Bienenzüchter beschäftigt sich mit der Produktion von Honig (Quelle: rbb/David Svoboda)
Audio: Antenne Brandenburg | 14.01.2019 | Eva Kirchner | Bild: rbb/David Svoboda

Vier Tonnen verseuchter Honig - Glyphosat zwingt Biesenthaler Bio-Imker in die Knie

Ein Albtraum für jeden Imkerbetrieb: Familie Seusing aus Biesenthal muss tonnenweise Honig wegen zu hoher Glyphosatbelastung entsorgen. Der Betrieb steht vor dem Aus. Jetzt wollen sie der Landwirtschaftsministerin ein letztes "Geschenk" machen. Von David Svoboda

Familie Seusing kann ihren Imkerbetrieb in Biesenthal (Barnim) nicht mehr weiterführen. Erneut konnten bis zu 152-fach höhere Glyphosatrückstände in der aktuellen Honigernte vom Lebensmittelamt festgestellt werden. Insgesamt handelt es sich um etwa vier Tonnen nicht verkehrsfähigen Honigs, der vernichtet werden muss.

Die Verunreinigung hängt laut Sebastian Seusing mit dem Spritzen des umstrittenen Pflanzenschutzmittels auf angrenzenden Äckern zusammen. Die Standplätze der Bienenkästen werden bevorzugt auf ökologischen Höfen gesucht, was dennoch nicht garantiert, dass die Bienen ausschließlich ökologisch wachsende Pflanzen besuchen. Eine kleine Entschuldigung des vermeintlichen Verursachers habe es gegeben, allerdings kein Eingeständnis, sagt der Imker. 

Die 2009 von Sebastian Seusing gegründete Imkerei betreibt das Imkerpaar seit 2014 gemeinsam mit zwei bis drei Mitarbeitern im Vollerwerb. Es handelt sich um einen bewußt kleiner gehaltenen Betrieb, bei dem jeder an allen Aufgaben beteiligt sei, sagt Seusing. Es sei schon immer ihr Traum gewesen, ein "wunderschönes Produkt regional" herzustellen, sagt die gebürtige Französin Camille Seusing.

Vom Agraringenieur zum Imker

Die diplomierte Agraringenieurin wollte eigentlich nie Imkerin werden. Genau wie ihr Mann, der nach seinem abgeschlossenen Studium der ökologischen Agrarwissenschaften 2006 an der Uni Kassel auf Jobsuche nach Berlin kam. Sie wollte aber schon immer handwerklich arbeiten. Und weil ihr Opa schon Bienen hatte, hat sie bei einer kleinen Firma in Berlin gearbeitet, die Honig vermarktet hat. So kam sie in Kontakt mit Imkern und 2014 dann auch mit ihrem jetzigen Ehemann Sebastian, der da bereits seit fünf Jahren geimkert hatte. 

Dieser hatte über einen Freund, einen  Berufsimker, während des Studiums gemeinsam erste Erfahrungen gesammelt. "Das macht mir total Spaß, dieses blühende Leben zu sehen und diese Vermehrungseffekte bei den Bienen zu beobachten. Das ist einfach der totale Wahnsinn", sagt der jetzige Imker. "Ein sehr harter Beruf", ergänzt Camille Seusing. Von einem sehr intensiven Sommer spricht sie. Während andere in den Urlaub fahren würden, seien die Imker von April bis Ende September täglich draußen und erleben die Natur. Im Winter habe man mehr Zeit. Doch dieses Jahr werde alles anders. "Holterdiepolter" gehe alles, so die Imkerin. "Es kommt nicht viel dabei rum. Wir sind nicht reich", bemerkt sie.

Schaden von 60.000 Euro

Nun ist ihre Ernte von 2019 hochgradig belastet. Das haben mehrere Proben des zuständigen Lebensmittelüberwachungsamtes ergeben. Der Schaden: 60.000 Euro. Am Dienstag wurden auf dem Imkerhof im Biesenthal rund 100 Eimer mit je 25 Kilogramm Honig verladen, die seit dem Sommer im Betrieb gelagert werden. Dieser soll als Aktion vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin am Mittwoch an Ministerin Julia Klöckner (CDU) übergeben werden.

