BIP-Rückgang um 3,2 Prozent - Wirtschaftsleistung in Brandenburg coronabedingt gesunken

Archivbild: Stühle und Tische stehen vor einem geschlossenen Restaurant in Potsdam. (Quelle: imago images/M. Müller)
Bild: imago images/M. Müller

Die Wirtschaftsleistung Brandenburgs ist infolge der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr gesunken. Wie das Wirtschaftsministerium unter Verweis auf seinen jüngsten Jahresbericht zur konjunkturellen Lage am Freitag mitteilte, lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vergangenen Jahr 3,2 Prozent unter dem Niveau des Jahres davor. Allerdings sei der Rückgang damit weniger stark ausgefallen als bei der deutschen Wirtschaft insgesamt mit etwa 4,9 Prozent, hieß es.

Flaute im Gastgewerbe, Boom am Bau

Besonders stark betroffen waren den Angaben zufolge Dienstleistungsbereiche: So ging für den Bereich "Handel, Verkehr, Gastgewerbe" die Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent zurück. Deutliche Wertschöpfungsverluste verbuchten auch Unternehmensdienstleister und das verarbeitende Gewerbe. Eine kräftige Zunahme konnte hingegen das Baugewerbe verbuchen.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) eigte sich zuversichtlich, dass es für die brandenburgische Wirtschaft 2021 wieder vorangeht. "Unsere Unternehmen sind wirtschaftlich robust und haben der Pandemie bis heute gut getrotzt", hieß es in einer Pressemitteilung seines Ministeriums.

Sendung: Antenne Brandenburg, 28.06.2021, 20:00 Uhr

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3 Kommentare

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  1. 2.

    "Wirtschaftsleistung in Brandenburg coronabedingt gesunken " und dazu ein Titelbild aus dem Gastrobereich.
    Also rbb, ist das nicht zu pauschal?

  2. 1.

    Das Gastgewerbe, welch eine Überraschung. Aber die Landesregierung hat durch das zu zögerliche Oeffnubgsszenarium ein Teil davon zu vertreten. Es bleibt ein Geheimnis, warum bei Inzidenzien unter 35 alles noch so geschlossen ist, wie bei weit aus höheren Werten. Auch die Berufsverbaende (IHK, HWK usw.) sind zu kritisieren, da sie sich nicht energisch genug für ihre Unternehmen eingesetzt haben, jedenfalls sieht das Ergebnis so aus. Es sind allein Langzeit schaden durch erhebliche Personalabwanderung entstanden. Wer gleicht das aus, hoffentlich nicht der Steuerzahler.

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