Eine Angestellte auf der Internationalen Grünen Woche trägt sechs Teller mit Nürnberger Rostbratwürstel (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
Bild: dpa

Was es auf der Messe zu sehen gibt - Kein Schwein auf der Grünen Woche

Sie gilt als Weltleitmesse der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft: Am Freitag startet die Grüne Woche. 400.000 Besucher werden erwartet. Diese Tipps - vom Ticket- bis zum Häppchenkauf - erleichtern den Besuch.

Die Grüne Woche öffnet am Freitag, den 17. Januar um 10.00 Uhr und schließt am Sonntag, den 26. Januar um 18.00 Uhr für Besucher.

Tickets kosten 15 Euro. Sie gelten auch für die dreitägige Reitsportveranstaltung Hippologica (24.-26. Januar 2020). Familien zahlen pro Tag 31 Euro. Das Happy-Hour-Ticket kostet Montag bis Freitag ab 14 Uhr zehn Euro. Sonntags werden für den Messeeintritt ganztägig nur zwölf Euro fällig.

Tickets gibt es  - oft mit Schlange stehen - an den Tageskassen oder ohne Wartezeit zum gleichen Preis Online [gruenewoche.de].

Ermäßigte Tickets etwa für Schüler oder Studenten können nur vor Ort gekauft werden. Kinder unter sechs Jahren kommen kostenlos auf das Messegelände unter dem Berliner Funkturm.

Verkehrsbehinderungen durch Traktorendemos

Häppchen, Kostproben und Getränke sind nicht kostenlos. Kauffreudige Besucher gaben dort im Vorjahr 51 Millionen Euro aus, fast 130 Euro pro Kopf. Darin enthalten sind etwa Weinbestellung oder Gartenprodukte, die erst nach der Grünen Woche geliefert werden.

Die Messe bietet Touren zu verschiedenen Themen über die Grüne Woche an.

Mit dem Auto zur Grünen Woche ist aus mehreren Gründen eher keine gute Idee. Die Parkplätze im Umfeld sind begrenzt. Bereits am Dienstag (14. Januar), dann aber am Eröffnungs-Freitag am 17. und am Samstag, den 18. Januar haben unterschiedliche Bauerninitiativen teils bundesweit Traktorendemos angekündigt. Sie dürften zumindest Freitag und Samstag in Berlin den Anreiseverkehr, aber tagsüber auch den Verkehr in Teilen der Innenstadt beeinträchtigen.

Anreise mit den Öffis

Etwas vom Messegelände entfernt gibt es am Olympiastation (Olympischer Platz) jedoch Gratisparkplätze und auch kostenlose Shuttlebusse zu den Messe-Eingängen Nord und Süd. Die Bahn bietet Tickets zur Grünen Woche, die von jedem Bahnhof ab 54,90 Euro kosten. Die Eintrittsgebühr zur Messe ist nicht enthalten und kommt obendrauf. Die Lufthansa offeriert mit dem Code "DEZQNKOSonderpreise.

S-Bahn und BVG fahren mit Bussen und U-Bahnen in fußläufige Nähe des Messegeländes. U-Bahnhöfe (Kaiserdamm, Theodor-Heuss-Platz), S-Bahnhöfe (Messe Nord/ICC, Messe Süd), dazu kommen Bushaltestellen an den Eingangsbereichen. Das Grüne-Woche-Ticket gilt nicht für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das BVG-Ticket muss also extra bezahlt werden.

Schweine gibt es wegen der Risiken der Afrikanischen Schweinepest auf der Grünen Woche dieses Jahr übrigens nicht zu sehen.

Die Grüne Woche im Wandel der Zeit

Wer, wo, was: der rbb|24-Service zur Grünen Woche

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  • Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

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6 Kommentare

  1. 6.

    Alle, die solche Kurzmeinungen hier veröffentlichen, sollten auf der Messe die vielen Informationsmöglichkeiten zum Gespräch und Meinungsbildung mit den Fachleuten vor Ort nutzen. Dafür gibt es viele Personen in den entsprechenden Hallen u.a 1.a, 2a, 23a, 25, 26 und 27.

  2. 5.

    Willkommen bei der Pestizid-Leistungsschau!

  3. 3.

    Wie wäre es mit abbau von Rohstoffe unter menschenunwürdigen Bedingungen vor Ort?
    Damit die Verbraucher auch wirklich wissen, was abgeht, bevor man das neueste Handy oder den E-SUV
    besitzt.

  4. 2.

    Unterstützt keine (Öko)Kapitalisten sondern sondern nachhaltige ökologische tierfreundliche und gesunde (alternative antikapitalistische Bauern und Kooperativen / Genossenschaften ).

  5. 1.

    Wie wäre es mit Schlachtung direkt vor Ort - für Jedermann "erlebbar" - damit die Verbraucher auch wirklich wissen, was abgeht, bevor die Wurscht auf´m Teller landet.

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