Sebastian Seusing fordert von der Politik ein grundsätzliches Verbot des Einsatzes von Pestiziden in blühenden Beständen, um Bienen und Imker zu schützen. Ähnliches fordert auch die Berliner Aurelia Stiftung zum Schutz der Biene. Mitarbeiter Johann Lüdke-Schwienost sagte, dass nicht nur die Bundesregierung aktiv werden müsse. Auch das Land Brandenburg habe genug Handlungsspielraum, um ein Anwendungsverbot für Glyphosat zu erlassen.

Sebastian Seusing rechnet nicht mit einem baldigen Verbot. Und auch ein Rechtsstreit auf Schadenersatz könnte sich wohl Jahre hinziehen. Und so ist die Entscheidung zusammen mit seiner Frau gefallen, den Imkereibetrieb aufzugeben, bevor die Existenz der kleinen Familie bedroht ist.

Beitrag von David Svoboda

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67 Kommentare

  1. 67.

    Es ist unmöglich in Biesenthal Ökohonig von freifliegende Bienen zu Ernten, in die Umgebung sind viel Konventionell wirtschaftende Betriebe und nun fängt dar ein Dödel an mit Ökohonig..... ich frage mich auch sehr stark in welcher Jahreszeit hier glyphosaat wohl ausgebracht worden ist in blühenden beständen....? Typisch ein versuch und auch gelungen Aktion die Konventionelle Landwirtschaft einen stoß zu geben....egal ob nun wohl oder nicht was nachgewiesen wurde, diese Honig durfte sowieso keine name BIO tragen weil das ist er nicht!!

  2. 66.

    Die Bedeutung von "In experimental plant communities" haben Sie verstanden? Wie gleichen sie in ihrer Ökotraumwelt den Nährstoffverlust aus?

  3. 65.

    Hr. Wolf-Gersdorff, ich will Ihnen danken. Wenn es nur annähernd mehr Menschen gäbe die aufgenommene Informationen auch richtig verstehen und anwenden würden, wäre wir alle ein riesiges Stück weiter. Steter Tropfen höhlt den Stein …

  4. 64.

    Ob wir auch eine Bescheinigung ueber die Entsorgung und das kein Geld geflossen ist fuer die alberne Aktion bekommen darf bezweifelt werden.

  5. 63.

    Sie koennen dann gerne Bio-Obst mit dem 152-Pestzid-Wert essen. Aber vieleicht sind Sie naechstesmal in der Lage sachliche Argumente zu finden.

  6. 62.

    meine Meinung :

    Jeder, der Glyphosat gut findet oder befürwortet, sollte einen 25 kg Eimer Honig von Familie Seusing bekommen.

    Und dann jeden Tag zum Frühstück mit den Kindern lecker genießen.

    Guten Appetit Frau Klöckner

  7. 61.

    Schade, dass das ZPS gerade seine Stele vor dem Reichtag abgebaut hat. Ich hätte da eine Idee für eine Nachverwertung gehabt.

  8. 60.

    Das liegt einfach daran, daß der einheimische Bedarf durch die hiesige Produktion gar nicht gedeckt werden kann.
    Immerhin steht das auf den Gläser, daß auch Import-Honig drin ist. Und selbst im Aldi kostet der billigste Honig mehr als 1,99.
    Und man kann auch direkt beim Imker kaufen. „Bio“ macht da freilich nicht viel Sinn, weshalb ja auch gerne gesagt wird, daß es beim Bioimker nicht um den Honig, sondern um die Bienen ginge.
    Lauf Artikel offensichtlich nicht. :)

  9. 59.

    "Genau wie die neuen Gifte die in der nächsten Reihe stehen und nur warten auf das Feld zu kommen. "
    Schön dass es einer wenigstens zugibt. Es geht in der Tat darum alle Pflanzenschutzmittel zu verbieten.

  10. 57.

    mir tut die Familie leid.... leider kann man Bienen noch nicht zwingen an die unverseuchte Pflanze zu fliegen. Die Bauern die das Glyphosat nutzen, müssten gezwungen werden ihr Zeug selbst zu nutzen. Bei unserem Honig war Glyphosat im Grenzbereich, aber vorhanden. So wie es mittlerweile auch schon in jedem Menschen enthalten ist... Das Giftzeug gehört endlich verboten! Genau wie die neuen Gifte die in der nächsten Reihe stehen und nur warten auf das Feld zu kommen.

