Aktivisten des Protestbündnisses «Ende Gelände» stehen am 14.05.2016 am Tagebau-Bagger im Braunkohlentagebau Welzow (Brandenburg). (Quelle: Ende Gelände/Tim Wagner)
Brandenburg aktuell | 15.05.2016 | Phillip Manske | Bild: Ende Gelände/Tim Wagner

Braunkohle-Aktivisten blockierten Lausitzer Kraftwerk - "Herzschlagader" von Schwarze Pumpe war abgeklemmt

24 Stunden lang hatten Braunkohle-Aktivisten das Kraftwerk "Schwarze Pumpe" in der Lausitz besetzt. Vattenfall musste das Kraftwerk erheblich drosseln, weil der Kohlenachschub ausging. Die Aktivisten sprachen von einem großen Erfolg, doch in einer Umfrage zeigten 77 Prozent der rbb|24-Nutzer kein Verständnis für diesen Protest.

Nach der Blockade des Braunkohlekraftwerks Schwarze Pumpe in der Lausitz durch Umweltaktivisten läuft das Kraftwerk laut Betreiber Vattenfall wieder im Normalbetrieb. Zuvor hatten mehrere vollgeladene Kohlezüge den Kohlebunker des Kraftwerkes wieder aufgefüllt.

Von Samstagvormittag an hatte das Bündnis "Ende Gelände" die Gleise rund um das Kraftwerk 24 Stunden lang besetzt. Vattenfall war dadurch gezwungen, das Kraftwerk zu drosseln, weil der Kohlenachschub ausblieb. Am Nachmittag hatten die Aktivisten die Blockade freiwillig beendet. "Wir haben unsere politischen Ziele erreicht. Das wir so einfach die Schienen besetzten konnten, zeigt die politische und moralische Schwäche der Kohleindustrie", sagte Sprecher Tadzio Müller rbb|24 am Sonntagnachmittag. Einige Aktivisten besetzten trotz des offiziellen Endes weiterhin die Gleise, die Polizei räumte daraufhin.

Aktivisten hatten sich an Gleisen teilweise festbetoniert

Vattenfall hatte zeitweise befürchtet, das Kraftwerk ganz abschalten zu müssen. Die Kohlemeiler versorgen die nahen Städte Spremberg in Brandenburg und Hoyerswerda in Sachsen mit Fernwärme. In beiden Städten gebe es Krankenhäuser, die Warmwasser und Heizwärme vom Kraftwerk bezögen.

Die Proteste der Aktivisten waren Teil der weltweiten Aktionsreihe "#breakfree2016", die sich gegen die Verstromung fossiler Rohstoffe wie Kohle und Öl richtet. Das Aktivisten-Bündnis "Ende Gelände" hatte seit Samstag zwei Bahnstrecken in Richtung Schwarze Pumpe blockiert. In einen Gleisabschnitt bei Rogosen hatten sich drei Aktivisten sogar einbetoniert, die Polizei hatte den Streckenabschnitt mit schwerem Gerät räumen müssen. Der Gleisabschnitt muss nun repariert werden.

Die Proteste hatten am Freitag mit der Besetzung des Tagebaus Welzow-Süd durch mehr als 1.600 Aktivisten begonnen. "Ende Gelände" hatte die Aktion am Sonntag für beendet erklärt. In der Nacht zu Montag drangen noch vereinzelt Aktivisten in den Tagebau ein, am Vormittag waren laut Vattenfall aber keine Kohlegegner mehr auf dem Gelände.

Vattenfall hatte vergeblich eine Räumung gefordert

Polizeisprecherin Ines Filohn sagte dem rbb am Sonntagmittag, dass es der Polizei aufgrund der Vielzahl von Aktionen der rund 2.000 angereisten Aktivisten nicht möglich gewesen sei, das Gelände von Vattenfall komplett zu schützen. Die Aktionen seien offenbar "generalstabsmäßig geplant" gewesen. Der Konzern hatte die Kapazität des Kraftwerk bereits am Samstag gedrosselt, um eine mittelfristige Versorgung zu gewährleisten. Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer hatte gefordert, dass die Polizei die Blockade räumt, der Konzern hatte Strafanzeige gestellt.

