Zur Herstellung des Seebodens am künftigen Cottbuser Ostsee sind bis zu 90 riesige Dumper mit einer Ladefläche von 20 Kubikmetern im Dauereinsatz. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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Cottbuser Ostsee - Ehemaliger Tagebau ab November 2018 flutungsbereit

In einem Jahr soll die Flutung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord beginnen. Das hat der Betreiber Leag im Braunkohleausschuss bekräftigt. Die Pläne für den Cottbuser Ostsee sind ab Anfang Dezember für die Öffentlichkeit einsehbar. Das Braunkohleplanverfahren Jänschwalde-Nord wurde unterdessen eingestellt.  

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  • Wasserdampfschwaden steigen am 30.09.2017 vor Sonnenaufgang in den farbigen Morgenhimmel aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG) hinter einem Karpfenteich in Peitz (Brandenburg). Das Braunkohlekraftwerk ist mit einer installierten Leistung von 3.000 Megawatt nach Firmenangaben das größte seiner Art in Deutschland. (Quelle: dpa/Pleul)
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    Jamaika und der Kohleausstieg 

    Merkel-Vorschlag sorgt für Entsetzen in der Lausitz

    Seit Wochen wird in Berlin sondiert. Was aber würde "Jamaika" für Brandenburg und vor allem für die Braunkohle bedeuten? In der vergangenen Nacht soll Bundeskanzlerin Merkel auf die Grünen zugegangen sein. In der Lausitz sorgt ihr Vorschlag für Entsetzen.

  • Braunkohlekraftwerk Niederaußem bei Bergheim (Bild: Oliver Berg/dpa)
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    Lange Wunschliste für Jamaika-Verhandlungen 

    Braunkohle-Ausstieg: Lausitzrunde fordert 2,5 Milliarden

    Bei den Jamaika-Verhandlungen geht es beim Thema Klimaschutz ans Eingemachte. Mindestens zehn Kohlekraftwerks-Blöcke werden bis 2020 wohl abgeschaltet. Die Lausitzrunde fordert im Gegenzug umfangreiche Bundeshilfen, um den Strukturwandel zu meistern.

  • Riesige Abraumhalden sind am 31.10.2017 im Braunkohletagebau Welzow Süd nahe Welzow (Brandenburg) zu sehen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
    dpa/Patrick Pleul

    Trotz Wassergesetz-Reform 

    Brandenburg verschenkt Geld an Braunkohle-Unternehmen

    Niemand in Brandenburg pumpt so viel Grundwasser ab wie die LEAG, zahlen muss das Braunkohle-Unternehmen jedoch nichts. So steht es im Wassergesetz. Jetzt soll der Wasserpreis erhöht werden - für alle, nur nicht für die LEAG. Das bringt Umweltschützer in Rage. Von Jana Göbel

     

  • Touristen schauen auf Abraumhalden im Braunkohletagebau. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)
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    Streit um Strukturwandel 

    Denkfabrik fordert 100 Millionen Euro pro Jahr für Lausitz

    Der Strukturwandel in der Lausitz kommt, das ist sicher. Offen ist die Frage, wie sich die Braunkohleregion darauf vorbereiten kann. Der Vorschlag einer Denkfabrik mit konkreten Fördersummen stößt allerdings auf viel Kritik in der Region.

  • Pilotanlage zur Erprobung zur CO2-Reinigung auf dem Gelände des Vattenfall-Kraftwerks Schwarze Pumpe bei Spremberg (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
    imagoJürgen Heinrich

    Kommentar zur CO2-Verpressung 

    Das Ende einer Klimaschutz-Utopie

    Erkenntnisse aus dem Projekt zur unterirdischen Verpressung von CO2 in Ketzin bleiben erstmal ohne praktische Umsetzung. Damit versagt man der Leistung brandenburgischer Forscher die Chance, eine Erfolgsgeschichte auch für den Umweltschutz zu werden, meint Andreas Rausch.