  11. 56.

    Eine hervorragend treffende Feststellung
    "Ich begreife das nicht: In ganz Deutschland sind die Imker in der Lage, Honig zu erzeugen, der die Grenzwerte einhält. Nur Familie Seusing bekommt es immer wieder hin, dass ihr Honig ausgerechnet die Glyphosat-Grenzwerte reißt. Das ist doch komisch. Und jedes Mal wird das pressetechnisch ausgereizt. "

  12. 55.

    Das "Dreckszeug" hat Vorteile. Wenn Bericht wahr ,würde interessieren wie es zu solch einem Unfall kommen konnte. Blühende Pflanzen dürfen mit bestimmten Mitteln (Im Raps wenn Rapsglanzkäfer die Schadschwelle übertreffen) nicht behandelt werden. Wenn da bei mir etwas schief laufen würde, sind die Strafen so hoch das ich besser unbehandelt lassen kann.Verursacher wird eine hohe Strafzahlung erwarten. Ähnlich wie beim Handspiel im 16er 3(oder noch mehr(?) -fach Bestrafung. --- Hab ich im Frühjahr eine abgesoffene Winterweizen-Fläche,kann sie zeitig mit Glyphosat abtöten zusammen mit dem Ackerfuchsschwanz, und zeitig eine Sommergerste einsähen kann ich mit auskommenden Ertrag rechnen/hoffen. Alternative ohne Glyphosat? Warten das trocken ist,Umpflügen,warten, einsähen. Erträge schwächer. Aber wir könnnen bei Herrn Bolsonaro sicherlich in Zukunft endlos Getreide kaufen. :-(

  13. 54.

    Nehmen Sie einfach Honig aus China, da können Sie sicher sein kein % Honig drin zu finden, nur Zuckerwasser!

    Merke: Wo kein Honig, da kein Glyphosat! :-D

  14. 50.

    Wenn Sie hier schon Lobbyarbeit betreiben, dann wenigstens auf Rechtschreibung und Grammatik achten. Glyphosat braucht man für den Anbau in Monokultur. Das Mischkultur wesentliche Vorteile hat, kann man unter anderem hier nachlesen: https://www.nature.com/articles/nature13869
    Dass man im Misch- und Permakulturanbau kein Glyphosat oder andere Herbizide braucht, versteht sich von selbst. In guten Pflanzenpartnerschaften und permanenten Fruchtfolgen unterstützen sich Pflanzen gegenseitig und die Erträge sind hervorragend, übersteigen sogar die gelieferten Kalorien im Vergleich zum Ertrag der gleichen Fläche Monokulturanbau. Zudem gibt es weniger Hunger, wenn es ein Jahr ist, in welchem die Monokultur eingeht, in der Mischkultur diese Pflanze aber nur eine von vielen ist und es noch genug andere, zu erntende Pflanzen gibt. Es ist schon sehr lange bekannt, dass die kleinbäuerliche Mischkultur wesentlich besser vor Hunger schützt als "ertragreiche" Monokulturen samt Pestizideinsatz.

  15. 49.

    Wie teuer ist eigentlich so ein Glyphosattest. Wenn es nicht so teuer ist, können man mal Honig im Handel danach testen.

  16. 47.

    Unsere derzeitige Landwirtschaftsministerin ist zwar " gelernte Wein- oder Rosenkönigin" ; ja, ein Parteibuch hat die auch aber so richtig Ahnung von Landwirtschaft kann ich bei ihr nicht "diagnostizieren". Außerdem; sie muss doch nicht alles nachmachen was in Frankreich positiv praktiziert wird. Ihre Lieblingshonigmarke und ihre Einkaufsstellen wird sie uns nicht verraten. Früher gab es in der BRD so einen hemdsärmeligen leicht rüpligen Landwirtschaftsminister; der hat mir gefallen.

  17. 46.

    Das hat der sich so ausgedacht. Es könnte auch sein, dass das getrunkene Wasser in zugelassenen % en eine allen bekannte "geistige" Flüssigkeit enthielt. Allein die Menge macht es.

  18. 45.