Die Polizei hatte jedoch betont, es gebe keine Handhabe, gewaltsam einzugreifen. Eine staatsanwaltliche Prüfung habe ergeben, dass keine Straftatbestände wie Hausfriedensbruch oder Nötigung vorlägen, so eine Sprecherin. Dies liegt daran, dass die Gleise zum Kraftwerk nicht umzäunt sind. Die Polizei hatte sich deshalb zurück gehalten und die Aktivisten zunächst nicht davon abgehalten, die Gleise zu blockieren. Dies sorgte für Frust bei vielen Kohlearbeitern.

Äste und Umwelt-Aktivisten blockieren am 15.05.2016 zwei Bahngleise zum Braunkohlekraftwerk der Vattenfall AG in Schwarze Pumpe (Brandenburg). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Braunkohlegegner blockieren die Gleise zum Kohlekraftwerk. | Bild: dpa/Patrick Pleul

Kraftwerk gestürmt - 120 Aktivisten festgenommen

Am Samstagabend waren etwa 300 Aktivisten auf das Gelände des Kraftwerks vorgedrungen. Polizeisprecherin Ines Filohn sagte dem rbb, dass die Stürmung gewalttätig verlaufen sei. "Sie haben Zäune eingetreten und sind darüber hinweg geklettert, sie haben nicht nur Gewalt gegen Sachen ausgeübt, sondern auch gegen Sicherheitsleute des Unternehmens." 120 Aktivisten nahm die Polizei deshalb wegen schweren Landfriedensbruchs vorläufig fest. Mit diesem "militanten Vorgehen" hätten die Aktivisten den Bogen "deutlich überspannt", so die Polizeisprecherin weiter.  Ein Mitarbeiter des Wachschutzes sei verletzt worden, die Auswertung des Polizei-Einsatzes dauere noch an.

Umfrage: 77 Prozent haben kein Verständnis für Besetzung des Kraftwerks

Der Aktivisten-Sprecher Müller widersprach dieser Darstellung auf Anfrage von rbb|24: "Nachweisbare Angriffe von Aktivisten auf Security und Polizei gab es meiner Meinung nach nicht." Die Überwindung der Zäune hätte man in Kauf genommen, um den Kohlenachschub unterbrechen zu können. Das Anliegen sei so wichtig, dass es diese  Gesetzesübertretung rechtfertigte. Zwei Umweltaktivisten seien bei Auseinandersetzungen mit dem Wachpersonal verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden sein.

Aktivisten berichteten zudem, dass aus einer spontanen Gegen-Demonstranten am Samstagabend heraus mutmaßliche Neonazis im Umfeld der Gleisblockaden Passanten und Fahrzeuge attackiert und Demonstranten mit Feuerwerkskörpern beschossen haben sollen. Der Polizei lägen jedoch noch keine Anzeigen dazu vor, sagte eine Sprecherin. Ein Journalist der "taz" schrieb auf Twitter, sein Fahrzeug sei von "kahlen, grölenden Männern" angegriffen worden.  

rbb|24 fragte seine Nutzer, ob Sie Verständnis für diese Form des Braunkohle-Protests haben. 77 Prozent votierten für die Antwortoption: "Nein, die Aktivisten hätten das Kraftwerk nicht stürmen sollen, weil Sie damit gegen geltende Gesetze verstoßen haben". 22 Prozent votierten für die Option: "Ja, solange keine Menschen verletzt und Vattenfall-Kunden von Strom oder Wärme abgeschnitten werden, finde ich diese Form des Protests akzeptabel." 1 Prozent der Befragten hatte keine eindeutige Meinung. An der Umfrage beteiligten sich 11.321 Nutzer (Stand: 16.05.2016, 21:00 Uhr)

Woidke: "Rote Linie bei Gewalt erreicht"

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erklärte am Sonntagmorgen, jeder habe das Recht seine Meinung und auch seinen Protest auszudrücken, doch "wenn Aktionen in Gewalt und Nötigung umschlagen, ist eine rote Linie erreicht." Einige der Teilnehmer der Protestaktionen in der Lausitz hätten das offenkundig getan. Sie gefährdeten damit auch die Stromversorgung für viele Tausend Menschen, was im Einzelfall gefährliche Folgen haben könne.  

