rufen. Das letzte Hemd hat keine Taschen!

  10. 46.

    Gerichte entscheiden unterschiedlich und die Bundesländer sowie ihre Provinz fürsten tun was sie wollen.
    Deutschland,was ist aus dir geworden ?

  11. 45.

    Wie soll denn das gehen? Das wird ja das neue Epizentrum.

  12. 44.

    Das Berliner Verwaltungsgericht setzt ein KAUFHAUS mit überwiegend großen, hinsichtlich ihrer Kundenanzahl nicht oder nur schwer regulierbaren Abteilungen (wie. z.B. das KaDeWe)einem EINKAUFSZENTRUM mit einzelnen kleineren, hinsichtlich ihrer Kundenanzahl relativ leicht regulierbaren Läden (wie z.B. die "Mall of Berlin") gleich.
    Die Gleichbehandlung UNGLEICHER Objekte entspricht jedoch NICHT dem verfassungsrechtlichen GLEICHHEITS-GRUNDSATZ und kann insofern nicht als rechtskonform gelten.

    Hoffentlich stützt das Berliner OVG diese Auffassung.

  13. 42.

    Na, das hat ja Frau Merkel auch schon festgestellt und noch kürzlich die Masken als Virenschleudern beschimpft. Aber hier ändert sich ja täglich alles, weil unsere Politik so nen super Durchblick hat.

  14. 41.

    Ich möchte mal wieder Billard spielen... Wann werden die Kneipen geöffnet...?
    Die Kugeln kann ich auch mitbringen.
    Sauerei was grad mit den Kneipengängern gemacht wird.. Keiner denkt an uns, nur an die, die shoppen wollen. Sauerei

  15. 39.

    Es lebe der Kapitalismus. Der viel zitierte Mittelstand ist mal wieder in den Ar..h gekniffen.

  16. 38.

    Ich werde auf gar keinen Fall zum online Käufer, da ich mir lieber realen und persönlichen Eindruck machen möchte.
    Solange die Situation besteht, was ist wo und wie geöffnet Kauf ich nur das Nötigste und da zählen Klamotten für mich persönlich nicht dazu.
    Ich möchte jetzt endlich mal wieder in einem Gartenlokal sitzen, das ist das was ich vermisse und diese ganzen Vorschriften absolut unglaublich finde.
    Je weniger geöffnet hat, desto mehr staut es sich an den offenen Bereichen!
    Das KaDeWe darf öffnen und die Gastronomie draußen nicht, warum nicht ???

  17. 37.

    KaDEWe 6 Co--offen __
    das ist die Macht des Kapitals

  18. 35.

    Absolut auch meine Meinung.
    Ich würde gerne mal von den Mundschutzen und Tüchern der Menschen Abstriche machen und sehen wie keimbelastet diese sind, zumal sie bestimmt auch unbestimmte Zeit getragen werden und eigentlich richtige Keimschleudern sind.

  19. 34.

    und genau das ist auch meine Meinung!!!
    Wäre ich in der Gastronomie tätig würde ich wahnsinnig werden.
    Diese ganzen Entscheidungen kann ich nicht nachvollziehen.
    Gerade in der Gastronomie kann man die geforderten Maßnahmen am besten umsetzen, jeder Gast hat bis zu 2 Personen pro Tisch die Möglichkeit separat zu sitzen und das ist alle Male besser als Selbstbedienung oder Abholservice bei dem die Leute mit Abstand alle in der Schlange stehen müssen.
    Außerdem je weniger wieder geöffnet ist, desto mehr bilden sich die Schlangen an der geöffneten Geschäften.
    Wieso darf ein Friseur öffnen während die Gastronomie immer noch Schachmatt gesetzt wird???

  20. 33.

    Geld spielt auch hier wieder die erste Geige... wer es hat klagt halt und bekommt eben auch Recht! Womit ist es zu rechtfertigen, dass ausgerechnet dem Luxustempel eine Sonderstellung attestiert wird, während viele andere Geschäfte und damit Existenzen wegen der Schließung kaputt gehen? Geht's doch hier mehr um das Gefühl einer "Kaste" KaDeWe-Juppies, die dann wieder sagen können, ich war im KaDeWe... oder wer kauft in diesen Zeiten hier ein?
    Es erinnert sehr stark an das Gebahren um die Fortführung der Fußballbundesliga, die Millionäre sollen endlich weitermachen können mit ihrem kontaktlosen Sport, während die Vollkontaktkinder um ihre Traningsplätze schleichen und sehnsüchtig auf die Tore schielen. Auch hier geht's nur ums Geld und nicht um das Allgemeinwohl der z. B. unter Bewegungsarmut leidenden Kids...
    Helmut ich kann dir nur im vollen Umfang zustimmen!