    --- andere Imker lassen ihren Honig nicht auf Glyphosat oder ähnliche Gifte, die in Verdacht stehen, Krebs auszulösen, untersuchen. Eine Standarthoniganalyse beschränkt sich auf Sensorik, elektrische Leitfähigkeit, mikroskopische Pollenanalyse, Wassergehalt, HMF Gehalt & Enzyme - um am Ende auch die Sorte benennen zu können. Imkerei Seusing hat verantwortungsvoll gehandelt und hat auf Verdacht - auf Glyphosat testen lassen. Wohin sollten denn auch all die Tonnen ausgebrachten Ackergiftes denn sonst hingelangen, wenn nicht in unsere Nahrung ?

  19. 44.

    Was für ein seltsamer Kommentar ist denn das? Also bei meinen Bio-Quellen kosten 250g im Glas zwischen 4 und 5 Euro. Mit genauer Herkunftsangabe. Das schließt nicht aus, dass irgendwo irgendwer irgendwas für "1,99€" verkauft - aber dieser Eindruck "alles Mist und Betrug" ist eine undifferenzierte Sichtweise, die vor allem diffamiert. Ich hoffe, dass sowas in unserer Gesellschaft nicht mehrheitsfähig wird.

  20. 43.

    .. das Zeug ist im Urin nachweisbar - wenn man es - darauf - testen lässt.
    In Frankreich sind längst alle Ackergifte verboten, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen

  21. 42.

    Widerlich ist eben was sie anderen Unterstellen. Vielleicht sollten sie sich erst einmal informieren, dann wäre auch ihnen bekannt wie wichtig Glyphosat für Ernährung der Menschheit ist.

  22. 41.

    Das ist jetzt erst mal EIN Berufsimker, der sehenden Auges erlebt hat, wie ein Feld mit Glyphosat besprüht wurde und - hat seinen Honig aus freien Stücken selbst auf dieses Mittel untersuchen lassen. Wenn das nun Schule machen würde und jeder Imker würde auf Glyphosat untersuchen lassen, oder unser Trinkwasser, ooooooder unsere Nahrung, oder auf Medizinrückstände, oder Nikotin - Nein, das wir eben nicht automatisch erprobt - diese "Stoffe" müssen schon angesagt werden, das Ergebnis wäre sicher eine Katastrophe ..

  23. 40.

    Die Agraringenieurin wird davon ausgegangen sein, dass whrend der Blüte niemand das Glyphosat verspritzt. Es gibt strenge Anwendungszeiten. Was haben die Bauern früher nur ohne Glyphosat gemacht ? Aber-wird man den derzeit nicht verkehrsfähigen Honig nun vernichten oder mit Zuckerwasser so strecken, dass die Gl.-konzentration innerhalb der Norm ist ? Klartext: Überall wo Glyphosat drin ist müßte es ausgewiesen werden. Vor einiger Zeit konnte man lesen welche Biere in D wie belastet sind . Radeberger schnit da verdammt gut ab. Die anderen nenne ich nicht; das ist Marktschädigung.

  24. 39.

    Ich liebe Honig und achte immer darauf dass er von einheimischen Imker kommt.
    Das war die richtige Entscheidung dass die Politik endlich aufwacht.
    Für den Biesenthaler Betrieb tut es mir leid.

  25. 37.

    "Preuße stellt zu recht fest: Wer heute ein Glyphosat-Verbot einfordert, der solle bitte auch immer dazu schreiben, dass es ihm egal ist wenn dadurch Menschen hungern müssen."

    ach hören sie doch auf mit solchen Schauermärchen. Und selbst wenn es stimmen würde, wäre es immer noch besser zu hungern als sich zu vergiften.

    Wir haben eine massive Überproduktion und erlauben uns den Luxus, Lebensmittel für die Herstellung von Kraftstoffen zu verwenden. Und als Futtermittel für Tiere. Und für den Export (und machen dort die Märkte kaputt). Bevor also irgendjemand hier hungern muss, kann man zuerst den Export einstellen, weniger als Tierfutter verwenden und vor allem keine Lebensmittel als Kraftstoff verwenden.

    Was also passieren würde, wäre weniger Profit mit den Ärmsten dieser Welt zu machen, und Fleisch und Kraftstoff teurer. Alles in Summe sogar wünschenswerte Folgen. Aber ganz sicher müsste niemand deshalb hungern.

  26. 35.