Gerber: "Aus ganz Europa anreisende Rechtsbrecher"

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) schlug noch deutlich schärfere Töne an. Er bezeichnete die Aktivisten als "aus ganz Europa anreisende Rechtsbrecher". Natürlich stehe es jedermann frei, für Unsinn und Unfug zu demonstrieren, "aber es darf nicht sein, dass in unserem Land Gewalt und Selbstjustiz um sich greifen." Gerber betonte: "Jeder vernünftig denkende Mensch weiß, dass wir die Braunkohle in der Energiewende noch für lange Zeit brauchen. Aus Kostengründen und aus Gründen der Versorgungssicherheit. Die illegalen Aktionen in Form einer anmaßenden Form von Selbstjustiz sind vollkommen inakzeptabel und müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats geahndet werden."



Braunkohlegegner besetzen Tagebau Welzow-Süd (Quelle: Ende Gelände/350.org)
Besetzer Bagger im Tagebau Welzow | Bild: Ende Gelände/350.org

Aktivist: "Braunkohle ist dreckigster fossiler Brennstoff"

Die Aktivisten des Protestbündnisses "Ende Gelände" forderten mit ihrer Aktion dagegen einen umgehenden Ausstieg aus der Kohleverstromung, um das Klima zu schützen. Sprecherin Hannah Eichberger sagte dem rbb, nach dem Pariser Klimagipfel müsse nun endlich konsequenter Klimaschutz betrieben werden. "Und da ist die Braunkohle als dreckigster fossiler Brennstoff der Punkt, wo wir als erstes ansetzen."  

 

Braunkohlegegner besetzen Tagebau Welzow-Süd (Quelle: Ende Gelände/350.org)
Aktion "Ende Gelände" im Tagebau Welzow Süd | Bild: Ende Gelände/350.org

Demonstration nach Proschim am Samstag

Am Samstagmittag hatte in Welzow eine Demonstration stattgefunden, die von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis von Naturschützern, darunter auch Lausitzer Gruppen, unterstützt wurde. Die Anti-Kohle-Demo führte vom Welzower Ortskern entlang der Braunkohlegruben in das von der Abbaggerung bedrohte Dorf Proschim, wo über Pfingsten zudem wieder ein Anti-Kohle-Camp stattfindet. Rund 1.000 Menschen nahmen laut Veranstalter an der Demo teil. Auch mehrere Landespolitiker sowie Bundestagsabgeordnete hatten ihr Kommen angekündigt. Einer der Redner war die Bundesvorsitzende der Grünen, Simone Peter, die einen ökologischen und sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle forderte.

Kritik in der Region an "Ende Gelände"

In der Region war die Aktion von "Ende Gelände" auch auf Kritik gestoßen: 20 Bürgermeister hatten sich vorab in einer Erklärung gegen Gewalt ausgesprochen. So sagte etwa die stellvertretende Bürgermeisterin von Welzow dem rbb: "Gewalt löst keine Konflikte. Man sollte sich gemeinsam an einen Tisch setzen und über die Dinge sprechen, die zu regeln sind. Das ist ein Thema der Energiepolitik. Wir können nicht einfach sagen: Braunkohle aus, Regenerative voran - und dann ist die Welt in Ordnung." Auch lokale Umweltschützer von der Klinger Runde oder der Grünen Liga, die sich seit Jahren gegen Braunkohle engagieren, distanzierten sich von der Besetzung des Kraftwerks Schwarze Pumpe.

Vattenfall verkauft Braunkohlesparte an EPH

Der Tagebau Welzow-Süd wird vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben. In dem Tagebau werden jährlich rund 20 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert; Hauptabnehmer ist das Kraftwerk Schwarze Pumpe, durch das etwa die Städte Hoyerswerda und Spremberg mit Strom versorgt werden. Vor kurzem hat Vattenfall angekündigt, seine gesamte deutsche Braunkohlesparte mit Tagebauen und Kraftwerken an das tschechische Energieunternehmen EPH und den Finanzinvestor PPF Investments zu verkaufen. Der Konzern will sich stärker auf umweltfreundliche Energie ausrichten.

Mit Informationen von Iris Wussmann und Andreas Rausch

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183 Kommentare

  1. 183.