  • CO2-Versuchsspeicheranlage aus der Vattenfallanlage Schwarze Pumpe in Ketzin bei Potsdam (Quelle: imago / Jürgen Heinrich)
    imago / Jürgen Heinrich

    CO2-Pilotprojekt in Ketzin beendet 

    Wie Bürgerproteste eine ganze Technologie zu Fall brachten

    Beim bislang wichtigsten Forschungsprojekt zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid in Ketzin werden die letzten Bohrlöcher verschlossen. Es hat Brandenburg technologischen Vorsprung gebracht - profitieren werden wohl andere. Von Alexander Goligowski

  • Ein Kohlebagger im Braunkohletagebau Welzow-Süd. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Nach Vorstoß von SPD-Wirtschaftsminister 

    Auch Brandenburgs Linke rückt vom Klimaziel ab

    Als Brandenburgs Wirtschaftsminister Gerber (SPD) jüngst ankündigte, dass die selbst gesteckten Klimaziele nicht zu halten seien, reagierte die Linke zunächst sauer. Doch nun folgt die Parteispitze offenbar dem neuen Kurs. Das stößt innerhalb der Partei nicht nur auf Zustimmung.

  • Braunkohlekraftwerk in Brandenburg
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    Neue Auflagen für Kohlekraftwerke 

    Brandenburg fordert Klage gegen EU-Kommission

    Die EU hat neue Umweltauflagen für Kohlekraftwerke beschlossen - und die könnten Folgen für das Kraftwerk Jänschwalde haben. Brandenburg und zwei andere Länder haben deswegen das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert, gegen die neuen Auflagen zu klagen.

  • Windenergieanlagen drehen sich am 03.11.2014 vor den dampfenden Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG in Jänschwalde (Brandenburg). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
    dpa/Patrick Pleul

    Nach Vorstoß des Wirtschaftsministers 

    Linke will für Brandenburgs Klimaziele kämpfen

    Die Brandenburger Linksfraktion ist sauer auf Wirtschaftsminister Gerber (SPD). Der hatte im "Spiegel" verkündet, dass Rot-Rot die Klimaziele zugunsten der Braunkohle aufweichen werde. Das sei aber noch keinesfalls beschlossen, stellte die Linke nun klar.

  • Wasserdampfschwaden steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG in Jänschwalde (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
    dpa/Patrick Pleul

    Mehr Industrie, mehr Verkehr, länger Braunkohle 

    Brandenburg weicht Klimaziele deutlich auf

    Brandenburgs Regierung geht beim Klimaschutz einen Schritt zurück. Die gesteckten Ziele zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes sind nicht zu erreichen, sagt Wirtschaftsminister Gerber (SPD) - und das aus gleich mehreren Gründen.

  • ARCHIVBILD - Schlamm in einem Zufluss zur Spree. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Nach BUND-Untersuchung 

    Hohe Arsenwerte in Spree-Fließen nicht bestätigt

    Die Naturschutzorganisation BUND hatte im April Alarm geschlagen: Im Schlamm der Spree-Fließe in Südbrandenburg seien die Grenzwerte für Arsen überschritten worden. Die zuständigen Wasser- und Bodenverbände haben nachgemessen und geben jetzt Entwarnung.

  • Besucher in der früheren Tagebaulandschaft im Lausitzer Seenland (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Abkommen zwischen Bund und Ländern 

    Über eine Milliarde Euro für die Tagebau-Sanierung

    Bis 2022 sollen 1,23 Milliarden Euro zusätzlich in die Sanierung früherer Kohle-Abbaugebiete fließen. Das haben der Bund und mehrere ostdeutsche Bundesländer am Freitag besiegelt. Bundesumweltministerin Hendricks sprach von einem wichtigen Signal für frühere Tagebauregionen.

  • Teilnehmer des Lausitzcamp on Tour haben Banner an ihre Fahrräder befestigt (Quelle: Lausitzcamp 2017)
    Lausitzcamp 2017

    Lausitzcamp on Tour 

    Braunkohle-Gegner radeln durch die Lausitz

    Klima-Aktivisten radeln seit Montag durch die Lausitz, um gegen Kohleverstromung zu protestieren. Mit Blick auf die Besetzung des Tagebaus durch Aktivisten letztes Jahr sorgt sich Kraftwerksbetreiber LEAG. Vor dessen Zentrale machten die Aktivisten auch als erstes Halt.