    Dieses Dreckszeug gehört verboten.
    Aber der Profit der Hersteller und Anwender ist der Politik wahrscheinlich wichtiger als die Gesundheit der Menschen.
    Sicher geht es ohne Dünger nicht, aber es muss doch auch Alternativen geben.
    Vielleicht sind die teurer. Wir Deutschen sollten endlich mehr Wertschätzung den Lebensmitteln erbringen. Wenn dann ein höherer Preis auch bei den Landwirten ankommt, bezahle ich gerne mehr für gesündere Lebensmittel.

  27. 32.

    Wunder schrieb: Der Imker ist aber auch etwas naiv. Neben einem Pestizid-AckerBienenstöcke betreiben und sich hinter beschweren. Ich würde sagen, grob fahrlässig. Da hätte er mal vorher nachdenken müssen. Bienen sind nunmal nicht zu dressieren.

    Dazu ist nur zu sagen, wer keine Ahnung hat sollte sich aus der Diskussion raushalten. Natürlich kann man Bienen nicht dressieren, aber auf Grund des Flugradius wird es wahrscheinlich kaum Stellplätze geben, von denen keine Gefahr der Pestizidaufnahme ausgeht. Einer Berufsgruppe zu Gunsten einer anderen und zugunsten der Großindustrie die Existenzgrundlage zu entziehen ist der eigentliche Skandal. Soviel dann zum regionalen Lebensmittel.

  28. 31.

    Anderen zu unterstellen, es sei ihnen egal wenn Menschen hungern müssen nur weil Glyphosat verboten wird, das ist einfach nur widerlich. Es gibt viele Alternativen.
    Ob diese Vorverurteilung Andersdenkender auf einen exesiven Verzehr von Glyphosat hindeutet, dass lasse ich mal dahingestellt.

  29. 30.

    Die Imker erhalten bestimmt 600 Euro Demogeld von der Antifa, oder was wollen Sie uns sagen?

  30. 29.

    Ich will diesen Dreck nicht in meinem Honig haben. Die, die dafür verantwortlich sind, dass dieser "Mist" immer noch in unseren Lebensmittel landet, die sollen gefälligst auch dafür gerade stehen. Das sind in aller erster Linie unsere Politiker, sowie die Nutznießer die das zu verantworten haben. Diejenigen, die Gefahr dieser Herbizide weichzeichnen, denen würde ich diese Produkte als allererstes zu futtern geben.

  31. 28.

    Haben Sie überhaupt nachgedacht, bevor Sie schreiben? Der Honig ist nicht verkehrsfähig laut Kontrollen der Behörden! Das heißt, es gibt Grenzwerte und offenbar auch Gefahren, die von Glyphosat ausgehen... Sie können sich ja gern bei dem Imker melden und einen 25 kg-Eimer abholen, wenn Sie meinen, das wäre gesund! Der Frau Klöckner müsste man das Zeug nicht nur übergeben, sondern Sie müsste es auch essen, wenn Sie sich so für den Einsatz der Herbizide einsetzt... Die DEMO am Samstag ist leider immernoch mehr als nötig!

  32. 27.

    Sebastian Seusing sollte an Eidesstatt versichern, dass er keinerlei Zuwendungen erhalten hat, da sonst einigen im Internet meinen könnten, dass Herr Seusing dies absichtlich verursacht hat. Glyphosat ist wir der Fall zeigt gar nicht so gefährlich wie immer von den Grünen behauptet.

  33. 25.

    Preuße stellt zu recht fest: Wer heute ein Glyphosat-Verbot einfordert, der solle bitte auch immer dazu schreiben, dass es ihm egal ist wenn dadurch Menschen hungern müssen.

  34. 24.

    Ich begreife das nicht: In ganz Deutschland sind die Imker in der Lage, Honig zu erzeugen, der die Grenzwerte einhält. Nur Familie Seusing bekommt es immer wieder hin, dass ihr Honig ausgerechnet die Glyphosat-Grenzwerte reißt. Das ist doch komisch. Und jedes Mal wird das pressetechnisch ausgereizt.

    Als Agraringenieurin dürfte die Imkerin wissen, wann auf welchem Acker welches Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommt? Außerdem kann man doch mit den Landwirten in der Umgebung sprechen? Andere Imker schaffen das doch auch?

  35. 22.