  21. 32.

    Ich stimme ihnen zu! Viele haben sich ans Interneteinkaufen gewöhnt und kommen nur noch in die großen Läden, um sich um etwas beraten zu lassen und kaufen dann oline. Die Paketzulieferer sind anderseits total überlastet, während die Verkäufer mit ihren Gesichts-Masken wartend dastehen und Däumchen drehen. Tante Emma-läden müssen wieder her!
    Mir ist nicht schade um die Einkaufstempel, machen sie doch mit ihrem billigen Ramsch aus dem Ausland die kleinen Läden alle kaputt. Jetzt kommt die Strafe!
    Mir tun nur die Verkäufer mit den Billiglöhnen leid, die den ganzen Tag nur dastehen müssen“

  22. 31.

    garnichtmal so abwegig der witzige Spruch!
    Viele haben sich ans Interneteinkaufen gewöhnt und kommen nur noch in die großen Läden, um sich um etwas beraten zu lassen und kaufen dann oline. Die Paketzulieferer sind anderseits total überlastet, während die Verkäufer mit ihren Gesichts-Masken wartend dastehen und Däumchen drehen. Tante Emma-läden müssen wieder her!
    Mir ist nicht schade um die Einkaufstempel, machen sie doch mit ihrem billigen Ramsch aus dem Ausland die kleinen Läden alle kaputt. Jetzt kommt die Strafe!
    Mir tun nur die Verkäufer mit den Billiglöhnen leid, die den ganzen Tag nur dastehen müssen.

  23. 30.

    Ausgerechnet im KaDeWe nach Schnäppchen suchen. Na denn, viel Spaß dabei. Und bloß nicht drängeln;-)

  24. 29.

    In diesem Fall der Infektion geht es nicht um Pauschalitäten, sondern um Ausschließlichkeiten. Es reicht eben nicht, dass sich die Mehrheit oder "die große Masse" daran hält; um Ansteckungsgefahren auszuschließen, müssen sich eben alle daran halten. Das ist nicht gewährleistet und genau das ist das Problem, wenn sich jede/r die Fotos und Bildberichte bspw. hier auch bei rbb24 vergegenwärtigt.

  25. 28.

    Ach diese ewigen Panikmacher hier, als ob die Leute alle blöd wären und wie die bekloppten sich irgendwelchen Gefahren aussetzen würden.
    Nein es wird eben auf Abstand geachtet und das hilft viel mehr als jeder Mundschutz.
    Von daher einfach mal abwarten und langsam wieder ein Leben für die Leute und die Wirtschaft ermöglichen, ansonsten haben wir bald gar nichts mehr.

  26. 27.

    Viele Leute werden jetzt zehnmal überlegen, ob sie sich die nächste Hose käuflich erwerben möchten! Denn das Geld wird bei vielen Leuten knapp werden! Die Arbeitslosenzahlen werden nämlich noch höher werden! Man sieht ja jetzt schon,daß die Zahlen in die Höhe gehen!

  27. 26.

    Solange man sich das Gesicht verhängen muß werden sich viele das Shoppingerlebnis nicht gönnen. Fix Lebensmittel einkaufen und fertig. Mit Mummelmaske macht einkaufen eh keinen Spaß. Das Virus ist da und da hilft auch kein behelfsmäßiger Mundschutz. In der Tat haben jetzt auch bei uns die Läden zum Teil wieder auf aber kaum Kundschaft. Warum wohl? Bleibt Gesund und Abstand.

  28. 25.

    Prima! Dann auf zum fröhlichen Bummel! "Einmal Kudamm und zurück". Da wird ja der gemeine Pöbel in Scharen bei Primark und Co. die Hütte leerkaufen. Aber kein Problem. Das Krankenhaus auf dem Messegelände ist ja jetzt fast fertig ;-)

  29. 24.

    Wem macht es eigentlich Vergnügen und Spaß, mit Mundschutz im Gedränge unter der Gefahr, sich zu infizieren, im KADEWE einzukaufen? Möglicherweise noch oben in der Lebensmittelabteilung am Tresen sitzen ... Ohr an Ohr... ? Die Entscheidung das KADEWE zu öffnen, ist in keiner Weise nachvollziehbar.

  30. 23.

