Herstellungs-Anlage für FFP2- und FFP3-Masken - Unternehmen plant Schutzmasken-Produktion in Berlin

Audio: rbb 88,8 | 08.06.2020 | Fabian Stratmann | Bild: ZB

Das Unternehmen Fiberweb in Berlin-Tempelhof will eine Herstellungs-Anlage für FFP2- und FFP3-Gesichtsmasken aufbauen, die im Herbst in Betrieb gehen soll. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. 

Die Masken sind demnach vor allem für Ärzte und Pflegepersonal gedacht. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, sie zum Selbstschutz bei der Behandlung von Corona-Infizierten zu tragen. Nachdem es anfänglich große Schwierigkeiten gab, an medizinische Masken zu kommen, weil sie fast ausschließlich in China produziert werden, wird nun weltweit nach Möglichkeiten gesucht, sie lokal herzustellen. Staaten wollen so in der Lage sein, bei künftigen Pandemien schneller an ausreichend Schutzmaterial zu kommen.

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7 Kommentare

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  1. 7.

    Am besten nochmal den Artikel lesen.. Es geht um die Ausrüstung medizinischer Einrichtungen. Die brauchen immer Masken. Ach nach Corona

  2. 6.

    Was für eine Frechheit, Masken nur für medizinische Berufe?
    Der Bürger benötigt wohl keinen Selbstschutz, er soll also weiter nur andere schützen?
    NEIN - Schutzmasken für das Volk.

  3. 5.

    Selbst die Tabletten, die angeblich von Berliner Firmen hergestellt werden, scheinen hier nur noch ihre Verpackung zu bekommen.
    Und Sie haben recht, es trifft ja wirklich fast alle Branchen.
    Als ich vor Jahren von Haaren als Backtriebmittel hörte
    https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2014146-bild-geschichte-haare-im-brot-clip
    war ich generell entsetzt, aber warum wir selbst dafür chinesische Haare nehmen müssen, ist mir nicht klar.

  4. 4.

    Seh ich genauso. Mich hat schon lange gewundert, dass so viele wichtige Sachen, sogar Medikamente um die halbe Welt eingekauft werden. An Corona konnte man sehen, wie wichtig es ist, die Dinge schnell vor Ort zu produzieren und zu verteilen. Und das kann doch nicht soviel teurer sein als immer alles aus Asien einzukaufen. Die Sachen werden eh von Maschinen hergestellt, da arbeiten vielleicht eine Handvoll Menschen. Und das ist nicht nur in medizinischen Bereichen so, sondern es gibt auch andere Produkte, die wir auch hier herstellen könnten, aber da wird immer nur betriebswirtschaftlich gerechnet, und das ist sehr schade.

  5. 3.

    Leicht verspätet nun auch in Berlin Maskenproduktion. In anderen Orten in D begann die Maskenproduktion vor Monaten.

  6. 2.

    Ah, interessant. Im Herbst tragen wir also alle immer noch Corona-Masken? Wird das jetzt ein Dauerzustand im Aldi und Lidl? Der Altmeier hat schon so viele (funktionslose) Masken bestellt, dass wir diesen Waren-Berg durch ständiges Maskentragen abbauen müssen. Jetzt müssen wir hier auch noch die Maskenindustrie am Laufen halten...

    Und das alles, wo es anfänglich hieß, Masken bringen nix.

    Heute präsentiert Jena stolz, dass Masken soooo viel gebracht haben. Da Jena täglich die Fallzahlen veröffentlicht hat, war gut zu sehen, dass VOR der Maskenpflicht die Fallzahlen schon sozusagen auf Null waren. Toll gemacht, das mit den Masken, Jena...

    Das ist wie ne Schmerztablette nehmen ohne das was weh tut...

  7. 1.

    Sehr vorbildlich. Jetzt muss Deutschland nur noch andere medizinische Dinge wie Spritzen, Medikamente und Co. herstellen.

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