    Konventionelle benutzen sowohl Kupfer als auch Glyphosat. Biobauern nur das eine. In der Permakultur braucht man gar nichts davon.
    Wo soll der Artikel belegen, dass Glyphosat besser für Bienen ist? Ist das Wunschdenken?

  36. 21.

    Wenn Glyphosat so ungefährlich ist, warum gibt es Grenzwerte und der Honig darf nicht verkauft werden. Der Honig sollte vom Landwirtschaftsministerium gekauft werden - natürlich zum guten Preis -, dann können sie den "unbedenklichen" Honig selber essen.

  37. 20.

    Ah - besser für die Bienen? Werden sie dadurch leistungsfähiger, kräftiger und leuchten in der Nacht, damit man sie erkennen kann?

  38. 19.

    So, wie es aussieht, scheint der überhöhte Wert durch Anwendung von Glyphosat während der Blütezeit zustangekommen zu sein. Da kann der Imker nichts für, und auch die Bienen würden auf dem konventionell bewirtschafteten Feld während der Blütezeit normalerweise keinen Kontakt zu Glyphosat haben, denn es sollte, um Bienen zu schützen, nicht während der Blütezeit ausgebracht werden.

  39. 18.

    Man bekommt im normalen Laden und selbst im Bioladen nicht einfach Honig aus Deutschland.
    Das meiste ist zusammengemischter "Dreck" - Entschuldigung, aber wenn aus allen Teilen der Welt was zusammengemischt wird, durch die Gegend geschippert wird und dann für 1,99 Euro im Regal steht, kann es nichts anderes sein.

  40. 17.

    Kaum war der Artikel online folgten einseitige Kommetare gegen Glyphosat welche nicht den Stand der Wissenschaft entsprechen. Zufall ? Biobauer nutzen auch chemische Pestizid oft schaedlicher als andere. Warum werden die Verbraucher von den Biobauern getaeuscht ? Wie Sebastian Seusing es geschaft hat soviele mit Belastung zu sammeln ist schon gekonnt. Andere imker haben dies nicht geschaft. Glyphosat ist wie der Artikel belegt auch besser fuer Bienen als das giftige Kupfer der Biobauern.

  41. 16.

    Ich bin Hobbyimker und brauche mir keine Sorgen um Belastung meines Honigs machen, weil es im Flugkreis meiner Bienen keine Ackerflächen gibt.
    Solidarisch mit den anderen Imkerkollegen zu sein, heißt für mich, wieder bei der 'Wir haben es satt' Demo dabei zu sein.
    Nur mit Nachdruck gibt es bei der Agrarwende Fortschritte und die sind dringend nötig bei den Klimasünden und Schäden an der Biodiversität durch die gegenwärtig überwiegende Landwirtschaftsweise.
    Und genauso muss die unverständliche Praxis der EU- Landwirtschaftspolitik benannt werden, mit Exporten zu Dumpingpreisen Kleinbauern im Süden zu ruinieren, mit der Folge: Förderung des Flüchtlingsstroms.

  42. 15.

    Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt: Agrarflächen profitieren eigentlich von den Imkern, da die Bienen ihre Pflanzen Bestäuben.

    Ich erinnere mich an eine Dokumentation über Agrarwirtschaft in den USA von geliehenen Bienen, die in LKWs angeliefert werden... den Service gibts hier gratis vom Nachbarn.

    Ich wüsste gern ob die Aufgabe des Imkerbetriebs sich nicht am Ende auch negativ auf die Erzeugnisse und Effizienz der Flächen des Bauerns auswirkt.
    Vielleicht ergibt sich so ja ein Umdenken... der Ast auf dem man Sitz, an dem sollte man nicht sägen...?

  43. 14.

    Das Zehnfache der Summe müsste Frau Glöckner von ihrer Gage abgezogen werden. Das Geld wird selbstverständlich den Geschädigten zugestanden. Juristisch begründen ließe sich diese Vorgehensweise über das Verursacherprinzip, denn es sind unsere Politiker, die diese Zustände zu verantworten haben. So lange wie es kein restriktives Verbot für Glyphosat gibt, solange sind unsere Politiker somit auch verantwortlich und in Haftung zu nehmen. Was selbstverständlich auch eine vernünftige Entschädigung beinhaltet. Nach meinem Dafürhalten, ist das Zehnfache der Schadenssumme durchaus angemessen.