    Ich empfehle allen, die fordern, dasß nicht nur kleine Läden sondern auch Kaufhäuser und Malls in vollem Umfang wieder öffnen sollten, einen Besuch in der Spandauer Altstadt (Fußgängerzone) und des dortigen Wochenmarkts: Gedränge, dichtes Beieinander beim Anstehen in der Schlange (wenn überhaupt eine gebildet wird) und gemütliches Ausruhen auf Sitzmöglichkeiten, wo der Abstand noch nicht Mal annähernd einen Meter beträgt. Alle tragen einen Mundschutz, bei vielen ist die Nase frei, man muss ja schließlich atmen, und besser trägt man ihn sowieso unter dem Kinn, spätestens wenn ein Geschäft betreten wurde: ist ja nicht so wichtig, hier ist es ja fast leer. Wir, als kleine Ladenbetreiber, bekommen bei diesen Szenarien Angst vor der nächsten Geschäftsschließung. Nur weiter so!

  31. 22.

    Die Mitarbeiter sind die Leidtragenden unter der ganzen Geschichte. Ihr glaubt doch nicht das es der "Holding" interessiert ob da jemand an COVID-19 stirbt. Die kennen nur das Eine das ist Geld, Geld, Geld... Die Mitarbeiter sind in Kurzarbeit geschickt worden aber dürfen weiterhin so arbeiten wie vorher. Und das bei 60 % Lohn. Die nicht gebraucht werden müssen ihre hunderte von Überstunden zu Hause absitzen. Und wenn es dir nicht gefällt kannste gehen. Die Netiquette davon wenn ihr dahin shoppen geht Unterstützt ihr das ganze System. In jeden Supermarkt wären die Mitarbeiter besser aufgehoben als im KaDeWe. Alles andere was hier Befürworter des ganzen beim Schreiben sind, sind alles Marketing Manager des eigenen Ladens die darauf angesetzt sind den Ball so flach wie möglich zu halten.

  32. 21.

    wie soll man sich da was kaufen ? wen das geld so knapp ist wegen kurz arbeite.

  33. 20.

    Es wird nicht lange dauern da gibt es die ersten Coronafälle im KaDeWe.

  34. 19.

    Geht es Ihnen eigentlich einfach nur darum, hier rumzumotzen, oder verstehen Sie den Unterschied wirklich nicht?

    Unter Beachtung aller Abstands- und Hygieneregeln endlich mal wieder Dinge, die Mensch für's tägliche Leben benötigt, einzukaufen und sich in "geselliger" Runde (natürlich mit genügend Abstand zueinander) einen anzuzwitschern – wobei das mit dem Abstandhalten mit steigendem Pegel dann womöglich auch nicht mehr ganz so genau genommen wird – ist schon noch was anderes, meinen Sie nicht auch?

  35. 18.

    Hat eigentlich prima funktioniert, als nur Lebensmittel, Drogisten und Apos auf hatten (und Obi...). Hätte auch weiter funktioniert, wenn KLEINE Läden wie Schuh Grimm in Z´dorf hätten öffnen dürfen wie die nebendran liegenden Fahrradläden. Was aber nicht funktioniert ist, wenn so Rammelbuden auf Riesenflächen öffen, ich denke an Kaufhäuser, H&M, Hollister und Gedöns. Das sind durchaus verzichtbare Fummel, da hätte man locker weiter geschlossen haben können. Karstadt/Kadewe ist ja noch halbwegs wohlorganisiert, aber es gibt eben ganz andere Läden, Mall, Passagen - wo jetzt wieder Kinder mangels Spielplatz toben, weil keiner mehr Nerven hat, sie zu bespaßen, wo mit Masken alle ganz nah aufrücken, ist ja jetzt völlig ungefährlich *nerv*

    Schade. Großkonzerne können Krisen eher verknusen als kleine Läden, die hätte man fördern und schützen sollen. Vertan...

  36. 17.

    Weiß jemand, ob Kosmetikläden wieder öffnen??

  37. 16.

    Ich hoffe, der Senat legt umgehend Beschwerde gegen das Urteil ein. Das macht schon alles Sinn mit den 800 qm. Und wir ALLE müssen doch nun (relativ kurz) mal abwarten, wie sich diese 800-qm- und andere Lockerungen auswirken. Das müssen auch das KaDeWe, Saturn-Media-Markt, H+M, Primark, Galleria und Andere jetzt mal akzeptieren und aushalten. Und deren Online-Verkäufe laufen ja wie verrückt, wie man hört. Hatte selbst zwischenzeitlich bei galleria.de gekauft.

    Aber wenn die damit (jetzt schon) durchkommen, dann ist das ein gesellschaftlich derart un-solidarischer und im wahrsten Sinne des Wortes auch un-verschämter Akt, dann sehen die mich alle nie wieder. Auch nicht online. Und ich war oft und gerne dort.

  38. 14.