    Beachte die Verhältnismäßigkeit: schaut in die Kohlegrube! Diese Größe der Umweltbelastung kann nicht einmal 100.000 Jobs rechtfertigen. 2. Die Frage nach der Speicherung von Energie ist schon gelöst. Wenn die Kohle so viel wie möglich da bleibt wo sie jetzt noch liegt. Die Braunkohle ist der beste Speicher selber. Ein Kohlegegner ist für die Kohle. Sie soll erhalten bleiben. Wer kümmert sich um meinen Job? Ich muss aber als Welzower mit dem Krach und Dreck eurer Jobs leben.

  2. 182.

    Eisensulfat ist also Giftig? Dachte immer das es so schon aus dem Boden kommt muss aber mal nachfragen wer das da reinkippt!!! Zugegeben das Sulfat ist da und muss auch wieder raus. Die Steuergelder für die Sanierung gibt es für Altbergbau vor 1990 und Anlagen der ehemaligen LMBV also nicht für prodozierten Kohlestrom. Die Sanierung aktiver Tagebaue hat Vattenfall zu finanzieren. Im übrigen werden sämtliche öffentliche Straßen von Steuergeldern bezahlt,auch von unseren. Also Subventioniert der drekige Kohlestrom den noch dreckigeren Straßen und Güterverkehr! Ich hoffe Sie fahren nur Fahrrad und essen Gemüse aus dem eignen Garten und keines aus Spanien oder gar China. Das könnten wir jetzt so ewig weitertreiben weil über Steuergelder jeder jeden Subventioniert ob es ihm passt oder nicht. Ich brauche auch keinen Haupstadtflughafen und muss ihn bezahlen und am Ende wird da dann jede Menge CO2 emittiert damit Umweltschützer zur nächsten Demo fliegen können oder Umweltsünder in den Urlaub.

  3. 181.

    Ganz kurz zum Müll: der Camp Abbau ist noch nicht vorbei, die verbleibenden Materialien (Zelte, Tische/Stühle und auch der Müll) werden noch abgeholt. Es wurde sehr darauf geachtet, dass sowohl auf dem Camp als auch auf den Aktionen wieder alles eingesammelt wurde.

  4. 180.

    Ich habe mir die Bilder angeguckt und was mich wirklich erschreckt hat waren die Kommentare zu den Bildern. Beleidigungen, Aufrufe zu Gewalt, Herabwürdigung und jede Menge braunes Gedankengut liest man dort in Massen.

    Dass bei einer Blockade, bei der teilweise Menschen festgenommen, teilweise von Nazis gewaltsam vertrieben, teilweise durch Unwetter vertrieben etc. ein paar Strohsäcke liegen bleiben, sollte nicht weiter verwundern. Auch ist der viel unternommene Versuch ein paar PET Flaschen und ein bisschen Stroh mit 20 Mio. t Braunkohle per annum aus Umweltgesichtspunkten gleichzusetzen lächerlich.

  5. 179.

    Nun stellt sich heraus, dass ihr euren Dreck auch im Camp in Proschim nicht beräumt habt. Die Umwelt schützen wollen und den selbst produzierten Müll zurücklassen - pfui !

  6. 178.

    Braunkohle wird nicht subventioniert? Nicht so transparent wie EED-Strom, aber hintenrum: - Keine Grundwasserabgabe - Bezahlung der Sanierung großteils aus Steuergelder - Sanierung Braune Spree durch Steuergelder - keine Beseitigung der Sulfatvergiftung z.B. in der Spree, damit Trinkwasservernichtung u.a. für Berlin - keine Beseitigung anderer Gefahren wie z.B. Quecksilber - für das Unternehmen kostenlose Straßenneubauten, z.B. überdimensioniert zwischen Guben und Forst - Steuererlass bzw. Nachforderung von Vattenfall an Kommunen - kostenlose Werbemittel und -flächen für Vattenfall und IGBCE in den Kommunen - undundund - und vor allem: Keine Heranziehung für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels weltweit, z.B. notwendige Umsiedlung von Küstenbewohnern (allein 25 Milliuonen Menschen in Bangladesh bei Meeresspiegelanstieg von nur zwei Metern!)

  7. 177.