  44. 13.

    Guten Tag, mich würde interessieren, worauf sich die „152-Fach höhere Menge“ bezieht und ob sie damit über den vorgeschriebenen Grenzwerten liegt. 150-fache Menge von einem Nanogramm pro Kilotonne Honig oder was?

  45. 12.

    "Die Standplätze der Bienenkästen werden bevorzugt auf ökologischen Höfen gesucht, was dennoch nicht garantiert, dass die Bienen ausschließlich ökologisch wachsende Pflanzen besuchen." Ach, was für ein Wunder... Bienen fliegen ...... Der Imker ist aber auch etwas naiv. Neben einem Pestizid-AckerBienenstöcke betreiben und sich hinter beschweren. Ich würde sagen, grob fahrlässig. Da hätte er mal vorher nachdenken müssen. Bienen sind nunmal nicht zu dressieren.

  46. 11.

    Komisch dass es Grenzwerte für einen Stoff gibt, der angeblich vollkommen ungefährlich ist.

  47. 10.

    Das Eigentor des Sebastian Seusing. Hat er mit seiner Medien-Kampagne doch nun jedem klar gemacht das Glyphosat nicht so Bienengefährlich sein kann, da die Erträge sonst nicht erklärlich sind. Die Ökos werden von diese Breitseite nicht begeistert sein. Wie wenig informiert die Glyphosat-Hysteriker sind kann jeder hier lesen. Es gibt keinen Beweis das Glyphosat Krebs verursacht ! Wer heute ein Glyphosat-Verbot einfordert, der solle bitte auch immer dazu schreiben, dass es ihm egal ist wenn dadurch Menschen hungern müssen. Alles andere ist unehrlich.

  48. 9.

    Jedem Glyphosat-Befürworter ein Glas Honig der Familie Seusing für den Frühstückstisch!

  49. 8.

    Das Dreckzeug wird von Ministerien als unbedenklich eingestuft - und im Honigglas als Teufelszeug bezeichnet und verboten. Das Unrecht lastet auf dem ehrlichen Erzeuger!
    Einfach nur scheußlich diese Scheinheiligkeit!

  50. 7.

    Was ich gern schreiben würde wird wohl nicht veröffentlicht......
    Wieviel hat Bayer für dieses Dreckszeug bezahlt? 67 Milliarden?
    Da musste es ja eine Verlängerung von Frau Klöckner geben.

  51. 6.

    Schade, ich habe immer bevorzugt berliner oder brandenburger Honig gekauft. Da dieser Staat Glyphosateinsatz nicht verbietet, sondern das noch unterstützt, sollten die Imker voll entschädigt werden. Das Geld kann ja von den unterstützten Bauern abgezogen werden, die Fördergelder erhalten und Glyphosat versprühen.

  52. 5.

    Wenn möglich, auf keinen Fall in der Nähe von solchen Pestizid-Bauern wohnen. Weil das Glyphosat weht durch den Wind auch noch in andere Gärten.

  53. 4.

    Es ist einfach unerträglich, was dieser „Rechtsstaat“ sich herausnimmt. Das ist unterste Schublade und ich wünsche allen Verantwortlichen etwas! Unfassbar!

  54. 3.

    Das ist sehr traurig, die ganze Liebe und Mühe der Imkerei umsonst für die Tonne. Das ganze eigentlich Frau Klöckner vor die Haustür kippen. Wie ist es eigentlich mit dem Honig den ich auf dem Markt kaufe?

  55. 2.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung stufte, als es um die weitere Zulassung ging, Glyphosat als praktisch unbedenklich ein. Praktischerweise hatte es in seinem Gutachten ganze Passagen aus der Produktinformation von Monsanto übernommen. Das tat es bestimmt, um dem Steuerzahler Geld für unnötige Forschung zu ersparen. Es wir in diesem Fall sicher auch Frau Klöckner mit seiner sachverständigen Expertise zur Seite stehen.
    Darauf einen Met, prost!

  56. 1.

    Eine Schande. Ja, Frau Klöckner, die ja regelmäßig vor der bauernlobby einknickt, sollte den Honig selber essen. Oder warum wird die Erlaubnis zum Einsatz von Glyphosat immer wieder verlängert? Kann dann ja nicht so schlimm sein...

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