Der Inhaber von Früchte Franz blickt auf leere Regale (Bild: rbb)
Video: rbb|24 | 21.01.2021 | Material: Abendschau | Bild: rbb

Video | 80 Prozent Umsatzeinbußen - Großhändler Früchte Franz vor dem Aus: "Hilfen kommen nicht an"

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4 Kommentare

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  1. 4.

    Diese Geschichte hat mich heute noch eine ganze Weile beschäftigt, denn ich bin auch schon älter, auch schon mal alles verloren (aus anderen Gründen) und habe da großes Mitgefühl.
    Ich wünsche Herrn Franz so sehr, dass er vielleicht wenigstens den Notbetriebsschulen und -kitas anliefern darf, dass sich Kunden melden und sagen: "Herr Franz, wir wollen wieder was."
    RBB-Team, Sie haben doch auch eine große Mannschaft. Wie wäre es mit einer Stiege Obst für jeden MA? Keeps the doctor ja schließlich away. Nein, nein, verstehen Sie mich richtig. Man will ja irgendwie was tun (können), wenn man so was hört. Aber man kann nicht, also ICH jedenfalls könnte nicht, habe keinen Großabnehmer im Ärmel.
    Irgendwelche Ideen bei Ihnen? Ja, ich weiß schon. Die neutrale Presse, die nicht Position bezieht. Aber kalt lässt es einen doch trotzdem nicht, oder?
    45 Mitarbeiter. Das Lebenswerk in Gefahr. Wenn nur wieder Schule wäre. Irgendwie die Firma retten bis dahin... Ich hoffe so sehr, es gelingt.

  2. 3.

    Find ich ganz schlimm so was. Besonders auch, dass man sich auf zugesagte Hilfsgelder nicht verlassen kann. Um vier Wochen verschoben, und das in einer Lage mit dem Rücken zur Wand. Der arme Herr Franz.
    Besonders bitter ist, dass er an öffentliche Abnehmer geliefert hatte, die ja als krisensicher gelten. Da wär ich auch nicht unbedingt auf die Idee mit der GmbH gekommen. Man denkt, die sind ja immer da. Und jetzt das.
    PS: RBB: Bei den Untertiteln wurde ein Adjektiv vergessen- jetzt steht da als Aussage: "Ich bin kein Mann", und das ist falsch.

  3. 2.

    Danke für diesen ungeschminkten Bericht.
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß den Regierigen das Schicksal der betroffenen Klein- und Mittelunternehmen völlig egal ist. Deutschland hat einen signifikanten Fachkräftemangel: In der Politik!

  4. 1.

    Wenn jemand mit so einem Geschäftsumfang (45 Beschäftigte, hoher Warenumsatz, viele Lkw) keine GmbH gegründet hat, sondern als Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen haftet, dann war das ziemlich tollkühn. Man könnte auch einfach sagen: dumm. Genau dafür gibt es die Möglichkeit, das über Jahrzehnte hart erarbeitete und versteuerte Privatvermögen zu schützen.

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