  • Die Anwältin Roda Verheyen (Quelle Jana Göbel / rbb)
    rbb

    Interview mit Umweltanwältin Roda Verheyen 

    "Keine weiteren Tagebaue in Brandenburg wären ein Erfolg"

    Umweltanwältin Roda Verheyen klagt derzeit gegen zwei Tagebaue - und ist zuversichtlich, dass sie gewinen wird. Ihre Hauptargumente sind Wasser- und Klimaschutz. Die Juristin streitet sich vor deutschen Gerichten aber auch über Fälle im Ausland.   

  • Eisenflocken in der Spree (Quelle: Jana Göbel / rbb)
    rbb

    Brandenburg erteilte Ausnahmegenehmigung 

    Belastete Gewässer machen Umweltschützern Sorge

    Seit Jahren klagen Umweltschützer gegen neue Braunkohle-Tagebaue. Ein Grund ist die Verschlechterung der Gewässer, die sich mittlerweile auch im Berliner Trinkwasser niederschlägt. Aber in Brandenburg gilt eine Ausnahmegenehmigung. Von Jana Göbel

  • Braunkohletagebau Welzow-Süd in der brandenburgischen Lausitz (Quelle: Andreas Franke/dpa)
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    Studie von Greenpeace Energy 

    Öko-Stromanbieter sollen Braunkohle-Jobs ersetzen

    Mit einer neuen Studie will Greenpeace für den Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz werben. Gleichzeitig präsentiert der hauseigene Stromanbieter einen neuen Tarif, mit dem Jobs in der Solarbranche geschaffen werden sollen. Wirtschaftsminister Gerber hält nicht viel von den Vorschlägen.

  • Wasserbehandlungsanlage bei Vetschau in Brandenburg (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Belasteter Schlamm in Fließen 

    Bergbauamt geht Hinweisen auf hohe Arsen-Werte nach

    Wurden in der Lausitz giftige Schlämme aus Spree-Fließen einfach am Gewässerrand deponiert? Das zumindest haben Analysen des BUND ergeben. Die Umweltorganisation macht den Tagebau verantwortlich. Das Landesbergbauamt äußert Zweifel, will die Vorwürfe aber prüfen.

  • Schlamm wird aus einem Zufluss zum Spreewald gebaggert (Quelle Archivbild: dpa/Patrick Pleul)
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    Untersuchung des BUND 

    Arsen und Schwermetalle in Spree-Fließen gefunden

    Im Schlamm der Spree-Fließe hat die Umweltorganisation BUND überhöhte Konzentrationen von Arsen, Kupfer, Nickel und Zink festgestellt. Verantwortlich dafür soll ein nahegelegener Tagebau sein. Der Betreiber reagiert verhalten.

  • Schaufelrad eines ehemaligen Braunkohle-Baggers bei Proschim in der Lausitz (Quelle: imago/Christian Ditsch)
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    Neues Revierkonzept der LEAG 

    Grüne und Umweltschützer fordern Ende der Hängepartie

    Die LEAG hat ihre Pläne für das Braunkohle-Revier in der Lausitz vorgestellt, doch ob der Tagebau in Welzow-Süd erweitert wird, ist weiter offen. Grüne und BUND fordern ein Ende der Hängepartie. Birgit Zuchold, Bürgermeisterin von Welzow, wirkt fast schon resigniert.

  • Bergleute protestieren gegen Klimaabgabe (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Kommentar zur Braunkohle-Entscheidung  

    Das Monster macht Grüne Politik

    Der Tagebau Jänschwalde ist Geschichte und Welzow Süd wird bis 2020 auf Eis gelegt. Für viele ist das der Anfang vom Ende der Braunkohle in der Lausitz. Tausende Arbeitsplätze hängen davon ab. Diese Menschen brauchen jetzt eine Perspektive. Von Andreas Rausch

  • ARCHIV - Der Sonnenaufgang am frühen Morgen des 29.11.2016 hinter einem Absetzer für Abraum aus dem Braunkohletagebau Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG) geht die Sonne unter (Quelle: dpa/ Patrick Pleul)
    dpa/Patrick Pleul

    Energiekonzern LEAG stellt Pläne vor 

    Braunkohle-Tagebau Jänschwalde wird nicht erweitert

    Die Menschen am Tagebaurand Jänschwalde können aufatmen: der Vattenfall-Nachfolger LEAG wird vorerst keine neuen Tagebaue aufschließen. Das heißt: Jänschwalde wird nicht erweitert - und Welzow-Süd auf Eis gelegt.