    Hallo Volker , ich weiß nicht , warum sie es toll finden,
    das der Einzelhandel Pleite geht. Wenn keiner
    einkaufen geht haben tausende neue Arbeitslose mehr.
    Schaltet endlich Eure Köpfe ein und kauft nicht nur
    Online.

  39. 13.

    Wir dürfen nicht vergessen, das im Einzelhandel
    eine Maskenpflicht gilt. Es gibt zwar ein paar Idioten,
    die es mißachten, der größte Teil hat eine Maske auf.
    Es wurde etwas zum Schutz gemacht , wenn alle auf sich
    und andere achten , können wir alle Geschäfte öffnen.

  40. 12.

    Stell Dir vor, alle Läden sind geöffnet und keiner geht hin.

    Das wäre doch mal was. ;-)

  41. 11.

    Wir dürfen nicht in einem anderen Bundesland eine Ferienwohnung mieten und der Berliner Enge entfliehen aber shoppen das ist möglich?
    Toll. Dann ist ja halb Brandenburg in Berlin zum einkaufen.

  42. 10.

    Mit Abstand im Biergarten also im freien sitzen ist also gefährlicher, als der Grabbeltisch bei Karstadt ?

    Solche Logik kann nur ein berliner gericht haben.

  43. 9.

    Toll! Jetzt wollen alle Anderen auch...
    Kann es sein, daß der Schuldige an den zukünftig steigenden Infektionszahlen den KOpf aus der Deckung genommen hat?
    Ich bin sprachlos.
    Das was gerade eben in der wöchentl. PK auf 'PHOENIX' gesagt wurde hat nun keinen Wert.

  44. 8.

    Morgen ist Feiertag. Das hat man heute gespürt. Die Schloßstr. in Steglitz war merklich voller als gestern.
    In der einzigen Filiale die die Post für Bank und Geldgeschäfte in ganz Steglitz noch offen gelassen hat, standen die Leute bis um die Ecke am Rand des Bürgersteiges. Durch die Abstände die jeder anders wahrnimmt, war die Schlange gefühlte einhundert Meter lang. Sieht so Kundendienst aus ?

    Auf der anderen Seite bei Sportscheck das gleiche Dilemma, bis hin zum nächsten Wohnhaus. Im Boulevard Berlin mussten die Menschen bei Saturn nicht etwa drinnen warten, sondern bis draußen mit einer lange Schlange rein in dem Park.
    Was macht Saturn im Winter, werden dann Heizpilze für die wartenden Kunden draußen aufgestellt ?
    Was macht man zukünftig mit alten Leuten ?

    Für mich bedeutet dies in Zukunft: "Kauffrust statt Kauflust" und ja, wir bleiben alle zu Hause. Weil das politisch alles so gut durchdacht wurde. Das Weihnachtsgeschäft in ein paar Monaten ist nicht mehr allzu fern.

  45. 7.

    Alle zu Karstadt !! Endlich wieder stundenlang stöbern und probieren.
    Hoffen auf ganz ganz viele Schnäppchen.

  46. 6.

    Wenn Lob von ganz Rechts kommt (die schon immer die Schwachen auslöschen wollten) dann hat man was falsch gemacht. Das Gericht sollte sich fragen, was es falsch gemacht hat.

  47. 5.

    Wie soll das funktionieren? Wie will man verhindern das sich alle Kunden auf einer Etage, in einer Ecke zusammen finden - weil da nämlich die Schnäppchen - Ecke ist ??? und dort stundenlang stöbern ??

    In kleinen Läden kann man das doch viel besser überblicken.

  48. 4.

    Im KaDeWe dürfen sich dann zur gleichen Zeit 3000 Kunden aufhalten. Plus Personal Keiner kann kontrollieren, ob die sich gleichmäßig aufteilen oder nicht doch irgendwo paaren. Es ist ja nicht jede Etage gleich attraktiv. Und überall kann man sich auch nicht aus dem Weg gehen, Das gleiche gilt natürlich auch für Karstadt und Kaufhof. Na dann, fröhliches Anstecken!

  49. 3.

    "Abenteuerlich" ist hier einzig und allein Ihr Deutsch, an dem sich dankenswerterweise der Wert Ihrer Einschätzung ablesen läßt.

  50. 2.

    Wenn ich das Gerichtsurteil verstehe ,dürften jetzt alle Geschäfte wieder komplett öffnen . Es darf nicht sein, das das KaDeWe eine Sonderstellung bekommt.
    Macht alle Geschäfte auf, dann kann es nicht in einzelnen Geschäften zu voll werden.

  51. 1.

    Die Begründung, abenteuerlich, sie ist.
    Und ich hatte schon auf die Vernunft unserer Justiz. Klappt nicht immer.

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