    Lieber Johannes aus Kassel,
    Ich bin ein Mitarbeiter aus dem Kraftwerk und ich war auch bei der Demo die durch die Spremberger Kommunalpolitik spontan organisiert wurde dabei. Ich habe gesehen von wem die Gewalt ausgegangen ist. Bitte schau dir den Beitrag RBB Aktuell von Heute an da ist alles gesagt.

    P.S.Ich komme gerade aus Proschim, das Camp ist so-gut wie leer da liegen jetzt nur Berge von Müll

    Glück Auf

  8. 176.

    Über 50Jahre wird die Lausitz verheizt. Profit für Konzerne . Die Rechnung für Rekultivierung , Bergbauschäden Grundwassersenkungen und Wasseranstieg , Eisensulfat und Sulfate in Bäche und Flüsse. gewachsende Bodenstrukturen zerstört . Das schlimmste die Menschen sind Kurzsichtig. ob örtliche Bürgermeister bis Woidke ignorieren den Klimawechsel . Für einpaar Arbeitsplätze zerstört dieser Irrsinn die Tier - und Umwelt. Den die Auswirkungen des Klimaerwärmung zahlt wieder der Steuerzahler. Fest steht auch das mehr Strom produziert wird als benötigt. Alle Hochachtung für die Aktion der Besetzer der im lausitzer Kohlerevier.

  9. 175.

    Wieso sind das Aktivisten? Öko-Terroristen wäre die richtige Bezeichnung. Ich möchte nicht wissen, was das Wochende dem Steuerzahler gekostet hat. Wird diesen Fuzzis auch nicht interessieren. Von denen haben die wenigsten etwas zum Steueraufkommen und Auffüllung der Sozialkassen beigetragen. Hauptsache die hatten Spass.

  10. 174.

    Hat sie das nicht beeindruckt wie schnell die Leistung in Schwarze Pumpe gedrosselt wurde. Genau so schnell wurde sie in anderen Kohle Kraftwerken gesteigert. Damit die Grundlast im Stromnetz nicht zusammenbricht. Schneller ist nur ihr Dynamo am Fahrrad. Auch Kohlekraftwerke kennen Fortschritt. Information kann helfen.

  11. 173.

    Diese Umfrage ist ja wohl die Niederträchtigste Art und Weise Ende Gelände zu diskreditieren. Wenn ich ehrlich wäre, müsste auch ich als Teilnehmer der Aktion die Antwort "Nein, ..." angeben, da ich mit den Handlungen eines kleinen Teils von Aktivisten nicht einverstanden bin. Diese haben damit nicht nach dem vereinbarten Aktionskonsens gehandelt, sollten also auch nicht als Teil von Ende Gelände angesehen werden. Viele vergessen, dass auch diese Aktion, wenngleich gut organisiert, nicht einen, sondern 3500 Köpfe hat - was der einzelne oder einzelne kleinere Gruppen machen, spiegelt nicht zwingend wider, was der Großteil erreichen möchte. Von daher ist diese Umfrage ja wohl das allerletzte wenn es um journalistische Seriosität geht, allein schon deshalb weil die zwei Antwortmöglichkeiten ("keine Meinung" ausgenommen) nicht 100 % der möglichen Meinungen widerspiegeln, was eine Meinungsumfrage aber tun muss.

  12. 172.

    Danke für ihre Bemühungen Aufzuräumen,ist meine ehrliche Meinung und nicht Zynisch gemeint. Aber haben sie eine Ahnung warum man als bekennender Umweltschützer mit so vielen Einmalanzügen und Plastikplanen anreisen muss? Ich erkläre meinen Kindern doch auch nicht das Alkohol schlecht ist und habe eine Bierflasche in der Hand! Das macht doch Unglaubwürdig,oder zerstört die Ölindustrie keine Natur? Ich habe nichts gegen friedliche Demos gegen die Kohle,es darf jeder sagen was er denkt. Aber wenn ich ernst genommen werden will sollte ich besser darauf achten eine Vorbildfunktion einzunehmen. Gegen fossile Energie zu demonstrieren und sich in Erdölprodukte hüllen geht meier Meinungen nach gar nicht. Im übrigen habe ich nichts gegen ein langfristigen Ausstieg aus der Kohle. Aber mit Verstand und nicht wie bei der Kernkraft heute unverzichtbar und in 3 Monaten abgeschrieben.