  • Symbolbild/Eine Krähe sitzt am 24.02.2017 auf einem abgestorbenen Obstbaum vor dem wolkigen Himmel. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)
    dpa/Frank Rumpenhorst

    Urteil des Landgerichtes Cottbus 

    Braunkohle-Betreiber LEAG muss für Obstbäume zahlen

    20 abgestorbene Obstbäume haben am Mittwoch das Landgericht in Cottbus beschäftigt. Geklagt hatte ein Obstbauer aus Schenkendöbern - und er bekam Recht: Der Vattenfall-Nachfolger LEAG muss zahlen, denn Schuld am Tod der Bäume ist der Braunkohle-Tagebau.

  • Massenbewegung am künftigen Ostsee bei Cottbus (Quelle: imago/Reiner Weisflog)
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    Neue Kaimauer am Cottbusser Ostsee 

    Umweltschützer warnen vor Braunkohle-Folgekosten

    Der Cottbusser Ostsee soll ab 2018 mit Wasser gefüllt werden - bis dahin muss jedoch noch viel gebaut werden, zum Beispiel eine knapp einen Kilometer lange Kaimauer. Die soll jetzt doppelt so viel kosten - unter anderem wegen Schadstoffen aus dem einstigen Braunkohleabbau.

  • Windräder drehen sich vor dem Kraftwerk Jänschwalde in der Lausitz. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
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    Klimaschutzplan bis 2050 

    Bundesregierung vertagt Kohleausstieg auf irgendwann

    Fast sah es so aus, als müsste Bundesumweltministerin Hendricks ohne einen deutschen Klimaschutzplan zur Klimakonferenz nach Marrakesch reisen. In letzter Minute liegt nun eine Einigung auf dem Tisch - Tagebaubetreiber LEAG freut's.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt neben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am 26.10.2016 zur Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin (Quelle: Michael Kappeler /dpa)
    dpa

    Brandenburg zeigt sich erfreut 

    Regierung kann sich nicht auf Klimaschutzplan einigen

    Umweltministerin Hendricks wird ohne Klimaschutzplan zur Weltklimakonferenz fahren müssen. Wirtschaftsminister Gabriel verweigerte sich einer eigentlich erwarteten Einigung. Die Brandenburger Landesregierung hatte gegen den Plan gekämpft und zeigt sich erfreut.

F60 in Jänschwalde (Quelle: ems)
ems

Strukturwandel in virtueller Realität - Auf heißen Kohlen: 360-Grad-Videos aus der Lausitz

Gigantische Kohlegruben auf der einen Seite, das Werben um Bade-Touristen auf der anderen: Die Lausitz steckt mitten in einem Strukturwandel. 360-Grad-Filme machen diesen Umbruch, der so viele Lebensbereiche umfasst, greifbar.

Ein 360°-Projekt der electronic media school über die Abhängigkeit der Lausitz von der Braunkohle.

 

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Winfried Böhmer vom Aktionsbündnis "Klare Spree" an einem verockerten Fluß im Spreewald (Quelle: ems)
electronic media school (ems)

360-Grad-Video | Braune Spree - "Dieses Gewässer ist ökologisch tot"

Seit Jahren beobachten die Menschen in der Lausitz, wie die Zuflüsse der Spree und die Spree selbst immer brauner werden - so braun wie die Braunkohle, deren Gewinnung die sogenannte Verockerung der Spree verursacht. Doch was ist Verockerung? Und lässt sie sich aufhalten? Von Elisa Luzius und Vanessa Kockegei

Rennwagen rasen über den Lausitzring, hinter dessen Tribüne sich ein Windrad erhebt (Quelle: Juergen Tap/Dtm/Itr/dpa)
dpa // Juergen Tap/Dtm/Itr

360-Grad-Video | Die Lausitz nach der Kohle - Der Lausitzring ist schon grün

Kohle ist der Energie- und Wirtschaftsmotor der Lausitz, kann es aber nicht auf ewig sein. Der Lausitzring hat bereits umgestellt und liefert aus drei grünen Quellen Strom ins Netz. Was kann der Rest der Region von diesem Modellprojekt lernen? Von Stefanie Mnich und P. Bastian Welte