Tagebau-Protest in Proschim (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Symbolische "rote Linie" - Protest gegen Braunkohle-Tagebau

Rund 100 Menschen haben am Dienstag im Lausitzdorf Proschim (Spree-Neiße) gegen das Abbaggern von Dörfern wegen neuer Braunkohle-Tagebaue demonstriert.

Der Ort soll dem geplanten neuen Tagebau Welzow II zur Versorgung des Kraftwerks "Schwarze Pumpe" weichen.

Der Sprecher der Bürgerinitiative "Klinger Runde", Thomas Burchardt, kritisierte, das aktuelle Konzept des Energieversorgers LEAG bedeute für die Proschimer bis zur Entscheidung eine weitere Wartezeit von drei Jahren. Ein Kohleausstiegsplan des Bundes würde Verlässlichkeit geben.

Sendung: Brandenburg aktuell, 31.10.2017, 19.30 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    ...tja Lotte 2:1....oder wollen Sie sich verdoppeln?

  2. 3.

    Nee er ist voll im Thema. Wer "Kohle stoppen" plakatiert, will Stromausfall. Dass diese Anti-Strom-Initiative Webseiten betreibt, Videos auf Youtube hochlädt, und die Akteure wahrscheinlich Handys benutzen und mit der Eisenbahn anreisen, strotzt vor unfreiwilliger Selbstironie. Den Leuten ist das selbst wahrscheinlich nicht bewusst, aber wir hier können uns doch darüber lustigmachen.

  3. 1.

    ....die können ja alle in die renaturierte Spreeaue hinter Cottbus ziehen und dort in Laubhütten wohnen. Die sollen dort aber ja nicht das Feuer neu erfinden....das war nämlich der erste Umweltskandal der Menschheit.

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