  13. 171.

    Wenn ich lese, was die sogenannten Öko-Aktivisten noch vorhaben, dann frage ich mich wer
    in unserem Staat das Gewaltmonopol hat. Ich kann den Leuten in der Lausitz nur raten entsprechende
    Verteidigungsstrukturen zu schaffen. Der Staat kann oder will euch nicht schützen.

  14. 170.

    Schon was von demand side management gehört? Nein? Dachte ich mir...
    Unflexible Grundlastkraftwerke sind längst veraltete Technologien.
    https://www.youtube.com/watch?v=MsgrahFln0s

  15. 169.

    So so - ihr wolltet aufräumen. Dann "drangen in der Nacht zu Montag" gar nicht "vereinzelt Aktivisten in den Tagebau ein", sondern ihr wolltet aufräumen und wurdet daran gehindert? Wollt ihr für eurer Tun noch gelobt werden?

  16. 168.

    an alle "Ökospinner" und Weltverbesserer die an diesen unsinnigen und gewalttätigen Aktionen teilnahmen: wann kommt ihr und räumt euern Müll weg? Scharenweise Stroh in Plastikverpackung,hunderte Plastikflaschen,Plastikkanister und ihr wollt uns erzählen wie die Energiewende zu schaffen ist?
    Ihr habt doch echt null Ahnung noch Toleranz gezeigt,was würdet ihr für einen Aufschrei loslassen wenn es an euer Privateigentum ging,aber nein ging ja gegen einen Energieversorger und da ist das ganze gerechtfertigt.
    Und die Spinner welche aus Schweden angereist sind,die Milliarden Gewinne welche Vattenfall in Deutschland generierte wurden gern für Sozialleistungen in Schweden genommen!!!
    Ihr solltet alle erst einmal euer Gehirn einschalten soweit ihr überhaupt eines habt,warum die Polizei nicht konsequenter vorging kann ich persönlich nur bedauern,weiterhin sollte der gesamte Einsatz durch euch Ökofuzzis bezahlt werden und nicht durch die ehrlichen Steuerzahler.

  17. 167.

    Und was ist das ?
    ( https://www.facebook.com/Wochenkurier.HoyerswerdaKamenz/photos?ref=page_internal )
    Friedlich und Gewaltlos ?
    Das ist pure Zerstörungswut, das hat mit einer friedlichen Demo nichts mehr zu tun !!
    Ich bin einfach sprachlos

  18. 166.

    Ja im Camp! Wäre ja wohl noch unverschämter, wenn neben den von Euch hinterlassenen Vandalismusschäden auch noch Euer eigener Dreck von den Geschädigten zu beseitigen wäre !

  19. 165.

    Wer kommt für den Schadensersatz am Privateigentum auf? Bezahlt Ihr, wenn zum Beispiel die Mitarbeiter, deren Autos von Euch beschädigt wurden, die Rechnungen zu Euch schicken? Ach ne, hab ich ja total vergessen: Autos sind ja CO2-Stinker - so etwas benutzt Ihr ja nicht, denn Ihr verschont ja die Umwelt.

  20. 164.

    Wir hatten versucht, auch diese natürlich zu räumen und zu entsorgen. Der Sicherheitsdienst hat uns daran gehindert. Schauen Sie nach Proschim zum Camp, auch hier haben wir alles sehr sauber hinterlassen. Es gibt Mülltrennung. Bioklos und den wohl geringsten CO2 Fußabdruck überhaupt bei einer so großen Menschenansammlung. Bitte Informieren Sie sich bei dem Veranstalter und vor Ort, bevor Sie weiter mutmaßen und hinterfragen Sie die Handlungen von Vattenfall, was die mit der Umwelt machen: Mrd. Tonnen fruchtbarer Boden wurde zerstört, Flüsse und Lebensräume von Menschen, Tieren Planzen und nicht zu vergessen die 136 sorbischen Dörfer. Bitte Fragen Sie auch hier nach, ob Vattenfall auch seinen Müll wegräumt, wenn sie jetzt verkaufen. Wir haben aufgeräumt! Gruß Golla